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Es gibt etwas Neues an der Freiburger Musikhochschule: In Raum 115 wurde jetzt ein Medienraum mit modernster Audiobearbeitungs- und Notationssoftware in Betrieb genommen, der ab sofort allen Studierenden und Lehrenden unserer Hochschule für die digitale Musikbearbeitung zur Verfügung steht.

Willkommen in der Welt der digitalen Medien: Prof. Axel Kühn (rechts) und Tutoren freuen sich im Medienraum 115 auf rege Nachfrage von Studierenden und auch Lehrenden.

Der Medienraum 115 ist bestens ausgestattet mit aktueller Soft- und Hardware für eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit digitalen Medien in der Musikwelt:
Sechs Mac-Arbeitsplätze mit modernster Audiobearbeitungs- und Notationssoftware erlauben die Auseinandersetzung und das Training mit einer für Musiker relevanten digitalen Audiotechnik. Neu ist auch eine Glasfaser-Internetanbindung, die eine superschnelle Recherche im Internet und Datenübertragung ermöglicht.

Mit diesem Angebot wendet sich die Freiburger Musikhochschule an alle Studierenden, die sich mit der zukunftsorientierten digitalen Audiotechnik auseinandersetzen möchten. „Im professionellen Musikalltag abseits klassischer Konzertpodien ist es heute für jeden Musiker wichtig, auch bei der digitalen Audiotechnik mitreden zu können“, betont Prof. Axel Kühn, der neben seiner Professur für Digitale Medien, Saxophon, Pop, Rock und Jazz auch als Mitglied der SWR Big Band live konzertiert (im Bild rechts). „Von der Aufnahme, über die Bearbeitung bis hin zur Ausgabe von Musik ist heutzutage jede Menge digitale Technik im Einsatz. Insbesondere bei technisch verstärkten Liveauftritten oder bei der Studioaufnahme ist es gut, wenn man auch als Musiker die Einflussmöglichkeiten der Technik kennt und mitreden kann“, weiß Prof. Axel Kühn aus eigener Erfahrung.

Auch und gerade für Schulmusiker ist eine Auseinandersetzung mit den digitalen Medien unerlässlich, denn diese Techniken sind ein großes Thema für die junge Generation. „Das neue Angebot im Medienraum trägt so zur weiteren Berufsqualifizierung unserer Studierenden bei“, unterstreicht Prof. Kühn, der nun alle Hochschulangehörige herzlich einlädt, dieses topmoderne Angebot zu nutzen.

Alle Interessierten an der Musikhochschule können sich ab sofort in Kurse zu Audiobearbeitungsprogrammen und Notationssoftware einschreiben, was jedoch nicht Voraussetzung zur Nutzung des Medienraums ist. Wer Unterstützung braucht, kann sich an die anwesenden Tutoren wenden, die bei aktuellen technischen Fragen helfen.

Medienraum 115 – Das technische Setup:

  • 6 Arbeitsplätze mit jeweils einem iMac-Computer (23" Display) und Glasfaser-Internetanbindung
  • Verfügbare Programme: Cubase 7.5, Ableton Live, Sibelius, Musescore, OpenOffice, Firefox/Safari
  • Scarlett 6/6 Audiointerface, MIDI-Keyboard, Korg Nanokontrol und Korg Nanopad
  • 1 Dozentenarbeitsplatz mit iMac-Computer, Audiointerface, Audiomixer, Bose-Soundanlage, HDMI/ VGA-Beamer

Frei zugängliche Öffnungszeiten außerhalb der reservierten Kurszeiten:
Montag: 09.00 - 11.00 Uhr
Dienstag: 13.00 - 19.00 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 09.00 - 19.00 Uhr

Weitere Informationen
Kontakt Prof. Axel Kühn

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Sechs Freiburger Musikstudierende erhalten das begehrte Stipendium.

Sechs Musikstudierende der Freiburger Musikhochschule erhielten jetzt das begeehrte Deutschlandstipendium (obere Reihe: Raphael Bürkle, Samira Memarzade, Felix Mildenberger, untere Reihe: Luis Antonio Ramos Regino, Tanja Spatz, Clemens K. Thomas)

Der Auswahlausschuss für die Vergabe des Deutschlandstipendiums hat in seiner Sitzung am 9. Dezember 2014 Studierende der Hochschule für ein  Deutschlandstipendium im Jahr 2014/15 ausgewählt.
Das Deutschlandstipendium wird für nachgewiesene herausragende künstlerische, pädagogische oder wissenschaftliche Leistungen vor oder während des Studiums oder besondere Erfolge vergeben. Bei der Auswahl werden zudem außerschulisches oder außerfachliches Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände berücksichtigt.

Folgende Studierende wurden aufgenommen:

Raphael Bürkle
Raphael Bürkle wurde in Freiburg geboren und wuchs in der Nähe von Offenburg auf. Seine musikalische Ausbildung begann im Alter von fünf Jahren am Cello, es folgten mit zehn Jahren Klavier und mit 15 Jahren Orgel. In den folgenden Jahren lag sein Schwerpunkt auf der kirchenmusikalischen Ausbildung. Er absolvierte die C-Ausbildung und erzielte Erfolge bei Wettbewerben wie Jugend Musiziert (2. Preis Bundeswettbewerb) im Fach Orgel und beim Händel-Jugendwettbewerb (1. Preis) am Cembalo. Seit seinem 16. Lebensjahr ist er als nebenberuflicher Organist und Korrepetitor im Raum Offenburg, Kinzigtal und derzeit Freiburg tätig.
Nach einer 3-jährigen künstlerischen Pause nach dem Abitur, in der er unter anderem ein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst absolvierte, entschied er nach reiflicher Überlegung, sein Leben der Musik zu widmen und bewarb sich erfolgreich um einen Studienplatz für Schulmusik in Freiburg, wo er sein Studium zum WS 2014/15 begann.

Samira Memarzadeh
Samira Memarzadeh studiert seit Wintersemester 2011 Harfe bei Kirsten Ecke an der Hochschule für Musik Freiburg. 2013/2014 absolvierte sie einen Auslandsaufenthalt an der Guildhall School of Music and Drama in London in der Klasse von Prof. Imogen Barford. Samira spielte im LJO Baden-Württemberg, im International Regions Orchestra, in der jungen deutsch-französischen Philharmonie, im Guildhall Symphony Orchestra London und seit 2013 bei den Mannheimer Philharmonikern. Als Solistin spielte sie die Harfenkonzerte von G. F. Händel, W. A. Mozart, C. Debussy und C. Reinecke unter anderem mit dem Kammerorchester Rastatt, der Philharmonie Baden-Baden und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim. Samira erhielt Stipendien des Richard-Wagner-Verbandes, des Rotary-Clubs und wirkte bei Funk-, CD und Fernsehproduktionen des SWR mit. Neben dem Musikstudium beschäftigt sich Samira intensiv mit den Sprachen und der Kultur des Nahen und Mittleren Ostens in ihrem Studium der Islamwissenschaft an der Universität Freiburg. Mithilfe der Musik möchte sie zwischen den Kulturen vermitteln und sich im interkulturellen Austausch engagieren.

Felix Mildenberger
Felix Mildenberger erhielt seinen ersten Dirigierunterricht von Alexander Burda und studiert seit 2011 Orchesterleitung, zunächst bei Prof. Scott Sandmeier und M. Matesic sowie seit diesem Semester bei Prof. Lutz Köhler. 2013/14 studierte er im Rahmen des Erasmus-Programms an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Mark Stringer und Y. Yuasa. Er arbeitete unter anderem mit dem Trondheim Symphony Orchestra, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, dem Rousse Philharmonic Orchestra u.a.
Meisterkurse absolvierte er bei Paavo Järvi, Neeme Järvi, Leonid Grin, David Zinman, Prof. N. Pasquet u.a.
2014 gründete er zusammen mit Johanna Herzog und Debora Preuß das Sinfonieorchester Crescendo Freiburg, mit dem er im Oktober zwei Benefizkonzerte zugunsten von gemeinnützigen Einrichtungen gab.

Luis Antonio Ramos Regino
Luis Antonio Ramos Regino, geboren in Cali (Kolumbien), absolvierte zunächst ein Diplom in Komposition und Querflöte in seiner Heimatstadt. Er trat dort regelmäßig als Solist, Mitglied oder Leiter kammermusikalischer und sinfonischer Ensembles auf. Im Jahr 2007 war er Finalist des »Wettbewerbs für junge Solisten« (»Concurso Jóvenes Solistas«) des Philharmonischen Orchesters Cali. 2009 entschloss er sich, seine Studien in Europa fortzusetzen und besuchte vorerst das Institut »MenschMusik» in Hamburg. Ab 2011 studierte er Musiktheorie bei Prof. Dr. Oliver Korte, Gehörbildung bei Holger Best und Dirigieren bei Prof. Gerd Müller-Lorenz, Kerstin Behnke und Frank Hube an der Musikhochschule Lübeck. Am Brahms-Institut der Lübecker Musikhochschule wirkte er am Pilotprojekt »Brahms-Gewidmet« mit, im Rahmen des Langzeitvorhabens »Bürgerliche Musikkultur in Deutschland im 19. Jahrhundert«. Seit dem Wintersemester 2014/15 studiert er den Studiengang Master Musiktheorie in der Klasse von Prof. Dr. Ludwig Holtmeier an der Hochschule für Musik in Freiburg.

Tanja Spatz
Tanja Spatz studiert Musiktheorie (Master Musik) bei Prof. Dr. Holtmeier und Gehörbildung (Master Musik) bei Prof. Motz, daneben Mathematik (wiss. Beifach) an der Universität Freiburg. Ausgehend vom Schulmusik-Studium setzte sie sich u.a. mit Hugo Wolfs früher Sinfonischen Dichtung „Penthesilea“ sowie mit praktisch orientierten Lehrtraditionen (wie dem Partimento-Spiel) und ihren Chancen in der heutigen Zeit auseinander. Ihr Arrangement von Stevie Wonders „Contusion“ wurde im Rahmen des Big Band Festivals 2013 von der Big Band des SWR aufgeführt. Erste unterrichtspraktische Erfahrungen sammelte sie durch Tutorate in Gehörbildung, Musikwissenschaft und -theorie. Neben dem Studium ist sie als Chorleiterin sowie durch verschiedene Projekte in engem Kontakt zur musikalischen „Basis“. Schon länger hochschulpolitisch interessiert und engagiert, ist sie seit Dezember 2013 Mitglied des hiesigen Hochschulrates.

Clemens K. Thomas
Clemens K. Thomas, 1992 in Karlsruhe geboren, studiert seit dem Sommersemester 2012 bei Prof. Cornelius Schwehr Komposition. Seine zentralen Interessen gelten zum einen der kreativen Ausei-nandersetzung mit musikalischer Tradition, zum anderen der vokalen Musik, insbesondere dem Musiktheater. Im März 2014 wurde seine 30-minütige Kammeroper „Baba Jaga“ in Maastricht (NL) von Studenten des dortigen Konservatoriums uraufgeführt. Hierzu verfasste Thomas das Libretto und übernahm in den letzten Monaten die Produktionsleitung des von Studenten organisierten und mittels Crowdfunding und Sponsorengeldern finanzierten Projektes. Thomas schreibt nicht nur für professionelle Musiker, wie etwa die »Schola Heidelberg«, sondern auch für Laien und Kinder. Beim Carl-Bechstein-Wettbewerb 2014 wurde seine Komposition »Fundstücke« für Klavier zu vier Händen von vier Duos im Alter von 10 bis 13 Jahren aufgeführt.

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Freiburger Klavierstudent setzt sich nach Schweden nun auch in Russland durch.

Dominik Stadler (BA-Klavier Klasse Prof. Christoph Sischka) hat beim VI. Internationalen Savshinsky Musikwettbewerb in St. Petersburg (Russland) den 1. Preis gewonnen. Er setzte sich in zwei Runden in der Kategorie Klavier solo, 19 bis 24 Jahre, durch.

In der anschließenden dritten Runde, zu der nur die Erstplatzierten aller Kategorien zugelassen waren (u. a. Streicher solo, Klavierkammermusik, Harfe, Ensembes; insgesamt rund 250 Wertungen), wurde ihm als Gesamtsieger der Grand Prix zuerkannt.

Nach dem 1. Preis in Stockholm ist dies bereits die zweite große Auszeichnung für Dominik Stadler in diesem Jahr. Er ist zudem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Dominik Stadler
Der 23-jährige Dominik Stadler wird seit seinem achten Lebensjahr von Prof. Christoph Sischka unterrichtet: vor seinem Bachelorstudium als Vorstudent an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB). Der junge Pianist wurde bereits mehrfach als Preisträger bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, so in Wien, Enschede, Padua, Cortemilia und beim Schubert-Wettbewerb für Klavierduos in Tschechien.

Weitere Informationen
Ergebnisse des Wettbewerbs in St. Petersburgs
Wettbewerb-Bericht im Online-Magazin »KLAVIER.DE«d
Ergebnisse der Stockholm International Music Competition

Weitere Nachrichten zu Dominik Stadler
Ergebnisse Wettbewerb »Musikalisches Feuerwerk in Baden-Württemberg«
»Dominik Stadler wird Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes«, 26.04.13
»Neuer Preis für Dominik Stadler und Daniel Reith«, 18.04.11
»Dominik Stadler ist Preisträger in Enschede«, 08.11.2010

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2. Preis beim Franz-Liszt-Wettbewerb in London für Pianist (Klasse Prof. Dr. Tibor Szász)

Im November erzielte Jens Hagen Wegner (Klavier-Klasse Prof. Dr. Tibor Szász) beim Franz-Liszt-Wettbewerb der British Liszt Society in London erneut den 2. Preis.

Es wurden ausschließlich Werke von Franz Liszt vorgetragen.

Weitere Informationen
www.lisztsoc.org.uk

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Autor Toby Wulff hat eine stimmige Zusammenfassung des Hochschulprojekts gedreht.


Anfang November lud die Musikhochschule zu zwei Konzertabenden der besonderen Art ein: Johann Sebastians Bachs "Kunst der Fuge" - das Kultwerk der europäischen Musikgeschichte - wurde in mehreren »Fugenräumen« der Hochschule und in verschiedensten, zum Teil sehr ungewöhnlichen Besetzungsvarianten aufgeführt.

Ziel war es nicht, das Werk in historisch korrekter Konzertreihenfolge oder eine historisch informierte Aufführungspraxis zu präsentieren. Vielmehr wurde die Vielfalt gefeiert, die sich durch verschiedensten Instrumentationen und Ensembleformate in verschiedenen Räumen ergaben. So konnten sich die Zuhörer die Reihenfolge selbst "er-schreiten" - ein "Fest des Hörens" also, wie Projekt-Initiator und Leiter Prof. Bernhard Wulff die Veranstaltung beschrieb.

Toby Wulff war mit der Kamera dabei und hat nun einen sehr schönen Kurzfilm (8:30 Min.) veröffentlicht, der das Wesen der Veranstaltung wiedergibt. Zu sehen auf Youtube unter nachfolgendem Link.

Information
"Kunst der Fuge", ein Kurzfilm von Toby Wulff, Avinth-Film Berlin

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Robert Neumann zum Gesprächskonzert der Mozart-Gesellschaft Stuttgart eingeladen.

Robert Neumann, 13jähriger Vorstudent der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung FAB (Klasse Prof. Elza Kolodin) wurde jetzt zu einem Gesprächskonzert mit Sir Roger Norrington eingeladen. Das Konzert findet statt am 17. Januar 2015 in Stuttgart. Veranstalterin ist die Mozart-Gesellschaft Stuttgart.

Über das "Ausnahmetalent", wie die Presse häufig schreibt, haben wir auch an dieser Stelle mehrfach berichtet, sei es im Rahmen von Preisen, die der junge Pianist erhielt oder im Rahmen eines SWR Fernsehportraits, das u.a. hier in der Freiburger Musikhochschule über Robert gedreht wurde.

Weitere Etappen seiner bewundernswerten Karriere kann man auf Robert Neumanns Webseite bestaunen:
www.robert-neumann.de

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Kooperationsprojekt »Freiburg-Ost im Ohr« ist nun offiziell an den Start gegangen.

Zu Besuch: Die "Hirzbergkinder" im Projekt »Freiburg-Ost im Ohr«

Wie klingt Freiburg-Ost? Welche Töne und Geräusche gibt es und wo? Wie kann man sie wiedergeben? Hört sich die Dreisam im Winter anders an als im Sommer? Kann ein Spielplatz wie ein Instrument bespielt werden?
Das alles und noch viel mehr wollen in den nächsten zwei Jahren die Kinder der Freiburger Kita »Haus für Kinder am Hirzberg« herausfinden.

Das vom Land Baden-Württemberg über den Innovationsfonds Kunst 2014 geförderte Kooperationsprojekt der Hochschule für Musik Freiburg, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und dem Haus für Kinder am Hirzberg ist am 1. Dezember mit einem Besuch der "Hirzbergkinder" an der Musikhochschule und mit einer Pressekonferenz am 3. Dezember offiziell gestartet.

In der Hochschule für Musik Freiburg ist das Projekt in der Fachgruppe Elementare Musikpädagogik (EMP) und Rhythmik, Prof. Camille Savage-Kroll,  angesiedelt. Studierende der EMP, Rhythmik und Musikpädagogik übernehmen musikalische Aufgaben, die die Aneignung der Welt mit unterschiedlichen Sinnen ermöglicht. So können die Kinder verschiedene Stadtklänge erforschen, dies musikalisch erleben, kleine Kompositionen aus Klang und Sprache entwickeln, eine Instrumenten-Installationen sowie kleine Konzerte veranstalten.

Bei ihrem Besuch in der Musikhochschule haben sie diese auch als Klangraum kennengelernt. Nun sollen sie mit Alltagsgegenständen aus der Kita eigene Klänge und Musik entwickeln. Die entstandene Musik wird auch im ersten Familienkonzert an der Hochschule, „Spielplatzmusik“ am Donnerstag, den 5. Februar, um 18 Uhr zu hören sein.

Ein Schwerpunkt im Projekt ist die Zusammenarbeit mit den Studierenden Vania Kuorti-Papamoustou und Daniel Chernov, die Musik für und mit den Kindern komponieren werden.
Mit dabei ist auch das Seniorenzentrum Emmi-Seeh-Heim. Die Senioren werden ab April mit den Kindern Singen musizieren und Instrumente bauen.

Studierende der Pädagogischen Hochschule werden den Prozess mittels digitaler Aufnahmetechniken begleiten und dokumentieren. Die Aufnahmen sollen schließlich in einen "Audioguide" als akustischen Stadtplan veeröffentlicht werden.

Das Haus für Kinder am Hirzberg mit Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren schließlich bringt sich mit seiner frühpädagogischen Perspektive sowie mit seiner Kooperation mit freischaffenden Künstlern ein. Die Hirzbergkinder werden Orte aufsuchen und erforschen. Dazu gehört zum Beispiel ein Besuch im Ensemblehaus beim ensemble recherche. Einmal wöchentlich kommt ein ehemaliger Klavierstudent, der für die Kinder spielt sowie Erfahrungen am und mit dem Klavier ermöglicht. Gemeinsam mit einem Kollegen aus dem Team, der selbst Musiker ist, wird so Musik in vielfältiger Dimension erfahrbar. Die Hortkindern arbeiten in verschiedenen Projekten. Eines ist der Schulhof der Emil-Thoma-Schule. Da sollen sie zum Beispiel unter der Leitung von Studierenden der Musikhochschule einzelne Klänge oder Geräusche aus einem großen Geräuschteppich herausfiltern oder Klänge auf dem Schulhof sowie das, was die Kinder in der Schule bewegt, wahrnehmen und dies künstlerisch verarbeiten.

Von der ersten Idee bis zum Abschluss werden die Kinder den kreativen Prozess mitgestalten. „Unser Ziel ist es, die Dimensionen kultureller Bildung durch Perspektivwechsel, durch künstlerische Begegnungen, durch Wissenserwerb und Erfahrungszuwachs kennen zu lernen und nachhaltig zu verankern", unterstreicht Prof. Camille Savage-Kroll. Für alle Beteiligten soll ein gewinnbringender Dialog entstehen, innovative Formen des Lernens möglich und damit die Bildungslandschaft insgesamt bereichert werden.“

Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg über den Innovationsfonds Kunst2014 Projektlinie "kulturelle Bildung" mit 30.000 Euro gefördert. Mit den Projektgeldern ist es möglich, zusätzliche Lehraufträge zu gewinnen, wie zum Beispiel „kreative Musikproduktion“ an der Hochschule für Musik. Außerdem ist es möglich, eine technische Grundausstattung für die Begleitung des Projektes sowie qualitativ hochwertige Musikinstrumente für die Kinder anzuschaffen. Aber es sind noch zusätzliche Mittel einzuwerben.

Informationen
Gemeinsame Presseerklärung vom 3.12.2014
Fotoimpressionen Besuch Hirzberg-Kinder an der Musikhochschule
Kooperationspartner Pädagogische Hochschule Freiburg
Kooperationspartner Kita »Haus am Hirzberg«

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26.11.2014
Bestes Arrangement

Johannes Söllner gewinnt Kompositionspreis bei »Solovioline trifft Schulklasse«

Eine virtuose Solovioline, dazu eine musikalisch unerfahrene Schulklasse - das ist die Grundkonstellation beim Kompositionspreis »Solovioline trifft Schulklasse«. Johannes Söllner, Dozent für Schulpraktisches Klavierspiel, Improvisation und Elementares Arrangement, gewann den Preis für das beste Arrangement.

Sein Stück »Was der Wind bringt...« ist eine Neuinterpretation des Kanons »Hejo, spann den Wagen an«. Zu Bodypercussion, aleatorischen Sprachcollagen und Gesang der Schulklasse tritt hier ein mit technischen Finessen gespickter Geigenpart. Spielerisch können die Schüler klassische und grafische Notation, Klangflächenkomposition und Dur-Moll-Tonalität entdecken.

Zusammen mit den beiden anderen prämierten Werken wird im Januar eine CD produziert. Im kommenden Sommer werden die Stücke dann in rund 60 niedersächsischen Schulklassen einstudiert und aufgeführt. Unter dem Titel «Zu Gast im Klassenzimmer« bildet das Projekt damit den Auftakt zum 9. Internationalen Joseph-Joachim-Violinwettbewerb.

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Verträge in Madrid und Winterthur

Gute Nachrichten von der Freiburger Schlagzeugklasse:  

Lucia Carro Veiga (Schlagzeugklasse Wulff) hat einen Sondervertrag für Marimbaphon am Madrid Royal Conservatory (Real Conservatorio Superior de Música de Madrid) erhalten.

Norbert Uhl (ehem. Schlagzeugklasse Wulff) erhielt eine Stelle als Solo-Schlagzeuger im Sinfonieorchester Wintherthur.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

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Komposition von Prof. Otfried Büsing in Stuttgart erstmals zu hören

»Psalmen des Lichts«, eine Komposition von Prof. Otfried Büsing kommt am 28. November 2014 in der Stuttgarter Stiftskirche erstmals zur Aufführung.

Das Werk für 3 Vokalsolisten, zwei fünfstimmige Chöre und Instrumentalensemble wurde nach Texten aus den Höhlen von Qumran, nach der kirchlichen Überlieferung und von Else Lasker-Schüler zum Abschluss des Stuttgarter Psalmenjahrs 2013 /14 komponiert.

Termin
28. November 2014, 19.00 Uhr

Ort
Stiftskirche Stuttgart

Mit Chören des Kirchenkreises Stuttgart, Vokalsolisten und Instrumentalisten
Die Leitung hat KMD Prof. Jörg-Hannes Hahn.

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18.11.2014
Debussy: Préludes

CD Neuerscheinung von Prof. Gilead Mishory

Gilead Mishory (Klavier)
Debussy: Préludes

Label: NEOS
2014

Weitere Informationen
beim Verlag

Kritiken
Bayerischer Rundfunk, br-Klassik
Pizzicato
MDR, mdr-figaro

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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Konzert des FAB-Vorstudenten im Internet verfügbar

Romain Carl (FAB, Klasse Prof. Christoph Sischka) errang beim 3. Internationalen Jenö Takács Klavierwettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten den 3. Preis in der Kategorie B (Jahrgänge 1999-2001).
In dieser Kategorie hatten Teilnehmer aus Österreich, Taiwan, Ungarn, Deutschland, Südkorea, Japan, Russland und Italien teilgenommen. Zum gesamten Wettbewerb hatten sich junge Pianistinnen und Pianisten aus 17 Nationen angemeldet.

Herzlichen Glückwunsch!

Jenö Takács gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des Burgenlandes (Österreich) und lebte und wirkte von 1902-2005 im Burgenland, in Wien, Kairo, Manila, Ungarn, Cincinnati, um die letzten Lebensjahrzehnte ab 1970 wieder im Burgenland zu verbringen.

Der Wettbewerb wird von der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz mit dem Institut Oberschützen zusammen mit der Jenö-Takács Stiftung, der Gemeinde Oberschützen und dem Bundesland Burgenland veranstaltet. Er ist der einzige internationale Wettbewerb in Österreich für Pianistinnen und Pianisten bis zu 18 Jahren.

Weitere Informationen
Preisträger-Galakonzert auf Youtube
(Konzertauftritt Romain Carl ab 1:03:27)

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Studierende der Klasse Prof. Schwehr komponieren zu Aquarellserien der Malerin Gabriela Stellino.

Aquarell von Gebriela Stellino

In der Reihe »KlangBild« präsentieren am 2. Dezember 2014 um 19.30 Uhr im E-Werk Freiburg die Künstlerin Gabriela Stellino und die Studierenden der Kompositionsklasse Prof. Schwehr, Vasiliki Kourti-Papamoustou und Andru Matuschka, das Gemeinschaftsprojekt »Sequenzen«.

Abstrahierende Skizzen der gleichen Landschaft, Tag für Tag, viele Tage lang sind das Ausgangsmaterial für das Projekt. Die im Aquarell „eingefrorenen“ Augenblicke werden digitalisiert und überblendet. Ähnlich einer alten Trickfilmtechnik verschmelzen so die Bildfolgen zu leicht bewegten Sequenzen und faszinieren mit fast unmerklichen Wandlungen.

Andru Matuschka und Vasiliki Kourti-Papamoustou sensibilisierten ihre Sinne für das subtile „Bildgeschehen“. Unkalkulierte, punktuelle Anreize gaben Impulse für die Musik, die gerade nicht ab- oder nachbilden will. Vielmehr spielen die Tonspuren mit den Erwartungen an eine Interaktion zwischen Bild und Ton – sanft, verschmitzt, überraschend.  

Weitere Informationen
Webseite Gabriela Stellino
E-Werk Freiburg

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CD Neuerscheinung von Prof. Jean-Guihen Queyras

Jean-Guihen Queyras & Alexander Melnikov:
Beethoven: Complete Works for Violoncello and Piano

Label: Harmonia Mundi
2014

In CD reinhören

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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Francois-Xavier Roth bescheinigt Freiburger Gesangsstudierenden hohes Niveau.

Mit einem fulminanten Auftakt hat eine neue Art der Zusammenarbeit zwischen dem SWR Sinfonieorchester und der Hochschule für Musik Freiburg begonnen: Im Rahmen eines Workshops am 5. November hatten sechs Gesangsstudierende die Gelegenheit, mit François-Xavier Roth an Opernarien zu arbeiten.
"Horizonterweiternd", "inspirierend", "bereichernd" - so lautet das Fazit dieses Workshops!

François-Xavier Roth zeigte sich beeindruckt von dem hohen Niveau der Sängerinnen und Sänger und freut sich auf weitere Kooperation.

Wir uns auch!

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Neue Publikation von Prof. Dr. Joseph Willimann

Joseph Willimann (Hrsg.):
Werkstatttexte zur Neuen Musik: Anton Webern, Luigi Nono, György Ligeti, Beat Furrer

erschienen im Rahmen der Schriftenreihe der Hochschule für Musik Freiburg 
(Herausgegeben im Auftrag von Andreas Doerne, Ludwig Holtmeier, Janina Klassen, Hans Schneider und Joseph Willimann)
Band 2
ISBN 978-3-487-15082-6

Olms Verlag
Hildesheim, Zürich 2014

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

 

 

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1. Preis beim European Phoniatrics Voice Award 2014

Prof. Dr. Matthias Echternach, Oberarzt am Freiburger Institut für Musikermedizin, hat beim European Phonatrics Voice Award 2014 den 1. Preis erhalten. Die Auszeichnung erhielt er für seine Arbeit mit dem Titel »Vocal fold vibrations at high soprano fundamental frequencies«. Verliehen wird der Preis von der Union der Europäischen Phoniater.

Biografie
Prof. Dr. Matthias Echternach ist seit 2006 als Facharzt bzw. seit 2011 als Oberarzt am Freiburger Institut für Musikermedizin tätig. Seit 2013 ist er Facharzt für Sprach-, Stimm-, und kindliche Hörstörungen (Phoniatrie und Pädaudiologie). 2010 habilitierte er für das Fach HNO an der medizinischen Fakultät der Universität Freiburg. 2012 erhielt er einen Ruf auf eine W3-Professur für Musikermedizin an die Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin (Rufablehnung). 2013 wurde er zum außerplanmäßigen Professor der Universität Freiburg ernannt.
Matthias Echternach singt neben solistischen Tätigkeiten als Tenor in verschiedenen Ensembles wie dem Kammerchor Stuttgart (Frieder Bernius) und der Camerata vocale Freiburg (Winfried Toll).
Im FIM ist er in der Diagnostik und Behandlung der Patienten mit Stimmstörungen tätig. Hier liegt einer seiner Schwerpunkte auf der Phonochirurgie. Daneben wirkt er mit in der Lehre für Medizinstudenten.
Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Einflüsse des Vokaltraktes auf die Stimmregister, Regularität von Stimmregisterübergängen, Vocal Cord Dysfunction, Lampenfieber bei Sängern und Intubationsschäden im Kehlkopf.

Weitere Informationen
Union der Europäischen Phoniater
Freiburger Institut für Musikermedizin

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2. Preis für Magdalena Faust (Klarinette) mit »Trio Marie«

Beim 8. bundesweiten und 6. internationalen Interpretationswettbewerb Verfemte Musik gewann die Klarinettin Magdalena Faust (Klasse Prof. Jörg Widmann) mit dem »Trio Marie« den zweiten Preis (3.000 €). 

Neben Magdalena Faust gehören dem Trio Ludwig Schulze (Violine) und Joong Hyeok Choi (Klavier) an.

Weitere Informationen
Internationales Festival Verfemte Musik

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Jetzt bewerben!

Zum Wintersemester 2014/15 vergibt die Hochschule für Musik Freiburg bis zu sechs Deutschlandstipendien.

Das DeutschlandStipendium wird im Rahmen eines Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf der Grundlage des Stipendienprogrammgesetzes vergeben. Es soll begabte Studierende unterstützen, die hervorragende Leistungen in Studium oder Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben.

Bewerben können sich Studierende, die am 01.10.2014 an der Hochschule für Musik Freiburg immatrikuliert sind.

Bewerbungsfrist: 30. November 2014

Weitere Informationen
Auschreibung und Bewerbungsformular im Internet

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Interessante Fragen an Prof. Dr. Bernhard Richter

In einem Interview der Stuttgarter Nachrichten stellte Redakteurin Susanne Benda außergewöhnliche Fragen an den Leiter des Freiburger Instituts für Musikermedizin, Prof. Dr. Bernhard Richter. Beispielsweise ob Chorsingen krank mache oder warum Chorsänger obrigkeitsgläubig seien. 

Die nicht minder interessanten Antworten von Prof. Richter können Sie unter nachfolgendem Link nachlesen:

»Die Dosis macht das Gift« - Bernhard Richter übers Chorsingen

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Informationen auch auf Bibliotheks-Webseite

Der Nachlass des Ende 2012 verstorbenen langjährigen Professors für
Musiktheorie Eckehard Kiem wurde in der Bibliothek archiviert und ist dort auf
Anfrage einsehbar.

Auf der Bibliotheks-Webseite finden Interessierte eine Aufstellung des
unveröffentlichten Nachlasses der Kompositionen, Seminare und Vorträge sowie
Bibliographie und Diskographie.

Weitere Informationen
Webseite der Bibliothek

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CD Neuerscheinung von Prof. Pi-Hsien Chen

Karlheinz Stockhausen, Ludwig van Beethoven
Klavierstücke, Sonaten
Prof. Pi-Hsien Chen (Klavier)

Hat Hut Records
Basel 2014

CD ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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CD Neuerscheinung von Heinrich Walther

Max Reger
Symphonischer Prolog zu einer Tragödie: Orgelwerke
Orgeltranskription von Heinrich Walther
Interpret: Heinrich Walther
Aufnahme: Orgel in der Jesuitenkirche Heidelberg

Organum classics
Öhringen 2014

CD ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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"Eigenes Werk" mit 1.500 Euro ausgezeichnet

Rebecca Falk, Violoncello (FAB-Klasse Beverley Ellis) war gleich mehrfach beim "Wochenende der Sonderpreise" (WESPE) erfolgreich, das dieses Jahr in Neubrandenburg ausgetragen wurde.
Für ihre eigene Komposition »Sonate für Violine und Violoncello«, die sie in der Kategorie »Eigenes Werk« zusammen mit Elisa Schrape interpretierte, erhielten die beiden Spielerinnen ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.
In der Kategorie »Werk einer Komponistin« erhielt sie zusammen mit ihrem Klaviertrio Elisa Schrape (Violine) und Viktor Soos (Klavier) einen Sonderpreis in Höhe von 750 Euro. Sie interpretierten das Trio op. 150 von Amy Beach.

Zum Wochenende der Sonderpreise können sich Preisträger des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert bewerben. Der Wettbewerb findet in den entsprechenden Kategorien statt ohne Unterscheidung nach Altersgruppen oder Besetzungen.

Als zweites Hauptfach belegt Rebecca Falk in der FAB Klavier bei Prof. Christoph Sischka.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen
Ergebnisliste zum Download (pdf)

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Klavierstudent gewinnt bei European Music Competition 2014 in Italien

Jaehong Lim (Klasse Prof. Dr. Tibor Szász) hat beim European Music Competition 2014 »Città di Moncalieri« (Italien) in der Kategorie Klavier solo bis 35 Jahre den 1. Preis erhalten.
In dieser Kategorie wurde der Wettbewerb in zwei Runden ausgetragen.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen
Webseite European Music Competition

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Hochschule für Musik Freiburg richtet künstlerische Hauptfachausbildung Gitarre neu aus.

Die Hochschule für Musik in Freiburg hat ihre künstlerische Hauptfachausbildung Gitarre grundlegend reformiert. Neben der künstlerischen Exzellenz steht künftig auch die ausgeprägte musikpädagogische Qualifizierung im Zentrum der Ausbildung. Das mögliche Tätigkeitsspektrum angehender Berufsgitarristen wird hierdurch deutlich breiter. 

"Die Gitarre ist eine der beliebtesten Lerninstrumente und der Bedarf an qualifizierten Lehrkräften entsprechend groß", beschreibt Stefan Goeritz (Foto), Leiter der städtischen Musikschule Waldkirch, die derzeitige Situation. "Für Gitarristen, die ihr Instrument exzellent beherrschen und gleichzeitig über musikpädagogische Kompetenzen verfügen, steigen die Berufschancen deutlich."
Stefan Goeritz ist Gitarrist und koordiniert federführend die inhaltliche Umsetzung des neuen Modells an der Hochschule für Musik Freiburg. Die künstlerische Lehre im Hauptfach Gitarre liegt in den Händen von Beata Bedkowska-Huang und Mathias Kläger.

Prof. Dr. Andreas Doerne, ebenfalls Gitarrist sowie Studiengangsleiter Instrumental- und Vokalpädagogik hat die Reform der Hauptfachausbildung Gitarre an der Hochschule für Musik Freiburg initiiert und das Modell gemeinsam mit Stefan Goeritz entwickelt. Er stellt klar: "Trotz des stärkeren pädagogischen Fokus wird es keine Abstriche an die künsterlische Exzellenz unseres Studiengangs geben". Das Gegenteil sei der Fall: Die stilistische Vielfalt im Lehrangebot ist nun deutlich größer als bisher. So können Gitarren-Studierende künftig auch hochschulexterne Lehrkräfte besuchen, die Experten sind für einen bestimmten gitarristischen Stil oder für unterschiedliche Genres wie Flamenco, Jazz, Pop oder Alte Musik.
Unterschiedliche Lehrpersönlichkeiten heißt gleichzeitig: vielfältigere künstlerische Anregungen. „Das künstlerische Ausbildungsangebot verbessert sich sowohl qualitativ als auch quantitativ“, so Prof. Dr. Andreas Doerne, der den neuen Studiengang deshalb auch „Gitarre-Plus“ nennt.

Jetzt für Sommersemester 2015 anmelden

Der reformierte Studiengang ist mit diesem Wintersemester erstmals an den Start gegangen. Den Gitarre-Studierenden steht nun noch mehr Unterrichtszeit zur Verfügung als bisher, und dies bei gleichem Deputatsumfang. Möglich wird dies durch neue Unterrichtsformen wie Gruppenunterricht oder gegenseitiges Unterrichten, bei dem die Studierenden unterschiedliche musikpädagogische Herangehensweisen kennen lernen und erproben können.

Anmeldungen für das Sommersemester 2015 sind noch möglich. Anmeldeschluss ist der 1. Dezember 2014.

Weitere Informationen
»Gitarre – die Reform der künstlerischen Hauptfachausbildung« von Prof. Dr. Andreas Doerne

Kontakt

Stefan Goeritz
E-Mail
Tel.: 07681-4934736

Prof. Dr. Andreas Doerne
Tel.: 0761-31915-38
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Dozent für Klavier gibt bei der Schubertiade Japan Konzerte und eine Masterclass

Tilman Krämer, Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik Freiburg, wird Anfang November für 10 Tage zu Konzerten nach Japan reisen. Innerhalb der 20. Schubertiade Japan konzertiert er solistisch als auch mit dem renommierten Sänger Yoshifumi Hata und weiteren japanischen Musikern.

Zudem wird Tilman Krämer, der dieses Jahr bereits in Madrid und Leipzig Kurse abgehalten hat, innerhalb des Festivals eine Masterclass für Klavier geben und als Juror des Schubert-Competition fungieren.

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Schubertiade Japan

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Filmprojekt mit Musik von Vasili Kourti-Papamoustou in Waldkirch ausgezeichnet

Das Filmprojekt "Nachtschwärmer" mit Musik der Freiburger Filmmusik-Studentin Vasiliki Kourti-Papamoustou (Klasse Prof. Cornelius Schwehr, Foto) hat jetzt den Bürgerpreis Freiburg Nördlicher Breisgau 2014 verliehen bekommen.   

Es ist bereits der zweite Film der Jugendgruppe des Waldkircher Theatervereins, der nach zweijähriger Vorbereitungszeit fertiggestellt wurde. Nun ist er als DVD im lokalen Handel erhältlich. Ziel war es, Jugendliche der Schule für Sehbehinderte Waldkirch und des Theater Waldkirch zusammenzubringen: von der Entwicklung der Filmgeschichte über die schauspielerische Leistung bis hin zu allen Details der technischen Produktion wurde „inklusiv“ gearbeitet.

Die Initiative »für mich, für uns, für freiburg nördlicher breisgau« wählte die  
Projektarbeit für den Film „Nachtschwärmer“ in der Kategorie U21 als eine von acht Preisträgern. Mit dem Gesamtpreis von 8.000 Euro, der zu gleichen Teilen an die acht Gewinner geht, ehrt die Initiative bürgerschaftliches Engagement für Vielfalt und Miteinander in der Gesellschaft.

Herzlichen Glückwunsch!

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Badische Zeitung zum Film „Nachtschwärmer“
Regiotrends zur Preisverleihung

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Freiburger Kompositionsstudent gewinnt »Contempo-Preis 2014«

Der Freiburger Kompositionsstudent Lukas Stamm hat den den Schaffhauser Contempo-Preis 2014 gewonnen.

Bei dem Wettbewerb waren in diesem Jahr „junge Tastentalente“ gesucht. Eine Pianistin und vier Pianisten gingen mit Musik aus Jazz, Klassik und freier Improvisation ins Rennen um die 5000 SFr Preisgeld.

Lukas Stamm überzeugte die Jury auch durch seinen intellektuellen Zugang zur Musik. "Man hat gespürt, dass es ihm nicht nur um die Töne an sich geht, als er bei der Preisverleihung zu Inputs aus dem Publikum improvisiert hat», so Contempo-Präsident Andi Kunz im Interview mit der Schaffhauser az. "Er versucht, die Musik der alten Meister zu verstehen und fühlt sich richtiggehend ein."

Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

Der Contempo-Kulturpreis
Der jährlich durchgeführte Wettbewerb stellt junge Menschen aus der Schweizer Region um Schaffhausen in den Mittelpunkt und fördert verschiedenste Sparten des kulturellen Lebens. Neben dem Preisgeld wird die Gewinnerin oder der Gewinner eine Jahr lang fachkompetent begleitet und unterstützt.
Anders als vom Staat, einer Stiftung oder von einem Wirtschaftsunternehmen getragen, wird der Contempo-Kulturpreis ausschließlich von den rund 200 Mitgliedern des gleichnamigen Vereins finanziert. Er ist ein Baustein des Vereins, der all seine Ressourcen für das Kulturzentrum KiK einsetzt. Engagiertes Ziel ist es, die „Kultur in der Kammgarn“ in ihrer Vielseitigkeit und Agilität zu stärken und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen
Artikel in der Lokalzeitung „shaz“ (Seite 30)
Contempo-Kulturförderpreis
Kultur in der Kammgarn

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20.10.2014
Musikphilosophie

Neue Publikation von Dr. Richard Klein

Richard Klein:
»Musikphilosophie«
zur Einführung

1. Auflage, 240 S., Broschur
978-3-88506-087-1
Junius Verlag, Preis: 14,90 EUR

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

Verlagstext:
Musikphilosophie ist bislang kein akademisches Fach. Ihr fehlt eine Tradition, in der Begriffe kontinuierlich gebildet, bestritten und verändert werden. Das Bedürfnis nach einer philosophischen Beschäftigung mit Musik nimmt indes zu. In diese »Nichtdisziplin« erstmals einzuführen heißt zweierlei: Welche Themen sind für eine Musikphilosophie von heute relevant? Welche sachliche und personelle Auswahl lässt sich treffen? Zum Prinzip dieses Bandes gehören seine Beschränkung auf die Historie seit 1800 und die Anbindung philosophischer Überlegungen an musikwissenschaftliche Interessen. Neben der einleitenden Darlegung zur Methodik enthält er Kapitel zu Eduard Hanslick, Adam Smith, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche, Theodor W. Adorno, Bob Dylan, zur musikalischen Zeit und zum Werkbegriff.

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