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Midissage mit der Performance BOX von Telemach Wiesinger und Alexander Grebtschenko

Es ist ein Team junger Komponistinnen und Komponisten aus L a Paz, die vom Institut für Neue Musik eingeladen wurden, in Freiburg ihre Klanginstallationen zu präsentieren. Die Arbeiten entstanden im Rahmen ihrer künstlerischen Ausbildung an der „Casa Taller“, der einzigen Akademie für Komposition in Bolivien. Substantieller Bestandteil dieses zweijährigen Studiums sind dreiwöchige Gastworkshops pro Semester. International qualifizierte Expertinnen und Experten erweitern hier das Lehrangebot. Solch konzentrierte Projektphasen vertiefen die Sachkenntnis von Spezialthemen - insbesondere schärfen sie den Blick für die Diversität und Komplexität des Faches Komposition.

Alexander Grebtschenko, Leiter des Studios für Elektronische Musik des Instituts für Neue Musik Freiburg, unterrichtete im Jahr 2016 das Thema „Komponieren mit den Mitteln der Elektronik“. Neben der Grundlagenarbeit in den Modulen Akustik und Tontechnik, entwickelte und produzierte die siebenköpfige Ausbildungsklasse des Jahrgangs 2015-2017 unverwechselbar fantasievolle Objekte – sie alle spiegeln das Experimentieren mit Spielstrategien, interaktiven Skripten und performativem Denken.

„Casa Taller“ wurde im Jahr 2012 von vier jungen Komponistinnen und Komponisten gegründet. Primäres Anliegen des Leitungskollektivs Lluvia Bustos, Miguel Llanque, Canela Palacios und Sebastián Zuleta war es, einen physischen Ort für die Neue Musik in Bolivien zu schaffen, einen Ort zum Bündeln von Kompetenzen, zum Austausch mit Fachkolleginnen und -kollegen aus aller Welt, einen Ort zum Erarbeiten und Präsentieren aktueller Werke der jungen Generation. Rasch rückte ein zweites Ziel in den Mittelpunkt des Interesses: Die Gruppe begann, die erste Akademie für zeitgenössisches Komponieren in Bolivien aufzubauen. Erste Workshopkonzepte führten zum Entwurf eines zweijährigen Ausbildungsplans. Im Jahr 2017 absolvierten die ersten sieben Studierenden ihren künstlerischen Abschluss an der „Casa Taller“. Zudem entstand das Ensemble „Weed“, das 2014 das Album „Ulupika“ mit Stücken des Leitungsquartetts veröffentlichte. Eine weitere Publikation „Ulupika Vol.2“ stellt Werke der examinierten Studierenden vor.

 

Termine
dienstags und donnerstags 17-19 Uhr,
samstags und sonntags 14-17 Uhr
ERÖFFNUNG am Freitag, 6. Juli um 19 Uhr
MIDISSAGE am Samstag, 14. Juli um 19 Uhr

 

Klanginstallationen junger bolivianischer Komponisten |
Midissage: Telemach Wiesinger und Alexander
Grebtschenko »BOX – eine installative Performance«
Alexander Grebtschenko, künstlerische Leitung

 

Ort: depot.K
Lehener Straße 30

 

weitere Informationen
Alexander Grebtschenko, Leiter des Studios für Elektronische Musik des Instituts für Neue Musik Freiburg
https://www.mh-freiburg.de/institut-fuer-neue-musik/studio-fuer-elektronische-musik/

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Christina Dreiner wird ab der neuen Spielzeit 2018/2019 neue Akademistin des Gewandhausorchesters Leipzig.

Die Freiburger Klarinettistin Christina Dreiner wird ab der neuen Spielzeit 2018/2019 neue Akademistin des Gewandhausorchesters Leipzig. Herzlichen Glückwunsch!

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Céline Steiner                                                 Maximilian Kutsche

MEHRKLANG, das ist eine koordinierende Plattform für Projekte der zeitgenössischen Musik in Freiburg. MEHRKLANG gibt Impulse, konzipiert und unterstützt Vermittlungsprojekte, entdeckt neue Spielstätten, entwickelt neue Veranstaltungsformate, unterstützt die Gründung von Nachwuchsensembles und tritt ein für ein offenes und anregendes Klima für die Musik unserer Zeit.

Für das Konzert zum 10jährigen Bestehen hat MEHRKLANG, als Gesellschaft für Neue Musik Freiburg e.V., einen Konzertort gewählt, der das Thema Zeit per Definition impliziert. Es ist die Archäologische Sammlung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Herderbau. Im Gebäude selbst, einem markanten roten Industriebau aus dem frühen 20. Jahrhundert, finden sich antike Originale und Abgüsse von griechischer, etruskischer und römischer Kunst.

Explizit bezieht sich das musikalische Programm des Abends auf die besonderen akustischen Verhältnisse des Ortes sowie auf die dort präsentierten Objekte. Eröffnet wird das Jubiläumskonzert durch Chorgesang mit Werken von P. Hindemith und O. Messiaen, weiter sind zu hören Bläsersoli sowie der erste Satz von I. Xenakis „Pléiades“ für sechs Percussionisten. Xenakis Musik – sie erklingt unter der Glaskuppel des Nord-Innenhofs - ist nach den sieben antiken Nymphen benannt, die auch Paten des bekannten Sternbilds sind. Inspiriert von den alten Skulpturen der Sammlung werden kurze Miniaturen von Studierenden des Instituts für Neue Musik uraufgeführt, und die Figuren zum Leben erweckt.

So korrespondiert das neue Werk „l´Envolant“ der Kompositionsstudentin Céline Steiner (Klasse Brice Pauset) mit dem „Barberinischen Faun“ und ist für Oboe und Violoncello geschrieben. Maximilian Kutsche (Klasse Cornelius Schwehr) komponierte die Miniatur „Sitzender Junge“ für Klarinette (in B) und Violoncello. Sie dialogisiert mit der Skulptur des „Spinario“, deutsch: des „Dornausziehers“.


Termine
Das Jubiläumskonzert am Samstag, 16. Juni 2018 findet in zwei Durchläufen und an drei Orten des Gebäudes statt:
19 Uhr Konzertdurchlauf 1
21 Uhr Konzertdurchlauf 2


Ort
Herderbau, Zugang zwischen Habsburgerstraße 114 und 116

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Mehrklang e.V. und der Archäologischen Sammlung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Mehrklang e.V. wird gefördert durch die Stadt Freiburg

Weitere Informationen

- Mehrklang e.V.
- Institut für Neue Musik Freiburg

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„Echo aus Montepulciano“ ist ein gemeinsames kammermusikalisches Projekt der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Musikhochschule Freiburg.

Eine Woche lang (vom 28.5.-2.6.) treffen sich Studierende und Lehrende der beiden Hochschulen zu einer Exkursion mit klassischer, neuer und neuester Musik in den einzigartigen Räumlichkeiten des Palazzo Ricci, dem Sitz der „Europäischen Akademie für Musik und darstellende Kunst“.

Rund 15 Instrumentalisten und 4 Komponisten beider Hochschulen erarbeiten gemeinsam neue und bestehende Werke und präsentieren diese in zwei verschiedenen Konzerten am 1. und 2. Juni in Montepulciano. Das Publikum wird vier Uraufführungen junger Komponisten erleben, ebenfalls Werke von Lisa Streich, Elliot Carter, Philippe Schoeller, Cornelius Schwehr und Johannes Schöllhorn, sowie Werke von Robert Schumann und Franz Schubert. Ebenfalls werden dort Performances auf der Basis von Yoko Onos Sammlung „grapefruit“ realisiert werden.

Aus Freiburg nehmen die Instrumentalistinnen Clara Casado, Céline Steiner und Ülker Tümer, die Komponisten Ioannis Paul, Clemens K. Thomas und  Peiyi Yang sowie Jan E. Kuhl zur Realisierung der Performances und analytischen Begleitung der aufgeführten Werke an der Exkursion teil. Prof. Dr. Florence Millet (Klavier, Kammermusik) von der HfMT Köln und Prof. Johannes Schöllhorn (Komposition) von der MH Freiburg werden die Exkursion betreuen und leiten.

Die einstudierten Werke werden anschließend in mehreren Konzerten der jeweiligen Hochschulen in Köln (mit Aachen und Wuppertal) und Freiburg wiederholt.


Weitere Informationen:
Europäische Akademie für Musik für Musik und Darstellende Kunst
http://www.palazzoricci.com

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[CD] / Schumann ; Einav Yarden. - [Amersfoort] : Challenge Classics, 2018 [2018]. - 1 SACD (61:36)) ; 12 cm + 1 Beiheft (11 Seiten).

"Recorded at: Reitstadel Neumarkt, Germany, 24-27 September, 2017"

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur: CD 6608

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Alies Mack (Klasse Prof. Torsten Meyer, 3. Semester Master Oper/Konzert) erhält von der Richard-Wagner-Stipendienstiftung ein Stipendium.

Alies Mack (Klasse Prof. Torsten Meyer, 3. Semester Master Oper/Konzert) erhält von der Richard-Wagner-Stipendienstiftung ein Stipendium zum Besuch der Bayreuther Festspiele 2018. Das Stipendienprogramm umfasst u.a. den Besuch von Wagners Opern Lohengrin, Der fliegende Holländer und Parsifal auf dem Grünen Hügel.

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Beim 14. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG in Weimar (26. bis 29. April 2018) ging der Preis für die 1. Runde (Liedspiel) an Julian Pinn aus der Klasse von Professor Helmut Lörscher

Beim 14. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG in Weimar (26. bis 29. April 2018) ging der Preis für die 1. Runde (Liedspiel) an Julian Pinn aus der Klasse von Professor Helmut Lörscher

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Abschluss des BWS plus Projekts "Angewandtes Klavierspiel/Improvisation als Grundlagenfach der instrumentalpraktischen Ausbildung an der Musikhochschule Freiburg und der Eastman School of Music mit Konzert und Studientag am 17. und 18. Mai 2018

Neue Impulse und zukunftsorientierte Ideen für den Unterricht im Nebenfach Klavier wurden in einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Partnerhochschulen Eastman School of Music und Hochschule für Musik Freiburg von Studierenden beider Hochschulen entwickelt. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden am Studientag Nebenfach Klavier am Freitag, 18.05.2018 im Kammermusiksaal präsentiert.
Im Rahmen dieses Partnerschaftsprojektes findet am am Vorabend, Donnerstag, 17.05.2018, 20.00 Uhr im Wolfgang-Hoffmann-Saal das Konzert "Eine Art Piano" statt.

Diese Projekt wurde ermöglicht durch die Förderung im Programm Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende - BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg-Stiftung.

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14.05.2018
DENKRAUM

Projektstart im Institut für Neue Musik: DENKRAUM als offene Gesprächsreihe zu aktuellen Themen zeitgenössischer Musik

Prof. Dr. Rainer Nonnenmann (Köln)           Prof. Johannes Schöllhorn (Freiburg)

Erster Termin am
13.6.2018, 15.00-17.00

Institut für neue Musik, Raum 343

Denkraum 1  „Fremdmaterial“
- zum Komponieren mit Vorgefundenem -

Im Digitalzeitalter der schnellen Up- und Downloads scheint musikalisches Material jeglicher Herkunft, Medien, Epochen, Kulturen und Weltgegenden gleichberechtigt zur Verfügung zu stehen. Alles Fremde lässt sich als Eigenes anverwandeln, bearbeiten, transformieren, sampeln, mixen, kopieren… Doch strenggenommen gibt es für Komponisten kein Eigenmaterial, sondern nur Fremdmaterial. Denn alle Klänge, Instrumente, Notationsweisen, Techniken und Technologien sind immer schon vorhanden und auf verschiedenste Weisen historisch, kulturell, sprachlich, medial oder alltagsweltlich geprägt, überliefert und kontextualisiert. Primäre Aufgabe ist es daher, sich dieses durch fremde Zusammenhänge, Zwecke und Expressivität bereits mehr oder minder aufgeladene, womöglich „abgegriffene“ Material durch individuelle Strukturierung und Formung zu eigen zu machen, um es mit individuellem Sinn und Ausdruck zu laden. Von „Fremdmaterial“ zu sprechen macht nur Sinn, wenn solches in neuen kompositorischen Zusammenhängen eigens als „fremd“ kenntlich gemacht wird, indem es sich beispielsweise um Musik „fremder“ Komponisten und Herkunft mit jeweils anderer Stilistik handelt, oder um Klänge aus Alltag, Tonträgern und Medien mit entsprechend vom Kontext des eigenen Stücks signifikant abweichender Beschaffenheit. Spätestens seit John Cages radiophonem Stück „Williams Mix“ (1952) gibt es Musik mit Musik, Collage, Montage, Mashup. Interessanter als ausschließlich auf Fremdmaterial basierte Musik sind Kompositionen, denen es auf funktional neu bestimmte Relationen zwischen eigenen Setzungen und fremden Materialien ankommt. Im ersten Denkraum „Fremdmaterial“ werden verschiedene Aspekte solcher relational auf andere Musik bezogener Stücke präsentiert und gemeinsam diskutiert, die sich nicht zuletzt auf kanonisierte „Klassiker“ beziehen.

Denkraum ist eine neue und offene Gesprächsreihe zu Fragen der Neuen Musik des Instituts für Neue Musik. In loser Folge werden aktuelle Themen der Neuen Musik präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Kontakt:
Prof. Johannes Schöllhorn j.schoellhorn(at)mh-freiburg.de
Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg

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Tomoko Ogasawara, Cirsian Petrescu

[Freiburg] : Selbstverlag Ogasawara, 2018 - 1 DVD + Beiheft

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur: DVD 645

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04.05.2018
Kreuzungen [CD]

Vassos Nicolaou, Johannes Schöllhorn, Gérard Grisey, Dieter Mack.

Mainz : Wergo, 2018 [2018]. - 1 CD ; 12 cm + 1 Beiheft.

(Edition MusikFabrik ; 13) 

In der Bibliothek erhältlich unter der Signatur: CD 6616

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Konzertexamensstudierende gewinnt dritten Preis beim Klavierwettbewerb „Murai Grand Prix“ in Kroatien

Eri Nohira, Konzertexamen-Studierende in der Klasse Prof. Christoph Sischka, gewann beim internationalen Klavierwettbewerb „Murai Grand Prix“ den 3. Preis. Der Wettbewerb wurde vom 23. bis 28. April in zwei Runden ausgetragen und findet im Gedenken an den kroatischen Pianisten und Hochschullehrer Jurica Murai statt. In der Jury waren Milana Chernyavska (Graz), Grigory Gruzman (Weimar), Vladimir Krpan (Zagreb), Aleksandar Serdar (Belgrad) und Nataliya Trull (Moskau).

Herzlichen Glückwunsch!

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Zweiter Preis für Freiburger Gitarristen beim Wettbewerb "Junge Talente" in Trossingen

David Korotine (Studierender bei Beata Huang in der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung) hat beim Gitarrenwettbewerb "Junge Talente" Gitarrophillia 2018 in Trossingen den 2. Preis erhalten.

Herzlichen Glückwunsch! 

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Pianist der Klasse Elza Kolodin wird in die internationale Künstlerliste der Konzertdirektion Schmid aufgenommen

Robert Neumann (Klasse Prof. Elza Kolodin) wurde von von der Konzertdirektion Schmid in die internationale Künstlerliste  aufgenommen. Die Konzertdirektion Schmid ist eine der führenden Konzertagenturen in Europa, vertritt Künstler wie Grigory Sokolov, Murray Perahia, Yefim Bronfman oder Mitsuko Uchida.

In Freiburg ist Robert Neumann am 12. Juni 2018 im Rahmen der ALBERT KONZERTE/RISING STARS der Freiburger Musikhochschule mit Chopins 12 Etüden op. 25 zu hören. 

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Freiburger Querflötistin gewinnt Praktikum beim Czech National Philharmonic Orchestra in Prag

Silvia Ruffino (Klasse Prof. Dr. Mario Caroli) hat ein Praktikum beim Český národní symfonický orchestr (Czech National Philharmonic Orchestra) in Prag gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Freiburger Klarinettist gewinnt dritten Preis in Grenchen

Aristides Porto Garcia, Masterstudent aus der Klarinettenklasse Prof. Kilian Herold, hat beim Internationalen Klarinettenwettbewerb „Dimitri Ashkenazy“ in Grenchen, Schweiz den dritten Preis gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Vortragsveranstaltung zum Weltstimmtag – World Voice Day mit Freiburger Beteiligung

Anlässlich des Weltstimmtags – World Voice Day – der wie jedes Jahr am 16. April gefeiert wird, veranstaltete das Stimmheilzentrum Bad Rappenau am 14. April 2018 eine Vortragsveranstaltung zum Thema „Stimme im Lehrberuf“, welche im neugebauten Hörsaal der SLK Kliniken Heilbronn stattfand. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Lehrkräfte und Angehörige sprechintensiver Berufe sowie Ärzt*innen, Logopäd*innen und Atem-Stimm- und Sprechlehrer*innen. 

Zu dieser Veranstaltung wurde Anna Immerz, Mitarbeiterin an der Musikhochschule Freiburg und am Freiburger Institut für Musikermedizin, eingeladen einen Vortrag zu halten. Neben ausgewiesenen Expertinnen Prof. Dr. Voigt-Zimmermann und Prof. Dr. Keilmann skizzierte sie die stimmliche Ausbildung von Lehrkräften in Baden-Württemberg, stellte Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Stimmliche Gesundheit bei Lehrkräften“ vor, welches in den letzten Jahren am Freiburger Institut für Musikermedizin durchgeführt wurde und gab einen Ausblick, wie die stimmliche Ausbildung von Lehramtsstudierenden am Standort Freiburg künftig aussehen wird. 

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17.04.2018
Erfolg in Zwickau

Jungstudierende Hanna Schulte gewinnt 2. Preis beim Kleinen Schumann-Wettbewerb

Hanna Schulte (FAB, Klasse Prof. Christoph Sischka) gewann bei dem Robert Schumann gewidmeten Nachwuchs-Klavierwettbewerb in Zwickau in ihrer Altersgruppe den 2. Preis. 

Zu dem Wettbewerb, der bereits zum 25. Mal ausgetragen wurde, waren 24 junge Pianistinnen und Pianisten in drei Altersgruppen aus dem ganzen Bundesgebiet in die Geburtsstadt Robert Schumanns angereist. Für die 14-jährige FAB-Vorstudentin war dies nach dem 1. Preis beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Duowertung „Klavier und ein Streichinstrument“ nach nur drei Wochen erneut ein „ausgezeichneter“ Erfolg, diesmal mit einem rein solistischen Programm, das u. a. von Schumann die Novellette op. 21 Nr. 8 und von Chopin die Etüde op. 25 Nr. 11 umfasste. 

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Erfolg für Alicia Cobos aus der Klavierklasse Prof. Elza Kolodin in Ciudad de Alcalá

Alicia Cobos (Klavierklasse Prof. Elza Kolodin) hat beim Concurso Internacional de Piano GRAN KLAVIER in Ciudad de Alcalá /Spanien vom 5. bis 7.April 2018 den 3. Preis gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Am 26. April 2018 spricht der Komponist über sein neuestes Werk "Noctuelles" – Uraufführung am Vorabend durch das ensemble recherche

Wenn Synästhesie die Aktivierung eines Sinnes durch einen anderen bedeutet – so im Falle des Auslösens von Farbwahrnehmungen durch Tonsignale – dann kann Obsts künstlerisches Werk als synästhetisch inspiriertes gesehen werden: Allein seine Doppelqualifikation als Pianist (bei Alfons und Aloys Kontarsky) wie auch als Komponist (bei Hans Ulrich Humbert) u.a. im Studio für elektronische Musik der Musikhochschule Köln prägten sein musikalisches Denken grundlegend. So generiert Obsts forschender Umgang mit den Ausdrucksmöglichkeiten technischer Systeme eine expressiv-gestische Instrumentalfarbe - seine Kompositionen sprechen gleichermaßen von analytisch kalkulierter Konstruktion wie von intuitivem Experiment und kreativer Neugier. 

Zunächst rein elektronischen Kompositionen folgten Instrumentalwerke, teilweise mit Tonbandzuspielung oder Live-Elektronik. Seit Anfang der 90er Jahre setzte sich Obst intensiv mit den Paradigmen des Visuell-Dramatischen auseinander. Es entstanden Filmmusiken, Kammeropern und Opern. Kennzeichnend ist auch hier die Gleichberechtigung mehrerer Ebenen, ihr wechselseitiges Wirken auf den Gesamtprozess. Eric De Visscher (1996, 37) bezeichnet diese kompositorische Strategie als „synthetisches Musikdenken“: als vielschichtige Verknüpfung von künstlich produzierten (Klang-)Elementen, der Schaffung zusätzlicher virtueller Räume via Technik, von instrumental-musikalischer Ästhetik wie szenisch-dramatischer Bühnenkunst.

Michael Obst ist Professor für Komposition an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Gastseminar am
26. APRIL 2018, 10.00 - 12 Uhr 
in Raum 343 der Musikhochschule Freiburg
Michael Obst spricht über sein neues Werk "Noctuelles".
Uraufführung durch das ensemble recherche
am Vorabend um 20 Uhr im Ensemblehaus

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Deutscher Musikeditionspreis „Best Edition“ geht ans Freiburger Institut für Musikermedizin

Was passiert eigentlich im Körper beim Singen und Sprechen? Auf diese Frage bietet die DVD „Die Stimme – Einblicke in die physiologischen Vorgänge beim Singen und Sprechen“ ausführliche Antworten. Die Autoren der DVD wurden bei der Musikmesse Frankfurt am 12. April mit dem Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ ausgezeichnet. Der Deutsche Musikverleger-Verband e.V. würdigt damit die Leistung der Autorengruppe vom Freiburger Institut für Musikermedizin für die gelungene Aufbereitung von Filmclips und Erläuterungen. Diese erlauben ausführliche Einsichten in die Funktionsweise der menschlichen Stimme. 

Die Jury spricht in ihrer Begründung von „spektakulären Aufnahmen“ und lobte das Freiburger Autorenteam um Prof. Dr. Bernhard Richter, Prof. Dr. Matthias Echternach, Dr. Louisa Traser, Dipl.-Ing. Michael Burdumy und Prof. Dr. Claudia Spahn besonders für den Einsatz von High-End-Visualisierungsverfahren aus der Medizin. Aufnahmen mittels dynamischer Kernspintomographie, Endoskopie, Stroboskopie und Hochgeschwindigkeitsglottographie zeigen erstmals genau, wie Klangbildung und Klangformung bei unterschiedlichen Gesangsstilen und Stimmgattungen funktionieren. Ergänzende Filme und Animationen zu grundsätzlichen physiologischen Vorgängen der an der Stimmbildung beteiligten Organsysteme gewähren Sängern, Gesangspädagogen, Chorleitern und Medizinern ein vertieftes Verständnis der stimmlichen Praxis. Die DVD ist beim Helbling Verlag Esslingen erschienen.

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Symposium der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg in Kooperation mit der Lied Akademie des Heidelberger Frühling unter Freiburger Beteiligung

Zum zweiten Mal waren am 6. und 7. April 2018 Fachärzte, Musiker, Audiologen und Logopäden aus ganz Europa beim Heidelberger Frühling zu Gast, um über aktuelle Forschungsergebnisse zu sprechen. Unter Leitung der HNO-Klinik Heidelberg referieren nationale und internationale Experten über Themen aus dem Bereich »MusikerMedizin und Hören« und ergänzen so den genreübergreifenden Ansatz der Lied Akademie Heidelberg. In diesem Jahr steht die Prävention von Hörschaden bei Berufsmusikerlnnen und die Wiederherstellung des Gehörs im Mittelpunkt. Mit dabei: Das Team des Freiburger Instituts für Musikermedizin. U.a. referierte Prof. Dr. Claudia Spahn über den Umgang mit Lampenfieber.

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Kompositionsstudentin (Klasse Prof. Johannes Schöllhorn) erhält internationalen Goethe-Preis des "Asian Composers Showcase 2018" in Tongyeong, Korea

 

Am 7. April 2018 gewann die Kompositionsstudentin des Instituts für Neue Musik (Klasse Prof. Schöllhorn) für ihr Stück "Thawing" (2017) den renommierten Preis des "Tongyeong International Music Festivals 2018" (TIMF). Mit dem neuen Werk für Guzheng, einer chinesischen Wölbbrettzither, und vier Streicher hatte sie sich beim "Asian Composers Showcase" beworben. Im Rahmen des Festivals fördert dieser dezidiert die zeitgenössische asiatische Musik junger Komponistinnen und Komponisten. Das Stück wurde durch das Ensemble des TIMF uraufgeführt. Zusätzlich zum diesjährigen Preisgeld erhält die Wettbewerbssiegerin einen Kompositionsauftrag für den „Asian Composers Showcase“ des Folgejahres.

Das Projekt wird finanziert und mitveranstaltet vom Goethe-Zentrum Korea.

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09.04.2018
„Bett und Sofa“

Studierende der Filmmusikklasse Prof. Cornelius Schwehr komponieren Tonspuren zu russischem Stummfilm aus dem Jahr 1927 | Livepräsentation am 24. April 2018 um 20 Uhr im Kammermusiksaal

 

Es ist eine Mischung aus Zuspielung und Live-Musik, die zu dem Film „Tretya meshchanskaya“ (englischer Filmtitel „Bed and Sofa“) von Abram Room (1894-1976) entstand. Im studentischen Team des Filmmusikstudios des Instituts für Neue Musik wurden ästhetische wie technische Optionen debattiert und ausgelotet. Kern dieses reflektiven Prozesses war prononciert das Verhältnis von Ton und Bild sowie die künstlerischen Spielarten seiner Wechselbeziehungen und Funktionsweisen.

Abram Rooms Filmstory spiegelt die multiplen revolutionären Umbrüche im Russland des frühen 20. Jahrhunderts. Subtil und doch nachdrücklich sucht das psychologische Kammerspiel die alarmierenden Widersprüche und Dysfunktionen der frühen sowjetischen Gesellschaft offenzulegen. Gleichermaßen sieht sich der Autor als Unterstützer staatlicher Kampagnen gegen das 20er-Jahre-Phänomen, die Verlockungen sexueller Freizügigkeiten tabufrei aufzuspüren und auszuleben.

Termin 

FilmLiveMusik
BETT UND SOFA
DI, 24. APRIL, 20.00 Uhr im Kammermusiksaal

Studio für Filmmusik | Karl Rauer, Klarinette | Ante Mamula, Akkordeon | Damjan Milosavljevic, Kontrabass | Sven Thomas Kiebler, Leitung

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1. Preise beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" Baden-Württemberg für Vorstudierende der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung

Beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" Baden-Württemberg, der vom 14. bis 18. März in Bietigheim-Bissingen und Meckenbeuren stattfand, erhielten alle FAB-Vorstudierenden 25 oder 24 Punkte und damit einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb nach Lübeck. Diese herausragenden Ergebnisse für Dana Bostedt, Sergey Fedorov, Theresa Heidler, Elisa Schrape und Hanna Schulte wurde noch dadurch unterstrichen, dass Dana Bostedt und Theresa Heidler als Duo für das Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbs exemplarisch für die Wertung "Klavier und ein Streichinstrument" ausgewählt wurden.

1880 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg hatten sich für den 55. Landeswettbewerb qualifiziert, die Ergebnisse sind hier einsehbar.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Dana Bostedt, Violine Klasse Prof. S. Zgraggen (AG IV, Duo-Wertung: Klavier und ein Streichinstrument), 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Theresa Heidler, Klavier Klasse Prof. C. Sischka (AG IV, Duo-Wertung: Klavier und ein Streichinstrument), 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Hanna Schulte, Klavier Klasse Prof. C. Sischka (AG IV, Duo-Wertung: Klavier und ein Streichinstrument), 24 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Sergey Fedorov, Gitarre M. Kläger (AG V, Wertung: Gitarre), 25 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Elisa Schrape, Violine Klasse Prof. J. Schröder (AG VI, Duo-Wertung: Klavier und ein Streichinstrument), 24 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in Lübeck !

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Video vom Symposion „Die Kunst (in) der Elementaren Musikpädagogik“ im November 2017 in Ochsenhausen jetzt online.

Unter starker Beteiligung Freiburger Studierenden und Dozierenden fand das Symposion „Die Kunst (in) der Elementaren Musikpädagogik“  November 2017 in Ochsenhausen statt. Die nmz erstellte darüber einen Video-Bericht.

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Das Basler Ensemble „zone expérimentale“ präsentiert Werke von und mit dem Avantgardekünstler (Komponist und Posaunist) am Freitag, den 13. April 2018 in der Freiburger Musikhochschule

George E. Lewis, Edwin-H.-Case-Professor für ´Amerikanische Musik´ an der Columbia Universität (New York), suchte in seiner Instrumentalausbildung früh das Spiel mit den experimentellen Variablen des Jazz. Kompositionsstudien intensivierten diese Lust am Forschen und Wagen. Heute gilt er als Spezialist für intermediales Komponieren und Improvisation. Seine Werke sind in mehr als 150 Einspielungen dokumentiert. Sie umfassen u.a. elektronische wie computerbasierte Musik, mehrdimensionale Videos und Installationen sowie interaktive Ensemblearbeit und freies Klangdesign. 

Mit „zone expérimentale“ arbeitete George E. Lewis an ausnotierten und offenen Werken. Das Ensemble ist essentieller Bestandteil des 2009 gegründeten Studiengangs „Master of Arts in Spezialisierter Musikalischer Performance Zeitgenössische Musik“ an der Hochschule für Musik Basel. Unter der künstlerischen Leitung von Jürg Henneberger (Piano, Dirigieren), Mike Svoboda (Posaune) und Marcus Weiss (Saxophon) begleiten die Lehrenden die Studierenden in ihrer anspruchsvollen Zusatzausbildung. Hier bekommen junge Persönlichkeiten einen Rahmen, die sich gleichermaßen durch einen ausgeprägten Gestaltungswillen wie durch Virtuosität am Instrument auszeichnen. 

Gastkonzert
GEORGE E. LEWIS (USA)
FR, 13. APRIL, 19.30 UHR
Wolfgang-Hoffmann-Saal
in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel
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Werke von George E. Lewis
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zone expérimentale | Studierende der Hochschule für
Musik Basel FHNW MA SP Freie Improvisation | George E. Lewis, Leitung

Weitere Informationen  
GEORGE E. LEWIS
zone expérimentale

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Drei Tage lang arbeiten zehn Promovierende daran, ihre abertausend Ideen in einem einminütigen Vortrag zu bündeln

Ein Klassenraum des Gymnasiums Nr. 4 in Jelgava/Lettland am 12.03.2018. Eine Deutschlandkarte mit kyrillischen Schriftzeichen hängt an der Tafel. Ein Poster des Goethe-Institutes haucht den Atem schulischen Deutschunterrichtes von der Wand. Zehn Doktorand_innen aus sieben verschiedenen Ländern haben an den Tischen Platz genommen und werden von den beiden Betreuern Mary Stakelum (University of Bath/UK) und Thade Buchborn (Hochschule für Musik Freiburg) auf Englisch zum diesjährigen Doktorandenforum der European Association of Music Education (EAS) begrüßt.

Es folgen zwei Tage intensiver Auseinandersetzung mit den sehr unterschiedlichen Forschungsprojekten der Teilnehmenden.  Wie unterscheidet sich das Übeverhalten tschechischer Klavierschüler_innen von dem libanesischer? Wie funktioniert eigentlich das gemeinsame Musizieren bei ‘community music’? Warum wird Bartok von Australiens Klavierlehrer_innen verschmäht? Wer die Konferenzteilnehmer_innen mit diesen oder anderen Fragen in einer einminütigen Präsentation am Ende des Forums für sein Forschungsprojekt gewinnen konnte, hatte bei der anschließenden Postersession viel Besuch. Und ist in der eigenen Forschung fünf Lektionen weiter gekommen.

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes „Kooperative MusiklehrerInnenbildung Freiburg (KoMuF)“ präsentieren ihre Forschungsprojekte auf der 26. EAS-Konferenz in Jelgava (Lettland)

Vom 14. bis 17. März 2018 kamen über 250 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Konferenz der „European Association of Music in School (EAS)“ in Lettland zusammen. Im Zentrum der 26. EAS-Konferenz stand in diesem Jahr das Tagungsthema „Competences in Music Education“. Zahlreiche Beiträge, Workshops und Keynotes beleuchteten den Kompetenzbegriff für die Musikpädagogik aus den dabei jeweils nationalen Perspektiven. Mit sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem KoMuF-Projekt war die „Freiburger Musikpädagogik“ erneut stark vertreten. Während Charlotte Rott-Fournier („Reconstructing music student´s orientations about inclusion and collaboration“), Johannes Treß & Prof. Dr. Thade Buchborn („A closer look into creative acts”) und Eva-Maria Tralle, Thade Buchborn & Jonas Völker („Competence Orientation in Intercultural Music Education?“) jeweils mit Forschungsbeiträgen vertreten waren, präsentierte Prof. Dr. Georg Brunner zwei Poster im Rahmen des Poster Talks. Überdies nahm Verena Bons am ebenfalls international besetzten „Student Forum (SF)“ teil. Neben dem Austausch von Perspektiven mit internationalen Kolleginnen und Kollegen und Vernetzungsangeboten in verschiedenen Focus Groups, konnten vielfältige Einblicke in die musikalischen (bspw. im Rahmen der Opening Ceremony oder des Conference Dinners) und pädagogischen (Schulbesuche) Praxen der Landeskultur gewonnen werden. 

Die 27. EAS Conference findet im Mai 2019 in Malmö (Schweden) statt.

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Semesterabschlusskonzert mit der BigBand der Hochschule für Musik Freiburg am 29./30. Januar 2018 im Jazzhaus Freiburg

Am 29. und 30. Januar 2018 zeigten die Semesterabschlusskonzerte im Freiburger Jazzhaus den Studienbereich Jazz/Pop der Hochschule für Musik Freiburg in allen seinen Facetten. 

Bereits seit 2003 präsentieren sich die Studierenden der Musikhochschule zum Ende des Semesters im Jazzhaus Freiburg mit eigenen Arrangements und in oft ungewöhnlichen Ensemble-Besetzungen. 

Ein Highlight war diesmal der Auftritt der Großensembles Big Band und Latinband der Hochschule. Leitung: Prof. Axel Kühn und Filippa Gojo

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