StipendienStipendien

Stipendien

Noch immer gibt es auch im musikalischen Bereich Fachrichtungen, in denen Frauen in der Berufsausübung selten zu finden sind. Es ist ein Anliegen der Hochschule für Musik Freiburg, die Präsenz von Frauen in diesen Bereichen nachhaltig zu fördern. Auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik soll an der Hochschule mehr Raum und Aufmerksamkeit erhalten. Um so die Gleichstellung von Frauen und Männern im eigenen Einflussbereich konkret zu unterstützen schreibt die Hochschule für Musik Freiburg jährlich die folgenden Stipendien aus:

FrauenFörderStipendien Musik 2018

Friederike Scheunchen studiert derzeit Master Chorleitung bei Prof. Markowitsch und Prof. Sandmeier an der Musikhochschule Freiburg sowie Französisch auf Lehramt. 2016 schloss sie ihr Schulmusikstudium in den Hauptfächern Chor- und Orchesterleitung bei Prof. Alber und Hannes Reich, Violoncello bei Prof. de Secondi und Sprechen bei S. A. Werner an der Musikhochschule Trossingen ab. 

Mit sechs Jahren begann sie in der Mädchenkantorei Stuttgart und singt bis heute in verschiedenen Ensembles (Camerata Vocale Freiburg, Kammerchor der Musikhochschule Freiburg, Philharmonia Chor Stuttgart, u.a.) mit denen sie u.a. mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, den Münchner Symphonikern, der Badischen Philharmonie und der Württembergischen Philharmonie unter GMD G. Feltz, S. Denève, O. Rudner, K.-D. Masur, K. J. Edusei und S. Tewinkel konzertierte.

Dirigentische Impulse erhielt sie durch Meisterkurse u.a. bei F. Bernius, M. Creed, G. Grün, H.-C. Rademann, A. Reibenspies, W. Schäfer und M. Schreier. Sie assistierte u.a. bei der Opernproduktion Die Fledermaus (Ltg. S. Tewinkel, Kammerphilharmonie Graubünden), bei der Meersburger Sommerakademie (Ltg. F. Markowitsch) sowie bei Projekten der Hochschulchöre Freiburg und Trossingen und ist Assistentin der Camerata Vocale Freiburg.

Außerdem ist sie als Gesangs- und Cellopädagogin tätig und unterrichtete im Rahmen eines Tutorats Chorleitung im Einzelunterricht für Schulmusik- und Rhythmikstudierende an der Musikhochschule Trossingen. 

Mehrere Jahre leitete sie den Kirchenchor Epfendorf und ist seit 2015 Dirigentin des Kammerchores ChorNetto Titisee-Neustadt, mit dem sie neben anspruchsvollen a cappella Werken Uraufführungen (W. Hader, D. Gräf, W. Freymann) und Chorsinfonik (Brahms Requiem, Mozart Requiem, 2019 Rossini Petite Messe solennelle u.a.) gemeinsam mit dem von ihr gegründeten Projektorchester Camerata ChorNetto (Musiker der Staatsoper Stuttgart, der Stuttgarter Philharmoniker, sowie der Musikhochschulen Trossingen und Freiburg) aufführt.

Im Wintersemester 18/19 ist sie für die Choreinstudierung von Honnegers Les Aventures du Roi Pausole des Opernstudios der Hochschule verantwortlich.

Mira Abu El Assal  wurde 1993 in Nazareth, Israel geboren. Dort verbrachte sie ihre Kindheit und besuchte die Barenboim-Said Musikschule, an der sie intensiv gefördert wurde. Mit 14 gewann sie einen Preis für Amerika-Israel Keren-Sharet Wettbewerb in Israel. 

Mit 15 Jahren wurde sie aktives Mitglied  des “West-Eastern Divan Orchestra” unter der Leitung von Daniel Barenboim und bereiste mit dem Orchester die ganze Welt. 

Mit  16 spielte sie Solo mit dem “Haifa Symphony Orchestra” in Israel. Mit 18  schloss sie die Schule mit dem Abitur ab und zog direkt im Anschluss nach Berlin wo sie die deutsche Sprache lernte und ihr  Bachelor Studium im Sommer 2016 an der Hans-Eisler Hochschule abschloss. 

Im Jahr 2016 war Mira Stipendiatin des Live Music Now Vereins, wo sie die Möglichkeit bekam für ein spezielles Publikum in Krankenhäusern, Altenheimen und Gefängnissen zu spielen. Im selben Jahr spielte sie als Solocellistin mit vielen Orchestern in Deutschland, darunter das Expat Philharmonie Orchester und die Junge Philharmonie Berlin. Darüber hinaus arbeitete sie an der Freien Musikschule Potsdam als Cello-Lehrerin und besuchte Masterclasses bei Daniel Barenboim, Velery Gergiev,  Marin Alsop, Guy Brounstein, Elena Cheah, Claudius Popp, Stephan Forck, Joseph Schwab und Julian Steckel. 

Seite empfehlen
Seite drucken
© 2015 Hochschule für Musik Freiburg