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Eine Fahrradtour im Rahmen des Mendelssohn-Projekts am 8.7. führte zu zentralen Wirkungsstätten der Familie Mendelssohn in Freiburg.

Das Mendelssohn-Projekt unter der Federführung von Prof. Markowitsch, das u.a. ein Mitsingkonzert, einen Transpositions-Wettbewerb und insbesondere die Aufführung der großen Symphoniekantate „Lobgesang“ umfasste, endete am 8. Juli mit einer musikalischen Fahrradtour ins Dreisamtal.

Felix Mendelssohn weilte mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Cécile 1837 auf der Hochzeitsreise einige Zeit in Freiburg. Felix berichtete nicht nur detailliert in seinem Tagebuch über ihre Ausflüge und Erlebnisse in der Freiburger und Schwarzwälder Umgebung, sondern hier entstand auch der größte Teil seiner Kantate „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ op. 42.

An den einzelnen Stationen der Fahrradtour, die das junge Paar gemäß dem Tagebuch nachweislich besucht hat, erklang Musik von Mendelssohn, gespielt von Studierenden der Musikhochschule. Prof. Meinrad Walter führte durch das Programm, stets das Tagebuch „als Reiseführer“ griffbereit, aus dem er an den einzelnen Stationen launig zitierte. Planung und Organisation des gelungenen Ausfluges lag in Händen von Korbinian Krol. Der Förderverein der Hochschule für Musik Freiburg unterstützte das Projekt und finanzierte u.a. den kulinarischen Schlusspunkt der Fahrradtour im Gasthaus Birke in Kirchzarten.

Weitere Informationen zum Fahrradausflug auf der Seite des Fördervereins

Impressionen in der Bildergalerie

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25.07.2017
Neuer Studiengang

Die Hochschule für Musik Freiburg bietet ab dem WS 2017/18 den Master in Orgelimprovisation an.

Die Studieninhalte im Hauptfachmodul (zwei SWS über vier Semester) sind: Erarbeitung anspruchsvoller vorbereiteter und unvorbereiteter Improvisationen (frei oder nach Vorgaben), auch in größeren Formen und unterschiedlichen Stilistiken und im konzertanten Rahmen sowie differenzierte Liedbegleitung. Einbezogen werden auch, je nach Neigung der Studierenden, Improvisationen zu Texten, Bildern oder Filmvorlagen sowie Gruppenimprovisationen zusammen mit weiteren Instrumental- oder Vokalsolisten.

Der Abschluss im Hauptfachmodul besteht aus einem öffentlichen Improvisationskonzert.

Begleitet werden die Studien im Hauptfach durch das Pflichtmodul „Musiktheorie für Improvisatoren/Improvisatorinnen“, in dem speziell im Hinblick auf Improvisation analytische und satztechnisch-praktische Studien betrieben werden.

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Der renommierte Wettbewerb findet vom 17.-21.1.2018 in den Fächern Klavier und Komposition an der Universität der Künste in Berlin statt.

Das hochschulinterne Auswahlverfahren der Musikhochschule Freiburg findet am Dienstag, 17. Oktober 2017 ab 10.00 Uhr im Kammermusiksaal statt. Bewerberinnen und Bewerber müssen sich bis spätestens Dienstag, den 10. Oktober 2017 beim Konzertbüro (Zi. 212) anmelden.

Der Wettbewerb steht allen Studierenden sowie Jungstudierenden offen, die an einer der in der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) vertretenen Hochschule immatrikuliert sind.

Im Fach Klavier gilt die allgemeine Altersgrenze des Wettbewerbs, d. h. die Teilnehmenden dürfen bis zum Ende der Durchführung des Wettbewerbs das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Kompositions-Studierende dürfen bis zum Ende der Durchführung des Wettbewerbs das 33. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Bei den Ensembles, welche die Werke im Fach Komposition aufführen, ist es zulässig, dass einzelne Ensemblemitglieder bis zum Ende der Durchführung des Wettbewerbs das 36. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Es ist auch erlaubt, dass einzelne Ensemblemitglieder nicht an einer in der RKM vertretenen Hochschule immatrikuliert sind. Die Mehrheit der Ensemblemitglieder muss jedoch beide Bedingungen gleichzeitig erfüllen und sowohl die allgemeine Altersbegrenzung einhalten als auch an einer in der RKM vertretenen Hochschule immatrikuliert sein. Der Komponist bzw. die Komponistin wird hierbei nicht zum Ensemble gezählt.

Bei Jungstudierenden wird auch der Status der Gasthörerschaft an einer der in der RKM vertretenen Musikhochschulen anerkannt.

Die am Wettbewerb teilnehmenden Studierenden werden aufgrund einer internen Vorauswahl von einer Hochschule entsandt. Studierende, die beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb bereits einen Ersten Preis gewonnen haben, sind von der erneuten Teilnahme in dem entsprechenden Fach ausgeschlossen.

Weitere Informationen und detaillierte Teilnahmebedingungen

Ausschreibungsbroschüre 2018

Website des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs

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Die HochschulmitarbeiterInnen Susanne Kittel, Nicholas Reed und Jonas Völker sind beim internationalen Festival für Rahmentrommeln aktiv.

Foto: Ellen Schmauss

Die zwölfte Ausgabe des Rahmentrommelfestivals Tamburi Mundi vom 28.7. bis 6.8.2017 im E-Werk in Freiburg bietet spannende Konzerte mit Künstlerinnen und Künstlern aus über 15 Nationen, Intensivkurse, Workshops und eine internationale Instrumentenmesse. Unter dem Motto Visions trifft sich die Handpercussion-Szene für 10 Tage: von traditionell bis modern, von Solist bis Ensemble, von Improvisation bis Komposition. Das mittlerweile bedeutendste Festival dieser Art ist nicht nur eine Plattform für etablierte Musikerinnen und Musiker aus vielen Ländern. Neben den erstklassigen Konzerten (Weltmusik, Alte Musik, Traditionelles und Percussion Pur) unter der künstlerischen Leitung von Spiritus Rector Murat Coşkun stehen die Workshops der Frame Drum Academy im Mittelpunkt: Tar, große Rahmentrommel, Tamburello, Daf, Pandeiro, irische Bodhran, Riqq und arabische Rhythmen werden in den Intensivkursen angeboten. In Einzelworkshops kommen Darbuka, Tombak, Cajón und weitere Percussion-Instrumente zum Einsatz, unterrichtet von international gefragten Dozentinnen und Dozenten. So können Neugierige erste Erfahrungen sammeln oder Fortgeschrittene ihre Kenntnisse vertiefen.

Susanne Kittel ist als Mitarbeiterin im Projektleitungsteam mit der Künstlerinnen- und Künstlerbetreuung sowie der Kursorganisation und Teilnehmerverwaltung betraut, Nicholas Reed übernimmt am Samstag, 29.7. die Leitung des Drum-Circles auf dem Stühlinger Kirchplatz und Jonas Völker ist sowohl für die Instrumentenorganisation verantwortlich als auch als Musiker und Workshopleiter künstlerisch aktiv.

Alle weitere Informationen unter:   
www.tamburimundi.com

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18.07.2017
Auf Richtung Norden

Mit einem Konzert in der Freiburger Friedenskirche am 4.8. verabschiedet sich der Kammerchor für eine sechstägige Dänemark-Tournee.

Das Konzert in der Friedenskirche findet am Freitag, den 4.8. um 18 Uhr statt (Eintritt frei).

Am Samstag, den 5.8. brechen die Chormitglieder Richtung Norden auf. Bei einem Zwischenstopp nahe Hamburg tritt der Chor in Hoisbüttel (Ammersbek) auf. Am Sonntag, den 6.8. findet in Løgumkloster das erste Konzert in Dänemark statt. Das Konzert in Frederikshavn am 7.8. wird vom Dänischen Rundfunk aufgenommen. Am 8. und 9. August folgen Auftritte in Holstebro und Greena.

Programm des Konzerts in der Friedenskirche und bei den Dänemark-Konzerten

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18.07.2017
Auszeichnung

Für Ihre Dissertation erhielt Cosima Linke, Lehrbeauftragte für Musiktheorie, den Promotionspreis 2016 der Gesellschaft für Musikforschung.

Den Preis erhielt sie für ihre Dissertation "Konstellationen. Form in neuer Musik und ästhetische Erfahrung im Ausgang von Adorno" erhalten (Betreuer: Prof. Dr. Ludwig Holtmeier, Prof. Dr. Richard Klein (Freiburg) und Prof. Dr. Christian Utz (Graz)).

Ab WS 2017/18 wird Cosima Linke als Akademische Mitarbeiterin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Karlsruhe lehren.

Cosima Linke studierte Schulmusik, Germanistik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2012 bis 2017 unterrichtete sie als Lehrbeauftragte für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg, seit 2013 ist sie außerdem als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg tätig. 2017 wurde sie in Musikwissenschaft mit einer musikphilosophischen und -analytischen Arbeit promoviert. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind insbesondere Musikphilosophie/Musikästhetik des 20. und 21. Jahrhunderts, Analyse und Kompositionsästhetik von neuer Musik, Geschichte, Theorie und Methodik der musikalischen Analyse sowie historisch informierte Formenlehre.

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Freiburger Studierende entwickeln eigene Workshopideen bei der diesjährigen KLONG-Woche zusammen mit FBO und Ensemble Recherche

Das 9. Freiburger Kindermusikfestival KLONG (26. Juni bis 2. Juli 2017) stellte sich als gute Gelegenheit heraus, musikpädagogische Fragestellungen in der Praxis zu erproben. Unter der Seminarleitung von Elisabeth Theisohn näherten sich die Studierenden dem Thema der ästhetischen Transformation aus künstlerischer wie aus pädagogischer Sicht und erprobten unterschiedliche Möglichkeiten transformatorische Prozesse zu initiieren und anzuleiten. Im KLONG-Labor „Alte und neue Musik bewegt, geformt, beleuchtet“, konzipiert von Brigitte Täubl (FBO), Christian Dierstein (ER) und Elisabet Theisohn, wurden die von den Studierenden entwickelten Ideen gemeinsam mit insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler an fünf intensiven Tagen im Ensemblehaus weiterentwickelt,  geformt und am Ende zu einer 15-minütigen Performance zusammengefügt, die im Kleinen Haus des Theater Freiburgs aufgeführt wurde.

Spannend und lehrreich war dabei nicht nur die Zusammenarbeit mit den SchülerInnen der 5c des St. Ursula-Gymnasiums (Fr. Skala) und der 6c des Droste-Hülshoff-Gymnasiums (Fr. Märkle), sondern insbesondere mit den MusikerInnen des FBOs Brigitte Täubl, Kathrin Tröger, Guido Larisch, Torsten Johann sowie des Ensmeble Recherche Christian Dierstein, Klaus Steffes-Holländer und Åsa Åkerberg.

Die Workshops beschäftigten sich mit Transformationen von Musik in Tanz, in Bewegung und Fotografie (Lichtmalen), in Schattenspiel, aber auch von Bewegung, Sprache und Alltagsgeräusch in Musik.

Ein großer Dank an die Studierenden Felicitas Ohnmacht, Hannah Köstler, Julian Pinn, Angelika Hörmann, Annika Endres, Sophie Harr, Dorothea Seydel, Pascale Jonczyk und Nicolaj Wolf!

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Studierende der Musikhochschule Freiburg können ihre Projekte noch bis 1.11.2017 einreichen.

Der Wettbewerb zeichnet hervorragende eigenständige musikpädagogische Arbeiten aus. Die Themen können aus dem gesamten Spektrum der in den Studiengängen repräsentierten Handlungs- und Aufgabenfelder gewählt werden. Es kann sich beispielsweise um ein künstlerisch-pädagogisches Projekt, eine Initiative zur Musikvermittlung, eine forschungsorientierte Studie (kein Dissertationsvorhaben), eine Best-Practice-Darstellung oder eine besondere Unterrichtsreihe handeln. Bewerben können sich einzelne Studierende oder Projektgruppen von bis zu fünf Studierenden.

Jede Hochschule kann maximal jeweils einen Beitrag aus den Lehramts- und den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen einreichen. Ausnahmsweise sind aus den künstlerischen Studiengängen auch Beiträge möglich, die nach Studienprofil und Themenstellung den Wettbewerbsanforderungen entsprechen. Die Entscheidung darüber trifft die jeweilige Hochschulleitung in Absprache mit den zuständigen Studiengangsleitungen. Die Bewerbungen werden durch die Hochschulleitungen eingesandt.

Als Preise stellen der Bundesverband Musikunterricht und der Verband Deutscher Musikschulen insgesamt 7.000 Euro zur Verfügung. Die Jury entscheidet über die Preisvergabe, deren Anzahl und Staffelung.

Der nächste Wettbewerb findet vom 22.-23. Mai 2018 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Studierende der Hochschule für Musik Freiburg können sich bis 1.11.2017 per E-Mail an c.eisele(at)mh-freiburg.de bewerben.

Weitere Informationen zur Ausschreibung

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13.07.2017
"Jugend musiziert"

Sonderpreis beim Bundeswettbewerb für FAB-Studentin Ada Heinke.

Ada Heinke (FAB-Studentin der Klavierklasse Tilman Krämer) wurde neben dem 1. Bundespreis beim Wettbwerb "Jugend musiziert" in der Kategorie "Klavier solo" in Paderborn zusätzlich mit dem "Bärenreiter-Urtext-Preis" ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch!

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Die FAB-Studentin (Violine) hat beim 11. internationalen Karl-Adler-Jugend-Musikwettbewerb den 1. Preis (Solo) und einen Sonderpreis gewonnen

Die 15-jährige studiert in der Freiburger Akademie für Begabtenförderung (FAB) in der Klasse von Prof. Simone Zgraggen. Der Wettbewerb fand am 25. Juni in Stuttgart statt. Am 9. Juli spielte Dana Bostedt beim   Preisträgerkonzert Henryk Wieniawskis „Variationen über ein eigenes Thema“.

Sie nahm zusätzlich in der Kategorie Instrumentalensemble mit dem Gitarristen David Korotine teil und es wurde ebenfalls mit einem ersten Preis und einem Sonderpreis ausgezeichnet.

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Jonas Völker, Akademischer Mitarbeiter in der Musikpädagogik, war als Künstler und Workshopleiter bei der Festivalwoche #understandme aktiv.

Verstehen und sich zu verstehen geben auf jede erdenkliche Weise, über Sprache und Grenzen hinweg, durch Musik und unter medialen Aspekten - das ist die Philosophie des #understandme-Projektes, das am 8. und 9. Juli in Essen stattfand. In diesem Sinne war das abschließende Mitmachfest der Festivalwoche (30.06.-09.07.) auf der Zeche Carl in Essen ein voller Erfolg.

Mehrere Schulen Essens, das Zukunft Bildungswerk, drei Kinder- und Jugendtanzgruppen haben ihre ganzjährige künstlerische Arbeit präsentiert, genauso wie die Gruppen der verschiedenen #understandme-Workshops unter der Leitung von Tuba Tunçak, Timo Gerstner und Jonas Völker, Ahmet und Ömer Bektaş, Samir Mansour und Nils Neubert. Auftritte der Trommelgruppen der Maria-Kunigunda-Schule und der Regenbogenschule sowie das Klassenorchester 7e der Gesamtschule Holsterhausen ergänzten die Programmvielfalt. Außerdem bot das Mitmachfest seinen Besuchern einen Instrumentenbau-Workshop, vielseitige Außenaktivitäten und eine Open Stage.

„Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss - die interkulturelle Kulturwoche #understandme erzeugt eine Plattform, auf die man sich begeben kann und zusammen kommt.“ sagte der Oberbürgermeister der Stadt Essen und Schirmherr des Projekts, Thomas Kufen. Mehrere Bundestagsabgeordnete, u.a. Jutta Eckenbach (CDU) und Dirk Heidenblut (SPD) nahmen an dem #understandme-Mitmachfest teil.

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Der Kammerchor der Hochschule für Musik singt am 14.7. im Schwarzen Kloster (19.15 Uhr) und im Basler Hof (20.30 Uhr).


Programm:


N. Lindberg (*1933)    
Shall I compare Thee to a Summers Day (W. Shakespeare)

W. Stenhammar (1871-1927)    
Stemning (J.P. Jacobsen)
I seraillets have (J.P. Jacobsen)
Havde jeg en dattersøn (J.P. Jacobsen)

M. Jermiin-Nissen (1906-1972) / Arr. Morten Schuldt-Jensen    
Zweier Menschen Weg am Abend (Torsten Schulze, nach V.F. Bartrumsen)

M. Reger (1873-1916)    
Nachtlied op. 138,3 (8 geistliche Gesänge) (Petrus Herbert)

F. Andersen (1829-1910) / Arr. Morten Schuldt-Jensen    
I skovens dybe, stille ro

Kammerchor der Musikhochschule Freiburg
Leitung: Morten Schuldt-Jensen

Website Freiburger Chornacht

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Bei einer Konzertperformance am 22.7. verwandeln Studierende der Hochschule den Innenhof des Museums für Natur und Mensch zur Konzertbühne.

Die Performance findet im Rahmen der Freiburger Museumsnacht am Samstag, den 22.7. um 19.00 und 22.00h statt.

Ewigkeit in 30 Minuten

Passend zum Motto der Museumsnacht bringen Studierende der Hochschule für Musik Freiburg die Ewigkeit in einer spannenden Konzertperformance zum Klingen.

„Der Tod und das Mädchen“, ein Lied von Franz Schubert steht im Zentrum des Konzertes mit dem Titel „PRESENCE“. Wie ein roter Faden zieht es sich durch die Veranstaltung und verbindet Schlagzeugimprovisationen mit Werken verschiedener Komponisten zu einem großen Bogen.

Dabei erklingt das Lied nicht in seiner ursprünglichen Form: Carlos Cardenas, Freiburger Kompositionsmeisterstudent, bearbeitete das Werk für unterschiedliche Besetzungen. Und so führen hier Kontrabass und Klarinette, Gitarre und Geige den berühmten Dialog zwischen Leben und Tod mit ungewissem Ausgang.

Konzipiert wurde das ungewöhnliche Konzert von Studierenden des Musikvermittlungsseminars der Musikhochschule Freiburg. (Leitung Nina Amon).
„PRESENCE“ lädt zu neuen Hörerlebnissen ein: Nicht nur die außergewöhnlichen Instrumentierungen lassen aufhorchen, die Musikerinnen und Musiker spielen auch mit den räumlichen Möglichkeiten des besonderen Ortes. Und so können Besucherinnen und Besucher die Musik hautnah erleben, wenn der ganze Innenhof des Museums zum Konzertsaal wird.

Der Eintritt kostet 8/10 Euro. Danach ist der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen im Rahmen der Museumsnacht frei.

Homepage Freiburger Museumsnacht

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12.07.2017
Neubesetzung

Seit Juni ist Dr. Dominik Skala für das Qualitätsmanagement und die Lehrentwicklung der Hochschule zuständig.

In seinem Aufgabenbereich liegen u.a. die Konzeption und Durchführung von Evaluationen und die Unterstützung von Hochschulleitung und Fachgruppen in den Bereichen Strategie und Entwicklung. Gleichzeitig übernimmt er die Stelle des lokalen Koordinators im Netzwerk Musikhochschulen und bringt hier seine Expertise im Kompetenzfeld Wechselseitige Begutachtung ein.

Zur Person: Dominik Skala (*1985) studierte Schulmusik, Musiktheorie, Katholische Theologie und Geschichtswissenschaften in Freiburg und Rom (Staatsexamen und Diplom 2012). Seit 2012 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg beschäftigt. 2015 schloss er seine theologische Promotion mit einer Arbeit über Anthropologie und Sozialethik im Stadtdenken des US-amerikanischen Soziologen Richard Sennett ab. Zahlreiche Veröffentlichungen im musiktheoretischen und musiktheologischen Bereich.

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Am 12.7. geben Studierende der Musikpädagogik mit einer Schauspielparaphrase zur Zauberflöte ein Gastspiel in der Passage des Theaters Freiburg.

Tamino und Papageno werden durch die Königin der Nacht und die drei Damen zu einem Team gezwungen, um Pamina zu befreien. Unterschiedlicher könnte ein Duo nicht sein. Papageno lässt sich ausschließlich durch seine Instinkte, Wünsche und Ängste leiten. Er tut nur das Nötigste und vermeidet Größeres und Gefährlicheres. Tamino ist das Gegenteil - gutgläubig, pflichtbewusst, suchend. Dass sie in der Oper dennoch gemeinsam zu Ergebnissen kommen, auch wenn der Weg und dessen Ziel nicht dem entspricht was sie erwarten, ist den Figuren geschuldet, denen sie begegnen. Am Ende der Oper glauben sie ihr Ziel erreicht zu haben. Dass es nun, sieben Jahre später, nicht so glücklich ist, wie es die Verheißung im Finale der Zauberflöte versprach, erfahren sie voneinander in dieser Schauspielparaphrase.


TREFFEN SICH TAMINO UND PAPAGENO SIEBEN JAHRE SPÄTER WIEDER.
SAGT DER EINE ...


Schauspielparaphrase mit Musik zur Oper DIE ZAUBERFLÖTE von Carsten Fuhrmann

Werkstattaufführung mit Studierenden der Musikpädagogik der Hochschule für Musik Freiburg

Regie, Komposition: Carsten Fuhrmann / Mit Robert Sebastian Bauer (Tamino), Adrian Korenzwit (Papageno), Christoph Waltle (Zuschauer)

Mi. 12.7.17, 18:00 Uhr, Passage Theater Freiburg
Gastspiel der Hochschule für Musik Freiburg
Tickets € 8,-, für Studierende der Hochschule für Musik ist der Eintritt frei.

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Am 7.7.2017 wurde Rektor Dr. Rüdiger Nolte mit einem Festakt in den Ruhestand verabschiedet. Ministerin Theresia Bauer, Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon und weitere prominente Redner würdigten vor allem die gelungenen Reformprozesse an der Musikhochschule während seiner Amtszeit. Hier finden Sie ein Video mit Eindrücken vom Festakt.

v.l.n.r.: Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, Dr. Rüdiger Nolte, Ministerin Theresia Bauer

Eindrücke vom Festakt finden Sie in unserer Bildergalerie und im Video.

In seiner Begrüßung beglückwünschte der Hochschulratsvorsitzende Prof. Dr. Karl-Reinhard Volz Dr. Nolte zu einer äußerst glücklichen Hand seit seinem Amtsantritt 2006. „Dies lag nicht nur an der Klarheit Ihrer Gedanken und Ihren geschliffenen Formulierungen, sondern auch am Gespür für Stimmungen, Ihrem feinen Sinn für Humor und der Fähigkeit, andere Menschen für sich, Ihre Pläne und Projekte zu gewinnen.“

Ministerin Theresia Bauer würdigte in einer sehr persönlichen Rede den Beitrag Dr. Noltes zur Reformdiskussion der vergangenen Jahre. „Sie waren mir ein besonders wertvoller Gesprächspartner, weil Ihre Beiträge ideenreich waren, mit eigenem Standpunkt, mit Substanz und Überzeugungskraft. Sie waren stets konstruktiv, mit einem offenen Blick nach vorne.“ Dr. Nolte habe die Hochschule für die richtigen und richtungsweisenden Kooperationen geöffnet und hinterlasse seinem Nachfolger ein hervorragend aufgestelltes Haus.

Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon hob die besondere Rolle der Musikhochschule in der Freiburger Hochschullandschaft heraus. „Die Verbindung von Wissenschaft und Kunst ist Ihnen in Ihrer über 10-jährigen Amtszeit gut gelungen.“ Er würdigte den konsequenten Ausbau der Kooperationen mit Albert-Ludwigs-Universität Pädagogischer Hochschule und die Intensivierung der Verbindungen zur Stadtgesellschaft.

Prof. Dr. Martin Ullrich, Vorsitzender der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM), bedankte sich für das Engagement Dr. Noltes in der RKM, die weit über das übliche Maß hinausgegangen sei. „Lieber Rüdiger, Dein Anspruch als Rektor einer Musikhochschule war es stets, auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse nicht nur zu reagieren, sondern sie zu reflektieren und wo immer möglich auch mitzugestalten“.  Dies sei z.B. durch die maßgebliche Mitarbeit in der AG Musikalische Bildung gelungen, die die Entwicklung der RKM in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt habe.


Die Studierenden der Hochschule dankten dem scheidenden Rektor für seine Offenheit gegenüber studentischen Belangen und studentischen Projekten. „Ihre Amtszeit war geprägt von einem ständigen Nachdenken über Musikkultur und die Anforderungen an eine zeitgemäße Musikhochschule“, so AStA-Mitglied Joss Reinicke.

Prof. Dr. Ludwig Holtmeier, der im Oktober das Amt des Rektors von Dr. Nolte übernehmen wird, würdigte diesen als „homme de lettres“ und „homme de goût“. Es sei ein Glücksfall gewesen, dass Nolte im Jahr 2006 von außen an die Hochschule kam. „Sie haben alte Trennmauern eingerissen zwischen E- und U-Musik, zwischen künstlerischer und pädagogischer Ausbildung, aber auch zwischen den Institutionen. In Ihrer Amtszeit ist die Hochschule zu einem Zentrum der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung und der Drittmittelakquise geworden. Sie haben allen Grund, mit tiefer Befriedigung auf Ihre Amtszeit zurückzublicken.“

Sylvia Becher, Vorsitzende des Personalrats, bedankte sich im Namen des nichtlehrenden Betriebs für die Zusammenarbeit in den vergangenen, teilweise sehr turbulenten Jahren. "Jeden Tag beweisen wir auf's Neue, dass trotz stetig steigender Aufgaben und qualitativen Anforderungen, wir gemeinsam 'unsere Hochschule' mit am Laufen halten."

Dr. Monika Kroener dankte Dr. Nolte im Namen der Indiana University für die gute Zusammenarbeit und hielt im Namen des Präsidenten der Indiana University und des Dean der Jacob School of Music eine Laudatio. Dr. Nolte habe die Zusammenarbeit der beiden Institutionen mit großem Engagement vorangetrieben.

Dr. Karl V. Ullrich, Ehrensenator der Albert-Ludwigs-Universität, übergab Dr. Nolte ein Buchgeschenk mit dessen gesammelten Reden, das Freiburger Bürgerinnen und Bürger zusammengestellt haben. „Wir alle sahen in der Sammlung der Reden von Dr. Nolte, die er bei verschiedenen Gelegenheiten zur Freude und zur Begeisterung seiner Zuhörer gehalten hat, eine wichtige Aufgabe, ja sogar ein Muss.“

Im Rahmen des Festakts unterzeichneten Dr. Nolte und Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität, die Kooperationsvereinbarung über die Einrichtung des gemeinsamen „Freiburger Forschungs- und Lehrzentrums Musik“. An der Unterzeichnung beteiligt waren Prof. Dr. Hans-Helmuth Gander (Dekan der Albert-Ludwigs-Universität) und Prof. Dr. Ludwig Holtmeier (Prorektor und Rektor designatus der Hochschule für Musik Freiburg).

In seiner Ansprache bedankte sich Dr. Nolte für die fruchtbaren Diskussionen der vergangenen elf Jahre. „In diesem Haus findet sich beides: ein Geist und eine Praxis allerhöchsten künstlerischen Anspruchs von internationalem Rang und gleichzeitig der Anspruch nach weitgehender Reflexion, davon ausgehend, dass Musik mehr meint als Konzert.“ Er bezeichnete es als „das kleine Wunder meiner Jahre hier“, dass es gelungen sei, trotz aller Bedrohungen von außen und trotz aller Engpässe einen umfassenden und vor allem systematisch angedachten Reformprozess zu initiieren.

Für die musikalische Begleitung sorgten u.a. das Freiburger Barockorchester, der Chor und das Orchester sowie Professorinnen, Professoren und Studierende der Hochschule für Musik Freiburg.

Eindrücke vom Festakt im Video

Bildergalerie vom Festakt

Rede Dr. Rüdiger Nolte

Programm Festakt

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Semesterabschlusskonzert der Jazz- und Popklassen am 10. und 11. Juli im Jazzhaus Freiburg.

Studierende der Hochschule für Musik Freiburg unter der Leitung von Prof. Axel Kühn und Prof. Ralf Schmid. Der Dienstag steht unter dem Motto "Musik aus Brasilien und Kuba".

Sneak Preview I und II
Montag, 10.7. und Dienstag, 11.7.2017
20 Uhr
Jazzhaus Freiburg

Eintritt 5 Euro/ermäßigt 3 Euro

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Der Klarinettist (Bachelor, Klasse Prof. Herold) hat das Probespiel bei der Jungen Deutschen Philharmonie gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Neue CD von Gottfried von der Goltz, Professor für Violine/Barockvioline.

The art of playing on the violin [CD] / Geminiani ; Gottfried von der Goltz. - Paris : apartemusic, 2017 2017. - 1 CD + 1 Beiheft (17 Seiten). - Aufnahme: "Recorded by Little Tribeca in Freiburg (Germany) in September 2015". - Beiheft in englischer, französischer und deutscher Sprache. - Interpreten: Gottfried von der Goltz (Violine) ; Annekatrin Beller (Violoncello) ; Torsten Johann (Cembalo) ; Thomas C. Boysen (Theorbe)

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur CD 6396


Beschreibung des Labels Aparte:

The violinist Gottfried von der Goltz and musicians from the Freiburger Barockorchester bring the scores of a fellow of Händel and Corelli’s to life: the composer, violinist, teacher and art dealer Francesco Geminiani. His Art of Playing on the Violin and his Sonatas with continuo are of a typical baroque manner and they reflect his own practice of the instrument. With Geminiani, virtuosity is not an end in itself but it serves a pure musical drama where lyrical flights respond to more delicate feelings.

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Der Sänger (Klasse Prof. Pinheiro) ist ab der kommenden Spielzeit Chorsänger (Tenor1) am Gärtnerplatztheater in München.

Herzlichen Glückwunsch!

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Am 13.7.2017 um 20 Uhr gibt Kilian Herold, Professor für Klarinette, sein Antrittskonzert im Wolfgang-Hoffmann-Saal der Hochschule für Musik Freiburg. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erwartet eine Klangreise durch die Welt des Holzblasinstruments.

„Ich möchte an dem Abend zeigen, wie umfangreich das Repertoire für Klarinette ist“, so Herold, der bereits im Sommersemester 2016 seine Professur an der Musik-hochschule angetreten hat. „Ich habe daher ein Programm zusammengestellt, das abwechslungsreich ist, aber auch innere Bezüge aufweist.“

Die meisten Stücke haben beispielsweise eine Verbindung zu Ungarn. So wird zu Beginn Johannes Brahms Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2 erklingen. Der Komponist war sein Leben lang von der ungarischen Musik fasziniert und schrieb die Sonate drei Jahre vor seinem Tode für den Klarinettisten Richard Mühlfeld. Gemeinsam mit der Sopranistin Sarah Maria Sun wird Herold drei Stücke von der kürzlich erschienen CD More Nonsense spielen, allesamt Morgenstern-Gedichte, die vom ungarischen Komponisten Mátyás Seiber vertont wurden. Zum Abschluss des ersten Teils wird bei Mendelssohn Bartholdys Konzertstück Nr. 2 d-Moll op. 114 die komplette Klari-nettenklasse Herolds auf der Bühne stehen. Dazu spielt Anton Hollich, Honorarpro-fessor für Klarinette, Bassetthorn. Nach der Pause erwarten die Zuhörerinnen und Zuhörer zwei Uraufführungen. Cornelius Schwehr, Professor für Komposition und der junge kanadische Komponist Thierry Tidrow haben ebenfalls Morgenstern-Gedichte vertont, die erstmals zur Aufführung kommen.

„Ich freue mich sehr, dass so viele exzellente Musikerinnen und Musiker mit mir auf der Bühne stehen werden“, so Kilian Herold – zum Beispiel auch seine KollegInnen Hansjacob Staemmler (Klavier) und Prof. Muriel Cantoreggi (Violine), die ihn zum Abschluss des Konzerts bei Bartoks Contrasts (1938) begleiten.

Kilian Herold war von 2011 bis 2016 Solo-Klarinettist des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Als Solo-Klarinettist spielt er als Gast außerdem regel-mäßig in anderen bedeutenden Sinfonieorchestern, wie zum Beispiel bei den Berli-ner Philharmonikern, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Staatskapelle Dresden, und dem DSO Berlin.


ANTRITTSKONZERT PROF. KILIAN HEROLD

Prof. Kilian Herold Klarinette | Prof. Muriel Cantoreggi Violine
Sarah Maria Sun Sopran | Prof. Anton Hollich Bassetthorn
Hansjacob Staemmler Klavier
Die Klarinettenklasse der Hochschule für Musik Freiburg

Mendelssohn Bartholdy Konzertsück Nr. 2 d-Moll op. 114
Seiber Drei Morgensternlieder für Klarinette und Sopran
Brahms Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2
Tidrow UA für Sopran und Klarinette
Schwehr UA für Sopran und Klarinette
Bartók Contrasts (1938) für Violine, Klarinette und Klavier

Donnerstag, 13.07.2017
20 Uhr
Wolfgang Hoffmann Saal
Hochschule für Musik Freiburg
Eintritt: 8 Euro/4 Euro

Das Konzert wird am 14. Juli (20 Uhr, Bürgerhaus Endingen) beim Musikforum Kaiserstuhl in Endingen erneut aufgeführt.

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Die Sängerin (Klasse Prof. Kabis) ist ab sofort freie Mitarbeiterin beim SWR Vokalensemble in Stuttgart.

Herzlichen Glückwunsch!

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04.07.2017
Berufung II

Almut Gatz erhielt den Ruf auf die W2-Professur Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg.

Almut Gatz studierte in Freiburg Schulmusik (Hauptfach Violine) und Mathematik sowie Musiktheorie bei Eckehard Kiem (Diplom 2009). Neben anderen Studienschwerpunkten (Renaissance-Motetten, Kammermusik des 19. Jahrhunderts u. a.) inspirierte Kiem sie vor allem zu einer intensiven Beschäftigung mit der Musik des beginnenden 20. Jahrhunderts in Wien (Zulassungsarbeit über Arnold Schönbergs op. 10 und Alban Bergs op. 2, Abschlussvortrag über Zeitgestaltung bei Mahler, diverse Analysearbeiten zu Webern). So befasst sich auch die 2011 bei Prof. Dr. Clemens Kühn begonnene Promotionsarbeit mit dem Wandel des Ausdrucksbegriffs in Anton Weberns mittleren Vokalwerken.

Von 2009 bis 2011 war sie Lehrbeauftragte für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg. 2016/17 hatte sie eine Vertretungsprofessur für Methodik der Musiktheorie (50%) im Rahmen des Freiburger Lehr- und Forschungszentrum Musik inne.
 
Seit Oktober 2014 ist sie Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fach Musiktheorie und Gehörbildung am Musikwissenschaftlichen Institut der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

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04.07.2017
Berufung I

Florian Vogt übernimmt zum 1.9.2017 die Professur für Historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis.

Florian Vogt studierte Musiktheorie und Schulmusik an der Hochschule für Musik Freiburg i. Brsg. und der Eastman School of Music in Rochester (NY) sowie Mathematik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2010 schloss er den Master in Theorie der Alten Musik an der Schola Cantorum Basiliensis mit Auszeichnung ab, 2016 wurde er an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Arbeit über die Kompositionslehre von Gottfried Heinrich Stölzel promoviert.

Seit 2010 ist er Dozent für Musiktheorie und Gehörbildung an der Freiburger Musikhochschule und hat einen Lehrauftrag am Institut für Alte Musik an der Hochschule für Musik Trossingen. Davor war er Lehrbeauftragter für Musiktheorie, Schulpraktisches Klavierspiel und Opernkorrepetition an der Freiburger Musikhochschule sowie von 2006–2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg.

Seine Arbeitsschwerpunkte und Veröffentlichungen liegen insbesondere auf dem Gebiet der Analyse, der Theorie und Praxis des improvisierten Kontrapunkts sowie der Geschichte der Musiktheorie. Zudem ist er als Pianist und Basso-Continuo-Spieler aktiv.

Florian Vogt wird zum 1. September die Professur für Historische Satzlehre (80%) an der Schola Cantorum Basiliensis antreten. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Felix Diergarten an, der seit 2016 Professor für Musikwissenschaft und Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg ist.

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Hervorragendes Ergebnis der FAB-Vorstudierenden beim Bundeswettbewerb in Paderborn: 1. Preise für Theresa Heidler, Ada Heinke und Romain Carl sowie weitere sieben 2. und 3. Preise.

Beim 54. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ der vom 1. bis 8. Juni in Paderborn stattgefunden hat, wurden FAB-Vorstudierende mit drei 1., fünf 2. und zwei 3. Preisen ausgezeichnet. Die Erstpreisträger sind die PianistInnen Theresa Heidler (AG III), Ada Heinke (AG IV) und Romain Carl (AG V). Die weiteren Preisträger sind, ebenfalls in der Wertung „Klavier solo“ Hanna Schulte, Konrad Fitzenberger und Yile Huang sowie das Streichquartett mit Johanne Bittner, Muriel Müller und Tim Eberitzsch und nochmals Muriel Müller in der Wertung „Neue Musik“.

Dieses Ergebnis ist umso höher einzuschätzen, als insgesamt über 2700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in annähernd 1400 Wertungen am Bundeswettbewerb teilgenommen haben.

Theresa Heidler, die mit Höchstpunktzahl in der Altersgruppe III gewertet wurde, war ausgewählt worden, im ersten Preisträgerkonzert am 5. Juni in der der Paderhalle von Franz Liszt die Rigoletto-Paraphrase zu spielen.
Dieses Konzert wurde sowohl am 26. Juni auf WRD 3 gesendet:
http://konzertplayer.wdr3.de/klassische-musik/konzert/wdr-3-konzert-26062017/  (bei 00:41:00)
als auch auf YouTube gestellt (Film von Zuniel Kim):
https://youtu.be/N6Ow_0xinog?t=38m39s
Zusätzlich erhielt sie einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben in Höhe von 500 Euro.


Die Wertungen im Einzelnen:
Wertung – Altersgruppe – Punkte/Preis


Klavier solo

AG III    
Theresa Heidler (Klasse Prof. Sischka) - 25 Punkte, 1. Preis  und
Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben in Höhe von 500 Euro

Hanna Schulte (Klasse Prof. Sischka)- 22 Punkte, 2. Preis

AG IV    

Ada Heinke (Klasse Krämer) - 24 Punkte, 1. Preis

Yile Huang (Klasse Krämer) - 21 Punkte, 3. Preis

Konrad Fitzenberger (Klasse Prof. Kolodin) - 20 Punkte, 3. Preis

AG V 
 
Romain Carl (Klasse Prof. Sischka) - 24 Punkte, 1. Preis

Streicher-Ensemble, gemischte Besetzung

AG IV    

Johanna Bittner (Vl., Klasse Prof. Cantoreggi) - 23 Punkte, 2. Preis

Elias Falk (Vl., als Gast)

Muriel Müller (Va., Klasse Prof. Altenburger) - 23 Punkte, 2. Preis

Tim Eberitzsch (Vc., Klasse Ellis) - 23 Punkte, 2. Preis

Ensemble „Neue Musik“

AG IV    

Muriel Müller (Va., Klasse Prof. Altenburger)- 22 Punkte, 2. Preis
    
Elias Falk (Vl., als Gast)
    
Manuel Wüster (Querfl., als Gast)

Links:
Ergebnisse des 54. Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ in Paderborn:
http://www.jugend-musiziert.org/bundeswettbewerb/ergebnisse.html

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Der Dirigent Stefan Bone wird zur kommenden Spielzeit 2017/18 zum Kapellmeister ans Theater Kiel berufen.

Stefan Bone studierte von 2013 bis 2016 Orchesterdirigieren in der Klasse von Prof. Scott Sandmeier, Prof. Lutz Köhler und Massimiliano Matesic und zuvor Klavier an der Hochschule für Musik in Saarbrücken. Nach seinem Abschluss 2016 war er zunächst als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung an der Kieler Oper tätig. Stefan Bone wird in der kommenden Spielzeit bei verschiedenen Musiktheater- und Balletproduktionen, sowie Kinder- und Familienkonzerten am Pult des Philharmonischen Orchesters Kiel zu erleben sein.

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Veronica Cruz Rodriguez, Yumiko Hirayama und Daniel Rodriguez erhielten den Preis der Freiburger Museumsgesellschaft im Fach Oboe.

Von links nach rechts: Rudolf Denk, Veronica Rodriguez, Daniel Agundez, Yumiko Hirayama, Heiko Steuer (Foto: Hans Sigmund)

Im Rahmen eines kleinen Konzertes in der Musikhochschule am 27.6.2017 mit Werken von Vivaldi, Mozart, Schumann und Beethoven überreichten die Vorsitzenden der Freiburger Museumsgesellschaft, Prof. Heiko Steuer und Prof. Rudolf Denk, den diesjährigen Musikpreis der Lesegesellschaft. Im Fach Oboe erhielten Veronica Cruz Rodriguez (1. Preis) 1.200 EUR und Yumiko Hirayama und Daniel Rodriguez Agundez je 600 EUR.

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Am Montag, den 3.7. führen Chor, Orchester und Solisten der Hochschule Mendelssohns „Lobgesang“ auf. Weiterer Höhepunkt ist die Uraufführung des Werks „Chanson“ von Jan Esra Kuhl, das dieser eigens für das Projekt komponiert hat.

Der „Lobgesang“ wurde zum 400. Jahrestag des Buchdrucks geschrieben. Die Komposition Kuhls beschäftigt sich mit der zentralen Frage, wie die damaligen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse mit aktuellen Entwicklungen in Zeiten der Digitalisierung vergleichbar sind.

Weitere Informationen zur Auftragskomposition und zu Mendelssohns Lobgesang finden Sie im Programmheft.

 

Jan Esra Kuhl (*1988) studierte an der Hochschule für Musik Freiburg Komposition bei Prof. Jörg Widmann und Prof. Brice Pauset, Musiktheorie bei Prof. Otfried Büsing und Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Martin Schmeding) sowie an der Musikhochschule Köln Komposition bei Prof. Johannes Schöllhorn.

Wichtige Anregungen auf dem Gebiet der Komposition erhielt er außerdem von Enno Poppe, Markus Hechtle und Wolfgang Rihm. Kompositionsaufträge für das ensemble recherche, die Oslo Quartet Series und das
Luzerner Sinfonieorchester gehören zu den Projekten der jüngeren Vergangenheit.

Als Organist geht er einer regen Konzerttätigkeit nach, die ihn u.a. zum International Organfestival Haarlem (NL) führte.

Jan Esra Kuhl war während seiner Studienzeit Stipendiat des Cusanuswerks. 2012 wurde er mit dem Gustav-Scheck-Preis der Commerzbankstiftung ausgezeichnet, 2015 erhielt er den ART MENTOR FOUNDATION LUCERNE AWARD for young composers. Im gleichen Jahr war er im Rahmen eines zweimonatigen Stipendiums zu Gast in der Akademie Schloss Solitude (Stuttgart). Seit 2016 ist er Lehrbeauftragter für Musiktheorie ander Hochschule für Musik Freiburg.

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Neuer Sammelband mit Beiträgen von Prof. Dr. Felix Diergarten, Prof. Dr. Ludwig Holtmeier und Dr. Nathalie Meidhof.

Musiktheorie im 19. Jahrhundert : 11. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie in Bern 2011 / herausgegeben von Martin Skamletz,  Michael Lehner und Stephan Zirwes. - In erster Auflage. - Schliengen/Markgräflerland : Edition Argus, März 2017. - 361 Seiten : Notenbeispiele.
(Musikforschung der Hochschule der Künste Bern  / Hochschule der Künste Bern Urheber ; Band 7)
ISBN 978-3-931264-87-1

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur Sbo 4 Musi


Zusammenfassung des Inhalts (Edition Argus):

Der 11. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie in Bern (2. bis 4. Dezember 2011) stand unter dem Motto »Musiktheorie im 19. Jahrhundert« und bezog sich damit thematisch auf den Profilschwerpunkt der gastgebenden Hochschule der Künste Bern, die einen wichtigen Teil ihrer Lehr- und Forschungsaktivitäten in die Auseinandersetzung mit Musik und Musiktheorie des 19. Jahrhunderts investiert.
In den Keynote-Lectures sowie in zahlreichen Vorträgen dokumentiert dieser Band aktuelle Forschungsansätze: Theoriebildung findet im 19. Jahrhundert nicht nur in den maßgeblichen Publikationen einflussreicher Theoretiker statt, sondern zu großen Teilen in »kleineren Diskursen«: in Zeitschriftenartikeln, pädagogischen Schriften, Manuskripten und Skizzen – und nicht zuletzt in impliziter Form im Unterricht selbst. Mit Hilfe dieser teils noch wenig erschlossenen oder umständlich zu rekonstruierenden Quellen lässt sich unser Blick auf die musikalische Theorie und Praxis des 19. Jahrhunderts beträchtlich erweitern. Es werden Rezeptionsstränge sichtbar, die bislang wenig oder nicht wahrgenommen wurden.
War ein Großteil der bisherigen Studien und Überblicksdarstellungen zur Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts der Idee eines historischen Hauptstranges verpflichtet, so werden im vorliegenden Band Nebenpfade und Vernetzungen sichtbar – eine Vielfalt an möglichen Ansatzpunkten, die zu weiterer Forschung einladen.

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Die Masterstudentin Kontrabass hat eine Tutti-Stelle im Orchester der Niedersächsischen Staatsoper Hannover gewonnen.

Victoria Kirst studiert in der Klasse von Prof. Božo Paradžik. Sie beginnt mit ihrem Probejahr ab Herbst 2017.

Herzlichen Glückwunsch!

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