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Das multimediale Musiktheaterstück „Der Hungerkünstler“ wird am 21. Oktober in Shanghai uraufgeführt. Die deutsche Erstaufführung ist am 3. November in Köln.

SONG Yang, Kompositionsstudentin am Institut für Neue Musik Freiburg (Klasse Johannes Schöllhorn) erhielt den Auftrag des renommierten Festivals in der Sektion R.A.W.! (Rising Artists´ Work). Seit 2012 versteht sich das Projekt als „work station“ und Bühne für künstlerische Aktivitäten junger Köpfe. Vom 21. bis 28. Oktober sammeln sich hier kreative Ideen aller Genres, wird experimentiert und konkretisiert. Mit R.A.W.! fokussiert das CSIAF die internationale zeitgenössische Kunst parallel zu seinem Engagement für Werke der klassischen Sparten. Das einzige staatliche „International Arts Festival“ Chinas bietet jährlich - nun im 18. Jahr in Folge – über einen Monat ein breites Spektrum an hochqualifizierten Veranstaltungen mit Kunstschaffenden aus aller Welt. Erklärtes Ziel ist es, den kulturellen Austausch im Land und über alle Grenzen Chinas hinaus zu beleben und zu bereichern.

SONG Yangs neue Performance basiert auf Kafkas Kurzgeschichte „Der Hungerkünstler. In fünf Szenen interagiert ein Team von Mitgliedern des „Ensemble hand werk“, dem Schauspieler Hendrik Vogt sowie der Mediendesignerin Ashley Morgan. In komplexem Zusammenwirken von musikalischer und schauspielerischer Darstellung, von vorproduziertem Filmmaterial wie auch Realzeitvideos sucht die Komponistin einen Raum zu schaffen, der alle Sensoren öffnet: eine Erfahrung multidimensionaler Perzeption.

Termine
21. Oktober 2017, 19.15 Uhr Uraufführung „Der Hungerkünstler“ im Duanjun Theater, Shanghai
22. Oktober 2017, 14.30 Uhr zweite Aufführung „Der Hungerkünstler“ im Duanjun Theater, Shanghai
3. November 2017, 19.30 Uhr Deutsche Erstaufführung „Der Hungerkünstler“ in der Kunst-Station Sankt Peter, Köln

Besetzung
Hendrik Vogt, Schauspiel
Ensemble hand werk (Flöte, Saxophon, Cello, Klavier, Schlagzeug)
Ashley Morgan, Mediendesign
SONG Yang, Komposition

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Der Medienraum 115 ist seit Montag, den 9. Oktober wieder geöffnet und wird von den Tutoren betreut.

Auf den Rechnern sind die Notationsprogramme Musescore, Finale und Sibelius installiert, es besteht die Möglichkeit im Internet zu recherchieren, auf das Mailportal der Hochschule zu zugreifen und mit Texteditoren wie Libreoffice und Openoffice zu arbeiten. Ebenso sind die Musikproduktionprogramme LogicX, Cubase und Ableton verfügbar.

Der Medienraum ist auch sehr gut geeignet um anfallende Hausarbeiten am Computer zu erledigen.
Zum Einloggen genügt der Account der Musikhochschule. Bei Fragen zu den Terminals kann man sich jederzeit an die anwesenden Tutoren wenden.

Die Öffnungszeiten im Wintersemester 2017/2018

Montag 10:00h - 13:00h
Dienstag 12:00h - 17:00h
Mittwoch: 10:00h - 17:00h
Donnerstag: 13:00h - 19:00h
Freitag: 10:00h - 16:00h
Samstag: Geschlossen
Sonntag: Geschlossen

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Jetzt noch bewerben: Die Bewerbungsfrist ist der kommende Montag (16.10.2017).

Zielgruppe: Studentinnen der Hochschule für Musik Freiburg in einem grundständigen oder einem Masterstudiengang der folgenden Hauptfächer: Violoncello, Kontrabass, Oboe/Englischhorn, Klarinette
Fagott, Waldhorn, Trompete, Posaune, Tuba, Pauke/Schlagzeug, Orgel/Kirchenmusik, Dirigieren, Komposition/Elektronische Komposition, Filmmusik, Musiktheorie, Liedgestaltung, die erwarten lassen, die Präsenz von Frauen in Fächern, in denen sie im Beruf unterrepräsentiert sind, zu erhöhen.

Laufzeit: 2 Semester

Förderung: monatlich 400.- EUR

Weitere Informationen zur Bewerbung

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Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Musikphysiologie und Musikermedizin veröffentlicht.

In der Fachzeitschrift Musikphysiologie und Musikermedizin der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM) erschien in der Ausgabe 2/2017 (September) der Artikel „Gesundheit und Präventionsverhalten von Musikstudierenden an verschiedenen deutschen Musikhochschulen“, in dem die Ergebnisse einer vom Freiburger Institut für Musikermedizin (Nusseck und Spahn) initiierten Multizenterstudie veröffentlicht wurden. Weitere teilnehmende Musikhochschulen sind München (Adina Mornell), Lübeck (Edgar Voltmer, Thomas Kötter), Leipzig (Berthold Schmid) und Frankfurt (Jochen Blum, Alexandra Türk-Espitalier).

In einer Langzeituntersuchung wurden Bachelorstudierende der Musikhochschulen im Jahresabstand vom Beginn des Studiums bis in das siebente Semester über ihr allgemeines körperliches und psychisches Wohlbefinden sowie zu spielbeeinträchtigenden Beschwerden, zur Durchführung von präventiven Maßnahmen und dem Besuch von gesundheitsorientierten Angeboten befragt. Die Untersuchung zeigte, dass bereits knapp 30% der Musikstudierenden ihr Studium mit spielbeeinträchtigenden gesundheitlichen Beschwerden beginnen und diese Anzahl im zweiten Studienjahr auf über 40% anstieg. Parallel stieg auch die psychische Belastung bei den Studierenden über das erste Studienjahr stark an. Gleichzeitig konnten über 90% der Musikstudierenden erreicht werden und nahmen an mindestens einem präventiven Lehrangebot teil. Die Ergebnisse liefern wichtige Anregungen für die überregionale Diskussion zur generellen Verbesserung von gesundheitsorientierten präventiven Vorgehensweisen an deutschen Musikhochschulen. Interessierte können den gesamten Artikel in der Hochschulbibliothek einsehen.

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12.10.2017
Zum 80. Todestag

Die Freiburger Hochschule für Musik widmet sich am Freitag, den 27. Oktober, der wunderbaren, farbenreichen Musik von Karol Szymanowski.

KAROL SZYMANOWSKI (1882-1937), ist ohne Zweifel der grösste polnischer Komponist nach Chopin. Während seines Studiums an der Musikakademie in Warschau schliesst er sich der Komponisten Gruppe "Junges Polen" an, die Wagner, Richard Strauss und Mahler als ihre Vorbilder sah. Studienreisen führten ihn nach Berlin, Italien, Wien,Tunis, Algier, London und Paris, er bewunderte Berg, Schönberg und vor allem Stravinski. Seine Klavierwerke sind von Chopin, Scriabin und Impressionisten geprägt, enthalten folklorebetonte und orientalische Einflüsse, ähnlich wie auch seine Violinwerke, Opern
und Ballette.

Lebenslange Freundschaft verband ihn mit Artur Rubinstein dem er seine Mazurken und Symphonie Concertante gewidmet hat.

Fünf Jahre lang war Szymanowski Direktor der Musikakademie in Warschau, wo er auch die Kompositionsklasse leitete. Seit seiner Kindheit an Tuberkulose erkrankt starb er mit nur 55 Jahren in einem Sanatorium in Lausanne.

Die Freiburger Hochschule für Musik wird am Freitag, den 27. Oktober einen Abend der wunderbaren, farbenreichen Musik von Karol Szymanowski widmen (20 Uhr, Wolfgang Hoffmann Saal, 8/4 Euro).

Es spielen Studenten der Klavierklasse von Prof. Elza Kolodin:   
Robert Neumann, Aleksandra Jablczynska, Lan Pao Hsu, die Mezzosopranistin Joanna Jaworowska sowie Prof. Magdalena Rezler, Violine mit Hansjakob Staemmler am Klavier.

Im Programm: Karol Szymanowski's Masken, Etuden, Variationen, Mythen und Lieder.

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Aufsatz von Prof. Christoph Sischka im Sammelband "Musikalische Hochbegabtenförderung in Deutschland"

"Die Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB) ..." (S. 141-144) in:

Musikalische Hochbegabtenförderung in Deutschland : Dokumentation der Tagung Konzertiert fördern. Kontexte und Strukturen musikalischer Hochbegabtenförderung 11. - 12. Oktober 2013 / [herausgegeben von der Hochschulrektorenkonferenz]. - Bonn : HRK, Hochschulrektorenkonferenz, 2017. - 176 Seiten.
(Beiträge zur Hochschulpolitik  / hrsg. von der Hochschulrektorenkonferenz ; 1/2017)
Auf dem Cover: "HRK Hochschulkonferenz : die Stimme der Hochschulen". - Rückseite der Haupttitelseite: "Diese Publikation dokumentiert die Tagung "Konzertiert fördern. Kontexte und Strukturen musikalischer Hochbegabtenförderung im Oktober 2013 in Rostock". - Titelumschlag verdruckt: "Konzentriert".
ISBN 978-3-942600-59-0

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur Sbh 22 Musi

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11.10.2017
Gotteslob

Katholisches Gebet- und Gesangbuch, herausgegeben u.a. von Honorarprofessor Dr. Meinrad Walter.

Das Gebet- und Gesangbuch Gotteslob : kirchenmusikalische Impulse ; kommentierte Einblicke , pastoralliturgische Perspektiven / Herausgegeben von Meinrad Walter,  Albert Josef Urban. - Trier : Deutsches Literarisches Institut, 2017 [2017]. - 260 Seiten.
ISBN 3-937796-20-8å

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur Sbn 51 Gebe

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Konzert aus der Reihe „Das Rohe und das Gekochte“ des Schlagzeugensembles der Freiburger Musikhochschule am 16.10..

Sie heißen Schlaginstrumente, doch wird ein Schlaginstrument einfach nur geschlagen, hören wir allenfalls ein lautes Geräusch, es wird aber nie klingen. Man schlägt kein Instrument, keine Tiere, in unserer Gesellschaft besteht ein Konsens, daß man überhaupt nicht schlägt. Der Dialog zwischen den Händen und einem gespannten Fell einer Trommel –Haut auf Haut – ist hingegen immer noch einer der spannendsten und rituellen Momente des Musizierens. In dem Konzert am Montag, 16.10. um 20:00 Uhr in der Musikhochschule wird dieses zum Thema gemacht.

Mit dabei sind folgende Gäste:
 Arezoo Rezvani, Iran, Santur, Murat Coskun türkische Handtrommel, Andrea Piccioni, Rom, Tamburello, Hein Tint (Thaung Htike), Myanmar, Hsaing Waing - Trommelkreis

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11.10.2017
Meisterkurs

Am 21. und 22. Oktober findet ein Dirigierkurs für Streicher mit Catherine Larsen-Maguire statt.

Für den Meisterkurs wird ein kleines Streichorchester zusammengestellt: Geigen, Bratschen, Celli, Bässe, die leichte Stücke vom Blatt lesen, damit man auch das Dirigieren üben kann. Im besten Fall wechseln sich die SpielerInnen/DirigentInnen ab, so dass das Orchester aus immer mindestens 12 Leuten besteht.

Man braucht keinerlei Vorkenntnisse oder Erfahrung mit Dirigieren, um an diesem Kurs aktiv teilzunehmen! Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Prof. Elena Cheah (elenadcheah@gmail.com).

Programm:

1. Introduktion und Einleitung
- Diskussion (was ist Dirigieren, was brauchen wir von einem Dirigenten, was ist ein “guter Dirigent” usw.)
- Video-Beispiele

2. Dirigier-Technik
- Schlagbilder der verschieden Taktarten
- Tempo und Dynamik beeinflussen (einer dirigiert, die anderen klatschen)
- linke Hand
- Einsätze, Fermaten, Artikulation usw.

3. Partituren lesen und lernen
- wo fängt man an?
- Analyse (Harmonie, Melodie, Struktur usw.)
- Vorbereitung und Planung einer Probe

4. Ensemble dirigieren
- jeder hat die Möglichkeit, das Ensemble zu leiten, und die ausgewählten Stücke zu proben. Die anderen Kursteilnehmer geben Feedback und freundliche Kritik.
- Diskussion über Probentechnik (Psychologie einer Probe, Zeit-Einteilung usw.)

Dirigierkurs für Streicher mit Catherine Larsen-Maguire
21.10. (Raum 156) und 22.10 (Raum 117), 10 bis 19 Uhr


Weitere Informationen zu Catherine Larsen-Maguire unter http://larsen-maguire.com/

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10.10.2017
Stipendien vergeben

Die Helene-Rosenberg-Stiftung fördert fünf Studierende der Hochschule für Musik Freiburg.

Liliia Khusnullina ist eine der fünf Studierenden, die gefördert werden.

Die diesjährigen Stipendien gehen an:

Liliia Khusnullina, Klavier
Francesc Ortega I Marti, Gesang
Ruben Olivares Jofré, Gesang
(je 2.400 Euro)

Juliane Stolzenbach Ramos, Gesang
David Auli Morales, Schlagzeug
(je 1.560 Euro)

Seit 2008 vergibt die Helene Rosenberg-Stiftung vor allem Stipendien für hervorragend begabte Bewerberinnen und Bewerber, die durch ein jährliches wettbewerbsähnliches Vorspiel innerhalb der Hochschule ermittelt werden.

Helene-Rosenberg-Stiftung

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Die Flötistin hat eine Feststelle Soloflöte beim Orquestra Classica da Madeira (Portugal) gewonnen.

Ana Rita Oliveira ist Bachelor-Studentin in der Klasse Mario Caroli.

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Die Hochschule für Musik Freiburg und das Institut für Neue Musik trauern um Klaus Huber.

Foto: Harald Rehling

Der Komponist und  langjährige Leiter des Instituts für Neue Musik verstarb am Montag den 2. Oktober an seinem italienischen Wohnsitz.

Klaus Huber war eine Persönlichkeit, die die Freiburger Hochschule nachhaltig geprägt hat. Er hat über viele Jahre überaus erfolgreich eine Kompositionsklasse unterrichtet. Sein Unterricht war inspirierend für eine ganze Generation Komponisten aus der ganzen Welt, die heute auf vielfältige Weise das Leben der Neuen Musik gestalten und seine Arbeit fortführen.

Er hat das Institut für Neue Musik, in regem Austausch mit allen Bereichen der Hochschule und vielen Institutionen außerhalb, geleitet; – alle führenden Komponisten unserer Zeit waren in Freiburg zu Gast und bereicherten das kulturelle Leben der Hochschule und der Stadt.

Klaus Hubers Werke werden auf der ganzen Welt und in allen bedeutenden Konzerthäusern aufgeführt. Wir verlieren mit ihm einen der großen Komponisten und Lehrer unserer Zeit.

Sein Geist ist in uns lebendig und eine bereichernde Verpflichtung für die Zukunft.

Johannes Schöllhorn

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Der Kammerchor der Hochschule war in der Semesterpause auf Konzertreise in Dänemark.

In Dänemark, so erzählt man sich, kann man von einem Kirchturm aus sieben andere sehen – so weit reicht der Horizont. Wenn die Sonne untergeht und die Kirchenglocken zu läuten begonnen haben, signalisieren drei abschließende Glockenschläge: "Gung" - "Gung" - "Gung" – nun ist der Tag zu Ende.
So erzählt es auch das Lied i skovens dype stille ro (In Waldes tiefer stillen Ruhe), das der Kammerchor der Musikhochschule Anfang August für seine sechstägige Konzerttournee einstudierte hatte. Nach einem Konzert in der Friedenskirche fuhren die 31 Studierenden in den Norden und konzertierten unter der Leitung von Professor Morten Schuldt-Jensen an verschiedensten Orten: Hoisbüttel bei Hamburg, Løgumkloster im Süden Dänemarks, Frederikshavn im Norden, Holstebro im Westen und Gjerild im Osten. Unterwegs mit acht Mietautos legten die ChoristInnen während der Fahrten durch die dänische Landschaft knapp 2000 Kilometer zurück. Untergebracht wurden sie in verschiedenen Herbergen, etwa im Anbau des um 1173 gegründeten Løgumskloster, einer Jugendherberge im Zentrum Frederikhavns und zuletzt in Gjerild, mit leckerem Essen, in sehr freundlicher Atmosphäre und Strandnähe zur Ostsee. Nicht nur hier wurde gebadet, auch in der Nordsee auf Romoe oder bei Skagen. Die Tage klangen in hyggeliger (gemütlicher) Atmosphäre in den Gemeinschaftsräumen der Unterkünfte aus, mal mit dänischem, mal mit deutschem Bier, bei Skat, Doppelkopf oder auch einer Zink-Vorführung.

Besondere Vorfreude machte das Konzert des dritten Tages, im nördlichen Frederikshavn. Von hier fahren die Fähren nach Schweden und Norwegen. Im Rahmen des größten skandinavischen Musikfestivals wurde das Konzert live aus der Abildgård Kirke im dänischen Rundfunk übertragen. Das Programm bestand in der ersten Hälfte aus geistlichen Stücken, beginnend mit Nils Gade, gefolgt von einer Messe Knut Nystedts, zwei Werken von Duruflé und den Seligpreisungen Volker Bräutigams. Der zweite Teil mit weltlicher Musik: Eine Shakespeare-Vertonung von Nils Lindberg, Hugo Alvéns Aftonen (Abend), In Stiller Nacht von Johannes Brahms, Regers Nachtlied, außerdem Werke von Fanny Hensel und Wilhelm Stenhammer. „Hvad fortsætter man med efter sådan en smuk romantisk koncertaften i Frederikshavn?“, kommentierte der dänische Radiomoderator, „Wie fährt man fort, nach so einem schönen romantischen Konzertabend in Frederikshavn?“. Und: „Publikum var tydeglivis tilfreds", „Das Publikum war unverkennbar zufrieden.“

Am darauffolgenden Tag ging es an die Spitze Jütlands: Skagen. Je weiter man dem langen Sandstrand dieser Fischerstadt nach oben folgt, desto näher kommen sich Nordsee links, und Ostsee rechts, bis plötzlich – platsch! … die Wellen auf- und ineinander treffen. Auch das intensive Licht macht diesen Ort so beeindruckend, weshalb er vor allem durch die Skagen-Maler des 19. Jahrhunderts an großer Bekanntheit gewann. Die Fahrten zu den Konzertorten und Unterkünften durch die dänische Landschaft waren beeindruckende Erlebnisse: Meistens kein Hügel weit und breit, Felder im gelb-goldenen Ton des Hafers, Kühe, Wind, Wasser, Meeresluft ... Eine unglaubliche Weite in einem so kleinen Land. Abstecher führten zu alten Hafenstädten, etwa Ribe, mit kleinen Gassen aus Kopfsteinpflaster, Fachwerk- und immer wieder Reetdachhäusern.

Wie stark die Verbundenheit zur Natur die Menschen hier begleitet, erzählten nach all diesen Fahrten und Begegnungen auch viele der abends im Konzert gesungenen Stücke. Wilhelm Stenhammer vertont, dem Text J.P. Jacobsens nach, „skygernes tunge droeme“, die schweren Träume der Wolken oder, wie „blomsternes ojne swoemme“, die Augen der Blumen verschwimmen. Und weiter: „Underligt Aftenwinden suser i Linden“, merkwürdig saust der Abendwind durch die Linden. Farbige Akkordereignisse spiegeln Licht und Weite, lautmalerisch schimmern Vögel und Abendwinde umher. Solche Charakterzüge der Musik in der Umgebung ihres Ursprungs zu erleben, war eine jener Erfahrungen mit denen der Kammerchor wieder zurück nach Freiburg fuhr.

Das anfangs zitierte Lied i skovens dype stille ro gestaltete den Schluss des Programms. In Dänemark wird es - 1864 nach der Niederlage im dänisch-preußischem Krieg entstanden -bereits in der Schule viel gesungen und ist wie ein Volkslied 'in aller Munde'. Es erzählt, wie abends, wenn die Sonne untergeht, der Abendfriede einkehrt, die Seele dem fröhlichen Gesang der Vögel lauscht, in Waldes Einsamkeit der idyllische leise Friede eintritt und die Sehnsucht des Herzens schweigt, nun, "hvor fred og hvile er", wo Friede und Ruhe ist. Der Blick ins Publikum sah hierbei aufmerksame Gesichter, mitsingende Lippen, andächtig geschlossene Augen - eine rührende Atmosphäre. Und so verabschiedete sich der Kammerchor bei seinen Konzerten mit dem dreimaligen Läuten. Das Ende des Tages wiegend einläutend: Gung – Gung – Gung …

(Ein Bericht von Joss Reinicke)

 

 

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Der Senat der Hochschule verabschiedete am 28.6. die Richtlinie gegen sexualisierte Gewalt und Diskriminierung.

Hier die Richtlinie im Wortlaut:

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Kein Raum für Übergriffe

Richtlinien gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt


Präambel
Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt geschieht verbal, nonverbal und/oder durch tätliche Angriffe. Frauen und Männer können davon gleichermaßen betroffen sein, egal ob am Arbeitsplatz, am Studienort oder im privaten Bereich.
Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt sind Verletzungen des Persönlichkeitsrechtes. Sie haben nicht zwingend mit Sexualität, aber häufig mit Machtmissbrauch zu tun. Die Folgen sind schwerwiegend, sehr belastend und beeinträchtigen die persönliche und berufliche Entwicklung der Betroffenen. Die Hochschule für Musik Freiburg nimmt ihre Pflicht, alle Studierenden, Mitarbeitenden und Gäste zu schützen sehr ernst, bezieht hiermit klar Position gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt in ihrem Kontext und verpflichtet sich zu qualitätsgesicherter Beratung und unbedingter Sanktionierung von Fehlverhalten.
In den von Einzelunterricht geprägten Studiengängen, in denen häufig körperbetont gearbeitet wird, enge persönliche Kontakte entstehen, eine hohe Emotionalität gefragt ist, Vertrauen, Nähe und Distanz eine Rolle spielen, müssen sich Lehrkräfte in besonderem Maße ihrer Verantwortung gegenüber den Studierenden bewusst sein. Diese Verantwortung setzt Professionalität und Rollenklarheit voraus. Dazu gehören Achtsamkeit, Respekt und das Wahren von Distanz. Grenzverletzungen, verbale oder physische Übergriffe werden in einem vertrauten Umfeld als besonders verstörend empfunden. Die betroffene Person kann so unter großen emotionalen Druck und in Gewissenskonflikte ihrer Lehrperson gegenüber geraten. Dies gilt es zu verhindern. Studium und Arbeit sollen in einem geschützten, von Vertrauen und Respekt geprägten Rahmen stattfinden können.

Begriffsklärung
Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt sind Formen der Geschlechterdiskriminierung, Verstöße gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung und Angriffe auf die Würde und Persönlichkeitsrechte der Betroffenen (vgl. §3 Abs4 AGG).
Nach Maßgabe dieser Richtlinie gelten Verhaltens- und Handlungsweisen als sexuelle Diskriminierung und Gewalt, wenn ein unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten bezweckt oder bewirkt wird, das die Würde der betroffenen Person verletzt, insbesondere wenn ein von Einschüchterung, Anfeindung, Erniedrigung, Entwürdigung oder Beleidigung gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird.
Sexuelle Diskriminierung und Gewalt unter Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen beispielsweise im Studium oder am Arbeitsplatz unter Androhung von persönlichen, studienbezogenen oder beruflichen Nachteilen beziehungsweise unter Zusage von Vorteilen sind besonders schwerwiegend.

Formen sexueller Diskriminierung und Gewalt
Sexuelle Diskriminierung ist jedes sexuell gefärbte verbale und/oder nonverbale Verhalten, das beleidigend oder demütigend ist, oder als solches empfunden wird. Zum Beispiel:

  • Unerwünschte sexualisierte Anspielungen und Handlungen
  • Sexuell herabwürdigender Sprachgebrauch
  • Entwürdigende und beleidigende Bemerkungen über Personen und/oder deren Körper, die in einen sexuell geprägten Zusammenhang gestellt werden
  • Beleidigende Äußerungen über die sexuelle Orientierung von Personen
  • Das Einbringen von obszönen und sexuell herabwürdigenden Schriften oder Bildern in die öffentlichen Räume, in dienstlichem oder Ausbildungszusammenhang und im Allgemeinen
  • Das Kopieren, Anwenden oder Nutzen obszöner, sexuell herabwürdigender Computerprogramme und Internetseiten auf EDV-Anlagen in Diensträumen oder auf dem Hochschulgelände
  • Aufforderung zu sexuellem Verhalten
  • Verfolgung und Nötigung auch mit indirektem sexuellen Hintergrund
  • Bedrängung, Stalking, körperliche Übergriffe bis hin zu Vergewaltigung

Beratungs- und Beschwerdemanagement
Betroffene Personen haben das Recht und werden aufgefordert, über sexualisierte Diskriminierung und Gewalt zu berichten und sich zu beschweren. Es reicht aus, dass sich die Betroffenen subjektiv diskriminiert fühlen. Sie müssen jedoch den Ansprechpersonen gegenüber fundiert darlegen, welche Tatsachen zu der eigenen subjektiven Wahrnehmung geführt haben, sonst kann der Beschwerde nicht nachgekommen werden.
Die HfM Freiburg verfügt über zwei vom Senat gewählte Ansprechpersonen (männlich und weiblich) für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Diskriminierung und Gewalt. Diese werden auf der Homepage aufgeführt. Die Hochschulleitung verpflichtet sich, für die Qualität des Beratungsangebotes durch regelmäßige Fortbildung der Ansprechpersonen zu sorgen.
Auch alle anderen Personen mit Leitungs- und Betreuungsfunktion einschließlich der Gleichstellungsbeauftragten können Ansprechpersonen sein und sind verpflichtet, mit der nötigen Sensibilität jedem tatsächlichen Anhaltspunkt nachzugehen sowie geeignete Maßnahmen zur Klärung, Verhinderung und Verfolgung zu ergreifen. Eine Weiterverfolgung seitens der Ansprechpersonen bleibt aus, wenn die Betroffenen sich ausdrücklich dagegen aussprechen.

Maßnahmen und Sanktionen

Je nach Schwere des Einzelfalles werden von der Hochschulleitung informelle oder formelle Maßnahmen eingeleitet. Anonymitätswünsche der sich beschwerenden Personen werden dabei in jedem Fall gewahrt. Maßnahmen können sein:

  •  Persönliches Gespräch der Vertrauensperson mit der beschuldigten Person
  • Durchführung eines formellen Dienstgespräches
  • Mündliche oder schriftliche Belehrung
  • Schriftliche Abmahnung
  • Einleitung eines Disziplinarverfahrens
  • Fristgerechte oder fristlose Kündigung
  • Hausverbot
  • Exmatrikulation
  • Ggf. Strafanzeige

Bekanntgabe der Richtlinien
Die Richtlinien werden dem lehrenden und nicht-lehrenden Personal sowie allen Studierenden der Hochschule in Schriftform bekannt gegeben, indem sie auf der Homepage der Hochschule veröffentlicht und im Hochschulgebäude ausgehängt werden. Zudem werden sie bei Einstellung beziehungsweise Immatrikulation ausgehändigt.

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Sechs Beiträge des Instituts für Neue Musik zu den Russischen Kulturtagen 2017 des Zwetajewa-Zentrums Freiburg

Die revolutionären Umbrüche hatten lang anhaltende sozioökonomische und kulturelle Auswirkungen weit über die Grenzen Russlands hinaus und prägten das gesamte 20. Jahrhundert. In modellhafter Weise reflektieren über zwanzig wissenschaftliche und künstlerische Einrichtungen der Stadt, zudem in Zusammenarbeit mit internationalen Partnerinstitutionen, ihren Einfluss auf westeuropäische Kulturen und Gesellschaften sowie ihrer künstlerischen Sprengkraft. 



Am 24. Oktober um 20 Uhr präsentiert die Filmmusikklasse von Prof. Cornelius Schwehr eine Uraufführung im E-Werk Freiburg: Studierende komponierten eine Musik zu Alexander Medvedkins (1900-1989) Stummfilmkomödie „Das Glück“ aus dem Jahr 1934. Mit burleskem Witz, mit Anleihen beim Surrealismus und Expressionismus, sucht die Satire raffiniert eine politische Botschaft zu vermitteln. Sie erzählt den Weg des Bauern Kmyr aus der Unterdrückung des zaristischen Landwirtschaftswesens in die vermeintliche Freiheit der sozialistischen Kolchosearbeit. Das Ensemble des Instituts für Neue Musik (Leitung Sven Thomas Kiebler) wird die neue Filmmusik zu „Das Glück“ im E-Werk Freiburg live aufführen. 



Ebenso am 24. Oktober im E-Werk Freiburg wird als zweites Werk das Septett in C-Dur op.2 von Gavriil Popov (1904-1972) dem Publikum vorgestellt: Die Kammersinfonie (UA 1926) verarbeitet Einflüsse der russischen und westeuropäischen Avantgarde des beginnenden 20. Jahrhunderts wie auch der russischen Folklore. Sie spiegelt so die Situation musikalischer Divergenzen der frühen Sowjetunion.



Im Kontext der Aktionen des Vereins „unsound“ werden am 25. November und 8. Januar  Tonspuren zu Filmabschnitten von Dziga Vertov (1896-1954) uraufgeführt. Vertov gilt als einer der Begründer des sozialistischen Dokumentarfilms. Immer im Dienste der Revolutionsmaxime des Oktober 2017 denkend, fordert er eine radikale Abwendung vom romantizistischen Illusionskino. Für den Kompositionsprozess überraschend war eine basale Idee: Es galt, das Kunstwerk von Beginn an als Installationen / Live-Performances zu entwerfen.



Eine Mischung aus Zuspielung und Live-Musik entstand zu dem Film „Tretya meshchanskaya“ (englischer Filmtitel „Bed and Sofa“) von Abram Room (1894-1976). Das psychologische Kammerspiel soll die Widersprüche und Dysfunktionen der frühen sowjetischen Gesellschaft offen legen. Room sieht sich zudem als Unterstützer staatlicher Kampagnen gegen das 20er-Jahre-Phänomen, die Verlockungen sexueller Freizügigkeiten tabufrei aufzuspüren und auszuleben. In Kooperation mit dem „Kommunalen Kino Freiburg“ wird das Projekt am 29.10.2017 als Film-Live-Musik-Abend der Öffentlichkeit vorgestellt. 



Basierend auf der Publikation „Papas Briefe“ der russischen Menschenrechtsorganisation „Memorial International“ eröffnet die Freiburger Universitätsbibliothek am 26.10.2017 die Ausstellung „Papas Briefe – Briefe von Vätern aus dem Gulag an ihre Kinder“. Zur Vernissage erklingen eigens dafür geschriebene Werke von Freiburger Studierenden. 

Erstmalig werden „Papas Briefe“ aus dem Russischen ins Deutsche übersetzt. Anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Ausgabe im Herbst, veranstaltet das „Theater im Marienbad“ eine Lesung zum Thema. [Die Veranstaltungsdaten entnehmen sie bitte der aktuellen Presse.] In direkter Zusammenarbeit mit der Regie und den Darstellenden entwickelten Studierende eine Musik, die nuanciert, via elektronischer Zuspielung, mit dem Textvortrag verzahnt ist. 






Mehr zum Thema:


  • Termine vom 12. Oktober 2017 bis 30. November 2017 sowie am 8. Januar 2018 an verschiedenen Orten in Freiburg. Die vollständigen Veranstaltungsdaten entnehmen sie bitte der aktuellen Tagespresse sowie den Veröffentlichungen des Zwetajewa-Zentrums Freiburg
  • Zwetajewa-Zentrum Freiburg: Russische Kulturtage 2017
  • Zwetajewa-Zentrum Freiburg
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19.09.2017
Erfolgreiches Duo

Liliya Khusnullina (Klavier) und Marie Viard (Violoncello) haben den ersten Preis beim Kammermusikwettbewerb Virtuoso & Belcanto in Lucca (Italien) gewonnen.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Die beiden Musikerinnen haben außerdem den Preis der Donation Dany Pouchucq   der Académie Ravel erhalten, der mit einem Konzertengagement für die nächste Saison verbunden ist.
 
Weitere Informationen:
www.virtuosobelcanto.com
www.academie-ravel.com

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Der Master-Student Musiktheorie hat den ersten Preis der Joseph-Dorfmann Memorial Competition for Composers im Rahmen der ISAM Ochsenhausen erlangt.

Wang studiert in der Klasse von Prof. Otfried Büsing.

Herzlichen Glückwunsch!

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Der Kompositionsprofessor Johannes Schöllhorn startet zum Wintersemester 2017/2018 seine Tätigkeit an der Freiburger Musikhochschule.

„Ich […] mache Musik: das Neugierig-Sein, das Entdecken, das Staunen, das Sich-selbst-überraschen-können, das Wagnis, das Auf-die-Klänge-warten-können, das Verstört-werden, das Auf-verrückte-Weise-genießen, das Etwas-bauen, das Denken-als-hohes-Vergnügen […] und ganz vieles mehr – das möchte ich nie missen.“

Schöllhorn ist immer auf der Suche nach einem lebendigen Diskurs, mit offener Haltung bei gleichzeitiger strenger Reflexion alles Eigenen. Vor der Folie anderer musikalischer Sprachen und Kulturräume (Frankreich, Ostasien etc.), in Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten kompositorischen Positionen, tradierter wie gegenwärtiger, erweitert der Komponist seinen ästhetischen Horizont um die Möglichkeiten des Perspektivwechsels. Im feinsinnigen Erleben fremder Hörgewohnheiten und Bedingungen kompositorischen Denkens, setzt er seine musikalische Sprache unablässig der Selbstkritik, der Kritik durch andere aus. Dazu gehört auch das Studieren von Gering-geschätztem und Vergessenem. Dazu gehört auch die aktive Begegnung mit dem Publikum. All die Erfahrungen, wie auch die musikalischen Elemente als solche, treten mit sich selbst in einen Dialog, kommentieren sich wechselseitig und beziehen die Hörenden und deren Wahrnehmung in ihr Spiel mit ein. „Für mich ist Musik eine Möglichkeitsform.“



(Zitate von Johannes Schöllhorn aus Texten der Webseite des Komponisten)

Biografie:


Geboren 1962 in Murnau, studierte in Freiburg bei Klaus Huber, Emanuel Nunes und Mathias Spahlinger Komposition, Musiktheorie bei Peter Förtig und besuchte Dirigierkurse bei Peter Eötvös. 
Johannes Schöllhorn arbeitet mit zahlreichen internationalen Solisten, Ensembles und Orchestern, unter anderen dem Ensemble Modern, Ensemble Musikfabrik, Ensemble Intercontemporain, Ensemble l’instant donné, Klangforum Wien, ensemble recherche, den Neuen Vocalsolisten, ensemble ascolta, dem Neuen Ensemble zusammen und seine Musik wurde von den Symphonieorchestern des WDR und SWR Stuttgart, dem DSO Berlin, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra London und dem BBC Scottish Symphony Orchestra und anderen aufgeführt.

Er erhielt einige internationale Kompositionspreise und Auszeichnungen, im Jahre 1997 war er Gewinner des Comitée de Lecture des Ensemble Intercontemporain und erhielt 2009 den Praetorius Musikpreis des Landes Niedersachsen. Seine Kammeroper "les petites filles modèles" wurde oftmals in Paris und an verschiedenen Orten Frankreichs gespielt und hatte 1997 an der Opera de Bastille Premiere. 2008 war er im Rahmen des „into“-Projekts zu einem Studienaufenthalt in Hong Kong. Seine Musik umfasst viele Genres von Kammer- und Vokalmusik über Werke für Orchester bis hin zum Musiktheater. Er beschäftigt sich ebenfalls auf vielfältige Weise mit Transkompositionen von der Musik der Renaissance bis heute.
Johannes Schöllhorn war bis 2004 Leiter des Ensembles für Neue Musik an der Musikhochschule Freiburg und unterrichtete von 1995-2000 an der Hochschule für Musik und Theater Zürich-Winterthur. Von 2001 bis 2009 war er Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und Leiter des von ihm mitbegründeten Instituts für neue Musik „incontri“. Von 2009 bis 2017 war er Professor für Komposition und Leiter des Instituts für Neue Musik an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Ab Oktober 2017 wird er als Professor für Komposition und als Leiter des Instituts für neue Musik an der Musikhochschule Freiburg tätig sein.

Johannes Schöllhorn unterrichtete auch mehrmals am Kompositionsseminar der Fondation Royaumont (F) sowie dem Bartók-Festival (HU) und gab unter anderem Kompositionskurse auf Schloss Solitude, beim Ictus-Seminar (B), am Conservatoire de Paris, am TrinityLaban College in London (GB), am Central Conservatory in Beijing und am Conservatory of Music in Shanghai (China), in Hongkong, beim Takefu-Festival (Japan), an der Tokyo Ondai University (Japan), beim Seoul Philharmonic Orchestra (Korea), am Centro San Fedele Milano (Italien), in Lugano (Schweiz), Kiew (Ukraine), Jakarta (Indonesien) und Manila (Philippinen).

Mehr zum Thema
Johannes Schöllhorn http://www.johannes-schoellhorn.de/

Lehrangebot im Wintersemester 2017/18 
offen für alle Studierenden der Musikhochschule Freiburg

„Wie können wir leben ohne Unbekanntes vor uns zu haben?“ (R. Char)
4 Seminare zu meiner kompositorischen Arbeit



Donnerstag, 26. Oktober 2017    

11.00 – 13.00 Uhr, Raum 343

14.30 – 16.30 Uhr, Raum 343



Freitag, 27. Oktober 2017

11.00 – 13.00 Uhr, Raum 343

14.30 – 16.30 Uhr, Raum 343

 

 

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Der ARD Musikwettbewerb gilt als der größte Wettbewerb für Klassische Musik weltweit. Dieses Jahr gab es in den Fächern Klavier, Violine, Oboe und Gitarre 640 Bewerbungen aus 53 Ländern.

Anhand einer Audioaufnahme wurden dann im Fach Klavier 60 TeilnehmerInnen zum Wettbewerb zugelassen, von denen allerdings nur 34 tatsächlich antraten, wohl eine Folge des äußerst anspruchsvollen Pflichtstücks von Pascal Dusapin.

Wataru Hisasue (Klasse Prof. Gilead Mishory), mit 23 Jahren der jüngste der drei Finalisten und gerade Bachelorabsolvent an der Musikhochschule Freiburg, erhielt neben dem 3. Preis auch den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks „Did it again“ von Pascal Dusapin, das im Semifinale zu spielen war. Neben den Preisgeldern von insgesamt 6.000 Euro winken weitere Konzertverpflichtungen. Die Preisträgerkonzerte können via Livestream im Internet verfolgt werden.

Ebenso können die 2. Runde, das Semifinale und das Finale mit dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks unter Michael Francis im Internet angeschaut werden:
http://www.br.de/ard-musikwettbewerb/audio-video/ard-wettbewerb-2017-on-demand-100.html

Wataru Hisasue reiht sich als ARD-Preisträger ein in eine illustre Reihe Freiburger ehemaliger Studierender und Professoren: Bernd Glemser (2. Preis 1987), Rolf Plagge (3. Preis 1981), Pi-hsien Chen (1. Preis 1972) und Robert Alexander Bohnke (Preisträger 1956). Dieses Jahr wurde nur im Fach Klavier ein 1. Preis überhaupt vergeben, in den Fächern Violine, Oboe und Gitarre gab es höchstens 2. Preise.

Weitere Informationen:
Preisträger im Fach Klavier, 66. ARD Musikwettbewerb 2017
Preisträger insgesamt
Biographie Wataru Hisasue

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Workshop in der Hochschule für Musik Freiburg am 13. und 14.9.2017.

Ob es um die Organisation von Konzerten, die Durchführung von Aufnahmeprüfungen oder die Planung von Raumangelegenheiten geht: Projekt- und Prozessmanagement sind wesentliche Bestandteile des Qualitätsmanagements an Hochschulen. Die Übergänge zwischen regelmäßigen Prozessen und (scheinbar) einmaligen Projekten sind dabei oft fließend. Herausfordernd ist dabei, Projekte und Prozesse effizient zu planen und Abläufe gleichzeitig so transparent zu machen, dass der Einstieg und die Durchführung für alle Beteiligten nachvollziehbar werden.

Ein Workshop des Netzwerks Musikhochschulen in Freiburg geht am 13./14.9.2017 u.a. folgenden Fragen nach: Was ist der Status quo des Projekt- und Prozessmanagements an (Musik-)Hochschulen? In welchen Fachbereichen oder Verwaltungseinheiten innerhalb von Musikhochschulen gehören Aufgaben des Projektmanagements bereits zum Arbeitsalltag und wie werden sie umgesetzt? Von welchen Ansätzen aus anderen Hochschulen oder aus der freien Wirtschaft können Musikhochschulen lernen?

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten für Hochschulangehörige und Interessierte gibt es beim lokalen Koordinator des Netzwerks Musikhochschulen, Dr. Dominik Skala und im Programmflyer.

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Das Klavier-Projekt „Pyanook“ von Ralf Schmid feiert am 20.9. im Freiburger E-Werk Premiere.

Ralf Schmid, Professor für Jazz-Klavier, lotet in dem Projekt "Pyanook" mit zwei Flügeln und einem revolutionären Datenhandschuh den Klang des Klaviers neu aus.  Mit den speziell angefertigten Handschuhen kann er über die Bewegung elektronische Sounds ansteuern und manipulieren. Die Grenzen zwischen akustischer Klanggewinnung und elektronischer Klangmanipulation werden komplett aufgehoben. Um diesen Ansatz abzurunden, steuert Pietro Cardarelli dem Projekt in seiner Multifunktion als Licht-Designer, Video Artist und Bühnenkünstler eine Vielzahl visueller Komponenten bei, die sich um die Bewegungsabläufe des Pianisten legen wie eine Traumlandschaft.

Weitere Informationen:
Website Pyanook
Facebook-Seite mit Video-Trailern


Pyanook

Mittwoch, 20.9.2017
E-Werk Freiburg
20 Uhr
Zum Online-Kartenverkauf

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Grete –Sultan-Preis für die Interpretation eines nach 1975 geschriebenen Werkes

Maria Sintamarian (Klasse Prof. Christoph Sischka) errang beim Internationalen Klavierwettbewerb in Osimo (Italien) „7th Nuova Coppa Pianisti“ den Grete-Sultan-Sonderpreis für die herausragende Interpretation eines nach 1975 komponierten Werkes. Es handelte sich um das Klavierstück V von Hans Peter Müller-Kieling.
Zu dem in zwei Runden ausgetragenen Wettbewerb hatten sich 53 Pianistinnen und Pianisten im Alter von bis zu 36 Jahren angemeldet. Er fand bis zum 4. September im Teotro „La Nuova Fenice“ in Osimo statt.
 
Herzlichen Glückwunsch!
 
Weitere Informationen:
http://www.nuovacoppapianisti.com/images/documenti/2017-bando-it.pdf

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Vom 26. bis 30. September 2017 kommt der Mitbegründer der Alten-Musik-Bewegung an die Hochschule für Musik Freiburg.

Mit der Gründung der beiden Ensembles »Amsterdam Baroque Orchestra and Choir« hat sich Ton Koopman weltweit einen Namen gemacht. Als einer der Gründerväter der Alten-Musik-Bewegung dirigiert der heute 70 Jährige in allen bedeutenden Konzertsälen der Welt und arbeitet mit den berühmtesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Amsterdam, den New Yorker Philharmonikern und vielen anderen. In zahlreichen Kursen gibt der begeisterte Lehrer sein umfangreiches Wissen an die nachfolgenden Generationen weiter.

Für die Hochschule für Musik Freiburg ist es eine besondere Freude und Ehre, diesen außerordentlichen Künstler zu Gast zu haben. Im Rahmen eines Bachkantaten-Projektes wird Ton Koopman mit einem Vokalensemble, Barockorchester und Solisten der Hochschule für Musik Freiburg arbeiten und das Abschlusskonzert dirigieren.

Am Samstag wird er außerdem einen Meisterkurs für Organisten an der neuen Wegscheider-Orgel an der frisch renovierten Kapelle St. Ottilien geben. Der Besuch der Proben ist kostenfrei, Spenden sind erbeten.

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Musik Freiburg e.V .

Konzeption und Organisation
Prof. Agnes Dorwarth, Prof. Gottfried von der Goltz, Prof. Frank Markowitsch

Zu folgenden Zeiten ist eine Hospitation möglich (alle Termine finden in der Ludwigskirche statt):

Mittwoch, 27.9.
11-14 Uhr Orchesterprobe
15-18 Uhr Probe mit Chor

Donnerstag, 28.9.
11-14 Uhr Probe Chor und Orchester
17-18 Uhr Gespräch mit Meinrad Walter
18.30-21.30 Uhr Orchester und Solisten

Freitag, 29.9.
14 Uhr Generalprobe



Programm


Di., 26. - Sa., 30. September 2017 | Ludwigskirche Freiburg
MEISTERKURS MIT TON KOOPMAN
Proben: 26. - 28.09.2017

Do., 28. September 2017 | 17 Uhr | Ludwigskirche Freiburg
PODIUMSGESPRÄCH: TON KOOPMAN & MEINRAD WALTER

FR., 29. September 2017 | 19 Uhr | Ludwigskirche Freiburg
Eintritt: 15,- | 7,- Schüler & Studenten | 12,- Förderkreismitglieder
ABSCHLUSSKONZERT DES MEISTERKURSES MIT TON KOOPMAN
J.S. BACH KANTATEN

»Herr Jesu Christ, wahr Mensch und Gott« BWV 127
»Herz und Mund und Tat und Leben« BWV 147
»Er rufet seinen Schafen mit Namen« BWV 175
Chor, Solisten und Barockorchester der Hochschule für Musik Freiburg
Leitung: Ton Koopman

Sa., 30. September 2017 | 10 - 13 Uhr | St. Ottilien Kapelle
ORGELKURS


Weitere Informationen zum Meisterkurs und zum Barock-Projekt


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Der Pianist (Klasse Tilman Krämer) wurde beim Rosario Marciano Wettbewerb in Wien mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Nachdem er im April als 1. Preisträger beim internationalen Klavierwettbewerb in Essen hervorging (Bericht), wurde er beim Rosario Marciano Wettbewerb, der vom 14. bis 20. August in Wien stattfand, mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Tiankai Yu konnte die Jury mit Werken von Bach, Beethoven, Schubert, Brahms, Chopin und Parra überzeugen. Der Wettbewerb fand im historisch denkwürdigen Ehrbar-Saal im Palais Ehrbar statt, in dem u.a. Künstler wie Anton Rubinstein, Johannes Brahms, Anton Bruckner, Pietro Mascagni, Josef Hellmesberger, Arnold Schönberg und Gustav Mahler konzertierten.

Links zum Wettbewerb:
Homepage Vienna International Pianists
Facebook-Seite 9th International Rosario Marciano Piano Competition
Fotoalbum 9th International Rosario Marciano Piano Competition

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Unter anderem präsentiert sich die Bläser-Abteilung mit einem fünftägigen Festival. Das Institut für Musiktheater widmet sich Rossinis "La Pietra del Paragone". Bereits vor Semesterbeginn startet das Barock-Projekt mit einem Meisterkurs/Konzert mit Ton Koopman.

Ton Koopman eröffnet das Konzertprogramm im Wintersemester

Die Zuhörerinnen und Zuhörer können sich auf über vierzig Konzerte im Wintersemester 2017/18 freuen.

Bereits am 29.9. startet das Programm mit dem Abschlusskonzert des Meisterkurses mit Ton Koopman in der Ludwigskirche, das im Rahmen des Themenschwerpunkts Barock stattfindet. Im Oktober folgen u.a. das Schlagzeugkonzert (16.10.), ein Konzert in Kooperation mit dem Elder Conservatorium of Music der University of Adelaide/Australien (24.10.) und das Kammerchorkonzert (27.10.). Im November führen Studierende der Schulmusik die Dreigroschenoper auf (9. und 10.11.), beim Orchesterkonzert erklingen Werke von Tschaikowsky und Schostakowitsch (16. und 17.11.) - vom 21. bis 26.11. präsentiert sich die Bläser-Abteilung beim erstmalig veranstalteten Festival "Spektrum". Im Januar folgt mit Rossinis "La Pietra des Paragone" das Winterprojekt des Instituts für Musiktheater (Aufführungen am 19.1., 20.1., 22.1. und 24.1.). Zum Ende des Semesters präsentiert die Freiburger Akademie zur Begabtenförderung die „Großen von Morgen“ (10.2.)

Hier finden Sie das komplette Programm als PDF zum Download:
Konzertprogramm Wintersemester 2017/18

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Prof. Bernhard Wulff (Schlagzeug) dirigiert im September drei Sinfoniekonzerte in dem südamerikanischen Land.

Zur Aufführung kommen u.a. Werke von Debussy, Ravel, Fauré, Rimsky-Korsakov und Beethoven.

Bernhard Wulff leitet darüber hinaus Workshops mit zeitgenössischer Kammermusik und wird auch ein Projekt mit gehörlosen Kindern betreuen.

Seit 35 Jahren haben ihn Konzerte nach Lateinamerika geführt, auch gemeinsam mit dem Schlagzeugensemble der Musikhochschule. Durch die sehr guten Kontakte entwickelte sich eine europaweit einzigartige Aufführungspflege lateinamerikanischer KomponistInnen in Freiburg durch das Ensemble Aventure und das Schlagzeugensemble der Freiburger Musikhochschule.

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Dr. Manfred Nusseck und Anna Immerz waren Anfang August beim musikpädagogischen Sommerkurs des Helbling-Verlags eingeladen.

Dr. Manfred Nusseck und Anna Immerz, Akademische Mitarbeiter im Bereich Musikphysiologie und Musikpädagogik, waren Anfang August als Referentin/Referent aus dem Freiburger Institut für Musikermedizin beim musikpädagogischen Sommerkurs des Helbling-Verlags in Salzburg eingeladen.

Die Sommerkurswoche unter der Leitung von Markus Detterbeck und Gero Schmidt-Oberländer umfasste ein breites Angebot an musikalischen Fortbildungsthemen sowie einen Thementag zu Musiklehrer-Gesundheit. An diesem Tag stand die Lehrerstimme im Fokus. Manfred Nusseck und Anna Immerz gestalteten einen Impulsvortrag zum Thema „Die Stimme im Schulalltag“ und boten für die rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Workshops im Bereich Stimme an. Das Angebot wurde mit großem Interesse und positivem Feedback aufgenommen.

Weitere Eindrücke auf der Homepage des Helbling-Verlags

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Eine Fahrradtour im Rahmen des Mendelssohn-Projekts am 8.7. führte zu zentralen Wirkungsstätten der Familie Mendelssohn in Freiburg.

Das Mendelssohn-Projekt unter der Federführung von Prof. Markowitsch, das u.a. ein Mitsingkonzert, einen Transpositions-Wettbewerb und insbesondere die Aufführung der großen Symphoniekantate „Lobgesang“ umfasste, endete am 8. Juli mit einer musikalischen Fahrradtour ins Dreisamtal.

Felix Mendelssohn weilte mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Cécile 1837 auf der Hochzeitsreise einige Zeit in Freiburg. Felix berichtete nicht nur detailliert in seinem Tagebuch über ihre Ausflüge und Erlebnisse in der Freiburger und Schwarzwälder Umgebung, sondern hier entstand auch der größte Teil seiner Kantate „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ op. 42.

An den einzelnen Stationen der Fahrradtour, die das junge Paar gemäß dem Tagebuch nachweislich besucht hat, erklang Musik von Mendelssohn, gespielt von Studierenden der Musikhochschule. Prof. Meinrad Walter führte durch das Programm, stets das Tagebuch „als Reiseführer“ griffbereit, aus dem er an den einzelnen Stationen launig zitierte. Planung und Organisation des gelungenen Ausfluges lag in Händen von Korbinian Krol. Der Förderverein der Hochschule für Musik Freiburg unterstützte das Projekt und finanzierte u.a. den kulinarischen Schlusspunkt der Fahrradtour im Gasthaus Birke in Kirchzarten.

Weitere Informationen zum Fahrradausflug auf der Seite des Fördervereins

Impressionen in der Bildergalerie

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25.07.2017
Neuer Studiengang

Die Hochschule für Musik Freiburg bietet ab dem WS 2017/18 den Master in Orgelimprovisation an.

Die Studieninhalte im Hauptfachmodul (zwei SWS über vier Semester) sind: Erarbeitung anspruchsvoller vorbereiteter und unvorbereiteter Improvisationen (frei oder nach Vorgaben), auch in größeren Formen und unterschiedlichen Stilistiken und im konzertanten Rahmen sowie differenzierte Liedbegleitung. Einbezogen werden auch, je nach Neigung der Studierenden, Improvisationen zu Texten, Bildern oder Filmvorlagen sowie Gruppenimprovisationen zusammen mit weiteren Instrumental- oder Vokalsolisten.

Der Abschluss im Hauptfachmodul besteht aus einem öffentlichen Improvisationskonzert.

Begleitet werden die Studien im Hauptfach durch das Pflichtmodul „Musiktheorie für Improvisatoren/Improvisatorinnen“, in dem speziell im Hinblick auf Improvisation analytische und satztechnisch-praktische Studien betrieben werden.

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Der renommierte Wettbewerb findet vom 17.-21.1.2018 in den Fächern Klavier und Komposition an der Universität der Künste in Berlin statt.

Das hochschulinterne Auswahlverfahren der Musikhochschule Freiburg findet am Dienstag, 17. Oktober 2017 ab 10.00 Uhr im Kammermusiksaal statt. Bewerberinnen und Bewerber müssen sich bis spätestens Dienstag, den 10. Oktober 2017 beim Konzertbüro (Zi. 212) anmelden.

Der Wettbewerb steht allen Studierenden sowie Jungstudierenden offen, die an einer der in der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) vertretenen Hochschule immatrikuliert sind.

Im Fach Klavier gilt die allgemeine Altersgrenze des Wettbewerbs, d. h. die Teilnehmenden dürfen bis zum Ende der Durchführung des Wettbewerbs das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Kompositions-Studierende dürfen bis zum Ende der Durchführung des Wettbewerbs das 33. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Bei den Ensembles, welche die Werke im Fach Komposition aufführen, ist es zulässig, dass einzelne Ensemblemitglieder bis zum Ende der Durchführung des Wettbewerbs das 36. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Es ist auch erlaubt, dass einzelne Ensemblemitglieder nicht an einer in der RKM vertretenen Hochschule immatrikuliert sind. Die Mehrheit der Ensemblemitglieder muss jedoch beide Bedingungen gleichzeitig erfüllen und sowohl die allgemeine Altersbegrenzung einhalten als auch an einer in der RKM vertretenen Hochschule immatrikuliert sein. Der Komponist bzw. die Komponistin wird hierbei nicht zum Ensemble gezählt.

Bei Jungstudierenden wird auch der Status der Gasthörerschaft an einer der in der RKM vertretenen Musikhochschulen anerkannt.

Die am Wettbewerb teilnehmenden Studierenden werden aufgrund einer internen Vorauswahl von einer Hochschule entsandt. Studierende, die beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb bereits einen Ersten Preis gewonnen haben, sind von der erneuten Teilnahme in dem entsprechenden Fach ausgeschlossen.

Weitere Informationen und detaillierte Teilnahmebedingungen

Ausschreibungsbroschüre 2018

Website des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs

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