NachrichtenNews

Nachrichten

Schließen

Neuer Sammelband mit Beiträgen von Prof. Dr. Felix Diergarten, Prof. Dr. Ludwig Holtmeier und Dr. Nathalie Meidhof.

Musiktheorie im 19. Jahrhundert : 11. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie in Bern 2011 / herausgegeben von Martin Skamletz,  Michael Lehner und Stephan Zirwes. - In erster Auflage. - Schliengen/Markgräflerland : Edition Argus, März 2017. - 361 Seiten : Notenbeispiele.
(Musikforschung der Hochschule der Künste Bern  / Hochschule der Künste Bern Urheber ; Band 7)
ISBN 978-3-931264-87-1

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur Sbo 4 Musi


Zusammenfassung des Inhalts (Edition Argus):

Der 11. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie in Bern (2. bis 4. Dezember 2011) stand unter dem Motto »Musiktheorie im 19. Jahrhundert« und bezog sich damit thematisch auf den Profilschwerpunkt der gastgebenden Hochschule der Künste Bern, die einen wichtigen Teil ihrer Lehr- und Forschungsaktivitäten in die Auseinandersetzung mit Musik und Musiktheorie des 19. Jahrhunderts investiert.
In den Keynote-Lectures sowie in zahlreichen Vorträgen dokumentiert dieser Band aktuelle Forschungsansätze: Theoriebildung findet im 19. Jahrhundert nicht nur in den maßgeblichen Publikationen einflussreicher Theoretiker statt, sondern zu großen Teilen in »kleineren Diskursen«: in Zeitschriftenartikeln, pädagogischen Schriften, Manuskripten und Skizzen – und nicht zuletzt in impliziter Form im Unterricht selbst. Mit Hilfe dieser teils noch wenig erschlossenen oder umständlich zu rekonstruierenden Quellen lässt sich unser Blick auf die musikalische Theorie und Praxis des 19. Jahrhunderts beträchtlich erweitern. Es werden Rezeptionsstränge sichtbar, die bislang wenig oder nicht wahrgenommen wurden.
War ein Großteil der bisherigen Studien und Überblicksdarstellungen zur Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts der Idee eines historischen Hauptstranges verpflichtet, so werden im vorliegenden Band Nebenpfade und Vernetzungen sichtbar – eine Vielfalt an möglichen Ansatzpunkten, die zu weiterer Forschung einladen.

Schließen

Die Masterstudentin Kontrabass hat eine Tutti-Stelle im Orchester der Niedersächsischen Staatsoper Hannover gewonnen.

Victoria Kirst studiert in der Klasse von Prof. Božo Paradžik. Sie beginnt mit ihrem Probejahr ab Herbst 2017.

Herzlichen Glückwunsch!

Schließen

Vom 5. bis 9. September können Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren gemeinsam singen, spielen und auf der Bühne stehen. Anmeldeschluss ist der 21.7.2017.

Die "KinderSingWoche" ist ein Projekt, bei dem Musikstudierende verschiedener Fachrichtungen mit Kindern sowohl in Kleingruppen als auch im großen Chor proben.

Besonderer Wert wird dabei auf den richtigen und gesunden Gebrauch der Stimme gelegt. Es wird gesungen, improvisiert, gespielt und natürlich wird es zum Abschluss für Familie und Freunde eine Aufführung geben.

Die "KinderSingWoche" findet in der letzten Woche der Sommerferien von Dienstag, 5. September bis Freitag, 9. September 2017 jeweils von 11.00 bis 15.00 Uhr in der Musikhochschule Freiburg statt. Für Verpflegung wird gesorgt. Die genauen Informationen folgen nach der Anmeldung.

Die Gesamtleitung liegt bei Prof. Katharina Kutsch.

Anmeldung:
Per E-Mail an k.kutsch(at)mh-freiburg.de mit dem Stichwort KiSiWo

Anmeldeschluss ist der 21.7.2017. Die TeilnehmerInnen-Zahl ist auf 50 begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

Schließen

Neues Lexikon mit Beiträgen von Hans Aerts, Prof. Dr. Felix Diergarten, Prof. Dr. Ludwig Holtmeier und Dr. Nathalie Meidhof.

Lexikon Schriften über Musik / herausgegeben von Hartmut Grimm und Melanie Wald-Fuhrmann. - Band 1. Musiktheorie von der Antike bis zur Gegenwart / herausgegeben von Ullrich Scheideler und Felix Woerner. - Kassel : Bärenreiter ; Stuttgart : Metzler, [2017]. - XV, 550 Seiten : Diagramme, Notenbeispiele ; 23.5 cm x 15.5 cm, 0 g.
ISBN 978-3-476-02539-5

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur Sba 12 Lexi 1


Beschreibung des Bärenreiter-Verlags:

Dieses Lexikon ist ein Novum der Musikliteratur. Erstmals werden alle wichtigen Texte zur Musiktheorie und Musikästhetik in lexikalischer Form von internationalen Spezialisten beschrieben und dadurch für die Wissenschaft und Praxis leichter zugänglich gemacht.

In drei Bänden werden knapp 800 Schriften über Musik des europäischen, nordamerikanischen, arabischen, indischen und ostasiatischen Kulturbereichs erfasst.

Band 1
(BVK 2032) vereinigt gut 260 Artikel zu musiktheoretischen Schriften der europäisch-nordamerikanischen Musikliteratur. Er berücksichtigt sowohl das Schrifttum der griechischen und römischen Antike als auch des Mittelalters bis zur Gegenwart. Auf diese Weise werden Einblicke in die vielfältigen Diskurse gegeben, zum Beispiel über die Interpretation des antiken Tonsystems zwischen 1500 und 1600, über das Verhältnis von Kontrapunkt und Harmonik sowie über musikalische Formen im 18. und 19. Jahrhundert. Schließlich kommen auch neuere internationale Entwicklungen der Musiktheorie wie die Pitch-class-set-Analyse, die Tonfeldtheorie und die Neo-Riemannian-Theory zur Sprache.

Schließen

Am Samstag, den 24.6. um 17 Uhr verwandeln Schlagzeug- und Posaunen-Studierende der Musikhochschule den Freiburger Münsterplatz zur großen Bühne.

Es spielen Studierende der Klasse Prof. Bernhard Wulff (Schlagzeug) und Prof. Fabrice Millischer (Posaune). Beim Stück „Music for Pieces of Wood and Stone“ spielt ein Steinmetz der Münsterbauhütte mit “seinem” Werkzeug, einem Stück Stein, mit.

Das Konzert findet auf der Nordseite des Monsterplatzes gegenüber dem Kornhaus statt. Das Konzert dauert ca. eine Stunde, der Eintritt ist frei.

Das Programm:
 
Schlagzeuger: Trommelfanfare /Klangwelle um das Münster
Posaunen: Fanfare "La Péri" - Paul DUKAS
Schlagzeuger: Steve Reich MUSIC FOR PIECES OF WOOD AND STONE
Posaunen:  Das Tor von Kiev (Auszug von den Bildern einer Ausstellung) - Modest MOUSSORGSKY
Schlagzeuger: Xenakis  REBONDS, Version für Ensemble
Posaunen: Mars (aus den Planeten) - Gustav HOLST
Schlagzeuger: B.Wulff,  CARILLON
 
Über das Konzert hinaus wird es stündlich zwischen 12 und 17 Uhr eine kleine Solo-Trompeten-Fanfare geben: Das Leonoren-Signal. Es wird vom Gerüst aus über dem Münsterplatz erklingen.

Schließen

Die erste CD des internationalen Blechbläserquintetts mit Prof. Wim Van Hasselt für Channel Classics Records.

Eine spannende Kombination aus virtuosen Werken vom Barock bis zum 20. Jahrhundert von Komponisten wie Pergolesi, Albéniz, Bartók, Berio, James MacMillan und Jacob TV mit einer Vielfalt an Klangfarben (Klavizimbel, Orgel, Boombox und Percussion).

Wim Van Hasselt und Alexandre Baty, Trompete
Jasper de Waal, Horn
Jörgen van Rijen, Posaune
Stéphane Labeyrie, Tuba

Die CD ist in der Bibliothek erhältlich unter der Signatur CD 6392.

Homepage Wim Van Hasselt

Schließen

Zu seinem 250. Todestag spielen Lehrende und Studierende des Institutes für Historische Aufführungspraxis Kammermusikwerke von Georg Philipp Telemann.

Das Konzert findet um 17:30 Uhr in der Kapelle St. Michael auf dem Alten Friedhof Freiburg-Herdern statt.

„Wie viele Jahre wäre vielleicht die Music in Deutschland nicht noch elend und erbärmlich geblieben, wenn kein Telemann aufgestanden, der durch sein göttliches Genie und durch seinen überaus großen Fleiß die Music aus der Finsterniß herausgezogen, und ihr einen ganz anderen und neueren Schwung gegeben“?

Johann Heinrich Rolle, Komponistenkollege Telemanns, zum Tod Telemanns

Anläßlich des 250. Todestag von Georg Philipp Telemann spielen Lehrende und Studierende des Institutes für Historische Aufführungspraxis Kammermusikwerke in verschiedenster Besetzung.

Als krönenden Abschluss hören Sie das Doppelkonzert für Blockflöte, Viola da Gamba, Streicher und B.c. mit Isabel Lehmann, Blockflöte, Matthias Müller, Viola da Gamba unter der Leitung von Gottfried von der Goltz (Violine).

Georg Philipp Telemann (1681-1767) zählte zu den berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Was heute im Rückblick oft die Ära des Johann Sebastian Bach genannt wird, hätten Zeitgenossen zumindest in Deutschland als die Epoche des Georg Philipp Telemann bezeichnet.
Telemann wusste genau, was seinem Publikum gefiel. Seine Musik war modern, einfallsreich, oft mit musikalischen Anleihen aus verschiedenen europäischen Ländern gespickt, z.B. aus Frankreich, Italien und Polen.

Lassen Sie sich von Telemanns Kammermusik überraschen und genießen Sie in der Konzertpause den wunderschönen Friedhofspark mit erfrischenden Getränken, Brezeln und Freiluft-Flötentönen mit Telemanns Solo-Fantasien.

Schließen

Der Flötist (Bachelor Klasse Mario Caroli) hat das Praktikum beim SWR Sinfonieorchester gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Schließen

Die Flötistin hat eine Soloflöte-Feststelle beim Hessischen Staatsorchester Wiesbaden gewonnen.

Jessica Jiang studiert Konzertexamen in der Klasse von Mario Caroli.

Schließen

Der Tenor hat beim Internationalen Wettbewerb cantateBach! in Greifswald den 4. Platz errungen.

zweiter von links: Ronan Caillet

Er war der einzige männliche Teilnehmer, der von den acht FinalistInnen prämiert wurde und darf sich über ein Preisgeld von € 1000,- freuen. Die PreisträgerInnen sangen am 12.6. zur Eröffnung der renommierten Greifswalder Bachwoche im Dom St. Nikolai die Solopartien in Johann Sebastian Bachs MAGNIFICAT unter der Leitung von KMD Prof. Jochen A. Modeß. Ronan Caillet ist BM-Absolvent der Klasse Prof. Torsten Meyer.

Herzliche Glückwünsche!

www.cantate-bach.de

Schließen

Workshop mit Coach Kirsten Peters für einen erfolgreichen Einstieg in den Musikberuf am 27.6. um 14 Uhr.

Das Team der Gleichstellung bietet für Studentinnen der Hochschule einen Workshop zum Thema „Professionell bewerben und netzwerken – für einen erfolgreichen Einstieg in den Musikberuf“ an. Kirsten Peters, intact-coaching Berlin, kommt am 27.6.2017 nach Freiburg und wird sich zwischen 14.00 Uhr und 20.00 Uhr intensiv mit den Teilnehmerinnen u.a. zu Themen wie Selbstmanagement,  richtige Bewerbungsunterlagen, positives Netzwerken, Überwinden von wie Hemmungen bei der Selbstvermarktung auseinander setzen.

Die Themen bereiten auf die häufig gelebte Patchwork-Existenz von Musikerinnen und Musikern in unserer Gegenwart vor. Nutzen Sie die Chance  - während des Studiums stehen Ihnen diese Möglichkeiten kostenlos zur Verfügung!

Es gibt noch einige Plätze - Anmeldungen per Mail sind noch möglich bis 23.06. an: j.pfann(at)mh-freiburg.de

Website Coach Kirsten Peters

Schließen

Vom 17. Juni bis 8. Juli spürt die Hochschule für Musik den Wegen der Familie Mendelssohn in Freiburg nach. Es gibt die Möglichkeit, in einem Werkstattkonzert selbst mitzusingen, an einem Fahrradausflug an die verschiedenen Wirkungsstätten teilzunehmen sowie ein Symposium, Konzerte und einen „Mendelssohn-Transpositionswettbewerb“ zu besuchen.

Der Name Mendelssohn steht für Religionstoleranz, Weltoffenheit und kulturelles Engagement. Der Philosoph Moses Mendelssohn stand Pate für Lessings „Nathan der Weise“, sein Enkel Felix Mendelssohn Bartholdy war ein genialer, die musikalische Romantik entscheidend prägender Komponist und ein fulminanter Musiker. Er gründete die Musikhochschule Leipzig, war Gewandhauskapellmeister und Wiederentdecker Bachs. Auch in Freiburg haben die Mendelssohns viele Spuren hinterlassen: Cécile und Felix verbrachten im Höllental ihre Hochzeitsreise, die Kantate „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ entstand in Freiburg und einer ihrer Söhne - Karl Mendelssohn-Bartholdy – war der Gründer des Historischen Seminars der Universität. Diesen Spuren geht die Hochschule für Musik mit dem Mendelssohn-Projekt, entwickelt und geleitet von Frank Markowitsch, Professor für Chor-leitung, nach.

Start ist am 17. Juni (Musikhochschule, Raum 117, 10-14 Uhr) mit der ersten Chorprobe für das Werkstatt-/Mitsingkonzert, das am 20. Juni um 20 Uhr in der Freiburger Friedenskirche stattfindet (Eintritt 8/4 Euro). Der Chor, der mittlerweile über 80 Mitwirkende zählt, besteht neben Studierenden der Musikhochschule aus Freiburger Bürgerinnen und Bürgern, die das jeweilige Werk gut kennen. Am Mendelssohn-Projekt werden zudem Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Freiburger Schulen teilnehmen.

Ebenfalls am 17. Juni findet mit dem Transpositions-Wettbewerb (Musikhochschule, Raum 117, 18 Uhr, Eintritt frei) eine konzertante Veranstaltung statt, die die Eigenschaften eines Tennis-Matches mit dem Balance-Akt eines gut ausgebildeten Gehörs praxisnah verbindet. Studierende der Klasse von Prof. Konrad Georgi „duellieren“ sich auf zwei gegenüber aufgestellten Flügeln und versuchen, mit dem transponierenden Vortrag einer Mendelssohnschen „Weltkulturerbe-Stelle“ zu punkten. Dabei informieren sie über die Struktur und den Aufbau genialer Stellen.

Am 1. Juli (Musikhochschule, Raum 156, 10-14 Uhr, Eintritt frei) steht beim Symposium „Eigens für dieses Fest componirt“ Felix Mendelssohn Bartholdys 2. Sinfonie „Lobgesang“ im Mittelpunkt. Prof. Dr. Janina Klassen, Prof. Dr. Felix Diergarten, Prof. Dr. Meinrad Walter und Prof. Dr. Joseph Willimann (alle Hochschule für Musik Freiburg) sowie Dr. Dr. Michael Fischer, geschäftsführender Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik, erläutern das Werk und setzen es in einen gesellschaftlichen Kontext.

Bei zwei Konzerten in Müllheim (Stadtkirche, 2.7., 18 Uhr, Eintritt frei) und im Wolfgang Hoffmann Saal der Musikhochschule (3.7., 20 Uhr, Eintritt 8/4 Euro) kommt der „Lobgesang“ dann auch zur Aufführung. Weiterer Höhepunkt ist dabei die Uraufführung des Werks „Chanson“ von Jan Esra Kuhl, das dieser eigens für das Projekt komponiert hat. Der „Lobgesang“ wurde zum 400. Jahrestag des Buchdrucks geschrieben. Die Komposition Kuhls beschäftigt sich mit der zentralen Frage, wie die damaligen gesellschaftlichen Veränderungs-prozesse mit aktuellen Entwicklungen in Zeiten der Digitalisierung vergleichbar sind.

Zum Abschluss des Projekts führt eine Fahrradtour am 8. Juli (Treffpunkt Hauptportal Frei-burger Münster, 10-13 Uhr) unter der Leitung von Prof. Meinrad Walter zentrale Wirkungsstätten der Familie Mendelssohn in Freiburg an (Anmeldung erbeten unter k.krol@mh-freiburg.de). An den einzelnen Orten wird Musik Mendelssohns erklingen. Die letzte Station bietet eine kulinarische Überraschung.

Am 24.6.2017 um 10.30 Uhr ist Prof. Frank Markowitsch Gast in der Sendung Treffpunkt Klassik Extra auf SWR 2 und stellt u.a. das Projekt vor.

Das detaillierte Programm sowie weitere Informationen finden Sie unter www.mh-freiburg.de/mendelssohn

Schließen

Das Institut für Musiktheater präsentiert am 17. und 18. Juni in Kooperation mit dem Theater Freiburg eine Fassung für zwei Klaviere von Neil Beardmore, Professor für Opernkorrepetition.

Foto: Maurice Korbel

Märchen begeistern uns lang über das Kindesalter hinaus – und wenn sie in eine so bezaubernde musikalische Form gegossen werden, wie Humperdinck (1854-1921) dies in seiner Märchenoper HÄNSEL UND GRETEL tat, ist ihnen die Gunst des Publikums auf lange Zeit sicher. Nicht nur zur Weihnachtszeit.

Das Familienleben am Rande der materiellen Existenz ist gleichermaßen vom grundsätzlich zärtlichen Umgang der Familie wie auch von der täglichen Überforderung, die die Armut mit sich bringt, geprägt. Kinder jedoch können den trüben Alltag zeitweise vergessen und sich in eigene Welten begeben. Der kindlichen Fantasie ist der von Nöten bedrängte Blick der Eltern oft nicht gewachsen.

In den Wald verstoßen, sind die Kinder dem vertrauten Alltag aber tatsächlich entrissen und auf sich allein gestellt. Fantasieräume öffnen sich und werden Realität. Die Begegnungen, die sich ergeben, sind folgenreich und berichten auch davon, dass Verletzungen und Traumata im zwischenmenschlichen Miteinander oftmals weitergegeben werden.

Das Sommerprojekt des Institut für Musiktheater in Kooperation mit dem Theater Freiburg nähert sich Humperdincks Oper aus einer Perspektive, die ihre kammerspielartigen Aspekte in den Vordergrund rückt: Träume und Alpträume, Fantasien und Ängste von Kindern, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen – und ebenso die Unbeholfenheit der Eltern, den Fantasien ihrer Kinder zu begegnen.
Diese Produktion bietet unseren Studierenden die Möglichkeit, sich dem Werk in einer auch musikalisch intimen Lesart zu nähern, die Verspieltheit gleichermaßen wie die Untiefen der Charaktere auszuloten und ihre stimmlichen wie darstellerischen Fähigkeiten bestmöglich zu präsentieren.

Musikalische Leitung, Klavier | Neil Beardmore
Musikalische Assistenz, Klavier | Kieran Staub
Inszenierung| Alexander Schulin
Bühne und Kostüme | Fabian Lüdicke
Choreografie | Emma-Louise Jordan

Studierende der Gesangsklassen: Céline Akçağ, Aina Martin, Eduard Wagner, Liying Yang, Martin Peters, Juliane Stolzenbach Ramos, Elisabeth Birgmeier u. a.

Sa 17.6. / So 18.6. 20 Uhr
Kleines Haus Theater Freiburg

Eintrittspreise: 23 Euro/19 Euro/8 Euro

Schließen

Der Schweizer Dirigent Simon Gaudenz wird ab der Spielzeit 2018/2019 neuer Generalmusikdirektor der Jenaer Philharmonie.

Simon Gaudenz studierte von 2001 bis 2006 an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Scott Sandmeier.

Das Jenaer Orchester wählte den Schweizer mit großer Mehrheit, wobei Gaudenz sich gegen weit über 100 Mitbewerberinnen undn Mitbewerber durchsetzte. Aus der großen BewerberInnenzahl waren zehn ausgewählt worden, die sich im Rahmen eines Konzertes der nun zu Ende gehenden Spielzeit dem Orchester wie dem Publikum vorstellten. Simon Gaudenz überzeugte die Jenaer MusikerInnen mit seinen fachlichen Qualitäten, seinen musikalischen Vorstellungen und Ideen sowie seiner Ausstrahlung als Mensch und Künstler. Bereits in der kommenden Spielzeit 2017-2018 wird er in sechs Konzerten am Jenaer Pult zu erleben sein, zum ersten Mal anlässlich des Saisoneröffnungskonzertes am 4. Oktober 2017.

Weitere Informationen:
Presseinformation der Philharmonie Jena

Schließen

Neue CD des Trio Vivente mit Anne Katharina Schreiber, Dozentin für Violine.

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur CD 6388

Piano trios : opp. 13 & 16 [CD] / Emilie Mayer ; Trio Vivente. - Georgsmarienhütte : Cpo, 2017. - 1 CD (63:22) ; 12 cm + 1 Booklet (15 Seiten). - Aufnahme "Kammermusikstudio des SWR, Stuttgart, October 7-9, 2015". - Interpreten: Trio vivente: Jutta Ernst, piano. Anne Katharina Schreiber, violin. Kristin von der Goltz, violoncello

Homepage Trio Vivente

Schließen

Neue CD von Kilian Herold, Professor für Klarinette - mit Sarah Maria Sun und dem Ensemble

More Nonsense.

Schon die Biografie des Komponisten Mátyás Seiber lässt verschiedene Lesarten und ganz unterschiedliche Perspektiven zu. Es ist gar nicht so leicht, ihn zu fassen: War er ein ungarischer Komponist aus der Budapester Schule des frühen 20. Jahrhunderts? Ein Unterhaltungsmusiker auf einem Ozeandampfer der 1920er Jahre? Der erste Jazzprofessor der Welt mit einem Lehrstuhl in Frankfurt am Main? Oder doch eher ein britischer Künstler, Chorleiter und Kompositionslehrer, international vernetzt und hochgeschätzt im London der Kriegs- und Nachkriegszeit?

Tatsächlich war Mátyás Seiber all das. Und seine Musik, gerade seine Kammermusik, zeugt davon, manchmal in wilden und witzigen Mischungen. Diese CD umfasst Werke, in denen Seiber die Klarinette und / oder die Singstimme in den Fokus rückt.

Kilian Herold und Sarah Maria Sun und Ensemble haben Seibers Kammermusik für Klarinette sowie Nonsense-Vertonungen von Edward Lear und Christian Morgenstern beim Label Cavi-Music auf CD eingespielt.

Mit Anton Hollich - Bassklarinette, Angela Bergmann - Fagott und Felix Borel, Violine sind auch drei weitere Dozenten der Freiburger Musikhochschule auf de CD vertreten.

Online-Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=m6rBNSsi9FI
https://www.youtube.com/watch?v=Ws9pG9uGwss&t=1s

More nonsense : clarinet chamber music and nonsense songs [CD] / by Mátyás Seiber ; Kilian Herold, clarinet ; Sarah Maria Sun, soprano. - Cologne : Avi-Service for music, 2017. - 1 CD (49:19) ; 12 cm + 1 Booklet (19 Seiten).
(Avi-music)
"Recording: I / II/ VII / XII 2015 Hans Rosbaud-Studio Baden-Baden Germany". - Interpreten: Kilian Herold (Klarinette) ; Sarah Maria Sun (Sopran) ; Felix Borel, Phillip Roy, Hwa-won Rimmer (Violine) ; Raphael Sachs (Viola) ;  Frank-Michael Gutmann (Violoncello) ; Carsten Linck (Gitarre)

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur CD 6389.

Schließen

Der 7. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik honoriert die künstlerisch wie pädagogisch herausragende Initiative in Rostock.

Seit 2010 setzt die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) einen starken Akzent auf die Bedeutung musikalischer Bildung. Mit der Ausschreibung des neuen Wettbewerbs „Musikpädagogik“ artikuliert sie explizit ihr Engagement für dieses Thema. Ebenso betont sie ihren Anspruch auf Exzellenz in der Lehrerinnen- bzw. Lehrerausbildung sowie den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen. Beide Fachbereiche sollen in ihrer Vielfalt und Attraktivität für die Öffentlichkeit sichtbarer gemacht und gewürdigt werden.

Am 29. Mai, beim Finale des diesjährigen Wettbewerbs, präsentierten Clemens K. Thomas  (Kompositionsklasse Schwehr, Freiburg) und Konstantin Dupelius (Musizierpädagoge mit  Abschluss Master of Arts) ihr 2014 gegründetes Projekt „NEUES ZEUG – Musik aus dem Jetzt für junge Entdecker“: In direkter Zusammenarbeit von Komponierenden, Lernenden und Unterrichtenden werden Instrumentalstücke entwickelt, in denen alle Beteiligten einer originär zeitgenössischen Klangsprache begegnen. Musik, die Kinder und Jugendliche gleichermaßen ernst nimmt und ihnen Freude bereitet, die herausfordernd UND spielbar ist. [Wir berichteten hier am 3.11.2015 s.u.]

Mit einem Förderpreis über 1000 €uro ehrte die Jury das progressive Konzept der Freiburger Initiative. Weitere Auszeichnungen gingen mit dem 1. Preis an den "Kölner Willkommenschor“ (Chor mit Partizipation von Geflüchteten der Musikhochschule Köln). Das Projekt „Fühl mal wie du klingst“ (Singen mit Gehörgeschädigten, Musikhochschule Düsseldorf) erhielt den 2. Preis. Der 3. Preis prämiert die Arbeit des Teams „Oper für Jung und Alt“ (Opernbesuche für Menschen mit Demenz, Musikhochschule Köln).

Mehr zum Thema:
NEUES ZEUG – Musik aus dem Jetzt für junge Entdecker
NEUES ZEUG – Musik aus dem Jetzt für junge Entdecker, Projektteaser
7. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen

Schließen
01.06.2017
Ruf nach Salzburg

Pauliina Tukianinen wurde zum Wintersemester 2017/18 als Universitätsprofessorin für Liedgestaltung an die Universität Mozarteum berufen.

Pauliina Tukiainen unterrichtet seit 2013 Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Freiburg. Von 2013-1015 hatte sie einen Mathilde-Planck-Lehrauftrag inne.

Sie studierte Klavier in ihrem Heimatland Finnland und in Frankfurt am Main. Während ihres Liedstudiums bei Hartmut Höll und Anne Le Bozec in Zürich und Karlsruhe erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien.

Sie konzertierte u.a. im Musikverein in Wien, in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Oslo, bei der Hugo-Wolf-Akademie, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Bodenseefestival und beim Cape Classic Festival in Südafrika.

Es entstanden Konzertmitschnitte bei zahlreichen deutschen und ausländischen Rundfunkanstalten. Nach ihrer auch in der Presse hochgelobten Debut-CD Mirrors mit Werken von Sibelius und Kaija Saariaho erschien 2014 eine zweite Aufnahme mit Liedern von Berg, Debussy und Wagner. Ihre dritte CD beim Label Coviello Classics mit Liedern von Schumann, Strauss und einer Ersteinspielung von Wolfgang Rihms „Ophelia sings“ erschien 2015.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Pauliina Tukiainen mit dem Bonner Schumannfest, wo sie seit 2016 auch Künstlerische Beraterin (Lied) ist. Sie gibt zahlreiche Meisterkurse und unterrichtet Liedgestaltung neben der Hochschule für Musik Freiburg auch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Zum Wintersemester 2017/18 tritt sie ihre Professur am Mozarteum in Salzburg an.

http://www.pauliinatukiainen.com

Schließen

Am 5.7.2017 werden studentische VertreterInnen für Senat, Studierendenparlament und die Studienkommissionen gewählt.

 

Für den Senat werden zwei, für die Studienkommission jeweils vier studentische VertreterInnen gewählt. Bei den Studienkommissionen müssen die KandidatInnen in einem der zugeordneten Studiengänge eingeschrieben sein.

Für das Studierendenparlament werden in Zusammenhang mit der Senatswahl 4 Mitglieder gewählt.

Die Amtszeit bei allen Ämtern beträgt 1 Jahr.

Die Wahlvorschläge sind, jeweils für die einzelnen Wählergruppen getrennt, bis zum 21. Tag vor dem Wahltag, somit bis zum 14.06.2017, 17.00 Uhr beim Wahlleiter, Herrn Zickgraf, Raum 238, einzureichen.

Wählen darf nur, wer in das für die jeweilige Wahl gültige Wählerverzeichnis eingetragen ist. Bitte deshalb unbedingt Einsicht nehmen. Die Wählerverzeichnisse liegen vom 05.06.2017 an für die Dauer von fünf Tagen während der Dienststunden in Zimmer 238 zur Einsicht offen.

Wahlaushang der Hochschule (PDF)

Schließen

Die Sopranistin erhält ein Stipendium in Gedenken an E.B. SCHIROKAUER in Höhe von 3000,- Euro.

Alies Mack (1. Semester Master Gesang Oper/Konzert) studiert in der Klasse von Prof. Torsten Meyer.

An Pfingsten wird sie im Großen Saal des Wiener Konzerthauses unter der Leitung von Franz Jochum mit Teilen aus Haydn’s Schöpfung zu hören sein.

Schließen

Am 16.6.2017 gastieren die preisgekrönten University of Santo Tomas Singer aus Manila an der Hochschule für Musik.

Seit 25 Jahren reist der Studentenchor auf jährlichen großen Tourneen durch die ganze Welt. Als einziger Chor gewannen die Philippinen zweimal die Trophäe „Chor of the World“ und erreichten unzählige Preise auf internationalen Chorwettbewerben. Mit einem Programm quer durch die Jahrhunderte und Stile bis zur Moderne faszinieren sie durch ihre Perfektion und durch ihre charismatische Ausstrahlung. In königlichen Gewändern singen sie auswendig in verschiedenen Formationen und reißen ihr Publikum zu Beifallsstürmen hin.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden werden erbeten.

Freitag, 16.6.2017
13.30 Uhr bis 16 Uhr: öffentliche Meisterklasse Dirigieren mit Prof. Fidel Galalang jr. und den UST Singers (Kleiner Saal)
19.00 Uhr Konzert im Wolfgang Hoffmann Saal der Hochschule für Musik

Impressionen vom Konzert im Jahr 2013

Am Mittwoch, den 14.6. findet um 19.30 Uhr ein Benefizkonzert im Forum Merzhausen statt.

Schließen

Der Sonderforschungsbereich 1015 gestaltet die Eröffnung seiner zweiten Förderperiode mit Kompositionen von Studierenden.

von links nach rechts: Andru Matuschka, Clemens K. Thomas, Morten Feldman

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Fortsetzungsantrag des SFB 1015 "Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken" für den Förderzeitraum vom 01.01.2017 bis 31.12.2020 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bewilligt. In der zweiten Förderphase beteiligen sich Fächer aus sechs Fakultäten sowie das Rechenzentrum und die Universitätsbibliothek am SFB. Darüber hinaus wird in einem Transferprojekt ein Museum der Muße und Literatur in Baden-Baden aufgebaut. Auf der Basis umfassender historischer Analysen ist das Ziel, „Muße“ erstmals interdisziplinär und kulturübergreifend zu erforschen.

In der Informationsgesellschaft der Gegenwart gehören Beschleunigung, Zeitverdichtung und Effizienz zu ihren maßgeblichen Attributen. Die Ausprägungen dieser Merkmale verändern unsere Arbeitswelt, tragen zur globalen Umverteilung von wirtschaftlichen Ressourcen bei und lassen die Unruhe zum Signum der Moderne werden. So ist der Ruf nach Freiräumen der Muße auch in Wissenschaft und Forschung unüberhörbar geworden. „Muße“ als ein Phänomen mit ihr eigener, offener Zeit. Zeit, die zum Freiraum simultaner Möglichkeiten in Kreativität, Denken, und Erfahrung wird.

Am 22. Juni 2017 wird die zweite Förderphase im Kreise geladener Gästen feierlich eröffnet. Der Abend beinhaltet ausdrücklich Räume zum Innehalten. So wird in drei Intervallen zeitgenössische Musik dargeboten. Die Wahl fiel auf Werke zweier Kompositionsstudenten des Instituts für Neue Musik Freiburg sowie auf ein Solostück von Morton Feldman (1929-1987). Es ist Musik in bewusst filigraner Besetzung. Musik, die sich reduziert gibt, still. Eine Zäsur, die für Augenblicke Muße zulässt?

Andru Matuschka (*1996) - Stück für Streichtrio
Violine - Ruth Gierten
Viola - Liese Mészár
Violoncello - Shunichiro Katsura
 
Clemens K. Thomas (*1992) - Drei (in 2 Versionen)
Harfe - Lea Kaya      
Blumentöpfe - Lukas Mühlhaus   
Gitarre - Alexandre Carl       

Morton Feldman (1929-1987) - Only
Stimme solo – Juliane Stolzenbach-Ramos

Weitere Informationen:
Institut für Neue Musik
SFB 1015 "Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken"

Schließen

Ende des Sommersemesters geht Aziz Kortel, Professor für Rollenstudium und Ensembleunterricht, nach 32 Jahren an der Hochschule für Musik in den Ruhestand. Am 3.6.2017 findet um 19 Uhr das Abschiedskonzert im Wolfgang Hoffmann Saal der Musikhochschule statt – mit Opernszenen, Liedern und Kammermusik.

Beim Abschiedskonzert wird es einen Querschnitt durch das musikalische Schaffen Aziz Kortels geben, dargeboten von Studierenden, Kolleginnen und Kollegen und Kortel selbst. In seiner Zeit an der Hochschule spielte die Oper die zentrale Rolle, daher wird u.a. ein Ausschnitt aus Mozarts Zauberflöte zu hören sein. „Die Zauberflöte habe ich im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal gehört“, erinnert sich Aziz Kortel. „Meine Eltern hatten mich schick angezogen, ich durfte mit in das Opernhaus, das war für mich ein sehr prägendes Erlebnis.“ Die Liebe zur Musik hat ihm das Elternhaus vermittelt, die italienische Mutter war Pianistin, der türkische Vater ein großer Liebhaber klassischer Musik. „Die beiden haben sich bei ei-ner Aufführung von Puccinis Tosca in Zürich kennen gelernt“, erzählt Kortel schmunzelnd. „Die Oper war in unserer Familie immer wichtig.“ Besonders angetan haben es ihm die italienischen Komponisten, daher werden am 3.6. auch ein Ausschnitt aus Puccinis Bohème und einige neapolitanische Canzonen zu hören sein. Als Kammermusiker wird Kortel mit dem Trio MANAZ, das er mit Magdalena Rezler (Violine) und Antoine Billet (Violoncello) bildet, einen Satz aus Johannes Brahms‘ Klaviertrio C-Dur op. 87 beisteuern.

Aziz Kortel wurde 1952 in Istanbul geboren und erhielt am dortigen Konservatorium seine erste musikalische Ausbildung. Er setzte seine Studien an der Münchner Hochschule für Musik in den Fächern Dirigieren und Klavier fort und schloss sie mit Auszeichnung ab. 1985 erhielt er einen Ruf an die Hochschule für Musik Freiburg, wo er vorwiegend für die musikalische Einstudierung der Sängerinnen und Sänger am Institut für Musiktheater zuständig war. „Zu Beginn sah ich noch so jung aus, dass die Bibliothekarin dachte, ich wäre ein Student“, erinnert er sich. Was hat sich seiner Meinung nach in den über dreißig Jahren seiner Lehrtätigkeit geändert? „Das Niveau der Studierenden ist wesentlich besser geworden. Allerdings sind die Anforderungen an die Studenten im Laufe der Jahre beständig gestiegen.“ Die Digitalisierung hilft beim Einstudieren der Rollen. „Mit den neuen Medien sind die Studierenden viel besser vorbereitet als früher. Sie haben die Stücke, die sie erarbeiten sollen, meist schon in verschiedenen Fassungen im Internet gehört und gesehen und sich so einen ersten Eindruck verschafft. Da kann man gleich viel höher einsteigen.“

Für die Zeit nach seiner Hochschultätigkeit plant Aziz Kortel bereits, Kurs- und Konzertangebote anzunehmen, u.a. mit Prof. Bernhard Wulff, der zeitgleich mit ihm in den Ruhestand geht. „Ich freue mich darauf, solche Projekte auch im Ausland freier planen zu können und nicht mehr an die Semesterabläufe gebunden zu sein, aber die tägliche Arbeit mit den jungen Studierenden, die mir sehr am Herzen liegen, werde ich sicherlich vermissen.“


RÜCKBLICK – ABSCHIEDSKONZERT PROF. AZIZ KORTEL
OPERNSZENEN, LIEDER, KAMMERMUSIK


Prof. Aziz Kortel, Katharina Kegler Klavier | Prof. Magdalena Rezler Violine
Antoine Billet Violoncello | Prof. Reginaldo Pinheiro, Amanda Becker, Helena
Bickel, David Fischer, Seonghwan Koo, Rubén Olivares, Francesc Ortega i Marti,
Narae Park
Gesang || Werke von Mozart, Schubert, Brahms, Debussy, Puccini u.a.

Samstag, 03.06.2017
19 Uhr
Wolfgang Hoffmann Saal
Hochschule für Musik Freiburg
Eintritt: 8 Euro/4 Euro

Schließen

Gaidar Beskembirov (1. Preis), Lan-Pao Hsu und Yeseul Moon (2. Preis) und Yang Tai (3. Preis) gingen siegreich aus der Endrunde am Freitag hervor.

von links nach rechts: Yeseul Moon, Gaidar Beskembirov, Lan-Pao Hsu, Yang Tai

Die PreisträgerInnen überzeugten die Jury bei der Endrunde, die am 26.5. im Wolfgang Hoffmann Saal der Hochschule für Musik Freiburg stattfand. Der 1. Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1.000 Euro und der 3. Preis mit 500 Euro.

Der Publikumspreis in Höhe von 500 Euro, gestiftet vom Förderverein der Musikhochschule, ging an Yeseul Moon.

Gaidar Beskembirov studiert in der Klasse von Prof. Eric Le Sage, Lan-Pao Hau in der Klasse von Prof. Elza Kolodin. Yeseul Moon und Yang Tai sind in der Klasse von Prof. Gilead Mishory.

Das Preisträgerkonzert findet am 18.6. um 18 Uhr im Flügelsaal des Pianohauses Lepthien (Untere Schwarzwaldstraße 9 A) statt.

Schließen

Die Fagottistin (Klasse Prof. Diego Chenna) erhält einen Orchesterakademie-Platz an der Komischen Oper Berlin.

Vom 1. September 2017 bis zum 31. Juli 2018 wird sie als Akademistin aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch!

Schließen
24.05.2017
Big Double

Gemeinsames Konzert von SWR Big Band und Big Band der Hochschule für Musik am 1.6.2017 um 20 Uhr im Freiburger Jazzhaus.

Eine heisse Big Band Nacht kündigt sich im Jazzhaus an: Die Vollprofis der mehrfach Grammy-nominierten SWR Big Band und die ambitionierten Studierenden der Hochschule für Musik Freiburg werden sich Publikum und Kollegen von Ihrer allerbesten Seite zeigen wollen.

Die SWR Big Band gilt als grosser Förderer der Musiklandschaft Baden-Württembergs, u.a. mit ihrem Programm live@school. Im Jazzhaus Freiburg wird sie unter Leitung von Prof. Ralf Schmid und Prof. Axel Kühn als Gastgeber des Abends einen Ausschnitt des aktuellen "live@school"-Programms, moderne Big Band Literatur aus den Stilistiken Funk, Bossa, Latin und Swing sowie Kompositionen und Arrangements von Prof. Ralf Schmid präsentieren.

Die Big Band der Musikhochschule wird neben Ihrem Repertoire von zeitgemäßen Big Band Klassikern brandneue Kompositionen und Arrangements von Studierenden zum Thema "Big Band goes Electro" darbieten.
Und es wird kräftig durchgemischt: Studierende werden Gelegenheit bekommen, mit der SWR BB zu spielen, deren Mitglieder werden bei ausgewählten Stücken die Hochschulband verstärken. Die große Spielfreude beider Ensembles verspricht einen hochenergetischen und abwechslungsreichen Abend!

Trailer

 

Big Double
Donnerstag, 1.6.2017
20 Uhr
Jazzhaus Freiburg
Eintritt: VVK: ab € 28,75, AK: € 30 (inkl. VVK Gebühren, bestuhlt, freie Platzwahl)

Weitere Informationen:
Website Jazzhaus

Schließen
23.05.2017
Wichtiger Hinweis

Am 7.7.2017 schließt die Hochschule bereits um 12 Uhr.

Am 7.7.2017 schließt die Hochschule bereits um 12 Uhr.

Schließen

Der Medienraum kann von Montag bis Freitag von Studierenden und Lehrkräften genutzt werden.

Auf den Rechnern sind alle gängigen Notationsprogramme wie Finale und Sibelius installiert, es besteht die Möglichkeit mit dem Programm Photoscore eingescannte Noten zu bearbeiten, im Internet zu recherchieren und mit Texteditoren wie Openoffice zu arbeiten. Ebenso sind die Musikproduktionprogramme LogicX, Cubase und Ableton verfügbar.

Die Öffnungszeiten:

Montag: 10:00h - 14:00h, 16:00h - 18:00h

Dienstag: 10:00h - 17:00h

Mittwoch: 10:00h - 16:00h, 18:00h - 19:00h

Donnerstag: 13:00h - 19:00h

Freitag: 10:00h - 16:00h

Samstag Geschlossen

Sonntag Geschlossen

Schließen

17 Teilnehmerinnen aus 11 Ländern interpretieren Werke aus Klassik, Romantik und Moderne und spielen um insgesamt 3.000 Euro Preisgeld.

Von 22. bis 26. Mai 2017 findet an der Hochschule für Musik Freiburg zum siebten Mal der vom Pianohaus Lepthien gestiftete Klavier-Wettbewerb statt.

Teilnahmeberechtigt sind alle zu dem Zeitpunkt an der Musikhochschule im Fach Klavier immatrikulierten Studierenden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interpretieren Werke aus Klassik, Romantik und Moderne und spielen um die insgesamt 3.000 Euro Preisgeld.

In zwei öffentlichen Durchgängen beurteilen die Jurorinnen und Juroren aus der Fachgruppe Klavier die Darbietungen. In der Finalrunde am 26.5. stimmt zusätzlich noch die Publikumsjury ab.

Alle Vorspiele des Wettbewerbs sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie hier.

Weitere Informationen:

TeilnehmerInnen-Liste Lepthien-Wettbewerb 2017

Schließen

Gesangsstudierende singen als Gäste des WDR Rundfunkchores Köln.

Alies Mack (1. Sem. MM Gesang Oper/Konzert) und Francesc Ortega I Martí (1. Sem. KE Gesang) aus der Klasse von Prof. Torsten Meyer wirken in dieser Woche als Gäste des WDR Rundfunkchores bei zwei Konzerten im Kölner Dom bzw. dem Konzerthaus Dortmund mit. Im Mittelpunkt steht Hector Berlioz’ »Grand Messe des Morts« (1837) unter der Leitung von Jukka-Pekka Saraste.

Nähere Informationen:
http://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/konzerte/dies-irae-100.html

Das Konzert im Kölner Dom am 18.5. um 20 Uhr wird live auf ARTE.TV im Videostream ausgestrahlt.

feed
Seite empfehlen
Seite drucken
© 2015 Hochschule für Musik Freiburg