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Nachrichten

Preisverleihungen an herausragende Studierende

Bild der Preisträger. Von links: Auguste und Ieva Petkūnaitė, Elias Falk und Viola Grömminger

Von links: Auguste und Ieva Petkūnaitė, Elias Falk und Viola Grömminger

Anlässlich der feierlichen Eröffnung des Akademischen Studienjahres 2020/2021 wurden am 19. Oktober 2020 sieben Studierende der Hochschule für Musik Freiburg geehrt

Helmut-Spehl-Preis

Viola Grömminger (Barockvioline) und Kacper Dabrowski (Querflöte) werden mit dem mit 6.000 € dotierten Helmut-Spehl-Preis geehrt. Dieser Preis wird seit 2013 jährlich an Studierende vergeben, die ein Orchesterinstrument studieren.

Viola Grömminger studierte im Anschluss an ihr Schulmusikstudium Barockvioline und beschäftigte sich intensiv mit den historischen Quellen. Sie besticht sowohl mit ihren theoretischen Kenntnissen als auch mit ihrem praktischen Können. Sie erlernte die historischen Haltungen, das kinnfreie Spiel (tiefe Geigenhaltung) und den Untergriff des Bogens.

Kacper Dabrowski ist ein äußert reifer Musiker, der mit klaren historischen Perspektiven interpretiert und sowohl in der alten als auch der zeitgenössischen Musik zu Hause ist. Er ist ein Musiker, der ein lebendiges Verlangen nach Wissen hat und in einer umfassenden Weise an Musik herangeht.

 

Preise der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Musik Freiburg e. V.

Der Bratschist Elias Falk erhält den Nachwuchspreis der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Musik Freiburg e. V.  Er hat nach einem Studium an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung im Wintersemester 2020/2021 sein Bachelor-Studium an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Wolfram Christ aufgenommen. Er war regelmäßig bei den Wettbewerben von Jugend musiziert sehr erfolgreich und hat 2020 im Regionalwettbewerb die Höchstwertung und beim Wochenende der Sonderpreise den Preis der Sparkasse Freiburg für die beste Interpretation eines Werkes einer Komponistin gewonnen.
 

Den Preis der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Musik Freiburg e. V.  für herausragende künstlerische Leistungen im Studiengang Bachelor Musik erhielt das Klavierduo August und Ieva Petkūnaitė. Das Klavierduo ist international bei Wettbewerben und Festivals erfolgreich. 2019 erhielt das Duo beim 21. Internationalen Schubert Wettbewerb für Klavierduos in der Kategorie bis 21 Jahre den 1. Preis, 2020 beim internationalen Wettbewerb „Gianluca Campochiaro“ den ersten Preis in der Kategorie Klavier vierhändig. Mit ihrem zweiten Preis beim Ilmari Hannikainen Piano Chamber Music Competition in Finnland waren sie das bestplatzierte Klavierduo dieses Wettbewerbs.
 

Dr. Derek Remeš erhält den Promotionspreis der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Musik Freiburg e. V. für seine 2020 veröffentlichte Arbeit „Thoroughbass, chorale, and fugue – teaching the craft of composition in J. S. Bach’s circle“. Er hat für diese Arbeit bekannte historische Quellen neu interpretiert und gänzlich neue Quellen erschlossen. Inhaltlich beschäftigt sie die Arbeit mit Bachs Kompositionspädagogik im Bezug zur Pädagogik seiner Zeitgenossen. Remeš begann mit seiner Doktorarbeit 2007 an der Hochschule für Musik Freiburg und war parallel Lehrbeauftragter für Musiktheorie, Gehörbildung und Partimento. In dieser Funktion konnte er seine theoretischen Erkenntnisse direkt in seiner praktischen Arbeit umsetzen. Seit 2019 ist er Professor an der Hochschule Luzern.

 

DAAD-Preis

Clara Muñoz del Guayo erhält den DAAD-Preis für herausragende Leistungen ausländischer Studierender.

Clara Muñoz del Guayo beweist in ihrem Studium ein herausragendes soziales Engagement, unter anderem mit ihrem Projekt „Volk per Post“. Dieses Musikprojekt vermittelt den Wert der Interkulturalität und verbindet Musikschülerinnen und Musikschüler über Brieffreundschaften. Sie tauschen Volksmusik aus ihrem Land, ihrer Stadt oder ihrem Ort über Briefe miteinander aus. Das Motte ist dabei: „Mit- und durch-einander wachsen“. Junge Menschen aus Spanien, Ungarn, Portugal, Deutschland, China und Tansania traten in diesem Projekt miteinander in Verbindung. Für Clara Muñoz del Guayo ist es wichtig, Bindungen statt Mauern zu schaffen. Für sie stehen nicht hervorragende Leistungen im Vordergrund, sondern Menschen mit hervorragenden Fähigkeiten, die Verbindungen mit anderen Menschen und Ideen herstellen können.

Der DAAD vergibt den mit 1.000 € dotierten Preis seit mehr als 10 Jahren. Er soll dazu beitragen, ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben. Das soziale Engagement spielt für die Preisvergabe eine wichtige Rolle.

Organist an der Hofkirche Luzern

Stéphane Mottoul wird Organist an der Hofkirche Luzern

Stéphane Mottoul (Student im Masterstudiengang Kirchenmusik) erhielt die renommierte Organistenstelle an der Hofkirche Luzern (Schweiz).
Er wird die Stelle per 1. Oktober 2021 antreten.

Wir gratulieren!

Lehrauftrag für künstlerisches Orgelspiel

Julian Handlos hat einen Lehrauftrag für künstlerisches Orgelspiel erhalten

Julian Handlos (Solistenklasse Orgel, Klasse Dubois/Maierhofer) erhält zum Wintersemester 2020 einen Lehrauftrag für künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg

Wir gratulieren!

Orgel-Stipendiat in das Förderprogramm der Stiftsmusik Stuttgart aufgenommen

Georg Schäfer wurde als Orgel-Stipendiat aufgenommen

Georg Schäfer (FAB Orgel, Klasse Prof. Maierhofer) wurde als Orgel-Stipendiat in das Förderprogramm der Stiftsmusik Stuttgart aufgenommen.

Wir gratulieren herzlich!

Sammelband „Interkulturalität – Musik-Pädagogik“ erschienen

Buchcover vom Sammelbuch
Der Sammelband „Interkulturalität – Musik-Pädagogik“ vom Trio Prof. Dr. Thade Buchborn, Eva-Maria Tralle und Jonas Völker ist erschienen

Prof. Dr. Thade Buchborn, Eva-Maria Tralle und Jonas Völker haben gemeinsam den Sammelband „Interkulturalität – Musik-Pädagogik“ in der Reihe der Schriften der Hochschule für Musik Freiburg veröffentlicht.

Das Thema Interkulturalität ist aus Debatten um Bildung und Erziehung nicht mehr wegzudenken. Auch in der Musikpädagogik hat dies Veränderungen in Schule, Musikschule und Lehrer*innenbildung zur Folge. Jenseits tagespolitischer Fragen geben grundsätzliche Überlegungen zur Neuausrichtung musikpädagogischen Handelns Anlass für die Auseinandersetzung mit Interkulturalität.
Der Tagungsband bietet ein breites Spektrum an Zugängen: Wie arbeiten Musiklehrer*innen, Instrumentalpädagog*innen, Theaterpädagog*innen, elementare Musikpädagog*innen, Wissenschaftler*innen und Hochschullehrer*innen zu interkulturellen Themen? Auf welche Konzepte und Theorien beziehen sich Forschung, Lehrer*innenbildung und Unterrichtspraxis? Welche empirischen, didaktischen, systematischen und historischen Erkenntnisse liegen zur interkulturell orientierten Musikpädagogik vor? Wo steht die deutschsprachige Diskussion im internationalen Vergleich?

Diese Fragen werden in dem Sammelband beantwortet und diesen können Sie auf der Internetseite von Olms bestellen.

Gewinnerin des DAAD-Preises

Clara Muñoz del Guayo hat für ihre zahlreichen Pädagogikprojekte den DAAD-Preis gewonnen

Clara Muñoz del Guayo gewann für ihre außergewöhnlich innovativen und interkulturellen, signifikanten Pädagogikprojekte den DAAD-Preis. Ihre Projekte zeigen eine tiefe Empathie, ein Verständnis der Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler jeden Alters, eine Neugier, sich stetig weiterzubilden und zu entwickeln, und den Willen, Menschen aus verschiedenen Kulturen voneinander gegenseitig lernen zu lassen.

Herzlichen Glückwunsch!

Veranstaltungsreihe Frauen bilden Freiburg

Das Logo von Frauen bilden Freiburg
Veranstaltungsreihe Frauen bilden Freiburg im Rahmen der 900 Jahr Feier der Stadt Freiburg vom 13. bis 26. Oktober 2020.

„Frauen* bilden Freiburg“ ist eine Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsakteurinnen von Freiburger Hochschulen in Kooperation mit den „Unabhängigen Frauen Freiburg“ im Rahmen der 900-Jahr-Feier der Stadt Freiburg 2020. Der Begriff „bilden“ im Titel ist dabei bewusst gewählt und doppeldeutig zu verstehen. Er zeigt auf, dass Frauen* mittlerweile zentrale Lehr-, Ausbildungs- und Führungspositionen an Hochschulen innehaben und zum anderen, dass sie die Hälfte der Stadtbevölkerung bilden. Mit der Veranstaltungsreihe werden Facetten des Wirkens von Frauen* in Freiburg nachgezeichnet.

Link zur Webseite der Pädagogischen Hochschule Freiburg für das vollständige Programm:

Die Hochschule für Musik Freiburg ist mit zwei Beiträgen vertreten: am 22.10.2020, 20.00 Uhr in der Friedenskirche mit einem Gesprächskonzert „Nachgeben aber werd' ich nicht…“ über und mit der Musik von Komponistinnen vom 17. Jhd bis zur Gegenwart.


Außerdem mit dem Film "Komponistinnen - eine filmische und musikalische Spurensuche" der Ex-Freiburgerin Kyra Steckeweh, Pianistin und Filmemacherin sowie dem Berliner Filmemacher Tim van Beveren. Ihr Film über die fehlenden Komponistinnen im aktuellen Repertoir der Klassikbranche wurde mit dem OPUS Klassik 2020 in der Kategorie audio-visuelle Musikproduktion ausgezeichnet! Der Film läuft im Kommunalen Kino am 18. und 23.10. jeweils 19.30 Uhr.
Auf Grund covidbedingter begrenzter Sitzplätze bitte rechtzeitig online unter www.koki-freiburg.de reservieren.

 

Heute wäre Fritz Wunderlich 90 Jahre alt geworden

Passfoto von Fritz Wunderlich in seinem Anmeldeformular

Fritz Wunderlich in seinem Aufnahmeformular für die Hochschule für Musik Freiburg

Das Ausnahmetalent erhielt seinen Schliff als Sänger bei Prof. Margarethe von Winterfeldt an der Hochschule für Musik Freiburg

Unbestritten ist Fritz (Friedrich) Wunderlich einer der berühmtesten Absolventen der Hochschule für Musik Freiburg. Geboren am 26. September 1930 würde er heute seinen 90. Geburtstag feiern, wenn er nicht bei einem tragischen Unfall mit nur 35 Jahren ums Leben gekommen wäre.

Fritz Wunderlich wurde in einen musikalischen Haushalt geboren. Sein Vater war Kapellmeister, seine Mutter Musiklehrerin. Nachdem der Vater früh verstarb, lebte die kleine Familie in beständigen Geldsorgen. Fritz Wunderlich nutzte daher sein musikalisches Talent, um Geld zu verdienen. Er spielte auf Tanzmusiken Akkordeon und Waldhorn. Auch in Orchestern verdingte er sich als Hornist.

Die Hochschule für Musik Freiburg nahm ihn mit den Fächern Gesang und Horn auf. Man hatte ihm dazu geraten, das Horn als zweites Hauptfach zu wählen, damit er als Musiker finanziell sicher aufgestellt sei.

Drei Wochen nach seiner Aufnahme wurde ihm eine erste Bescheinigung zur Erlangung einer Ausbildungsbeihilfe aus Soforthilfemitteln ausgestellt. Darin heißt es: „Da gerade Tenöre ausserordentlich selten sind, kann mit grosser Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass er bei guter Entwicklung sich eine sichere Lebensexistenz aufbauen kann.“ Auf Studienbeihilfen war er bis zum Ende seines Studiums angewiesen.

Von der Not, in der er sein Studium verbrachte, zeugt auch ein Brief vom 28. Juni 1955 an die Hochschule:

 

Betr.: Bitte um Beurlaubung und Abschluß des Studiums an der Hochschule.

 

Ich bitte für den Rest des Semesters vom 1. Juli an um Beurlaubung, da ich durch Konzerte, Rundfunk- und Grammophonaufnahmen derartig in Anspruch genommen bin, dass es mir nicht möglich ist, meinen Unterricht ordnungsgemäß bis zum Semesterende zu absolvieren.

Wie an der Hochschule bekannt ist, beginnt am 1. August mein Vertrag mit dem Württembergischen Staatstheater in Stuttgart. Das bedeutet, dass mit dem laufenden Semester mein Studium an der Hochschule beendet ist. Zum Wintersemester 1950/51 kam ich nach Freiburg, um auf Anraten von Herrn Professor Müller-Blattau, der am Gymnasium meiner Heimatstadt Kusel mein Musiklehrer war, Gesang zu studieren. Damals war es für mich nicht leicht, dieses Studium zu beginnen, von dem ich nicht einmal wusste, ob es mir das heiß ersehnte Ziel, Sänger zu sein, bringen würde.

Wirtschaftliche Schwierigkeiten stellten mich häufig vor unlösbar scheinende Probleme. Gesundheitsschäden, bedingt durch die nächtelangen Tanzmusiken, die mir meinen Lebensunterhalt einbrachten, stellten sich ein. Oft war ich fest entschlossen, diesen mir sinnlos erscheinenden Kampf aufzugeben. Daß ich dieses nicht tun musste, dass ich aus allen diesen tiefen Depressionen immer wieder herausfand, ist zuerst das Verdienst meiner Lehrerin, Frau Professor Margarethe von Winterfeldt. Sie war es, die mich sängerisch denken und fühlen lernte, die mir in liebevollem, sorgfältigem Unterricht den Weg aufzeigte, den ich gehen musste. In den langen Jahren meines Studiums war sie mir mehr als eine Lehrerin, sie war mir das Ideal und Vorbild des künstlerischen Menschen und wird dies für mich immer sein. Ihr gilt mein Dank und meine tiefe Verehrung, solange ich denken kann.

Jedoch auch der Hochschule möchte ich danken, ganz besonders Herrn Professor Dr. Scheck, für die wirtschaftliche Hilfe, ohne die es mir nicht möglich gewesen wäre, mein Studium zu vollenden. Ich möchte meinen Dank dadurch abstatten, dass ich alles daran setzen werde, das Vertrauen, das die Hochschule und alle meine Lehrer in mich setzten, zu rechtfertigen und ein guter Sänger zu sein.

Die nun hinter mir liegenden 5 Jahre meines Studiums waren die wertvollsten und schönsten meines Lebens. Sie haben aus mir einen Menschen gemacht, der weiß, wo sein Ziel ist und für den es nur eins gibt, dieses Ziel nun auch zu erreichen. Lassen Sie mich noch einmal meinem tiefen Dank Ausdruck verleihen.

Mögen alle jungen Menschen, die an der Hochschule studieren, soviel wertvolle Erfahrungen mit ins Leben nehmen, wie ich es tun darf.

 

Fritz Wunderlich

 

Wer mehr über Fritz Wunderlich erfahren möchte, dem sei die Biografie von Werner Pfister aus dem Schott-Verlag empfohlen. Und um seinen 90. Geburtstag gebührend zu begehen, der Griff in den heimischen Plattenschrank.

Das Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2020/2021 ist erschienen

Die Pdf-Datei steht zum Download bereit, die digitale Version finden Sie auf Glarean

Sie können die Pdf-Datei des Vorlesungsverzeichnisses herunterladen oder den aktuellen Stand der Veranstaltungen im digitalen Vorlesungsverzeichnis auf Glarean einsehen.

WESPE - Wochenende der Sonderpreise

Vom 17. bis 19. September findet in der Hochschule für Musik Freiburg der Wettbewerb der WESPE (Jugend musiziert) statt. Aufgrund der Pandemie dürfen nur die Preisträger*innen und die Jury vor Ort sein. Deshalb wrid am 19. September (Samstag) ab 18 Uhr auf der Internetseite www.jugend-musiziert.org ein Live-Stream ausgestrahlt.

WESPE – Wochenende der Sonderpreise – das ist der Wettbewerb für Entdecker*innen, Forscher*innen und Neugierige, die auf hohem Niveau musizieren und als mündige Interpret*innen die Begegnung mit Neuem wagen. Der Spezial-Wettbewerb findet vom 16. bis 19. September an der Hochschule für Musik Freiburg und im Ensemblehaus statt. Traditionell endet WESPE mit dem Konzert der Sonderpreisträger*innen. Vor dem Hintergrund eingeschränkter Begegnungs- und Besuchsmöglichkeiten des Wettbewerbs wird es das Abschlusskonzert 2020 als live-Stream geben.

In sieben Kategorien bewerben sich rund 400 Musiker*innen um die Sonderpreise von WESPE 2020. Die Wettbewerbe beginnen am Donnerstag, 17. September und enden am Samstag, 19. September um die Mittagszeit. Alle Verantwortlichen freuen sich, dass WESPE in diesem Jahr solch großen Zuspruch erfährt. Ist das doch ein Zeichen für den Wunsch, nach einem abgesagten Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" und so vielen Monaten ohne öffentliche Kulturveranstaltungen, endlich wieder auf einer Bühne live musizieren zu können. Dennoch stellt die Corona-Pandemie alle WESPE-Organisator*innen und Mitwirkende vor große Herausforderungen. In jeder Hinsicht wird es eine besondere WESPE:

Denn die sonst für WESPE und "Jugend musiziert" so wesentliche Begegnung der jungen Musiker*innen untereinander kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Im Wertungsraum sind außer den Mitgliedern der Jury und den jeweiligen Musiker*innen keine weiteren Personen zugelassen. Die Veranstalter können nur um Verständnis für diese Regelungen werben, sie entsprechen nicht dem Wunsch der Organisatoren von WESPE und fordern allen Mitwirkenden viel Toleranz ab. Jedoch wäre die Alternative gewesen, nach dem Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" auch WESPE abzusagen.

Die Abschlussveranstaltung ist ebenfalls ausschließlich für WESPE-Preisträger*innen bestimmt, weder Eltern, Geschwister, Lehrkräfte oder die interessierte Öffentlichkeit können das Konzert besuchen.

Deshalb wird am Samstag, 19. September, ab 18 Uhr unter www.jugend-musiziert.org die Live-Übertragung des Konzerts zu sehen sein. Herzliche Einladung!

Mit WESPE setzt "Jugend musiziert" seit 2008 neue Initiativen und Schwerpunkte. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit noch nicht aufgeführten, weniger bekannten oder besonders schwierig zu interpretierenden Werken. Geworben wird für die mündigen Interpret*innen, die sich nicht einem Markttrend oder einem vorherrschenden Publikumsgeschmack anpassen. Während es im Wettbewerb "Jugend musiziert" um die stilistische Vielfalt geht, steht bei WESPE die Auseinandersetzung mit nur einem Werk im Fokus, das vielleicht noch nie aufgeführt wurde, weniger bekannt oder besonders schwierig zu interpretieren ist.

"Jugend musiziert" will junge Interpret*innen zur Auseinandersetzung mit Unbekanntem und zum Wagnis des Neuen ermuntern. Produktive Neugierde und Kreativität sollen gefördert werden. Dabei spielt neben dem Wettbewerbs- auch der Begegnungscharakter eine wichtige Rolle: Hier treffen sich in den jeweiligen Kategorien unterschiedliche Besetzungen und alle Altersgruppen.

Von Anbeginn sorgten attraktive Geldpreise zahlreicher Stifterinnen und Stifter für den zusätzlichen Reiz bei WESPE. Traditionell sind dies die Bertold Hummel Stiftung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), die Harald-Genzmer-Stiftung, die Fondation Hindemith, die Irino-Foundation, die Stadtwerke Schwerin und der Verband deutscher Musikschulen (VdM). Darüber hinaus haben sich einige Institutionen bereit erklärt, ihren Geldpreis, der eigentlich für die Vergabe im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2020 vorgesehen war, für WESPE umzuwidmen: Die „Freunde Junger Musiker München“, die Herrmann und Gertrud Pflüger-Stiftung Freiburg, die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, der Bundesverband deutscher Gesangspädagogen (BDG), die Geschwister Gretel Sütterlin und Ursula Hackler-Sütterlin, die Walter und Charlotte Hamel Stiftung und YAMAHA Music Europe GmbH. So stehen also derzeit 32.000 Euro als Preisgeld zur Verfügung und warten darauf, an hervorragende Interpret*innen vergeben zu werden.

„Imaginary Mirror“

Cover von CD
Neue CD mit Prof. Wim Van Hasselt

Am 4. September 2020  veröffentlicht das Duo ART’uur Wim Hassel und Koen Plaetnick ihre neue CD „Imaginary Mirror – a new reality for trumpet percussion & unexpected electronics“.
In der CD sind unter anderem 6 Weltersteinspielungen veröffentlicht worden.

Um einen kleinen Einblick zubekommen, gibt es einen Trailer zur CD.

Lehrauftrag für Kathrin Denner

Kathrin Denner hat im Fach Musiktheorie einen Lehrauftrag erhalten

Kathrin Denner (Konzertexamen Komposition, Klasse Prof. Schöllhorn) hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Trossingen erhalten. Sie wird als Lehrbeauftragte Musiktheorie (Instrumentation, Organisation) unterrichten.

Wir gratulieren herzlich!

Großer Erfolg für Kyra Steckeweh

Die Pianistin und Filmemacherin Kyra Steckeweh wurde gemeinsam mit Tim van Beveren für ihren Film „Komponistinnen“ in der Kategorie „Audiovisuelle Musikproduktion“ mit dem „OPUS KLASSIK 2020“ ausgezeichnet.

Die Pianistin und Filmemacherin Kyra Steckeweh hat seit 2018 eine anteilige Qualifizierungsstelle über die Mittel der Gleichstellung aus dem Professorinnenprogramm inne und forscht über Kompositionen von Frauen.

Für ihren Film „Komponistinnen“,  der gemeinsam mit Tim van Beveren entstand, erhielt sie nun den „OPUS KLASSIK 2020“ in der Kategorie „Audiovisuelle Musikproduktion“.

Kyra Steckeweh wird bei uns auch während des Liedcampus im März 2021 mit einem Gesprächskonzert zu erleben sein.

Wir gratulieren!

Zwei Gewinner bei der IVP – International Trombone Competition

Zwei Studenten haben bei der IPV – International Trombone Competition im Fach Bassposaune den ersten Preis sowie einen Sonderpreis der Jury gewonnen.

Pierre Campenon und Roberto de la Guia (Klasse Prof. Fabrice Millischer) haben beim IPV – International Trombone Competition zwei Preise erhalten. Im Fach Bassposaune gewann Pierre Campenon den ersten Preis und Roberto de la Guia den Sonderpreis der Jury.

Der Wettbewerb der Internationale Posaunenvereinigung (IPV) findet einmal im Jahr in verschiedenen Städten statt. Der diesjähriger Wettbewerb der IPV wurde an der Hochschule für Musik Saar (HfM) vom 3. bis 6. März 2020 aufgeführt. 95 Teilnehmer aus der ganzen Welt nahmen an diesem Wettbewerb teil. Neben dem Wettbewerb fand auch das „IPV – Trombone Festival“ statt.

Herzlichen Glückwunsch!

Erster Preis beim internationalen Flötenwettbewerb

Nestor Alvarez hat in der Kategorie Piccolo beim internationalen Flötenwettbewerb der kolumbianischen Gesellschaft den ersten Preis gewonnen.

Nestor Alvarez, Masterstudent im Fach Querflöte (Querflötenklasse Prof. Mario Caroli und Piccoloklasse Daniel Lampert), hat beim internationalen Flötenwettbewerb der kolumbianischen Gesellschaft für Flöte teilgenommen. Dabei ging der erste Preis in der Kategorie Piccolo an ihn.

Wir gratulieren!

Prof. Dr. Tibor Szász war in der Nikil Hogan Show

Professor spricht über Musikerziehung und Improvisation

Tibor Szász, Professor für Klavier an unserer Hochschule, war Gast in der Nikil Hogan Show und sprach mit ihm vor allem über Themen der Musikerziehung und Improvisation.

Nikhil Hogan ist Musiker und Musikjournalist und lebt in Singapur. Seine Show richtet sich an Musikinteressierte, die an fünf Tagen in der Woche Einblicke von diversen Musikern erhalten.

Der Podcast ist auf der Seite von Nikhil Hogan oder auf YouTube abrufbar.

 

Wahlergebnisse

Am 9. Juli 2020 fand die Wahl der studentischen Mitglieder der Studienkommissionen, des Vertreters / der Vertreterin der Doktorand*innen in den Senat und die Wahlen zum Studierendenparlament statt

Wahl der studentischen Mitglieder der Studienkommissionen

Gewählt wurden

  • für die Studienkommission I (Bacherlor Musik)
    • Sanne Lorenzen
    • Rachel Kramer
    • Franziska Scheinpflug
    • Timm Schuhmacher
  • für die Studienkommission II (Master Musik)
    • Linus Fischer
    • Miranda Erlich
    • Charlotte Rombeaut
    • Lorenz Kauffer
  • für die Studienkommission III (Kirchenmusik)
    • Miriam Schuler
    • Marius Raba
    • Alexandra Wolfgang
    • Julian Beutmiller
  • für die Studienkommission IV (Lehramt)
    • Clara Bauer
    • Victoria Greiner
    • Eva Kalvelage
    • Jan Binder

 

Wahl des Vertreters / der Vertreterin der Doktorand*innen in den Senat

Gewählt wurde Ibai Perez Lopez de Lacalle.

 

Wahlen zum Studierendenparlament

Gewählt wurden

  • Rahel Kramer
  • Clara Bauer
  • Eva Kalvelage
  • Jonas Schüsselin

In den Senat gewählt wurden davon

  • Rahel Kramer
  • Clara Bauer

Freiburger Trio erfolgreich

Beethoven-CD-Projekt für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert

Das Freiburger Beethoven-CD-Projekt  „Composing Beethoven“ von Kilian Herold, Hansjacob Staemmler, Peter-Phillip Staemmler und Johannes Schöllhorn ist für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Rubrik Kammermusik nominiert.

Über das Projekt: Kilian Herold (Professor für Klarinette) Hansjacob Staemmler (Dozent an der Musikhochschulen Freiburg und Frankfurt) und Peter-Phillip Staemmler (Solocellist des HR-Sinfonieorchesters sowie des Armida Quartetts) haben beim Label Avi-Music in Kooperation mit dem SWR eine neue Beethoven-CD eingespielt, die kürzlich erschienen ist. Neben Beethovens berühmtem „Gassenhauertrio“ ist auch seine eigene Bearbeitung des Septetts op. 20 für diese Triobesetzung als „Grand Trio“ op. 38 zu hören. Als zeitgenössische Sicht auf den Komponisten hat der Freiburger Komponist und Professor Johannes Schöllhorn die späten Klavierbagatellen op.119 für das Trio bearbeitet.

Musik in der Schule in Gefahr!

Bundesverband Musikunterricht e. V. hat Petition gestartet

Der Erlass des Kulturministeriums Baden-Württemberg vom 7. Juli 2020 enthält ein generelles Verbot für das Singen und Musizieren in geschlossenen Räumen in den Schulen des Landes. Zudem ist das jahrgangsübergreifende Arbeiten in musikalischen Arbeitsgemeinschaften untersagt.

Diese Entwicklungen machen deutlich, dass musikalische Bildung an den Schulen sowohl im Fachunterricht als auch in der außerunterrichtlichen Arbeit auch nach der Zeit des akuten Lockdowns in Gefahr ist.

Musik als Zugang zur Welt, der durch keinen anderen ersetzt werden kann, ist ein wichtiger Teil schulischer Allgemeinbildung. Auch in Zeiten gesellschaftlicher Einschränkungen ist musikalische Bildung für Kinder und Jugendliche unverzichtbar.

Die Hochschule für Musik Freiburg unterstützt daher die Aktivitäten des Bundesverband Musikunterricht e. V. Bitte unterzeichnen Sie die Petition des BMU und machen Sie im Bekanntenkreis auf die verheerende Lage in den Musikräumen aufmerksam!

 

Prof. Dr. Thade Buchborn

 

Bitte beachten Sie auch die weiteren Stellungnahmen des BMU zur Situation des Musikunterrichts zu Zeiten von Corona:

https://www.bmu-musik.de/n/wird-musik-zum-bauernopfer-verbot-musikalischer-ags-bedroht-die-schulkultur/

https://www.bmu-musik.de/n/ausfallender-musikunterricht-gefaehrdet-nachhaltig-die-lehrerinnenbildung/

https://www.bmu-musik.de/n/bmu-fordert-rueckkehr-zum-musikunterricht-im-neuen-schuljahr/

 

Meisterkurs Orchesterkomposition

Das SWR Symphonieorchester veranstaltet vom 28. Juni bis 1. Juli 2021 in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Freiburg seinen Meisterkurs Orchesterkomposition

Die Arbeit mit einem Sinfonieorchester ist für jeden jungen Komponisten eine besondere Herausforderung. Die Notation, die verfügbaren Stilmittel und Techniken unterliegen bei Werken für einen großen »Apparat« ganz anderen Voraussetzungen als bei der Arbeit mit kleineren Besetzungen. Gleichzeitig ist das Orchester natürlich an dem Ideenhorizont und der Klangsprache gerade einer jüngeren Generation besonders interessiert, sofern sie dem Selbstverständnis des Klangkörpers neue Impulse verleihen. Deshalb macht es sich das SWR Symphonieorchester zur Aufgabe, mit jungen Komponisten gemeinsam an ihren Werken zu arbeiten.

Im Rahmen des »Meisterkurses Orchesterkomposition« werden ausgewählte Teilnehmer mit dem SWR Symphonieorchester arbeiten können, ihre Werkideen zu Gehör bringen, um im Gespräch mit den Musikern, dem Dirigenten und den Mentoren das Gelungene und das weniger Gelungene aufzuzeigen. Für das Orchester ist dies die einmalige Chance, sich mit der Klangsprache einer neuen Generation vertraut zu machen. Für die Komponisten soll es Einsichten in die Möglichkeiten des Orchesters gestatten, die sich im Ernstfall der Aufführung eines vollumfänglichen Werks bewähren werden.

Der Meisterkurs wendet sich an Komponisten unter 35 Jahren.

Dirigent: Titus Engel

Mentoren: Johannes Schöllhorn (Hochschule für Musik Freiburg), Eun-Hwa Cho (Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin), Lydia Jeschke (SWR), Björn Gottstein (SWR)
Das Orchester wird in kleiner Zahl auch ausgewählte Studenten der Hochschule für Musik Freiburg sowie ihrer Partnerhochschulen umfassen.

Teilnahmebedingungen

Für folgende Orchesterbesetzung können Partituren eingereicht werden:

Holzbläser max. 2.2.2.2 (einschließlich Piccolo/Englischhorn/Bassklarinette/Kontrafagott), Blechbläser max. 4.2.3.1, Pauke max. 1 Spieler, Schlagzeug max. 3 Spieler, Harfe max. 1 Spieler, Streicher max. 12.10.8.6.5

Die Spieldauer muss unter 10 Minuten sein. Das Werk darf weder einen externen Solisten noch Elektronik oder Video erfordern.

Die Partituren (oder die Ausschnitte davon) sind in sechsfacher Ausfertigung (gedruckt, geheftet) sowie als pdf-Datei einzureichen. Gleichzeitig mit den Partituren bitten wir um Zusendung einer Kurzbiographie (mit Geburtsdatum), einer Werkliste und eines Fotos.

Einsendeschluss für diese Unterlagen ist der 1. Oktober 2020. Die Komponisten der ausgewählten Partituren werden bis Anfang Januar 2021 informiert und eingeladen. Das gesamte Orchestermaterial (Stimmenmaterial) muss in gut lesbarer Notenschrift bis spätestens 1. März 2021 eingereicht werden.

Die Teilnahme am Meisterkurs ist kostenlos. Der gesamte Meisterkurs ist öffentlich.

Kontakt

Anschrift für die Zusendung der Partituren, Orchestermaterialien, Kurzbiographien, Werklisten und Fotos:

SWR Symphonieorchester
Orchestermanagement/Henrik Hoffmann
70150 Stuttgart
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Reinhard Oechsler, Telefon: +49 (761) 380835 310, reinhard.oechsler(at)swr.de

Ausschreibung als Pdf-Datei / Invitation as Pdf file

Kindersingwoche vom 8. bis 11. September 2020

Die Anmeldefrist für die diesjährige Kindersingwoche endet am 1. August 2020

Wir laden herzlich ein!

Wir freuen uns sehr, mit Euch – Kindern zwischen 6 und 12 Jahren – gemeinsam Musik und Stimme zu entdecken, zu singen, zu spielen und zu erleben, was es heißt, auf einer Bühne zu stehen.
 

Was wird geboten?

Die »KinderSingWoche« ist ein Projekt, bei dem Musikstudierende verschiedener Fachrichtungen mit Kindern sowohl in Kleingruppen als auch im großen Chor proben.

Besonderen Wert legen wir dabei auf den richtigen und gesunden Gebrauch Eurer Stimme. Es wird gesungen, improvisiert, gespielt und natürlich wird es zum Abschluss für Familie und Freunde eine Aufführung geben.
 

Information

Die »KinderSingWoche«findet in der letzten Woche der Sommerferien von Dienstag, dem 8. September bis Freitag, dem 11. September jeweils von 11 bis 15 Uhr in der Musikhochschule Freiburg statt.

Die genauen Informationen folgen nach Anmeldung.

Die Gesamtleitung obliegt Prof. Katharina Kutsch.
 

Anmeldung

KiSiWo@mh-freiburg.de | Stichwort KiSiWo | Anmeldeschluss ist der 1. August 2020
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Kinder begrenzt
 

Flyer zur Kindersingwoche als Pdf-Datei.

Muvid-19 – Kleinigkeiten ohne Viren

Komponisten der Hochschule für Musik Freiburg erstellen neue Video-Miniaturen

Am Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg lernen junge Komponisten, aus ihren Ideen Musik zu formen. Normalerweise. Nun, in Zeiten der Corona-Pandemie, greifen sie zur Filmkamera und unterwerfen sich zwei Regeln: Drehe einen Film von 19 Sekunden. Zeige einen Lautsprecher. Aus einer leicht spleenigen Idee des Studios für Elektronische Musik ist unter dem Titel „Muvid-19“ eine Serie von rund 50 Videos geworden, die auf Vimeo unter https://vimeo.com/showcase/muvid19 veröffentlicht sind. Viele weitere werden folgen.

In den letzten Monaten gab es für Musiker kaum Auftrittsgelegenheiten. Alexander Grebtschenko suchte als Leiter des Studios für Elektronische Musik für seine Studierenden nach einer alternativen Möglichkeit, an die Öffentlichkeit zu treten. Zusammen mit Marie-Luise Calvero und Sebastian Zuleta vom Studio war er sich rasch einig, dass sich dafür Musikvideos anbieten. Den Namen „Muvid-19“ und die Länge von 19 Sekunden verdanken die Videos dabei Covid-19. „Zu Beginn haben wir uns viele Regeln für die Filme überlegt, von denen zwei übriggeblieben sind. 19 Sekunden und Lautsprecher. Der Lautsprecher ist ein zentrales Instrument in der Elektronischen Musik. Deswegen ist er der Hauptdarsteller in unseren Filmen“, erzählt Grebtschenko.

Alexander Grebtschenko hat das Auftaktvideo erstellt, das einen brennenden Lautsprecher zeigt. Um es erstellen zu können, musste er zu Hause kurz den Rauchmelder ausstellen und – womit er nicht gerechnet hatte – zwei Tage lüften. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn sein Beispiel machte Schule. Filme sind nicht nur in Freiburg, sondern auch in China, Bolivien, Korea und den USA entstanden. Es haben sich Studierende, Alumni und Externe beteiligt. Auch Prof. Johannes Schöllhorn hat als Leiter des Instituts für Neue Musik zwei eigene Videos beigetragen. Für ihn stellen die Videos spannende kompositorische Etüden dar: „Bei Etüden gibt es immer eine Begrenzung, die die Kreativität herausfordert. Bei 19 Sekunden Film kann man einfach loslegen. Das weckt die Lust am Machen, bei der man gleichzeitig viel lernen kann. Manche erstellen einen Rohdiamanten, andere schleifen ihn zur Perfektion.“

Eigentlich hatte das Institut für Neue Musik der Hochschule für Juni 2020 ein großes Projekt zum koreanischen Komponisten Nam June Paik geplant. Das Projekt wurde um ein Jahr verschoben. Muvid-19 ermöglichte es nun den Studierenden, an einer gemeinsamen Idee mitzuwirken. Ziel ist es, 190 Videos zu erstellen. Sollte das gelingen, könnten die Zuschauer trotz der Beschränkung auf 19 Sekunden eine gute und abwechslungsreiche Stunde am Bildschirm genießen

Hochschulrätin wird Ministerin in Frankreich

Brigitte Klinkert wird Beigeordnete Ministerin im neuen Kabinett von Premierminister Jean Castex

Seit 2019 ist die elsässische Politikerin Brigitte Klinkert im Hochschulrat der Hochschule für Musik Freiburg aktiv. Die Vernetzung von Frankreich und Deutschland ist der Präsidentin des Départements Haut-Rhin eine Herzensangelegenheit. Mit großem Einsatz unterstützt sie daher die Hochschule bei ihren grenzüberschreitenden Projekten.

Jetzt ist die 63-Jährige in Frankreich von Premierminister Jean Castex zur Beigeordneten Ministerin ernannt worden und wird Ministerin Elisabeth Borne im Arbeitsressort zuarbeiten. Die Hochschule für Musik Freiburg gratuliert ihrer verdienten Hochschulräten herzlich zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe.

Neues von Alfonso Gómez

CD mit Klavierwerken von Teresa Catalán

Alfonso Gómez neue CD mit Klavierwerken der Komponistin Teresa Catalán wurde beim Label Orpheus veröffentlicht.

Ein Exemplar steht in der Bibliothek zur Ausleihe bereit.

 

 

 

Symposium „Ludwig van Beethoven: der Gehörte und der Gehörlose“

Prof. Dr. Bernhard Richter und Prof. Dr. med. Dr. phil. Claudia Spahn verantworten musikermedizinisches Symposium

BTHVN2020 | Universitätsklinikum Bonn (Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve) | Freiburger Institut für Musikermedizin (Prof. Dr. Bernhard Richter & Prof. Dr. med. Dr. phil. Claudia Spahn) Wissenschaftliche Leitung

Seit ihrer Uraufführung haben sich Beethovens Werke fest in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt. Fast genauso bekannt wie seine Musik ist auch die Tatsache, dass Beethoven schon in der Mitte seines Lebens zunehmend sein Gehör verlor und dass er einen Teil seiner bedeutendsten Werke – unter anderem die Neunte Sinfonie und die Missa Solemnis – als praktisch ertaubter Mensch schuf. Im Symposium sollen daher aus musikermedizinischer Perspektive beide Aspekte, nämlich die Musik und die Erkrankung Beethovens, als Ausgangspunkte für eine historische und wirkungsgeschichtliche Betrachtung des Phänomens Beethoven dienen. Ein wichtiger Fokus liegt dabei auf dem Hören und den Auswirkungen seiner Taubheit auf seine psychosoziale Situation sowie seinen sonstigen Erkrankungen. Darüber hinaus werden die politischen und kosmopolitischen Wirkungen seiner Person und seines Schaffens sowie Aspekte seiner Vokalkompositionen mit Rückbezug auf seine Krankheitsgeschichte dargestellt.

Das Programm und die Ergebnisse dieses vielfältigen und fachübergreifenden Symposiums sind in deutscher und englischer Sprache als kostenloser Download erhältlich (auf Deutsch: www.bthvn2020.de/programm/sense-of-hearing-symposium/, auf Englisch: www.bthvn2020.de/en/program/sense-of-hearing-symposium/).

Rektor in der Nikhil Hogan Show

Prof. Dr. Ludwig Holtmeier war Gast in der Nikil Hogan Show und sprach mit ihm vor allem über Themen der Musiktheorie

Nikhil Hogan ist Musiker und Musikjournalist und lebt in Singapur. Die Nikhil Hogan Show ist für diejenigen gedacht, die sich für Musik begeistern und an 5 Tagen in der Woche tiefe Einblicke von großartigen Musikern erhalten möchten.

Der Podcast ist auf der Seite von Nikhil Hogan oder auf YouTube abrufbar.

 

Tilman Krämer ist Juror des Busoni-Wettbewerbs

Klavierwettbewerb gilt als einer der renommiertesten der Welt

Tilman Krämer ist vom künstlerischen Leiter des Busoni-Wettbewerbs Peter Paul Kainrath als Juror für den Busoni-Wettbewerb berufen worden. Der Klavierwettbewerb, für den sich über 500 Kandidaten aus 50 Ländern beworben haben, gilt als einer der renommiertesten weltweit und wurde 1949 zum ersten Mal ausgetragen. Der Jury damals gehörten u.a. Arturo Benedetti Michelangeli und Nikita Magaloff an. Vergangene Preisträger des Wettbewerbs waren u.a. Martha Argerich, Alfred Brendel und Jörg Demus.

 

Wir nehmen Abschied von Wolfram Lorenzen

Der Pianist und langjährige Klavierdozent Wolfgang Lorenzen ist am 15. Juni 2020 gestorben

Der Freiburger Wolfram Lorenzen war von 1983 bis zu seinem Ruhestand 2018 an der Hochschule für Musik Freiburg als Dozent für Klavier tätig. Als Pianist konzertierte er auf der ganzen Welt und blieb doch seiner Heimatstadt stets verbunden. Er spielte mehrere CDs ein und machte sich dabei um die Werke von Max Reger und Fanny Mendelssohn-Hensel verdient, deren Klavierzyklus „Das Jahr“ er erstmals aufnahm.

In seinen 35 Jahren an der Hochschule für Musik Freiburg hat er eine Vielzahl Studierender unterrichtet. Sein unerwarteter und früher Tod macht uns betroffen.

Diejenigen, die ihn erlebt haben, werden sich mit Respekt vor seinem künstlerischen Schaffen mit anteilnehmender Trauer an seine besondere Persönlichkeit erinnern.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Ein Gedenkkonzert in Schopfheim ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Zweiter Platz für Klavierstudentin Hana Igawa

Hana Igawa überzeugt beim „1st Sviatoslav Richter International Piano competition“

Hana Igawa, Studentin bei Prof. Eric Le Sage, hat beim „1st Sviatoslav Richter International Piano competition“ den zweiten Preis gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Zweiter Preis beim internationalen Querflötenwettbewerb „Euroflute Solo Competition“

Masterstudentin Gaia Bergamaschi erfolgreich

Die Masterstudentin im Fach Querflöte Gaia Bergamaschi (Klasse Prof. Mario Caroli) hat beim internationalen „Euroflute Solo Competition“ Querflötenwettbewerb den Zweiten Preis bekommen!

Der Wettbewerb wurde von AFE (Spanische Flöten Gesellschaft) organisiert. An den Wettbewerb haben 243 Kandidaten aus der ganzen Welt teilgenommen. 20 Kandidaten wurden zum Final zugelassen und der Zweite Preis wurde von Frau Bergamaschi gewonnen.

Wir gratulieren!

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