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Informationen auch auf der Webseite

Der Nachlass des Ende 2012 plötzlich verstorbenen langjährigen Professors für Musiktheorie Eckehard Kiem ist in der Bibliothek der Musikhochschule einsehbar.

Auf der Bibliotheks-Internetseite finden Interessierte eine Auftsellung des unveröffentlichten Nachlasses der Kompositionen, Seminare und Vorträge sowie Bibliographie und Diskographie.

Weitere Informationen
Webseite der Bibliothek

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CD Neuerscheinung von Prof. Pi-Hsien Chen

Karlheinz Stockhausen, Ludwig van Beethoven
Klavierstücke, Sonaten
Prof. Pi-Hsien Chen (Klavier)

Hat Hut Records
Basel 2014

CD ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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CD Neuerscheinung von Heinrich Walther

Max Reger
Symphonischer Prolog zu einer Tragödie: Orgelwerke
Orgeltranskription von Heinrich Walther
Interpret: Heinrich Walther
Aufnahme: Orgel in der Jesuitenkirche Heidelberg

Organum classics
Öhringen 2014

CD ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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"Eigenes Werk" mit 1.500 Euro ausgezeichnet

Rebecca Falk, Violoncello (FAB-Klasse Beverley Ellis) war gleich mehrfach beim "Wochenende der Sonderpreise" (WESPE) erfolgreich, das dieses Jahr in Neubrandenburg ausgetragen wurde.
Für ihre eigene Komposition »Sonate für Violine und Violoncello«, die sie in der Kategorie »Eigenes Werk« zusammen mit Elisa Schrape interpretierte, erhielten die beiden Spielerinnen ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.
In der Kategorie »Werk einer Komponistin« erhielt sie zusammen mit ihrem Klaviertrio Elisa Schrape (Violine) und Viktor Soos (Klavier) einen Sonderpreis in Höhe von 750 Euro. Sie interpretierten das Trio op. 150 von Amy Beach.

Zum Wochenende der Sonderpreise können sich Preisträger des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert bewerben. Der Wettbewerb findet in den entsprechenden Kategorien statt ohne Unterscheidung nach Altersgruppen oder Besetzungen.

Als zweites Hauptfach belegt Rebecca Falk in der FAB Klavier bei Prof. Christoph Sischka.

Herzlichen Glückwunsch!

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Ergebnisliste zum Download (pdf)

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Klavierstudent gewinnt bei European Music Competition 2014 in Italien

Jaehong Lim (Klasse Prof. Dr. Tibor Szász) hat beim European Music Competition 2014 »Città di Moncalieri« (Italien) in der Kategorie Klavier solo bis 35 Jahre den 1. Preis erhalten.
In dieser Kategorie wurde der Wettbewerb in zwei Runden ausgetragen.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen
Webseite European Music Competition

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Hochschule für Musik Freiburg richtet künstlerische Hauptfachausbildung Gitarre neu aus.

Die Hochschule für Musik in Freiburg hat ihre künstlerische Hauptfachausbildung Gitarre grundlegend reformiert. Neben der künstlerischen Exzellenz steht künftig auch die ausgeprägte musikpädagogische Qualifizierung im Zentrum der Ausbildung. Das mögliche Tätigkeitsspektrum angehender Berufsgitarristen wird hierdurch deutlich breiter. 

"Die Gitarre ist eine der beliebtesten Lerninstrumente und der Bedarf an qualifizierten Lehrkräften entsprechend groß", beschreibt Stefan Goeritz (Foto), Leiter der städtischen Musikschule Waldkirch, die derzeitige Situation. "Für Gitarristen, die ihr Instrument exzellent beherrschen und gleichzeitig über musikpädagogische Kompetenzen verfügen, steigen die Berufschancen deutlich."
Stefan Goeritz ist Gitarrist und koordiniert federführend die inhaltliche Umsetzung des neuen Modells an der Hochschule für Musik Freiburg.

Prof. Dr. Andreas Doerne, ebenfalls Gitarrist sowie Studiengangsleiter Instrumental- und Vokalpädagogik hat die Reform der Hauptfachausbildung Gitarre an der Hochschule für Musik Freiburg initiiert und das Modell gemeinsam mit Stefan Goeritz entwickelt. Er stellt klar: "Trotz des stärkeren pädagogischen Fokus wird es keine Abstriche an die künsterlische Exzellenz unseres Studiengangs geben". Das Gegenteil sei der Fall: Die stilistische Vielfalt im Lehrangebot ist nun deutlich größer als bisher. So können Gitarren-Studierende künftig auch hochschulexterne Lehrkräfte besuchen, die Experten sind für einen bestimmten gitarristischen Stil oder für unterschiedliche Genres wie Flamenco, Jazz, Pop oder Alte Musik.
Unterschiedliche Lehrpersönlichkeiten heißt gleichzeitig: vielfältigere künstlerische Anregungen. „Das künstlerische Ausbildungsangebot verbessert sich sowohl qualitativ als auch quantitativ“, so Prof. Dr. Andreas Doerne, der den neuen Studiengang deshalb auch „Gitarre-Plus“ nennt.

Jetzt für Sommersemester 2015 anmelden

Der reformierte Studiengang ist mit diesem Wintersemester erstmals an den Start gegangen. Den Gitarre-Studierenden steht nun noch mehr Unterrichtszeit zur Verfügung als bisher, und dies bei gleichem Deputatsumfang. Möglich wird dies durch neue Unterrichtsformen wie Gruppenunterricht oder gegenseitiges Unterrichten, bei dem die Studierenden unterschiedliche musikpädagogische Herangehensweisen kennen lernen und erproben können.

Anmeldungen für das Sommersemester 2015 sind noch möglich. Anmeldeschluss ist der 1. Dezember 2014.

Weitere Informationen
»Gitarre – die Reform der künstlerischen Hauptfachausbildung« von Prof. Dr. Andreas Doerne

Kontakt

Stefan Goeritz
E-Mail
Tel.: 07681-4934736

Prof. Dr. Andreas Doerne
Tel.: 0761-31915-38
E-Mail

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Dozent für Klavier gibt bei der Schubertiade Japan Konzerte und eine Masterclass

Tilman Krämer, Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik Freiburg, wird Anfang November für 10 Tage zu Konzerten nach Japan reisen. Innerhalb der 20. Schubertiade Japan konzertiert er solistisch als auch mit dem renommierten Sänger Yoshifumi Hata und weiteren japanischen Musikern.

Zudem wird Tilman Krämer, der dieses Jahr bereits in Madrid und Leipzig Kurse abgehalten hat, innerhalb des Festivals eine Masterclass für Klavier geben und als Juror des Schubert-Competition fungieren.

Weitere Informationen
Schubertiade Japan

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Filmprojekt mit Musik von Vasili Kourti-Papamoustou in Waldkirch ausgezeichnet

Das Filmprojekt "Nachtschwärmer" mit Musik der Freiburger Filmmusik-Studentin Vasiliki Kourti-Papamoustou (Klasse Prof. Cornelius Schwehr, Foto) hat jetzt den Bürgerpreis Freiburg Nördlicher Breisgau 2014 verliehen bekommen.   

Es ist bereits der zweite Film der Jugendgruppe des Waldkircher Theatervereins, der nach zweijähriger Vorbereitungszeit fertiggestellt wurde. Nun ist er als DVD im lokalen Handel erhältlich. Ziel war es, Jugendliche der Schule für Sehbehinderte Waldkirch und des Theater Waldkirch zusammenzubringen: von der Entwicklung der Filmgeschichte über die schauspielerische Leistung bis hin zu allen Details der technischen Produktion wurde „inklusiv“ gearbeitet.

Die Initiative »für mich, für uns, für freiburg nördlicher breisgau« wählte die  
Projektarbeit für den Film „Nachtschwärmer“ in der Kategorie U21 als eine von acht Preisträgern. Mit dem Gesamtpreis von 8.000 Euro, der zu gleichen Teilen an die acht Gewinner geht, ehrt die Initiative bürgerschaftliches Engagement für Vielfalt und Miteinander in der Gesellschaft.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen
Badische Zeitung zum Film „Nachtschwärmer“
Regiotrends zur Preisverleihung

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Freiburger Kompositionsstudent gewinnt »Contempo-Preis 2014«

Der Freiburger Kompositionsstudent Lukas Stamm hat den den Schaffhauser Contempo-Preis 2014 gewonnen.

Bei dem Wettbewerb waren in diesem Jahr „junge Tastentalente“ gesucht. Eine Pianistin und vier Pianisten gingen mit Musik aus Jazz, Klassik und freier Improvisation ins Rennen um die 5000 SFr Preisgeld.

Lukas Stamm überzeugte die Jury auch durch seinen intellektuellen Zugang zur Musik. "Man hat gespürt, dass es ihm nicht nur um die Töne an sich geht, als er bei der Preisverleihung zu Inputs aus dem Publikum improvisiert hat», so Contempo-Präsident Andi Kunz im Interview mit der Schaffhauser az. "Er versucht, die Musik der alten Meister zu verstehen und fühlt sich richtiggehend ein."

Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

Der Contempo-Kulturpreis
Der jährlich durchgeführte Wettbewerb stellt junge Menschen aus der Schweizer Region um Schaffhausen in den Mittelpunkt und fördert verschiedenste Sparten des kulturellen Lebens. Neben dem Preisgeld wird die Gewinnerin oder der Gewinner eine Jahr lang fachkompetent begleitet und unterstützt.
Anders als vom Staat, einer Stiftung oder von einem Wirtschaftsunternehmen getragen, wird der Contempo-Kulturpreis ausschließlich von den rund 200 Mitgliedern des gleichnamigen Vereins finanziert. Er ist ein Baustein des Vereins, der all seine Ressourcen für das Kulturzentrum KiK einsetzt. Engagiertes Ziel ist es, die „Kultur in der Kammgarn“ in ihrer Vielseitigkeit und Agilität zu stärken und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen
Artikel in der Lokalzeitung „shaz“ (Seite 30)
Contempo-Kulturförderpreis
Kultur in der Kammgarn

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20.10.2014
Musikphilosophie

Neue Publikation von Dr. Richard Klein

Richard Klein:
»Musikphilosophie«
zur Einführung

1. Auflage, 240 S., Broschur
978-3-88506-087-1
Junius Verlag, Preis: 14,90 EUR

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

Verlagstext:
Musikphilosophie ist bislang kein akademisches Fach. Ihr fehlt eine Tradition, in der Begriffe kontinuierlich gebildet, bestritten und verändert werden. Das Bedürfnis nach einer philosophischen Beschäftigung mit Musik nimmt indes zu. In diese »Nichtdisziplin« erstmals einzuführen heißt zweierlei: Welche Themen sind für eine Musikphilosophie von heute relevant? Welche sachliche und personelle Auswahl lässt sich treffen? Zum Prinzip dieses Bandes gehören seine Beschränkung auf die Historie seit 1800 und die Anbindung philosophischer Überlegungen an musikwissenschaftliche Interessen. Neben der einleitenden Darlegung zur Methodik enthält er Kapitel zu Eduard Hanslick, Adam Smith, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche, Theodor W. Adorno, Bob Dylan, zur musikalischen Zeit und zum Werkbegriff.

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Lehrbeauftragter für Jazz-Kontrabass für außergewöhnliche Konzerterlebnisse geehrt

Das Kuratorium des Schwarzwald Musikfestivals hat Jazzbassist Dieter Ilg den Schwarzwald Musikfestival-Sonderpreis by Maurice Lacroix verliehen. Wie die Badische Zeitung bereichtet, überreichte Staatssekretär Jürgen Walter vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Patron des Kuratoriums, zusammen mit Festivalintendant Mark Mast die von Maurice Lacroix zur Verfügung gestellte Uhr.

Mit diesem Preis honoriert das Festival "herausragende künstlerische Leistungen und außergewöhnliche Konzerterlebnisse".

Dieter Ilg ist Lehrbeauftragter für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik Freiburg.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen
Vita Dieter Ilg
Webseite Dieter Ilg
Schwarzwald Musikfestival

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Am 22./23. November kommen in Freiburg und Basel Ensemblewerke des Komponisten zur Aufführung.

Foto: Harald Rehling

Mit je zwei Konzerten feiern das Institut für Neue Musik Freiburg und die Musik Akademie Basel das künstlerische Oeuvre Klaus Hubers. Zunächst von 1964-73 in Basel, dann von 1973-90 in Freiburg leitete er die Kompositionsklassen sowie das Institut für Neue Musik in Freiburg.

Als eine der herausragenden Persönlichkeiten in der Musik der Nachkriegszeit vermied er es jedoch erfolgreich, lediglich auf eine Ansammlung innermusikalisch-stilistischer Merkmale festgelegt zu werden. Obwohl er niemals seine Verwurzelung in der mittelalterlichen als auch der seriellen Kompositionspraxis leugnete, ist jedes Werk erneut eine höchst individuelle Auseinandersetzung sowohl mit kompositionstechnischen als auch außermusikalischen Sachverhalten.

Bei aller Meisterschaft in der Strukturierung des Materials stellt er konsequent die Musik als die „letzte visionäre Vermittlerin eines hohen ethischen Bestrebens“ in das Zentrum seines Schaffens. Konkrete Bezugnahmen auf jeweils aktuelle politische Kontexte sollen den Zuhörer zu aktiver Reflexion anregen und das Eintreten für die „Utopie eines rechten Lebens“ anstiften:
In »Erniedrigt – Geknechtet – Verlassen – Verachtet« (1975/78-1982) widmet er sich höchst ambitioniert dem Konfliktfeld um die sandinistische Revolution in Nicaragua. »Zwei Sätze für Ensemble« (1979/83) thematisiert Pinochets Putsch 1973 in Chile. In den 1990er Jahren wird der Irakkrieg zum Auslöser einer intensiven Annäherung an die arabische Musikkultur. Anschließend beschäftigen Huber das Palästinaproblem sowie der Komplex Kapitalismus/Geldwirtschaft.

Dieser Anspruch des empathischen Komponierens zeigte sich auch in Hubers Selbstverständnis als Lehrer: Aufmerksamkeit, Offenheit und Toleranz gegenüber einer Vielfalt von ästhetischen Positionen, kulturellen Hintergründen und angestrebten Zielen, brachten eine beachtliche Zahl erfolgreicher Schüler hervor.

Weitere Informationen
Veranstaltungsprogramme »Klaus Huber zum 90. Geburtstag« 22./23. Nov.
Biographie Klaus Huber mit Werkverzeichnis, Bibliographie und Diskographie
»Laudatio auf Klaus Huber« von Claus Steffen Mahnkopf

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Mit zahlreichen Reformvorhaben reagiert die Freiburger Musikhochschule derzeit auf den rasanten Wandel im Musikerberuf. In seiner Rede anlässlich der Akademischen Feier zur Wintersemestereröffnung 2014/15 sprach Rektor Dr. Rüdiger Nolte über die künftigen Herausforderungen in der musikalischen Welt - und mit welchen Konzepten die Freiburger Musikhochschule diesen begegnet.

Lesen Sie hier die vollständige Rede von Dr. Rüdiger Nolte, Rektor der Hochschule für Musik Freiburg (anlässlich der Akademischen Feier zur Eröffnung des Wintersemesters 2014/15 am 13. Oktober 2014 im Konzertsaal der Musikhochschule, siehe auch
Bildergalerie Eröffnungsfeier

Meine Damen und Herren,

hinlänglich bekannt wird sein, dass der Landesrechnungshof empfohlen hatte, die Haushalte der fünf baden-württembergischen Musikhochschulen um 4 bis 5 Millionen Euro zu kürzen.
Weniger bekannt mag sein, dass mit dieser Empfehlung die Freiburger Musikhochschule wegen angeblich unverhältnismäßig guter Ausstattung im besonderen Kürzungsfokus stand und wir einen oft mühsamen Argumentationsfeldzug dagegen zu führen hatten.
Und viel zu unbekannt ist, dass wir diese schließlich anerkannte Klarstellung den unnachgiebigen Überprüfungen von Ludwig Holtmeier zu verdanken haben - was dank ihm schließlich in Baden-Württemberg zur akzeptierten Einsicht führte, dass gewisse Aspekte für die weitere Debatte um die Hochschulen bindend wurden, wie etwa die Beachtung vereinbarter Richtzahlen oder die der Ausfinanziertheit oder die differenzierte Beachtung offen darzulegender Stellensituation.

Diese Klarstellungen in Kombination mit der Tatsache – und hier danke ich Prof. Andreas Doerne -, dass wir gleichzeitig mit Reform-Konzepten aufwarten können, hatte im vergangenen Jahr zur Folge, dass die Freiburger Hochschule nun wieder den Ruf als solider Standort genießt und dass wir wieder nach vorne blicken können.

Und das ist auch nötig.

Denn wichtiger als diese tagespolitische Debatte ist es, die musikalische Ausbildung im Zusammenhang gesellschaftlicher Veränderungen neu zu überdenken.
Und darüber möchte ich heute sprechen, auch, um Ihnen den gedanklichen Zusammenhang für einige Reform-Vorhaben zu skizzieren.

Die Tatsache der SWR-Orchester-Fusion ist wohl nicht allein Ausdruck einer intendantischen Ignoranz, sondern vielmehr Ausdruck eines geringer gewordenen Interesses an der Tradition klassischer Musik.

Und damit bin ich beim 1. Thema meiner Rede:
Wir haben ein gehöriges Problem mit unserer musikalischen Gegenwart.
Merkwürdig: unbestritten ist die Tatsache, dass sich um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert mit dem Übergang einer aristokratischen in eine bürgerliche Gesellschaft eine vollkommen neue Kultur gebildet hat.
Aber kaum wahrgenommen wird, dass sich unsere gegenwärtige Kultur um die Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert, also in den letzten 25 Jahren, im Zuge einer digitalen Revolution ebenfalls entscheidend verändert hat – und zwar so sehr, dass man wohl nicht mehr von bürgerlicher Kultur sprechen kann, dass zumindest so etwas wie großflächige Kulturschichtungen oder –überlappungen festzustellen sind.

Die gestrige Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an den Informatiker Jaron Lanier mag wie die Bestätigung eines dringend notwendigen neuen gesellschaftlichen Diskurses gewirkt haben.
Der nicht zuletzt unsere Gegenwartswahrnehmung meint.
Denn es ist doch auffällig, dass trotz aller radikalen Veränderungen weiterhin häufig an bürgerlichen Werten und Traditionen festgehalten wird, so, als hätten die noch immer ihre prägende Relevanz.
Um über Musik zu sprechen: Betrachtet man die vorherrschend aus Werken vergangener Epochen bestehenden Konzertprogramme, dann ist festzustellen, dass Viele das ganz selbstverständlich finden und diese historische Musik erleben, als sei sie uns nah.
Wenn wir aber unsere historische Distanz zu diesen Werken außer Acht lassen, übersehen wir deren stilistische und klangliche Besonderheiten.
Oder um einem Gedanken des Philosophen Walter Benjamin zu folgen: wir sollten uns auf die Werke zubewegen und nicht diese zu uns heranholen.
Ein Gegenargument wäre sicherlich: große Kunst hat doch nichts zu tun mit gesellschaftlichen Veränderungen.

Das mag sogar sein.
Meist aber wird die behauptete Gültigkeit der Kunst nicht aus dem Werk selbst heraus erklärt – womit man sich nämlich bereits auf dessen historische Besonderheit einlassen würde -, sondern mit einer im Verhältnis zum Werk äußerlichen Überzeugung.

Ganz abgesehen davon, dass wir mit solch distanzloser, die Musik als überhistorisch setzender Wahrnehmung unseren eigenen Bezug zu unserer eigenen musikalischen Gegenwart ignorieren – anders als das übrigens in der Bildenden Kunst oder in der Literatur der Fall ist.
Aus der Perspektive einer noch heute überwiegenden Haltung des Konzertpublikums, aber auch bei Musikern, lässt sich also beobachten, dass man unsere musikalische Gegenwart am liebsten sich selber überlässt.
Als ließe man sie – ausgegrenzt – links liegen.
Warum? Weil sie uns nicht gefällt?

Aber wenn wir die Musik unserer Gegenwart nicht als Ausdruck unseres ästhetischen Empfindens akzeptieren können - Neue Musik, auch Jazz, Rock, Pop - warum ändern wir sie dann nicht?
Eine solche regulierende Auseinandersetzung von Musik und Gesellschaft, von Gewohnheit und Experiment, von Unterhaltung und Innovation, von Geselligkeit und Kontemplation hat über mehrere Jahrhunderte durchaus funktioniert – nicht zuletzt deshalb, weil diese regulierende Auseinandersetzung aus einem eigenen Gegenwarts-Verständnis heraus geschah.
Ich spreche damit nicht gegen die Pflege unserer musikalischen Tradition. Ganz im Gegenteil.
Worum es mir geht: unser Umgang mit Werken aus früheren Zeiten, unser Spielen und unser Hören sollte aus unserem eigenen Gegenwartsverständnis heraus geschehen – und nicht, als wären die Werke unsere Gegenwart.

Und hiermit bin ich beim 2. Thema meiner Rede: die Frage nach der gegenwärtigen Bedeutung von Musik.
Das Geschäft mit der Klassik scheint - noch - zu funktionieren, besonders im Festivalbereich.
Festivals jedoch sind Events und bieten über die Musik hinaus zusätzliche Attraktionen gehobener Geselligkeit.
Doch wenn die Geselligkeit überhandnimmt, kann das passieren, was jemand mal als die Infantilisierung der Kultur bezeichnet hat, die Verselbständigung zur Spaßkultur.
Was nun den Bezug zur Musik selbst betrifft, so ist momentan ein rapider Interessensschwund an unserer klassischen Musiktradition zu beobachten.
Diese Krise ist jedoch nur ein Teil eines weiter reichenden Problems unseres Umgangs mit der gesellschaftlichen Bedeutung von Musik.
Denn der grundsätzliche Bedeutungswert von Musik kommt uns zunehmend abhanden.
Und dieses Problem mag mit dem Überwiegen von Spaßkultur sehr wohl zusammen hängen.
Hier nun setzt die immer wichtiger werdende Aufgabe für unsere Musikhochschulen an. Denn wir müssen mehr als bislang begreifen, dass
1. die gesellschaftliche und menschliche Bedeutung von Musik weit über das Klassische Repertoire hinaus geht, und
2. begreifen, dass wir an den Musikhochschulen uns für diese umfassende Musikbedeutung verantwortlich zu fühlen haben.

Selbstverständlich muss es an unseren Hochschulen weiterhin um künstlerische Exzellenz gehen. Und in jedem Fall ist gegen leichtfertig dagegen formulierte Meinungen mit allem Nachdruck anzugehen.
Denn der Schutz unserer großen musikalischen Kunsttradition muss eine unserer zentralen Verantwortungen bleiben.
Der formulierte Vorwurf aber, wir würden hier in Freiburg zulassen, dass aus unserer Kunsthochschule eine Pädagogische Hochschule wird, stimmt aus mehreren Gründen nicht.
- Erstens geht es niemals um ein entweder oder zwischen künstlerisch und  pädagogisch, sondern um beides,
- Zweitens haben wir in jüngster Vergangenheit im künstlerischen Bereich sehr wohl exzellent berufen können, teilweise sogar steigernd, und
- Drittens stimmt der Vorwurf nicht, weil er die gesellschaftlich dringende Notwendigkeit reformierter Pädagogik ignoriert - und zwar fatal ignoriert.

Dazu muss ich bitte noch einmal ausholen:
Die gesellschaftliche Bedeutung von Musik ergab sich in früheren Jahrhunderten aus Repräsentationsbedürfnissen, etwa denen der Fürsten oder denen eines selbstbewusst gewordenen Bürgertums.
Heutzutage aber ist die wirtschaftlich und politisch einflussreiche Elite nur noch in Ausnahmefällen bereit, klassische Musik zu fördern.
Und wenn unsere musikalische Hochkultur nur noch rudimentär von Repräsentationsbedürfnissen getragen wird, dann muss sich die Pflege und Förderung unserer Musikkultur anders motivieren.
Wenn die Pflege der Musikkultur nicht mehr von oben kommt, dann muss sie aus der Breite kommen.
Und hierfür brauchen wir Menschen, die ich als künstlerisch motivierte Menschen bezeichnen möchte.
Diese künstlerisch motivierten Menschen wären nach dem Verfall der Repräsentationskultur die gültige Referenz für eine lebendige Musikkultur. Nicht zuletzt im Verweis auf Ideale, wie sie schon bei Friedrich Schiller oder Wilhelm v. Humboldt zu finden sind.
Vorhin sprach ich davon, dass die Fusion der SWR-Orchester ein Ausdruck eines veränderten gesellschaftlichen Interesses ist. Jetzt kann ich ergänzen, dass der Widerstand gegen die Fusion zwar von einem enorm engagierten Freundeskreis betrieben wird, unterstützt von vielen Bürgern, dass sich letztlich aber das Engagement aus Wirtschaft und Politik in Grenzen hält.
Wie anders war es dagegen in Freiburg im Jahre 1887, als es die politische und wirtschaftliche Elite dieser Stadt als Ausdruck ihrer Repräsentationsbedürfnisse geradezu für unverzichtbar hielt, ein Philharmonisches Orchester zu gründen.
Wenn heute also aus den Führungsetagen kaum mehr Schutz und Förderung für Musikkultur zu erwarten ist, dann müssen wir uns umso mehr für das Ideal des künstlerisch motivierten Menschen engagieren.
Letzte Woche erst hörte ich von einem Fachmann der Branche, in 20 Jahren, wenn eine Folgegeneration die großen Vermögen erben wird, ist Schluss mit der Förderung klassischer Musik.

Es sei denn, wir unternehmen etwas.

Und hier setzen Aufgabe und Wichtigkeit reformorientierter Musikpädagogik an.
Doch nicht mehr allein zur Pflege musikalischer Hochkultur, wie sie für ein bürgerliches Repräsentationsbedürfnis sozusagen exklusiv passend war, sondern im Sinne eines umfassender reflektierten Musikverständnisses, das offen ist gegenüber allen Musikströmungen, d.h. frei ist von falschen Ausgrenzungen.

In diesem Zusammenhang nenne ich drei Freiburger Reform-Vorhaben:
1.  Das bereits andernorts beschriebene Projekt einer Labormusikschule als experimentellem Forschungsprojekt, an dem neue Lehrkonzepte entwickelt, erprobt und praktiziert werden sollen. Hier ist das Ideal des künstlerisch motivierten Menschen der unmittelbare pädagogische Anlass sowie der gesellschaftliche Auftrag.
2. Ein Institut in Kooperation mit der Freiburger Universität, mit dem ein tradierter Wissenschaftsbegriff hinterfragt werden soll, indem die bedeutenden Aspekte von Kunst und Pädagogik, auch unter soziologischer Perspektive, in die Musikwissenschaft mit einbezogen werden sollen – zugunsten eines neu und erweitert und offen reflektierten Verständnisses musikalischer Praxis.
3. Ein neu zu konzipierender Studiengang, der unter Verzicht auf einen falschen Perfektionsbegriff den Typus des musikalisch gebildeten Menschen zum Gegenstand hat, bei dem mit höchstmöglichem künstlerischen Anspruch ästhetische und technische Gegenwarts-Erscheinungen ebenso Bestandteil des Studiums sein sollen wie auch interdisziplinäre Studien, nicht nur mit anderen Künsten, auch mit Studien wie BWL, Soziologie oder Neurologie, ein Studiengang, der zudem Kompetenzen im Umgang mit neuesten Medienentwicklungen vermittelt.

Die hier beschriebenen Reform-Vorhaben enthalten einen noch detailliert auszuarbeitenden Anspruch auf die Gründung einer Reform-Musikhochschule.
Entsprechend soll der rein künstlerisch ausgerichtete Bereich zeitnah ebenfalls hinterfragt werden.
Umso mehr freue ich mich über erste Eigeninitiativen, wie z.B. die Vereinbarung der Professorinnen Julia Schröder und Simone Zgraggen mit unserem ganz neu berufenen Violin-Professor Sebastian Hamann, im Masterstudiengang Co-Teaching zu praktizieren. Dies wäre eine erste Initiative gegen das noch vorherrschende Meister-Schüler-Prinzip.
Und wenn wir jährlich Tage für das Thema Improvisation reservieren, dann sind damit gerade auch die künstlerisch ausgerichteten Klassen angesprochen.
Uns ist klar, dass das ein langwieriger Überzeugungsprozess ist.
Aber es kann auch nicht so schwierig sein zu erkennen, dass Improvisation als Teil künstlerischer Qualifikation im 19. Jahrhundert sehr wohl und erfolgreich zum Ausbildungskanon im musikalischen Hochleistungsbereich gehörte.
Mit der heute üblichen Reduktion auf das Einstudieren von Werken besteht die Gefahr, dass der Begriff des Künstlerischen nur vorausgesetzt wird oder sich auf individuell gebildete Empfindungen beschränkt oder auf private Inspirationen.
Oder sich reduziert auf den Anspruch auf Perfektion.

Noch einmal zurück zur Politik.
Der Bericht des Landesrechnungshofs und die darauf folgende Debatte haben eins gezeigt, und das ist für uns alle neu und sehr ernst zu nehmen: die Daseinsberechtigung unserer Musikhochschulen ist nicht mehr selbstverständlich.
Und auch wenn vieles in dieser Debatte von Unkorrektheit geprägt war, bestand doch die Chance, dass wir Musikhochschulen sozusagen in uns gegangen sind.

Nicht zuletzt zeigt sich das im momentanen Bemühen, ein gemeinsames Konzept vorzulegen, das nicht mehr alle Hochschulen das gleiche anbieten lässt.
Dieses Konzept sieht vor, dass jede Hochschule ihr Angebot in drei Sparten auflistet.
a) Kernbereiche: die Kernbereiche enthalten das, was an jeder Hochschule unterrichtet werden muss: das sind Orchesterinstrumente, Gesang, Komposition, Klavier, Musiktheorie/Gehörbildung, Musikwissenschaft und Vorklassen-Ausbildung.
b) Profilbereiche: diese Profilbereiche beschreiben nahezu den Rest des Angebots, mit der Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen.
c) Qualifizierte Zentren. Hier handelt es sich um besondere Ausbildungsschwerpunkte mit besonders tief und intensiv angelegten Curricula.
Pro Hochschule sollten es nicht mehr als zwei oder drei Zentren sein.

Wir haben uns entschlossen, unter Berücksichtigung der besonderen Standortvorteile in Freiburg dem Senat und Hochschulrat folgende Zentren vorzuschlagen und diese in den entsprechenden Fachgruppen zu besprechen:
1. Forschung. Hier sei an das gemeinsame Institut von Hochschule und Universität erinnert, aber auch an unsere Kooperationen mit der Pädagogischen Hochschule
2. Kirchenmusik als Baden-württembergisches Zentrum neben Stuttgart
3. Ein Zentrum für künstlerische und angewandte Klavierpraxis.
Diese drei Qualifizierten Zentren sind in Ergänzung zu den Kernbereichen zu verstehen und zu unseren übrigen Schwerpunkten wie etwa Schulmusik, Instrumental- und Vokalpädagogik, Orchesterinstrumente oder Komposition.

Die Tatsache, dass Freiburg vergleichsweise viele Klavierprofessuren hat, sollten wir argumentativ nach vorne gerichtet nutzen.
Freiburg soll ein Muster bildendes Zentrum für Klavierstudien werden.
Geplant ist, einige Klavier-Professuren zu profilieren, z.B. als Ausbildungen für qualifiziert ausgebildete Klavierpädagogen, denn es kann nicht sein, dass das Klavier an Musikschulen weiterhin sehr gefragt ist und wir dafür keine adäquaten Ausbildungen bieten, oder profiliert als Professuren für Improvisation oder für Korrepetition.
Und selbstverständlich sollen einige Professuren dem pianistischen Hochleistungsbereich vorbehalten bleiben.
Dieses Zentrum wäre deshalb ein qualifiziertes Zentrum, weil dort umfassend über die Bedeutung des Klavierspiels in allen seinen Facetten nachgedacht werden soll, d.h. ohne unnötige Ausgrenzungen. Und ohne „links-liegen-lassen“.

Zum Schluss: ich hatte vor Kurzem Gelegenheit, in Japan zu sein. Unter vielem anderen hat man dort Gelegenheit zu erkennen, dass unsere europäische Kultur nicht die einzige auf der Welt ist.
Die Bedeutung der Globalität ist ein weiterer Aspekt unserer Gegenwart.
Auch den sollten wir in unserer Musikhochschulausbildung nicht übersehen.
So wenig, wie wir übersehen sollten, dass wir dabei sind, unsere große Musiktradition durch musealisierende Traditionspflege zu gefährden – und damit in Gefahr sind, ein wahrliches Kulturgut aufs Spiel zu setzen, nämlich die Bedeutung von Musik für unsere menschliche Dignität.

Hier an unserer Hochschule gibt es zur Zeit viele gute Ansätze.
Und ich bitte Sie alle herzlich, dabei mit zumachen.

Wie hat gestern Jaron Lanier, der Musiker und Kenner unserer digitalen Gegenwart seine Rede beendet: „Lasst uns unsere Schöpfung lieben“.

Besten Dank.

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Neue Publikation von Prof. Dr. Meinrad Walter

Meinrad Walter:
»Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten!«
Johann Sebastian Bachs musikalisch-lutherische Bibelauslegung im Kirchenjahr

255 Seiten, ISBN 978-3-460-08602-9
Katholisches Bibelwerk, Stuttgart, 2014

Ab sofort ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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Freiburger Musikhochschul-Dozent gewinnt 1. Preis beim Wettbewerb »cantando-parlando«

Johannes Söllner, Dozent für Improvisation und Schulpraktisches Klavierspiel an der Freiburger Musikhochschule, hat erneut einen international ausgeschriebenen Kompositionspreis gewonnen. Sein Stück »flussbeschreibung« wurde von der Jury des »cantando-parlando« Wettbewerbes soeben mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Bereits 2013 fand im Vorfeld ein Lyrikwettbewerb statt. Die dort prämierten Gedichte bildeten nun die Textgrundlage für die Stücke des diesjährigen Kompositionspreises. Die jetzt ausgezeichneten Werke werden im kommenden Jahr wiederum Pflichtstücke beim Lied-Duowettbewerb sein.

Herzlichen Glückwunsch!

Mehr Informationen
Vita Johannes Söllner
Webseite Joahannes Söllner
Webseite Kompositionswettbewerb »cantando-parlando«

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Freiburger Gesangsstudent gewinnt in der Finalrunde den 3. Preis

Beim internationalen Musikwettbewerb Gesang/Klavier, der vom 18.-28. September 2014 in Köln stattfand, hat Won Kim (Soloist Diplom Gesang Klasse Prof. Markus Goritzki) den 3. Preis gewonnen.

Won Kim war in zwei Vorrunden erfolgreich, in der Finalrunde konzertierte er mit dem WDR Funkhaus Orchester Köln, wo er schließlich gegen drei weitere Mitbewerber antrat.
Der von AUDI gestiftete Preis 3. Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Weitere Informationen
Internationaler Musikwettbewerb Gesang/Klavier 2014, Köln

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Das von Ralf Schmid im Auftrag der Carnegie Hall komponierte Werk »A Distant Drum« wird am 28. Oktober in New York uraufgeführt.

Das von Ralf Schmid (links im Bild), Professor für Jazz-Klavier an der Hochschule für Musik Freiburg, komponierte Musiktheater »A Distant Drum« wird am 28.10. in der Carnegie Hall in New York uraufgeführt. Die Carnegie Hall ist gleichzeitig die Auftraggeberin des Werkes. Musikalischer Leiter ist ebenfalls Ralf Schmid.

Im Ensemble sind renommierte Musiker wie Daniel Hope (Violine, rechts im Bild) und Jason Marsalis (Schlagzeug) mit denen Ralf Schmid in dieser Woche zu Proben und Vorpremieren nach Südafrika reisen wird. Ab 23. Oktober beginnen dann die Endproben in New York, am 28.10. feiert das Stück Premiere in der Carnegie Hall.

Hintergrund zu »A Distant Drum«
»A Distant Drum«, unter der Regie von Jerry Mofokeng und mit Atandwa Kani und Christian Schoombie besetzt, thematisiert das Leben des schwarzen
Journalisten Nat Nakasa, der im Johannesburg der 60er Jahre für das legendäre Magazin DRUM mit Brillanz und Ironie den Lebensalltag im Apartheid-System beschreibt.
In einer dunklen und brutalen Zeit blüht Nakasa auf, gründet gegen Widerstände ein schwarzes Literaturmagazin, schreibt sogar für die weiße Presse. Mutig und gewitzt bricht er die grotesken Regeln der Segregation und gerät unter Beobachtung des Regimes. Auf Druck muss Nakasa 1964 Südafrika verlassen und geht als Stipendiat nach Harvard. Er darf nicht mehr zurück, sein Heimweh stürzt ihn in die Depression und er begeht 1965 in New York Selbstmord. Im September 2014 wurde Nat Nakasa unter großer öffentlicher Teilnahme in seinem Heimatland Südafrika nochmals beigesetzt.
Daniel Hopes Vater Christopher Hope, der wie Nakasa mit seiner Familie Südafrika ohne Rückreisemöglichkeit verlassen musste, holt mit seinem Theaterscript »A Distant Drum« einen hochtalentierten Intellektuellen und inspirierten Lebemann ans Licht, der im Post-Apartheid-Südafrika eine bedeutende Rolle hätte spielen können.

Ralf Schmids Musik kreist um ein für Daniel Hope komponiertes Solo-Violinthema, das Nat Nakasas Entwurzelung und seine Sehnsucht nach Heimat in einer geeinten Gesellschaft und in einer besseren Welt ins Bewusstsein ruft. Gegenpol zu Nats Melancholie ist der pralle Sound und bunte Lifestyle der Township Communities und ihrer urbanen, stilbewussten Bohème, zu der auch Nakasas Freund, die Jazzikone Hugh Masekela gehört. Ein Mix aus Jazz und afrikanischen Rhythmen durchzieht daher Ralf Schmids »A Distant Drum« Partitur, wie auch die für Südafrikas Musiktradition essentiellen Chorklänge, die vorproduziert und elektronisch bearbeitet in den musikalischen Fluss des Live-Ensembles integriert werden.

Mehr zum Thema
Eindrücke und Berichte von diesen Reisen gibt es auf www.ralfschmid.de
Veranstaltungshinweis Carnegie Hall
Veranstaltungshinweis bei Daniel Hope
Net Nakasas Beisetzung

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Bus des „Netzwerk Neue Musik BW“ geht mit Kanons der Freiburger Kompositionsklassen auf Reisen.

Das „Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg“ ist ein Zusammenschluss zahlreicher Akteure der Neuen Musik, ein Konzept für die nachhaltige Präsenz und Verfügbarkeit zeitgenössischer Musik im Kulturleben des Landes.

Das neueste Angebot des Netzwerks macht Klang mobil und schickt einen alten Bus mit Neuer Musik durch Baden und Württemberg. Er hält an Parkplätzen, Schulen, Märkten, Hinterhöfen, Fußgängerzonen und realisiert kleine Aufführungen, Uraufführungen sowie Performances für alle, die neugierig genug sind, stehen zu bleiben.

Für den Fahrplan Oktober/November 2014 wurden busfähige Neukompositionen in Auftrag gegeben. So entstanden vierzehn sehr unterschiedliche Kanons und Kanonkonzepte der Studenten Ruslan Khazipov, Amir Teymuri, Clemens Thomas und Carlo Thomsen aus den Kompositionsklassen des Instituts für Neue Musik Freiburg.

Termine
An drei Busstationen, wird die „Schola Heidelberg“ diese Uraufführungen
badischer und württembergischer Kanons dem Publikum präsentieren:

Mittwoch, 22.10.2014, 16.00 Uhr
LOOPING-BW in Schwetzingen, Kleine Planken
Donnerstag, 23.10.2014, 11.00 Uhr
LOOPING-BW in Heidelberg
Freitag, 24.10.2014, 13.00 Uhr
LOOPING-BW in Heidelberg, Pädagogische Hochschule

Zudem wird die „Schola Heidelberg“ das neue Kanonprogramm im Rahmen der
Stuttgarter Veranstaltungstage des „Netzwerk Junge Ohren“ vorstellen sowie am Wettbewerb „Junge Ohren Preis 2014“ teilnehmen:
Donnerstag, den 27.11.2014, 19.30 Uhr
Stuttgart, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Mehr zum Thema
Netzwerk Neue Musik BW
Fahrplan Oktober/November 2014 »Netzwerk mobil, Klang im Bus«
Schola Heidelberg/KlangForum Heidelberg e.V.
netzwerk junge ohren

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Dozentin für Elektronisches Komponieren erfolgreich beim Vorauswahlwettbewerb »Feed the Music«

Derzeit treten 50 ausgewählte Komponistinnen und Komponisten aus aller Welt mit neuen Werken für die Weltausstellung Expo2015 in Mailand in Wettstreit. Sie sind Gewinner des Wettbewerbs „Feed the Music“, der als Vorauswahl für die Teilnahme an der Expo 2015 ausgeschrieben war. 600 Werke waren eingereicht, davon wurden nun 50 Werke ausgezeichnet. Alle Gewinner erhalten ein Kompositionsauftrag zum Weltausstellungsthema „Feeding the Planet. Energy for Life“. Fast drei Monate lang, vom 2. Mai bis zum 31. Juli 2015, werden die neuen Werke im Italien-Pavillon dem Publikum präsentiert – der Preis für die beste Komposition ist mit 15.000 Euro dotiert.      

Teresa Carrasco
Teresa Carrasco ist Dozentin für Elektronisches Komponieren am Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg. Sie promoviert bei Jonty Harrison an der Universität Birmingham (UK) und leitet die von ihr initiierte Plattform „Chaotic Moebius“ für Neue und Experimentelle Musik in Basel (CH). Im April 2014 erhielt sie ein einjähriges Stipendium der „Kunststiftung Baden-Württemberg“, einer Institution zur Förderung der jungen zeitgenössischen Kunstszene in Baden-Württemberg.

Weitere Informationen
Webseite Teresa Carrasco
Expo 2015 in Mailand
Kunststiftung Baden-Württemberg

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CD Neuerscheinung von Prof. Bruno Schneider

Verschiedene Künstler:
»Feather, Breath, Mirror: Music By Eric Chasalow«
mit Prof. Bruno Schneider (Horn)

Suspicious Motives Records 2014
888295142915

CD reinhören

CD ausleihbar in der
Bibliothek der Hochschule für Musik Freiburg

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Freiburger Professor für Posaune erhält Auszeichnung »Konzerteinspielung des Jahres«

Fabrice Millischer, Professor für Posaune an der Hochschule für Musik Freiburg, hat für seine CD »French Trombone Concertos« mit Posaunenkonzerten von Tomasi, Burgan und Guillou soeben den ECHO Klassik 2014 verliehen bekommen (Kategorie "Konzerteinspielung des Jahres"). Der vielfach ausgezeichnete Fabrice Millischer (u.a. 1. Preis beim renommierten ARD-Wettbewerb 2007) ist einer der bekanntesten Posaunisten der jungen Generation. Der Musikpreis ECHO zählt zu den bekanntesten Awards weltweit. Herzlichen Glückwunsch für diese Auszeichnung!

Prof. Fabrice Millischer
Fabrice Millischer studierte am Konservatorium im Toulouse Violoncello und Posaune und beendete sein Studium mit Höchstnoten. Danach Studium am CNSMD in Lyon und Studien auf dem Cello in Paris.
Fabrice Millischer konzertiert regelmäßig mit bekannten Barockensembles und gastiert bei renommierten Orchestern wie dem Wiener Kammerorchester, dem SWR-Radiosinfonieorchester Stuttgart, dem Orchester »Hermitage« aus Sankt Petersburg, dem Capitole Sinfonieorchester Toulouse u.v.m.
Seit 2008 ist Fabrice Millischer Solo-Posaunist der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.
Seit dem Gewinn des 1. Preises beim renommierten ARD-Wettbewerb (2007) ist Fabrice Millischer nicht mehr nur dem Fachpublikum ein Begriff. Er ist der einzige 1. Preisträger im Fach Posaune überhaupt und damit einer der bekanntesten Posaunisten der jungen Generation.
2011 gewann er den »Victoires de la Musique« in der Gattung bester Nachwuchskünstler und war auch hier der erste Posaunist überhaupt, dem dies gelang. Seit 2008 unterrichtet er am Konservatorium von Paul Dukas in Paris, seit 2009 als Professor für Posaune an der Hochschule für Musik Saar. Dazu wird er regelmäßig zu europäischen und internationalen Meisterkursen eingeladen.
Im Oktober 2013 trat Fabrice Millischer die Professur für Posaune an der Hochschule für Musik Freiburg an.

Der ECHO
Der Deutsche Musikpreis ECHO gehört zu den etablierten und bekanntesten Musikawards der Welt. Die Deutsche Phono-Akademie - das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie e. V. - ehrt damit jährlich herausragende und erfolgreiche Leistungen nationaler und internationaler Künstler.
Die ECHO Klassik-Preisträger werden von einer Jury ermittelt, die sich aus verschiedenen Branchenexperten zusammensetzt.

Weitere Informationen
Ausgezeichnete CD »French Trombone Concertos« zum Reinhören
Vita Prof. Fabrice Millischer
Fabrice Millischer Auftritt bei »Sacrée soirée« (Youtube)
Webseite Fabrice Millischer
ECHO-Klassik

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3. Preis bei Internationalem Orgelwettbewerb

Lisa Hummel, Studentin BA Kirchenmusik und Schulmusik (Orgelklasse Prof. Martin Schmeding) wurde beim 2. Internationalen Orgelwettbewerb St. Petersburg/ Russland mit dem 3. Preis ausgezeichnet.
Der Wettbewerb fand mit einem umfangreichen Repertoire verschiedener Stilepochen an der Konzertorgel des St. Petersburger Konservatoriums für Musik statt.

Nach dem Gewinn des 2. Preises beim Internationalen Bachwettbewerb Wiesbaden und des 1. Preises beim Internationalen Orgelwettbewerb Dublin/ Irland war sie damit zum dritten Mal in 2014 bei einem bedeutenden Orgelwettbewerb erfolgreich.

Lisa Hummel ist Stipendiatin des Cusanuswerkes.

Weitere Informationen
www.conservatory.ru

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Auch der Publikumspreis geht an den Studenten BA Kirchenmusik (Klasse Prof. Schmeding)

Nicolas Berndt, Student BA Kirchenmusik (Orgelklasse Prof. Martin Schmeding) hat den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim Orgelwettbewerb im Rahmen des 10. Internationalen Bad Homburger Orgelfestivals FUGATO 2014 gewonnen.
Das Orgelfestival in Bad Homburg zählt zu den traditionsreichsten und größten internationalen Orgelveranstaltungen.

Nach dem Gewinn des XI. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerbs und einem 3. Preis beim Grand Prix der Orgelwettbewerbe an historischen Orgeln (ECHO) erzielte er damit gleich mehrere Auszeichnungen innerhalb eines Jahres.

Im Herbst diesen Jahres kam Nicals Berndt u.a. Konzerteinladungen beim Festival der Merseburger Orgeltage sowie an der bekannten Silbermann-Orgel im Freiberger Dom nach. Im Jahr 2015 wird er beim Leipziger Bachfest in der Reihe »Ausgezeichnet!« zu hören sein.

Nicolas Berndt ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Anna Ruths-Stiftung, Darmstadt.

Weitere Informationen
www.orgelfestival-fugato.de

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Annette Fabriz Preisträgerin beim 7. Internationalen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb

Annette Fabriz, Studentin BA Kirchenmusik (Orgelklasse Prof. Martin Schmeding) wurde beim 7. Internationalen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb in Trier mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Der traditionsreiche, international renommierte Wettbewerb wurde in drei Runden u. a. an der Trierer Domorgel durchgeführt. Neben Werken des früheren Trierer Domorganisten und bekannten Kölner Musiktheorieprofessors Hermann Schroeder standen Kompositionen verschiedenster Stilepochen vom Frühbarock bis zur Moderne auf dem Repertoire.

Annette Fabriz wurde bereits vor ihrem Studium in der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung FAB ausgebildet und studiert neben Kirchenmusik das Hauptfach Klavier (Klasse Prof. Christoph Sischka). In den vergangenen Semestern konnte sich die Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes zahlreiche Wettbewerbspreise erspielen, so u.a. bei den Internationalen Orgelwettbewerben von Brixen, Magdeburg und Heidelberg und beim Deutschen Musikwettbewerb mit Aufnahme in die Bundeswahl "Konzerte junger Künstler" des Deutschen Musikrates.

Weitere Informationen
Webseite Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb

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In der Freiburger Musikhochschule ging der 2. Internationale Violinwettbewerb Freiburg zu Ende.

Siegerin Rosanne Philippens beim Finalrundenkonzert im großen Konzertsaal der Freiburger Musikhochschule

Gewinnerin des Wettbewerbs wurde Rosanne Philippens (Niederlande), die den 1. Preis in Höhe von 15.000 Euro entgegennahm. Gleichzeitig erhielt sie den Preis des Philharmonischen Orchesters: Ein Konzert mit dem Orchester.

Der 2. Preis in Höhe von 10.000 Euro ging an die 25-jährige Nitzan Bartana (Israel). Sie erhielt auch einen Sonderpreis in Höhe von 2.500 Euro für die beste Interpretation eines Mozart-Violinkonzertes. 

Der 3. Preis in Höhe von 7.500 Euro ging wiederum an Angelo de Leo (Deutschland).

Alle drei Finalisten überzeugten Jury und Publikum durch ein "hohes, sehr hohes Niveau" (Badische Zeitung).

Träger des Internationalen Violinwettbewerbs ist der Verein Internationale Musikwettbewerbe Freiburg e.V. Vorsitzender ist Dr. Rüdiger Nolte, Rektor der Hochschule für Musik Freiburg. Prof. Rainer Kussmaul ist Präsident und künstlerischer Leiter des Wettbewerbs.

Die Jury
Prof. Thomas Brandis
Alexander Dick
Prof. John Holloway
Prof. Koh Gabriel Kameda
Prof. Rainer Kussmaul
Prof. Magdalena Rezler

Besonderer Dank gilt dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Freiburg für die großzügige Unterstützung.

Mehr zum Thema
»Handbuch des Schönklangs«, Besprechung in der BZ vom 15.09.2014
Programm Finalrunde zum Download (pdf)
Bildergalerie 2. Internationaler Violinwettbewerb

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Aufführung am 5. Oktober im Burghof Lörrach

Schauspieler und Regisseur Gerd Heinz realisiert „1914. Ein literarisches Requiem“ zur Erinnerung an des Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Für fünf Sprecher kollagierte er Gedichte und Prosatexte aus Karl Kraus „Die letzten Tage der Menschheit“, engmaschig verknüpft mit Dokumenten, Briefen und Berichten von den Kriegsschauplätzen und Orten der Heimat.

Allein die Zusammenstellung der Texte schafft eine atmosphärische Dichte, die zudem von einer eigens dafür produzierten Tonspur reflektiert wird.

Daniel Chernov, Student der Kompositionsklasse Prof. Cornelius Schwehr, setzte sich mit dem heute unfassbaren Begeisterungstaumel für diesen Kriegsaufruf auseinander, mit der radikalen Ernüchterung und dem Entsetzen über die Grenzenlosigkeit menschlicher Grausamkeit. So entstand eine markante Tonwelt für Live-Elektronik, die das szenische Geschehen des Hörspiels auf der Bühne zu hoher Intensität bündelt.

Die Produktion findet am 5. Oktober 2014 im Burghof Lörrach im Rahmen des Projekts “100 Jahre Welt(im)Krieg“ statt.  

Mehr zum Thema
Programm Burghof Lörrach

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Freiburger Filmmusikstudierende für Projekt der Akademie der Künste in Berlin engagiert

Für das Projekt »Schwindel der Wirklichkeit« an der Akademie der Künste Berlin wurde jetzt die Filmmusikklasse Prof. Cornelius Schwehr engagiert.
Vom 1. bis 5. Oktober werden sich die Freiburger Studierenden dem Thema widmen. Unter Betrachtung des Verhältnisses von Hören und Sehen stellen sie Fragen wie: „Was ist wirklich?“, „Wie steht ästhetisches Produzieren und gesellschaftliches Sein zueinander?“, „Wie beeinflussen künstlerische Strategien und Arbeitsweisen die Wahrnehmung des Betrachters?“  

Kaum eine Frage ist in den Künsten so systematisch verhandelt worden wie die nach der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit. Insbesondere durch die neuen Medien und interaktiven Möglichkeiten der digitalen Welt wurde die Rolle von Bild, Text und Musik in Bezug auf Wahrheit, Identität und Realität in den vergangenen Jahren radikal verändert.

Seit November 2013 stellt sich die Akademie der Künste in Berlin nun dieser Frage - im Rahmen von Gesprächen, Vorträgen, Performances, Konzerten, Workshops und einer Ausstellung, die vom 16. September bis zum 14. Dezember zu sehen sein wird.
Im Herbst wird die Frage von der Freiburger Filmmusikklasse fachspezifisch aufgegriffen, die ein ganz besonders großes Interesse für das Thema mitbringt. Schließlich behauptet die Kombination von Bild und Ton in den allermeisten Fällen, Wirklichkeit abzubilden. Tatsächlich liegt gerade hierin aber die Möglichkeit eine intendierte Wirklichkeit selbst zu kreieren.
Bei ihrer Arbeit in Berlin werden die Freiburger Studierenden eine offene Arbeitsstation zum Thema erstellen mit dem Ziel, das Spiel mit dem Erzeugen von Wirklichkeiten ins Bewusstsein zu rücken und zur konkreten Auseinandersetzung damit einzuladen. Im Experimentieren mit drei unterschiedlichen Zugangsformen können Besucherinnen und Besucher vielfältige Entscheidungen beim Zusammentreten von Klängen und Bildern treffen und so eigene Wirklichkeiten „erschwindeln“:

  • Filmausschnitte, die hinsichtlich der Frage „Schwindel der Wirklichkeit“ bemerkenswert sind, werden analysiert, kommentiert und diskutiert.
  • An mehreren Seh-/ Hörstationen bieten sie die Möglichkeit, Bildsequenzen mit unterschiedlichen Tonspuren zu kombinieren, gewünschte Wirklichkeiten also selbst produzieren.
  • In einem Labor können interessierte Besucherinnen und Besucher - zusammen mit den Initiatoren - an kleinen Ton-Bild-Sequenzen praktisch arbeiten.

Weitere Informationen
www.schwindelderwirklichkeit.de
Webseite Akademie der Künste, Berlin




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Goethe-Institut und Auswärtiges Amt unterstützen Freiburger Engagement in Bolivien.

Goethe-Institut und Auswärtiges Amt fördern jetzt ein Neue Musik-Projekt in Bolivien, an dem die Freiburger Musikhochschule direkt beteiligt ist.

Am kommenden Freitag, den 22.08.2014 startet das Ensemble des Instituts für Neue Musik zu einem Gastspiel nach Santa Cruz de la Sierra, Bolivien. Im Rahmen des „IV. Encuentro Música Nueva“, einer Intensivwoche Neue Musik vom 22. August bis zum 3. September 2014, hat das Goethe Zentrum und Partner erstmals landesweit einen Kompositionswettbewerb für zeitgenössische Musik ausgeschrieben.

Vor Ort wird das aus Freiburg eingeladene Ensemble acht Kompositionen für Streich- und Klavierstrio einstudieren. Gemeinsam mit den Komponisten, deren Werke für diesen „1. Concurso de composición de Música Contemporanea“ ausgewählt wurden, wird die Neue Musik für die Uraufführung am 31.08.2014 vorbereitet. Erstmalig geschieht dies im Rahmen einer offenen Werkstatt: Die Proben sind für die Öffentlichkeit zugänglich, bieten einen Ort für facettenreiche Begegnung und laden zu lebhaftem Diskurs ein.

Die beiden Juroren des Wettbewerbs - der bolivianische Komponist Alberto Villalpando sowie Cornelius Schwehr, Komponist und Leiter des Instituts für Neue Musik - werden den Preisträger während der aktiven Werkstattphase ermitteln.
Der Preis ist eine Einladung an die Freiburger Musikhochschule. Innerhalb dieses mehrwöchigen Studienaustauschs wird die deutsche Erstaufführung des Preisträgerstücks stattfinden.

Goethe-Institut und Auswärtiges Amt fördern dieses Projekt „IV. Schnittpunkt Neue Musik“ durch Übernahmen der Flugkosten, des Instrumententransports sowie der Künstlerhonorare..

Mehr zum Thema:
Goethe-Zentrum Santa Cruz de la Sierra, IV. Schnittpunkt Neue Musik
Wir berichteten: Ensemble des Instituts für Neue Musik fährt nach Bolivien

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Museumsgesellschaft Freiburg fördert Talente der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung

Foto: Hans Sigmund

Vier Jungstudenten der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB) erhalten für das kommende Semester ein Stipendium der Museumsgesellschaft Freiburg im Breisgau e.V.

In einem rund dreistündigen Auswahlvorspiel stellten die FAB-Jungstudenten ihre Programmbeiträge für Konzerte im Konzertsaal der Musikhochschule Freiburg und im Kurhaus von Bad Krozingen vor. Vier von Ihnen erhielten ein Stipendium in Höhe von jeweils 750 Euro: Romain Carl (Klavier, Klasse Prof. Christoph Sischka), Rebecca Falk (Violoncello, Klasse Beverley Ellis), Fabian Müller-Trefzer (Gitarre, Klasse Beata Huang) und Nikolaj Wolf (Euphonium, Klasse Hellmut Karg).

Die Museumsgesellschaft vergibt im Jahr 2014 bereits zum zweiten Mal Stipendien an vier ausgewählte, hochbegabte Talente der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung. Die Gesellschaft wurde als »Lesegesellschaft« im Jahr 1807 gegründet und ist damit die älteste, kontinuierlich bestehende kulturell ausgerichtete Vereinigung in der Stadt Freiburg.

Das obige Foto entstand bei der Verleihung der Stipendien im Rahmen des Konzertes am 5. Juli 2014 im Konzertsaal der Hochschule für Musik Freiburg. V.l.n.r: Museumsgesellschaft-Vizepräsident Rudolf Denk, Präsident Heiko Steuer, Preisträger Fabian Müller-Trefzer (Gitarre), Romain Carl (Klavier), Rebecca Falk (Violoncello), Nikolaj Wolf (Euphonium), Schatzmeister Goswin Hammer (Foto: Hans Sigmund).

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Masterstudentin gewinnt 4. Preis bei internationalem Klavierwettbewerb in Italien.

Yan Li, Master-Studentin in der Klasse Prof. C. Sischka, wurde erneut bei einem Wettbewerb in Italien ausgezeichnet: Beim »2nd International Piano Competition« in Ischia gewann sie in der Kategorie Klavier solo bis 35 Jahre einen 4. Preis. In dieser Kategorie waren 29 Teilnehmer zugelassen gewesen.

Yan Li war bereits im Mai beim Wettbewerb in Barletta mit einem zweiten Preis ausgezeichnet worden.

Herzlichen Glückwunsch!

Mehr zum Thema:
Webseite des Internationalen Klavierwettbewerbs Ischia
Meldung »Yan Li gewinnt 2. Preis in Barletta«, 09.05.2014

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