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Hochulfinanzierungsvereinbarung 2021-2025 unterzeichnet

Nach zehn Monaten Verhandlungen haben sich das Land und die Hochschulen auf die Hochschulfinanzierung der kommenden fünf Jahre bis 2025 verständigt.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Finanzministerin Edith Sitzmann sowie die Rektorinnen und Rektoren, Präsidenten und Dekane der 45 staatlichen Hochschulen und der fünf medizinischen Fakultäten haben die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet – wegen der Corona-Pandemie in einem außergewöhnlichen elektronischen Umlaufverfahren und ohne den üblichen Festakt.

Als Ersatz für die feierliche Präsenzveranstaltung wurde ein kurzer Film erstellt, mit dem die Unterzeichnung dokumentiert wurde.

Wolfgang Marschner verstorben

Die Hochschule für Musik Freiburg trauert um ihren Violinprofessor

Am 24. März 2020 ist Prof. Wolfgang Marschner im Alter von 93 Jahren gestorben. Er lehrte von 1963 bis 1997 als Professor für Violine an unserer Hochschule. Als weithin berühmter Pädagoge und renommierter Virtuose hat er entscheidend dazu beigetragen, dass unsere Hochschule ihr internationales Renommee in den 60er, 70er und 80er Jahren aufbauen konnte. Er unterrichtete Studierende aus aller Welt, viele erfolgreiche Violinistinnen und Violinisten gingen aus seiner Klasse hervor. Marschner war ein „kompletter“, ein umfassend gebildeter Musiker: Er war nicht nur einer der herausragenden Geiger seiner Generation, sondern zudem auch Komponist und Dirigent sowie ein erfolgreicher Organisator und Konzertmanager. Aus Anlass seines Todes veröffentlichen wir hier noch einmal die Würdigung, die der 2015 verstorbene Freiburger Musikwissenschaftler und professorale Kollege Marschners, Dr. Hannsdieter Wohlfarth, anlässlich von Marschners 90. Geburtstag verfasst hat.

Zum 90. Geburtstag
Wolfgang Marschner gehört zu den großen deutschen Geigern von Weltgeltung. Er wurde 1926 in Dresden in eine musikalische Familie hineingeboren, zu deren Vorfahren auch der berühmte Opernkomponist der Frühromantik, Heinrich Marschner, gehörte. Die musikalische Laufbahn Marschners setzte ungewöhnlich früh ein. Bereits mit vier Jahren wurde Wolfgang Marschner in die Orchesterschule der Dresdner Staatskapelle aufgenommen, nachdem er vom Vater den ersten Unterricht in Violine und Klavier erhalten hatte. Als Neunjähriger trat er mit Tartinis »Teufelstriller Sonate« auf, und als Dreizehnjähriger nahm er an einer Orchestertournee teil. Nach dem Studium an der Akademie für Musik und Theater in Dresden setzte Marschner seine Ausbildung mit vierzehn Jahren am Mozarteum in Salzburg fort und wurde alsbald Schüler des berühmten tschechischen Geigers Váša Prihoda. Bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnte Marschner wichtige Positionen im Musikleben einnehmen. Er wurde Konzertmeister beim Niedersächsischen Sinfonieorchester in Hannover und später beim Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks in Köln. Es folgte die Folkwang-Hochschule für Musik in Essen, wo Marschner eine Meisterklasse für Violine leitete, sodann eine Professur an der Kölner Musikhochschule und schließlich seit 1963 an der Musikhochschule in Freiburg. Weitere wichtige Ereignisse im künstlerischen Werdegang Wolfgang Marschners: 1954 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Kranichstein mit Alban Bergs Violinkonzert und der Solo-Sonate von Béla Bartók. Es folgten 20 Erstaufführungen des Violinkonzerts von Arnold Schönberg, darunter in London, Wien, Zürich unter den Dirigenten Hans Rosbaud, Pierre Boulez und Wolfgang Sawallisch. Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Paul Hindemith und ein kurzfristiges Einspringen für Yehudi Menuhin bei den Edinburgh-Festspielen mit den Violinkonzerten von Beethoven und Bartok folgten. Marschners Repertoire umfasst neben ungezählten Kammermusikwerken nicht weniger als 70 öffentlich aufgeführte Violinkonzerte. Neben seiner Tätigkeit als Geiger trat Marschner auch als Dirigent und Komponist hervor. Unter seinen Kompositionen nenne ich: die »Paganini- Variationen« für Violine und Orchester oder Klavier, zwei Violinkonzerte, die »Sonata da Requiem« für Solo-Violine sowie die »Liguria-Fantasie« für Orchester. Seine »Modernen Studien für Violine« sind zu einem Standardwerk für angehende Geiger geworden. Unter den Hobbys von Wolfgang Marschner sei das Schachspiel genannt, das »königliche Spiel«, in dem Marschner im Alter von 16 Jahren Simultanmeister bei einem Turnier in Dresden wurde. Ich möchte noch auf die reiche Tätigkeit Wolfgang Marschners als Lehrer und Organisator eingehen. Seit Marschner im Alter von 27 Jahren seine erste Professur erhielt, unterrichtete er ohne Unterbrechung an Musikhochschulen. 1975 übernahm er darüber hinaus die künstlerische Leitung der von Herrn Dr. Hermann Pflüger initiierten Stiftung – der »Pflüger-Stiftung« – in Freiburg, die sich der Förderung junger Geigentalente zum Ziel gesetzt hat. Marschner leitete Internationale Violinkurse in Weimar, Peking, Seoul, Cleveland, London, Warschau, St. Petersburg, Bukarest und Kairo. Die Meisterkurse im schweizerischen Lenzerheide kamen hinzu. Der Förderung des Nachwuchses diente auch die Gründung des »Kammerorchesters Wolfgang Marschner« vor 35 Jahren, sowie die von ihm ins Leben gerufene Ludwig- Spohr-Gesellschaft und der Ludwig-Spohr-Wettbewerb und der Geigenbauwettbewerb »Jacobus Steiner«, der das Ziel verfolgt, jungen, begabten  Geigern gute Instrumente zur Verfügung zu stellen.

Stelle für Maria Sintamarian

Master-Studentin wird direkt nach Studienabschluss an das Tiroler Landeskonservatorium berufen

Maria Sintamarian, Master-Absolventin im Fach Klavier der Klasse Prof. Christoph Sischka wurde direkt nach Studienabschluss in einem internationalen Berufungsverfahren des Tiroler Landeskonservatoriums auf die Stelle einer Professorin für Klavier berufen. Inzwischen schloss sie auch den Masterstudiengang Musiktheorie bei Prof. Hans Fuhlbom erfolgreich ab.

Im Verlauf ihres Masterstudiums wurde Maria Sintamarian mehrfach bei internationalen Klavierwettbewerben in Italien ausgezeichnet, u. a. mit dem 1. Preis „Premio Vittoria Caffa Righetti“ in Cortemilia, mit dem Grete Sultan-Preis beim „Nuova Coppa Pianisti“ in Osimo für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes sowie dem 2. Preis ex-aequo, ohne Verleihung des 1. Preises, beim Euterpe-Klavierwettbewerb in Bari mit zusätzlichem Bach-Preis. Schon diese Auflistung zeigt die stilistische Spannbreite, mit der Maria Sintamarian ihre Programme gestaltet, was sich auch in Konzertbesprechungen niederschlägt: https://www.feuilletonfrankfurt.de/2019/02/13/die-pianistin-maria-sintamarian-im-hauskonzert-von-viviane-goergen/

Ihr nächster Auftritt in Freiburg soll am 22. Juni im Rahmen des Ebneter Kultursommers erfolgen.

Link: https://www.konstirol.at/team/professorinnen/sintamarian-maria-mmus/

Herzlichen Glückwunsch!

 

Erneuter Erfolg für das Klavierduo Petkūnaitė

2. Preis beim Ilmari Hannikainen Piano Chamber Music Competition 2020

Die litauischen Zwillingsschwestern Auguste und Ieva Petkūnaitė (Bachelorstudentinnen der Klasse Prof. Christoph Sischka) gewannen beim Ilmari Hannikainen Klavierkammermusikwettbewerb in Jyväskylä/Finnland den mit 6000 Euro dotierten 2. Preis. Sie waren damit das bestplatzierte Klavierduo.

Der anspruchsvolle Kammermusikwettbewerb führte nach einer Vorauswahl per Video über drei Runden einschließlich eines Konzertes mit dem Jyväskylä Sinfonieorchester.

Link zum Wettbewerb: https://kesmes.fi/musiikkikilpailut-2019-ja-2020/ilmari-hannikainen-pianokamarimusiikkikilpailu-28-2-5-3-2020/palkinnot-the-prizes/

Herzlichen Glückwunsch!

14 erste Preise für FAB-Vorstudierende bei “Jugend musiziert”

Landeswettbewerbe und der Bundeswettbewerb müssen abgesagt werden

FAB-Vorstudierende waren bei mehreren Regionalwettbewerben des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ äußerst erfolgreich, alle erhielten 1. Preise mit Weiterleitung, neunmal wurden 25 Punkte erzielt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem hervorragenden Abschneiden!

Zum Schutz der Bevölkerung und um die weitere Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen wurden mehrere Landeswettbewerbe, darunter der in Tuttlingen/Baden-Württemberg sowie der Bundeswettbewerb abgesagt. Dies ist in den vorangegangenen 56 Jahren seit Bestehen des Wettbewerbs noch niemals eingetreten.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Wertung Klavier (solo):

Cosima Brandner, Altersgruppe III, 24 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. C. Sischka)

Wie-Chieh Liao, Altersgruppe V, 25 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. C. Sischka)

Theresa Heidler, Altersgruppe V, 25 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. C. Sischka)

Konrad Fitzenberger, Altersgruppe VI, 23 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. E. Kolodin)

Adrian Henke, Altersgruppe VI, 25 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. E. Kolodin)

 

Wertung Streicher-Ensemble:

Sofie-Marie Starkloff, Violine, Altersgruppe IV, 24 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. S. Zgraggen)

(zusammen mit Janina Starkloff, Violine)

Moë Dierstein, Violine, Altersgruppe IV, 25 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. S. Zgraggen)

(zusammen mit Maximiliane Lorenz, Violoncello)

Dana Bostedt, Violine, Altersgruppe V, 25 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. S. Zgraggen) zusammen mit Moë Dierstein, Violine, Altersgruppe V, 25 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. S. Zgraggen)

Yuna Dierstein, Violoncello, Altersgruppe III, 25 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse B. Ellis)

(zusammen mit Mathilda Dendorfer, Violine)

Elisabeth Brobeil, Violine, Altersgruppe VI, 25 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. S. Zgraggen) zusammen mit Elias Falk, Violine, Altersgruppe VI, 25 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. W. Christ)

 

Wertung Orgel plus:

Felix Wunderle, Orgel, Altersgruppe VI, 23 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. M. Maierhofer) zusammen mit Muriel Müller, Viola/Percussion, Altersgruppe VI, 23 Punkte, 1. Preis m. W. (Klasse Prof. H. Stene)

 

Herzlichen Glückwunsch verbunden mit der Hoffnung auf eine Normalisierung der Lage!

1. Preis für das Klavierduo Petkūnaitė

Auguste und Ieva Petkūnaitė treten im Teatro Massimo Bellini in Catania auf

Auguste und Ieva Petkūnaitė (Bachelor-Studentinnen der Klasse Prof. Christoph Sischka) gewannen beim 28. Internationalen Wettbewerb „Gianluca Campochiaro“ für Klavier, Streichinstrumente, Kammermusik und Operngesang den „Primo Premio Assoluto“ in der Kategorie Klavier vierhändig. Neben dem Preisgeld war damit ein Auftritt am 2. Februar 2020 im Teatro Massimo Bellini in Catania verbunden.

Link zur Homepage: http://www.concorsointernazionalegianlucacampochiaro.it/

Wir gratulieren!

Erfolg für Seina Saito

2. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Gianluca Campochiaro“ in Sizilien

Seina Saito (Master-Studentin der Klasse Prof. Christoph Sischka) gewann beim Internationalen Wettbewerb „Gianluca Campochiaro“ in Catania in der Wertung Klavier solo bis 30 Jahren einen 2. Preis. Der Wettbewerb wurde in dieser Kategorie in zwei Runden ausgetragen und fand Ende Januar 2020 auf Sizilien statt.

Herzlichen Glückwunsch!

Gesundheit und Musizieren in Zeiten der Corona-Epidemie

Das Freiburger Institut für Musikermedizin stellt Tipps und Übungen für die Zeit der Hochschulschließung vor

Auf der Webseite des Freiburger Institut für Musikermedizin finden Interessierte ab sofort Tipps zum Umgang mit der aktuellen Situation.

Neben psychologischen Empfehlungen zur Steigerung der Resilienz finden sich hier ganz konkrete Übungsanleitungen für Instrumentalisten und Sänger, um auch in Zeiten der Hochschulschließung an sich arbeiten zu können.

Studentin qualifiziert sich für Internationalen Chopin-Wettbewerb

Hana Igawa kann in der Vorrunde überzeugen

Hana Igawa, Masterstudentin Klavier in der Klasse Prof. Eric Le Sage, hat die Vorrunde des renommierten Internatonalen Chopin-Wettbewerbs bestanden.

Der Internationale Chopin-Wettbewerb ist einer der ältesten und angesehensten Musikwettbewerbe der Welt. Er gehört ferner zu den wenigen Klavierwettbewerben, die dem Werk eines einzigen Komponisten gewidmet sind.
Der Hauptgedanke des Wettbewerbs ist die Förderung junger Pianisten, die Teilnehmer dürfen 17 bis 28 Jahre alt sein. Auf die Sieger warten lukrative Verträge in den besten Konzerthäusern.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs!

Symposium „Ludwig van Beethoven: der Gehörte und Gehörlose“

Beethoven-Jubiläumsgesellschaft Bonn, Universitätsklinikum Bonn und Freiburger Institut für Musikermedizin unternehmen eine medizinisch-musikalisch-historische Zeitreise

Am 12. und 13. Juni 2020 findet das Symposium der Beethoven Jubiläums Gesellschaft in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Bonn (UKB) und des Freiburger Instituts für Musikermedizin (FIM) im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ), Gebäude 13, Universitätsklinikum Bonn, Venusberg-Campus 1, 53127 Bonn statt.

Weitere Informationen auf der Seite der Beethoven Jubiläums GmbH

Informationen zum Coronavirus (2019-nCoV)

Aktuelle Informationen zum Schutz vor COVID-19 an der Hochschule für Musik Freiburg unter www.mh-freiburg.de/corona

Unter www.mh-freiburg.de/corona finden Sie Informationen Rund um das Thema Schutz vor COVID-19 an der Hochschule für Musik Freiburg.

FSJ Kultur an der Hochschule für Musik Freiburg

Bis zum 15. März für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur bewerben

Menschen, die Interesse haben, ein Jahr an der Hochschule für Musik Freiburg in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Konzertorganisation mitzuwirken, können sich bis zum 15. März 2020 für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur bewerben. Das Jahr beginnt am 1. September 2020 und endet am 31. August 2021.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Stellenausschreibung.

Jetzt für das E.T.A. Hoffmann Stipendium bewerben

Bis zum 15. Februar 2020 Bewerbungen möglich

Die Deadline für Bewerbungen für das E.T.A. Hoffmann Stipendium ist der 15. Februar 2020.
Weitere Informationen auf unserer Seite über Stipendien.

Abschiedskonzert für Cornelius Schwehr

Studierende und Lehrende verabschieden den langjährigen Weggefährten (bitte auf den Beitragtitel klicken)

Vom Studenten zum Professor: Cornelius Schwehr, ehemaliger Leiter des Instituts für Neue Musik, und die Freiburger Musikhochschule sind seit 45 Jahren eng verbunden. Anlässlich seines Ruhestandes wird zu Ehren des Professors für Komposition, Musiktheorie und Filmmusik am Donnerstag, den 13. Februar 2020, ein Abschiedskonzert im Wolfgang-Hoffmann-Saal der Musikhochschule veranstaltet. Beginn ist um 19 Uhr. Studierende und Lehrende der Hochschule für Musik Freiburg verabschieden sich mit musikalischen Beiträgen von ihrem langjährigen Wegbegleiter.

1975 begann Schwehr seine musikalische Ausbildung an der Freiburger Musikhochschule, 1981 begann er als Lehrbeauftragter für Musiktheorie zu arbeiten. Es folgten unter anderem Stationen in Karlsruhe und Winterthur/Schweiz. 1995 übernahm er die Professur für Musiktheorie und Komposition in Freiburg und prägte seitdem das Profil des Instituts für Neue Musik. Beispiele dafür sind die Gründung des Studios für Filmmusik in 2008 und des dazugehörigen Studiengangs. Damit war die Hochschule für Musik Freiburg bundesweit die einzige Einrichtung mit diesem Angebot.

Woher kommt Cornelius Schwehrs Begeisterung für Filmmusik? „Eigentlich war es Zufall. Ich bin über persönliche Kontakte zur Medienwerkstatt Freiburg gekommen und habe angefangen für sie Filmmusik zu komponieren“, erklärt Schwehr. Berühmt geworden ist der Film „Zeit der Kannibalen“, der sich inhaltlich um das Finanzsystem dreht. Eines seiner letzten großen Projekte war die Komposition für die Neufassung von dem Film „Der müde Tod“ von Fritz Lang, welcher bei der Berlinale 2017 Premiere feierte. Trotzdem sagt Schwehr: „Ich bin kein klassischer Filmmusiker. Ich bin ein leidenschaftlicher praxisnaher Musiktheoretiker mit Zugriff auf 600 Jahre Musikgeschichte und geübt darin, in vielen Stilen Musik zu schreiben. Da hängt mein Herz dran.“

Vor Kurzem hat Schwehr zum letzten Mal Abschlussprüfungen von Studierenden abgenommen. Seinem Abschied begegnet er mit gemischten Gefühlen. „Wenn es mir nichts ausmachen würde, hätte ich etwas falsch gemacht“, sagt Schwehr. Ihn verband stets eine enge Beziehung zu seinen Studierenden. Nach jeder Unterrichtsstunde hätten nicht nur die jungen Musikerinnen und Musiker, sondern auch er selbst, etwas dazugelernt. Trotz allem sei es „langsam auch mal gut“, so Schwehr. Er freut sich über die zusätzliche Zeit. Schwehr möchte weiter komponieren und große Spaziergänge machen. Als Kaiserstühler, verheiratet mit einer Frau aus Südtirol, hat er dafür auch die besten Voraussetzungen.

Tomoka Yamagata beim Orchester des Staatstheaters Kassel

Studentin macht Praktikum als 1. Geige

Tomoka Yamagata, Studentin aus der Violinenklasse Prof. Hamann, hat einen Praktikumsplatz als 1. Geige beim Staatstheater Kassel erhalten.

Herzlichen Glückwunsch!

LMN-Benefizkonzert am 1. April 2020

Live Music Now in der Hochschule für Musik Freiburg

Am 1. April 2020 findet das nächste Benefizkonzert von Live Music Now mit den neuen Stipendiaten in unserer Musikhochschule statt. Wir können uns auf acht Duos in vielfältiger Konstellation, ein Jazz-Trio und ein Gesangsquartett freuen!

Deutschlandstipendien und FrauenFörderstipendien 2019/2020

Neun Studierende dürfen sich über Stipendium freuen

An der Hochschule für Musik Freiburg werden seit dem Wintersemester 2011/12 jährlich im Dezember Deutschlandstipendien vergeben. Das Deutschlandstipendium fördert Studierende sowie Studienanfängerinnen und Studienanfänger, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Sie erhalten 300 Euro monatlich – die Hälfte vom Bund und die andere Hälfte von privaten Stiftern. Dieses Bündnis aus zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlicher Förderung ist das Besondere am Deutschlandstipendium. Der Leistungsbegriff, der dem Stipendium zugrunde liegt, ist bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

Folgende Studierende haben ein Deutschland-Stipendium erhalten:

Mariia Iudenko, Klavier
Clara Jäckle, Violine
Solvejg Maedler, Violine
Nisa Metlillo, Gitarre
Yeseul Moon, Klavier
Taejun Park, Violine
Isabel Weller, Gesang

Das FrauenFörderStipendium Musik der Hochschule für Musik Freiburg wird aus den Mitteln des Professorinnenprogramms finanziert. Gefördert werden sollen besonders begabte und leistungsstarke Studentinnen der Hochschule für Musik Freiburg, die erwarten lassen, die Präsenz von Frauen in Fächern, in denen sie im Beruf unterrepräsentiert sind, zu erhöhen oder die eine berufliche Karriere im Hochschulbereich als Professorin anstreben. Die monatliche Zuwendung beträgt 400,00 EUR und wird für jeweils zwei Semester vergeben.

Folgende Studierende haben ein FrauenFörderStipendium erhalten:

Sophia Kälber, Trompete
Jinhee Kim, Gitarre

 

Herzlichen Glückwunsch!

Beitrag von Thade Buchborn und Elisabeth Theisohn

in „Praxen und Diskurse aus Sicht musikpädagogischer Forschung“

Kreative musikalische Handlungsprozesse erforschen : Einblicke in ein Verfahren der videobasierten Rekonstruktion von Gruppenimprovisations- und -kompositionsprozessen von Schülerinnen und Schülern / Thade Buchborn, Elisabeth Theisohn & Johannes Treß. In: Praxen und Diskurse aus Sicht musikpädagogischer Forschung / Verena Weidner, Christian Rolle (Hrsg.). - Münster ; New York - (2019), S.69-85

Signatur: Sbh 1 Musi 40

Neue Komposition von Otfried Büsing

„Oh heaven, o earth“ ab sofort in der Bibliothek ausleihbar

Oh heaven, o earth : drei Gesänge aus der Oper "as dreams are made on" nach Shakespeares "Tempest" : (1999-2009) : für Tenor/Bariton und Klavier, for tenor/baritone and piano / Otfried Büsing. Brühl : edition gravis, [2019]. 2 Spielpartituren

Signatur: 2.2 Buesi

Feminismus und Gender in elektronischer Musik

Neuer Beitrag von Janina Klassen

Körper_los : elektronische Musik und Geschlecht / Janina Klassen. In: Heroines of Sound : Feminismus und Gender in elektronischer Musik / Sabine Sanio/Bettina Wackernagel (Hg.). - Hofheim : Wolke - (2019), S. 112 - 117

Signatur: Sbc 770 Hero

Robert Neumann tritt in Stuttgarter Liederhalle auf

SWR2 New Talent spielt auf SWR2 Preisträgerkonzert

Robert Neumann: SWR2 New Talent, Ausnahmepianist und Studierender bei Prof. Kolodin an unserer Musikhochschule. Der 18-jährige hat am Freitag auf dem SWR2 Preisträgerkonzert in der Stuttgarter Liederhalle gepielt. Dort begeisterte er gemeinsam mit der Mezzosopranistin Eva Zaïcik und dem SWR Symphonieorchester das Publikum. Wer bei dem Konzert nicht dabei sein konnte, kann sich die Interpretation von Sergej Rachmaninows „Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester“ nachträglich anhören: Dazu einfach auf der Webseite von SWR2 die Schlagwörter „Robert Neumann Preisträgerkonzert“ eingeben – Dann heißt es Zuhören und Genießen!

Erfolg für Flötistin

Isabelle Brüning bei Orchester des Freiburger Stadttheaters

Die Masterstudentin im Fach Querflöte Isabelle Brüning (Klasse Prof. Mario Caroli) hat das Probespiel für eine Aushilfe beim Orchester des Stadttheaters Freiburg gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Erster Preis und drei Sonderpreise

Miku Arizono überzeugt bei internationalem Klavierwettbewerb in Italien

Frau Miku Arizono (Master-Studentin der Klasse Prof. Mishory) hat beim internationalen Klavierwettbewerb in Livorno, Italien, den ersten Preis errungen. Drei Sonderpreise kamen hinzu: davon ein Sonderpreis für die Aufführung eines Werks, das nach 1900 geschrieben wurde (in diesem Falle Arizonos eigenes Werk: "Wirbel"), sowie eine Produktion einer CD. Konzerte in Italien sind in der nächsten Saison vorgesehen.

Wir gratulieren!

Kompositionsstudentin erhält Stipendium

Farzia Fallah bekommt Stipendium der Kunststiftung NRW

Farzia Fallah (Absolventin im Konzertexamen Komposition, Klasse Prof. Schöllhorn) hat ein mehrmonatiges Stipendium der Kunststiftung NRW im Künstlerdorf Schöppingen erhalten. 

Herzlichen Glückwunsch!

BBBC – BigBandBootCamp

Die Hochschule für Musik Freiburg, die SWR BigBand und die BDB-Musikakademie veranstalten vom 31. Januar bis 2. Februar 2020 das BigBandBootCamp in Staufen

Innerhalb des BigBandBootCamps werden bekannte und neue Songs in verschiedenen Ensembles und Besetzungen einstudiert. Zusätzlich finden Workshops zu den Themen Einführung in die Improvisation, Impro für Fortgeschrittene, BigBand-Style, BigBand mit erweitertem Instrumentarium, Literatur für gemischte Ensembles, Ensembleleitung Jazz/Pop, Leitung einer BigBand u.a. statt. Das Festival soll Lust machen, den Sound und die Vielfalt von BigBands und Combos zu erweitern. Die Teilnehmer sollen den Spaß und die mitreißende Power von Pop, Rock und Jazz erleben und erfahren, wie beides dem Publikum vermittelt werden kann. Anmelden können sich Leiter von Ensembles, Bands, Combos und Orchestern, Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten folgender Instrumente: Querflöte, Klarinette, Fagott, Saxophon, Trompete, Flügelhorn, Horn, Posaune, Tenorhorn, Euphonium, Tuba, E-Bass, Kontrabass, Schlagzeug, Gitarre, Klavier. Weitere Instrumente auf Anfrage.

Das BBBC findet in Kooperation mit der Musikhochschule Freiburg und der SWR BigBand statt.

Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg
Für alle Kurse der BDB-Musikakademie können Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in Baden-Württemberg beschäftigt sind, bei ihrem Arbeitgeber Bildungsurlaub über das Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg BzG BW beantragen.

Weitere Informationen im Kursprogramm der Musikakademie (Seite 33)
Flyer hier

Erfolg für Séverine Ballon

Kompositionsstudentin gewinnt "Coup de Coeur 2019 Académie Charles Cros“

Séverine Ballon (Klasse Prof. Schöllhorn) hat für ihre CD „inconnaissance" den renommierten "Coup de Coeur 2019 Académie Charles Cros“ gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Flötist gewinnt Probespiel

Zeitvertrag bei Staatskappelle Dresden

Der Konzertexamens-Student im Fach Querflöte Hyungjin Jang (Klasse Prof. Mario Caroli) hat einen Zeitvertrag als 2. Flöte bei Staatskappelle Dresden gewonnen.

Wir gratulieren!

Erfolg für Freiburger Bläser

Probespiel bei Gustav Mahler Jugendorchester gewonnen

Irene Martínez Navarro, Studentin im Fach Klarinette (Klasse Prof. Herold)  und Giovanni Epasto, Student im Fach Fagott (Klasse Prof. Chenna) haben das Probespiel beim renommierten Gustav Mahler Jugendorchester gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Konzert „Sacred Concert“ am Sonntag wird verlegt

Am Sonntag, dem 2. Februar 2020, werden Hochschulchor und Big-Band der Hochschule statt in Lahr um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche Bad Dürrheim konzertieren.

Weitere Informationen zum Konzert finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Alfonso Gómez gewinnt den “Grand Prix du Disque Musique Contemporaine de Académie Charles Cros 2019”

Professor darf sich über bedeutenden Musikpreis freuen

Alfonso Gómez, Professor für Klavier, hat für seine Einspielung mit dem gesamten Klavierwerk so wie mit dem Klavierkonzert von Ramon Lazkano (KAIROS) den “Grand Prix du Disque Musique Contemporaine de Académie Charles Cros 2019” bekommen. Der Preis gilt als bedeutendster französischer Musikpreis für Einspielungen und wurde am Donnerstag, dem 16. Januar 2020 bei der Zeremonie bzw. Preisverleihung im Paris bekannt gegeben.

Wir gratulieren!

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