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„Kernprozesse in der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung“

Das KoMuF-Projekt war mit drei Promovenden bei der Nachwuchstagung des FUNKEN-Kollegs vom 27.-29. März an der Technischen Universität Dortmund vertreten.

Wie lässt sich wissenschaftliche Forschung im Kontext von Unterricht innovativ und gegenstandsspezifisch entwickeln? Die TU Dortmund gibt mit der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung eine mögliche Antwort. Dieses im FUNKEN-Kolleg Dortmund entwickelte Forschungsdesign zielt darauf ab, lokale Theorien zu fachdidaktischen spezifischen Themen aus der Praxis heraus zu generieren, indem gezielte Impulse auf methodisch-didaktischer Ebene gesetzt und verändert werden. Ihren Ursprung in der Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern nehmend vereint sie in Dortmund mittlerweile alle denkbaren Fachdidaktiken.

Auch die musikpädagogischen Forschungsprojekte des KoMuF-Projektes beziehen sich in der Entwicklung ihres Forschungsdesigns u.a. auf die Fachdidaktische Entwicklungsforschung, die dem übergeordneten Feld des „Design-Based Research“ zuzuordnen ist. Elisabeth Theisohn, Johannes Treß und Jonas Völker bot sich im Rahmen der Tagung die Möglichkeit, sich mit über 40 Promovenden aus über 18 Fachdidaktiken über generelle Forschungsfragen auszutauschen und wertvolle Impulse aus unterschiedlich orientierten Fachvorträgen zu erhalten, so z.B. von Prof. Dr. Ulrich Kattmann (Universität Oldenburg), Prof.’in Dr. Julia Schwanewedel (Universität Kiel), Assoc. Prof.’in Nienke Nieveen (TU EIndhooven) und Prof.’in Dr. Susanne Prediger (TU Dortmund).

Eine vertiefte Diskussion über die drei in Freiburg geplanten Forschungsprojekte ergab sich zum einen im Rahmen der Poster-Rundgänge, zum anderen und im Besonderen bei der Teilnahme an den Beratungskolloquien, in denen Fragestellung und weiteres Vorgehen der Forschung ausführlich diskutiert wurde.

Eine Fortsetzung der Auseinandersetzung mit der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung ist für die GFD-Tagung vom 27.-29.09. in Freiburg geplant.

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