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Zum 80. Todestag

Die Freiburger Hochschule für Musik widmet sich am Freitag, den 27. Oktober, der wunderbaren, farbenreichen Musik von Karol Szymanowski.

KAROL SZYMANOWSKI (1882-1937), ist ohne Zweifel der grösste polnischer Komponist nach Chopin. Während seines Studiums an der Musikakademie in Warschau schliesst er sich der Komponisten Gruppe "Junges Polen" an, die Wagner, Richard Strauss und Mahler als ihre Vorbilder sah. Studienreisen führten ihn nach Berlin, Italien, Wien,Tunis, Algier, London und Paris, er bewunderte Berg, Schönberg und vor allem Stravinski. Seine Klavierwerke sind von Chopin, Scriabin und Impressionisten geprägt, enthalten folklorebetonte und orientalische Einflüsse, ähnlich wie auch seine Violinwerke, Opern
und Ballette.

Lebenslange Freundschaft verband ihn mit Artur Rubinstein dem er seine Mazurken und Symphonie Concertante gewidmet hat.

Fünf Jahre lang war Szymanowski Direktor der Musikakademie in Warschau, wo er auch die Kompositionsklasse leitete. Seit seiner Kindheit an Tuberkulose erkrankt starb er mit nur 55 Jahren in einem Sanatorium in Lausanne.

Die Freiburger Hochschule für Musik wird am Freitag, den 27. Oktober einen Abend der wunderbaren, farbenreichen Musik von Karol Szymanowski widmen (20 Uhr, Wolfgang Hoffmann Saal, 8/4 Euro).

Es spielen Studenten der Klavierklasse von Prof. Elza Kolodin:   
Robert Neumann, Aleksandra Jablczynska, Lan Pao Hsu, die Mezzosopranistin Joanna Jaworowska sowie Prof. Magdalena Rezler, Violine mit Hansjakob Staemmler am Klavier.

Im Programm: Karol Szymanowski's Masken, Etuden, Variationen, Mythen und Lieder.

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