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Ein würdiges Finale

21 Teilnehmer aus 18 Nationen nahmen am 2. Internationalen Klarinetten-Wettbewerb Freiburg teil.

v.l.n.r.: Andreas Lipp, Carjez Gerretsen, Giovanni Punzi

Im Finalistenkonzert am 28. Juli traten die fünf verbliebenen Kandidaten gegeneinander an. Der 1. Preis ging an Andreas Lipp aus Deutschland, zweiter wurde der Giovanni Punzi aus Italien. Dritter Sieger war Carjez Gerretsen aus den Niederlanden.

Die Wettbewerbswoche war am Montag, den 23. Juli mit 21 Teilnehmern gestartet. In den anschließenden zwei Auswahlrunden musste sich die hochkarätige Jury zunächst auf 12, dann auf fünf Kandidaten festlegen, die schließlich im Finalistenkonzert gegeneinander antraten:

- Joachim Forlani (CH, 23 Jahre)
- Sofija Molchanova (Ukraine, 25)
- Giovanni Punzi (Italien, 23)
- Carjez Gerretsen (NL, 28)
- Andreas Lipp (D, 22)

Zunächst hatten die Kandidaten das Klarinettensolo "Duft" von Kaija Saariaho zu interpretieren, ein Werk, das die finnische Komponistin mit finanzieller Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung als Auftragsproduktion eigens für den Wettbewerb komponiert hatte.

Nach der Pause spielten die Finalisten das Konzert für Klarinette und Orchester c-moll op. 26 von Ludwig Spohr, begleitet vom Philharmonischen Orchester Freiburg (Leitung: Johannes Knapp).

Durchsetzen konnte sich am Ende der mit 22 Jahren jüngste Teilnehmer Andreas Lipp aus Deutschland, zweiter wurde der Giovanni Punzi (23) aus Italien. Der dritte Sieger war Carjez Gerretsen (28) aus den Niederlanden.

Giovani Punzi erhielt auch den Sonderpreis des Philharmonischen Orchesters Freiburg - ein Einladung zu einem Gastauftritt in einem Konzert mit Klarinettensolo.

Jörg Widmann dankte dem hochkarätigen Juryteam unter dem Vorsitz von Prof. Eduard Brunner für die harmonische Zusammenarbeit in der Wettbewerbswoche, dem Technikteam um Herrn Brutschin sowie dem Konzertbüroteam unter der Leitung von Herrn Schmolski für die hervorragende Organisation und Begleitung des Wettbewerbs an der Hochschule für Musik Freiburg.

Ein großer Dank ging auch an die Sponsoren und Förderer des Wettbewerbs, die Ernst von Siemens Musikstiftung, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Freiburg.

Nicht zuletzt dankte Prof. Widmann all den Kandidaten, die es zwar nicht ins Finale geschafft hatten, dennoch bis zum Schluss den Wettbewerb aufmerksam verfolgten - und natürlich den Zuschauern, die trotz sommerlicher Temperaturen in erfreulich großer Zahl gekommen waren, um den anspruchsvollen Darbietungen gespannt zu lauschen. "Ein würdiges Finale", wie Jörg Widmann resümierte.

Konzertbesprechung von Johannes Adam in der BZ 30.07.2012
Wettbewerbsbroschüre
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