GleichstellungGleichstellung

Gleichstellung an der Musikhochschule Freiburg

 

Allgemeines:

Der Hochschule für Musik Freiburg ist es ein großes Anliegen, allen die hier lehren, studieren und arbeiten, Akzeptanz, Wertschätzung und bestmögliche Förderung zukommen zu lassen.
Dies geschieht unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, körperlicher Verfasstheit und sexueller Orientierung.
In einem weltoffenen durch Toleranz geprägten Klima sollen sich Talente frei entfalten und persönliche Ressourcen bestmöglich genutzt werden können. 

Diese Ziele sind vom Gesetzgeber auch im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) verankert. 


Frauenförderung:

Obwohl mittlerweile die Mehrzahl der AbiturientInnen weiblich ist, sind Frauen in höheren Positionen, ob in Staat, Wirtschaft oder an Universitäten und Hochschulen, nach wie vor unterrepräsentiert. 

An den deutschen Musikhochschulen liegt der Anteil der Studentinnen in der Regel bei über 50%, der Anteil der festangestellten Frauen im lehrenden Bereich aber lediglich bei ca. 25 %. (Quelle: Lother, Andrea; GESIS - Leibniz-Institut fur Sozialwissenschaften Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) (Ed.): Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2015. Köln, 2015)

Die Hochschule für Musik Freiburg wirkt aktiv auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Besonders wichtige Ziele dabei sind:

  • die Erhöhung des Frauenanteils in Professuren und Führungspositionen
  • die Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses
  • der kontinuierliche Abbau der Unterrepräsentanz von Frauen in allen Fächern und auf allen Ebenen
  • eine bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Studium bzw. Familie und Beruf


Nach § 4 des Landeshochschulgesetzes Baden-Württemberg von 2005 in der Fassung vom 1.12.2015 verpflichtet sich die Hochschule, die tatsächliche Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern konsequent zu fördern. Sie berücksichtigt die Gleichstellung der Geschlechter als durchgängiges Leitprinzip und ergreift geeignete Maßnahmen, eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen und das Erreichen der Gleichstellungsziele sicherzustellen (gender mainstreaming). 


Wichtige Maßnahmen, die wir bereits ergriffen haben sind z.B. 


Arbeitsgebiete:

In unserem Fall bedeutet das:

  • in Berufungsverfahren dabei zu sein und auf Fairness und Chancengleichheit zu achten,
  • beratend tätig zu sein, wo Diskriminierung oder sexuelle Belästigung stattfindet,
  • die Vereinbarkeit von Familie und Studium/Beruf zu fördern,
  • Studierende, Lehrende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu informieren,
  • Vermittlung von gleichstellungsfördernden Programmen von Land und Bund,
  • individuelle Beratung bei Fragen und Problemen zu den Themen Gleichstellung, Studieren mit Kind

Ansprechpersonen

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