Vermittlung Neuer Musik –
ästhetische und methodische Fragestellungen
13. – 16. Mai 2010
Auf vielfältigste Art und Weise wird gegenwärtig Musik des 20. und 21. Jahrhunderts an Schüler/innen, Studierende und Laien vermittelt. Ein Austausch bzw. eine Diskussion über Methoden und ästhetische Kriterien beim Erfinden und Gestalten eigener Musik findet leider viel zu selten statt. Dies ist Anlass für uns, im Rahmen des Symposiums diesen beiden zentralen Themen nachzugehen, sie von verschiedenen Seiten zu beleuchten – sowohl praktisch wie theoretisch.
Labors
Dazu werden in vier Labors unter Anleitung von erfahrenen Musiker/innen verschiedene Gruppen angeleitet, selber Musik zu erfinden, zu gestalten und zu realisieren. Am Ende des zweitägigen Arbeitsprozesses werden die vier Gruppen allen anderen Akteuren, den Symposiumsteilnehmer/innen und Besuchern ihre Ergebnisse präsentieren.
Beobachter/innen
Den Labors werden je zwei Beobachter/innen (Komponisten, Musiker, Musikpädagogen) zugeordnet, die unter verschiedenen Aspekten den Großteil der Arbeit in den Labors begleiten und zwischen einzelnen Arbeitsphasen in Foren darüber berichten. Abschließend werden sie mit den Teilnehmer/innen des Symposiums und den Laborleiter/innen über die Arbeitsprozesse, die unterschiedlichen Methoden bzw. Konzeptionen diskutieren und versuchen, Antworten auf die Frage nach ästhetischen Qualitätskriterien zu finden.
Symposiumsteilnehmer/innen
Die Symposiumsteilnehmer/innen wiederum erhalten einerseits Einblicke in die Laborarbeit, andererseits wird ihnen die Möglichkeit geboten sich sowohl theoretisch (Kurzreferate und Diskussion) als auch praktisch mit den gestellten Fragen auseinander zu setzen. Cordula Bösze und Wolfgang Rüdiger werden mit den Symposiumsteilnehmer/innen zwei unterschiedliche Konzepte realisieren.
Konzerte
Eröffnungskonzert am 13. Mai
wird von einigen Laborleiter/innen und Beobachter/innen gestaltet.
Abschlusskonzert am 15. Mai
Präsentation der vier Ergebnisse, die in den Labors entstanden sind
Konzerte diverser Freiburger Ensembles,
die im Kontext des mehrklang!freiburg Festival vom 11. - 19. Mai 2010 stattfinden
Laborleiter/innen
Christian Dierstein Schlagzeug
Prof. an der Hochschule für Musik in Basel
Matthias Handschick
Musiklehrer und Komponist
Charlotte Hug Bratsche
Mitglied des Londoner Improvise Orchestra
Burkhard Stangl
Gitarre, Komponist
Beobachter/innen
Barbara Barthelmes
Netzwerk Neue Musik
Ursula Brandstätter
Prof. für Musikpädagogik an der UdK Berlin
Andreas Doerne
Prof. für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Freiburg
Klaus Hollinetz Komponist
mit Schwerpunkt „Elektronische Musik“
Wolfgang Lessing
Prof. für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Dresden
Christian Rolle
Prof. für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Saar
Cornelius Schwehr Komponist
Prof. an der Hochschule für Musik Freiburg
Iris ter Schiphorst Komponistin
Referent/innen
Cordula Bösze Flöte
Komponistin und Musikschullehrerin
Wolfgang Lessing
Prof. für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Dresden
Isabel Mundry Komponistin
Prof. an der Hochschule in Zürich
Stefan Orgass
Prof. für Musikpädagogik an der Folkwanghochschule Essen
Wolfgang Rüdiger
Prof. für Musikpädagogik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
Zeitplan
13. Mai 2010
- 18.00 bis 19.30
Eröffnung des Symposiumsmit Konzert und Kurzreferaten von Isabel Mundry und Wolfgang Lessing
14. Mai 2010
- 09.00 bis 12.30 und 14.30 bis 18.00
Arbeit in Labors mit Beobachter/innen. Symposiumsteilnehmer/innen erhalten Einblick in die Labors / Austausch / praktische Arbeit und Impulsreferate
15. Mai 2010
- 09.00 bis 12.30 und 14.00 bis 16.00
Fortsetzung der Arbeit und des inhaltlichen Austauschs und Diskurses zum Thema des Symposiums
- 16.30 bis 18.00 Präsentation der musikalischen Ergebnisse aus den Labors
16. Mai 2010
- 09.00 bis 11.00 Abschlussberichte aus den Labors und Diskussion
Idee, Planung und Leitung
Hans Schneider Professor für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Freiburg
Anmeldung
bis 16. April 2010 unter klara.baumann@gmx.de
Teilnahmegebühr 80 €, für Studierende 30 €
Die Anmeldung wird gültig mit Zahlung an die
Landesoberkasse Baden-Württemberg auf das
Konto 7495530102 bei der
BW Bank BLZ 60050101
Kundenreferenz-Nummer 8981660000210
Verwendungszweck Symposium
Bankverbindung für Überweisung
aus dem Ausland:
BW Bank
Landesbank BW
Kleiner Schlosspatz 11
70173 Stuttgart
IBAN DE02 6005 0101 7495 5301 02
BIC SOLADEST600
Nähere Auskünfte
klara.baumann@gmx.de
h.schneider@mh-freiburg.de

