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RUNDE 1 Fr., 05.9. – So., 07.9. | 14.00 Uhr | Kammermusiksaal

J.S. Bach Adagio und Fuge aus einer der Solosonaten a-Moll, g-Moll, C-Dur oder J.S....

RUNDE 1 Fr., 05.9. – So., 07.9. | 14.00 Uhr | Kammermusiksaal

J.S. Bach Adagio und Fuge aus einer der Solosonaten a-Moll, g-Moll, C-Dur oder J.S. Bach Chaconne aus der Partita d-Moll BWV 1004 und 2 Capricen z. B. von Wieniawski op. 10. Lipinski, Paganini und Eugene Ysaÿe eine der Solosonaten op. 27

RUNDE 2 Mo., 08.9. & Di., 09.9. | 14.00 Uhr | Kammermusiksaal

1 virtuoses Stück von Sarasate, Waxman, Bazzini oder Saint-Saens und 1 Sonate von Ludwig van Beethoven (jedoch nicht op. 47 oder op. 96) oder Robert Schumann a-moll oder d-moll oder Johannes Brahms und eine Komposition aus dem Herkunftsland (ab 1950) mit höchstens 10 Minuten Spieldauer ohne Klavierbegleitung

RUNDE 3 Do., 11.9. | 17.00 Uhr | Konzertsaal

Eines der drei Violinkonzerte von W.A. Mozart (KV 207 oder KV 218 oder KV 219) oder von Joseph Haydn Nr. 1 H 7a C-Dur Dirigierend mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim

FINALE Sa., 13.9. | 19.00 Uhr| Konzertsaal

Eines der Violinkonzerte von Beethoven, Brahms, Mendelssohn, Prokofieff (op. 19 oder op. 63), Sibelius oder Tschaikowsky Mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg unter der Leitung von Johannes Knapp

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Freiburger Filmmusikstudierende für Projekt der Akademie der Künste in Berlin engagiert

Für das Projekt »Schwindel der Wirklichkeit« an der Akademie der Künste Berlin wurde jetzt die Filmmusikklasse Prof. Cornelius Schwehr engagiert.
Vom 1. bis 5. Oktober werden sich die Freiburger Studierenden dem Thema widmen. Unter Betrachtung des Verhältnisses von Hören und Sehen stellen sie Fragen wie: „Was ist wirklich?“, „Wie steht ästhetisches Produzieren und gesellschaftliches Sein zueinander?“, „Wie beeinflussen künstlerische Strategien und Arbeitsweisen die Wahrnehmung des Betrachters?“  

Kaum eine Frage ist in den Künsten so systematisch verhandelt worden wie die nach der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit. Insbesondere durch die neuen Medien und interaktiven Möglichkeiten der digitalen Welt wurde die Rolle von Bild, Text und Musik in Bezug auf Wahrheit, Identität und Realität in den vergangenen Jahren radikal verändert.

Seit November 2013 stellt sich die Akademie der Künste in Berlin nun dieser Frage - im Rahmen von Gesprächen, Vorträgen, Performances, Konzerten, Workshops und einer Ausstellung, die vom 16. September bis zum 14. Dezember zu sehen sein wird.
Im Herbst wird die Frage von der Freiburger Filmmusikklasse fachspezifisch aufgegriffen, die ein ganz besonders großes Interesse für das Thema mitbringt. Schließlich behauptet die Kombination von Bild und Ton in den allermeisten Fällen, Wirklichkeit abzubilden. Tatsächlich liegt gerade hierin aber die Möglichkeit eine intendierte Wirklichkeit selbst zu kreieren.
Bei ihrer Arbeit in Berlin werden die Freiburger Studierenden eine offene Arbeitsstation zum Thema erstellen mit dem Ziel, das Spiel mit dem Erzeugen von Wirklichkeiten ins Bewusstsein zu rücken und zur konkreten Auseinandersetzung damit einzuladen. Im Experimentieren mit drei unterschiedlichen Zugangsformen können Besucherinnen und Besucher vielfältige Entscheidungen beim Zusammentreten von Klängen und Bildern treffen und so eigene Wirklichkeiten „erschwindeln“:

  • Filmausschnitte, die hinsichtlich der Frage „Schwindel der Wirklichkeit“ bemerkenswert sind, werden analysiert, kommentiert und diskutiert.
  • An mehreren Seh-/ Hörstationen bieten sie die Möglichkeit, Bildsequenzen mit unterschiedlichen Tonspuren zu kombinieren, gewünschte Wirklichkeiten also selbst produzieren.
  • In einem Labor können interessierte Besucherinnen und Besucher - zusammen mit den Initiatoren - an kleinen Ton-Bild-Sequenzen praktisch arbeiten.

Weitere Informationen
www.schwindelderwirklichkeit.de
Webseite Akademie der Künste, Berlin




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Goethe-Institut und Auswärtiges Amt unterstützen Freiburger Engagement in Bolivien.

Goethe-Institut und Auswärtiges Amt fördern jetzt ein Neue Musik-Projekt in Bolivien, an dem die Freiburger Musikhochschule direkt beteiligt ist.

Am kommenden Freitag, den 22.08.2014 startet das Ensemble des Instituts für Neue Musik zu einem Gastspiel nach Santa Cruz de la Sierra, Bolivien. Im Rahmen des „IV. Encuentro Música Nueva“, einer Intensivwoche Neue Musik vom 22. August bis zum 3. September 2014, hat das Goethe Zentrum und Partner erstmals landesweit einen Kompositionswettbewerb für zeitgenössische Musik ausgeschrieben.

Vor Ort wird das aus Freiburg eingeladene Ensemble acht Kompositionen für Streich- und Klavierstrio einstudieren. Gemeinsam mit den Komponisten, deren Werke für diesen „1. Concurso de composición de Música Contemporanea“ ausgewählt wurden, wird die Neue Musik für die Uraufführung am 31.08.2014 vorbereitet. Erstmalig geschieht dies im Rahmen einer offenen Werkstatt: Die Proben sind für die Öffentlichkeit zugänglich, bieten einen Ort für facettenreiche Begegnung und laden zu lebhaftem Diskurs ein.

Die beiden Juroren des Wettbewerbs - der bolivianische Komponist Alberto Villalpando sowie Cornelius Schwehr, Komponist und Leiter des Instituts für Neue Musik - werden den Preisträger während der aktiven Werkstattphase ermitteln.
Der Preis ist eine Einladung an die Freiburger Musikhochschule. Innerhalb dieses mehrwöchigen Studienaustauschs wird die deutsche Erstaufführung des Preisträgerstücks stattfinden.

Goethe-Institut und Auswärtiges Amt fördern dieses Projekt „IV. Schnittpunkt Neue Musik“ durch Übernahmen der Flugkosten, des Instrumententransports sowie der Künstlerhonorare..

Mehr zum Thema:
Goethe-Zentrum Santa Cruz de la Sierra, IV. Schnittpunkt Neue Musik
Wir berichteten: Ensemble des Instituts für Neue Musik fährt nach Bolivien

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Museumsgesellschaft Freiburg fördert Talente der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung

Foto: Hans Sigmund

Vier Jungstudenten der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB) erhalten für das kommende Semester ein Stipendium der Museumsgesellschaft Freiburg im Breisgau e.V.

In einem rund dreistündigen Auswahlvorspiel stellten die FAB-Jungstudenten ihre Programmbeiträge für Konzerte im Konzertsaal der Musikhochschule Freiburg und im Kurhaus von Bad Krozingen vor. Vier von Ihnen erhielten ein Stipendium in Höhe von jeweils 750 Euro: Romain Carl (Klavier, Klasse Prof. Christoph Sischka), Rebecca Falk (Violoncello, Klasse Beverley Ellis), Fabian Müller-Trefzer (Gitarre, Klasse Beata Huang) und Nikolaj Wolf (Euphonium, Klasse Hellmut Karg).

Die Museumsgesellschaft vergibt im Jahr 2014 bereits zum zweiten Mal Stipendien an vier ausgewählte, hochbegabte Talente der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung. Die Gesellschaft wurde als »Lesegesellschaft« im Jahr 1807 gegründet und ist damit die älteste, kontinuierlich bestehende kulturell ausgerichtete Vereinigung in der Stadt Freiburg.

Das obige Foto entstand bei der Verleihung der Stipendien im Rahmen des Konzertes am 5. Juli 2014 im Konzertsaal der Hochschule für Musik Freiburg. V.l.n.r: Museumsgesellschaft-Vizepräsident Rudolf Denk, Präsident Heiko Steuer, Preisträger Fabian Müller-Trefzer (Gitarre), Romain Carl (Klavier), Rebecca Falk (Violoncello), Nikolaj Wolf (Euphonium), Schatzmeister Goswin Hammer (Foto: Hans Sigmund).

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Masterstudentin gewinnt 4. Preis bei internationalem Klavierwettbewerb in Italien.

Yan Li, Master-Studentin in der Klasse Prof. C. Sischka, wurde erneut bei einem Wettbewerb in Italien ausgezeichnet: Beim »2nd International Piano Competition« in Ischia gewann sie in der Kategorie Klavier solo bis 35 Jahre einen 4. Preis. In dieser Kategorie waren 29 Teilnehmer zugelassen gewesen.

Yan Li war bereits im Mai beim Wettbewerb in Barletta mit einem zweiten Preis ausgezeichnet worden.

Herzlichen Glückwunsch!

Mehr zum Thema:
Webseite des Internationalen Klavierwettbewerbs Ischia
Meldung »Yan Li gewinnt 2. Preis in Barletta«, 09.05.2014

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Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg fördert Musikhochschul-Projekt »Freiburg-Ost im Ohr«

Prof. Camille Savage-Kroll leitet das Projekt »Freiburg-Ost im Ohr«

Gute Nachrichten aus Stuttgart: Im Rahmen des Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg werden in diesem Jahr 11 Projekte aus und in Freiburg gefördert. Eines davon ist das Projekt »Freiburg-Ost im Ohr« der Hochschule für Musik Freiburg.

Camille Savage-Kroll hatte den Förderantrag für das Projekt eingereicht. Mit ihren Studierenden will die Professorin für Elementare Musikpädagogik und Rhythmik ausgewählte Orte des Stadtteils in Freiburg-Ost als hörbare Klangwelt entwickeln und gestalten – dies gemeinsam mit 3-10 jährigen Kindern aus dem Kinderhaus Hirzberg und in Zusammenarbeit mit zwei „Lernpartnern“. Eine weitere Aktivität im Projekt ist die musikalische und intergenerative Begegnung mit Senioren des benachbarten Altenzentrums Emmi-Seeh Heim. Konzerte und Aufführungen an unterschiedlichen Orten sollen die Erfahrung des Stadtteils als hörbare Klangwelt vertiefen.

Bei der Durchführung des Projekts setzt die Musikhochschule auf sogenannte Lernpartnerschaften. Beispielsweise mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg, die mit ihrem Lernradio und der Abteilung »Medien in der Bildung« den Prozess begleiten und dokumentieren und als Audioguide sowie virtueller Stadtplan veröffentlichen wird. Das Haus für Kinder am Hirzberg als weiterer Lernpartner wird mit freischaffenden Künstlern aus der Elternschaft und den 3-10 jährigen Kindern die frühpädagogische Perspektive in das Projekt mit einbringen. Schließlich steht als dritter Partner die »Pädagogische Ideenwerkstatt Bagage« für eine fachlich fundierte Auseinandersetzung mit verschiedenen auftretenden Fragestellungen zur Verfügung.

Das Wichtigste bei »Freiburg-Ost im Ohr«: Von der ersten Idee bis zum Abschluss werden Kinder den kreativen Prozess mitgestalten. Ziel ist es, die Dimensionen kultureller Bildung durch Perspektivwechsel, durch künstlerische Begegnungen, durch Wissenserwerb und Erfahrungszuwachs kennen zu lernen und nachhaltig zu verankern. Nicht zuletzt soll ein für alle Beteiligten gewinnbringender Dialog entstehen, innovative Formen des Lernens möglich werden - und somit die Bildungslandschaft insgesamt bereichert werden.

Projektstart ist Oktober 2014.

Mehr dazu:
Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Pressemeldung Dr. Edith Sitzmann MdL
Kontakt Prof. Camille Savage-Kroll

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Radiojournalist Ulrich Land begleitete Freiburger Schlagzeugprofessor in die Mongolei zu den »Roaring Hooves«.

Bernhard Wulff, Professor für Schlagzeug an der Freiburger Hochschule für Musik, hat schon viele internationale Festivals initiiert und organisiert, unter anderem das Festival »Roaring Hooves« in der Mongolei, das in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum feiert.

Der renommierte Radiojournalist und Autor Ulrich Land hat Prof. Wulff in die Mongolei begleitet und dabei eine sehr hörenswerte Reportage verfasst, die am Donnerstag, den 31. Juli auf SWR2 gesendet wurde. Jetzt nachzuhören über nachfolgenden Link.

Beitrag »Musikmacher im Sendegebiet« auf SWR2 Cluster jetzt hören

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Lehrbeauftragter für Vocal Percussion erfolgreich bei internationalem Wettbewerb »Vokal.Total«

Julian Knörzer (links im Bild) kehrte mit seiner A Cappella Gruppe »Unduzo« erfolgreich aus Graz zurück: Beim Internationalen A Cappella Wettbewerb »Vokal. Total«, der vom 21.- 24. Juli 2014 stattfand, erhielt der Lehrbeauftragte für Vocal Percussion und Beatboxing mit seiner Gruppe zweimal die Auszeichnung Gold (in den Kategorien Pop und Comedy). In der Kategorie Comedy erhielt «Unduzo» zusätzlich den 2. Platz.

Unduzo besteht neben Julian Knörzer aus Richard Leisegang, Cornelius Mack und Patrick Heil, allesamt Absolventen der Hochschule für Musik Freiburg, sowie Linda Jesse.

Bei »Vokal.Total« traten Knörzer und seine Gruppenmitglieder gegen Wettbewerber aus der gesamten Welt an. Selbst aus Namibia, Singapur und Slowenien waren Bands angereist. "Wir haben uns monatelang auf den Wettbewerb vorbereitet und intensiv geprobt", so Knörzer. "Wir wurden immer besser und das hat sich nun bemerkbar gemacht!"

Wir gratulieren zu diesem wunderbaren Erfolg!

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Neue Publikation von Prof. Martin Schmeding

Johannes Brahms
Variationen und Fuge über ein Thema von Händel
für Orgel
Bearbeitet und herausgegeben von Martin Schmeding

Edition Schott 2014
ED 21358
ISMN 979-0-001-18727-5

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg (Standort: 5.1 Brah)

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Maryam Haiawi erhält den mit 1.500 € dotierten Helene-Rosenberg-Preis

Maryam Haiawi (Klasse Prof. Martin Schmeding) erhält den Helene Rosenberg-Preis für die beste Abschlussarbeit in Musikwissenschaft. Thema ihrer Arbeit war »Jeanne Demissieux, Orgelkomponistin zwischen Tradition und
Moderne«. Der Helene-Rosenberg-Preis ist mit 1.500 € dotiert.

Die Preisverleihung erfolgt am Donnerstag, den 24. Juli um 17 Uhr in Raum 105.

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DVD Neuerscheinung von Prof. Dr. Meinrad Walter

Johann Sebastian Bach, Meinrad Keel, Meinrad Walter:
»Wir danken dir, Gott, wir danken dir «
Kantate BWV 29 zur Ratswahl für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Trompeten I-III, Pauken, Oboe I+II, Fagott und Streicher, Organo obbligato und Basso continuo

Regie: Meinrad Keel
Reflexion über den Kantatentext: Meinrad Walter
Interpretation: Julia Sophie Wagner (Sopran), Roswitha Müller (Alt), Bernhard Berchtold (Tenor), Fabrice Hayoz (Bass), Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung Leitung: Rudolf Lutz

Aufgenommen am 23.8.2013 in der Evang. Kirche in Trogen
Verlag: J.S. Bach-Stiftung 2013

DVD ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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13 jähriger FAB-Pianist gewinnt 2. Preis bei internationalem Klavierwettbewerb

Erneut erfolgreich: Robert Neumann am Klavier (Archivfoto)

Robert Neumann war erneut bei einem internationalen Klavierwettbewerb erfolgreich. Beim "1st Young Piano Stars IPC", der vom 4. bis 8. Juli in Königs Wusterhausen stattfand, erspielte sich der erst 13-Jährige Pianist in seiner Altersklasse den 2. Preis. 

Der junge Stuttgarter ist Vorstudent an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB) in der Klasse Prof. Elza Kolodin. In der Vergangenheit hat er schon mehrfach mit internationalen Wettbewerbserfolgen auf sich aufmerksam gemacht.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem erneuten Erfolg!

Mehr über Robert Neumann
»Erneuter Erfolg für Robert Neumann«, Meldung vom 11.02.2014
»Robert Neumann erfolgreich in Moskau«, Meldung vom 10.06.2013
»11 Jahre jung und schon Student«, Meldung vom 07.12.2012
»Rekordpunktezahl für 11jährigen Pianisten« Meldung vom 05.11.2012
Bericht in der Badischen Zeitung vom 13.11.2012
Bericht im Stadtkurier vom 13.12.2012
Webseite Freiburger Akademie zur Begabtenförderung FAB

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Freiburger Studierende für Baden-Badener Osterfestspiele mit Berliner Philharmonikern ausgewählt

Auch der junge Tenor Moritz Kallenberg (links, bei der Überreichung des Carl Seemann Preises 2013 durch den Fördervereinsvorsitzenden Dr. Ullrich Keller) wird bei den Osterfestspielen 2015 in Baden-Baden singen.

Für die Opernklasse der Freiburger Musikhochschule entwickelt sich die Zusammenarbeit zwischen den baden-württembergischen Musikhochschulen mit den Berliner Philharmonikern bei den Baden-Badener Osterfestspielen zu einer wahren Erfolgsgeschichte: Von den neun Rollen, die für das kommende Jahr zu vergeben sind, wurden jetzt vier Rollen mit Gesangsstudierenden der Freiburger Musikhochschule besetzt.
Felicitas Frische-Haebel wird die Marschallin im »Rosenkavalier für Kinder« singen und Elisandra Perez, Hongmee Youn (alle Klasse Prof. Wirtz) sowie David Fischer (Klasse Prof. Pinheiro) werden in der Neuinszenierung der Offenbach-Operette »Die Prinzessin von Trapezunt« auftreten.

Während der Osterfestspiele werden in „kleinen“ Musiktheaterproduktionen im Theater Baden-Baden, mitfinanziert von der Stiftung „Akademie für Musiktheater“ der Deutschen Bank, und den „Oper-für-Kinder“-Produktionen im Festspielhaus stets mit Gesangssolisten der fünf baden-württembergischen Musikhochschulen besetzt. Die Auswahl findet dabei nach einem Vorsingen an den jeweiligen Hochschulen und einem finalen Vorsingen auf der großen Bühne des Festspielhauses Baden-Baden statt.

Die Einladungen markieren einen weiteren Meilenstein in der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den Festspielen Baden-Baden, den Berliner Philharmonikern und der Opernklasse der Hochschule für Musik in Freiburg. Bereits in der diesjährigen Festspielproduktion der »Manon Lescaut« unter Sir Simon Rattle hatte der ehemalige Freiburger Student Johannes Kammler (vormals Klasse Prof. Goritzki) in der Rolle des Sergeant reüssiert. Im Jahr zuvor hatte er den Papageno in der „Kinder-Zauberflöte“ gesungen.

Für die Gala-Produktion der Osterfestspiele 2015 »Der Rosenkavalier« unter Sir Simon Rattle (Regie: Brigitte Fassbaender) wurde auch der junge Freiburger Tenor Moritz Kallenberg (Klasse Prof. Pinheiro) eingeladen, die Rolle des Tierhändlers zu singen. Kallenberg hatte bereits bei der diesjährigen Produktion des Mahagonny-Songspiels einen großen Erfolg gefeiert, woraufhin er die Einladung nach Baden-Baden erhielt.

Weitere Informationen
Webseite Osterfestspiele

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Einladung zum ASTAPER Festival vom 14. bis 27. Juli in Krakau

Das Schlagzeugensemble der Hochschule für Musik Freiburg wurde vom 14.-27. Juli zum ASTAPER Festival nach Krakau eingeladen. Dort spielt es unter anderem das Eröffnungs- und Abschlusskonzert.
In gemeinsamen Workshops mit Teilnehmern aus Italien, Spanien und Polen wird unter der Leitung von Prof. Bernhard Wulff auch »MIKROPHONIE 1« von Karlheinz Stockhausen erarbeitet.

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Radioreportage für »SWR2 Cluster« jetzt zum Nachhören

Auch in diesem Jahr gab es an der Hochschule für Musik Freiburg wieder die »Projekttage Improvisation«: Am 10. und 11. Juni wurde der Unterricht an der Hochschule ausgesetzt, stattdessen beteiligten sich Lehrende, Studierende und Gäste an Workshops zum musikalischen »freien Sprechen«, dem Improvisieren. Diese Form der Auseinandersetzung mit dem Thema ist ein Novum in der deutschen Musikhochschullandschaft.

Improvisation rückt zunehmend in den Fokus
Die inhaltliche Vielfalt der Workshops spiegelte den Reichtum der teilweise in Vergessenheit geratenen, teilweise noch unentdeckten Landschaft der Improvisation wider – eine Landschaft, die sowohl aus künstlerischer als auch musizierpädagogischer Perspektive zunehmend in den Fokus rückt. So ergaben sich zwei spannende Tage mit vielen Anregungen, Denkanstößen und einem lebhaften Austausch unter Lehrenden, Studierenden - und mit Gästen.

Radioreportage zum Nachhören
Matz Kastning hat im Nachgang zu den Improvisationstagen eine Reportage über die Improvisationstage für »SWR2 Cluster« produziert, die es sich lohnt unter dem nachfolgenden Link nachzuhören:
SWR2 Radioreportage von Bernd Kastning jetzt nachhören

Mehr zum Thema:
Überblick über die Workshops der Improvisationstage 2014

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Auf Einladung durch neu eröffnetes Goetheinstitut in Myanmar

Auf Einladung des 2014 neu eröffneten Goetheinstituts reist Bernhard Wulff, Professor für Schlagzeug an der Hochschule für Musik Freiburg, im August 2014 nach Myanmar, um ein Konzept für ein interkulturelles Musikfestival 2015 zu entwickeln. An dem Festival werden auch Freiburger Schlagzeugstudenten teilnehmen.

Die 2008 von Wulff konzipierte »Cracking Bamboo« Initiative brachte bislang Konzerte und Workshops mit Musikern aus allen Ländern Südostasiens nach Vietnam, Laos, Kambodscha, Indonesien, Thailand - und auch nach Freiburg.

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CD Neuerscheinung von Tomoko Ogasawara

Tomoko Ogasawara, Matthias Ranft:
»Beethoven, Debussy, Chopin«
Mit Tomoko Ogasawara (Klavier), Matthias Ranft (Violoncello)

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier und Violoncello op.69
Claude Debussy
Sonate für Violoncello und Klavier
Frédéric Chopin
Sonate für Klavier und Violoncello op.65

Verlag
ars subtilis
as-c5058-2000

Spielzeit
70 Min.

CD ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

Weitere Informationen
Vita Tomoko Ogasawara

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+++ Drei neue Studiengänge für eine verbesserte musikpädagogische Qualifizierung von Musiklehrerinnen und -lehrern +++ Neue Berufsperspektiven für Musik- und Lehramtsstudierende in Baden-Württemberg +++

Dr. Rüdiger Nolte (links) und Prof. Dr. Ulrich Druwe unterzeichneten heute einen vorläufigen Vertrag zur Kooperation bei der Musiklehrer-Ausbildung.

Freiburg, den 10.07.2014. Hochschule für Musik Freiburg und Pädagogische Hochschule Freiburg werden bei der Ausbildung von Musiklehrern künftig noch enger kooperieren als bisher. In dem heute unterzeichneten vorläufigen Vertrag vereinbarten der Rektor der Musikhochschule Freiburg, Dr. Rüdiger Nolte (Foto links), und der Rektor der Pädagogischen Hochschule, Prof. Dr. Ulrich Druwe, die enge Kooperation in drei gemeinsamen Studiengängen. Diese hat die deutliche Steigerung der musikpädagogischen wie künstlerischen Kompetenz von Lehrkräften in Baden-Württemberg zum Ziel, insbesondere im Bereich der Grundschule. Gleichzeitig eröffnen sich neue Berufsperspektiven für Freiburger Musik- und Lehramtsstudierende.

Konkret sieht die Kooperation der beiden Freiburger Hochschulen die Entwicklung der folgenden Studiengänge vor:

  • Der neue Studiengang „Musikpädagogik im Elementar- und Primarbereich“ richtet sich an Freiburger Musikstudierende des Fachs „Elementare Musikpädagogik“, die ihr Studium jetzt mit Elementen der Grundschullehrer-Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg kombinieren können und denen sich damit der Zugang zum Lehramt eröffnet.
  • Der Bachelor- und Masterstudiengang „Lehramt Sekundarstufe 1, Teilstudiengang Musik“ wird von der Pädagogischen Hochschule in Kooperation mit der Hochschule für Musik Freiburg entwickelt.
  • Im neuen Bachelor- und Masterstudiengang „Lehramt an Gymnasien, Teilstudiengang Musik“ werden Musikhochschule und Pädagogischen Hochschule stärker kooperieren.

Vorstoß für qualifizierten Musikunterricht in Baden-Württemberg

Mit der geplanten Kooperation möchten die beiden Freiburger Hochschulen einen Beitrag zur Qualitätssteigerung des Musikunterrichts in Baden-Württemberg leisten.
„Insbesondere Musik-Lehrkräfte an den Grundschulen des Landes werden heute fachlich nicht ausreichend ausgebildet“, kritisiert Dr. Rüdiger Nolte, Rektor der Freiburger Musikhochschule, die derzeitige Situation. Dies sei fatal, schließlich seien Grundschulen der Ort, wo die Grundlagen gelegt werden müssten, um Musik zu verstehen und sich musikalisch ausdrücken zu können.

Mit dem neuen gemeinsamen Studiengang „Musikpädagogik im Elementar- und Primarbereich“ eröffnen sich neue berufliche Perspektiven für die Musikstudierenden. Deren höhere musikpädagogische Qualifikation kommt den Grundschulen zugute.

„Die Kooperation zwischen Musikhochschule und Pädagogischer Hochschule ist bundesweit einmalig, beide Seiten profitieren enorm von dem erweiterten Angebot in Lehre und Forschung“, betont Prof. Dr. Ulrich Druwe, Rektor der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Mit der Kooperation würde künftigen Musiklehrkräften aller Schultypen – von der Musikschule  bis zum Gymnasium – musikalisches Lehren und Lernen auf höchstem Niveau vermittelt. Außerdem würden Studierende beider Hochschulen in die bildungswissenschaftlichen Forschungszusammenhänge an der Pädagogischen Hochschule systematisch integriert.

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Freiburger Klavierstudent setzt sich bei internat. Musikwettbewerb gegen 33 Mitbewerber durch.

Dominik Stadler (BA-Klavier Klasse Prof. Christoph Sischka) hat beim Internationalen Musikwettbewerb in Stockholm den 1. Preis gewonnen.
Neben dem Preisgeld erhält er ein Stipendium des Long Island Conservatory (New York) in Höhe von 2.000 US-Dollar.
In seiner Kategorie hatten 33 Pianisten, meist aus Asien und Osteuropa, an dem Wettbewerb teilgenommen.
Ergebnisse der Stockholm International Music Competition
Wettbewerb-Bericht im Internet-Magazin KLAVIER.DE

Wettbewerbserfolg mit Folgen
Aufgrund seines Wettbewerbserfolgs in Stockholm wurde Dominik Stadler im Anschluss zu einem kleineren internationalen Wettbewerb in Baden-Württemberg eingeladen, den er wiederum gewann:
Ergebnisse Wettbewerb »Musikalisches Feuerwerk in Baden-Württemberg«

Dominik Stadler
Der 22-jährige Dominik Stadler wird seit seinem achten Lebensjahr von Prof. Christoph Sischka unterrichtet: vor seinem Bachelorstudium als Vorstudent an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB). Der junge Pianist wurde bereits mehrfach als Preisträger bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, so in Wien, Enschede, Padua, Cortemilia und beim Schubert-Wettbewerb für Klavierduos in Tschechien.

Weitere Nachrichten
»Stadler wird Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes«, 26.04.13
»Neuer Preis für Dominik Stadler und Daniel Reith«, 18.04.11

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"Konzilsorgel" in Katholischer Gebhardskirche Konstanz wird am 14. Juli feierlich eingeweiht.

Am Sonntag, den 14. Juli 2014 werden in der Katholischen Gebhardskirche in Konstanz die Feierlichkeiten zur Einweihung des neuen, von der Orgelbaufirma Claudius Winterhalter erbauten Instrumentes - der so genannten „Konzilsorgel“ - beginnen.

Um 10 Uhr zelebriert der emeritierte Erzbischof von Freiburg, Dr. Robert Zollitsch, das Hochamt und weiht die Orgel ein. Hierzu dirigiert Kantor Martin Weber, Alumnus der Hochschule für Musik Freiburg  (Kirchenmusik A), die »Messe solennelle« von Louis Vierne für Chor und zwei Orgeln. Um 16.00 Uhr schließlich spielt Prof. Helmut Deutsch (Foto) das offizielle Einweihungskonzert.

Die Konzilsorgel wurde zeitlich so geplant, dass sie zur 600 Jahr-Feier des Konstanzer Konzils und gleichzeitig zum Patrozinium der Gebhardskirche zum ersten Male erklingen kann. Die musikalischen Aktivitäten rund um das neue Instrument erstrecken sich zeitlich bis in den Herbst diesen Jahres.

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Gesangsstudent (Klasse Prof. Pinheiro) erhält festes solistisches Engagement an der Oper Bonn.

Christian Georg hat ab kommender Spielzeit (2014/15) ein festes solistisches Engagement an der Oper Bonn. Der Freiburger Gesangsstudent (Klasse Prof. Pinheiro) wird in diesem Semester seinen Abschluss (Master Oper) machen.

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Erfolg für die Freiburger Musikhochschule: Das beim Professorinnenprogramm II eingereichte Gleichstellungskonzept wurde jetzt positiv bewertet. Freiburg ist die erste Musikhochschule in Baden-Württemberg, die die begehrte Förderzusage erhält.

Die Musikhochschule Freiburg konnte mit ihrem Gleichstellungskonzept überzeugen: Ihr Förderantrag beim Professorinnenprogramm II des Bundes und der Länder wurde jetzt positiv bewertet. Damit erhält die Freiburger Musikhochschule - als erste Musikhochschule in Baden-Württemberg - die Möglichkeit, bis zu drei Professuren für die Dauer von bis zu 5 Jahren mit jeweils bis zu 150.000 Euro pro Jahr fördern zu lassen. 

Auch an der Freiburger Musikhochschule sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Von den derzeit eingeschriebenen Studierenden sind zwar über 50 % weiblich. In der Gruppe der Professorinnen und Professoren sind W2-Professuren jedoch nur zu 19,2% von Frauen besetzt. Auch bei W3-Professuren liegt der Frauenanteil mit 24,9% nur marginal höher als der Landesdurchschnitt von 18,1% (Quelle: Land Baden-Württemberg).

Konzept der Hochschule für Musik Freiburg überzeugte
Von den insgesamt 14 Förderanträgen, die baden-württembergische Hochschulen beim Professorinnenprogramm II einreichten, wurden acht Anträge positiv bewertet, darunter das Konzept der Hochschule für Musik Freiburg. Sie ist damit die erste Musikhochschule in Baden-Württemberg, die die begehrte Fördermöglichkeit erhält.
Mit der Förderung erhält die Musikhochschule die Möglichkeit auf eine Förderung von bis zu drei Professuren für bis zu 5 Jahre. Jede Berufung wird mit bis zu 150.000 jährlich Euro gefördert. Gleichzeitig werden gleichstellungsfördernde Maßnahmen unterstützt. 

Download Pressemitteilung (pdf)

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Absolventin der Orgelklassen Prof. Schnorr und Prof. Deutsch erhält Stelle in Münster.

Sabrina Blüthmann, Absolventin der Hochschule für Musik Freiburg, wurde zur hauptamtlichen Kirchenmusikerin an St. Marien und St Josef in Münster berufen.

Die Organistin studierte Bachelor Kirchenmusik in der Klasse von Prof. Klemens Schnorr sowie Master Kirchenmusik sowie Advanced Study Diploma in der Orgelklasse von Prof. Helmut Deutsch.

Herzlichen Glückwunsch!

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07.07.2014
Gottes – Lob?!

Theologische Fakultät Uni Freiburg und Institut für Kirchenmusik Freiburg veranstalteten gemeinsamen Studientag.

In den vergangenen Monaten wurde in den meisten deutschen und österreichischen Diözesen nach und nach das neue Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ eingeführt. Dies nahmen die Theologische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und das Institut für Kirchenmusik der Hochschule für Musik Freiburg am 4. Juni 2014 zum Anlass, einen gemeinsamen „Dies academicus“ als interdisziplinären Studientag durchzuführen. Dieser galt zugleich die Fortsetzung der Vortragsreihe mit Musik „Auf dem Weg zum Gotteslob“ des vergangenen Jahres.

Der Tag war von einer Arbeitsgruppe aus Studierenden und Lehrender beider Institute vorbereitet worden und stand unter der Leitfrage »Gottes – Lob?!«.

Mit dieser Frage eröffnete auch Prof. Dr. Franz Karl Praßl (Foto oben) von der KunstUni Graz die Veranstaltung. In seinem österreichisch-humorvoll gespickten Vortrag vor ca. 150 Zuhörerinnen und Zuhörer ging er auf die Geschichte des neuen »Gotteslob« ein, die er als Fachberater maßgeblich mitgeprägt hat. Dabei beleuchtete er auch das Endergebnis aus unterschiedlichen Perspektiven.(Sie unten stehender Link zum Podcast)

Dass bei der Beschäftigung mit einem Gesangbuch das gemeinsame Singen nicht fehlen durfte, machte er bald deutlich – und setzte es in die Tat um.
Im weiteren Verlauf des Vormittags vertieften die Studierenden und Lehrenden beider Hochschulen die Diskussion in verschiedenen Workshops zu Themen wie „Geistliche Impulse und Gebete“, „Psalmvertonungen“ oder „Aufklärung, Liturgie und Gesangbuch“. Auch der Nachmittag war von musikalisch-theologischen Kurzworkshops zu Gregorianik, Popmusik und dem theologischen Stellenwert des Singens geprägt.

Den Einstieg nach dem gemeinsamen Mittagessen gestaltete Prof. Dr. Reiner Marquard, Rektor der Evangelischen Hochschule Freiburg, mit einem sehr differenzierten evangelischen Blick auf das neue katholische Gebet- und Gesangbuch.

Den Abschluss des Tages bildete ein musikalisches Abendlob in der Universitätskirche, das unter anderem von einer Schola und dem Chor eines Dirigierpraktikums mit Studierenden der Schul- und Kirchenmusik gestaltet wurde. Anschließend waren die Teilnehmer des von der Erzbischof-Hermann-Stiftung unterstützten Tages wieder in den Peterhofkeller eingeladen, um diesen ersten musikalisch-theologischen „Dies academicus“ ausklingen zu lassen.

Text: Stephan Koch

Gastvortrag als Podcast
Den Vortrag von Prof. Franz Karl Praßl können Sie hier anschauen.

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Drehorgelperformances finden großen Anklang bei den Gästen des Festivals traditioneller Orgelmusik.

Beim 11. Internationalen Orgelfest in Waldkirch am vergangenen Wochenende (27.-29. Juni 2014) fanden aktuell komponierte Drehorgelperformances des Instituts für Neue Musik großen Anklang bei den Festivalgästen.

Kompositionsstudierende und Komponisten der Hochschule für Musik Freiburg entdeckten mit Experimentierfreude und Abenteuerlust die Möglichkeiten der Drehorgel für ihre musikalische Produktivität. Dies nicht zum ersten Mal: Bereits für die Neuvertonung des Stummfilmklassikers „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920) im Frühjahr 2014 hatten Studierende der Kompositionsklasse Cornelius Schwehr das mechanische Instrument für ihre Kollektivkomposition genutzt. Wichtig war dabei auch die Kooperation mit dem Waldkircher Orgel- und Kuriositätenbauer Achim Schneider, der die wachen Musikerinnen und Musiker in die technischen Bedingungen des mechanischen Instruments einführte und für die spezifischen musikalischen Herausforderungen an das Arrangieren sensibilisierte.

Mit den Freiburger Drehorgelperfomances präsentierte das Institut für Neue Musik lustvoll-verspielte, humorig-heitere und verblüffend-ungewohnte Kompositionen. So irritierte Vasiliki Kourti-Papamoustou gekonnt mit Spielplatzgeräuschen, Daniel Chernov spielte mit dem „Lied vom Tod“, Prof. Cornelius Schwehr konfrontierte die Aura des Instruments mit Trümmern der musikalischen Tradition, Alexander Grebtschenko ließ die Drehorgel  mit Janis Joplins Stimme "singen" und Martin Bergande (Foto) überraschte durch einen witzigen Dialog mit dem filmisch dargestellten Gehoppel eines Flugsimulators.

Mehr zum Thema
Waldkircher Orgelfest 2014
"Mit der Drehorgel im Cabinet des Dr. Caligari", BZ 21.06.2014
"Freiburger Musikhochschule vertont Cabinet des Dr. Caligari", Meldung 4.5.14

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Langjährige Verdienste um Kirchenmusik in Kenzingen gewürdigt

Jakoba Marten-Büsing hat am vergangenen Sonntag in Kenzingen von der Evangelischen Landeskirche offiziell den Titel "Kantorin" verliehen bekommen. Die Lehrbeauftragte für Orgelmethodik an der Hochschule für Musik Freiburg ist seit 15 Jahren in der evangelischen Kirchengemeinde Kenzingen als Chorleiterin tätig.

Der Kirchengemeinderat habe den Titel beim kirchenmusikalischen Ausschuss der Landeskirche beantragt, um ihre langjährigen Verdienste um die Kirchenmusik und für ihre hervorragenden pädagogischen und künstlerischen Leistungen zu würdigen", wird Andreas Hansen, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in der Badischen Zeitung vom 25. Juni 2014 zitiert.

Die in Freiburg geborene Kirchenmusikerin Jakoba Marten-Büsing ist seit 1999 Kantorin in Kenzingen. Seit 2010 ist sie Lehrbeauftragte für Orgelmethodik an der Hochschule für Musik Freiburg.

Mehr zum Thema
"Landeskirche würdigt großen Einsatz" Artikel in Badische Zeitung 25.06.2014

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1. Preis für Lisa Hummel beim Dublin International Organ Competition 2014

Lisa Hummel, Studentin BA Kirchenmusik und Schulmusik (Orgelklasse Prof. Martin Schmeding) wurde beim Dublin International Organ Competition 2014 mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Damit konnte erneut eine Studentin des Instituts für Kirchenmusik der Hochschule für Musik Freiburg einen der großen internationalen Orgelwettbewerbe für sich entscheiden.

Nachdem aus einer großen Anzahl von Bewerbern in einer CD-Runde 16 Teilnehmer ausgewählt waren, wurde der Wettbewerb in drei Runden an verschiedenen z.T. historischen Orgeln Irlands durchgeführt. Im Finale mussten die drei Kandidaten zusammen mit dem Ulster Symphony Orchestra in Belfast ein Konzert für Orgel und Orchester interpretieren. Die Jury war mit u.a. Jon Laukvik (Vorsitz, Norwegen), Pier Damiano Peretti (Italien), Dame Gillian Weir (UK), Sophie Cauchefère-Choplin (Frankreich) und Todd Wilson (USA) international prominent besetzt.

Lisa Hummel konnte damit in diesem Jahr nach dem Gewinn des 2. Preises beim Bachwettbewerb Wiesbaden bereits den zweiten Erfolg bei einem bedeutenden Orgelwettbewerb feiern. Sie ist Stipendiatin des Cusanus-Werks.

Weitere Informationen
www.pipeworksfestival.com

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Neue Publikation von Prof. Dr. Meinrad Walter

Meinrad Walter
Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!
Eine Bachkantate in der lutherischen Musiktradition
in: Rainer Kampling / Andreas Hölscher (Hgg.): Musik in der religiösen
Erfahrung. Historisch-theologische Zugänge. (= APELIOTES. Studien zur
Kulturgeschichte und Theologie, Bd. 13)
Franfurt a. Main 2014
S. 143-164

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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Violinstudentin gewinnt Probespiel beim WDR Sinfonieorchester.

Alwina Kempf, Violinstudentin an unserer Hochschule (Prof. Rainer Kussmaul) hat bei einem Probespiel Anfang Juni den Akademieplatz der 1. Violinen beim WDR Sinfonieorchester Köln gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!
 

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24.06.2014
Vier Ariel-Songs

Neue Publikation von Prof. Otfried Büsing

Otfried Büsing
Vier Ariel-Songs
aus der Oper »as dreams are made on«
Version für Mezzosopran und Klavier

edition gravis
eg 2148

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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