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Konzert |

Opéra en concert

Szenisches Opernkonzert mit französisch-deutschem Opernrepertoire
Ein verliebtes Paar sieht sich in die Augen, der eifersüchtige Dritte schaut wütend zur Seite

Mitwirkende

Sängerinnen und Sänger der beteiligten Institutionen
Inna Fedorii, Nataliia Kukhar, Ronan Caillet, Jasin Rammal-Rykała (OperAvenir des Theaters Basel)
Floriane Derthe, Lauranne Oliva, Brenda Poupard, Andrei Maksimov (Opernstudio der Opéra du Rhin)
Lila Chrisp, Alina Kirchgäßner, Hyunhan Hwang, Lorenz Kauffer (Opernstudio des Theaters Freiburg)
Zixing Zhang, Mingyu Ahn, Noémie Bousquet (Hochschule für Musik Freiburg)
Orchester der Hochschule für Musik Freiburg
Paul Drouet, Changmin Park, Scott Sandmeier, Marius Stieghorst → musikalische Leitung
Alexander Schulin, Emma-Louise Jordan → Szenisches Arrangement

Programm

Szenen und Ensembles aus Werken von Ludwig van Beethoven, Hector Berlioz, Georges Bizet, Emmanuel Chabrier, E. T. A. Hoffmann, Albert Lortzing, Jacques Offenbach, Franz von Suppè, Johann Strauß und Carl Maria von Weber

Spieloper – Singspiel – Opéra Comique

Die »Opéra TriNational« ist eine deutsch-französisch-schweizerische Kooperation unter Federführung des Instituts für Musiktheater der Hochschule für Musik Freiburg. Darin kommen junge Sänger und Stipendiaten der Opernstudios der Theater Basel, der „Opéra national du Rhin“ (Straßburg, Mulhouse, Colmar), des Theaters Freiburg und des Instituts für Musiktheater zusammen, um gemeinsam und grenzüberschreitend an Konzerten, Workshops und anderen Projekten zu arbeiten.

Bei »Opéra en concert: Singspiel – Spieloper – Opéra Comique« werden bekannte und unbekanntere Musiktheater-Literatur aus Opern, Singspielen, komischen Opern und Operetten vor allem aus dem 19. Jahrhundert in konzertanter Form zur Aufführung gebracht. In der ersten Hälfte sind Ensembles aus dem deutschsprachigen Raum zu hören: Szenen aus Ludwig van Beethovens »Leonore«, E. T. A. Hoffmanns »Liebe und Eifersucht«, aus Albert Lortzings »Hans Sachs«, Franz von Suppès »Boccacio« und Johann Strauß’ »Die Fledermaus«. In der zweiten, französischen Hälfte werden kurze Szenen aus der Oper von Carl Maria von Weber »Le Freyschutz« in der Bearbeitung von Hector Berlioz aufgeführt. Darüber hinaus gibt es Ensembles aus Georges Bizets »Carmen«, aus Emmanuel Chabriers »L’étoile« und aus Jacques Offenbachs »La vie parisienne« (»Pariser Leben«). Es spielt das Orchester der Hochschule für Musik Freiburg, dirigiert von Dirigierstudenten und den musikalischen Leitern der Hochschule für Musik.

An der Schnittstelle zwischen Sprechen und Gesang

Gemeinsam haben all diese Stücke, dass sie an der Schnittstelle zwischen Sprechen und Gesang angesiedelt sind. »In der Opernliteratur des 19. Jahrhunderts bestand ein Großteil der musiktheatralischen Werke, ob Singspiel, Spiel-Oper, Opéra-comique oder Operette, sowohl aus dem gesprochen als auch dem gesungenen Wort: aus Dialog und Musik«, erklärt Prof. Alexander Schulin, Leiter des Instituts für Musiktheater. Es drehe sich viel um diesen einen Moment, in dem das gesprochene Wort nicht mehr ausreiche, sondern sich nur durch Musik ausdrücken lasse, was sich zwischen den Akteuren in der Bühnenhandlung aufgestaut habe. »Seien es komischen Situationen, die Verwirrung der Gefühle, handgreifliche Konflikte oder die Momente, in denen die Zeit stehenbleibt«, so Alexander Schulin.

Die »OpéraTriNational«, die 2019 gegründet wurde, ermögliche eine enge Kooperation zwischen Hochschulen und den ihnen verbundenen Theatern und Opernbetrieben über Landesgrenzen hinweg. Sie wird vom »Baden-Württemberg Stipendium (BWS plus)« der Baden-Württemberg Stiftung über vier Jahre hinweg finanziell unterstützt. Sie sei eine besondere Chance für alle Beteiligten, sagt Prof. Marius Stieghorst, musikalischer Leiter des Instituts für Musiktheater: »Die ›OpéraTriNational‹ ist im Rahmen der Opernausbildung an Musikhochschulen die erste, längerfristig angelegte Kooperation mit Theatern und Opernhäusern des gesamten Oberrheins. Unsere Studierenden profitieren durch diesen Austausch mit Sängern und Musikern aus Frankreich und der Schweiz enorm.«

Das Konzert wird nach der Aufführung in Freiburg am 4. November 2022 in gleicher Besetzung im »Théâtre de la Sinne« in Mulhouse wiederholt.

Ein Projekt von Opéra TriNational – eine Kooperation der Opernstudios der Basler Oper, der Opéra du Rhin Strasbourg/Mulhouse/Colmar und des Theaters Freiburg mit dem Institut für Musiktheater der Hochschule für Musik Freiburg und der Baden-Württemberg Stiftung

8 €, 4 € ermäßigt, 5 € für Mitglieder der Fördergesellschaft
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