Konzert |

Jazz Night in Concert

Amazônia – A trip to Brasil
Saxophon

Mitwirkende

Big Band der Hochschule für Musik Freiburg und viele andere Mitwirkende der Jazz/Pop-Klassen
Ralf Schmid → Leitung

Brasilianische Rhythmen: »Amazônia – A trip to Brasil«

Big Band und Studierende der Jazz/Pop-Klassen der Hochschule für Musik Freiburg geben am 10. Februar 2023 ein Jazz-Konzert mit brasilianischen Klängen und Rhythmen. Insgesamt über 40 Studierende, unter ihnen eine extra große Percussion-Sektion, bieten Bossa Nova, Samba, Forró und Latin Jazz.

Es werde ein vielfältiges, rhythmusbetontes Konzert, schildert Ralf Schmid, Professor für Jazzklavier, Jazz/Pop-Arrangement und digitale Performance an der Hochschule für Musik Freiburg: »Wir werden brasilianische Jazz-Standards und Bossa Novas spielen, die intim, warm und ruhig klingen. Aber bei vielen Stücken wird einfach die Hütte brennen und das Dach sich vom Konzertsaal heben!« Die groß besetzte Big Band und Sängerinnen und Sänger führen bekannte Musik auf, etwa »Mas Que Nada«, »Aguas de Marco« oder »Madalena« des brasilianischen Sängers und Komponisten Ivan Lins. Aber auch »Soul Bossa Nova« von Quincy Jones oder eine brasilianische Version des Beatles-Songs »Blackbird«. Alle Stücke wurden von Ralf Schmid arrangiert. Die außergewöhnlichen Arrangements sind der Grund dafür, dass besonders viele Studierende auf der Bühne sein werden: Die Percussion-Sektion der Big Band ist mit drei Studierenden größer als sonst und es spielen zusätzliche Instrumente mit, etwa Klarinette, Flöte und sogar eine Geige. Fast alle Stücke sind mit Solo-Gesang oder werden von einem Chor aus der Jazzgesangs-Klasse von Dozentin Filippa Gojo begleitet. Sie leben von tänzerischen Rhythmen, die mal nach Jazz klingen und mal nach brasilianischem Karneval, etwa durch die Musikstile »Frevo« und »Forró« aus Nordostbrasilien.

»Hochkomplex und tänzerisch«

Ralf Schmid setzt sich seit vielen Jahren stark mit brasilianischer Musik auseinander, war selbst oft in Südamerika und hat mit vielen bekannten brasilianischen Musikerinnen und Musikern gearbeitet. »Für mich und für viele andere in der Jazz-Szene ist die brasilianische Musik eine der besondersten der Welt, weil sie eine unfassbare Kombination aus hochkomplex und tänzerisch ist. Sie hat eine tolle Balance zwischen Kopf und Bauch«, erklärt der Jazz-Professor. Die Arrangements, die an dem Konzertabend aufgeführt werden, hat er ursprünglich für Produktionen vor allem mit der »Danish Radio Big Band« aus Kopenhagen (Dänemark) und der »SWR Big Band« Stuttgart geschrieben.

Foto: Elza Zherebchuk

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