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Freiburger Kirchenmusikabsolvent erhält bedeutende Stelle

Alexander Niehues wird Bezirkskantor an der Heiliggeist-Kirche Mannheim.

Alexander Niehues, Absolvent des Studiengangs Master Kirchenmusik (Orgelklasse Prof. Martin Schmeding, Orgelimprovisation: Prof. Karl-Ludwig Kreutz, Dirigieren: Prof. Manfred Schreier und Prof. Morten Schuldt-Jensen) wurde auf eine der größten und bedeutendsten Kirchenmusikstellen der Erzdiözese Freiburg gewählt: Ab September 2013 wird er als Bezirkskantor an der Heiliggeist-Kirche Mannheim tätig sein. Dort ist er für ein umfangreiches Kirchenmusikprogramm mit Kantorei, Kammerchor, Jugend- und Kinderchören mit zahlreichen Konzerten und die kirchenmusikalische Arbeit im Kirchenbezirk Mannheim verantwortlich. Außerdem ist er auf Bistumsebene unter anderem im Rahmen der C-Ausbildung, von Weiterbildungsangeboten und Werkwochen tätig.

Bereits während seines Studiums war Alexander Niehues u.a. als Assistenzorganist am Mainzer Dom, als Bezirkskantor i.V. in Münstertal und als Chorleiter in Freiburg-St. Georgen tätig. Von der Villa Musica Mainz wurde er mit dem Zukunftsstipendium Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

VITA ALEXANDER NIEHUES

Alexander Niehues wurde 1983 in Mainz geboren.
Von 1996 an war er Organist in verschiedenen Mainzer Kirchengemeinden und schloss das C-Examen am Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz im Jahre 2000 ab. Von 2003 bis 2009  war er Leiter des Kirchenchores St. Georg in Mainz-Kastel.

In Mainz studierte er von 2004 bis 2009 Kirchenmusik (B-Examen mit Auszeichnung) bei Prof. Gerhard Gnann (Orgelliteratur), bei Prof. Hans-Jürgen Kaiser und Prof. Alfred Müller-Kranich (Orgelimprovisation), bei Prof. Mathias Breitschaft und Prof. Ralf Otto (Chor- und Orchesterdirigieren) und währenddessen noch einige Semester Gesangspädagogik bei Oliver May.

Im Jahre 2005 wurde er zum offiziellen Stellvertreter des Domorganisten am Hohen Dom zu Mainz ernannt.

Beim ersten Hochschulwettbewerb und Förderpreis der Musikhochschule des Landes Rheinland-Pfalz im Mai 2005 wurde ihm der Sonderpreis der Jury verliehen.

Durch den 2. Preis beim interdisziplinären Wettbewerb für Nachwuchsdirigenten der Frankfurter Singakademie errang er im Juni 2007 den „Mendelssohn-Preis der Stadt Frankfurt am Main“.

Von 2007 bis 2010 war er musikalischer Leiter und Dirigent der „Ingelheimer Kantorei“.

Im Rahmen seines Auslandssemesters an der Universität für Musik und Darstellenden Kunst in Wien (Orgelliteratur bei Prof. Peter Planyavsky, Orgelimprovisation bei Prof. Johannes Ebenbauer, Chor- und Orchesterdirigieren bei Prof. Erwin Ortner und Prof. Ingrun Fußenegger) gelang es ihm, im Mai 2009 aktives Mitglied im Arnold Schönberg Chor zu werden. So war er beim Ossiacher Musikfestival „Carinthischer Sommer 2009“ als Hoherpriester in der Kirchenoper „Passion und Auferstehung“ von J. Harvey engagiert.

Von Oktober 2009 bis April 2012 absolvierte er den Aufbaustudiengang „Master of Music (Kirchenmusik)“ an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau (Master-Abschluss mit der Gesamtnote „sehr gut“). Seine Lehrer waren in Orgelliteratur Professor Martin Schmeding, in Orgelimprovisation und Liturgischem Orgelspiel Prof. Karl Ludwig Kreutz, in Chor- und Orchesterdirigieren Prof. Morten Schuldt-Jensen, Prof. Hans-Michael Beuerle, Prof. Manfred Schreier und Andreas Winnen.

Für das Jahr 2010 ist ihm von der Villa Musica in Mainz das Kulturstipendium der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz verliehen worden.
Seit Beginn des Jahres 2010 ist er Kirchenmusiker in Freiburg St. Georgen und übernahm von September 2010 bis Juli 2011 die Elternzeitvertretung für das Bezirkskantorat in Münstertal/Schwarzwald. Seit August 2011 ist er als Vertretungsorganist am Freiburger Münster tätig.

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