FrauenFörderStipendium MusikFrauenFörderStipendium Musik

FrauenFörderStipendium Musik

Das FrauenFörderStipendium Musik der Hochschule für Musik Freiburg wird aus den Mitteln des Professorinnenprogramms finanziert.

Zwei Studierende wurden aus den Bewerberinnen ausgewählt und werden seit Oktober 2017 unterstützt:

Wir gratulieren den beiden Stipendiatinnen!

Auch 2018 wird das Stipendium wieder vergeben werden.

Wer kann sich bewerben?

Gefördert werden sollen besonders begabte und leistungsstarke Studentinnen der Hochschule für Musik Freiburg in grundständigen und Masterstudiengängen, die erwarten lassen, die Präsenz von Frauen in Fächern, in denen sie im Beruf unterrepräsentiert sind, zu erhöhen. Auf Grund statistischer Erhebungen einschlägiger Arbeitgeber wie Orchestern (Deutsche Orchestervereinigung DOV), Kirchen und Hochschulen wurden die folgenden Fächer für die diesjährige Ausschreibung ausgewählt:

Violoncello
Kontrabass
Oboe/Englischhorn
Klarinette
Fagott
Waldhorn
Trompete
Posaune
Tuba
Pauke/Schlagzeug
Orgel/Kirchenmusik
Dirigieren
Komposition/Elektronische Komposition
Filmmusik
Musiktheorie
Liedgestaltung

 

Wie hoch ist die monatliche Zuwendung?

Die monatliche Zuwendung beträgt 400,00 EUR und wird für jeweils zwei Semester vergeben. Folgeanträge sind möglich. Gefördert werden können maximal zwei Studentinnen.

Was wird von mir als Stipendiatin erwartet?

Die ausgewählten Stipendiatinnen verpflichten sich zur Teilnahme an einem von der Hochschule angebotenen coaching/workshop für Musikerinnen.
Zum Abschluss gestalten die Stipendiatinnen in Wort, Ton, Bild oder anderen Ausdrucksformen ein frei gewähltes Projekt. Die Projekte sollen öffentlich präsentiert und Projektdokumentationen elektronisch publiziert werden.

Wie bewerbe ich mich?

Die Bewerbung erfolgt schriftlich in Papier- oder elektronischer Form. Einzureichen sind ein aussagekräftiger Lebenslauf sowie ein Gutachten der Lehrperson im Hauptfach. Zusätzlich reichen Instrumentalistinnen ein Programm mit zwei kontrastierenden Werken ein, Nicht-Instrumentalistinnen eine aktuelle Arbeitsprobe (z.B. DVD/Partitur/Projektbeschreibung - individuelle Lösungen können gefunden werden).

Die Auswahlkommission:

Die Auswahlkommission setzt sich zusammen aus dem Prorektor für Lehre, drei hauptamtlichen Lehrenden verschiedener Bereiche, der Gleichstellungsbeauftragten, zwei Studierenden sowie einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter aus dem Studierendenreferat.

 

Die Bewerbungsfrist:

Anmeldeschluss: Freitag, 02.11.2018, Auswahlvorspiel: Freitag, 16. November 2018


Bewerbungen bitte an:

Auswahlkommission FrauenFörderStipendium Musik
Hochschule für Musik Freiburg
Jacqueline Pfann, Raum 237
j.pfann(at)mh-freiburg.de

Das Auswahlverfahren:

Die Kommission trifft aus den frist- und formgerecht eingegangen Bewerbungen eine Vorauswahl. Die ausgewählten Bewerberinnen stellen sich mit einem Vorspiel (Instrumentalistinnen) oder der Präsentation ihrer Arbeitsprobe (Nicht-Instrumentalistinnen) sowie einem anschließenden Gespräch mit der Kommission vor (Gesamtdauer ca. 30 Min.).

Die Pianistin und Komponistin Olga Riazantceva wurde 1990 in Samara, Russland geboren. Im Jahr 2017 beendete sie ein Masterstudium Klavier-Solo bei Prof. F. Millet an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Momentan studiert sie Filmmusik an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. C. Schwehr. Im Mai 2015 hatte Olga ihr Studium am Sankt- Petersburger Konservatorium im Fach Klavier abgeschlossen. Neben ihrem Hauptfach Klavier hatte sie auch die Möglichkeit Kompositionsunterricht zu nehmen. Außerdem hat sie verschiedene Meisterkurse im In- und Ausland besucht und an internationalen Festivals teilgenommen: Beethovenfest 2016 und 2017 in Bonn, Wuppertaler Musiksommer 2016/17, Festival für Zeitgenössische Musik in Palazzo Ricci in Montepulciano, Italien, Festival „Acht Brücken“ an der Kölner Philharmonie, Clavicologne Festival an der Musikhochschule Köln, Vienna International Piano Festival (Wien), Polen International Sommerfestival (Nałęczów), Meisterkurse bei J. Schöllhorn, B.Götzke,    J. Margulis, J. Rose, J. B. Pommier, N. Tichman, K. Kenner, H. Sigfridsson u.a.

Olga Riazantceva ist Preisträgerin einiger nationaler und internationaler Wettbewerbe: „Medenus Klavierfestival“ in Rösrath 2017, 2. Preis, International Music Competition „Grand Prize Virtuoso London“ 3. Preis, International Piano Festival in Vienna, Hanns Eisler- Preis, International Poland Festival and Competition in Nałęczów, 2. Preis, International Music Competition « Musica classica» «Genius of XX Century» in Ruza/Moskau, 2. Preis u.a. Sie hatte zahlreiche Konzertauftritte - Solo, Kammermusik und mit Orchester - im In- und Ausland: Philharmonisches Kammerorchester Lublin, Philharmonisches Orchester Samara, St. Petersburger Konservatorium Orchester, Symphonieorchester der HfMT Köln. Außerdem hat sie verschiedene Werke komponiert, z.B.: Werke für Geige und Klavier, für Klaviertrio, Klavier-Solo, Horn Orchester, für Flötenquartett (Uraufführung Kulturzentrum Würselen, Musor Quartett, 2016), für Kontrabass und Klavier (Uraufführung am Mariinsky Theater, Prokofiev Saal, St. Petersburg, 2015), ca. 100 Vokalwerken, Zyklus für Bass und Klavier (Premiere an der St. Petersburger Philharmonie, 2012).

Meike Senker (*1990) ist Komponistin, Musiktheoretikerin und Gitarristin und studiert im Master Komposition bei Professor Johannes Schöllhorn. Zuletzt komponierte sie für das Kölner Festival für neue Musik Acht Brücken, das Ensemble CRUSH und den vierten Carl-Bechstein-Wettbewerb in Berlin. Ihre nächsten Kompositionen werden beim Festival für Neue Musik in Trier (Ensemble S201) und den March Music Days in Ruse/Bulgarien (Ensemble Recherche) zu hören sein. 

Zurzeit unterrichtet sie Musiktheorie und Gehörbildung an der Folkwang Universität der Künste im Rahmen eines Lehrauftrags.  Erste Unterrichtserfahrungen sammelte sie zuvor unter anderem als Lehrerin für Harmonielehre, Gehörbildung und Liedbegleitung an der Musikschule Dortmund, wo sie später eine eigene Kompositionsklasse gründete und leitete. Außerdem  ist sie selbstständig als Kompositionspädagogin in diversen Projekten mit Laien von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Erwachsenen tätig. 

Bevor Meike Senker 2016 ihr Masterstudium an der HfMT Köln begann, absolvierte sie einen Bachelor und Master mit Hauptfach Musiktheorie bei Professor Matthias Schlothfeldt an der Folkwang Universität der Künste Essen. Im Rahmen ihrer Masterarbeit initiierte sie die Onlinebibliothek für Kompositions-aufgaben im Instrumentalunterricht KoLibris (www.kolibris-aufgaben.de). Ihre ersten Veröffent-lichungen zum Thema Kompositionspädagogik sind in der Zeitschrift Üben & Musizieren erschienen.  Zudem gehört ihr Stück „Oberflächen“ zu den Kompositionen der musizieraktionen: frei streng lose von Prof. Hans Schneider. Seit 2016 leitet sie gemeinsam mit Clemens Thomas das Projekt Neues Zeug – Musik aus dem Jetzt für junge Entdecker*innen (www.neues-zeug.de).

Bevor sie sich der Komposition und Musiktheorie zuwandte studierte sie Gitarre bei Volker Niehusmann und Norbert Lehn und war an mehreren Musikschulen als Gitarrenlehrerin sowie als Leiterin eines Rock-/Pop-Projektes  und als Gitarristin (solo und in kleinen kammermusikalischen Besetzungen) tätig.

 

 

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