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Questions and answers about studying

Fragen und Antworten zum Studium

Bis wann kann ich mich für die Eignungsprüfung anmelden?

Die Frist für die Anmeldung zur Eignungsprüfung für das Wintersemester 2020/2021 wurde auf den 15. April 2020 verschoben.

Die Eignungsprüfungen zum Wintersemester 2020/2021 werden in diesem Semester stattfinden. Neben den gewohnten „analogen“ Prüfungen wird auch eine Palette an digitalen Formaten zum Einsatz kommen. Die Aufnahmeprüfungen werden sich in diesem Semester höchstwahrscheinlich in mehreren Blöcken über die gesamte Länge des Semesters verteilen.

In welcher Form wird der Unterricht im Sommersemester 2020 stattfinden?

Ein großer Teil des Unterrichts in diesem Semester wird online erfolgen. Dazu stehen das hauseigenen Videokonferenzsystem „Conclave“ und die Lernplattform „Glarean“ zur Verfügung.

Die Umstellung auf digitale Lehre wird sicher nicht reibungslos vor sich gehen und nicht immer gleich optimal funktionieren: Auch ab dem 20. April 2020 wird es Anlaufschwierigkeiten geben. Die Hochschulleitung und die Verwaltung tun ihr Möglichstes, um diese Herausforderungen so gut wie möglich zu bewältigen. Die Hochschule ist für hilfreiche und kreative Ideen offen, wie wir in der gegenwärtigen Situation vorankommen können.

Wie wird Einzelunterricht stattfinden?

Die langsame Rückkehr in den regulären Präsenzunterricht soll nach einem idealtypischen Dreistufen-Modell erfolgen. Am Anfang steht die Online-Lehre, die Sie bitte im direkten Kontakt mit Ihrem/Ihrer Hauptfachlehrer/in planen. Wir haben in der letzten Zeit unser hochschuleigenes Videokonferenzsystem „Conclave“ bereits deutlich verbessern können und sind zuversichtlich, dass die positive Entwicklung weitergehen wird. In Hinsicht auf die Nutzung von kommerziellen Online-Kommunikationsplattformen hält sich das Land nach wie vor bedeckt. Zwar rät das MWK etwa explizit von einer Nutzung von Zoom ab, hat aber noch kein verbindliches Nutzungsverbot ausgesprochen. Grundsätzlich ist die Hochschule für Musik Freiburg im Vergleich zu vielen anderen Musikhochschulen digital bereits recht gut aufgestellt. Es gilt, sich die vorhandenen Möglichkeiten zu erschließen und natürlich auch neue zu erproben. Scheuen Sie sich nicht, sich mit Ihren Fragen an unsere Fachleute zu wenden (e-learning(at)mh-freiburg.de).

Die Hochschule hat im Rahmen eines angekündigten Förderprogramms des Landes mehrere Laptops, Tablets etc. bestellt, um Studierende, die über kein eigenes Equipment verfügen, entsprechend ausstatten zu können. Es ist auch geplant, für jene Studierenden, die von zu Hause aus eine Online-Kommunikation nicht oder nur schlecht herstellen können, einen Raum in der Hochschule zu öffnen. Er soll über eine technische Ausstattung verfügen, die eine aktive Teilnahme an dieser neuen Vermittlungsform unter guten Bedingungen ermöglicht. Sobald wir hierfür ein tragfähiges Konzept entwickelt haben, werden wir uns bei Ihnen melden.

Die zweite Stufe im Dreistufen-Modell ist der Masterclass-Unterricht, die erste Form des Präsenzunterrichts. Es stehen an der Hochschule insgesamt sechs große Räume zur Verfügung (Konzertsaal, Kammermusiksaal, Raum 156, Raum 117, Rhythmiksaal, Opernschule), in denen ein Klassenunterricht unter Wahrung der Sicherheitsanforderungen abgehalten werden kann. Fünf dieser Räume haben zudem jeweils zwei unabhängige Zu- bzw. Ausgänge. Auch die in Hinsicht auf die Tröpfcheninfektion besonders „risikobehafteten“ Bläser- und Gesangsklassen können sich in der Weite etwa des Konzertsaals sicher bewegen. Es ist geplant, jedem/jeder Dozierenden in der Woche ein gewisses zeitliches Kontingent zur Verfügung zu stellen. Wie die jeweiligen Hauptfachdozierenden dieses Kontingent (im Benehmen mit ihren Studierenden) nutzen, bleibt dabei freigestellt: Zwischen einem wirklichen Gemeinschaftsunterricht oder einem (verkürzten) Einzelunterricht, zwischen einer gleichmäßigen Berücksichtigung aller Studierenden einer Klasse oder einer stärkeren Gewichtung der Examenskandidaten/innen sind viele Varianten denkbar und möglich.

Die dritte Stufe im Dreistufen-Modell ist dann der klassische Präsenzeinzelunterricht. Sie bedeutet zugleich die Rückkehr des Unterrichts in die angestammten Unterrichtszimmer. Wir haben zur Sicherheit eine gewisse Anzahl von Plexiglasscheiben herstellen lassen, die nach Bedarf schützend zwischen Studierende/n und Lehrende/n gestellt werden können.

Es handelt sich bei diesen Stufen nicht um einen streng chronologischen Ablauf: Online-Unterricht und Masterclass-Unterricht etwa ergänzen sich. Und weder das „Erreichen“ der Masterclass noch des Präsenzunterrichts löschen damit die Möglichkeit des Online-Unterrichts aus. Auch werden die Stufen nicht in allen Fächern simultan erreicht. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass wir bei einer günstigen Gesamtentwicklung in vielen Studienfächern schon im Mai zum regelmäßigen Präsenzeinzelunterricht zurückgekehrt sein können. Zugleich aber ermöglicht uns die Etablierung dieses Stufenmodells, flexibel auf die Schwankungen der Gesundheitslage zu reagieren und den Unterricht den äußeren Bedingungen anzupassen.

Es ist klar, dass das Dreistufen-Modell und die Struktur unserer Übepraxis ursächlich miteinander verbunden sind: Je mehr wir an dieser Hochschule zur traditionellen Form des Präsenzeinzelunterrichts zurückkehren, umso mehr löst sich die strenge Studierende-Raum-Bindung auf. Damit geht dann auch eine zunehmende Auflösung der individuellen Isolation der Studierenden und Lehrenden und eine allmähliche Rückkehr zu einem – wenn auch geregelten – Miteinander einher. Die folgende tabellarische Aufstellung verdeutlicht diese innere Dynamik:
 

Dreistufen-Modell: Öffnung der Hochschule für Musik Freiburg in Corona-Zeiten

StufeUnterrichtsformMöglicher Beginn
(vorbehaltlich behördl. Erlaubnis)
Stufe 1
Üben in zugewiesenen Räumen der MH
zentraler Einlass, Desinfektion, nach Zeitplan
Unterricht digital/medialab 20.04.2020
Stufe 2
Üben in zugewiesenen Räumen der MH
Unterricht digital/medial
Masterclass in Sälen, 1x/Woche
ca. 1-2 Wochen später
Stufe 3
Zunehmend „freies“ Üben in der MH
ggf. Plexiglasscheiben als Schutz
Präsenzlehre in MH, ggf. Plexi-Schutz
Korrepetition + Kammermusik mit Abstand
ca. 2-4 Wochen später

 

Bei einer insgesamt positiven regionalen Entwicklung der Pandemie könnte dann in den letzten Semesterwochen – quasi als eine vierte Stufe – die Rückkehr zur Arbeit in und mit den Großensembles folgen.

Wie wird Unterricht in Kleingruppen stattfinden?

Die Fächer Korrepetition, Kammermusik, Liedgestaltung, EMP etc. stehen vor besonderen Herausforderungen, denn für sie ist die Übertragung ihrer Lehre in den online-Unterricht unter den derzeit uns zur Verfügung stehenden technischen Mittel kaum umzusetzen. Ich weiß von einigen Dozierenden dieser Fächer, dass sie ihren Instrumentalpart für ihre Studierenden zu Hause aufnehmen und verschicken. Und obwohl diese „Music-minus-one“-Aufnahmen niemals eine lebendige Begleitung ersetzen können, so versichern sie mir dennoch, dass diese Arbeit für sie und die Studierenden nicht sinnlos ist. Ein Unterricht, der weniger als sonst auf dem gemeinsamen Musizieren beruht, scheint auch die Möglichkeit zu eröffnen, gewisse andere Parameter, die mitunter aus Zeitgründen in den Hintergrund geraten, verstärkt in den Blick zu nehmen.

Für die erste Zeit bietet sich hier natürlich auch an, sich vermehrt auf die interpretatorische Arbeit zu konzentrieren. Ich bin überzeugt, dass die Arbeit im Duo (eventuell unter Verwendung des Plexiglasschutzes) schon bald wieder wird möglich sein – und die Korrepetitoren sich nicht auf eine lange Durststrecke instrumentalpraktischer Untätigkeit vorbereiten müssen. Für Lehrveranstaltungen, die körperliche Arbeit in und mit einer größeren Gruppe erfordern, etwa in den musikpädagogischen Studiengängen, insbesondere in der Elementaren Musikpädagogik aber auch in der Gesangsausbildung (Oper etc.) werden derzeit praktikable Lösungen gesucht.

Wie wird der Unterricht in den wissenschaftlichen Fächern stattfinden?

Die Lehre in den wissenschaftlichen und den künstlerisch-theoretischen Fächern (Musiktheorie/Gehörbildung, Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Musikermedizin/Musikphysiologie etc.) wird in diesem Semester ausschließlich online erfolgen. Die unterschiedlichen Lehrformate (Kleingruppen, Seminare, Vorlesungen, Übungen) werden über unsere Lernplattform Glarean koordiniert. Bis zum 20. April 2020 werden Sie detaillierte Informationen darüber erhalten, wie Sie sich zu bestimmten Veranstaltungen anmelden können bzw. wie die Kontaktaufnahme mit den Dozierenden erfolgen wird. Von den Dozierenden bzw. über die Plattform werden Sie auch erfahren, welche Prüfungsleistungen und wie sie zu erbringen sind.

Wie kann ich bis zum 20. April 2020 auf Medien der Bibliothek zugreifen?

Die Bibliothek bietet einen Scan-Service an. Auf Anfrage fertigen wir im Rahmen des Urheberrechts Scans der benötigten Texte und Noten an und lassen sie Ihnen per E-Mail zukomme.

Bitte beachten Sie, dass das Urheberrecht den Scan vieler unserer Medien ausschließt. Gescannt werden können:

  • freie Werke
  • geschützte Werke geringen Umfangs (max. 6 Seiten bei Noten oder 25 Seiten bei einem Buch) und Zeitschriftenaufsätzen zum Zweck wissenschaftlicher Forschung
  • 75% eines geschützten Werkes zum Zweck wissenschaftlicher Forschung
  • 15% eines geschützten Werks zur Nutzung in einem digitalen Semesterapparat

Bei „freien Werken“ handelt es sich um Werke, deren Urheber vor 1950 verstorben sind. Viele Ausgaben eigentlich freier Werke sind allerdings dennoch geschützt, obwohl der Komponist bereits länger als 70 Jahre verstorben ist, da der Herausgeber sowie der Notendruck ebenfalls zu beachten sind. Urtext-Editionen und neue Ausgaben zum Beispiel sind 25 Jahre geschützt und dürfen nicht gescannt werden.

Wir arbeiten derzeit nicht in voller Besetzung und haben daher nur begrenzte personelle Kapazitäten für diesen Service zur Verfügung. Wir bitten Sie, dies hinsichtlich Ihrer Anfragen zu berücksichtigen.

Bitte nutzen Sie auch – vor allem, wenn Sie über einen Lehramtsstudiengang auch an der Universität immatrikuliert sind – die umfangreichen digitalen Angebote der Universitätsbibliothek.

Wie kann ich ab dem 20. April 2020 an der Hochschule üben?

Sollten Sie einen Raum in der Hochschule für Übezwecke unbedingt benötigen, schreiben Sie bitte bis spätestens Dienstag, 14. April 2020 an: h.mammel(at)mh-freiburg.de

Die Hochschule kann nur durch die kleine weiße Tür rechts neben dem Haupteingang betreten werden. Zur Autorisation ist der Studierendenausweis an die am Fenster angebrachte elektronische Erkennung zu halten. Die Tür wird von der Pforte aus elektronisch geöffnet. Sollten Sie über keinen Studierendenausweis verfügen, können Sie direkt mit der Pforte kommunizieren. Es erhält immer nur ein/e Studierende/r auf einmal Zutritt zur Hochschule. Bitte kommen Sie grundsätzlich nur zur Hochschule, wenn Sie vorangekündigt oder angemeldet sind. Bitte halten Sie auf dem Vorplatz vor dem Eingang immer genügend Abstand voneinander und ordnen Sie sich in die Reihe ein.

Unmittelbar hinter der weißen Eingangstür befindet sich ein eigens angebrachtes Waschbecken. Alle Studierenden sind verpflichtet, die Hände zu waschen, bevor sie das Hochschulinnere betreten. Das Wasser wird durch einen Fußhebel aktiviert. Bitte fassen Sie vor dem Händewaschen mit Ihren Händen nichts an, vermeiden Sie jeden direkten Kontakt.

In der Hochschule sind der Übebereich und der Verwaltungsbereich durch Absperrungen streng voneinander getrennt. Bitte respektieren Sie diese Absperrungen und überschreiten Sie sie nicht. In der Hochschule sind die Wege zu Ihren Überäumen gekennzeichnet bzw. markiert. Eine Wegbeschreibung mit einer Verpflichtungserklärung erhalten Sie zudem vorab per E-Mail. Die Verpflichtungserklärung enthält alle allgemeinen und instrumenten- bzw. fachspezifischen Hygienevorschriften. Diese Vorschriften sind unterschrieben beim Erstbetreten der Hochschule an dem dafür bezeichneten Ort abzulegen oder per Mail an die zuständige Stelle (h.mammel(at)mh-freiburg.de) zu schicken. Wer den in der Selbstverpflichtung niedergelegten Hygieneregelungen und Anweisungen zuwiderhandelt, verliert den Anspruch, an der Hochschule für Musik Freiburg üben zu können.

Der Aufenthalt außerhalb der zugewiesenen Überäume innerhalb der Hochschule ist untersagt. Die in den Hygienevorschriften spezifizierten Zutrittsregeln und -beschränkungen zu den Toiletten sind zu beachten. Der Kontakt der Studierenden untereinander sollte möglichst vermieden, die direkte Kommunikation (zumindest in der ersten Zeit) auf das Minimum beschränkt werden.

Grundsätzlich sollte jenen Studierenden Vorrang eingeräumt werden, die keine Möglichkeit haben, außerhalb der Hochschule zu üben. Nur diejenigen Studierenden, die einen Übebedarf bei der zuständigen Stelle beantragt und genehmigt bekommen haben, erhalten Zugang zur Hochschule und zu einem Überaum. Bitte beachten Sie, dass ein Zugang zu den Überäumen ohne vorherige Anmeldungen nicht möglich sein wird.

Grundsätzlich wird eine personelle Zuteilung zu jedem Überaum vorgenommen, was bedeutet, dass sich eine feststehende Gruppe von Studierenden (im Durchschnitt ca. 3-4) durchgehend ein und denselben Raum teilt. Üben ist für die/den Studierende/n also vorerst immer nur in einem einzigen Raum erlaubt. In der ersten Zeit darf sich immer nur eine Person in einem Raum aufhalten, Kammermusik bzw. Korrepetition ist in der ersten Zeit nicht möglich.

Wir werden denjenigen Studierenden, die sich für Übezeiten angemeldet haben, bis zum 20. April 2020 mitteilen, welcher Raum ihnen zugeteilt wurde und mit welchen Kommilitonen/innen sie sich den Raum teilen. Dies ist in diesen Zeiten unabdingbare Voraussetzung, um ggf. im Falle einer Ansteckung mögliche Kontaktpersonen eindeutig und schnell identifizieren zu können.

Bitte achten Sie darauf, beim Betreten der Hochschule und vor dem Üben Ihre Hände gründlich zu waschen, die Instrumente wie vorgeschrieben zu säubern/desinfizieren (Mittel hierfür werden bereitgestellt) und die Räume nach dem Üben wie vorgeschrieben zu lüften. Dies alles müssen Sie vorab in der Einverständniserklärung schriftlich bestätigen, andernfalls kann Ihnen keine Übezeit zugewiesen werden. Dieses Vorgehen gebietet die Fürsorgepflicht für die gesamte Institution und die Gesundheit aller.

Wie bekomme ich das neue Passwort für Naxos?

Das Passwort für die Naxos Datenbanken ändert sich immer zu Semesterbeginn.

Normalerweise unterschreiben Sie an der Ausleihtheke, um das neue Passwort zu erhalten. Dies wird im Sommersemester nun neu strukturiert.

Sie können sich auf der Lernplattform Glarean einloggen und dort über den Bereich Bibliothek die Mitgliedschaft in der Gruppe Naxos beantragen. Nach der Zustimmung können Sie sich dort das neue Passwort holen und dann im Anschluss die Datenbanken nutzen. Am 17. April 2020 wird das neue Passwort aktiviert.

Wie kann ich die Bibliothek ab dem 20. April 2020 nutzen?

Die Bibliothek plant ab 20. April von Montag bis Freitag zwischen 10 und 12 Uhr und am Nachmittag zwischen 14 und 16 Uhr zu öffnen.

Vorerst kann von den Studierenden und Lehrenden nur der Thekenbereich betreten werden. Alle gewünschten Ausleihen müssen per E-Mail vorbestellt werden (bibliothek(at)mh-freiburg.de). Sie erhalten eine Mail zur Bestätigung über Ihre Vormerkung. Erst nach Erhalt dieser Mail ist Ihr gewünschter Titel für Sie in der Bibliothek für 3 Ausleihtage reserviert.

Vor dem Eingang zur Bibliothek finden Sie neu eine Medienrückgabebox. Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie dort Ihre Medien zurückgeben, bitte vollständig mit allen Stimmen.

Wann ist Vorlesungszeit im Sommersemester 2020?

Das Sommersemester 2020 beginnt am 20. April 2020 und endet am 30. September 2020. Die Vorlesungszeit – und damit der Unterrichtsbetrieb an unserer Hochschule – beginnt am 20. April 2020 und endet am 17. Juli 2020. In diesem verkürzten Semester sind die Lehrinhalte und die Lehrdeputate eines regulären Sommersemesters unterzubringen und zu leisten. Da die Nutzung der Hochschule in diesem Semester in starkem Maße von den spezifischen Bedingungen des Übebetriebs beeinträchtigt sein wird, werden blockartige und sehr verdichtete Präsenzlehrveranstaltungen gegen Semesterende nur bedingt durchführbar sein. Zur Abfederung möglicher räumlicher und zeitlicher Engpässe steht deshalb die gesamte Hochschule bis zum 1. August 2020 für den Unterrichtsbetrieb offen. Die Entscheidung, in einzelnen Fächern den Unterrichtsbetrieb über das offizielle Vorlesungsende hinaus zu verlängern, trifft die/der zuständige Dozierende in rechtzeitiger Absprache mit ihren/seinen Studierenden.

Kann ich im Sommersemester 2020 meine erforderlichen Scheine machen?

Grundsätzlich gilt, dass die Studierenden die Scheine, die sie benötigen, in diesem Semester auch erwerben können müssen. Die Lehrenden werden hier versuchen, in jedem einzelnen Fall flexible und individuelle Lösungen zu finden. Die verantwortlichen Dozierenden werden sich diesbezüglich mit den Studierenden in Kontakt setzen.

Wie werden Prüfungen im Sommersemester 2020 stattfinden?

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass alle anstehenden Prüfungen durchgeführt werden können. Ausgenommen davon sind Prüfungen, die zwingend ein großes Ensemble (Hochschulorchester, Hochschulchor etc.) oder die körperliche Arbeit in und mit einer größeren Gruppe von Menschen erfordern. Hier können wir nicht mit abschließender Sicherheit garantieren, ob die Prüfungen noch in diesem Semester oder erst im nächsten Semester stattfinden können. Prüfungen, die zu Beginn des Semesters terminiert waren, werden verschoben (etwa in Schulmusik). Hier wird Sie die zuständige Stelle zeitnah über die neuen Termine informieren. Prüfungen oder auch Teile von Prüfungen, die eine größere Besetzung, insbesondere ein mittleres Ensemble (Chor, Orchester etc.) erfordern, werden möglichst weit im Semester nach hinten geschoben. So ist etwa angedacht, die Chor- bzw. Orchesterleitungsprüfungen im Fach Schulmusik Ende September unmittelbar vor Beginn des Wintersemesters abzuhalten. Auch Kammermusikprüfungen bzw. Prüfungsteile, die Kammermusik enthalten, könnten eventuell entsprechend verschoben werden. Wir müssen auf jeden Fall die weitere Entwicklung sowie die entsprechenden Vorschriften abwarten.

Damit sich die Prüfungen nicht zu sehr am Semesterende häufen bzw. in das folgende Wintersemester hineinragen, wurde nach Rücksprache mit den zuständigen Kolleg*innen vereinbart, die Prüfungsanforderungen so zu modifizieren (etwa durch Herausnahme der kammermusikalischen Teile), dass sie bei den derzeitigen Einschränkungen gefahrlos vollzogen werden können. Ob auch Ihre Prüfung von solchen Modifikationen betroffen ist, erfahren Sie zu Beginn des Semesters von Ihrem/Ihrer Hauptfachdozierenden.

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die Prüfungen in den künstlerischen Hauptfächern im kommenden Semester auf traditionelle, „analoge“ Art und Weise abgelegt werden können. Sie werden in Räumlichkeiten stattfinden, die das Einhalten des gebotenen Sicherheitsabstands erlauben. Die Prüfungen müssen leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Prüfungen in den wissenschaftlichen und künstlerisch-theoretischen Fächern, die in diesem Semester ausschließlich online gelehrt werden, werden in den Nebenfächern voraussichtlich größtenteils online erfolgen. In spezifischen Fällen (Hauptfach Musiktheorie, Teilprüfung Musikwissenschaft etc.) werden sie aber (zumindest teilweise) „analog“ stattfinden. Hier bitte ich Sie, auf die Informationen des/der verantwortlichen Dozierenden zu warten.

Kann ich wegen der Krise ein Urlaubs-/Verlängerungssemester beantragen?

Grundsätzlich kann jederzeit ein Antrag auf ein Urlaubssemester gestellt werden. Die Hochschulleitung ist sich der besonderen und oft schwierigen Lage, in der sich viele unserer Studierenden, vor allem aus nicht-europäischen Staaten befinden, bewusst. Der Antrag sollte allerdings immer individuell begründet sein und auf die besondere persönliche Situation eingehen. Es liegt nahe, dann einen Urlaubsantrag zu stellen, wenn eine Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland in absehbarer Zeit nicht sicher planbar erscheint. Man sollte sich hingegen gut überlegen, einen Antrag zu stellen, nur weil man derzeit fürchtet, dass das Semester verloren sein könnte. Ich hoffe sehr, dass auch der Präsenzunterricht an unserer Hochschule schon bald wieder wird aufgenommen werden können.

Anträge auf ein zusätzliches Semester (Verlängerungssemester) werden wir grundsätzlich wohlwollend behandeln. Dies gilt insbesondere bei Studierenden, die sich jetzt in ihrem Prüfungssemester befinden. Es sollen unseren Studierenden durch diese Krise keine Nachteile entstehen. Für Studierende eines Orchesterinstruments, die planen, ein Verlängerungssemester zu beantragen, gilt nach wie vor die Regelung, dass im zusätzlichen Semester ein weiterer Hochschulorchester-Leistungsnachweis zu erbringen ist.

Werden im Sommersemester 2020 Konzerte stattfinden?

Grundsätzlich ist die Hochschule bis auf Weiteres und möglicherweise sogar bis zum Semesterende nicht mehr Ausrichterin von öffentlichen Konzertveranstaltungen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Öffentlichkeit bis zum Semesterende keinen Zutritt zum Gebäude erhalten wird. Über Möglichkeiten digitaler Konzertveranstaltungen/-übertragungen wird derzeit nachgedacht. Sie haben in unserer Planung aber keine unmittelbare Priorität.

Wird es Proben und Scheine für Großensembles geben?

Alle bisher geplanten Termine des Hochschulorchesters im April und Mai 2020 werden nicht stattfinden. Das Gleiche gilt für die anderen Großensembles (Hochschulchor, Kammerchor, Big Band etc.). Es bleibt abzuwarten, ob geplante Prüfungen, die eines dieser Ensembles erfordern, Ende des Semesters durchgeführt werden können. Auch, ob das Suppé-Projekt des Instituts für Musiktheater und des Theaters Freiburg Anfang Juli stattfinden kann, muss vorerst offen bleiben. Nähere Auskünfte über das weitere Vorgehen bei diesen Projekten erfahren Sie direkt vom Leiter des Instituts bzw. Großensembles.

Alle Studierenden, die in diesem Semester einen Hochschulorchesterschein hätten erwerben sollen, werden dazu Gelegenheit bekommen. Da im Moment keine herkömmlichen Proben stattfinden können, ist angedacht, einen Scheinerwerb auf Grundlage einer Auseinandersetzung mit dem geplanten Orchesterrepertoire zu ermöglichen. Nähere Auskünfte werden vom Orchesterbüro im Mai erfolgen. Die Arbeit des Hochschulchors und der Big Band soll Ende April über die dann zur Verfügung stehenden Online-Möglichkeiten aufgenommen werden. Wie die Semesterarbeit abschließend zusammengefasst wird, wird im Laufe des Semesters entschieden.

 

Wie findet Unterricht im Fach Musiktheorie und Gehörbildung statt?

Kleingruppenunterricht

Die Lehrenden werden Sie per Email kontaktieren und das weitere Vorgehen mit Ihnen klären. Falls Sie bis zum 24. April 2020 nicht kontaktiert wurden, schreiben Sie bitte an h.aerts(at)mh-freiburg.de.
 

Seminare und Vorlesungen

Bei einigen Seminaren musste das Thema geändert werden, damit es sich für den Online-Unterricht besser eignet. Das gedruckte Vorlesungsverzeichnis ist also nicht mehr vollständig aktuell. Bitte informieren Sie sich deshalb über das Lehrangebot im Online-Vorlesungsverzeichnis.

Die Termine der Lehrveranstaltungen sind im Online-Vorlesungsverzeichnis genannt. Auch wenn eventuell nicht jede Woche zu diesen Terminen Videokonferenzen oder andere Formen von Simultanunterricht stattfinden, sollten Sie Ihren Stundenplan so einrichten, dass Sie in diesen Zeitfenstern keine anderen Termine wahrnehmen müssen.

Zu jedem Seminar und zu jeder Vorlesung finden Sie auf der Plattform GLAREAN eine Seite vor, wo Sie sich zu dieser Lehrveranstaltung anmelden können. Auf diese Weise ist der Kontakt mit der Dozentin/dem Dozenten hergestellt. Alle weiteren Informationen werden Sie dann erreichen.

Das Kollegium der Musiktheorie und Gehörbildung freut sich auf ein experimentierfreudiges Semester zusammen mit Ihnen!

Wie findet Unterricht im Fach Musikwissenschaft statt?

Seminare, Vorlesungen, Übungen, Kolloquien

Bitte beachten Sie in jedem Fall das Online-Vorlesungsverzeichnis, das jetzt aktueller ist als das gedruckte Verzeichnis. Es gab eventuell Anpassungen der Themen und Termine an die neue Situation.

Zu jeder Veranstaltung sollten Sie sich auf der Plattform GLAREAN beim entsprechenden Kurs möglichst vor Semesterbeginn einschreiben. Die Leitung des Kurses gibt Ihnen in geeigneter Form bekannt, wie die Lehr- und Lerninhalte des Kurses jeweils organisiert und vermittelt werden.

Die im Online-Vorlesungsverzeichnis genannten Termine/Zeiten der Veranstaltungen werden je nach Kurs flexibel gehandhabt (vgl. oben). In den meisten Fällen wird zu den angegebenen Zeiten eine Impuls-Video-Konferenz durchgeführt und dabei auch das weitere Vorgehen geklärt. Sie sollten zu diesen Zeiten online verfügbar sein.

Das Semester wird vor allem im Bereich der Seminare und Übungen von Selbststudium geprägt sein. Die Ergebnisse und Fragen können in Video-Konferenzen im Plenum diskutiert werden, dazu kommen aber auch online Gespräche in kleineren Arbeits-Gruppen und online Einzelgespräche der Kursleitung mit den Studierenden. Dazu dienen nach wie vor auch die Mail- und Telefon-Verbindungen.
 

Kolloquien

In den Kolloquien werden die Video-Konferenzen das hauptsächliche Arbeitsinstrument sein. Im Examenskolloquium ist je nach Bedarf auch Einzel-Beratung im Anschluss an das Plenum vorgesehen.
 

Sprechstunden

Vereinbaren sie gewünschte Sprechstunden direkt mit der Kursleitung via Mail. Sprechstunden können als Telefon- oder Videogespräch geführt werden.
 

Teilnahme an Kursen der Universität und von Uni-Studierenden an der Hochschule

Unsere IT versucht es möglich zu machen, dass sowohl Studierende der Hochschule wie der Universität je an den Veranstaltungen der Partnerinstitution im Fach Musikwissenschaft teilnehmen können. Ob dies in diesem Semester bereits gelingt, ist nicht sicher. Die Universität beginnt ihr Semester am 11. Mai 2020. Die technischen Voraussetzungen für die gegenseitige online Einschreibung und Teilnahme werden zurzeit erarbeitet. Wir informieren Sie, sobald es hierzu Neuigkeiten gibt.

Wie findet Unterricht im Fach Musikphysiologie/Musikermedizin statt?

Grundsätzlich werden alle Lehrangebote wie geplant durchgeführt. Eine Übersicht der Lehrveranstaltungen finden Sie im digitalen Vorlesungsverzeichnis unter „Freiburger Institut für Musikermedizin“.

Sie können sich zu allen Veranstaltungen – mit Ausnahme der Lehrangebote für die Studierenden des Minor Musikphysiologie und die Studierenden im Master Musikpädagogik – auf der Plattform GLAREAN anmelden und sind dann im Kontakt mit uns. Sie finden auf GLAREAN auch die Terminsitzungen und Themen des jeweiligen Seminars. Alle Seminare beginnen am 20. April 2020. Bitte schauen Sie dort nach, wann ab dem 20. April 2020 die ersten Online-Unterrichtstermine für Sie stattfinden und welche Leistungen ab dieser Woche zu erbringen sind.

Synchronunterricht per Videokonferenzen findet zu den für das Seminar eingeplanten Wochentagen und Uhrzeiten statt, bitte halten Sie sich diese Termine frei.

Je nach Inhalt und Setting der Seminare werden wir für den Unterricht unterschiedliche digitale Formate nutzen. In den praktischen und körperorientierten Seminaren wird der Unterricht größtenteils online oder mit interaktiven Videoaufzeichnungen stattfinden, in den eher theoretischen Seminaren werden wir Ihnen Materialien für schriftliche Übungen zur Verfügung stellen, die Sie während der Woche auch im Selbststudium bearbeiten können und die von uns korrigiert werden. Sie können hier auch die e-library der Online-Bibliothek der Hochschule nutzen, in der unsere Lehrbücher eingestellt sind. Alle Materialien und Hinweise sind grundsätzlich auf GLAREAN im Bereich des jeweiligen Seminars hinterlegt.

Alle weiteren technischen und inhaltlichen Fragen werden im Rahmen der jeweiligen Lehrveranstaltung geklärt.

Bei wichtigen Fragen wenden Sie sich bitte an c.spahn(at)mh-freiburg.de oder an die DozentInnen der einzelnen Angebote.

Wir freuen uns auf dieses ungewöhnliche, aber auch sehr spannende Semester mit Ihnen! Wir können alle gemeinsam Neues lernen!

Wie findet Unterricht im Fach Instrumental- und Gesangspädagogik statt?

Bei einigen Seminaren musste das Thema geändert werden, damit es sich für den Online-Unterricht besser eignet. Das gedruckte Vorlesungsverzeichnis ist also nicht mehr vollständig aktuell. Bitte informieren Sie sich deshalb über das Lehrangebot im Online-Vorlesungsverzeichnis.

Die Termine der Lehrveranstaltungen sind im Online-Vorlesungsverzeichnis genannt. Auch wenn eventuell nicht jede Woche zu diesen Terminen Videokonferenzen oder andere Formen von Simultanunterricht stattfinden, sollten Sie Ihren Stundenplan so einrichten, dass Sie in diesen Zeitfenstern keine anderen Termine wahrnehmen müssen.

Zu jedem Seminar und zu jeder Vorlesung sollten Sie auf der Plattform GLAREAN eine Seite vorfinden, wo Sie sich zu dieser Lehrveranstaltung anmelden müssen. Auf diese Weise ist der Kontakt mit der Dozentin/dem Dozenten hergestellt. Alle weiteren Informationen werden Sie dann erreichen.

Alle weiteren technischen und inhaltlichen Fragen werden im Rahmen der jeweiligen Lehrveranstaltung geklärt.

Wie findet Unterricht im Fach Musikpädagogik Lehramt statt?

Bis auf wenige Ausnahmen finden die geplanten Lehrangebote als Online-Lehrveranstaltungen statt. Bitte informieren Sie sich im aktualisierten digitalen Vorlesungsverzeichnis und kontaktieren Sie bei Unklarheiten die jeweiligen Lehrenden.

Zu Wochenbeginn finden Sie zudem auf GLAREAN eine digitale Semestereinführung anstelle unserer traditionellen Vollversammlung. Dort werden wir Ihnen viele Informationen zu den einzelnen Fächern zusammenstellen.

Die Anmeldefristen werden – sofern es in den Seminaren noch Kapazitäten gibt – nicht so streng gehandhabt wie sonst. Wenn Sie also Interesse an einem Kursangebot haben, schreiben Sie den Dozent*innen eine Mail.

Nutzen Sie dieses ungewöhnliche Semester insbesondere um wissenschaftliche-theoretische Seminare zu absolvieren und Hausarbeiten zu schreiben. Dann haben Sie später im Studium mehr Zeit für Angebote, die derzeit nur sehr eingeschränkt stattfinden können.

Ich wünsche Ihnen trotz aller Probleme und Einschränkungen ein spannendes und interessantes Semester! 

Wie findet Unterricht im Fach Elementare Musikpädagogik statt?

Alle EMP Veranstaltungen sind auf GLAREAN zu finden. Dort erhalten alle angemeldeten Studierenden weitere Infos zu den Kursen direkt von den jeweiligen DozentInnen.

Erstmal werden die Zeiten, die im Vorlesungsverzeichnis zu finden sind, beibehalten. Es kann sich aber in den jeweiligen Gruppen für andere Zeiten entschieden werden.

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