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Willkommen beim Institut für Neue Musik

Herzlich willkommen beim Institut für Neue Musik, das im Jahre 1964 von Wolfgang Fortner gegründet, dann von Klaus Huber ausgebaut und von Mathias Spahlinger weitergeführt wurde. Seit 2009 leitet Cornelius Schwehr das Institut für Neue Musik.

Aktuelle Meldungen

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Am 27. Januar 2017 spricht der Komponist und Dichter über sein künstlerisches Arbeiten.

Foto: Elie Kongs

„Wir sind versucht, ihn Musiker-Poet zu nennen … oder, und das wäre in gleichem Maße gültig … Dichter-Musiker“, schrieb Olivier Messiaen 1976 im Vorwort zu Gaussins „Transes et Lumière“. Bereits in dieser ersten Publikation lyrischer Werke beschreibt der Kompositionsprofessor des jungen Musikstudenten dessen sprachlichen Gestus als chorische Musik: als symphonische Konstruktion aus Phonemen, Dauern, Intensitäten, sogar verbaler Mehrstimmigkeit. „L´attente… L´absolu“ ist das zweite poetische Werk Allain Gaussins, mehrfach aufgelegt und überarbeitet in den Jahren 2005 bis 2013. Jedes Gedicht dieser Sammlung entstand in enger Verknüpfung zu einem musikalischen Parallelwerk. Jedes ist Zeugnis des drängenden Forschens nach den Interferenzen zwischen Ton und Wort, versucht feinste Schwingungen einzufangen und ästhetisch neu zu artikulieren.



So liegt es nahe, dass  Brice Pauset (Kompositionsprofessor am Institut für Neue Musik Freiburg) den französischen Kompositionskollegen als Gastdozenten einlädt. Im Rahmen des Semesterthemas „Stimme und Sprache in der Neuen Musik“ bietet Gaussins Musik-Poesie eine verblüffende Sichtweise auf das Sujet. Am 27. Januar 2017 nun, um 18 Uhr wird Allain Gaussin Grundideen seines künstlerischen Schaffens vorstellen. Er wird über Haltungen sprechen, Anliegen, seine Einflüsse aus der elektroakustischen Musik und der Kultur Japans sowie über seinen Werdegang und signifikante Werke.

Mehr zum Thema:
26. Januar 2017 um 19.30 Uhr
Konzert mit Werken von Allain Gaussin 
im “Centre Culturel Français” Freiburg
Website Centre Culturel Français
Website Allain Gaussin

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12.12.2016
Filmmusik

Eine Freiburger Kooperation zwischen der Filmmusikklasse des Instituts für Neue Musik und dem Kommunalen Kino

Bereits seit 2001 zeigt das Kommunale Kino einmal jährlich neu komponierte Tonspuren junger Komponistinnen und Komponisten. Mit dem Beginn seiner Lehrtätigkeit für Musiktheorie und Komposition (1989-95 Winterthur, seit 1995 Freiburg) thematisiert Prof. Cornelius Schwehr Fragen der „angewandten Musik“ im Unterricht. Dabei reicht sein Interesse an der Verbindung von Gebrauchsmusik und avanciertem Musikdenken bis in die 70er Jahre zurück. Neben seiner Arbeit als Komponist Neuer Musik erforscht er andere Genres in bemerkenswert ästhetischer Bandbreite, schreibt Bühnenmusiken, Hörspiele und Filmmusiken.

Im Sommersemester 2010 installierte die Hochschule für Musik Freiburg den neuen Masterstudiengang „Filmmusik“ (Leitung Prof. Cornelius Schwehr). Im Oktober 2011 wurde das eigens dafür ausgebaute „Studio für Filmmusik“ in Betrieb genommen. Seither spezialisieren sich junge Komponistinnen und Komponisten (maximal sieben im Semester) auf das facettenreiche Verhältnis von Bild und Ton. Zu diesem Zweck sind die Studierenden in lebendigem Austausch mit verschiedenen Regisseurinnen und Regisseuren sowie Ausbildungseinrichtungen, z.B. der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Das Ergebnis der komplexen Auseinandersetzung ist eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Produktionen. Eine willkommene Herausforderung stellte auch das Projekt dar, eine neue Musik zur 4Kanal-Restaurierung des expressionistischen Stummfilmklassikers „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920) zu komponieren. Dieses Auftragswerk von ZDF/ARTE und der Murnau-Stiftung Wiesbaden wurde als gemeinsame Arbeit der ganzen Filmklasse erstellt und erschien 2014 auf BlueRay. In diesem Zusammenhang sei auch auf die Events hingewiesen, in denen das Institut für Neue Musik cineastische Werke mit Filmmusik Live präsentiert.

Am 17. Januar 2017 nun, um 19.30 stellt die Filmmusikklasse ihre neuesten Produktionen im Kommunalen Kino Freiburg vor.


Mehr zum Thema:
Produktionen der Filmmusikklasse in der Bibliothek der Hochschule für Musik
Cornelius Schwehr und Publikationen zum Thema
Institut für Neue Musik Freiburg/Studio für Filmmusik
Kommunales Kino Freiburg

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Institut für Neue Musik startet neue Reihe mit Gesprächskonzerten.

Sven Thomas Kiebler, Leiter des Ensembles des Instituts für Neue Musik Freiburg

Am Mittwoch, 16. November 2016 um 20.00 Uhr beginnt das erste Gesprächskonzert der neuen Reihe mit Werken zeitgenössischer Musik. Explizit lädt der Titel ein zum Reflektieren, zum Wahrnehmen, Denken, Sich-Äußern. Im Mittelpunkt stehen hier die Interpretinnen und Interpreten und deren Auseinandersetzung mit den gespielten Kompositionen. So, wie es den Musizierenden freisteht, ein Werk ihrer Wahl zu bestimmen, so steht es ihnen ebenso frei, auf welche Weise sie ihre Interpretation sprachlich erörtern wollen. Ausdrücklich ist hier der Dialog mit den Komponierenden und dem Publikum gefragt.

Das Werk aus verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten verspricht neue Einsichten. Da sind rein zweckdienliche Faktoren zu durchdenken wie spieltechnische Finessen, die Lesefertigkeit der speziellen Notation Neuer Musik, Übe-, Probe- und Bühnenerfahrungen. Darüber hinaus ist die Diskussion um Analyse, Stilistik, Tradition und Ästhetik essentiell für das Erfassen einer Komposition. Nur stetes Reflektieren aller Aspekte ermöglicht den Interpretierenden, eine Vielzahl an Entscheidungen zu treffen, denn: „Um zu verstehen, muss der Interpret mitkomponieren“ (J. Uhde, R. Wieland: Denken und Spielen; Bärenreiter 1988, S. 15).

Mehr zum Thema:

Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg
http://www.mh-freiburg.de/institut-fuer-neue-musik/startseite/

Programm  des Konzerts am 16. November 2016
http://www.mh-freiburg.de/institut-fuer-neue-musik/veranstaltungen/

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20.10.2016
„Sirenade“

Performance im Rahmen des Symposiums »VON DER BÜHNE INS LEBEN: HELDINNEN. EINE FEINE ODYSSEE«

„Inseln der Sirenen“ ist der Titel der Veranstaltung am Freitag, 4. November 2016 ab 19.30 Uhr. Mit Darbietungen rund um das Thema „Heldinnen. Von der Bühne ins Leben“ leitet der Abend das von drei Wissenschaftlerinnen konzipierte Symposium ein (Janina Klassen, Leitung / Sabine Sanio / Bettina Wackernagel). Im Licht der Scheinwerfer sind die Darstellerinnen der dramatischen Hauptfiguren Heldinnen. Als Primadonnen und Diven hofiert, wirkt ihre gefeierte Erscheinung auch über den Bühnenrand hinaus. Musikerinnen anderer Genres hingegen bleiben weitgehend unsichtbar. So sind z.B. die Pionierinnen elektronischer Musik in den Medien kaum präsent. Braucht es eine gendersensible Musikgeschichtsschreibung, die ihren Blickwinkel den Realitäten öffnet? Braucht es eine Kunst- und Medienwelt, in der die Heldinnen von der Bühne fraglos auch ins Leben kommen?

In ihrer Performance „Sirenade“ erarbeiteten Studierende zusammen mit Teresa Grebtschenko (Dozentin für instrumentales Musiktheater am Institut für Neue Musik Freiburg) eine Stück zum Thema. Im Mittelpunkt standen das Fabelwesen der „Sirenen“ aus der griechischen Mythologie und die sie charakterisierenden Zuschreibungen. Vor allem deren spezifische Geschlechterrolle wurde zum Zentrum der Auseinandersetzung: Weiblichkeit als lebensbedrohliche Verlockung zur Sinneslust. Oder besser: die Reduktion des Frau-Seins auf die subtile Kunst der Verführung.

Das Spiel der Gruppe will konfrontieren. Mittels eines lasziven Bewegungsrepertoires in provozierenden Kostümen, mittels einer eigens geschaffenen „Sirenensprache“ sowie dem „betörenden Gesang“ von Alarmsirenen gehen die DarstellerInnen in Kommunikation mit dem Publikum.

Weitere Informationen zur Konzertperformane und zum Symposium "Heldinnen"

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Studenten des Instituts für Neue Musik komponieren für das Vokalensemble NEOmania.

Am Sonntag, 9. Oktober um 15 Uhr ertönt zeitgenössische Vokalmusik im Museumsbergwerk auf dem Schauinsland. „Wie beeinflussen die speziellen akustischen Verhältnisse eines Bergwerkstollens den Klang?“. Dies ist die vorwitzige Frage des im Sommer 2015 etablierten Freiburger Ensembles NEOmania. Mit der Idee, neue Chormusik der Moderne zu erarbeiten sowie - im wörtlichen Sinn - neuer Musik den Weg zu bereiten, setzt die Leiterin Lisa Wolf auf´s Experimentieren.

So entstand ein Programm mit neuester A-cappella-Chormusik für die faszinierenden Räumlichkeiten von Tunneln aus uraltem Stein. Präsentiert werden eine Klanginstallation, inspiriert von Ingvar Lidholms „Fyra Körer“, ein Werk der Freiburger Komponistin Mia Schmidt sowie zwei Auftragskompositionen der Studenten Pablo Beltrán und Clemens K. Thomas.

Drei der Werke arbeiten mit dezidiertem Bezug zu den spezifischen Wirkmechanismen dieses ausgefallenen Konzertortes. Lidholm thematisiert die Vergänglichkeit des Menschen angesichts der Existenzdimensionen der Elemente, hier Stein und Wasser. Mia Schmidt widmet sich den Phänomenen Dunkelheit versus Licht und seinen Metaphern in den Sinnwelten des Religiösen.

Clemens K. Thomas' Komposition Bergreyhen | Steine ist konzipiert für getrenntes Männer- und Frauenensemble, die ihre korrespondierenden Parts in verschiedenen Räumen des Bergwerks singen. Musikalisch kontrastieren Wesenheiten tradierter Bergmannslieder mit mathematisch klaren Strukturen in Tonhöhe, Rhythmik und Gestalt. Die entworfenen Zahlenspiele basieren auf numerisch-geologischen Eigenschaften der im Schauinsland abgebauten Mineralien.

Pablo Beltrán schrieb seine Musik in regem Austausch mit der Dirigentin und dem Vokalensemble. Rein technisch gesehen stand das Anliegen im Mittelpunkt, die individuellen Fähigkeiten der Sängerinnen und Sänger fantasievoll auszuschöpfen. Beltrán nennt sein neues Werk ¡Sólo vine a Hablar por teléfono! nach einer Kurzgeschichte des kolumbianischen Autors Gabriel García Márquez. Dessen Dialoge bilden die Materialgrundlage für eine absurde Wortlotterie – ein temporeiches Stück um Missverständnisse und Verwechslungen.

Der Eintritt ist frei.


Mehr zum Thema

Pablo Beltrán
Pablo Beltrán wurde 1989 in Bogotá, Kolumbien geboren. 2010 absolvierte er seinen Bachelor of Arts im Fach Komposition an der Universität Los Andes, Bogotá (Klasse Catalina Peralta). Im Jahr 2015 beschloss er das Studium der Filmmusik mit dem Master of Arts am Institut für Neue Musik Freiburg. Seitdem studiert er im Masterstudiengang Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr.

Clemens K. Thomas

Clemens K. Thomas, 1992 in Karlsruhe geboren, studiert Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr am Institut für Neue Musik Freiburg sowie Cembalo bei Prof. Dr. Robert Hill. Seine zentralen Interessen gelten zum einen der kreativen Auseinandersetzung mit musikalischer Tradition, zum anderen der vokalen Musik, insbesondere dem Musiktheater.

Website Ensemble NEOmania

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15.08.2016
Klangspaziergang

Hana Hosea komponiert für „Klangparcours am Waldsee“. Am 16. September 2016 ist das Duo für Flöte und Fagott (UA) zu hören.

Am Freitag, 16. September in der Nacht (19 bis 23 Uhr) und am Sonntag, 18. September am Tag (11 bis 15 Uhr) lädt „Mehrklang - Gesellschaft für Neue Musik Freiburg e.V.“ zu einem Klangspaziergang ein. Szenerie dieses neuen Eventkonzepts ist der Ausflugsort „Waldsee“ im Freiburger Stadtteil Littenweiler. An zehn Stationen werden Freiburger Musikerinnen und Musiker eine abwechslungsreiche Galerie kurzer Kompositionen (ur-)aufführen. Die einzelnen Stücke werden zeitlich nacheinander gespielt und laden zu einem musikalischen Rundgang ein. Das Publikum dieser Open-Air-Veranstaltung kann so von Klangstation zu Klangstation flanieren, sich auf einer Bank am See niederlassen, eine Pause im Café einlegen und hier-wie-da der Musik lauschen.

Eigens für die Idee dieses „Klangparcours“ gab Mehrklang ein Werk an Hana Hosea,  Studentin des Instituts für Neue Musik, in Auftrag. Es sollte sich mit dem Ort befassen, sich von ihm inspirieren lassen. Ihre Instrumente der Wahl sind die beiden Luftklinger Flöte und Fagott. Für diese Besetzung komponierte sie das Duo „Es war einmal…“.

Hana Hosea (*1991) studierte Komposition an der Universität Pelita Harapan, Karawaci, Indonesien. 2013 beschloss sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts.  Zurzeit studiert sie Komposition im Masterstudiengang am Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Cornelius Schwehr.

Die Veranstaltung findet unabhängig vom Wetter statt.

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Vom 23.-29. Juli 2016 ist der Kompositionsstudent mit neuem Werktyp vor Ort.

„180 Degrees“ ist die Alternative für junge Künstlerinnen und Künstler. Wer den etablierten Regeln des eigenen Genres zu entfliehen sucht, darf hier provozieren. Wer nach aufregend Neuem fahndet, wer mit irritierenden Präsentationsformen verblüffen will, der findet hier eine Plattform.

Seit 2013 ist „180 Degrees“ das innovativste Forum für zeitgenössische Künste in Bulgarien. 
Die vier Musikerinnen und Musiker Elica Bogdanova, Alexandar Hadjiev, Veneta Neynska and Stefan Hadjiev kumulierten Visionen und Erfahrungen und konzipierten„180 Degrees“ als Laboratorium für junge, professionelle Kunsttätige. Hier gibt es Raum für streitbaren Austausch und kreatives Erforschen von Noch-Nie-Da-Gewesenem. Es bietet die Chance, ein neugieriges Publikum auf das originär Eigene, auf sich als Künstlerpersönlichkeit  aufmerksam zu machen. Bis heute präsentieren sich bei „180 Degrees“ Künstlerinnen und Künstler aus Musik, Tanz, Theater, Architektur und Design.

Für das diesjährige „180 Degrees Festival“ schrieb der Techno-Musiker Stefan Goldmann ein Re-Mix ohne existierende Vorlage(n).  Er schuf sozusagen das „Fake“ eines Re-Mixes: ein Mix mit fantasiertem „Rekurs“ auf Nicht-Vorhandenes. Erst nach Fertigstellung des Goldmannschen Werks, beauftragte der Techno-Künstler den Freiburger Kompositionsstudenten Daniel Chernov und zwei weitere, je ein Musikstück zu schreiben: Stücke, die dem Re-mix hätten Vorlage sein können.

Daniel Chernov, geboren 1988 in Buenos Aires, Argentinien, studiert seit 2011 Komposition am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg. Zunächst der Klasse Prof. Cornelius Schwehr zugehörig, schloss er seine Studien 2015 mit dem „Bachelor of Arts“ ab. Seit 2016 studiert er Komposition im Masterstudiengang bei Prof. Brice Pauset.

Website 180 Degrees Festival

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Studentin des Instituts für Neue Musik (Klasse Cornelius Schwehr) komponiert Fagott-Solo-Stück für Projektkonzert am 2. Juli 2016.

unerhört! NUR! WERKE VON KOMPONISTINNEN – so titulieren zwei freischaffende Musikerinnen ihre neue Initiative: Annette Winker/Fagottistin, und Elisabeth Stäblein-Beinlich/Pianistin entwickeln unkonventionelle Konzepte mit dem Ziel, alte und neue Musik von Komponistinnen bekannt zu machen. Auf Flohmärkten, in Antiquariaten, in Archiven recherchierten die zwei Instrumentalistinnen, stets auf der Suche nach faszinierenden Werken von Komponistinnen. Weltweit den größten Bestand zu diesem Thema bietet das Archiv Frau und Musik e.V. in Frankfurt. In intensiver Zusammenarbeit mit dem Institut leisten die Gründerinnen kulturelle Pionierarbeit.

Hana Hosea (*1991) studierte Komposition an der Universität Pelita Harapan, Karawaci, Indonesien. 2013 beschloss sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts.  Zurzeit studiert sie Komposition im Masterstudiengang am Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Cornelius Schwehr.

Das Konzert 
unerHÖRT! Werke für Fagott und Klavier nur! von Komponistinnen

findet statt am

Samstag, 2. Juli 2016 um 20 Uhr

im Humboldtsaal des Freiburger Hofs, Humboldtstrasse 2, Freiburg

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Der Kompositionsstudent (Klasse Cornelius Schwehr) erhält ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Die finanzielle Unterstützung verschafft Carlos Cárdenas ein Jahr lang Freiraum für seine künstlerische Forschungsarbeit.  
 
Die Kunststiftung fördert junge Talente aus den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Darstellende Kunst, Musik, Kunstkritik und Kulturmanagement durch die Vergabe von Stipendien und Preisen. Ziel ist es, dem kreativen Nachwuchs in der oft schwierigen Anfangsphase „Starthilfe“ zu leisten, indem den Stipendiatinnen und Stipendiaten mehr als finanzielle Freiräume geboten werden.  Durch die Herausgabe von Publikationen sowie die Organisation von Ausstellungen und Veranstaltungen werden die jungen Kunst- und Kulturschaffenden einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Verschiedene Austauschprogramme eröffnen die Chance, auf internationaler Ebene Netzwerke zu entwickeln und schenken inspirierende Impulse.

Carlos Cárdenas lebt in Freiburg. Im Jahr 2010 beschloss er sein Studium an der Los Andes Universität (Bogotá) mit dem Bachelor of Arts in den Fächern Klavier und Komposition.  2014 absolvierte er den Master in Filmmusik bei Prof. Cornelius Schwehr und im Jahr 2015 den Master in Komposition bei Prof. Brice Pauset - beides am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg. Zurzeit studiert er im Fach Konzertexamen-Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr.

Mehr zum Thema
:
- Carlos Cárdenas: http://www.kunststiftung.de/kurzportrait/carlos-cardenas.html

- Kunststiftung Baden-Württemberg: http://www.kunststiftung.de/die-kunststiftung.html

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28.04.2016
TSCHÄNG IN THE BOX

Das Künstlerduo Teresa und Alexander Grebtschenko überrascht mit magischer soundbox.

Foto: Marc Doradzillo

Zum 70jährigen Jubiläum der Musikhochschule Freiburg am 9. Mai 2016 inszeniert  das Künstlerduo Teresa und Alexander Grebtschenko seine neue 2.46minütige Performance. Ganztägig ist im Foyer der Musikhochschule eine geheimnisvolle Kiste zu bestaunen, die an diesem Tag dreimal in Aktion treten wird, um 14.30, um 21.30 sowie um 22.30 Uhr. Konzipiert als kinetisches Klangobjekt erzeugen bewegliche visuelle Elemente mehr als ein elektrisierendes Trommelkonzert. 


Teresa Grebtschenko ist Ausbilderin für Schlagzeug und international als Solistin wie in genreübergreifenden Ensembles tätig. Seit dem Sommersemester 2016 unterrichtet sie das Fach „Instrumentales Theater“ am Institut für Neue Musik Freiburg.

Alexander Grebtschenko ist Komponist und Dozent für elektronisches Komponieren in den Kompositionsklassen der Musikhochschule Freiburg. Seit 2013 leitet er das „Studio für Elektronische Musik“ am Institut für Neue Musik Freiburg.

Gemeinsam entwickelt das Duo eigene Stücke im Spannungsfeld zwischen Musiktheater, Elektronischer Musik und Kinetischer Kunst.

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