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Willkommen beim Institut für Neue Musik

Herzlich willkommen beim Institut für Neue Musik, das im Jahre 1964 von Wolfgang Fortner gegründet, dann von Klaus Huber ausgebaut und von Mathias Spahlinger weitergeführt wurde. Seit 2009 leitet Cornelius Schwehr das Institut für Neue Musik.

Aktuelle Meldungen

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Der Kompositionsstudent (Klasse Cornelius Schwehr) erhält ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Die finanzielle Unterstützung verschafft Carlos Cárdenas ein Jahr lang Freiraum für seine künstlerische Forschungsarbeit.  
 
Die Kunststiftung fördert junge Talente aus den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Darstellende Kunst, Musik, Kunstkritik und Kulturmanagement durch die Vergabe von Stipendien und Preisen. Ziel ist es, dem kreativen Nachwuchs in der oft schwierigen Anfangsphase „Starthilfe“ zu leisten, indem den Stipendiatinnen und Stipendiaten mehr als finanzielle Freiräume geboten werden.  Durch die Herausgabe von Publikationen sowie die Organisation von Ausstellungen und Veranstaltungen werden die jungen Kunst- und Kulturschaffenden einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Verschiedene Austauschprogramme eröffnen die Chance, auf internationaler Ebene Netzwerke zu entwickeln und schenken inspirierende Impulse.

Carlos Cárdenas lebt in Freiburg. Im Jahr 2010 beschloss er sein Studium an der Los Andes Universität (Bogotá) mit dem Bachelor of Arts in den Fächern Klavier und Komposition.  2014 absolvierte er den Master in Filmmusik bei Prof. Cornelius Schwehr und im Jahr 2015 den Master in Komposition bei Prof. Brice Pauset - beides am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg. Zurzeit studiert er im Fach Konzertexamen-Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr.

Mehr zum Thema
:
- Carlos Cárdenas: http://www.kunststiftung.de/kurzportrait/carlos-cardenas.html

- Kunststiftung Baden-Württemberg: http://www.kunststiftung.de/die-kunststiftung.html

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28.04.2016
TSCHÄNG IN THE BOX

Das Künstlerduo Teresa und Alexander Grebtschenko überrascht mit magischer soundbox.

Foto: Marc Doradzillo

Zum 70jährigen Jubiläum der Musikhochschule Freiburg am 9. Mai 2016 inszeniert  das Künstlerduo Teresa und Alexander Grebtschenko seine neue 2.46minütige Performance. Ganztägig ist im Foyer der Musikhochschule eine geheimnisvolle Kiste zu bestaunen, die an diesem Tag dreimal in Aktion treten wird, um 14.30, um 21.30 sowie um 22.30 Uhr. Konzipiert als kinetisches Klangobjekt erzeugen bewegliche visuelle Elemente mehr als ein elektrisierendes Trommelkonzert. 


Teresa Grebtschenko ist Ausbilderin für Schlagzeug und international als Solistin wie in genreübergreifenden Ensembles tätig. Seit dem Sommersemester 2016 unterrichtet sie das Fach „Instrumentales Theater“ am Institut für Neue Musik Freiburg.

Alexander Grebtschenko ist Komponist und Dozent für elektronisches Komponieren in den Kompositionsklassen der Musikhochschule Freiburg. Seit 2013 leitet er das „Studio für Elektronische Musik“ am Institut für Neue Musik Freiburg.

Gemeinsam entwickelt das Duo eigene Stücke im Spannungsfeld zwischen Musiktheater, Elektronischer Musik und Kinetischer Kunst.

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Was macht das Bild mit dem Ton

In: Überblendungen / herausgegeben von Jörn Peter Hiekel. - Mainz : Schott.- (Veröffentlichungen des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung, Darmstadt; 56), S.92-95

ISBN 978-3-7957-1069-9

Der Band dokumentiert die 69. Frühjahrstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung in Darmstadt vom 8. bis 11. April 2015. Die Tagung widmete sich einem wichtigen Teilaspekt der Gegenwartsmusik, der durch die gewachsenen digitalen Möglichkeiten – und die leichte Handhabbarkeit von verschiedensten Videoformaten – erkennbar an Bedeutung gewonnen hat. Es ging dabei, neben einem Blick auf Referenzbeispiele der letzten Jahrzehnte, um Strategien der mittleren und jüngeren Generation sowie um das Nachdenken darüber, in welche Relationen Hören und Sehen gebracht werden können.

(Quelle: Schott Music)

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Am 30. Januar um 14 Uhr gibt der Musikphilosoph und Komponist Einblick in seine aktuellen Arbeitsprozesse

Kennzeichnend für das Wirken Mahnkopfs ist die unbedingte Gleichzeitigkeit von gesellschaftstheoretischer Reflexion und kompositorischem Schaffen. Dabei ist er soziophilosophisch grundlegend geprägt von Adorno als Vertreter der Kritischen Theorie. Die kultur- und systemkritischen Erörterungen von Habermas, Benjamin, Luhmann und Derrida sind weitere Inspirationsquellen seiner Diskurse über Musik.
Kompositorisch sieht sich Mahnkopf in der Nachfolge zweier Entwicklungslinien: Es ist zum einen die  konstruktiv-expressive Tonsprache der in Mitteleuropa tradierten Klassik und Romantik. Zum anderen positioniert er sich im künstlerischen Denken einer radikal modernen Avantgarde.  So sind, beginnend mit den Vertretern der 2. Wiener Schule über Boulez´ Serialismus bis hin zur Ästhetik  Lachenmanns, für ihn bedeutende Lehrerpersönlichkeiten Klaus Huber, Emanuel Nunes und Brian Ferneyhough.

In Anknüpfung an den Kompositionsstil Ferneyhoughs propagierte Mahnkopf Ende der 80er Jahre einen musikalischen „Komplexismus“.  Die Überlagerung von mehreren Kompositionstechniken, Zeit- und Ereignisebenen akkumuliert zu einer Art Hyperpolyphonie. Eine Steigerung erfährt dieser Ansatz in der Idee des „Poly-Werks“: bereits in sich labyrinthisch verzweigte Eigenkompositionen dienen als Bausteine für mehrere von Mahnkopfs Werkzyklen. In seinen musiktheatralen Gesamtkonzepten verfolgt er die Idee eines multiperspektivischen Komponierens und Hörens. Hier sollen sich widerstreitende kompositorische Strukturen wechselseitig bespiegeln oder auch dekonstruieren.

Seit dem Jahr 2000 arbeitet Mahnkopf an einer erneuten Erweiterung seiner Bezugssysteme. In einer Reihe von Hommage-Kompositionen stellt er Verknüpfungen her zu bahnbrechenden Visionen aus Literatur, Philosophie, Architektur, der Musik anderer.  

So sind aktuell die multidisziplinären Konzepte des Star-Architekten Daniel Libeskind (u.a. Jüdisches Museum in Berlin, Masterplan für das One World Trade Center in New York) impulsgebend für einen Formteil von Mahnkopfs neuestem Werkkomplex.  Eben dieses Thema stellt er in den Mittelpunkt seines Gastseminars: „Was ist eine Hommage - Libeskind und die Musik“.

Mehr zum Thema: www.claussteffenmahnkopf.de
 

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Der Kompositionslehrer an der Musikhochschule Freiburg erhält die Insignien verliehen

Im Institut français in Berlin findet am 8. Dezember 2015 die Verleihung der Insignien eines Ritters im „Ordre des Arts et des Lettres“ an den Freiburger Professor Brice Pauset statt.

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Am 18. Dezember um 18 Uhr spricht der Spezialist über Grundideen seiner künstlerischen Ästhetik

Der Komponist Jean-Luc Hervé studierte am Pariser Konservatorium bei Emanuel Nunes und Gérard Grisey. Hier faszinierte ihn Griseys musikalische Arbeit mit dem spektralen Material von Tönen: Dessen Kompositionstechnik war inspiriert von den akustischen Eigenschaften des Klangs, ohne die Natur der menschlichen Wahrnehmung aus den Augen zu verlieren. Forschungen am IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) in Paris, des weiteren seine Dissertation in der Sektion „Ästhetik“ veranlassten ihn zu essentiellen Reflexionen über sein Selbstverständnis als Komponist, seinen gesellschaftlichen Auftrag.
 
2001 löste ein Gastaufenthalt in Kyoto einen maßgeblichen Wendepunkt in seinem künstlerischen Wirken aus. Die Begegnung mit der traditionellen japanischen Kultur, vor allem der Gartenkultur, provozierten die Auseinandersetzung mit zwei übergeordneten Gestaltungsprinzipien:  1. Die visuelle Komposition des japanischen Gartens wird nie ohne Rücksicht auf seine Beziehung zu seiner natürlichen Umgebung konzipiert. In der streng konstruierten Anordnung wird jedes kleinste Element in seinen umgebenden räumlichen Kontext eingeschrieben. 2. Ein Garten, ebenso ein Haus wie auch andere vom Menschen entworfene „Kompositionen“, formen immer einen Transitbereich zwischen dem Innen und dem Außen von Dialogwelten.

Diese Ideen prägen seither Hervés kompositorisches Arbeiten. Die Organisation jedes musikalischen Materials nimmt aktiv Bezug auf die umgebende klangliche Situation. So entstehen Werke, die stets eine dynamische Beziehung zum Aufführungsort hervorbringen. Ja, diese künstlerische Herangehendweise motiviert die Suche nach außergewöhnlichen Konzertstätten: Sie folgt der Ambition, immer Neues zu schaffen, das in Beziehung geht,  öffnet und zu kritischer Reflexion anregt.

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Junge Komponisten erhalten Auftrag für Solo-Zyklus und mehr

Am 3. Dezember 2015 wird im E-Werk Freiburg das Ergebnis eines ungewöhnlichen künstlerischen Prozesses präsentiert: Die Spezialisten des „ensemble chronophonie“ gaben einen Zyklus für die vier Solo-Instrumente Flöte, Oboe, Trompete und Schlagzeug in Auftrag. Ein Quartett für diese Besetzung kommt hinzu. Pablo Beltán, Carlos Cárdenas und Daniel Chernov stellten sich der Herausforderung, im Team vier Solowerke zu erarbeiten. Sie ließen sich auf das Experiment ein, im Spannungsfeld von Individualität und Kohärenz kreativ zu schaffen. In Alexander Grebtschenkos Ensemblestück bündelt sich diese Projektidee.

Um mehr als Komponieren sollte es zudem gehen: Das in der freien Neue-Musik-Szene erfahrene Ensemble ermöglichte Carlos Cárdenas und Daniel Chernov, dieses Konzert selbständig zu entwerfen und auszurichten, begleitet vom beständigen Austausch mit den Ensemblemitgliedern. So konnten die jungen Musiker das Konzert als Ganzheit gestalten, angefangen von dem ersten musikalischen Gedanken, über die Entwicklung der Programmdramaturgie. Es ging um organisatorische wie aufführungspraktische Fragen bis hin zur werbetechnischen Ankündigung und der Veranstaltungspräsentation.

So entstand ein Konzert, das den Titel „Soli e Tutti“ trägt. Im ersten Teil wird der beschriebene Solo-Zyklus mit Quartett uraufgeführt. Der zweite Teil widmet sich drei Tutti-Stücken, die mit performativen Elementen und dem klanglichen Einsatz von Alltagsgegenständen spielen.

Termin:
3. Dezember 2015 um 20.30 Uhr im
E-Werk Freiburg, Kammertheater
Soli e Tutti
Eintritt: 10 €uro/ermäßigt 5 €uro

Mehr zum Thema:
ensemble chronophonie:

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Neu komponierte Filmmusik zum Stummfilmklassiker am 24. und 25. November 2015

Parallel zur aufwändigen 4K-Restaurierung des expressionistischen Stummfilmklassikers „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (Robert Wiene, 1920) komponierte die Freiburger Filmmusikklasse von Prof. Cornelius Schwehr eine neue Musik zum Film. Im Juni 2014 erschien das Werk auf BlueRay. ZDF/ARTE und die Murnau-Stiftung Wiesbaden hatten die Komposition dafür in Auftrag gegeben; ebenso dessen Einspielung und Produktion im Studio für Filmmusik der Freiburger Musikhochschule.

Als „Das Cabinet des Dr. Caligari“ im Jahr 1920 uraufgeführt wurde, geschah dies ohne Originalmusik. Wie zu der Zeit üblich, wurde der Film mit einer Auswahl von Repertoirestücken begleitet. Kurze Zeit später erschien der Film mit einer Musik von Giuseppe Becce, bestellt von dem einflussreichen Filmmanager Erich Pommer. Becce galt als virtuoser Komponist und Arrangeur, der geschickt Musikstile anderer Genres und Epochen imitieren konnte. Dafür bediente er sich eines Baukastenprinzips: in seiner „Kinothek“ sammelte er musikalische Versatzstücke, die er dramatischen Szenen unterschiedlichsten Ausdruckscharakters zuordnete. Systematisch suchte er nach der  Kopplung von Stimmungen in Film- und Musikparcellen, geeignet, beim Betrachter Emotionalität zu evozieren.

Die kompositorische Arbeit der Filmmusikklasse Schwehr, setzte sich mit eben dieser Methode auseinander. Dabei galt es vor allem, die eklektische Kleinteiligkeit zu verlassen und - der Filmdramaturgie gerecht werdend - auch musikalisch größere Bögen zu spannen. Bereichert um das Spektrum klanglicher Gestik aus dem 20. Jahrhundert wurde die neue Musik variabel und umfangreich instrumentiert, auch unter Einbeziehung einer Drehorgel aus der Waldkircher Werkstatt Achim Schneiders. So gelingt es, das historische Filmgeschehen in die Gegenwart zu vermitteln.
  
Am 24. und 25. November 2015 gibt es nun die seltene Gelegenheit, dieses neue Werk der Filmmusik live zu erleben. Unter der Leitung von Sven Thomas Kiebler  präsentiert das Ensemble des Instituts für Neue Musik die neu komponierte Filmmusik, live gespielt, zu dem expressionistischen Stummfilmklassiker.

Termine:
Dienstag, 24.11.2015 um 20 Uhr im E-Werk Freiburg, Eschholzstraße 77
Mittwoch, 25.11.2015 um 20 Uhr im Konzertsaal der Musikhochschule Freiburg


Mehr zum Thema:
Freiburger Filmmusikklasse vertont „Das Cabinet des Dr. Caligari“ neu:          
 


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Projektvorstellung am 18. Oktober ab 15.30 Uhr im Pianohaus Lepthien,

 

starke Beteiligung Freiburger Kompositionsstudierender

Elf Kompositionsstudierende aus ganz Deutschland, davon fünf vom Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg, haben in Zusammenarbeit mit Musikpädagogik-Studierenden der Musikhochschule Freiburg neue Stücke für den Instrumentalunterricht geschrieben. Im Rahmen des studentischen Projektes „Neues Zeug - Musik aus dem Jetzt für junge Entdecker“ wurden diese praxiserprobt und nun online veröffentlicht.

Auf www.neues-zeug.de finden Sie ab sofort das frisch entstandene NEUE ZEUG: 11 Kompositionen für den Instrumentalunterricht zum freien Download, inklusive Feedback von KomponistInnen, MusikpädagogInnen und SchülerInnen. Die Website richtet sich in erster Linie an neugierige MusikpädagogInnen, die neues Repertoire für ihren eigenen Unterricht suchen.

Das Projekt wurde konzipiert und durchgeführt von Konstantin Dupelius (Master Musikpädagogik, Prof. Dr. A. Doerne) und Clemens K. Thomas (Bachelor Komposition, Klasse Prof. C. Schwehr).
Eine Projektvorstellung gibt es am 18. Oktober ab 15.30 Uhr im Pianohaus Lepthien.

Mehr zum Thema
Website „NEUES ZEUG“
Teaser Reading Session

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Reinhard Karger gibt Gastkurs am Institut für Neue Musik

Mit dem vergangenen Sommersemester begann eine neue Kooperation zwischen der Musikhochschule Freiburg und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Im Juni 2015 reiste Prof. Cornelius Schwehr (Leiter des Instituts für Neue Musik und des Studios für Filmmusik) nach Wien, um dort für eine Woche das Thema „Musik und …“ mit den Studierenden zu erörtern und zu bearbeiten. Dabei wurde in diesem Jahr der Zusammenhang von „Musik und Sprache“ fokussiert sowie künstlerische Beziehungsformen zwischen „Musik und Bild“.

Nun kommt, vom 19. – 21. Oktober 2015, der Komponist Reinhard Karger (Prof. für Medienkomposition in Wien) nach Freiburg.

Karger, Spezialist u.a. für das Verhältnis von Musik und Theater, sieht sich als kritischen  Beobachter und Anreger kreativer Prozesse im sozialen Feld. Mit „liebevoll-pfiffigem“ Blick auf das, was uns umgibt, sucht er hier nach der kommunikativen Funktion der Musik in allen Lebensbereichen. So erstaunt die Themenwahl für seine Seminare nicht: „Kulturelle Identitäten zwischen Bach und YouTube - kompositorische Ansätze in Schatten der Globalisierung“ sowie „Asynchronität als ästhetische Kategorie“.

Dieser Austausch wird großzügig gefördert vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union

Mehr zum Thema
Die exakten Terminangaben und Kurstitel finden sie zum Start der Wintersemesters 2015/16 auf der
Webseite des Instituts für Neue Musik/Semesterangebote
Reinhard Karger
Freiburger Studio für Filmmusik der Musikhochschule Freiburg

Institut für neue Musik
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