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Lehrende

Faculty

Prof. Mareike Morr

Prof. Mareike Morr

Voice

m.morr(at)mh-freiburg.de

Education

  • Operngesangsstudium bei Carol Richardson-Smith und Christiane Iven an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
  • Weiterbildung bei Gudrun Bär, Christian Halseband, Karl-Leo Heller und Neil Semer
  • Wichtige Einflüsse durch Judith Beckmann, Grainne Dunne, Charlotte Lehmann, Jan Philip Schulze, Norman Shetler, Justus Zeyen
  • Klavierstudium bei Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
  • Stipendien: Studienstiftung des deutschen Volkes, Yehudi Menuhin e.V. , Richard-Wagner-Verband, Europäisches Musikfest Stuttgart, SOPHIA-Soroptimist International Hochschul-Absolventinnenpreis

Vita

  • 2008-2019 Festengagement an der Staatsoper Hannover als Mezzosopran
  • Gastengagements u.a. in Bayreuth, Bremen, Dortmund, Kiel, Lübeck, Mannheim
  • Konzert- und Liedsängerin bei verschiedenen Festivals u.a. NDR das neue Werk, Heidelberger Frühling, KlassikFestival, Movimentos sowie im Ausland
  • Aufnahmen: Soloalbum, div. CD-Aufnahmen mit dem Mädchenchor Hannover, Rundfunkaufnahmen mit Werken von W. Rihm, G. Ligeti, A. Reimann
  • Wichtige Einflüsse durch Dirigenten wie Wolfgang Bozic, Gregor Bühl, Semyon Bychkov, Hartmut Haenchen, Karen Kamensek, Benjamin Reiners, Ivan Repuši?,  Mark Rhode und Regisseure wie Matthias Davids, Frank Hilbrich, Ingo Kerkhof, Barrie Kosky, Bernd Mottl, Benedikt von Peter, Olivier Tambosi

 

Ich selbst arbeite seit 20 Jahren kontinuierlich an meiner eigenen stimmlichen Entwicklung und durchdringe die stimmphysiologischen Zusammenhänge immer intensiver. Über meinen eigenen Gesangsunterricht bei verschiedenen Lehrer*innen konnte ich Erfahrungen in diversen Ausrichtungen sammeln. Eine funktionale Ausbildung erhielt ich bei Prof. Carol Richardson-Smith. Das funktionelle Hören und Üben vertiefe ich mit Gudrun Bär. Mit Neil Semer hat der Unterricht eine an den italienischen Belcanto angelehnte Ausrichtung. Seit fünf Jahren arbeite ich kontinuierlich mit Karl-Leo Heller, einem Atem-, Sprech- und Stimmtherapeuten nach der Schlaffhorst-Andersen Schule, zusammen.

Diese verschiedenen Einflüsse zeigen mir, dass es nicht nur einen Weg zur Ausbildung der Stimme gibt, sondern dass für jeden Studierenden individuell der passende Weg gefunden werden muss. Aus meiner eigenen Bühnenerfahrung weiß ich, wie groß der Spagat zwischen dem Singen im Unterricht und dem Singen auf der Bühne sein kann. Die schauspielerischen Anforderungen stehen oft im starken Gegensatz zu der konzentrierten Innenschau beim Üben.

Ich möchte eine fundierte Gesangstechnik vermitteln, die den Studierenden Raum gibt, sich zu wissenden und auf sich selbst hörenden Sängerpersönlichkeiten zu entwickeln. Hier möchte ich ein Konzept weiterverfolgen, welches die Ausbildung der Stimme auf der funktionalen und der psycho-emotionalen Ebene begünstigt. Das Zusammenspiel von Emotionalität, Ausdruckswillen und -fähigkeiten und Gesangstechnik muss erlebt, auf allen Ebenen analysiert und geübt werden, denn nur so ist meiner Ansicht nach eine Entwicklung möglich, die zu einem ausgewogenen Zusammenspiel und kreativer Tiefe führt.

 

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