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Willkommen beim Institut für Neue Musik

Herzlich willkommen beim Institut für Neue Musik, das im Jahre 1964 von Wolfgang Fortner gegründet, dann von Klaus Huber ausgebaut und von Mathias Spahlinger weitergeführt wurde. Seit 2009 leitet Cornelius Schwehr das Institut für Neue Musik.

Aktuelle Meldungen

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Studenten des Instituts für Neue Musik komponieren für das Vokalensemble NEOmania.

Am Sonntag, 9. Oktober um 15 Uhr ertönt zeitgenössische Vokalmusik im Museumsbergwerk auf dem Schauinsland. „Wie beeinflussen die speziellen akustischen Verhältnisse eines Bergwerkstollens den Klang?“. Dies ist die vorwitzige Frage des im Sommer 2015 etablierten Freiburger Ensembles NEOmania. Mit der Idee, neue Chormusik der Moderne zu erarbeiten sowie - im wörtlichen Sinn - neuer Musik den Weg zu bereiten, setzt die Leiterin Lisa Wolf auf´s Experimentieren.

So entstand ein Programm mit neuester A-cappella-Chormusik für die faszinierenden Räumlichkeiten von Tunneln aus uraltem Stein. Präsentiert werden eine Klanginstallation, inspiriert von Ingvar Lidholms „Fyra Körer“, ein Werk der Freiburger Komponistin Mia Schmidt sowie zwei Auftragskompositionen der Studenten Pablo Beltrán und Clemens K. Thomas.

Drei der Werke arbeiten mit dezidiertem Bezug zu den spezifischen Wirkmechanismen dieses ausgefallenen Konzertortes. Lidholm thematisiert die Vergänglichkeit des Menschen angesichts der Existenzdimensionen der Elemente, hier Stein und Wasser. Mia Schmidt widmet sich den Phänomenen Dunkelheit versus Licht und seinen Metaphern in den Sinnwelten des Religiösen.

Clemens K. Thomas' Komposition Bergreyhen | Steine ist konzipiert für getrenntes Männer- und Frauenensemble, die ihre korrespondierenden Parts in verschiedenen Räumen des Bergwerks singen. Musikalisch kontrastieren Wesenheiten tradierter Bergmannslieder mit mathematisch klaren Strukturen in Tonhöhe, Rhythmik und Gestalt. Die entworfenen Zahlenspiele basieren auf numerisch-geologischen Eigenschaften der im Schauinsland abgebauten Mineralien.

Pablo Beltrán schrieb seine Musik in regem Austausch mit der Dirigentin und dem Vokalensemble. Rein technisch gesehen stand das Anliegen im Mittelpunkt, die individuellen Fähigkeiten der Sängerinnen und Sänger fantasievoll auszuschöpfen. Beltrán nennt sein neues Werk ¡Sólo vine a Hablar por teléfono! nach einer Kurzgeschichte des kolumbianischen Autors Gabriel García Márquez. Dessen Dialoge bilden die Materialgrundlage für eine absurde Wortlotterie – ein temporeiches Stück um Missverständnisse und Verwechslungen.

Der Eintritt ist frei.


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Pablo Beltrán
Pablo Beltrán wurde 1989 in Bogotá, Kolumbien geboren. 2010 absolvierte er seinen Bachelor of Arts im Fach Komposition an der Universität Los Andes, Bogotá (Klasse Catalina Peralta). Im Jahr 2015 beschloss er das Studium der Filmmusik mit dem Master of Arts am Institut für Neue Musik Freiburg. Seitdem studiert er im Masterstudiengang Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr.

Clemens K. Thomas

Clemens K. Thomas, 1992 in Karlsruhe geboren, studiert Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr am Institut für Neue Musik Freiburg sowie Cembalo bei Prof. Dr. Robert Hill. Seine zentralen Interessen gelten zum einen der kreativen Auseinandersetzung mit musikalischer Tradition, zum anderen der vokalen Musik, insbesondere dem Musiktheater.

Website Ensemble NEOmania

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15.08.2016
Klangspaziergang

Hana Hosea komponiert für „Klangparcours am Waldsee“. Am 16. September 2016 ist das Duo für Flöte und Fagott (UA) zu hören.

Am Freitag, 16. September in der Nacht (19 bis 23 Uhr) und am Sonntag, 18. September am Tag (11 bis 15 Uhr) lädt „Mehrklang - Gesellschaft für Neue Musik Freiburg e.V.“ zu einem Klangspaziergang ein. Szenerie dieses neuen Eventkonzepts ist der Ausflugsort „Waldsee“ im Freiburger Stadtteil Littenweiler. An zehn Stationen werden Freiburger Musikerinnen und Musiker eine abwechslungsreiche Galerie kurzer Kompositionen (ur-)aufführen. Die einzelnen Stücke werden zeitlich nacheinander gespielt und laden zu einem musikalischen Rundgang ein. Das Publikum dieser Open-Air-Veranstaltung kann so von Klangstation zu Klangstation flanieren, sich auf einer Bank am See niederlassen, eine Pause im Café einlegen und hier-wie-da der Musik lauschen.

Eigens für die Idee dieses „Klangparcours“ gab Mehrklang ein Werk an Hana Hosea,  Studentin des Instituts für Neue Musik, in Auftrag. Es sollte sich mit dem Ort befassen, sich von ihm inspirieren lassen. Ihre Instrumente der Wahl sind die beiden Luftklinger Flöte und Fagott. Für diese Besetzung komponierte sie das Duo „Es war einmal…“.

Hana Hosea (*1991) studierte Komposition an der Universität Pelita Harapan, Karawaci, Indonesien. 2013 beschloss sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts.  Zurzeit studiert sie Komposition im Masterstudiengang am Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Cornelius Schwehr.

Die Veranstaltung findet unabhängig vom Wetter statt.

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Vom 23.-29. Juli 2016 ist der Kompositionsstudent mit neuem Werktyp vor Ort.

„180 Degrees“ ist die Alternative für junge Künstlerinnen und Künstler. Wer den etablierten Regeln des eigenen Genres zu entfliehen sucht, darf hier provozieren. Wer nach aufregend Neuem fahndet, wer mit irritierenden Präsentationsformen verblüffen will, der findet hier eine Plattform.

Seit 2013 ist „180 Degrees“ das innovativste Forum für zeitgenössische Künste in Bulgarien. 
Die vier Musikerinnen und Musiker Elica Bogdanova, Alexandar Hadjiev, Veneta Neynska and Stefan Hadjiev kumulierten Visionen und Erfahrungen und konzipierten„180 Degrees“ als Laboratorium für junge, professionelle Kunsttätige. Hier gibt es Raum für streitbaren Austausch und kreatives Erforschen von Noch-Nie-Da-Gewesenem. Es bietet die Chance, ein neugieriges Publikum auf das originär Eigene, auf sich als Künstlerpersönlichkeit  aufmerksam zu machen. Bis heute präsentieren sich bei „180 Degrees“ Künstlerinnen und Künstler aus Musik, Tanz, Theater, Architektur und Design.

Für das diesjährige „180 Degrees Festival“ schrieb der Techno-Musiker Stefan Goldmann ein Re-Mix ohne existierende Vorlage(n).  Er schuf sozusagen das „Fake“ eines Re-Mixes: ein Mix mit fantasiertem „Rekurs“ auf Nicht-Vorhandenes. Erst nach Fertigstellung des Goldmannschen Werks, beauftragte der Techno-Künstler den Freiburger Kompositionsstudenten Daniel Chernov und zwei weitere, je ein Musikstück zu schreiben: Stücke, die dem Re-mix hätten Vorlage sein können.

Daniel Chernov, geboren 1988 in Buenos Aires, Argentinien, studiert seit 2011 Komposition am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg. Zunächst der Klasse Prof. Cornelius Schwehr zugehörig, schloss er seine Studien 2015 mit dem „Bachelor of Arts“ ab. Seit 2016 studiert er Komposition im Masterstudiengang bei Prof. Brice Pauset.

Website 180 Degrees Festival

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Studentin des Instituts für Neue Musik (Klasse Cornelius Schwehr) komponiert Fagott-Solo-Stück für Projektkonzert am 2. Juli 2016.

unerhört! NUR! WERKE VON KOMPONISTINNEN – so titulieren zwei freischaffende Musikerinnen ihre neue Initiative: Annette Winker/Fagottistin, und Elisabeth Stäblein-Beinlich/Pianistin entwickeln unkonventionelle Konzepte mit dem Ziel, alte und neue Musik von Komponistinnen bekannt zu machen. Auf Flohmärkten, in Antiquariaten, in Archiven recherchierten die zwei Instrumentalistinnen, stets auf der Suche nach faszinierenden Werken von Komponistinnen. Weltweit den größten Bestand zu diesem Thema bietet das Archiv Frau und Musik e.V. in Frankfurt. In intensiver Zusammenarbeit mit dem Institut leisten die Gründerinnen kulturelle Pionierarbeit.

Hana Hosea (*1991) studierte Komposition an der Universität Pelita Harapan, Karawaci, Indonesien. 2013 beschloss sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts.  Zurzeit studiert sie Komposition im Masterstudiengang am Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Cornelius Schwehr.

Das Konzert 
unerHÖRT! Werke für Fagott und Klavier nur! von Komponistinnen

findet statt am

Samstag, 2. Juli 2016 um 20 Uhr

im Humboldtsaal des Freiburger Hofs, Humboldtstrasse 2, Freiburg

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Der Kompositionsstudent (Klasse Cornelius Schwehr) erhält ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Die finanzielle Unterstützung verschafft Carlos Cárdenas ein Jahr lang Freiraum für seine künstlerische Forschungsarbeit.  
 
Die Kunststiftung fördert junge Talente aus den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Darstellende Kunst, Musik, Kunstkritik und Kulturmanagement durch die Vergabe von Stipendien und Preisen. Ziel ist es, dem kreativen Nachwuchs in der oft schwierigen Anfangsphase „Starthilfe“ zu leisten, indem den Stipendiatinnen und Stipendiaten mehr als finanzielle Freiräume geboten werden.  Durch die Herausgabe von Publikationen sowie die Organisation von Ausstellungen und Veranstaltungen werden die jungen Kunst- und Kulturschaffenden einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Verschiedene Austauschprogramme eröffnen die Chance, auf internationaler Ebene Netzwerke zu entwickeln und schenken inspirierende Impulse.

Carlos Cárdenas lebt in Freiburg. Im Jahr 2010 beschloss er sein Studium an der Los Andes Universität (Bogotá) mit dem Bachelor of Arts in den Fächern Klavier und Komposition.  2014 absolvierte er den Master in Filmmusik bei Prof. Cornelius Schwehr und im Jahr 2015 den Master in Komposition bei Prof. Brice Pauset - beides am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg. Zurzeit studiert er im Fach Konzertexamen-Komposition bei Prof. Cornelius Schwehr.

Mehr zum Thema
:
- Carlos Cárdenas: http://www.kunststiftung.de/kurzportrait/carlos-cardenas.html

- Kunststiftung Baden-Württemberg: http://www.kunststiftung.de/die-kunststiftung.html

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28.04.2016
TSCHÄNG IN THE BOX

Das Künstlerduo Teresa und Alexander Grebtschenko überrascht mit magischer soundbox.

Foto: Marc Doradzillo

Zum 70jährigen Jubiläum der Musikhochschule Freiburg am 9. Mai 2016 inszeniert  das Künstlerduo Teresa und Alexander Grebtschenko seine neue 2.46minütige Performance. Ganztägig ist im Foyer der Musikhochschule eine geheimnisvolle Kiste zu bestaunen, die an diesem Tag dreimal in Aktion treten wird, um 14.30, um 21.30 sowie um 22.30 Uhr. Konzipiert als kinetisches Klangobjekt erzeugen bewegliche visuelle Elemente mehr als ein elektrisierendes Trommelkonzert. 


Teresa Grebtschenko ist Ausbilderin für Schlagzeug und international als Solistin wie in genreübergreifenden Ensembles tätig. Seit dem Sommersemester 2016 unterrichtet sie das Fach „Instrumentales Theater“ am Institut für Neue Musik Freiburg.

Alexander Grebtschenko ist Komponist und Dozent für elektronisches Komponieren in den Kompositionsklassen der Musikhochschule Freiburg. Seit 2013 leitet er das „Studio für Elektronische Musik“ am Institut für Neue Musik Freiburg.

Gemeinsam entwickelt das Duo eigene Stücke im Spannungsfeld zwischen Musiktheater, Elektronischer Musik und Kinetischer Kunst.

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Was macht das Bild mit dem Ton

In: Überblendungen / herausgegeben von Jörn Peter Hiekel. - Mainz : Schott.- (Veröffentlichungen des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung, Darmstadt; 56), S.92-95

ISBN 978-3-7957-1069-9

Der Band dokumentiert die 69. Frühjahrstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung in Darmstadt vom 8. bis 11. April 2015. Die Tagung widmete sich einem wichtigen Teilaspekt der Gegenwartsmusik, der durch die gewachsenen digitalen Möglichkeiten – und die leichte Handhabbarkeit von verschiedensten Videoformaten – erkennbar an Bedeutung gewonnen hat. Es ging dabei, neben einem Blick auf Referenzbeispiele der letzten Jahrzehnte, um Strategien der mittleren und jüngeren Generation sowie um das Nachdenken darüber, in welche Relationen Hören und Sehen gebracht werden können.

(Quelle: Schott Music)

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Am 30. Januar um 14 Uhr gibt der Musikphilosoph und Komponist Einblick in seine aktuellen Arbeitsprozesse

Kennzeichnend für das Wirken Mahnkopfs ist die unbedingte Gleichzeitigkeit von gesellschaftstheoretischer Reflexion und kompositorischem Schaffen. Dabei ist er soziophilosophisch grundlegend geprägt von Adorno als Vertreter der Kritischen Theorie. Die kultur- und systemkritischen Erörterungen von Habermas, Benjamin, Luhmann und Derrida sind weitere Inspirationsquellen seiner Diskurse über Musik.
Kompositorisch sieht sich Mahnkopf in der Nachfolge zweier Entwicklungslinien: Es ist zum einen die  konstruktiv-expressive Tonsprache der in Mitteleuropa tradierten Klassik und Romantik. Zum anderen positioniert er sich im künstlerischen Denken einer radikal modernen Avantgarde.  So sind, beginnend mit den Vertretern der 2. Wiener Schule über Boulez´ Serialismus bis hin zur Ästhetik  Lachenmanns, für ihn bedeutende Lehrerpersönlichkeiten Klaus Huber, Emanuel Nunes und Brian Ferneyhough.

In Anknüpfung an den Kompositionsstil Ferneyhoughs propagierte Mahnkopf Ende der 80er Jahre einen musikalischen „Komplexismus“.  Die Überlagerung von mehreren Kompositionstechniken, Zeit- und Ereignisebenen akkumuliert zu einer Art Hyperpolyphonie. Eine Steigerung erfährt dieser Ansatz in der Idee des „Poly-Werks“: bereits in sich labyrinthisch verzweigte Eigenkompositionen dienen als Bausteine für mehrere von Mahnkopfs Werkzyklen. In seinen musiktheatralen Gesamtkonzepten verfolgt er die Idee eines multiperspektivischen Komponierens und Hörens. Hier sollen sich widerstreitende kompositorische Strukturen wechselseitig bespiegeln oder auch dekonstruieren.

Seit dem Jahr 2000 arbeitet Mahnkopf an einer erneuten Erweiterung seiner Bezugssysteme. In einer Reihe von Hommage-Kompositionen stellt er Verknüpfungen her zu bahnbrechenden Visionen aus Literatur, Philosophie, Architektur, der Musik anderer.  

So sind aktuell die multidisziplinären Konzepte des Star-Architekten Daniel Libeskind (u.a. Jüdisches Museum in Berlin, Masterplan für das One World Trade Center in New York) impulsgebend für einen Formteil von Mahnkopfs neuestem Werkkomplex.  Eben dieses Thema stellt er in den Mittelpunkt seines Gastseminars: „Was ist eine Hommage - Libeskind und die Musik“.

Mehr zum Thema: www.claussteffenmahnkopf.de
 

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Der Kompositionslehrer an der Musikhochschule Freiburg erhält die Insignien verliehen

Im Institut français in Berlin findet am 8. Dezember 2015 die Verleihung der Insignien eines Ritters im „Ordre des Arts et des Lettres“ an den Freiburger Professor Brice Pauset statt.

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Am 18. Dezember um 18 Uhr spricht der Spezialist über Grundideen seiner künstlerischen Ästhetik

Der Komponist Jean-Luc Hervé studierte am Pariser Konservatorium bei Emanuel Nunes und Gérard Grisey. Hier faszinierte ihn Griseys musikalische Arbeit mit dem spektralen Material von Tönen: Dessen Kompositionstechnik war inspiriert von den akustischen Eigenschaften des Klangs, ohne die Natur der menschlichen Wahrnehmung aus den Augen zu verlieren. Forschungen am IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) in Paris, des weiteren seine Dissertation in der Sektion „Ästhetik“ veranlassten ihn zu essentiellen Reflexionen über sein Selbstverständnis als Komponist, seinen gesellschaftlichen Auftrag.
 
2001 löste ein Gastaufenthalt in Kyoto einen maßgeblichen Wendepunkt in seinem künstlerischen Wirken aus. Die Begegnung mit der traditionellen japanischen Kultur, vor allem der Gartenkultur, provozierten die Auseinandersetzung mit zwei übergeordneten Gestaltungsprinzipien:  1. Die visuelle Komposition des japanischen Gartens wird nie ohne Rücksicht auf seine Beziehung zu seiner natürlichen Umgebung konzipiert. In der streng konstruierten Anordnung wird jedes kleinste Element in seinen umgebenden räumlichen Kontext eingeschrieben. 2. Ein Garten, ebenso ein Haus wie auch andere vom Menschen entworfene „Kompositionen“, formen immer einen Transitbereich zwischen dem Innen und dem Außen von Dialogwelten.

Diese Ideen prägen seither Hervés kompositorisches Arbeiten. Die Organisation jedes musikalischen Materials nimmt aktiv Bezug auf die umgebende klangliche Situation. So entstehen Werke, die stets eine dynamische Beziehung zum Aufführungsort hervorbringen. Ja, diese künstlerische Herangehendweise motiviert die Suche nach außergewöhnlichen Konzertstätten: Sie folgt der Ambition, immer Neues zu schaffen, das in Beziehung geht,  öffnet und zu kritischer Reflexion anregt.

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