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Die Sängerin (Mezzosopran/Alt) erhielt das Engagement für die Rolle des Hänsel bei der Opernproduktion der Jeunesses Musicales Deutschland.

Jasmin Désirée Schaff studiert Bachelor Gesang in der Klasse von Prof. Angela Nick.

Die Aufführungen auf Schloss Weikersheim sind das Finale der Internationalen Opernakademie der Jeunesses Musicales Deutschland, eines der renommiertesten Förderprojekte des Opernnachwuchses auf europäischer Ebene. In diesem Jahr wird „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck inszeniert. Für die Rolle des Hänsel hatten 160 Bewerberinnen und Bewerber vorgesungen.

Die musikalische Leitung übernimmt Patrick Lange, der ab der Spielzeit 2017/2018 Generalmusikdirektor des Staatstheaters Wiesbaden ist. Für die Inszenierung ist Regisseurin Corinna Tetzel verantwortlich. Der Orchesterpart wird vom Bundesjugendorchester übernommen.

Die Aufführungstermine sind:
Donnerstag: 27. Juli 2017 - Premiere
Freitag, 28. Juli
Samstag, 29. Juli
Sonntag, 30. Juli
Dienstag, 1. August
Mittwoch, 2. August
Freitag, 4. August
Samstag, 5. August
Sonntag, 6. August 2017.

www.jmd.info/oper/haensel-und-gretel/solisten/

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Die Studierenden der Hochschule bewerten die Lehrenden und deren Unterricht überdurchschnittlich positiv.

In den beiden zurückliegenden Semestern – dem Wintersemester 2015/2016 und dem Sommersemester 2016 – wurden größere Lehrveranstaltungen an der Musikhochschule evaluiert. Dabei wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 20 Veranstaltungen befragt, knapp 200 Studierende nahmen an der Befragung teil.

Die Studierenden wurden mittels Fragebögen über bestimmte Aspekte der jeweiligen Lehrveranstaltung befragt. Dabei ging es u.a. um die eigene Situation, die zeitliche Belastung, die Person des/der Lehrenden, das Konzept der Veranstaltung und um ein Zwischenfazit. Die Studierenden wurden gebeten, auf einer Skala von 1 bis 4 zu bewerten, wie zutreffend verschiedene Aussagen zur Lehrveranstaltung für sie jeweils waren.

In der aktuellen Umfrage beurteilen die Studierenden die Situation an der Musikhochschule durchweg positiv. Besonders die Lehrenden werden überdurchschnittlich gut bewertet. Sie erreichen einen Wert von durchschnittlich 3,9 Punkten (Maximalwert 4,0).

Die Evaluation wurde von Hans Jörg Mammel (Stabsstelle Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung) in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Musikhochschulen – Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung – initiiert und durchgeführt.

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19.01.2017
Dream On

Konzert-Performance im Augustinermuseum am 26. und 28.1. entführt in die musikalische Welt von Schlaf und Traum.

Weich gebettet in die musikalischen Sphären von Schlaf und Traum eintauchen – dazu lädt die Konzert-Performance „Dream on“ ein. Sie findet umgeben von altehrwürdigen Propheten und jahrhundertealten Kunstwerken in der beeindruckenden Architektur des Augustinermuseums statt. An zwei Terminen, am Donnerstag, 26. Januar, um 20 Uhr, und am Samstag, 28. Januar, um 19 Uhr, können Besucherinnen und Besucher die unterschiedlichen Klangfarben von Violine, Violoncello, Harfe, Gitarre, Klarinette, Orgel und Gesang erleben. Wer sich ganz den traumhaften Klängen hingeben will, kann es sich auf Matratzen, Kissen oder Sesseln bequem machen.

Eine Sneak-Preview von der Probe gibt es hier.

Die Performance ist in enger Zusammenarbeit mit Studierenden der Musikhochschule Freiburg im Seminar „Musikvermittlung“ unter der Leitung von Nina Amon entstanden. Die Studierenden präsentieren ein abwechslungsreiches Repertoire: Neben verträumten Stücken von Claude Debussy und Gabriel Fauré erklingt ein spirituell anmutendes Werk des berühmten estnischen Komponisten Arvo Pärt und avantgardistisch-minimalistische Musik des New Yorkers Steve Reich. Zwischendurch gibt es kurze literarische Impulse zur Welt der Träume.

Die Konzert-Performance ist speziell für die besondere Architektur der Skulpturenhalle konzipiert: Die Musikerinnen und Musiker treten an verschiedenen, teils überraschenden Positionen auf und nutzen die spezielle Akustik der Halle.

Das Bettenhaus Stiegeler und Arnold Einrichtungskultur unterstützen das Projekt.

Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf an der Kasse des Augustinermuseums am Augustinerplatz sowie an der Abendkasse. Wegen der besonderen Sitz-Situation sind die Plätze begrenzt.

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Kilian Herold ist neuer künstlerischer Leiter der Klarinettentage Staufen.

Der dreitägige Kurs rund um die Klarinette wird zum ersten Mal im Mai 2017 stattfinden und beinhaltet ein großes Angebotsspektrum: Meisterkurs Klarinette, Kurs Bassklarinette, Workshop historische Klarinetten, Ensemblespiel, Workshop neue Spieltechniken, Vortrag und Workshop der Hörakademie Staufen (Alfred Tomatis), Probespieltraining für Studenten und Profis. Der Kurs richtet sich ausdrücklich auch an Kinder und Jugendliche, ambitionierte Musikerlaien aber auch Studienanwärter und Studenten an Musikhochschulen.

Weitere Dozenten: Prof. Francois Benda, Prof. Anton Hollich, Florian Schüle, Kirsten Klopsch, Julien Laffaire, Nicole Krüger.

www.bdb-klarinettentage.de

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18.01.2017
To Aeneas

Neue CD von Gilead Mishory, Professor für Klavier, mit Werken von Clementi, Mishory und Tartini.

To Aeneas [CD]
Clementi - Mishory - Tartini.
[München] : NEOS Music GmbH, [2016]. -
1 CD (69 min) ; 12 cm + Beiheft (22 Seiten).
Aufnahme: München, BR Studio 2, 20.-22. März 2016.
In Ko-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk.
Beiheft in deutscher, englischer und französischer Sprache. -
Interpret: Gilead Mishory [Kl]

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur CD 6304

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17.01.2017
Cello Lounge

Die Celloklasse von Prof. Elena Cheah gastiert mit einem ungewöhnlichen Konzertkonzept am 24.1. in der Passage 46 des Freiburger Theaters.

(Foto: Goeke Bross  / pixelio.de)

Was passiert, wenn die Bühne nicht mehr vorne ist? Wenn die Erwartungen und Sitten des Konzertsaals verschwinden? Was passiert, wenn man sich mit den Kommilitonen zusammensetzt und einfach ausprobiert wie in einer Garageband, nur mit dem Können, das man sich das Leben lang erarbeitet hat? Solche Fragen stellt sich die Celloklasse von Prof. Elena Cheah von der Musikhochschule Freiburg.

An diesem Abend wird in unterschiedlicher Besetzung und unterschiedlichen Stilrichtungen musiziert, von Funk bis Pop über Jazz und Weltmusik. Das Cello singt, das Cello rockt, das Cello groovt. Es werden alle Seiten und Saiten des Instruments gezeigt, gezupft und gezerrt. ZuhörerInnen können sich mit Getränken in den Sitzbänken einkuscheln oder direkt vor, neben oder hinter den MusikerInnen sitzen.

Eintritt kostenlos

Cello-Lounge
24.1.2017
18 Uhr Einlass
19 Uhr Konzertbeginn
Spieldauer ca. 60 Minuten inkl. Moderation

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Am kommenden Donnerstag kommt Fabian Russ, Elektropionier, Klangkünstler, Komponist und Rapper an die Musikhochschule.

Fabian Russ ist bekannt geworden durch die Zusammenarbeit mit führenden klassischen Solisten wie Andreas Scholl oder Midori Seiler. Russ dekonstruiert Werke des klassischen Kanons und setzt sie auf faszinierende Weise wieder zusammen. Er ist Hauskomponist am Radialstem Berlin.

Auf Einladung des Fachbereichs Jazz/Pop wird Russ eine offene Masterclass für alle geben (Do 19. Januar 17.30 - 19.30h, Medienraum) und am 20.1. die Komponisten der Klasse Prof. Ralf Schmid unterrichten.

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Die Schlagzeugerin (Klasse Prof. Wulff) gewann den Wettbewerb um das begehrte Stipendium der japanischen Heiwado Foundation.

Herzlichen Glückwunsch!

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17.01.2017
Gier – Avidità

Unter dem Titel „Gier“ widmet sich das Institut für Musiktheater Kurzopern aus Deutschland und Italien. Premiere ist am 20. Januar.

Giacomo Puccinis funkelndes Ensemblestück Gianni Schicchi (1918) trifft auf die selten gespielte Kammeroper Die Flut von Boris Blacher (1947). Die Premiere findet am Freitag, den 20. Januar 2017 statt.

Die Gier ist keine besonders charmante menschliche Eigenschaft. Im Interesse des friedvollen Miteinanders gilt es als wünschenswert, den eigenen Vorteil hinter Gemeinschaftsinteressen zurückzustellen – und so gab und gibt es zahlreiche Versuche, habsüchtige Tendenzen aus einer moralischen Argumentation heraus zu unterdrücken. Dass die Gier in der katholischen Lehre zu den sieben Hauptlastern gehört und direkt nach dem Hochmut an zweiter Stelle genannt wird, ist hier nur das bekannteste Beispiel.

Dennoch ist die Habsucht häufig die Triebfeder menschlichen Handelns. Unter der Überschrift Gier widmet sich das Winterprojekt des Instituts für Musiktheater zwei Kurzopern, die sich dieser Problematik in besonderer Weise widmen: Boris Blachers Die Flut sowie Giacomo Puccinis Gianni Schicchi.

Die beiden jeweils kurz nach Ende eines verheerenden Krieges fertiggestellten Opern behandeln das Thema auf sehr unterschiedliche Weise. Blachers Flut entstand 1946 für den Rundfunk, wurde aber bald auch szenisch präsentiert. Hintergrund waren die Zerstörungen, die der Zweite Weltkrieg hinterlassen hatte. Nach Erzählungen Guy de Maupassants erarbeitete Blacher ein gleichnishaftes Werk in Kammerspielform, deren handelnde Figuren im Angesicht einer lebensbedrohlichen Situation das anstandshalber gepflegte Dekorum wie Ballast von sich werfen – Mord, Betrug, Raub sind die Folge.

Puccinis brillantes Ensemblestück Gianni Schicchi, das 1918 seine Uraufführung feierte, beleuchtet das Thema aus Familienperspektive: Am Bett des jüngst verstorbenen Buoso Donati reißen sich die Verwandten um das große Erbe und schrecken auch vor Testamentsfälschung, gegenseitiger Bestechung und Verleumdung nicht zurück. Die hohe Meinung, die die Familie von sich und ihrem Status als alteingesessenem Geschlecht hat, unterlaufen sie durch ihr Verhalten völlig. Vieles in Gianni Schicchi kommt im harmlosen Gewand der Komödie daher – und zeichnet die Charaktere doch in so dunklen Farben, dass dem Publikum das Lachen meist im Halse steckenbleibt.

Gier! – Avidità
Winterprojekt des Instituts für Musiktheater


Giacomo Puccini (1858-1924): Gianni Schicchi

Boris Blacher (1903-1975): Die Flut

20.1., 21.1., 23.1. und 25.1.2017
jeweils um 19.30 Uhr

Wolfgang-Hoffmann-Saal
Hochschule für Musik Freiburg

Eintritt: 12 Euro / 8 Euro (ermäßigt 8 Euro / 5 Euro)
Online-Ticketverkauf

Studierende der Gesangsklassen der Hochschule für Musik
Orchester der Hochschule für Musik

Musikalische Leitung: Aziz Kortel
Musikalische Assistenz: Kieran Staub, Martin Wutz
Szenische Realisation: Alexander Schulin, Fabian Lüdicke, Charlotte Labenz, Emma-Louise Jordan

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Beim Werkstattkonzert am 27./28.1.2017 in der Friedenskirche nimmt mit dem Musikkurs des 9. Jahrgangs des DFG erstmals eine Schulklasse teil.

Foto: Die Werkstattkonzerte - hier die Aufführung von Haydns Schöpfung im Juni 2016 - haben als erfolgreiches Format etabliert.

Zur Aufführung kommt dann Mozarts Requiem von 1791.

Als Wolfgang Thimm, Musiklehrer am Deutsch-Französischen Gymnasium, im Konzertkalender der Musikhochschule das Projekt entdeckte, war sein Interesse umgehend geweckt. „Das Werkstattkonzert ist eine herausragende Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, ein solches Werk kennen zu lernen und zu erleben, was im ‚normalen’ Musikunterricht nicht möglich wäre.“ Die Probenarbeit, so Thimm, sei eine ziemliche Herausforderung, da manche schon jahrelange Domsingknaben-Erfahrung haben, andere aber noch nie im Chor gesungen hätten. Die Schülerinnen und Schüler gingen die Aufgabe aber hochmotiviert an. „Als wir beispielsweise das Kyrie geübt haben, hörten die Schülerinnen und Schüler anschließend eine professionelle Aufnahme des Stücks und hatten Probleme, der schnellen Musik überhaupt zu folgen. Im Anschluss waren sie bei den Proben umso eifriger dabei.“

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten das Stück zunächst im Musikunterricht und kommen dann direkt zur Chorprobe. Beim Konzert singen sie je nach Leistungsvermögen bei ausgewählten Stücken mit.

Frank Markowitsch, Professor für Chorleitung und Initiator des Projekts, sieht in der Kooperation mit den Schulen einen großen Mehrwert für die Musikhochschule: „Die Studierenden können hier früh Erfahrung bei der Musikvermittlung sammeln und in Kontakt mit der Praxis kommen. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Schülerinnen und Schüler für klassische Musik interessieren, als Lehrer steht man in Konkurrenz zu vielen alternativen Freizeitangeboten. Da muss man lernen, entsprechend zu motivieren.“

Die Hochschule plant, das Projekt auszuweiten und hofft, weitere Schulen für künftige Werkstattkonzerte zu gewinnen. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich an Chortutor Mateo Peñaloza Cecconi (chortutor[at]gmail.com) wenden. 



Werkstatt-/Mitsingkonzerte

Mozarts Requiem ist das vierte Werkstatt-/Mitsingkonzert, das die Musikhochschule Freiburg veranstaltet. Der Kern des Chores besteht aus Studierenden der Hochschule, die Studierenden stellen auch die Dirigentinnen und Dirigenten und die Solistinnen und Solisten. Der Chor wird bei den Projekten durch interessierte Sängerinnen und Sänger erweitert. Am 21. Januar findet von 11-15 Uhr in Raum 117 der Hochschule für Musik die erste Probe statt. Wer mitsingen möchte, kann sich unter chortutor[at]gmail.com anmelden.

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Der Auswahlausschuss hat am 6.12. fünf Studierende ausgewählt, die mit monatlich 300 Euro gefördert werden.

Im Uhrzeigersinn von oben links: Max Deisenroth, Konstantin Dupelius, David Kiefer, Simeon Ohlsen und Hye-Rin Rhee

Deutschlandstipendien werden vergeben für nachgewiesene herausragende künstlerische, pädagogische oder wissenschaftliche Leistungen vor oder während des Studiums oder besondere Erfolge. Bei der Auswahl werden zudem außerschulisches oder außerfachliches Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände berücksichtigt. Der Auswahlausschuss für die Vergabe des Deutschlandstipendiums hat in seiner Sitzung am 6. Dezember 2016 folgende Studierende der Hochschule für ein Deutschlandstipendium im Jahr 2016/17 ausgewählt:

Max Deisenroth, geb. 1990, studierte von 2012-2016 kath. Kirchenmusik (Bachelor) an der Hochschule für Musik Freiburg. Seit dem Wintersemester 2016/17 absolviert er ebenfalls in Freiburg sein Masterstudium Kirchenmusik in den Klassen von Prof. Matthias Maierhofer, Prof. Hannfried Lucke (Orgel), Prof. Karl-Ludwig Kreutz (Orgelimprovisation) sowie Prof. Manfred Schreier (Chorleitung). Ein Schwerpunkt seines musikalischen Schaffens liegt in der Orgelimprovisation bzw. dem liturgischen Orgelspiel. Seit 2013 ist er als Kirchenmusiker in der Pfarrkirche St. Remigius in Merdingen tätig.

Konstantin Dupelius nutzt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Freiburg im Breigsau (Studium seit 2010 in den Hauptfächern Klavier, Jazz-Klavier und Musikpädagogik) um neue Wege in der Verbindung von Tradition und Gegenwart abseits von vermeintlichen Stil- und Genregrenzen aufzusuchen. Im Grenzbereich zwischen Improvisation, Interpretation und Komposition musiziert er genreübergreifend in verschiedenen Ensembles und Produktionen, bspw. als Arrangeur und Pianist des #freesextett, als Komponist und Musiker der Produktion „Nathan der Weise“ am Stadttheater Freiburg oder als Pianist der Produktion „Makrokosmos“ des Bundesjugendballett. Konstantin entwickelt außerdem innovative musikpädagogische Konzepte, z.B. „Appsolution – Musik mit Apps“ oder „NEUES ZEUG – Musik aus dem Jetzt für junge Entdecker“.

David Kiefer, geboren 1996 in Gengenbach (Ortenau), studiert seit dem Wintersemester 2015/2016 Kirchen- und Schulmusik an der Musikhochschule Freiburg, zuerst bei Prof. Martin Schmeding, inzwischen bei Prof. Matthias Maierhofer. Neben seiner Tätigkeit als nebenberuflicher Kirchenmusiker in Freiburg (Organist Hl. Dreifaltigkeit) und der Ortenau (u.a. Chorleiter Kirchenchor St. Georg, Berghaupten) ist er als Korrepetitor, Sänger im Kammerchor der Hochschule, aber auch als Gitarrist und Sänger verschiedener Bands tätig. Vor seinem Studium konnte er 2015 parallel zu den Abiturprüfungen einen 2. Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Fach Orgel gewinnen.
 
Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr im „Zentrum für Psychiatrie Reichenau“ begann Simeon Ohlsen, geboren 1996 in Konstanz, ab dem WS 2015/16 Schulmusik in Freiburg zu studieren. Derzeit erhält er in seinem Hauptfach Klavierunterricht bei Tomoko Ogasawara. Er ist Mitglied des AStA, arbeitet in der Mensa und bewirbt sich demnächst für ein zusätzliches Studium der Elementaren Musikpädagogik. Sein zweites Hauptfach an der Albert-Ludwigs-Universität im Lehramtstudium ist der Fächerverbund Philosophie/Ethik. Seine Schwerpunkte im Musikstudium sind neben der Offenheit gegenüber vielen Bereichen die Kammermusik und der Acapella Gesang. Er ist Bundespreisträger bei Jugend musiziert in der Kategorie Klavierkammermusik, Teilnehmer des Deutschen Kammermusikkurses (Deutscher Musikrat) sowie Mitglied des Landesjugendchores Baden-Württemberg. Zudem spielt er Fagott in Orchestern wie zu Beispiel dem Bundeschulmusikerorchester oder dem Jugend Orchester des Kantons Thurgau und der Stadt Konstanz.
 
Die Deutsch-Koreanerin Hye-Rin Rhee kam mit sechs Jahren nach Deutschland und erhielt zwei Jahre später ihren ersten Klavier- und Violinunterricht. Sie war Jungstudentin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei Prof. Ragna Schirmer und Prof. Andreas Pistorius (Klavier) und nahm gleichzeitig auf der Bratsche bei Dietmar Mantel und Detlef Grooß Unterricht. Hye-Rin erspielte sich zahlreiche Preise mit beiden Instrumenten, unter anderem den Kiwanis-Preis, den 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Agropoli/Salerno (Italien) und den Alex-Blin-Gedächtnispreis. Im letzten Jahr schloss sie ihr Bachelorstudium im Hauptfach Viola bei Prof. Barbara Westphal und im Hauptfach Klavier bei Prof. Jacques Ammon an der Musikhochschule Lübeck ab. Seit Wintersemester 2016/17 ist sie Studentin der Musikhochschule Freiburg im Fach Bachelor Lehramt.

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Am 27. Januar 2017 spricht der Komponist und Dichter über sein künstlerisches Arbeiten.

Foto: Elie Kongs

„Wir sind versucht, ihn Musiker-Poet zu nennen … oder, und das wäre in gleichem Maße gültig … Dichter-Musiker“, schrieb Olivier Messiaen 1976 im Vorwort zu Gaussins „Transes et Lumière“. Bereits in dieser ersten Publikation lyrischer Werke beschreibt der Kompositionsprofessor des jungen Musikstudenten dessen sprachlichen Gestus als chorische Musik: als symphonische Konstruktion aus Phonemen, Dauern, Intensitäten, sogar verbaler Mehrstimmigkeit. „L´attente… L´absolu“ ist das zweite poetische Werk Allain Gaussins, mehrfach aufgelegt und überarbeitet in den Jahren 2005 bis 2013. Jedes Gedicht dieser Sammlung entstand in enger Verknüpfung zu einem musikalischen Parallelwerk. Jedes ist Zeugnis des drängenden Forschens nach den Interferenzen zwischen Ton und Wort, versucht feinste Schwingungen einzufangen und ästhetisch neu zu artikulieren.



So liegt es nahe, dass  Brice Pauset (Kompositionsprofessor am Institut für Neue Musik Freiburg) den französischen Kompositionskollegen als Gastdozenten einlädt. Im Rahmen des Semesterthemas „Stimme und Sprache in der Neuen Musik“ bietet Gaussins Musik-Poesie eine verblüffende Sichtweise auf das Sujet. Am 27. Januar 2017 nun, um 18 Uhr wird Allain Gaussin Grundideen seines künstlerischen Schaffens vorstellen. Er wird über Haltungen sprechen, Anliegen, seine Einflüsse aus der elektroakustischen Musik und der Kultur Japans sowie über seinen Werdegang und signifikante Werke.

Mehr zum Thema:
26. Januar 2017 um 19.30 Uhr
Konzert mit Werken von Allain Gaussin 
im “Centre Culturel Français” Freiburg
Website Centre Culturel Français
Website Allain Gaussin

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Prof. Christoph Sischka stellte europaweit die Technologie des Disklaviers vor.

Bei der Anwendung der Technologie des Disklaviers nimmt Freiburg europaweit eine Vorreiterrolle ein. Prof. Christoph Sischka wurde u. a. nach Helsinki (Sibelius-Akademie), Rotterdam (CODARTS – University of the Arts) und Zagreb (University of Zagreb Music Academy) eingeladen, um die Möglichkeiten hinsichtlich Interpretationsforschung, Übedokumentation, pianistischer Spielanalyse und Klangrealisation aufzuzeigen. Tutor bei den Vorträgen in Helsinki und Rotterdam war Romain Carl.

Weitere Informationen:
Gliederung des Vortrags in Helsinki
Vortrag in Zagreb
Vortrag bei der EPTA
Publikation der EPTA

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Die Datenbanken JSTOR, RILM etc. sind jetzt auch von zu Hause zugänglich.

Seit kurzem sind die lizensierten Datenbanken über das Hochschul-Login für die Mitglieder der Hochschule auch außerhalb des Hauses zugänglich (remote access). Wichtige Datenbanken wie JSTOR, Grove Music oder RiLM können nun jederzeit auch bequem von zu Hause oder mobil vom Smartphone oder Tablet aus genutzt werden.

Lust auf eine Opernverfilmung oder Jazzmusik? Mit den Portalen Naxos Video Library und Naxos Jazz Library wurde auch das Streaming-Angebot der Hochschulbibliothek erweitert. Ein eigenes Passwort hierfür ist an der Theke der Bibliothek erhältlich.

Seit dem Wintersemester werden eBooks vom Verlag transcript aus dem Bereich Musikwissenschaft und Musikdidaktik angeboten. Über den Nachweis der Titel im Online-Katalog der Bibliothek erhält man einen Link zum Volltext.

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Mit der Cello Lounge und dem Weltsalon gastiert die Hochschule im neuen Jahr in der Passage 46.

 

Cello Lounge am 24. Januar 2017

Was passiert, wenn die Bühne nicht mehr vorne ist? Wenn die Erwartungen und Sitten des Konzertsaals verschwinden? Was passiert, wenn man sich mit den Kommilitonen zusammensetzt und einfach ausprobiert wie in einer Garageband, nur mit dem Können, das man sich das Leben lang erarbeitet hat? Solche Fragen stellt sich die Celloklasse von Prof. Elena Cheah von der Musikhochschule Freiburg.

An diesem Abend wird in unterschiedlicher Besetzung und unterschiedlichen Stilrichtungen musiziert, von Funk bis Pop über Jazz und Weltmusik. Das Cello singt, das Cello rockt, das Cello groovt. Es werden alle Seiten und Saiten des Instruments gezeigt, gezupft und gezerrt. ZuhörerInnen können sich mit Getränken in den Sitzbänken einkuscheln oder direkt vor, neben oder hinter den MusikerInnen sitzen.

Eintritt kostenlos

18 Uhr Einlass
19 Uhr Konzertbeginn
Spieldauer ca. 60 Minuten inkl. Moderation


Weltsalon am 8. Februar 2017

COLIN VIRR ist Gründer und Direktor des Aldeburgh Young Musicians, eine Abteilung von Aldeburgh Music in England. Sein Bildungskonzept weicht sehr von der üblichen Vorstellung eines Vorhochschulprogramms ab, und dieses wird er am 8. Februar vorstellen.
 
Aldeburgh Young Musicians bringt gleichgesinnte junge Musiker zusammen, um miteinander kreative Ideen zu entwickeln, probieren und durchzuführen. Die jungen Musiker von AYM (Alter: 8-18 Jahre) kreieren ihr eigenes Programm, das aus Einzelunterricht, intensiven Wochenenden und Kursen, professioneller Beratung, Mentoring und Auftrittsmöglichkeiten besteht. Die Betonung bei AYM ist auf Individualität, Kreativität, Experimentierfreude und Offenheit.
 
Moderation: Elena Cheah
 
Der Weltsalon ist eine regelmässige, informelle Verabredung, bei der Studierenden mit Musikern aus aller Welt austauschen können, entweder live oder via Webkonferenz. Ein Salon, anders als ein Vortrag, schafft Raum für gegenseitige Befruchtung, Zeit und Platz für wichtige Gespräche über "das wahre Leben" in der Musikwelt, die im Einzelunterricht zu kurz kommen. Kurzum, der Weltsalon bietet handfeste Ideen für ein persönlich gestaltetes, kreatives Musikleben jenseits der üblichen Karrierewege für klassische Musiker.
 
8. Februar 2017
18 Uhr Einlass
19 Uhr Veranstaltungsanfang


Beide Veranstaltungen finden in der Passage 46 im Freiburger Theater statt.

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22.12.2016
Ehrung

Prof. Dr. hc. Bernhard Wulff wurde für weitere 5 Jahre zum Kulturbotschafter der Mongolei ernannt.

1998 begann er seine Tätigkeit in der Mongolei und schuf zusammen mit jungen Künstlerinnen und Künstlern ein neues Festivalformat: ROARING HOOVES, mit Konzerten für Nomaden in der Wüste Gobi und die GOBI SOMMER ACADEMY für mongolische Studenten.
Zu diesem singulären Musikfestival mit Konzerten neuer und traditioneller Musik in der Gobi-Wüste, mit  Musikern, Komponisten sowie Gästen aus bislang etwa 50 Ländern (und einem mitreisenden Klavier aus Freiburg) kommen jeweils bis zu 1000 Zuhörer auf ihren Pferden.
Damit gab es nicht nur einen starken künstlerischen Impulse für die mongolische Kultur, sondern es begann danach mit der Hilfe internationaler Medien ein weltweit wachsendes Interesse anden Nomadentraditionen aus dem Lande Dschingis Khans. Es entstand ein wichtiger Impuls für den Kulturtourismus in der Mongolei. Das Magazin GEO nannte ROARING HOOVES in einem Bericht eine der unglaublichsten Reisen der Welt.

Bernhard Wulff organisierte mehrere Orchesterfestivals in Ulan Bator und organisierte zusammen mit der New Music Association und der Unterstützung durch den DAAD diverse Kultur-Konferenzen in der Hauptstadt Ulan Bator, darunter die erste Konferenz sämtlicher Obertonsänger des Landes und ein erstesTreffen der Schamanen sämtlicher Minoritäten des Landes, nach deren 400-jährigen Unterdrückung. Er ist Berater des mongolischen Kulturrats und hat u.a. dazu beigetragen, daß die traditionelle Musik der Mongolen von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert wurde. 2006 eröffnete er das erste europäische Mongolei Kulturzentrum in Freiburg und organisierte insbesondere im Dreiländereck Konzerte, Vorträge und Ausstellungen.

Prof. Wulff wurde "als verdienter Künstler des mongolischen Volkes" geehrt und erhielt mit der Nairamdal Medaille den höchsten Orden, den die Mongolei an Ausländer vergibt.

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Der 15-jährige Pianist ist für den Discovery Award der International Classical Music Awards 2017 nominiert worden.

Robert Neumann studiert Bachelor Musik in der Klasse von Prof. Elsa Kolodin.

Weitere Engagements unter
http://www.neumann-robert.de/kalender.html

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21.12.2016
Familienkonzert 8+

Erfolgreiche weihnachtliche Kooperation zwischen Musikhochschule und Freiburger Barockorchester im Ensemblehaus.

Im Advents-Familienkonzert 8+ „Kommet zuhauf! Das Weihnachtsoratorium familiär“ am 18.12.2016 leuchteten nicht nur die Augen der Kinder sondern auch der Eltern bei den strahlend festlichen Klängen des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. Dabei überzeugte nicht nur das FBO unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann, sondern ebenso der Studiochor der Musikhochschule Freiburg (Einstudierung: Mateo Penaloza-Cecconi, Sebastian Ruf, Simon Albrecht und Prof. Frank Markowitsch) durch seine differenzierte und überzeugende Darbietung; Solo-Sopran Aya Tsujimoto). Große wie kleine Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten gebannt den Erzählungen des vortrefflichen Evangelisten (Ronan Caillet, Klasse Prof. Torsten Meyer), ließen sich von Julienne Mbodjé (Klasse Prof. Dorothea Wirtz) mit ihrem warmen und süß klingenden Alt in Bann ziehen und staunten über die Kraft des majestätischen Basses (Andreas Bräunig).

Hans-Christoph Rademann verstand es, für die Kinder wie die Erwachsenen die richtigen Worte und Erklärungen der Auszüge aus den ersten drei Kantaten zu finden, sodass ein jeder mit neuem Blick und Ohr der Musik Bachs begegnen konnte. Ausgelegte Perserteppiche luden zum gemütlichen Sitzen ein und besonders familiär wurde es, wenn das gesamte Publikum bei einigen Chorälen auch mitsang.

Und antworteten die Kinder bei der Umfrage vor dem Konzert, was an Weihnachten auf keinen Fall fehlen dürfe, noch mit „Geschenken“, „Tannenbaum“ und „Weihnachtsgans“, so ist zu vermuten, dass im nächsten Jahr nicht wenige erwidern werden: „Das Weihnachtsoratorium!“

Moderation und Bericht: Elisabeth Theisohn (Musikpädagogik)

Homepage Freiburger Barockorchester

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20.12.2016
Drittmittelprojekt

Mit dem Projekt „Angewandtes Klavierspiel“ intensiviert die Musikhochschule die Zusammenarbeit mit der Eastman School of Music in Rochester/New York (USA).

Mathias Trapp, Dozent für Klavier und Prof. Dr. Andreas Doerne, Professor für Musikpädagogik und Prorektor für Entwicklung und Digitale Medien, besuchten vom Anfang Dezem-ber die Eastman School of Music in Rochester, um ein gemeinsames Projekt zur Ausgestaltung eines Faches „Angewandtes Klavierspiel“ zu starten und darüber hinaus die seit langem bestehende, traditionell enge Partnerschaft zwischen den beiden Hochschulen (neu) zu beleben.

In den kommenden anderthalb Jahren kommt es im Rahmen des Drittmittelprojektes „Angewandtes Klavierspiel als Grundlagenfach der allgemeinen instrumentalpraktischen Ausbildung“ zu einer Fülle an Partnerbesuchen sowohl von Studierenden als auch Dozierenden beider Hochschulen. Ziel ist unter anderem der Austausch musikdidaktischer Konzepte auf internationaler Ebene und die Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwi-schen den Partnerhochschulen. Gemeinsame Konzerte in Deutschland und den USA sowie ein kooperativ getragenes Symposium im Mai 2018 runden das Programm ab. Das Projekt wird in der Programmlinie BWS PLUS von der Baden-Württemberg-Stiftung mit 48.000 Euro gefördert.

Die Eastman School of Music mit derzeit rund 900 Studierenden gilt als eine der führenden Musikhochschulen in den USA. Die Partnerschaft mit der Hochschule für Musik Freiburg besteht seit Mitte der 1980er Jahre.

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Der neue Sprachleitfaden der Musikhochschule gibt Empfehlungen zum Umgang mit geschlechtergerechter Sprache.

Die Hochschule für Musik Freiburg hat sich in ihrem Gleichstellungskonzept verpflichtet, in allen gesprochenen und geschriebenen Texten eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden. Nur so kann sichergestellt werden, dass sich alle, die einen Text lesen oder hören, in gleicher Weise angesprochen und gemeint fühlen. Und darum vor allem geht es.
 
Die Sensibilisierung für eine geschlechtergerechte Sprache trägt zur tatsächlichen Chancengleichheit von Frauen und Männern im Alltag bei. Sie kann demokratische Werte und Gleichberechtigung abbilden und soll an der Musikhochschule Freiburg bewusst und absichtsvoll genutzt werden.
 
Das Gleichstellungsteam hat in einem neuen Leitfaden Vorschläge zusammengefasst, die die Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache erleichtern sollen.


Sprachleitfaden der Musikhochschule

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Der Sänger hat beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin einen Preis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung gewonnen.

Moritz Kallenberg (Mitte) bei der Produktion La Fedeltà Primate im Juni 2010 (Foto: Maurice Korbel)

Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und beinhaltet ein Konzert mit der Berliner Singakademie in der nächsten Spielzeit.  

Moritz Kallenberg hat im vergangenen Sommersemester seinen Masterabschluss in Gesang gemacht. Er wird noch in dieser Spielzeit 16/17 als Gast in drei Produktionen an der Staatsoperette Dresden zu hören sein sowie als "Evangelist" in der "Matthäuspassion" von Bach in Mailand unter Ruben Jais konzertieren.

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In einer gemeinsamen Sitzung am 14.12.2016 haben Hochschulrat und Senat Prof. Dr. Ludwig Holtmeier zum künftigen Rektor der Hochschule für Musik Freiburg gewählt.

Ludwig Holtmeier folgt auf Dr. Rüdiger Nolte, der nach zwei Amtsperioden zum 30. September 2017 altershalber aus dem Amt des Rektors ausscheiden wird. „Prof. Holtmeier hat sich in dem über einen langen Zeitraum laufenden intensiven Auswahlprozess gegen eine sehr große Zahl von Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt“, erläutert Prof. Dr. Karl-Reinhard Volz, Vorsitzender des Hochschulrats und der gemeinsamen Findungskommission. „Er wurde von beiden Wahlgremien mit überwältigender Mehrheit gewählt. Bei dem zu-letzt hochkarätigen Bewerberfeld ist dies eine gute und solide Basis für die künftige Leitung der Freiburger Hochschule für Musik." Volz weiter: „Ich freue mich darüber, dass wir durch die frühzeitige Wahlentscheidung im Herbst des nächsten Jahres einen nahtlosen Übergang in der Leitung der Musikhochschule gewährleisten können.“  

Ludwig Holtmeier, geb. 1964, ist seit 2003 Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg (HfM). Seit 2012 bekleidet er das Amt des Prorektors.

Holtmeier studierte Klavier in Detmold, Genf und Neuchâtel. 1992 legte er seine Virtuosité (Konzertexamen) ab. Danach studierte er Musiktheorie/Schulmusik an der HfM Freiburg sowie Musikwissenschaft, Geschichte und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Technischen Universität Berlin. Er promovierte an der TU Berlin mit einer Arbeit zur Rezeption der musiktheoretischen Schriften Jean-Philippe Rameaus. Nach seiner Assistenzzeit an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin wurde er im Jahr 2000 auf eine Professur für Musiktheorie an die Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« nach Dresden berufen. Von 2007 bis 2009 lehrte er historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis, Basel.

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Der Bassist übernimmt im Theater Basel in der Oper "Die Genesung der Grille" von Richard Ayres die Partie des Gallwurms.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit der Basler Musikhochschule.

Kyungho Park studiert im Masterstudiengang Oper (Klasse Prof. Angela Nick).

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Ina Stoerzenbach und Maria Viard werden im Wintersemester 2016/17 und Sommersemester 2017 von der Hochschule gefördert.

Ina Stoerzenbach (links) und Maria Viard

Das FrauenFörderStipendium wird aus Mitteln des Professorinnenprogramms finanziert. Die monatliche Zuwendung beträgt 400 Euro.

Ina Stoerzenbach

Ina Stoertzenbach, geboren 1995 in Stuttgart, nahm 2014 ihr Studium der Schul- und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Freiburg i. B. auf. Unterricht im Hauptfach Orgel erhielt sie zunächst bei Prof. Martin Schmeding, später bei Prof. Matthias Maierhofer. Weitere Anregungen erhielt sie bei Kursen wie der "Niederlausitzer Orgelakademie".

Schon früh zeigte sich ihr Interesse an Chor- und Orchesterleitung im Studium bei Prof. Morten Schuldt-Jensen, Prof. Manfred Schreier, Prof. Frank Markowitsch und Felix Mildenberger. Verschiedene Projekte mit Hochschulensembles boten ihr Gelegenheit, Dirigiererfahrungen zu sammeln, z.B. mit  Haydns "Schöpfung", Händels "Messiah" und Brahms' Requiem.

Ina Stoertzenbach ist Organistin an der Melanchthonkirche Freiburg und Leiterin mehrerer Chöre in der Region Freiburg.

Schon seit ihrer Kindheit ist sie Mitglied verschiedener semiprofessioneller Chöre, zur Zeit im Württembergischen Kammerchor unter Leitung von Prof. Dieter Kurz. Dabei konnte sie ein umfangreiches Repertoire an anspruchsvoller A-Cappella-Literatur bis hin zu großen oratorischen Werken erwerben.


Marie Viard

Marie Viard erhielt mit sieben Jahren den ersten Cellounterricht in der Musikschule von Guebwiller (Elsass). Sie studierte bei Urmas Tammick in Colmar und Paul-Antoine de Rocca-Serra in Bastia, bevor sie an das
Konservatorium von Nizza wechselte, das sie mit Bestnoten abschloss. Seit 2012 studiert sie an der Hochschule für Musik Freiburg zunächst Bachelor Musik in der Klasse Christoph Henkel, seit 2015 im Masterstudiengang in der Klasse Jean-Guihen Queyras. Einen Schwerpunkt Ihres Studiums setzt sie auf die Pädagogik, sie konnte schon in mehreren nationalen Musikschulen in Frankreich und Deutschland Unterrichtserfahrung sammeln. Als aktive Orchestermusikerin spielte sie mit zahlreichen nationalen Jugendorchestern unter der Leitung von Kwamé Ryan, Denis Russell Davies und Andrej Boreyko sowie mit dem Philharmonischen Orchester Nizza und dem Orchestre Provence-Alpes-Côted'Azur in ganz Europa.

Weitere Schwerpunkte ihres Studiums bilden das Barockcello sowie die Kammermusik: Mit Milena Wilke und Shih-Yu Tang gründete sie das Wandel Trio, das in Deutschland, Frankreich, Belgien, der Schweiz und Serbien konzertiert und von Deutschland Radio Kultur und Radio Belgrad live aufgenommen wurde. Außerdem ist sie Mitglied des Kammermusikensembles „Osmose“.

Große Erfolge waren Erste Preise und Spezialpreise im Jahr 2015 beim internationalen Wettbewerb Leopold Bellan Paris sowie beim internationalen Cello Wettbewerb „Edmont Baert“ in Brüssel.

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"Von "Welte-Mignon" zu virtuellem Musizieren: das Yamaha Disklavier in der Klavierdidaktik, bei der Interpretationsanalyse und als musikalisches Kommunikationsmedium"

In: Im Mittelpunkt: Das Instrument
European Piano Teachers Association Sektion der Bundesrepublik Deutschland.
1. Auflage.
Düsseldorf : STACCATO.
Seite 63-70

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur Sbh 611 Im Mi

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Am Samstag, den 12.11.2016 gründete sich der Alumni-Verein der Musikhochschule Freiburg.

von links nach rechts: Thomas Mußler, Rektor Dr. Rüdiger Nolte, Ute Schaper-Stüber, Benjamin Kammerer

Beim Alumni-Treffen am 11. und 12. November 2016 trafen sich ca. 20 ehemalige Studierende in der Hochschule zum Austausch. Am Freitag abend besuchten die Teilnehmerinnen gemeinsam das Solistenpodium im Kammermusiksaal.

Am Samstag Nachmittag wurde ein Alumni-Verein gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, ehemalige Studierende zu vernetzen und gemeinsame Veranstaltungen und Projekte von ehemaligen und aktuellen Studierenden zu fördern.

Die 12 Gründungsmitglieder wählten dabei folgenden Vorstand:

1. Vorsitzender: Benjamin Kammerer
2. Vorsitzender: Thomas Mußler
Beisizterin: Ute Schaper-Stüber

Rektor Dr. Nolte ist qua Amt Mitglied des Vorstands.

Weitere Informationen über den Verein und eine mögliche Mitgliedschaft veröffentlichen wir in Kürze.

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Die Pianistin hat bei der 10th Campillos International Piano competition in Málaga (Spanien) den dritten Preis gewonnen.

Mariia Iudenko studiert in der Klasse von Prof. Gilead Mishory. Herzlichen Glückwunsch!

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12.12.2016
Filmmusik

Eine Freiburger Kooperation zwischen der Filmmusikklasse des Instituts für Neue Musik und dem Kommunalen Kino

Bereits seit 2001 zeigt das Kommunale Kino einmal jährlich neu komponierte Tonspuren junger Komponistinnen und Komponisten. Mit dem Beginn seiner Lehrtätigkeit für Musiktheorie und Komposition (1989-95 Winterthur, seit 1995 Freiburg) thematisiert Prof. Cornelius Schwehr Fragen der „angewandten Musik“ im Unterricht. Dabei reicht sein Interesse an der Verbindung von Gebrauchsmusik und avanciertem Musikdenken bis in die 70er Jahre zurück. Neben seiner Arbeit als Komponist Neuer Musik erforscht er andere Genres in bemerkenswert ästhetischer Bandbreite, schreibt Bühnenmusiken, Hörspiele und Filmmusiken.

Im Sommersemester 2010 installierte die Hochschule für Musik Freiburg den neuen Masterstudiengang „Filmmusik“ (Leitung Prof. Cornelius Schwehr). Im Oktober 2011 wurde das eigens dafür ausgebaute „Studio für Filmmusik“ in Betrieb genommen. Seither spezialisieren sich junge Komponistinnen und Komponisten (maximal sieben im Semester) auf das facettenreiche Verhältnis von Bild und Ton. Zu diesem Zweck sind die Studierenden in lebendigem Austausch mit verschiedenen Regisseurinnen und Regisseuren sowie Ausbildungseinrichtungen, z.B. der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Das Ergebnis der komplexen Auseinandersetzung ist eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Produktionen. Eine willkommene Herausforderung stellte auch das Projekt dar, eine neue Musik zur 4Kanal-Restaurierung des expressionistischen Stummfilmklassikers „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920) zu komponieren. Dieses Auftragswerk von ZDF/ARTE und der Murnau-Stiftung Wiesbaden wurde als gemeinsame Arbeit der ganzen Filmklasse erstellt und erschien 2014 auf BlueRay. In diesem Zusammenhang sei auch auf die Events hingewiesen, in denen das Institut für Neue Musik cineastische Werke mit Filmmusik Live präsentiert.

Am 17. Januar 2017 nun, um 19.30 stellt die Filmmusikklasse ihre neuesten Produktionen im Kommunalen Kino Freiburg vor.


Mehr zum Thema:
Produktionen der Filmmusikklasse in der Bibliothek der Hochschule für Musik
Cornelius Schwehr und Publikationen zum Thema
Institut für Neue Musik Freiburg/Studio für Filmmusik
Kommunales Kino Freiburg

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08.12.2016
Nachmittags-Konzert

Am 12. Dezember um 17 Uhr singen vier Sängerinnen und Sänger der Hochschule im Wintererfoyer des Freiburger Theaters.

Jasmin Désirée Schaff ist eine der Sängerinnen, die am 12.12. im Theater singen wird.

Die Studierenden werden von Neil Beardmore, Professor für Opernkorrepetition begleitet. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Es ist der Startschuss für eine kleine Konzertreihe, die die Hochschule gemeinsam mit dem Theater für das neue Jahr plant.


KONZERT WINTERERFOYER THEATER FREIBURG

Montag, den 12. Dezember 2016
17 Uhr
Eintritt frei


Annemarie Vergossen, Sopran
Jasmin Désirée Schaff, Mezzosopran
Eduard Wagner, Tenor
Francesc Ortega, Bariton
Prof. Neil Beardmore, Flügel


Programm:

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
aus Rinaldo: ‘Or la tromba’
Jasmin Schaff

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
aus Le Nozze di Figaro: ‘Porgi amor’
Annemarie Vergossen

aus Die Zauberflöte: ‘Papagena … ‘
Francesc Ortega

aus Idomeneo: ‘Vedrommi intorno’
Eduard Wagner

aus Don Giovanni: ‘La ci darem la mano’            
Annemarie Vergossen/Francesc Ortega

Giacchino Rossini (1792-1868)
aus La Cenerentola: ‘Come un’ape’
Francesc Ortega

Gioacomo Puccini (1858-1924)
aus La Boheme: ‘Donde lieta …’
Annemarie Vergossen

Piotr Tchaikovski (1840-1893)
aus Eugen Onegin: ‘Kuda, kuda …’
Eduard Wagner

Ambroise Thomas (1811-1896)
aus Mignon: ‘Connais-tu le pays’             
Jasmin Schaff

Johann Strauß (1825-1899)
aus Der Zigeunerbaron: ‘Ja das Lesen und das Schreiben’
Eduard Wagner

Engelbert Humperdinck (1854-1921)
aus Hänsel und Gretel: ‘Abends will ich schlafen gehen’
Annemarie Vergossen/Jasmin Schaff

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08.12.2016
DFG-Projekt

Erstes Arbeitstreffen des wissenschaftlichen Netzwerks zum Transfer von Forschung in die Lehre an Musikhochschulen

Am 24.11.2016 fand am Freiburger Institut für Musikermedizin (FIM) das erste Arbeitstreffen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten wissenschaftlichen Netzwerks unter der Leitung von Dr. Manfred Nusseck mit dem Themenschwerpunkt Transfer von Forschung in die Lehre an Musikhochschulen statt.

Die Teilnehmergruppe setzt sich aus Vertretern der Musikhochschulen München, Lübeck, Frankfurt, Leipzig und Freiburg zusammen. Zunächst wurden die Ergebnisse einer Multizenterstudie zur Gesundheit im Musikstudium, die vom FIM geleitet und koordiniert wurde, vorgestellt. In dieser Längsschnittuntersuchung an den oben genannten Musikhochschulen wurden Musikstudierende im Bachelorstudium von Beginn bis ins siebte Semester in regelmäßigen Abständen über Studierfähigkeit und präventives Verhalten befragt. Es zeigte sich, dass über alle beteiligten Musikhochschulen zu Beginn des Studiums bereits 29% der Musikstudierenden ein spielbeeinträchtigendes Gesundheitsproblem hatten. Diese Anzahl stieg im zweiten Studienjahr auf 42% an und blieb im dritten Jahr bei 36% sowie im vierten Jahr bei 32%. Im Netzwerk wurde diskutiert, welche Ansatzpunkte Lehrveranstaltungen liefern, um dieses Ergebnis zu verbessern. Hierzu könnten die Ergebnisse in Seminaren an den beteiligten Musikhochschulen mit den Studierenden besprochen werden und Überlegungen gesammelt werden, wie gesundheitsbezogene Präventionsmaßnahmen für Musikstudierende und Instrumentallehrkräfte stärker bewusst gemacht werden könnten. Ziel des Netzwerks ist es, über die Verbindung von Forschung und Lehre im Musikhochschulalltag zu reflektieren und konkrete Ansatzpunkte zu sammeln. Das Netzwerk hat eine Laufzeit von 3 Jahren (2016-2019).

Dr. Manfred Nusseck

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