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Erfolg für Alicia Cobos aus der Klavierklasse Prof. Elza Kolodin in Ciudad de Alcalá

Alicia Cobos (Klavierklasse Prof. Elza Kolodin) hat beim Concurso Internacional de Piano GRAN KLAVIER in Ciudad de Alcalá /Spanien vom 5. bis 7.April 2018 den 3. Preis gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Am 26. April 2018 spricht der Komponist über sein neuestes Werk "Noctuelles" – Uraufführung am Vorabend durch das ensemble recherche

Wenn Synästhesie die Aktivierung eines Sinnes durch einen anderen bedeutet – so im Falle des Auslösens von Farbwahrnehmungen durch Tonsignale – dann kann Obsts künstlerisches Werk als synästhetisch inspiriertes gesehen werden: Allein seine Doppelqualifikation als Pianist (bei Alfons und Aloys Kontarsky) wie auch als Komponist (bei Hans Ulrich Humbert) u.a. im Studio für elektronische Musik der Musikhochschule Köln prägten sein musikalisches Denken grundlegend. So generiert Obsts forschender Umgang mit den Ausdrucksmöglichkeiten technischer Systeme eine expressiv-gestische Instrumentalfarbe - seine Kompositionen sprechen gleichermaßen von analytisch kalkulierter Konstruktion wie von intuitivem Experiment und kreativer Neugier. 

Zunächst rein elektronischen Kompositionen folgten Instrumentalwerke, teilweise mit Tonbandzuspielung oder Live-Elektronik. Seit Anfang der 90er Jahre setzte sich Obst intensiv mit den Paradigmen des Visuell-Dramatischen auseinander. Es entstanden Filmmusiken, Kammeropern und Opern. Kennzeichnend ist auch hier die Gleichberechtigung mehrerer Ebenen, ihr wechselseitiges Wirken auf den Gesamtprozess. Eric De Visscher (1996, 37) bezeichnet diese kompositorische Strategie als „synthetisches Musikdenken“: als vielschichtige Verknüpfung von künstlich produzierten (Klang-)Elementen, der Schaffung zusätzlicher virtueller Räume via Technik, von instrumental-musikalischer Ästhetik wie szenisch-dramatischer Bühnenkunst.

Michael Obst ist Professor für Komposition an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Gastseminar am
26. APRIL 2018, 10.00 - 12 Uhr 
in Raum 343 der Musikhochschule Freiburg
Michael Obst spricht über sein neues Werk "Noctuelles".
Uraufführung durch das ensemble recherche
am Vorabend um 20 Uhr im Ensemblehaus

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Deutscher Musikeditionspreis „Best Edition“ geht ans Freiburger Institut für Musikermedizin

Was passiert eigentlich im Körper beim Singen und Sprechen? Auf diese Frage bietet die DVD „Die Stimme – Einblicke in die physiologischen Vorgänge beim Singen und Sprechen“ ausführliche Antworten. Die Autoren der DVD wurden bei der Musikmesse Frankfurt am 12. April mit dem Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ ausgezeichnet. Der Deutsche Musikverleger-Verband e.V. würdigt damit die Leistung der Autorengruppe vom Freiburger Institut für Musikermedizin für die gelungene Aufbereitung von Filmclips und Erläuterungen. Diese erlauben ausführliche Einsichten in die Funktionsweise der menschlichen Stimme. 

Die Jury spricht in ihrer Begründung von „spekatulären Aufnahmen“ und lobte das Freiburger Autorenteam um Prof. Dr. Bernhard Richter, Prof. Dr. Matthias Echternach, Dr. Louisa Traser, Dipl.-Ing. Michael Burdumy und Prof. Dr. Claudia Spahn besonders für den Einsatz von High-End-Visualisierungsverfahren aus der Medizin. Aufnahmen mittels dynamischer Kernspintomographie, Endoskopie, Stroboskopie und Hochgeschwindigkeitsglottographie zeigen erstmals genau, wie Klangbildung und Klangformung bei unterschiedlichen Gesangsstilen und Stimmgattungen funktionieren. Ergänzende Filme und Animationen zu grundsätzlichen physiologischen Vorgängen der an der Stimmbildung beteiligten Organsysteme gewähren Sängern, Gesangspädagogen, Chorleitern und Medizinern ein vertieftes Verständnis der stimmlichen Praxis. Die DVD ist beim Helbling Verlag Esslingen erschienen.

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Symposium der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg in Kooperation mit der Lied Akademie des Heidelberger Frühling unter Freiburger Beteiligung

Zum zweiten Mal waren am 6. und 7. April 2018 Fachärzte, Musiker, Audiologen und Logopäden aus ganz Europa beim Heidelberger Frühling zu Gast, um über aktuelle Forschungsergebnisse zu sprechen. Unter Leitung der HNO-Klinik Heidelberg referieren nationale und internationale Experten über Themen aus dem Bereich »MusikerMedizin und Hören« und ergänzen so den genreübergreifenden Ansatz der Lied Akademie Heidelberg. In diesem Jahr steht die Prävention von Hörschaden bei Berufsmusikerlnnen und die Wiederherstellung des Gehörs im Mittelpunkt. Mit dabei: Das Team des Freiburger Instituts für Musikermedizin. U.a. referierte Prof. Dr. Claudia Spahn über den Umgang mit Lampenfieber.

Weitere Informationen

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Kompositionsstudentin (Klasse Prof. Johannes Schöllhorn) erhält internationalen Goethe-Preis des "Asian Composers Showcase 2018" in Tongyeong, Korea

 

Am 7. April 2018 gewann die Kompositionsstudentin des Instituts für Neue Musik (Klasse Prof. Schöllhorn) für ihr Stück "Thawing" (2017) den renommierten Preis des "Tongyeong International Music Festivals 2018" (TIMF). Mit dem neuen Werk für Guzheng, einer chinesischen Wölbbrettzither, und vier Streicher hatte sie sich beim "Asian Composers Showcase" beworben. Im Rahmen des Festivals fördert dieser dezidiert die zeitgenössische asiatische Musik junger Komponistinnen und Komponisten. Das Stück wurde durch das Ensemble des TIMF uraufgeführt. Zusätzlich zum diesjährigen Preisgeld erhält die Wettbewerbssiegerin einen Kompositionsauftrag für den „Asian Composers Showcase“ des Folgejahres.

Das Projekt wird finanziert und mitveranstaltet vom Goethe-Zentrum Korea.

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09.04.2018
„Bett und Sofa“

Studierende der Filmmusikklasse Prof. Cornelius Schwehr komponieren Tonspuren zu russischem Stummfilm aus dem Jahr 1927 | Livepräsentation am 24. April 2018 um 20 Uhr im Kammermusiksaal

 

Es ist eine Mischung aus Zuspielung und Live-Musik, die zu dem Film „Tretya meshchanskaya“ (englischer Filmtitel „Bed and Sofa“) von Abram Room (1894-1976) entstand. Im studentischen Team des Filmmusikstudios des Instituts für Neue Musik wurden ästhetische wie technische Optionen debattiert und ausgelotet. Kern dieses reflektiven Prozesses war prononciert das Verhältnis von Ton und Bild sowie die künstlerischen Spielarten seiner Wechselbeziehungen und Funktionsweisen.

Abram Rooms Filmstory spiegelt die multiplen revolutionären Umbrüche im Russland des frühen 20. Jahrhunderts. Subtil und doch nachdrücklich sucht das psychologische Kammerspiel die alarmierenden Widersprüche und Dysfunktionen der frühen sowjetischen Gesellschaft offenzulegen. Gleichermaßen sieht sich der Autor als Unterstützer staatlicher Kampagnen gegen das 20er-Jahre-Phänomen, die Verlockungen sexueller Freizügigkeiten tabufrei aufzuspüren und auszuleben.

Termin 

FilmLiveMusik
BETT UND SOFA
DI, 24. APRIL, 20.00 Uhr im Kammermusiksaal

Studio für Filmmusik | Karl Rauer, Klarinette | Ante Mamula, Akkordeon | Damjan Milosavljevic, Kontrabass | Sven Thomas Kiebler, Leitung

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1. Preise beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" Baden-Württemberg für Vorstudierende der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung

Beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" Baden-Württemberg, der vom 14. bis 18. März in Bietigheim-Bissingen und Meckenbeuren stattfand, erhielten alle FAB-Vorstudierenden 25 oder 24 Punkte und damit einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb nach Lübeck. Diese herausragenden Ergebnisse für Dana Bostedt, Sergey Fedorov, Theresa Heidler, Elisa Schrape und Hanna Schulte wurde noch dadurch unterstrichen, dass Dana Bostedt und Theresa Heidler als Duo für das Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbs exemplarisch für die Wertung "Klavier und ein Streichinstrument" ausgewählt wurden.

1880 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg hatten sich für den 55. Landeswettbewerb qualifiziert, die Ergebnisse sind hier einsehbar.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Dana Bostedt, Violine Klasse Prof. S. Zgraggen (AG IV, Duo-Wertung: Klavier und ein Streichinstrument), 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Theresa Heidler, Klavier Klasse Prof. C. Sischka (AG IV, Duo-Wertung: Klavier und ein Streichinstrument), 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Hanna Schulte, Klavier Klasse Prof. C. Sischka (AG IV, Duo-Wertung: Klavier und ein Streichinstrument), 24 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Sergey Fedorov, Gitarre M. Kläger (AG V, Wertung: Gitarre), 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Elisa Schrape, Violine Klasse Prof. J. Schröder (AG VI, Duo-Wertung: Klavier und ein Streichinstrument), 24 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in Lübeck !

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Video vom Symposion „Die Kunst (in) der Elementaren Musikpädagogik“ im November 2017 in Ochsenhausen jetzt online.

Unter starker Beteiligung Freiburger Studierenden und Dozierenden fand das Symposion „Die Kunst (in) der Elementaren Musikpädagogik“  November 2017 in Ochsenhausen statt. Die nmz erstellte darüber einen Video-Bericht.

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Das Basler Ensemble „zone expérimentale“ präsentiert Werke von und mit dem Avantgardekünstler (Komponist und Posaunist) am Freitag, den 13. April 2018 in der Freiburger Musikhochschule

George E. Lewis, Edwin-H.-Case-Professor für ´Amerikanische Musik´ an der Columbia Universität (New York), suchte in seiner Instrumentalausbildung früh das Spiel mit den experimentellen Variablen des Jazz. Kompositionsstudien intensivierten diese Lust am Forschen und Wagen. Heute gilt er als Spezialist für intermediales Komponieren und Improvisation. Seine Werke sind in mehr als 150 Einspielungen dokumentiert. Sie umfassen u.a. elektronische wie computerbasierte Musik, mehrdimensionale Videos und Installationen sowie interaktive Ensemblearbeit und freies Klangdesign. 

Mit „zone expérimentale“ arbeitete George E. Lewis an ausnotierten und offenen Werken. Das Ensemble ist essentieller Bestandteil des 2009 gegründeten Studiengangs „Master of Arts in Spezialisierter Musikalischer Performance Zeitgenössische Musik“ an der Hochschule für Musik Basel. Unter der künstlerischen Leitung von Jürg Henneberger (Piano, Dirigieren), Mike Svoboda (Posaune) und Marcus Weiss (Saxophon) begleiten die Lehrenden die Studierenden in ihrer anspruchsvollen Zusatzausbildung. Hier bekommen junge Persönlichkeiten einen Rahmen, die sich gleichermaßen durch einen ausgeprägten Gestaltungswillen wie durch Virtuosität am Instrument auszeichnen. 

Gastkonzert
GEORGE E. LEWIS (USA)
FR, 13. APRIL, 19.30 UHR
Wolfgang-Hoffmann-Saal
in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel
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Werke von George E. Lewis
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zone expérimentale | Studierende der Hochschule für
Musik Basel FHNW MA SP Freie Improvisation | George E. Lewis, Leitung

Weitere Informationen  
GEORGE E. LEWIS
zone expérimentale

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Drei Tage lang arbeiten zehn Promovierende daran, ihre abertausend Ideen in einem einminütigen Vortrag zu bündeln

Ein Klassenraum des Gymnasiums Nr. 4 in Jelgava/Lettland am 12.03.2018. Eine Deutschlandkarte mit kyrillischen Schriftzeichen hängt an der Tafel. Ein Poster des Goethe-Institutes haucht den Atem schulischen Deutschunterrichtes von der Wand. Zehn Doktorand_innen aus sieben verschiedenen Ländern haben an den Tischen Platz genommen und werden von den beiden Betreuern Mary Stakelum (University of Bath/UK) und Thade Buchborn (Hochschule für Musik Freiburg) auf Englisch zum diesjährigen Doktorandenforum der European Association of Music Education (EAS) begrüßt.

Es folgen zwei Tage intensiver Auseinandersetzung mit den sehr unterschiedlichen Forschungsprojekten der Teilnehmenden.  Wie unterscheidet sich das Übeverhalten tschechischer Klavierschüler_innen von dem libanesischer? Wie funktioniert eigentlich das gemeinsame Musizieren bei ‘community music’? Warum wird Bartok von Australiens Klavierlehrer_innen verschmäht? Wer die Konferenzteilnehmer_innen mit diesen oder anderen Fragen in einer einminütigen Präsentation am Ende des Forums für sein Forschungsprojekt gewinnen konnte, hatte bei der anschließenden Postersession viel Besuch. Und ist in der eigenen Forschung fünf Lektionen weiter gekommen.

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes „Kooperative MusiklehrerInnenbildung Freiburg (KoMuF)“ präsentieren ihre Forschungsprojekte auf der 26. EAS-Konferenz in Jelgava (Lettland)

Vom 14. bis 17. März 2018 kamen über 250 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Konferenz der „European Association of Music in School (EAS)“ in Lettland zusammen. Im Zentrum der 26. EAS-Konferenz stand in diesem Jahr das Tagungsthema „Competences in Music Education“. Zahlreiche Beiträge, Workshops und Keynotes beleuchteten den Kompetenzbegriff für die Musikpädagogik aus den dabei jeweils nationalen Perspektiven. Mit sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem KoMuF-Projekt war die „Freiburger Musikpädagogik“ erneut stark vertreten. Während Charlotte Rott-Fournier („Reconstructing music student´s orientations about inclusion and collaboration“), Johannes Treß & Prof. Dr. Thade Buchborn („A closer look into creative acts”) und Eva-Maria Tralle, Thade Buchborn & Jonas Völker („Competence Orientation in Intercultural Music Education?“) jeweils mit Forschungsbeiträgen vertreten waren, präsentierte Prof. Dr. Georg Brunner zwei Poster im Rahmen des Poster Talks. Überdies nahm Verena Bons am ebenfalls international besetzten „Student Forum (SF)“ teil. Neben dem Austausch von Perspektiven mit internationalen Kolleginnen und Kollegen und Vernetzungsangeboten in verschiedenen Focus Groups, konnten vielfältige Einblicke in die musikalischen (bspw. im Rahmen der Opening Ceremony oder des Conference Dinners) und pädagogischen (Schulbesuche) Praxen der Landeskultur gewonnen werden. 

Die 27. EAS Conference findet im Mai 2019 in Malmö (Schweden) statt.

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Semesterabschlusskonzert mit der BigBand der Hochschule für Musik Freiburg am 29./30. Januar 2018 im Jazzhaus Freiburg

Am 29. und 30. Januar 2018 zeigten die Semesterabschlusskonzerte im Freiburger Jazzhaus den Studienbereich Jazz/Pop der Hochschule für Musik Freiburg in allen seinen Facetten. 

Bereits seit 2003 präsentieren sich die Studierenden der Musikhochschule zum Ende des Semesters im Jazzhaus Freiburg mit eigenen Arrangements und in oft ungewöhnlichen Ensemble-Besetzungen. 

Ein Highlight war diesmal der Auftritt der Großensembles Big Band und Latinband der Hochschule. Leitung: Prof. Axel Kühn und Filippa Gojo

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20.03.2018
Sonderpreis in Bonn

Erfolg für Freiburger Alumus Ronan Caillet beim Deutschen Musikwettbewerb 2018

Ronan Caillet (Alumnus der Klasse Prof. Torsten Meyer) hat beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 in Bonn einen Sonderpreis erhalten. Gemeinsam mit seinem Pianisten Malte Sebastian Schäfer (HMTM Hannover)  wurde er in der Kategorie LIEDDUO mit einem Sonderpreis der Opernfreunde Bonn e.V. ausgezeichnet (i.H. von 2000,-€). Herzliche Glückwünsche! 

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Prof. Axel Kühn leitet die SWR Big Band im Rahmen der Konzertreihe live@school und Heimspiel.

Das Programm live@school ist eine Kooperation der LAG Jazz Baden Württemberg mit dem SWR und fördert Jazzensembles und Big Bands an den Schulen der Region. Im Rahmen der Konzerte des Heimspiels präsentiert sich die SWR Big Band mit einem anspruchsvollen Jazzprogramm und einem musikalischen Überraschungsgast.

Diesmal geht es für die SWR Big Band unter der Leitung von Axel Kühn, Professor für Jazz und Digitale Medien an der Hochschule für Musik Freiburg, an die Musikhochschule Stuttgart (15.3.), nach Bad Bergzabern Alfred-Grosser-Gymnasium (17.3.) und zum Heimspiel Nr. 4 in Stuttgart Phönixhalle (18.3.).

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Vorträge von Prof. Dr. Verena Weidner und Prof. Dr. Felix Diergarten mit Beiträgen zur Musiktheorie und Musikpädagogik auf internationalem Symposium in Wien

Verena Weidner, Professorin für Musikpädagogik und Felix Diergarten, Professor für Musiktheorie und Musikwissenschaft an der HfM Freiburg, halten beim Symposium "Ist Musiktheorie praktisch?" der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zentrale am 12./13. April 2018 zentrale Vorträge.

Felix Diergarten verortet die ›Historische Satzlehre‹ in einem Verbund von Fächern, der als Grundlage für eine informierte Interpretation dient und in seiner Grundanlage und Methodik her die Aufteilung in ›Theorie‹ und ›Praxis‹ transzendiert.

Verena Weidner klärt Hintergründe der bisweilen problematischen Fächerbeziehung von Musikpädagogik und Musiktheorie und entwickelt im Rückgriff auf die Forschung zur Unterrichtssprache eine Perspektive auf Musik(theorie)unterricht, die von ‚Problemen’ als didaktischen Anreizen einer möglichst eigenständigen Auseinandersetzung mit Musik ausgeht.

Zum Programm des Symposiums

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Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft "Musiktheorie und Neue Medien" am 6./7. April 2018 an der Hochschule für Musik Freiburg

Plattformen, Apps und Workstations: Auch die didaktischen Möglichkeiten in den Fächern Musiktheorie und Gehörbildung erweitern sich durch digitale Innovationen ständig. 

Die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft "Musiktheorie und Neue Medien" der Gesellschaft für Musiktheorie am 6./7. April 2018 an der Hochschule für Musik Freiburg lotet die vorhandenen Möglichkeiten aus und lädt zum Nachdenken und Experimentieren über neue Entwicklungen ein.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm

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Keynote von Prof. Dr. Janina Klassen auf der Tagung „Musik – Kultur – Gedächtnis“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg am 8. und 9. März 2018.

Janina Klassen: „Hear Wiesbaden Here“ Gedanken zu Musik und Gedächtnis
8. März 2018, 12:30 Uhr, Universität Freiburg

Keynote im Rahmen der Tagung „Musik – Kultur – Gedächtnis“ am ZPKM, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 8. und 9. März 2018. Eine gemeinsame Tagung des Zentrums für Populäre Kultur und Musik und des Arbeitskreises Gedächtnis-Erinnern-Vergessen der Sektion Wissenssoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Download Tagungsprogramm

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Magdeburger Methodenworkshop 16.-17. Februar 2018 unter Freiburger Beteiligung

Am 16. und 17. Februar fand an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg der jährliche Methodenworkshop zur Qualitativen Bildungs- und Sozialforschung statt. Der Workshop bietet ein Forum, um unter fachlich kompetenter Anleitung von bundesweit anerkannten Forscherinnen und Forschern an Datenmaterial aus aktuellen Projekten arbeiten zu können. Dabei werden methodologische und methodische Fragestellungen am realen Beispiel erörtert.

Mit Charlotte Rott-Fournier, Eva-Maria Tralle und Anna Immerz waren drei Mitarbeiterinnen des Forschungsprojekts „Kooperative MusiklehrerInnenbildung (KoMuF)“ in Magdeburg vertreten. Durch Vorträge und die Arbeit in verschiedenen Forschungswerkstätten bekamen sie einen Einblick in etablierte qualitative Verfahren. Zudem nutzten sie die Gelegenheit offene Fragen zu diskutieren und eine detaillierte Rückmeldung zu den eigenen musikpädagogischen Forschungsprojekten zu erhalten.

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Treffen des Arbeitskreises vom 15.–16. Februar 2018 an der HMTM Hannover

Die Forschungsgruppe „Design-based Research in der Musikpädagogik“ traf sich am 15. & 16. Februar 2018 zur jährlichen Arbeits- und Austauschklausur am Institut für Musikpädagogische Forschung der HMTM Hannover. An dem Treffen nahmen insgesamt 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von verschiedenen Hochschulen und Universitäten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Freiburg, Wien, Salzburg, Hannover, Mainz, Trossingen, Dortmund, Stuttgart, Rostock) teil und nutzten die Gelegenheit, um intensiv über fächerübergreifende DBR-Literatur zu diskutieren sowie sich über Erfahrungen aus musikpädagogischen DBR-Projekten in verschiedenen Entwicklungsstadien auszutauschen.  

Die Musikpädagogik aus Freiburg war mit drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungsprojektes „Kooperative MusiklehrerInnenbildung Freiburg (KoMuF)“ stark vertreten. Prof. Dr. Thade Buchborn, Johannes Treß und Jonas Völker nutzten die Gelegenheit, um sowohl offene Fragen zum Forschungsansatz im Allgemeinen als auch relevante Aspekte für die eigenen musikpädagogischen Arbeiten zu diskutieren. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Arbeitsphase werden über eine interaktive Online-Plattform weiterentwickelt und im Rahmen der nächsten Tagung des „Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung“ (AMPF) der Forschungscommunity präsentiert. Weitere Treffen der Forschungsgruppe sind entsprechend am Rande der AMPF-Tagung in Würzburg im Oktober 2018 sowie zur Frühjahrsklausur im Februar 2019 wiederum an der HMTM Hannover geplant.

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Klangvolles Vogelfest in der Musikhochschule Freiburg und im Bürgerhaus Endingen

Große Begeisterung beim Publikum lösten die Vorstellungen des Kinderkonzertes „Singt der Vogel, zwitschert oder pfeift er?“ für Familien mit Kindern ab 5 Jahren aus. Das Konzept des szenischen Konzertes, in dem ein kleiner Vogel auf die Suche nach seiner verlorenen Stimme geht, entwickelten Studierende des Seminars Musikvermittlung unter der Leitung von Nina Amon.

Unter tatkräftiger Mithilfe des jungen Publikums machte sich der Vogel in der Musikhochschule Freiburg gleich zweimal auf seine abenteuerliche Suche: der Andrang war so groß, dass die Mitwirkenden sich spontan bereit erklärten, das Konzert im Anschluss an die erste Vorstellung noch einmal zu wiederholen.

Und für die, die trotzdem keinen Platz ergattern konnten, gab es eine Woche später die Chance, das Konzert im Bürgerhaus Endingen zu erleben. Im anschließenden Gespräch erhielten die Musikerinnen und Musiker lebhaftes Feedback von ihren neu gewonnenen Fans: „Am schönsten klang der Klarinettenvogel … oder nein, der Geigenvogel… oder… – eigentlich klangen alle am Schönsten!“

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Am 6. November zeigt das Kino Friedrichsbau in Kooperation mit der Hochschule für Musik den Dokumentarfilm "4" über das Streichquartett Ebène

"4" ist ein unabhängiger Kino-Dokumentarfilm über eines der herausragenden Streichquartette der Welt – das Quatuor Ebène. Die Freiburger Premiere wird begleitet von einem Filmgespräch zwischen dem Regisseur Daniel Kutschinski und Sylvie Altenburger, Professorin für Kammermusik an der Hochschule für Musik Freiburg.

Nach und nach führt 4 den Zuschauer in das ambivalente Wechselspiel einer Beziehung von vier Musikern während ihrer Italien-Tournee. Bozen, Perugia, Florenz und Siena, wie auch Salzburg und Berlin geben die Bühne für ein Personenstück zwischen Anspruch und Wirklichkeit. So stehen nicht die Bühnenauftritte des vielfach ausgezeichneten französischen Streichquartetts im Vordergrund, sondern das Geschehen hinter der Bühne, das dem Publikum in der Regel verborgen bleibt: das Ringen der Musiker mit den Noten, ihren Kollegen - und mit sich selbst.

Die Musiker des Quatuor Ebène haben in jeder Situation einen spektakulär nahen Blick auf sich zugelassen und präsentierten der Kamera nicht ihre Selbst-Bilder, sondern nahmen die Möglichkeit wahr, durch die Filmarbeit sich selbst neu entdecken zu können. Dies war so nur durch das im Laufe von mehreren Jahren entstandene große freundschaftliche Vertrauen zwischen den Musikern und dem Filmteam realisierbar. Dieses Vertrauen war die Basis unserer gemeinsamen Arbeit.

So haben wir mit 4 ein einzigartiges Zeugnis von den widersprüchlichen Sehnsüchten, Leiden und Freuden der Musiker erhalten, aber auch eine Beziehungsgeschichte, gleichermaßen reich an erlesener Intuition und merkwürdigen Missverständnissen, die uns zu denken geben.

Termin und Ort:
Dienstag, 6. Februar 2018, 18.45 Uhr
Kino Friedrichsbau, Kaiser-Joseph-Straße 270, Freiburg

Weitere Vorführungen vom 8.–14. Februar jeweils um 18.45 Uhr im Friedrichsbau.

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Forschungsprojekt mit Freiburger Beteiligung untersucht die Strukturbildung in unterschiedlichen Musikstilen

From Bach to the Beatles – Exploring compositional building blocks and musical style change with hermeneutic and computational methods ist ein auf drei Jahre angelegtes Forschungsprojekt, das von der VolkswagenStiftung im Rahmen des „‚Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften”-Programms gefördert wird (2018–2020). Die Hochschule für Musik Freiburg (Prof. Dr. Felix Diergarten) ist Forschungspartner des Digital and Cognitive Musicology Lab der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL). Die Projektleitung obliegt Prof. Martin Rohrmeier und Dr. Markus Neuwirth.

Eines der Kernanliegen musikwissenschaftlicher Forschung liegt seit jeher darin, ein besseres Verständnis derjenigen Prinzipien und Mechanismen zu erlangen, die der Strukturbildung in unterschiedlichen Musikstilen zu Grunde liegen. Spätestens in den letzten 10–15 Jahren sind sogenannte „Stimmführungsmodelle“ immer mehr in den Fokus der Forschung, zumal der historisch informierten Musiktheorie und -analyse, gerückt. Sie gelten als zentrale Bestandteile tonaler Musik des klassischen Stils und darüber hinaus. Einsichten in die Weisen des Modellgebrauchs ermöglichen Musikforschern die Charakterisierung musikalischer Stile sowie Antworten auf Fragen des Stilwandels.

Weitere Informationen:
Forschungsprojekt "From Bach to the Beatles"
Freiburger Forschungs- und Lehrzentrum Musik

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31.01.2018
Der richtige Ton

Institut für Musikermedizin der Hochschule für Musik auf der Titelseite der Süddeutschen Zeitung

"Künstlerisch interessierte Ärzte verstehen Patienten besser" titelt die Süddeutsche Zeitung vom 31.01.2018 auf Seite 1 und lässt dabei auch Prof. Dr. Claudia Spahn und Prof. Dr. Bernhard Richter vom Institut für Musikermedizin der Hochschule für Musik und des Universitätsklinikums Freiburg (FIM) zu Wort kommen. Was in Musiker_innenkreisen trivial klingen mag, wird durch die Studien des FIM wissenschaftlich belegt: "Es ist wichtig, nicht nur auf Numerus clausus und Naturwissenschaften zu achten, sondern auch andere Interessen zu kultivieren [...] Sonst werden Ärzte zu reinen Wissensmaschinen. Im Patientenkontakt hilft das nicht unbedingt weiter."

Der richtige Ton" in der Süddeutschen Zeitung
Freiburger Institut für Musikermedizin

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Johannes Schöllhorn präsentiert sein Konzertstück für Klavier und Orchester im offenen Seminar am 7. Februar 2018

 

Anlass für die Betrachtung seiner Komposition „clouds and sky“ (2010) bietet die aktuelle Semesterveranstaltung von Alfonso Gomez „Notation, Technik und Ästhetik Neuer Klaviermusik“. Hier werden zahlreiche Werke und Texte der Klaviermusik ab 1945 analysiert. Im Sinne einer Übung werden zeitgenössische Notationsformen und Spieltechniken vermittelt. 

Da ist die Einladung an Johannes Schöllhorn, neuer Leiter des Instituts für Neue Musik seit Oktober 2017, naheliegend, die eigene kompositorische Arbeit zum Thema zu referieren. Zunächst wird eine hochqualifizierte Einspielung des 25minütigen Opus vorgestellt. Im Anschluss daran reflektiert der Komponist Entwicklungen und Entscheidungen aus dem Mikrokosmos der Werkentstehung. 

„clouds and sky“ ist inspiriert von einem der Venedig-Bilder James McNeill Whistlers „Clouds and Sky, Venice“ (1879/80). Durch seine hohe Abstraktion scheint es den Blick auf die Stadt erst zu eröffnen. Es wirkt eher als Fenster, mehr noch wie ein transparentener Vorhang, durch den hindurch zu schauen die Wahrnehmung von bisher Ungeahntem initiiert. 

Schöllhorns Konzertstück für Klavier und Orchester basiert auf der zwölften Nocturne in e-moll, Op.107 für Klavier von Gabriel Fauré, geschrieben im Jahr 1915. Zwar steht diese an der Grenze der Tonalität, überschreitet sie jedoch nicht, sondern verliert sich - vorgeblich - in der Unendlichkeit der Tonalität. Schöllhorn nun sucht eine faszinierend neue Sicht auf die Nocturne zu erzeugen - vornehmlich durch drei radikale Eingriffe gelenkt: Extreme Verlangsamung, gleich einer slow motion, imaginiert die Auflösung der harmonischen Gravitation. Die distinguierte Orchestration erschafft einen Raumklang, der nahezu still zu stehen scheint. Das Solo-Klavier klingt abgeklärt solitär und doch konturierend über allem/in allem. So entsteht eine Musik, die zugleich wie eine Ablichtung ihrer selbst ist. Eine Musik, die simultan - wie die heiße Luft über der Lagune von Venedig – ein irisierendes Abbild ihrer selbst erzeugt.

Termine

Dienstag, 30. Januar 2018 um 20 Uhr in Raum 117
Vortragsabend im Rahmen des Seminars „Notation, Technik und Ästhetik Neuer Klaviermusik“, Leitung Alfonso Gomez 

Mittwoch, 7. Februar 2018 von 11–13 Uhr in Raum 343
Seminar mit Johannes Schöllhorn und Alfonso Gomez zu „clouds and sky (2010), Konzertstück für Klavier und Orchester von Johannes Schöllhorn

Weitere Informationen

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Semesterabschlusskonzert der Jazz- und Popklassen der Musikhochschule Freiburg im Jazzhaus Freiburg

Am 29. und 30. Januar 2018 zeigen die Semesterabschlusskonzerte im Freiburger Jazzhaus den Studienbereich Jazz/Pop in allen seinen Facetten. Bereits seit 2003 präsentieren sich die Studierenden der Musikhochschule zum Ende des Semesters im Jazzhaus Freiburg mit eigenen Arrangements und in oft ungewöhnlichen Ensemble-Besetzungen. Von A cappella über Balkan, Crossover, Deepfunk, Electro, Folk, Guajira, Hip-Hop, Indie bis zum Jazz ist alles dabei.

 

Absolute Highlights sind diesmal die Auftritte der Großensembles Big Band und Latinband der Hochschule.

 

Leitung: Axel Kühn und Filippa Gojo

Karten an der Abendkasse € 5.- erm. € 3.-

Ort: Jazzhaus Freiburg | Schnewlinstraße 1

 

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Neues Projekt der Elementaren Musikpädagogik bringt europäische und orientalische Volkslieder zusammen

Am 7. Dezember 2017 startete das EMP Projekt des Interkulturellen Singtandems in der Kindertagesstätte Fidibus in Freiburg Haslach. Kindergartenkinder im Alter zwischen 3 und 4 Jahren musizieren, tanzen und singen mit der Studentin Carla Brazell und dem Oud-Musiker Shaffan Soleiman. Im Mittelpunkt steht dabei der interkulturelle Austausch zwischen deutschen Volks- und Kinderliedern und orientalischer Musik sowie Liedern. In dieser entscheidenden Phase der musikalischen Entwicklung von Kindern wird somit eine regelmäßige Begegnung mit qualitativ hochwertiger Musik verschiedener Kulturen geschaffen. Die Kinder lernen, ihren eigenen Körper - einschließlich der Stimme - als Instrument wahrzunehmen und vielfältig einzusetzen. Zusätzlich sind das Singen und der spielerische und kunstvolle Umgang mit der Sprache zugleich eine Sprachfördermaßnahme.

Das Projekt wird von den HfM-Dozenten Nathalie Glinka und Nicholas Reed betreut. Ein besonderer Dank gilt der Jessen-Stiftung Freiburg, die dieses einzigartige Projekt ermöglicht hat. 

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Kooperative Arbeitstagung der Dortmunder Forschungsgruppe Modus-M und des Freiburger KoMuF-Teams am 18./19. Januar in Freiburg

Es ist ein seltener Fall, dass sich zwei unterschiedliche Forschergruppen ohne Absprache zwar mit dem gleichen Forschungsgegenstand, aber mit sich ergänzenden Schwerpunktsetzungen beschäftigen. Zu einem seltenen Glücksfall wird dies aber, wenn sich dadurch in einer gemeinsamen Arbeitstagung neue erkenntnisreiche Sichtweisen auf die jeweils eigene Forschung eröffnen. So trafen sich Forschende aus den Projekten ModusM „Musikunterricht im Modus des Musik Erfindens“ unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Kranefeld (TU Dortmund) und dem Teilprojekt 2 des KoMuF-Projektes „Musizieren, Improvisieren und Musik erfinden im Musikunterricht“ unter der Leitung von Prof. Dr. Thade Buchborn (HfM Freiburg) für zwei Tage in den Räumlichkeiten der PH Freiburg zum Austausch ihrer Projekte. In intensiven Diskussionen über Methode und Methodologie und über Erhebung und Auswertung von Datenmaterial wurden empirische Herangehensweisen an das Improvisieren und Komponieren in musikpädagogischen Kontexten kritisch durchleuchtet und durchdrungen. So wurde gemeinsam der methodologischen Frage nach den Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen dokumentarischer Methode und dem praxeologischen Ansatz nach Reh/Ricken/Rabenstein nachgegangen. Inhaltliche Schwerpunktsetzungen in den Forschungswerkstätten waren u.a. Anerkennungsprozesse im Musikunterricht (Kerstin Heberle), Kooperationsmöglichkeiten zwischen Video- und Interviewstudie im Projekt LinKo (Anna-Lisa Mause, Miriam Meisterernst), Einblicke in das methodische Vorgehen der Transkription musikalischer Handlungs- und Interaktionsprozesse (Johannes Treß) und Wege der Transkription von videografierten kollektiven Kompositionsprozessen zur Auswertung nach dokumentarischer Methode (Elisabeth Theisohn). Dieses erste Arbeitstreffen war wissenschaftlich wie menschlich so gewinnbringend, dass weitere gemeinsame Arbeitstreffen schon für das Wintersemester in Planung sind. 

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Johannes Treß hält Vortrag bei Tagung zur Improvisationsdidaktik an der HMTM Hannover

In Hannover findet vom 21.-23.2. die Tagung zur Improvisationsdidaktik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien statt. Zentrales Anliegen der Tagung ist dabei der Austausch unterschiedlicher didaktischer Formate an den verschiedenen Hochschulen im deutschsprachigen Raum anzustoßen. Im Rahmen des Eröffnungsvortrages stellt Johannes Treß empirische Grundlagen aus der Improvisationsforschung vor und diskutiert mögliche Auswirkungen auf die Improvisationsdidaktik. Zentrale Inhalte des Vortrages basieren auf der Arbeit des KoMuF-Teilprojekts 2 "Musizieren, Improvisieren und Musik erfinden".

Mehr Informationen zum KoMuF-Projekt

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Franz Liszt's arrangement of Maria Pavlovna's Lied "Es hat geflammt" and large-scale structures in Liszt's Sonata in B Minor and Faust-Symphonie / Tibor Szász. - Ill., zahlr. Notenbeisp.

In: Les grands topoï du XIXe siècle et la musique de Franz Liszt / sous la direction de Marta Grabócz. - Paris : Hermann. - (2018), S.333-357
ISBN 978-2-7056-9354-1

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur: Sbm 800 Liszt/Gran

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Freiburger Sopranistin singt Rolle der "Kundry" in der Kinderoper „Ritter Parceval“

Die Sopranistin Elisabeth Birgmeier (Klasse Prof. Regina Kabis) singt in der Kinderoper „Ritter Parceval“ von Henrik Albrecht in Kooperation mit den Berliner Philharmonikern im Festspielhaus Baden-Baden die Rolle der eigens für sie komponierten Kundry. Premiere ist am 26.März 2018.

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