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Kammermusikfeste, Benefizkonzerte und, und, und .... ein neuartiges Festivalformat!

Benefizkonzerte in der Musikhochschule: Auch Jean-Guihen Queyras ist mit dabei.

Das Sommer-Konzertprogramm der Hochschule für Musik Freiburg ist da und wir übertreiben sicherlich nicht, wenn wir sagen: Es ist ein ganz besonders exquisites!

Da gibt es zuallerst hochrangig besetzte Benefizkonzerte, aber auch Kammermusikfeste, ein Gitarrenabend, Ballettmusik und vieles mehr finden sich unter den insgesamt 38 Veranstaltungen, für die ab sofort Karten erhältlich sind. Und nicht zu vergessen: "RisingStars!", ein neues Festivalformat mit den besten Absolventen der Musikhochschulen Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart, unterstützt von der Stiftung Kunst und Kultur der SPARDA-Bank Baden-Württemberg.

Kurz gesagt: Ein Blick in das Sommer-Konzertprogramm lohnt sich mehr denn je. Wer sich das gedruckte Leporello nicht ergattern konnte, oder das Programm gerne an Freunde, Bekannte und Verwandte weitersenden möchte, kann es sich als pdf unter nachfolgendem Link herunterladen. Tickets gibt es online auf der Webseite der Musikhochschule.

Jetzt wünschen wir viel Freude beim Stöbern im Programm und uns allen einen "heißen" Konzertsommer. Über Ihr reges Interesse würden wir uns sehr freuen.

Weitere Informationen
Download Sommer-Konzertprogramm zum Weiterverschicken (pdf)
Veranstaltungen auf der Webseite der Musikhochschule Freiburg
Festival "Rising Stars!"

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Freiburger Professorin für Klavier erklärt die Begeisterung für klassische Musik in Taiwan.

Es ist ein sehenswerter Beitrag, der derzeit auf ARTE 7+ läuft: In der Reportage "Taiwan, Insel der 1.000 Geigen" wird der hierzulande oftmals unbekannten großen Begeisterung der Taiwanesen für klassische Musik nachgegangen.

Neben Anne-Sophie Mutter und Sir Simon Rattle erklärt auch Pi-hsien Chen, Professorin für Klavier an der Freiburger Musikhochschule, diese ganz besondere Musikkultur in einem Land, "in dem es keine Stille gibt" (Chen) und mehr als 50 Prozent des Konzertpublikums junge Menschen sind.

Frau Chen, selbst aus Taiwan stammend, begann ihr Klavierstudium mit zehn Jahren in Köln. Seit 2004 unterrichtet sie als Professorin für Klavier an der Freiburger Musikhochschule.

Der 50 minütige Beitrag "Taiwan, Insel der 1.000 Geigen" läuft noch bis 23. März in der Mediathek von ARTE TV.

Hier den Film auf ARTE 7+ anschauen
Prof. Pi-hsien Chen

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Luca Pulbere und Robert Umansky bei drei Konzerten im Großen Haus zu hören.


Die beiden Freiburger Pianisten Luca Pulbere (Klavierklasse Tilman Krämer) und Robert Umansky (ehemals Klavierklasse Prof. Michael Leuschner) wurden vom Philharmonischen Orchester Freiburg und ihrem Dirigenten Johannes Knapp eingeladen, als Solisten innerhalb von drei Konzerten im Großen Haus aufzutreten.

Im Rahmen des inszenierten Konzertes nach Musik von Saint-Saëns "Karneval der Tiere" spielten die zwei Pianisten vor ausverkauftem Haus.

Weitere Informationen
Programm Theater Freiburg

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Ab kommendem Wintersemester bietet die Musikhochschule Freiburg das Studium der Elementaren Musikpädagogik im grundständigen Bachelor an - eine künstlerisch hochwertige Ausbildung mit gleichzeitig hohem Praxisbezug. Anmeldung noch bis 1. Mai 2015 möglich.

Der neue Studiengang mit Zweithauptfach Instrumental‐ oder Gesangspädagogik basiert auf künstlerischen, musikpädagogischen sowie unterrichtspraktischen Säulen, die sich konzeptionell ergänzen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Instrument oder der Stimme spielt eine bedeutende Rolle. Absolventen können später sowohl Einzelunterricht beispielsweise in Musikschulen erteilen, als auch musikalisch mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren in diversen Kontexten arbeiten - und profitieren somit von einer Doppelqualifizierung mit sehr guten Berufsperspektiven in einem wachsenden Arbeitsmarkt.

Hoher Praxisbezug der Ausbildung
Ein besonderes Merkmal des Freiburger Angebots ist der hohe Praxisanteil. Studierende erhalten die Möglichkeit, in sogenannten „Praxisgruppen“ früh den beruflichen Alltag mit unterschiedlichen Zielgruppen aller Altersstufen kennenzulernen – vom Kleinkind, über Kita- und Grundschulkindern bis hin zu Senioren.
Darüber hinaus bieten Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und öffentlichen Kulturinstitutionen der Region die Chance, die Vielfalt der beruflichen Orientierungsmöglichkeiten auch außerhalb der Musikhochschule kennenzulernen.

Aktuelle Kooperationspartner sind:

  • Pädagogische Hochschule Freiburg
  • Kindertagesstätte »Haus für Kinder am Hirzberg«
  • Haus des Lebens Freiburg
  • Emil-Thoma-Grundschule
  • Faust-Gymnasium Staufen
  • Seniorenzentrum Emmi-Seeh-Heim
  • ensemble recherche
  • Festspielhaus Baden-Baden (Toccarion)

Weitere enge Kooperationen mit Theatern, Berufsorchestern, Konzert‐ und Opernhäusern oder Kindermuseen werden angestrebt oder sind in Planung.

Elementare Musikpädagogik in Freiburg
Ein grundlegender Aspekt der neuen EMP‐Bachelorausbildung in Freiburg beruht auf dem möglichst vielfältigen Umgang mit Musik. Bewegung und Tanz, Perkussion sowie ein gesunder und kreativer Umgang mit der eigenen Sing‐ und Sprechstimme (von der Physiologie und gesunden Pflege bis hin zu künstlerischen Einsatzmöglichkeiten und dem Wissen um die Besonderheiten der Kinderstimme) werden im Modul Elementare Musizierpraxis erprobt.
Im Hauptfach EMP (Gruppenunterricht) werden diverse Ausdrucksmedien vertieft und durch künstlerische Gestaltungsprozesse miteinander verbunden. Prozessorientierte Improvisation spielt eine besonders große Rolle.
Charakteristisch ist auch die körperorientierte, intermediale, spielorientierte, kreative, experimentelle und prozessorientiert Herangehensweise.

Jetzt anmelden
Bewerben Sie sich jetzt für den innovativen und vielfältigen Bachelor-Studiengang EMP. Der Studieneinstig ist erstmalig zum Wintersemester 2015/2016 möglich. Anmeldefrist für die Eignungsprüfung: 1. Mai 2015.

Weitere Informationen
Anforderungen Aufnahmeprüfung, Studienplan, Modulhandbuch

Mehr zu EMP an der Freiburger Musikhochschule
»Spielplatzmusik«
Das neue Familienkonzert-Format an der Freiburger Musikhochschule
»Freiburg-Ost im Ohr«
Das Kooperationsprojekt der Freiburger Musikhochschule, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Kita »Haus für Kinder am Hirzberg« wird vom Land Baden-Württemberg über den Innovationsfonds Kunst2014 Projektlinie "kulturelle Bildung" gefördert.
»Gemeinsamer Stud iengang MEP«
Kooperation der Musikhochschule mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg

Kontakt
Prof. Camille Savage-Kroll

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6. Lepthien-Klavierwettbwerb vom 4.-10 Mai 2015 in Freiburg

Auch für den 6. Lepthien Klavierwettbewerb werden Publikumsjuroren gesucht.

Es sind die besten Klavierstudierende unserer Hochschule, die Anfang Mai zum 6. LEPTHIEN-WETTBEWERB des traditionsreichen Freiburger Pianohauses Lepthien antreten.

Auf dem Programm stehen Werke der Klassik, Romantik und der Moderne.
Alle Vorspiele sind öffentlich, der Eintritt ist frei!

Wir laden Sie ein, in der Publikum-Jury mitzuwirken.

Für die Finalrunde am 9. Mai, zu der die zehn besten Teilnehmer zugelassen werden, werden auch in diesem Jahr wieder Publikumsjurorinnen und -juroren gesucht.
Ob Profi, Freizeitmusiker oder einfach nur leidenschaftlicher Musikhörer, jeder und jede kann mitmachen. Die einzige Bedingung: Sie sind bei allen Vorspielen der Finalrunde am 9. Mai 2015 von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr (mit Mittagspause) anwesend. Am Ende des Wettbewerbstages werten wir Ihre Stimmen aus und geben das Ergebnis bei der anschließenden Preisverleihung bekannt.

Anmeldung für Publikums-Jury bis 30. April 2015
Per E-Mail
oder telefonisch: 0761-31915-24 (Frau Willm)
Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!

Weitere Informationen
Lepthien-Klavierwettbewerb

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Neue Publikation von Prof. Otfried Büsing

Otfried Büsing:
Psalmen des Lichts
Für zwei 5-stimmige Chöre, 3 Vokalsolisten und Instrumentalensemble

ISMN M-2057-2026-140
Klavierauszug, 67 Seiten
Partitur, 41 Seiten

Edition Gravis
Bad Schwalbach, 2014

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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Sänger Klasse Prof. Wirtz erhält Vertrag als 1. Tenor

Bareon Hong (Klasse Prof. D. Wirtz) hat ab der Spielzeit 2015/16 einen Vertrag als 1. Tenor im Opernchor des Stadttheaters Bern.

Wir wünschen viel Erfolg!

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Prof. Bernhard Wulff entwickelt Konzept nach Vorbild "el Sistema" und Bundesjugendorchester BJO

Bernhard Wulff wurde nach Guatemala eingeladen, um ein Konzept für ein gemeinsames Jugendorchester der mittelamerikanischen Staaten nach dem Vorbild von "el Sistema", Venezuela, und dem BJO Bundesjugendorchesters zu entwickeln.

Der Professor für Schlagzeug an der Freiburger Musikhochschule ist seit vielen Jahren im Programmbeirat des Bundesjugendorchesters, das mit den Berliner Philharmonikern eine Patenschaft  eingegangen ist und auch enge Kontakte zum Jugendorchester-Projekt "el Sistema" in Venezuela unterhält.

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Neue Publikation von Prof. Dr. Meinrad Walter

Meinrad Walter:
Ich lobe meinen Gott
40 Gotteslob Lieder vorgestellt und erschlossen

Verlag Herder, 2015
ISBN-10: 3451312603
ISBN-13: 978-3451312601

40 Lieder aus dem Stammteil des neuen Gotteslobs, für Kirche und persönliche Begleitung theologisch und musikalisch erschlossen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf ökumenischen Liedern: vom ostkirchlich-mehrstimmigen »Hagios o Theos« bis zum lutherischen Choral »Jerusalem, du hochgebaute Stadt«, von anglikanischen Liedern wie »Näher, mein Gott, zu dir« bis zu sprachlich und musikalisch hochrangigen Übertragungen nordeuropäischer Lieder wie »Stimme, die Stein zerbricht«. Ein inhaltlich reicher Fundus für Kirchenmusiker, pastorale Mitarbeiter und interessierte Laien - mit Erklärungen zu Dichtern und Komponisten, zur oftmals spannenden Entstehungsgeschichte der Lieder sowie zu ihren heutigen Chancen in der Verkündigung.

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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CD Neuerscheinung von Pauliina Tukiainen

Pauliina Tukiainen, Katharina Persicke
Berg Sieben frühe Lieder
Debussy Proses Lyriques
Wagner Wesendonck-Lieder

Label: Corviello Classics, COV 91419

"In ihren Liedkompositionen suchten Richard Wagner, Claude Debussy und Alban Berg nach Wegen, die traditionelle Tonalität zu modernisieren bzw. zu erweitern. Das Ergebnis klingt natürlich dennoch ganz unterschiedlich und macht den besonderen Reiz dieses Lied-Rezitals aus. Souverän interpretieren Katharina Persicke und Pauliina Tukiainen dieses spannende Repertoire an der Schwelle zur Moderne." (Verlagsbeschreibung)

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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18.02.2015
Tintomara

CD Neuerscheinung von Prof. Wim van Hasselt (Trompete)

Wim van Hasselt (Trompete), Jörgen van Rijen (Posaune)
Tintomara

Channel Classics, CCS SA 36315

"Tintomara ist eine androgyne Figur in “Törnrosens Bok”, einem Sammelband von Werken des schwedischen Autors Carl Jonas Love Almquist (1793-1859). Von dieser literarischen Figur inspiriert begann Folke Rabe sein Stück für Trompete und Posaune zu schreiben, basiert auf dem Gedanken einer maskulinen und einer femininen Rolle. Wie in der ersten Komposition des Programms zeigen Jörgen van Rijen und Wim Van Hasselt auch während der folgende Stücke des Programms den individuellen Charakter ihrer Instrumente, dabei ergänzen sich der Sopran der Trompete und der Tenor der Posaune auf perfekte Weise." (Verlagsbeschreibung)

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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Riesiges Interesse an Familienkonzert „Spielplatzmusik“

Es hatte sich schon vor mehreren Wochen abgezeichnet: Fast stündlich kamen am Schluss die Anmeldungen für das Familienkonzert „Spielplatzmusik“ am 5. Februar. Kein Wunder: Es war das erste Mal, dass unsere Musikhochschule ein Konzert für ein so junges Publikum veranstaltete. Und nicht nur das: Auch das Konzertformat war neu: Eltern und Studierende musizieren mit ihren Kindern, singen gemeinsam, lauschen Klängen aus dem Freiburger Alltag, aus dem Leben an der Dreisam, eingebunden sollten alle sein.So lauetete die Ausschreibung für »Spielplatzmusik«, Freiburgs erstes Familienkonzert in diesem Format.

Entsprechend riesig war Interesse. Schon eine Woche vor Veranstaltung war das Konzert ausgebucht, wurde das Online-Formular vom Netz gneommen. Dennoch kamen am frühen Mittwochabend Eltern mit ihren Kindern, deren Freunde, Geschwister, die auf eine Anmeldung verzichtet hatten, oder deren Anmeldung offensichtlich fehlgeschlagen war. Unser Technischer Dienst reagierte schnell und organisierte kurzerhand ein „Public Viewing“: Das Geschehen im rappellvollen Kammermusiksaal konnte per Beamer live ins Foyer übertragen werden. Angesichts der schwierigen technischen wie genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen war das ein Geniestreich, danke dem Technischen Dienst für das Engagement.

„Grundsätzliches Ziel war es, die Neugierde am Hören zu wecken“, so Camille Savage-Kroll, Professorin für Rhythmik/ Musik und Bewegung, Elementare Musikpädagogik, die den Abend leitete. „Wir wollten die kleinen Gäste nicht zu reinen Zuhörern machen, sondern sie vielmehr zum Mitmachen motivieren und auch nicht nur "klassische" Musik, sondern musikalisch aufbereitete Alltagsklänge präsentieren. So an die Erfahrungswelt der Kleinen anzuknüpfen, das hat sich wunderbar bewährt.“ Zum Erfolg trugen auch die Klanginseln im Foyer mit klingenden Spielgeräten bei, die von den kleinen Gäste sofort in Beschlag genommen wurden.

Sich die Welt der Klänge spielerisch erschließen, was kann es schöneres geben für einen kleinen Menschen? So zeigte der Abend, dass Musik zum großen Spielplatz werden kann und der Spaß daran riesig. Und so war die häufig gestellte Frage nach dem Konzert die nach dem nächsten Konzerttermin. Mehr davon!

Freiburg-Ost im Ohr
Das Familienkonzert „Spielplatzmusik“ war die erste öffentliche Veranstaltung im Rahmen von »Freiburg-Ost im Ohr« - einem Kooperationsprojekt der Hochschule für Musik Freiburg, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und dem Haus für Kinder am Hirzberg, gefördert über den Innovationsfonds Kunst 2014 vom Land Baden-Württemberg.

Weitere Informationen
Bildergalerie Familienkonzert »Spielplatzmusik«
Programm Konzertabend (pdf)

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Orgelsolistenstudent Klasse Prof. Schmeding erhält Prix Collard der Kiefer-Hablitzel-Stiftung.

Marco Amherd, Student der Solistenklasse Orgel (Klasse Prof. Martin Schmeding) wurde beim Wettbewerb der wohl bedeutendsten Schweizer Kulturstiftung, der Kiefer-Hablitzel-Stiftung Bern, mit dem 2. Preis (Prix Collard) in Höhe von 10.000 Franken ausgezeichnet.

Insgesamt wurden zum diesjährigen KHS-Wettbewerb 82 junge Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aller Fachbereiche sowie Sängerinnen und Sänger eingeladen.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen
Preismeldung in der Schweizer Musikzeitungd
Webseite Marco Amherd

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Interview mit Dominik Stadler (Klasse Prof. Sischka) in »Das Liebhaberorchester« erschienen

Foto: Archiv

Er studiert Klavier an unserer Hochschule, davor war er als Vorstudent an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung FAB: Dominik Stadler, 23 Jahre jung und mehrfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben, gab der Zeitschrift »Das Liebhaberorchester« ein Interview. Darin geht es auch, aber nicht nur, um die Bedeutung des Klavierspiels, den Wert klassischer Musik und um die großen Träume des jungen Künstlers. 

Soviel sei schon hier verraten: Für den jungen Pianisten, der seit seinem achten Lebensjahr von Prof. Christoph Sischka unterrichtet wird, ist Klavierspielen nach wie vor "Lebenselixier" und "Rauscherlebnis". Konsequenterweise begreift er das tägliche Üben eher als komplexen Prozess, denn als Tortur: »Ein Tag ohne Üben ist ein verlorener Tag.«

Das lesenswerte Interview, das Sonja Honold mit Dominik Stadler führte, ist jetzt in den Zeitschrift »Das Liebhaberorchester« 01/2015 erschienen und kann unter dem unten stehenden Link heruntergeladen werden. (Herzlichen Dank an den Verlag für die Erlaubnis!)

Weitere Informationen
Interview in »Orchesterliebhaber« jetzt herunterladen
»Gesamtsieger bei Intern. Wettbewerb St. Petersburg« Meldung vom 18.12.14
»Dominik Stadler gewinnt 1. Preis in Stockholm« Meldung vom 10.07.2014

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Lukas Mühlhaupt erhält Praktikantenvertrag bei den Stuttgarter Philharmonikern.

Schöne Nachrichten aus der Klasse Prof. Wulff: Der Schlagzeugstudent Lukas Mühlhaupt erhielt jetzt einen Praktikantenvertrag bei den Stuttgarter Philharmonikern. Wir wünschen viel Erfolg!

Weitere Informationen
Stuttgarter Philharmoniker

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Neue Publikation von Prof. Dr. Joseph Willimann

Joseph Willimann:
Musik des 15. und 16. Jahrhunderts

erschienen in der Schriftenreihe "Musik und Ästhetik" (Herausgeber: Ludwig Holtmeier, Richard Klein und Claus-Steffen Mahnkopf)
19. Jahrgang, Heft 73, Januar 2015
Klett-Cotta, Stuttgart

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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Neue Publikation von Prof. Dr. Robert Hill

Robert Hill:
Quo Vadis »Alte Musik«?

erschienen in der Schriftenreihe "Musik und Ästhetik" (Herausgeber: Ludwig Holtmeier, Richard Klein und Claus-Steffen Mahnkopf)
19. Jahrgang, Heft 73, Januar 2015
Klett-Cotta, Stuttgart

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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03.02.2015
Dans La Mer

CD Neuerscheinung von Heinrich Walther (Orgel)

Heinrich Walther (Orgel)
Dans La Mer

Musik von Usandizaga, Beobide, Guridi, Sagastizabal
Label: Organum Classics, Januar 2015

Weitere Informationen
CD reinhören

Ab sofort ausleihbar in der
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Semesterabschlusskonzert im Jazzhaus am 3. Februar

Die Big Band der Freiburger Musikhochschule ist mal wieder zu hören und zu sehen und zwar im Jazzhaus am Dienstag, den 3. Februar. Die beiden Jazz-Professoren Ralf Schmid und Axel Kühn haben mit ihren Studierenden in Ensemble- und Satzproben Standardrepertoire aber auch Eigenkompositionen erarbeitet.

Am 30. und 31. Januar fand die Probenintensivphase in die BDB-Musikakademie Staufen statt (Foto).

Ralf Schmid, der vor kurzem mit Eigenkompositionen in der New Yorker Carnegie Hall gastierte, verspricht mit dem Jazzhaus-Konzert seiner Studierenden einen ganz besonderen Abend mit "herausragenden Beiträgen".

Gespannt? Dann nichts wie hin zum Semesterabschlusskonzert der BigBand der Musikhochschule am 3. Februar. Beginn ist 20 Uhr.

Informationen
Webseite Jazzhaus Freiburg

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Magdalena Faust (Klarinette) für beste Interpretation des Auftragswerkes ausgezeichnet

Beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2015 in Berlin erhielt die Klarinettistin Magdalena Faust (Klasse Prof. Jörg Widmann) jetzt den Sonderpreis für "die beste Interpretation des Auftragswerks von Márton Illés".

Wir gratulieren recht herzlich!

Die Bewertung aller Wettbewerbsbeiträge in Berlin erfolgte durch international renommierte Musikerinnen und Musiker unter dem Vorsitz von Prof. Barbara Westphal (Viola), Prof. Reinhold Friedrich (Trompete), Prof. Reiner Wehle (Klarinette) und Prof. Matthias Beckert (Vokalensemble).
Auch 2015 stand der Wettbewerb unter der künstlerischen Leitung von Dr. Dieter Rexroth und der Schirmherrschaft von Kurt Masur.

Mehr zu Magdalena Faust
Deutsche Stiftung Musikleben

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Als Winter-Opernprojekt des Instituts für Musiktheater bringt Alexander Schulin im Konzertsaal der Musikhochschule »La Finta Giardiniera« (die falsche Gärtnerin) von Wolfgang Amadeus Mozart auf die Bühne (Premiere: 16. Januar, 19.00 Uhr). Die Oper nimmt in Mozarts Schaffen eine besondere Stellung ein.

Als Winter-Opernprojekt des Instituts für Musiktheater bringt Alexander Schulin »La Finta Giardiniera« (die falsche Gärtnerin) von Wolfgang Amadeus Mozart auf die Bühne. An vier Abenden (Premiere: 16. Januar 2015, 19 Uhr) erzählen Studierende der Musikhochschule mit dem Hochschulorchester (Leitung: Aziz Kortel) die Liebes- und Verwirrungsgeschichte dreier Paare, die mühsam und erst über Umwege und Verirrungen wieder zueinander finden.

In Mozarts Schaffen nimmt diese 1775 komponierte Oper eine besondere Scharnierstellung ein: der Achtzehnjährige suchte sich nach seiner kometenhaften Karriere als herumreisendes virtuoses Wunderkind an den europäischen Höfen jetzt als ernstzunehmender Komponist einen Namen zu machen und suchte dringend nach Aufträgen, mit denen er sein Talent als Opernkomponist beweisen konnte. Der Auftrag, während der Karnevalsaison 1775, eine Opera buffa im nahegelegenen Münchener Salvatortheater zur Aufführung bringen zu können, kam ihm da sehr gelegen ...

Kritiken
"Ein hochansehnlicher, vollgültiger Opernabend. Begeisterung im Saal."
Besprechung von Heinz W. Koch in der Badischen Zeitung 19.01.2015

Aufführungstermine
Freitag, 16.01.2015, 19.00 Uhr (Premiere)
Samstag, 17.01.2015, 19.00 Uhr
Montag, 19.01.2015, 19.00 Uhr
Mittwoch, 21.01.2015, 19.00 Uhr

Weitere Informationen
Veranstaltungsprogramm (pdf)

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In einem Meisterkurs können Liedduos jetzt den souveränen Umgang mit Aufnahmesituationen lernen.

In einem Meisterkurs vom 13.-18. April 2015 können fortgeschrittene studentische Liedduos den souveränen Umgang mit Aufnahmesituationen erlernen. 

Neben einer Einführung in Aufnahmetechnik und Aufnahmeästhetik werden Aufnahmesitzungen im Beisein der Dozenten Prof. Dorothea Wirtz (Gesang), Pauliina Tukiainen (Liedgestaltung) und Prof. Moritz Bergfeld (Tonmeister) geboten.

Die Kursgebühr pro Duo beträgt inklusive CD-Aufnahme 500 Euro. Für Liedduos der Hochschule für Musik Freiburg ist die Teilnahme kostenlos.

Bewerbungsfrist ist der 28. Februar 2015

Jetzt bewerben!
Ausschreibung mit Teilnahmebedingungen
Download Ausschreibungsflyer (pdf)

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Neue Publikation aus der Schriftenreihe des Freiburger Instituts für Musikermedizin

Edgar Voltmer
Psychosoziale Belastungen von Medizinstudenten und Ärzten und Ansätze zur berufsspezifischen Prävention und Gesundheitsförderung
Erschienen als Band 8 der Schriftenreihe "Freiburger Beiträge zur Musikermedizin"
Hrsg.: Claudia. Spahn
Bochum/Freiburg 2014
146 Seiten
17,50 EUR [D]
ISSN 1863-1932
ISBN 978-3-89733-339-0

Weitere Informationen
Beim Verlag

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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An der Hochschule steht ab sofort ein Medienraum mit modernster Audiobearbeitungs- und Notationssoftware zur Verfügung.

Willkommen in der Welt der digitalen Medien: Prof. Axel Kühn (rechts) und Tutoren freuen sich im Medienraum 115 auf rege Nachfrage von Studierenden und auch Lehrenden.

Der Medienraum 115 ist bestens ausgestattet mit aktueller Soft- und Hardware für eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit digitalen Medien in der Musikwelt:
Sechs Mac-Arbeitsplätze mit modernster Audiobearbeitungs- und Notationssoftware erlauben die Auseinandersetzung und das Training mit einer für Musiker relevanten digitalen Audiotechnik. Neu ist auch eine Glasfaser-Internetanbindung, die eine superschnelle Recherche im Internet und Datenübertragung ermöglicht.

Mit diesem Angebot wendet sich die Freiburger Musikhochschule an alle Studierenden, die sich mit der zukunftsorientierten digitalen Audiotechnik auseinandersetzen möchten. „Im professionellen Musikalltag abseits klassischer Konzertpodien ist es heute für jeden Musiker wichtig, auch bei der digitalen Audiotechnik mitreden zu können“, betont Prof. Axel Kühn, der neben seiner Professur für Digitale Medien, Saxophon, Pop, Rock und Jazz auch als Mitglied der SWR Big Band live konzertiert (im Bild rechts). „Von der Aufnahme, über die Bearbeitung bis hin zur Ausgabe von Musik ist heutzutage jede Menge digitale Technik im Einsatz. Insbesondere bei technisch verstärkten Liveauftritten oder bei der Studioaufnahme ist es gut, wenn man auch als Musiker die Einflussmöglichkeiten der Technik kennt und mitreden kann“, weiß Prof. Axel Kühn aus eigener Erfahrung.

Auch und gerade für Schulmusiker ist eine Auseinandersetzung mit den digitalen Medien unerlässlich, denn diese Techniken sind ein großes Thema für die junge Generation. „Das neue Angebot im Medienraum trägt so zur weiteren Berufsqualifizierung unserer Studierenden bei“, unterstreicht Prof. Kühn, der nun alle Hochschulangehörige herzlich einlädt, dieses topmoderne Angebot zu nutzen.

Alle Interessierten an der Musikhochschule können sich ab sofort in Kurse zu Audiobearbeitungsprogrammen und Notationssoftware einschreiben, was jedoch nicht Voraussetzung zur Nutzung des Medienraums ist. Wer Unterstützung braucht, kann sich an die anwesenden Tutoren wenden, die bei aktuellen technischen Fragen helfen.

Medienraum 115 – Das technische Setup:

  • 6 Arbeitsplätze mit jeweils einem iMac-Computer (23" Display) und Glasfaser-Internetanbindung
  • Verfügbare Programme: Cubase 7.5, Ableton Live, Sibelius, Musescore, OpenOffice, Firefox/Safari
  • Scarlett 6/6 Audiointerface, MIDI-Keyboard, Korg Nanokontrol und Korg Nanopad
  • 1 Dozentenarbeitsplatz mit iMac-Computer, Audiointerface, Audiomixer, Bose-Soundanlage, HDMI/ VGA-Beamer

Frei zugängliche Öffnungszeiten außerhalb der reservierten Kurszeiten:
Montag: 09.00 - 11.00 Uhr
Dienstag: 13.00 - 19.00 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 09.00 - 19.00 Uhr

Weitere Informationen
Kontakt Prof. Axel Kühn

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Sechs Freiburger Musikstudierende erhalten das begehrte Stipendium.

Sechs Musikstudierende der Freiburger Musikhochschule erhielten jetzt das begeehrte Deutschlandstipendium (obere Reihe: Raphael Bürkle, Samira Memarzade, Felix Mildenberger, untere Reihe: Luis Antonio Ramos Regino, Tanja Spatz, Clemens K. Thomas)

Der Auswahlausschuss für die Vergabe des Deutschlandstipendiums hat in seiner Sitzung am 9. Dezember 2014 Studierende der Hochschule für ein  Deutschlandstipendium im Jahr 2014/15 ausgewählt.
Das Deutschlandstipendium wird für nachgewiesene herausragende künstlerische, pädagogische oder wissenschaftliche Leistungen vor oder während des Studiums oder besondere Erfolge vergeben. Bei der Auswahl werden zudem außerschulisches oder außerfachliches Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände berücksichtigt.

Folgende Studierende wurden aufgenommen:

Raphael Bürkle
Raphael Bürkle wurde in Freiburg geboren und wuchs in der Nähe von Offenburg auf. Seine musikalische Ausbildung begann im Alter von fünf Jahren am Cello, es folgten mit zehn Jahren Klavier und mit 15 Jahren Orgel. In den folgenden Jahren lag sein Schwerpunkt auf der kirchenmusikalischen Ausbildung. Er absolvierte die C-Ausbildung und erzielte Erfolge bei Wettbewerben wie Jugend Musiziert (2. Preis Bundeswettbewerb) im Fach Orgel und beim Händel-Jugendwettbewerb (1. Preis) am Cembalo. Seit seinem 16. Lebensjahr ist er als nebenberuflicher Organist und Korrepetitor im Raum Offenburg, Kinzigtal und derzeit Freiburg tätig.
Nach einer 3-jährigen künstlerischen Pause nach dem Abitur, in der er unter anderem ein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst absolvierte, entschied er nach reiflicher Überlegung, sein Leben der Musik zu widmen und bewarb sich erfolgreich um einen Studienplatz für Schulmusik in Freiburg, wo er sein Studium zum WS 2014/15 begann.

Samira Memarzadeh
Samira Memarzadeh studiert seit Wintersemester 2011 Harfe bei Kirsten Ecke an der Hochschule für Musik Freiburg. 2013/2014 absolvierte sie einen Auslandsaufenthalt an der Guildhall School of Music and Drama in London in der Klasse von Prof. Imogen Barford. Samira spielte im LJO Baden-Württemberg, im International Regions Orchestra, in der jungen deutsch-französischen Philharmonie, im Guildhall Symphony Orchestra London und seit 2013 bei den Mannheimer Philharmonikern. Als Solistin spielte sie die Harfenkonzerte von G. F. Händel, W. A. Mozart, C. Debussy und C. Reinecke unter anderem mit dem Kammerorchester Rastatt, der Philharmonie Baden-Baden und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim. Samira erhielt Stipendien des Richard-Wagner-Verbandes, des Rotary-Clubs und wirkte bei Funk-, CD und Fernsehproduktionen des SWR mit. Neben dem Musikstudium beschäftigt sich Samira intensiv mit den Sprachen und der Kultur des Nahen und Mittleren Ostens in ihrem Studium der Islamwissenschaft an der Universität Freiburg. Mithilfe der Musik möchte sie zwischen den Kulturen vermitteln und sich im interkulturellen Austausch engagieren.

Felix Mildenberger
Felix Mildenberger erhielt seinen ersten Dirigierunterricht von Alexander Burda und studiert seit 2011 Orchesterleitung, zunächst bei Prof. Scott Sandmeier und M. Matesic sowie seit diesem Semester bei Prof. Lutz Köhler. 2013/14 studierte er im Rahmen des Erasmus-Programms an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Mark Stringer und Y. Yuasa. Er arbeitete unter anderem mit dem Trondheim Symphony Orchestra, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, dem Rousse Philharmonic Orchestra u.a.
Meisterkurse absolvierte er bei Paavo Järvi, Neeme Järvi, Leonid Grin, David Zinman, Prof. N. Pasquet u.a.
2014 gründete er zusammen mit Johanna Herzog und Debora Preuß das Sinfonieorchester Crescendo Freiburg, mit dem er im Oktober zwei Benefizkonzerte zugunsten von gemeinnützigen Einrichtungen gab.

Luis Antonio Ramos Regino
Luis Antonio Ramos Regino, geboren in Cali (Kolumbien), absolvierte zunächst ein Diplom in Komposition und Querflöte in seiner Heimatstadt. Er trat dort regelmäßig als Solist, Mitglied oder Leiter kammermusikalischer und sinfonischer Ensembles auf. Im Jahr 2007 war er Finalist des »Wettbewerbs für junge Solisten« (»Concurso Jóvenes Solistas«) des Philharmonischen Orchesters Cali. 2009 entschloss er sich, seine Studien in Europa fortzusetzen und besuchte vorerst das Institut »MenschMusik» in Hamburg. Ab 2011 studierte er Musiktheorie bei Prof. Dr. Oliver Korte, Gehörbildung bei Holger Best und Dirigieren bei Prof. Gerd Müller-Lorenz, Kerstin Behnke und Frank Hube an der Musikhochschule Lübeck. Am Brahms-Institut der Lübecker Musikhochschule wirkte er am Pilotprojekt »Brahms-Gewidmet« mit, im Rahmen des Langzeitvorhabens »Bürgerliche Musikkultur in Deutschland im 19. Jahrhundert«. Seit dem Wintersemester 2014/15 studiert er den Studiengang Master Musiktheorie in der Klasse von Prof. Dr. Ludwig Holtmeier an der Hochschule für Musik in Freiburg.

Tanja Spatz
Tanja Spatz studiert Musiktheorie (Master Musik) bei Prof. Dr. Holtmeier und Gehörbildung (Master Musik) bei Prof. Motz, daneben Mathematik (wiss. Beifach) an der Universität Freiburg. Ausgehend vom Schulmusik-Studium setzte sie sich u.a. mit Hugo Wolfs früher Sinfonischen Dichtung „Penthesilea“ sowie mit praktisch orientierten Lehrtraditionen (wie dem Partimento-Spiel) und ihren Chancen in der heutigen Zeit auseinander. Ihr Arrangement von Stevie Wonders „Contusion“ wurde im Rahmen des Big Band Festivals 2013 von der Big Band des SWR aufgeführt. Erste unterrichtspraktische Erfahrungen sammelte sie durch Tutorate in Gehörbildung, Musikwissenschaft und -theorie. Neben dem Studium ist sie als Chorleiterin sowie durch verschiedene Projekte in engem Kontakt zur musikalischen „Basis“. Schon länger hochschulpolitisch interessiert und engagiert, ist sie seit Dezember 2013 Mitglied des hiesigen Hochschulrates.

Clemens K. Thomas
Clemens K. Thomas, 1992 in Karlsruhe geboren, studiert seit dem Sommersemester 2012 bei Prof. Cornelius Schwehr Komposition. Seine zentralen Interessen gelten zum einen der kreativen Ausei-nandersetzung mit musikalischer Tradition, zum anderen der vokalen Musik, insbesondere dem Musiktheater. Im März 2014 wurde seine 30-minütige Kammeroper „Baba Jaga“ in Maastricht (NL) von Studenten des dortigen Konservatoriums uraufgeführt. Hierzu verfasste Thomas das Libretto und übernahm in den letzten Monaten die Produktionsleitung des von Studenten organisierten und mittels Crowdfunding und Sponsorengeldern finanzierten Projektes. Thomas schreibt nicht nur für professionelle Musiker, wie etwa die »Schola Heidelberg«, sondern auch für Laien und Kinder. Beim Carl-Bechstein-Wettbewerb 2014 wurde seine Komposition »Fundstücke« für Klavier zu vier Händen von vier Duos im Alter von 10 bis 13 Jahren aufgeführt.

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Freiburger Klavierstudent setzt sich nach Schweden nun auch in Russland durch.

Dominik Stadler (BA-Klavier Klasse Prof. Christoph Sischka) hat beim VI. Internationalen Savshinsky Musikwettbewerb in St. Petersburg (Russland) den 1. Preis gewonnen. Er setzte sich in zwei Runden in der Kategorie Klavier solo, 19 bis 24 Jahre, durch.

In der anschließenden dritten Runde, zu der nur die Erstplatzierten aller Kategorien zugelassen waren (u. a. Streicher solo, Klavierkammermusik, Harfe, Ensembes; insgesamt rund 250 Wertungen), wurde ihm als Gesamtsieger der Grand Prix zuerkannt.

Nach dem 1. Preis in Stockholm ist dies bereits die zweite große Auszeichnung für Dominik Stadler in diesem Jahr. Er ist zudem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Dominik Stadler
Der 23-jährige Dominik Stadler wird seit seinem achten Lebensjahr von Prof. Christoph Sischka unterrichtet: vor seinem Bachelorstudium als Vorstudent an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB). Der junge Pianist wurde bereits mehrfach als Preisträger bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, so in Wien, Enschede, Padua, Cortemilia und beim Schubert-Wettbewerb für Klavierduos in Tschechien.

Weitere Informationen
Ergebnisse des Wettbewerbs in St. Petersburgs
Wettbewerb-Bericht im Online-Magazin »KLAVIER.DE«d
Ergebnisse der Stockholm International Music Competition

Weitere Nachrichten zu Dominik Stadler
Ergebnisse Wettbewerb »Musikalisches Feuerwerk in Baden-Württemberg«
»Dominik Stadler wird Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes«, 26.04.13
»Neuer Preis für Dominik Stadler und Daniel Reith«, 18.04.11
»Dominik Stadler ist Preisträger in Enschede«, 08.11.2010

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2. Preis beim Franz-Liszt-Wettbewerb in London für Pianist (Klasse Prof. Dr. Tibor Szász)

Im November erzielte Jens Hagen Wegner (Klavier-Klasse Prof. Dr. Tibor Szász) beim Franz-Liszt-Wettbewerb der British Liszt Society in London erneut den 2. Preis.

Es wurden ausschließlich Werke von Franz Liszt vorgetragen.

Weitere Informationen
www.lisztsoc.org.uk

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Autor Toby Wulff hat eine stimmige Zusammenfassung des Hochschulprojekts gedreht.


Anfang November lud die Musikhochschule zu zwei Konzertabenden der besonderen Art ein: Johann Sebastians Bachs "Kunst der Fuge" - das Kultwerk der europäischen Musikgeschichte - wurde in mehreren »Fugenräumen« der Hochschule und in verschiedensten, zum Teil sehr ungewöhnlichen Besetzungsvarianten aufgeführt.

Ziel war es nicht, das Werk in historisch korrekter Konzertreihenfolge oder eine historisch informierte Aufführungspraxis zu präsentieren. Vielmehr wurde die Vielfalt gefeiert, die sich durch verschiedensten Instrumentationen und Ensembleformate in verschiedenen Räumen ergaben. So konnten sich die Zuhörer die Reihenfolge selbst "er-schreiten" - ein "Fest des Hörens" also, wie Projekt-Initiator und Leiter Prof. Bernhard Wulff die Veranstaltung beschrieb.

Toby Wulff war mit der Kamera dabei und hat nun einen sehr schönen Kurzfilm (8:30 Min.) veröffentlicht, der das Wesen der Veranstaltung wiedergibt. Zu sehen auf Youtube unter nachfolgendem Link.

Information
"Kunst der Fuge", ein Kurzfilm von Toby Wulff, Avinth-Film Berlin

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Robert Neumann zum Gesprächskonzert der Mozart-Gesellschaft Stuttgart eingeladen.

Robert Neumann, 13jähriger Vorstudent der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung FAB (Klasse Prof. Elza Kolodin) wurde jetzt zu einem Gesprächskonzert mit Sir Roger Norrington eingeladen. Das Konzert findet statt am 17. Januar 2015 in Stuttgart. Veranstalterin ist die Mozart-Gesellschaft Stuttgart.

Über das "Ausnahmetalent", wie die Presse häufig schreibt, haben wir auch an dieser Stelle mehrfach berichtet, sei es im Rahmen von Preisen, die der junge Pianist erhielt oder im Rahmen eines SWR Fernsehportraits, das u.a. hier in der Freiburger Musikhochschule über Robert gedreht wurde.

Weitere Etappen seiner bewundernswerten Karriere kann man auf Robert Neumanns Webseite bestaunen:
www.robert-neumann.de

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Kooperationsprojekt »Freiburg-Ost im Ohr« ist nun offiziell an den Start gegangen.

Zu Besuch: Die "Hirzbergkinder" im Projekt »Freiburg-Ost im Ohr«

Wie klingt Freiburg-Ost? Welche Töne und Geräusche gibt es und wo? Wie kann man sie wiedergeben? Hört sich die Dreisam im Winter anders an als im Sommer? Kann ein Spielplatz wie ein Instrument bespielt werden?
Das alles und noch viel mehr wollen in den nächsten zwei Jahren die Kinder der Freiburger Kita »Haus für Kinder am Hirzberg« herausfinden.

Das vom Land Baden-Württemberg über den Innovationsfonds Kunst 2014 geförderte Kooperationsprojekt der Hochschule für Musik Freiburg, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und dem Haus für Kinder am Hirzberg ist am 1. Dezember mit einem Besuch der "Hirzbergkinder" an der Musikhochschule und mit einer Pressekonferenz am 3. Dezember offiziell gestartet.

In der Hochschule für Musik Freiburg ist das Projekt in der Fachgruppe Elementare Musikpädagogik (EMP) und Rhythmik, Prof. Camille Savage-Kroll,  angesiedelt. Studierende der EMP, Rhythmik und Musikpädagogik übernehmen musikalische Aufgaben, die die Aneignung der Welt mit unterschiedlichen Sinnen ermöglicht. So können die Kinder verschiedene Stadtklänge erforschen, dies musikalisch erleben, kleine Kompositionen aus Klang und Sprache entwickeln, eine Instrumenten-Installationen sowie kleine Konzerte veranstalten.

Bei ihrem Besuch in der Musikhochschule haben sie diese auch als Klangraum kennengelernt. Nun sollen sie mit Alltagsgegenständen aus der Kita eigene Klänge und Musik entwickeln. Die entstandene Musik wird auch im ersten Familienkonzert an der Hochschule, „Spielplatzmusik“ am Donnerstag, den 5. Februar, um 18 Uhr zu hören sein.

Ein Schwerpunkt im Projekt ist die Zusammenarbeit mit den Studierenden Vania Kuorti-Papamoustou und Daniel Chernov, die Musik für und mit den Kindern komponieren werden.
Mit dabei ist auch das Seniorenzentrum Emmi-Seeh-Heim. Die Senioren werden ab April mit den Kindern Singen musizieren und Instrumente bauen.

Studierende der Pädagogischen Hochschule werden den Prozess mittels digitaler Aufnahmetechniken begleiten und dokumentieren. Die Aufnahmen sollen schließlich in einen "Audioguide" als akustischen Stadtplan veeröffentlicht werden.

Das Haus für Kinder am Hirzberg mit Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren schließlich bringt sich mit seiner frühpädagogischen Perspektive sowie mit seiner Kooperation mit freischaffenden Künstlern ein. Die Hirzbergkinder werden Orte aufsuchen und erforschen. Dazu gehört zum Beispiel ein Besuch im Ensemblehaus beim ensemble recherche. Einmal wöchentlich kommt ein ehemaliger Klavierstudent, der für die Kinder spielt sowie Erfahrungen am und mit dem Klavier ermöglicht. Gemeinsam mit einem Kollegen aus dem Team, der selbst Musiker ist, wird so Musik in vielfältiger Dimension erfahrbar. Die Hortkindern arbeiten in verschiedenen Projekten. Eines ist der Schulhof der Emil-Thoma-Schule. Da sollen sie zum Beispiel unter der Leitung von Studierenden der Musikhochschule einzelne Klänge oder Geräusche aus einem großen Geräuschteppich herausfiltern oder Klänge auf dem Schulhof sowie das, was die Kinder in der Schule bewegt, wahrnehmen und dies künstlerisch verarbeiten.

Von der ersten Idee bis zum Abschluss werden die Kinder den kreativen Prozess mitgestalten. „Unser Ziel ist es, die Dimensionen kultureller Bildung durch Perspektivwechsel, durch künstlerische Begegnungen, durch Wissenserwerb und Erfahrungszuwachs kennen zu lernen und nachhaltig zu verankern", unterstreicht Prof. Camille Savage-Kroll. Für alle Beteiligten soll ein gewinnbringender Dialog entstehen, innovative Formen des Lernens möglich und damit die Bildungslandschaft insgesamt bereichert werden.“

Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg über den Innovationsfonds Kunst2014 Projektlinie "kulturelle Bildung" mit 30.000 Euro gefördert. Mit den Projektgeldern ist es möglich, zusätzliche Lehraufträge zu gewinnen, wie zum Beispiel „kreative Musikproduktion“ an der Hochschule für Musik. Außerdem ist es möglich, eine technische Grundausstattung für die Begleitung des Projektes sowie qualitativ hochwertige Musikinstrumente für die Kinder anzuschaffen. Aber es sind noch zusätzliche Mittel einzuwerben.

Informationen
Gemeinsame Presseerklärung vom 3.12.2014
Fotoimpressionen Besuch Hirzberg-Kinder an der Musikhochschule
Kooperationspartner Pädagogische Hochschule Freiburg
Kooperationspartner Kita »Haus am Hirzberg«

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