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Die Großen von morgen

Die Freiburger Akademie für Begabtenförderung (FAB) präsentiert am 9. Juli hochbegabte Talente im Alter von 13 bis 18 Jahren.

Die Nachwuchskünstlerinnen und –künstler interpretieren Werke aus drei Jahrhunderten.

13 Schülerinnen und Schüler der FAB treten am 9.7. im Wolfgang-Hoffmann-Saal der Musikhochschule auf die Bühne. Davor mussten sie die Jury, bestehend aus Lehrerinnen und Lehrern der FAB, bei einem Vorspiel überzeugen. „Die Auswahl fiel uns schwer“, kommentiert Prof. Christoph Sischka, Leiter der Freiburger Akademie für Begabtenförderung (FAB). „Momentan haben wir viele begabte Schülerinnen und Schüler in der FAB, leider kommen beim Konzert nicht alle zum Zug.“ Die Zuhörerinnen und Zuhörer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Stücken von der Klassik bis zur Moderne.

Folgende Vorstudierende werden zu hören sein: Elisabeth Freyhoff (Gesang), Elisa Schrape (Violine), Rebecca Falk (Violoncello), Cosima Banuls-Nessler (Blockflöte), Fabian Müller-Trefzer (Gitarre), Gjergji Bejko, Romain Carl, Heidler Theresa, Tzu-Chia Huang, Benedikt Jeschke,  Friedrich Rauer, Hanna Schulte (Klavier bzw. Klavierkammermusik) sowie als Gast Karl Rauer (Klarinette).

Seit 2007 bildet die FAB junge musikalisch Hochbegabte im Rahmen eines Vorstudiums aus. Mit großem Erfolg, wie die zahlreichen Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben zeigen. In der Regel sind die Schülerinnen und Schüler mindestens 12 Jahre alt. Hat ein Kind die Aufnahmeprüfung erfolgreich bestanden, trifft es sich mit den anderen FAB-Studierenden jeden Freitag Nachmittag in der Musikhochschule zum Unterricht in den Grundlagenfächern Gehörbildung (Solfège) und Musiktheorie (Partimento), flankiert von Rhythmik und Körperbildung sowie Stimmbildung und Gesang. „Der Unterricht erfolgt in drei Leistungsstufen“, so Christoph Sischka. „So können wir sicher stellen, dass wir die jungen Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Alters und ihrer jeweiligen Möglichkeiten fördern.“ Dazu kommt der Unterricht im Hauptfach, der individuell mit der Lehrerin oder dem Lehrer vereinbart wird. Zur Auswahl stehen dabei alle instrumentalen Hauptfächer sowie Gesang. Mögliches zweites Hauptfach sind Musiktheorie und Komposition.

Die FAB ist in die Hochschule für Musik Freiburg integriert. Für die jungen Schülerinnen und Schüler bedeutet dies, dass sie von renommierten Künstlerpersönlichkeiten und erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen unterrichtet werden, die sonst als hauptamtliche Professorinnen und -professoren oder Dozierende tätig sind. „Dadurch können wir eine musikali-sche Ausbildung auf exzellentem Niveau anbieten“, so Sischka. Die Verzahnung von FAB und Musikhochschule ist zudem dadurch gewährleistet, dass Leistungsnachweise der FAB bei der Aufnahmeprüfung und im Studium an der Hochschule anerkannt werden.

Momentan werden an der FAB 25 Akademieschülerinnen und -schüler von 17 hauptamtlichen Lehrkräften, 5 Lehrbeauftragten und 15 Tutoren intensiv betreut.

Homepage der FAB

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