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24.04.2017
Erfolg in Paris

Das Duo Viard-Kushnunilla hat den 1. Preis beim europäischen Wettbewerb Fnapec gewonnen.

Marie Viard (Violoncello) und Lilyia Kushnullina (Klavier) können sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen:
http://www.fnapec.com/resultats-du-31e-concours-europeen-musiques-densemble

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Neue Veröffentlichung der Kompositionsstudentin Hana Hosea auf FreiMusic, dem Publikationsserver der Hochschule für Musik Freiburg.

Insgesamt drei neue Stücke von Hana Hosea sind auf FreiMusic zu finden (https://opus4.bsz-bw.de/mhfr/home). Auch die ehemaligen Studentinnen Hae Mi Lee, Vasiliki Kourti-Papamoustou und Jsoo Park, haben Arbeiten, die im Laufe ihres Kompositionsstudiums entstanden sind, dort publiziert. Aktuell sind nun 17 Kompositionen zum Einsehen, Spielen und zur Aufführung digital zugänglich gemacht.

‚Life is about learning‘: Dieser Titel kann programmatisch für den Prozess stehen, den die jungen Komponistinnen vom Entwurf bis zur endgültigen Freigabe ihrer Kompositionen zur Veröffentlichung durchlaufen.

FreiMusic steht allen an der Hochschule Tätigen zum digitalen Publizieren von Kompositionen, aber auch anderen Veröffentlichungen wie Masterarbeiten oder Dissertationen zur Verfügung. Wer publizieren möchte, wendet sich bitte an bibliothek(at)mh-freiburg.de oder seine/n Hauptfachlehrer/in.

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21.04.2017
Neue Stelle

Eduard Wagner als Dozent für Kirchenmusik in Freiburg berufen.

Neuer Kirchenmusikdozent/Bezirkskantor am Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum und an der Fachakademie für Pastoral- und Religionspädagogik im Margarete-Ruckmich-Haus Freiburg ist ab April 2017 Eduard Wagner.

Er wurde 1987 geboren und hat an der Musikhochschule Freiburg die Studiengänge Katholische Kirchenmusik (bei Prof. Martin Schmeding) sowie Konzert- und Operngesang bei Prof. Torsten Meyer (jeweils Bachelor- und Masterabschluss) absolviert. Seine bisherige rege Tätigkeit als Kirchenmusiker, Dirigent und Sänger umfasst u. a. die Leitung von Chören (Orffs „Carmina Burana“ mit dem Universitätschor Freiburg, Bachs „Matthäuspassion“ März 2017 in der Barockkirche St. Peter), Ensemblegesang unter Leitung von René Jacobs und Opernrollen als Tenor (Mozart, Poulenc, Humperdinck) sowie Stimmbildung im Rahmen der Kirchenmusikalischen C-Ausbildung. In den pastoralen Ausbildungsstätten der Erzdiözese Freiburg wird er für die kirchenmusikalischen Seminare und die vokale Arbeit auf der Grundlage der Richtlinien der Oberrheinischen Kirchenprovinz für die liturgie-musikalische Ausbildung verantwortlich sein. Daneben bleibt er der HfM Freiburg verbunden: ab dem  Sommersemester 2017 hat er einen Lehrauftrag für Scholaleitung  ("Schola Gregoriana“) inne.

Herzlichen Glückwunsch!

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Abschiedskonzert für Prof. Bernhard Wulff am 26.4. um 18 Uhr im Wolfgang Hoffmann Saal.

Nach 44 Jahren geht Bernhard Wulff, Professor für Schlagzeug, Ende des Sommersemesters 2017 in den Ruhestand. Ehemalige Studierende haben ein Abschiedskonzert mit vielen Überraschungen und zahlreichen Gästen organisiert.

Im Alter von 24 Jahren wurde Bernhard Wulff, damals Solo-Schlagzeuger im Radiosinfonieorchester Basel, zum Professor an der Hochschule für Musik Freiburg berufen. „Damals hatte ich den Auftrag, eine neue Schlagzeugabteilung aufzubauen“, erinnert sich Wulff. Dies gelang ihm mit großem Erfolg: Die Schlagzeugabteilung entwickelte ein weltweites Renommee, Studierende aus der ganzen Welt kamen nach Freiburg, um bei Wulff zu studieren. Zahlreiche hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen sind aus der Freiburger Schlagzeugklasse hervorgegangen, darunter angesehene Solistinnen und Solisten (u.a. Steven Schick, Johannes Fischer, Isao Nakamura, Christian Dierstein und Hakon Stene) und Orchestermusikerinnen und -musiker, Preisträgerinnen und Preisträger internationaler Wettbewerbe sowie über ein Dutzend  Professorinnen und Professoren. Heute spielen Absolventinnen und Absolventen in Spezialensembles für Neue Musik wie dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien, den Percussion de Strasbourg oder dem Stockhausen Ensemble. Namhafte Komponistinnen und Komponisten wie z.B. Nicolaus A. Huber, Johannes Schöllhorn oder Thomas Lauck haben Stücke für das Ensemble geschrieben.

Zehn Jahre lang war Wulff Prorektor der Musikhochschule. Zu seinen Aufgaben gehörte dabei die Entwicklung neuer Konzertformate. „Mir lag immer die interkulturelle Begegnung besonders am Herzen“, so Wulff. „Mit der von mir initiierten Konzertreihe „Das Rohe und das Gekochte“, bei der europäische auf außereuropäische Musik trifft, ist es uns gelungen, für kreativen Austausch und gegenseitige Befruchtung zu sorgen.“ Gemeinsam mit seinen Studierenden entwickelte Bernhard Wulff darüber hinaus neue Vermittlungsformen – einige davon preisgekrönt –  für Gehörlose, für Schulen mit sozialen Brennpunkten, für Migrantinnen und Migranten und die Justizvollzugsanstalt Freiburg. 

Unter der Leitung von Bernhard Wulff wurde das Freiburger Schlagzeugensemble ein internationaler Botschafter Freiburgs und reiste zu Festivals in aller Welt, u.a. in die Mongolei, die Ukraine, die USA, nach Kirgistan, Vietnam, Myanmar, Aserbaidschan, Südamerika, Japan, China, Südostasien, Russland und in nahezu alle europäischen Länder.


„Klänge zur Verblüffung des Erdballs“ – Ein Schlagzeugfestival für Prof. Bernhard Wulff 


Johannes Fischer, Isao Nakamura, Steven Schick u.v.a.
Schlagzeugensemble Freiburg und Lübeck
Werke von Bryars, Cage, N.A. Huber, Kondo, Mack, Varese, Wulff, Xenakis, u.a.
Johannes Fischer, Mathias Trapp - Konzeption


Mittwoch, 26.4.2017

18 Uhr
Wolfgang Hoffmann Saal
Hochschule für Musik Freiburg

Eintritt: 8 Euro/4 Euro

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19.04.2017
Neuer Posten

Felix Mildenberger, Lehrbeauftragter für Orchesterleitung, wurde zum „Chef Assistant“ beim Orchestre National de France ernannt.

Foto: Elle Logan

Mildenberger wird ab der Saison 2017/18 Assistenz-Dirigent beim Orchestre National de France in Paris. Dieser Posten wurde extra für ihn geschaffen und ermöglicht ihm in Zukunft enge Zusammenarbeit mit Chefdirigent Emmanuel Krivine sowie mit Riccardo Muti, Bernard Haitink, Neeme Järvi, Christoph Eschenbach, Semyon Bychkov, Betrand de Billy, Marek Janowski, Robin Ticciati und anderen Gastdirigenten. Zudem wird der 26-Jährige neben Proben, Kinder- und Familienkonzerten auch ein Abonnementkonzert in Paris dirigieren.

Weitere Informationen:
http://maisondelaradio.fr/concerts-classiques/orchestre-national-de-france
www.felixmildenberger.com

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Der Bassist hat eine Tutti Stelle bei der Oper in Frankfurt am Main im "Frankfurter Opern und Museumsorchester" gewonnen.

Jean Hommel ist Master-Student in der Klasse von Prof. Božo Paradžik, bei dem er bereits sein gesamtes Bachelorstudium absolvierte. Die letzten zwei Spielzeiten war er Akademist der Bayerischen Staatsoper in München.

Er tritt seine neue Stelle in Frankfurt im April 2017 an.

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Neue Orchesterkomposition mit solo Violine, Kontrabass und Schlagzeug

Es war eine Auszeichnung und eine Herausforderung zugleich, als der Kompositionsstudent Carlos Cárdenas ausgewählt wurde, sein Examensstück für das Orchester der Musikhochschule zu schreiben. Nur wenige erhalten den Auftrag, aufgrund einer überzeugenden Zwischenprüfung ein Werk für große Besetzung zu komponieren. Die öffentliche Aufführung des neuen Stücks wird Teil seiner Abschlussprüfung im Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse Komposition (Klasse Prof. Schwehr) sein.

Die wirkliche Herausforderung jedoch liegt in der Besetzung. Als die Zwischenprüfungskommission der Idee nachging, weitere Solistinnen- und Solistenabschlüsse in die Situation zu integrieren, fiel die Wahl auf die folgenden Instrumentalstudierenden: Yurie Tamura (Violine), David Desimpelaere (Kontrabass) und Yu Young Jin (Schlagzeug). Damit war eine Klangkombination vorgegeben, die ungewöhnlich ist, die Carlos Cárdenas umso mehr als Anreiz für seine Arbeit begriff. So bot sie unter anderem Anlass, die klassische Aufgabenverteilung von Solo und Tutti zu hinterfragen und immer wieder neue Kommunikationsmodelle zu entwerfen.

Zu Beginn stand der intensive Austausch mit den Musikerinnen/dem Musiker, bei dem der Komponist deren Vorlieben und Spezialkenntnisse erforschte. Einige dieser individuellen Schwerpunkte wurden zur Basis für die konstituierenden Elemente des dreisätzigen Werks. So spielt der erste Abschnitt mit dem Farbenreichtum metallischer Klänge, während das Neben- Nach- und Miteinander verschiedener Tempi den Satz formt. Der zweite Teil lebt von der Offenheit des Glissando: die Abwesenheit fixierter Tonhöhen bietet ungeahnte Möglichkeiten für Melodik, Harmonik, Dramaturgie. Im Schlusspart überrascht Cardenas mit einer Kadenz, die bewusst neue Charakteristika setzt. Hier wagt er die Auseinandersetzung mit trefflich gewähltem Material seiner musikalischen Herkunft Lateinamerika.


11. und 12. Mai 2017 um 20 Uhr
Wolfgang Hoffmann Saal der Musikhochschule
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Carlos Cárdenas
Orchesterkonzert un y una (2016/17) UA
für Violine, Kontrabass, Schlagzeug und Orchester

Yurie Tamura, Solo Violine
David Desimpelaere, Solo Kontrabass

YuYoung Jin, Solo Schlagzeug

Eintritt 8 €uro, ermäßigt 4 €uro


Mehr zum Thema

Gesamtprogramm des Konzertabends

Carlos Cárdenas Biographie

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Das KoMuF-Projekt war mit drei Promovenden bei der Nachwuchstagung des FUNKEN-Kollegs vom 27.-29. März an der Technischen Universität Dortmund vertreten.

Wie lässt sich wissenschaftliche Forschung im Kontext von Unterricht innovativ und gegenstandsspezifisch entwickeln? Die TU Dortmund gibt mit der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung eine mögliche Antwort. Dieses im FUNKEN-Kolleg Dortmund entwickelte Forschungsdesign zielt darauf ab, lokale Theorien zu fachdidaktischen spezifischen Themen aus der Praxis heraus zu generieren, indem gezielte Impulse auf methodisch-didaktischer Ebene gesetzt und verändert werden. Ihren Ursprung in der Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern nehmend vereint sie in Dortmund mittlerweile alle denkbaren Fachdidaktiken.

Auch die musikpädagogischen Forschungsprojekte des KoMuF-Projektes beziehen sich in der Entwicklung ihres Forschungsdesigns u.a. auf die Fachdidaktische Entwicklungsforschung, die dem übergeordneten Feld des „Design-Based Research“ zuzuordnen ist. Elisabeth Theisohn, Johannes Treß und Jonas Völker bot sich im Rahmen der Tagung die Möglichkeit, sich mit über 40 Promovenden aus über 18 Fachdidaktiken über generelle Forschungsfragen auszutauschen und wertvolle Impulse aus unterschiedlich orientierten Fachvorträgen zu erhalten, so z.B. von Prof. Dr. Ulrich Kattmann (Universität Oldenburg), Prof.’in Dr. Julia Schwanewedel (Universität Kiel), Assoc. Prof.’in Nienke Nieveen (TU EIndhooven) und Prof.’in Dr. Susanne Prediger (TU Dortmund).

Eine vertiefte Diskussion über die drei in Freiburg geplanten Forschungsprojekte ergab sich zum einen im Rahmen der Poster-Rundgänge, zum anderen und im Besonderen bei der Teilnahme an den Beratungskolloquien, in denen Fragestellung und weiteres Vorgehen der Forschung ausführlich diskutiert wurde.

Eine Fortsetzung der Auseinandersetzung mit der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung ist für die GFD-Tagung vom 27.-29.09. in Freiburg geplant.

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Der Pianist (Klasse Prof. Sischka) gewinnt den 1. Preis bei internationalem Wettbewerb in Treviso (Italien).

Tzu-Chia Huang bei der Preisverleihung zusammen mit der Jury (v.r.n.l.):
Ewa Kupiec, Isabella Lo Porto, Robert Benz, Irene Russo, Giovanni Tirindelli


Der 16-jährige FAB-Vorstudent Tzu-Chia Huang (Klasse. Prof. Christoph Sischka) erhielt beim 9. Internationalen Wettbewerb „Giovani Musicisti – Città die Treviso“ in der Kategorie Klavier solo, Jahrgang 2000-2002, einen 1. Preis. Die anderen Pianistinnen und Pianisten dieser Kategorie kamen aus China, Italien, Österreich, Slowenien und Polen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb:
http://www.studiomusicatreviso.it/Concorso_2017/concorso_english.php

Tzu-Chia Huang war bereits beim internationalen Wettbewerb in Rom mit einem 1. Preis ausgezeichnet worden:
https://www.mh-freiburg.de/freiburger-akademie-zur-begabtenfoerderung-fab/erfolge-und-meldungen/#newsItem935

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Beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewannen FAB-Vorstudierende acht 1. Preise, fünf Pianistinnen und Pianisten mit Höchstpunktzahl.

Beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ Baden-Württemberg, der vom 19.3 bis 2.4.2017 in Heidenheim an der Brenz stattfand konnten FAB-Vorstudierende hervorragend abschneiden. In den Klavierwertungen erhielten Romain Carl, Theresa Heidler, Ada Heinke, Yile Huang und Hanna Schulte jeweils die Höchstwertung 25 Punkte und wurden damit zu den besten jungen Pianistinnen und Pianisten des Landes gezählt.

Die Wertungen im Einzelnen:

Klavier solo

AG III    

Theresa Heidler (Klasse Prof. Sischka) - 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung

Hanna Schulte (Klasse Prof. Sischka) - 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung

AG IV    

Ada Heinke (Klasse Krämer)- 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
    
Yile Huang (Klasse Krämer) - 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
    
Konrad Fitzenberger (Klasse Prof. Kolodin)- 24 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung

AG V    

Romain Carl (Klasse Prof. Sischka) - 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung

Tzu-Chia Huang (Klasse Prof. Sischka)- 22 Punkte, 2. Preis

AG VI

Friedrich Rauer (Klasse Krämer) - 22 Punkte, 2. Preis

Streicher-Ensemble, gemischte Besetzung

AG IV    
Johanna Bittner (Vl., Klasse Prof. Cantoreggi)- 23 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung    
Elias Falk (Vl., als Gast)    
Muriel Müller (Va., Klasse Prof. Altenburger)
Tim Eberitzsch (Vc., Klasse Ellis)

Ensemble „Neue Musik“

AG IV    
Muriel Müller (Va., Klasse Prof. Altenburger) - 24 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Elias Falk (Vl., als Gast)
Manuel Wüster (Querfl., als Gast)

Herzlichen Glückwunsch!

http://jumu.lmr-bw.de/ergebnisse

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Der Sänger wurde beim Wettbewerb für die Schloßoper Haldenstein in Chur, Schweiz, für die Rolle des Osmin in "Die Entführung aus dem Serail“ ausgewählt.

Kyungho Park studiert Master Gesang in der Klasse von Prof. Angela Nick. Er wird ab 4.8. mit der mit der Kammerphilharmonie Graubünden auftreten. Das Singspiel von W.A. Mozart wird inszeniert von Anthony Pilavachi.

An dem Wettbewerb nahmen 95 Bewerberinnen und Bewerber teil.

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Eine Analyse von Helmut Lachenmanns Orchesterkomposition Schreiben. Musik für Orchester in der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie (ZGMTH).

Linke, Cosima (2016), »›Schreiben‹ als Differenz von Stille und Klang. Aspekte der musikalischen Form in Helmut Lachenmanns ›Schreiben. Musik für Orchester‹«, in: ZGMTH 13/1,
http://www.gmth.de/zeitschrift/artikel/876.aspx

Cosima Linke ist seit 2012/13 Lehrbeauftragte für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg und seit 2013/14 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

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Freiburger Studierende arbeiten mit Mitgliedern des „ensemble recherche“ an entstehenden Werken.

Fünf Studierende des Instituts für Neue Musik erhielten 2016/2017 ein attraktives Angebot: Das auf Neue Musik spezialisierte Ensemble stellte in drei mehrtägigen Arbeitsphasen seine interpretatorische Kompetenz zur Verfügung: Barbara Maurer (Bratsche), Martin Fahlenbock (Querflöte), Klaus Steffes-Holländer (Klavier) und Christian Dierstein (Schlagzeug) begleiteten den Entwicklungsgsprozess von fünf neuen Kompositionen.

Zum ersten Treffen brachten Andru Matuschka, Ardian Halimi und Hana Hosea (Klasse Cornelius Schwehr) sowie Céline Steiner und Peiyi Yang (Klasse Brice Pauset) erste Entwürfe mit. Diese sehr unterschiedlich weit ausgearbeiteten Skizzen dienten den Ensemble-Mitgliedern als Probengrundlage und luden zu reger Auseinandersetzung ein.

Zwei Aspekte standen bei allen Arbeitseinheiten im Mittelpunkt der Diskussion: Die Musikerin und die Musiker demonstrierten mehrfach neue Spieltechniken, die zum Umdenken inspirierten. Zudem stellte sich die Frage nach der Notation alles musikalischen Geschehens. „Wie ist es möglich, die eigenen Klangvorstellungen so unmissverständlich wie möglich zu verschriftlichen?“ Klare und konkrete Rückmeldungen der Profis gaben hier höchst konstruktive Anregungen.

In dieser erfreulich produktiven Zusammenarbeit entstanden zwei Stücke für Querflöte, Bratsche und Klavier sowie drei weitere für Querflöte, Bratsche, Klavier und Schlagzeug.
Am 11. Mai werden die fünf Uraufführungen der Öffentlichkeit präsentiert.

Freiburger Klassen-Arbeit Abschlusskonzert
Donnerstag, 11. Mai 2017 um 18 Uhr
Institut für Neue Musik und ensemble recherche
im Ensemblehaus, Schützenallee 72, 79102 Freiburg

Weitere Informationen:
Institut für Neue Musik Freiburg
ensemble recherche

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Neue CD von Alfonso Gómez, Vertretungsprofessor für Klavier

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur: CD 6360

Piano works / Maurice Ravel ; Alfonso Gomez. - Vol. 1. [CD] / Maurice Ravel Komponist/in. - [Stegen] : Alien Sound & Art, 2017. - 1 CD + 1 Beiheft (15 Seiten). - Aufnahme: 28.-30. Juni 2016, Ensemblehaus Freiburg. - Interpret: Alfonso Gómez, Klavier

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Der Flötist (Bachelor, Klasse Mario Caroli) hat den 5. Preis beim International “Penderecki” Wettbewerb gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen unter:
http://konkursfletowy.krakow.pl/en/konkurs-2017-2/uczestnicy/

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In der Woche der Eignungsprüfungen vom 19. bis 24. Juni 2017 findet kein Unterricht statt.

In der Woche der Eignungsprüfungen vom 19. bis 24. Juni 2017 findet kein Unterricht statt.

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Die Klarinettistin hat eine Festanstellung (Wechselklarinette) bei den Hofer Symphonikern gewonnen.

Anna Dietz studiert im Masterstudiengang in der Klarinettenklasse Prof. Kilian Herold und Prof. Anton Hollich.

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Nanae Kubo (Schlagzeug), Liliya Khusnullina (Klavier) und Veronica Cruz Rodríguez (Oboe) präsentieren sich am 8.4.2017 um 18 Uhr.

Der Konzertabend wurde von den drei Studentinnen des Studiengangs Konzertexamen/Meisterklasse, unterstützt aus Mitteln des DAAD, in Eigenregie organisiert. 

Programm

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Die Masterstudentin Querflöte hat beim Internationalen “Concours Artistique d’Epinal” Wettbewerb (Frankreich) den Zweiten Preis gewonnen.

Christina Reul studiert in der Klasse von Mario Caroli.

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Workshop zum neuen Buch von Prof. Dr. Hans Schneider am 11.4. um 18 Uhr in Raum 156

Anregungen zur V/Ermittlung experimenteller Musizier- und Komponierweisen. Mit 29 Originalbeiträgen

Das Buch enthält sowohl zahlreiche Anregungen für ein gemeinsames experimentelles Musizieren und Komponieren als auch verschiedene musikalische Anleitungen der Avantgarde: von John Cage über Luigi Nono oder Annea Lockwood bis hin zu Pauline Oliveiros. Es richtet sich an alle, die mit Interesse neue Musikformen und -klänge im selbsttätigen Tun er-schaffen, er-proben, er-spielen und v/ermitteln wollen.

In diesem kurzen Workshop werden wir ein oder zwei Beispiele exemplarisch erproben und im Anschluss daran die inhaltlichen Schwerpunkte des Buches besprechen.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Der Bachelorstudent Flöte (Klasse Mario Caroli) wird von der De Sono Stiftung unterstützt.

Herzlichen Glückwunsch!

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Aufführung in der Hochschule für Musik am 12. und 13. April 2017.

Mit einem neuen Konzept legt Morten Schuldt-Jensen, Professor für Chor- und Orchesterleitung, die komplexe Handlung von Bachs Meisterwerk offen. Bei den beiden Aufführungen in der Hochschule für Musik am 12. und 13. April 2017 können die Zuschauerinnen und Zuschauer die Matthäus-Passion aus einer neuen Perspektive erleben.

Die Matthäus-Passion gilt als der Höhepunkt im Schaffen Johann Sebastian Bachs. Für viele stellt sie sogar das Gipfelwerk der Musikgeschichte dar. Bach hatte die dienstliche Vorgabe, die Erzählung und seine Kirchenmusik im Allgemein so einzurichten, „daß sie nicht zulang währen, auch also beschaffen seyn möge, damit sie nicht opernhafftig herauskommen, sondern die Zuhörer vielmehr zur Andacht aufmuntere.“ So schuf er eine geniale, vielschichtige Architektur des Werkes, die sowohl seine Vorgesetzten befriedigte, als auch seinen eigenen konfessionellen Blick-winkel zuließ.

„Für das Publikum ist es nicht einfach, die Ebenen der komplexen Erzählung in Echt-zeit zu überblicken“, erläutert Morten Schuldt-Jensen, Professor für Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg. „Es ist auf den ersten Blick oft nicht klar, wer auf der Bühne gerade welche Rolle einnimmt und welche theologische Meinung vertreten wird.“ Schuldt-Jensen hat daher ein neues Konzept entwickelt, mit dem die narrative Struktur des Stückes besser vermittelt werden kann. Zentrale Rolle spielt dabei ein Farbschema, mit dessen Hilfe sowohl im Programmheft als auch in der kurzen Werkeinführung das Geflecht der Akteurinnen und Akteure entwirrt wird. „Ich werde vor Beginn des Stückes gemeinsam mit den Chören, Solisten und Orchestern an Hand einiger musikalischer Beispiele versuchen, eine neue Karte für die Landschaft der Matthäus-Passion zu zeichnen.“

Die Matthäus-Passion ist weit mehr als ein Bericht des Evangeliums über Christi Leiden. Basierend auf dem Text des Evangeliums nach Matthäus schuf Bach ein Werk, das wie keine andere Vertonung des Leidens und Sterbens Christi die Tiefendimensionen des biblischen Geschehens durchdringt. In einer geradezu expressionistischen und weit über ihre Zeit hinausweisenden harmonischen Sprache entfaltet sich dabei eine einzigartige musikalische Dramaturgie, welche die größtmöglichen Gegensätze wie Liebe und Hass, Verinnerlichung und Massenhysterie, Angst und Zuversicht umfasst.

Die beiden Chöre und Orchester sowie die neun ausgewählten Solisten sind Studierende der Musikhochschule in Freiburg und musizieren unter der Leitung von Morten Schuldt-Jensen, Professor für Chor- und Orchesterleitung.


Johann Sebastian Bach
Matthäus-Passion
12. und 13. April 2017, jeweils 18 Uhr
Wolfgang Hoffmann Saal, Hochschule für Musik Freiburg
Eintritt: 8 Euro, Fördermitglieder 5 Euro, Schülerinnen/Schüler/Studierende 4 Euro

 

(Foto: Steffi Pelz / pixelio.de)

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Die Delegation der EU in Uganda veranstaltete am 26.3.2017 anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Römischen Verträge ein Konzert.

Im Bild von links nach rechts: Botschafter Kristian Schmidt, Alies Mack (Sopran), stv. Botschafterin Sandra Paesen, Dr. Benon Kigozi (Pianist)

Das Konzert fand im Sheraton Hotel Kampala/Uganda statt. Die Sopranistin Alies Mack sang dort als Gast des deutschen Botschafters Kristian Schmidt und begeisterte die geladenen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und diplomatischer Institutionen.
Das Programm unterstrich die musikalische Vielfalt der Europäischen Union und beinhaltete Arien und Lieder in vier Sprachen von Komponisten aus sieben europäischen Ländern.

Alies Mack setzt ihr Studium an der HfM Freiburg nach erfolgreichem Abschluß des Bachelor Gesang im Sommersemester im Master (Oper & Konzert) in der Klasse von Prof. Torsten Meyer fort.

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Die Sängerin hat beim 9. Internationalen Telemann-Wettbewerb den Bärenreiter Urtext Preis gewonnen.

Julienne Mbodje studiert in der Klasse von Prof. Dorothea Wirtz.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen unter http://www.telemann.org/startseite.html

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Die Flötistin (Konzertexamen-Studentin in der Klasse Mario Caroli) hat einen Zeitvertrag mit dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Postgradualer Studiengang für besonders begabte Nachwuchssängerinnen und Sänger.

Der viersemestrige Studiengang, der seit Wintersemester 2016/17 besteht, ist eine Kooperation zwischen Musikhochschule und Theater Freiburg. Die Sängerinnen und Sänger erhalten die Möglichkeit, erste Berufserfahrungen an einem deutschen Opernhaus zu sammeln und gleichzeitig ihre handwerklichen Fähigkeiten an einer renommierten Hochschule zu vervollkommnen.

Weitere Informationen:
Freiburger Opernstudio

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Die Hochschule präsentiert sich von April bis Juli mit insgesamt 36 Konzerten und Veranstaltungen.

Prof. Bernhard Wulff gibt sein Abschiedskonzert

Das Sommersemester 2017 startet mit der Matthäus-Passion, die am 12. und 13.4. aufgeführt wird. Im Mai folgen u.a. das Orchesterkonzert (11. und 12.5.), der 7. Arthur-Lepthien-Klavierwettbewerb (22.-26.5.) und das Kammermusikfest (30. und 31.5.). Im Juni und Juli widmet sich das Mendelssohn-Projekt dem Wirken der Familie Mendelssohn in Freiburg. Weitere Höhepunkte sind die Abschiedskonzerte für Prof. Bernhard Wulff (Schlagzeug) am 26.4. und für Prof. Aziz Kortel (Rollenstudium, Musikalischer Ensembleunterricht, Partienstudium) am 3.6.. Zum Ende des Semesters gibt Prof. Kilian Herold (Klarinette) am 13.7. sein Antrittskonzert, die Freiburger Akademie zur Begabtenförderung beschließt das Semester mit den „Großen von Morgen“ (15.7.).

Hier finden Sie das komplette Programm als PDF zum Download:
Konzertprogramm Sommersemester 2017

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Zum Tod von Rainer Kussmaul - von Dr. Rüdiger Nolte, Rektor der Hochschule für Musik Freiburg.

Es gibt Wörter, die in Gefahr sind, abgenutzt zu werden – die für Rainer Kussmaul jedoch passen, denn er hat sie mit Bedeutung und mit Leben gefüllt.
Der Begriff der Exzellenz z.B.
Rainer Kussmaul vertrat einen außergewöhnlich hohen Anspruch. Jahrelange Erfahrung wie auch ein geradezu unglaubliches Gedächtnis ließen ihn zu einem der besten Kenner der Geigenwelt werden. Hatte man das Glück, ihn bei Berufungsverfahren dabei zu haben, dann war das ein großer Gewinn. Denn er kannte wirklich alle Bewerber, zumindest alle die, die qualitativ in Betracht kamen. Zudem war sein Urteilsvermögen so sicher und so schnell, dass er sich schon nach kurzer Zeit des Vorspiels gerne auf die ihm eigene Art innerhalb der Kommission umsah, mit Verweis auf seine Armbanduhr und mit stummer Aufforderung, dass die Zeit des Vorspiels doch bald wohl abgelaufen sei. Dabei verzog sich sein Gesicht zu jenem verschmitzten Lächeln, das ihn so liebenswert machte, mit dem er seinen Sinn für Witz wie auch seine schnelle Auffassungsgabe bewies. Denn niemals war zu erleben, dass er sich mit seinem Urteil einmal geirrt hätte.
Es ist wohl keineswegs banal zu sagen, dass Rainer Kussmauls Welt die Welt des Geigenspiels war. Neben seiner international erfolgreichen Karriere als Geiger, nicht nur als Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, sondern auch als herausragender Kammermusiker, neben seiner unglaublichen Kennerschaft der internationalen Szene ist damit natürlich sein Unterricht gemeint. Über Jahrzehnte war seine Klasse eine der exzellentesten international. Die Erfolgsbilanz seiner Schüler ist legendär. Ein Studium bei ihm bot die Garantie, später zu Orchestervorspielen eingeladen zu werden bzw. eine Stelle zu bekommen. So gibt es wohl kaum ein bedeutendes Orchester, in dem nicht Studierende von Rainer Kussmaul spielen.
Zu den Besonderheiten seiner Lehre gehörte auch, dass er als Professor keine Imitationen seines eigenen - wunderbaren - Spiels einforderte, sondern seine Schülerinnen und Schüler sich künstlerisch selbständig entwickeln ließ. Ob Petra Müllejans oder Gottfried von der Goltz, ob Daishin Kashimoto oder Jermulai Albiker, allein diese vier Musiker zeigen die unglaubliche Amplitude dessen, was er künstlerisch zuließ. Qualität war es am Ende allemal.
Zur Welt seines Geigenspiels gehörte auch die Welt der Hochschule als Institution. Sei es als Hochschulratsmitglied oder Mitglied in anderen Gremien.
Oder sei es der Rainer Kussmaul, den man so oft in der Halle der Hochschule erleben konnte. Eine der vielen Lücken, die er hinterlässt, ist diese nun nicht mehr mögliche Anwesenheit. Unsere Studierenden leben ihr oft quirliges Leben in der Halle unserer Hochschule – und mitten unter ihnen saß Rainer Kussmaul häufig irgendwo auf einem der Sofas, still, zurückhaltend, scheinbar nach innen gekehrt, aber höchst präsent.
Auf sehr bescheidene Weise verstand er es, seinen hohen Anspruch zu leben, er war vollkommen unarrogant, konnte aber sehr wohl klarstellen, von welcher Qualität sein Niveau war. Das eben machte seine Exzellenz erfahrbar. Und diese Exzellenz hat immer wieder zutiefst beeindruckt.
Mit höchstem Respekt vor dem großen Künstler, Lehrer und Menschen Rainer Kussmaul verbeugen wir uns mit Trauer und mit Dank, dass die Freiburger Musikhochschule diesen besonderen Menschen erleben durfte.

Dr. Rüdiger Nolte
Rektor
Hochschule für Musik Freiburg

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Die Pianistin (Klasse Pauliina Tukiaienen und Matthias Alteheld) hat beim Internationalen Wettbewerb "Das Lied" einen Pianistenpreis gewonnen.

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Der Sänger (Klasse Prof. Torsten Meyer) wird im Rahmen der Schubertiade Tamba (Japan) im November 2017 konzertieren.

Auf Initiative von Tilman Krämer (rechst im Bild), der seit 1999 regelmäßiger Gast des Festivals ist, konnte bereits zum vierten Mal ein Studierender der Hochschule für Musik Freiburg zu dem bedeutende Festival eingeladen werden. Die Einladung erfolgte nach einer hochschulinternen Audition durch den künstlerischer Leiter des Festivals, dem Tenor und Dirigenten Yoshifumi Hata (links im Bild).

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