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Konzert & Filmausschnitt zu Ehren der Komponistin Lili Boulanger (1893 bis 1918) am 31. Januar 2019 im Freiburger Hof

Details zur Veranstaltung finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

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Der Hochschulchor debütierte am 13. Januar 2019 im Großen Saal der Berliner Philharmonie mit seinem Programm „SFB – ein deutsch-russisches Projekt“

Der Hochschulchor in der Berliner Philharmonie

Vor restlos ausverkauftem Haus kamen die Ouvertüre zu „Romeo und Julia“ von P. Tschaikowski, das „Schicksalslied“ von J. Brahms, das „Requiem für Mignon“ von R. Schumann und die Psalmensinfonie von I. Stravinsky zur Aufführung.

Unter Anwesenheit der Schirmherrin Elke Büdenbender – der Ehefrau von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier – sangen knapp 80 Studierende aus Freiburg in einem aus 220 Mitwirkenden bestehenden Ensemble: dem Sinfonieorchester des Jungen Ensembles Berlin, dem EuropaChor und dem Chor des Musikkonservatoriums St. Petersburg.

Die Leitung hatten Michael Riedel und Prof. Frank Markowitsch.

Foto: Stephan Röhl

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Vincent Dubois (Strasbourg/Paris) an der Musikhochschule Freiburg

Foto: G. Garitan, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/29/DuboiS_VinCent_18831_Fl%C3%A2neries_musicales_2017.jpg

Vincent Dubois, Organist an Notre-Dame de Paris und Direktor des Conservatoire de Strasbourg, lehrt seit dem laufenden Wintersemester im Rahmen einer Professurvertretung im Fach Orgel an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau. Hier unterrichtet er Studierende der Kirchenmusik- und Orgelstudiengänge und mit besonderem Schwerpunkt auf französischem Orgelrepertoire.

Studierende und Lehrende der Hochschule freuen sich sehr über diese Bereicherung der Freiburger Orgelausbildung und heißen Vincent Dubois herzlich an der Hochschule willkommen!

Foto: G. Garitan, source: wikimedia.org

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Neue CD-Einspielung mit Prof. Matthias Maierhofer

Alle Lande, jubelt Gott
CD mit geistlicher Musik für Chor und Orgel aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
cantus et musica freiburg

Matthias Maierhofer, Orgel
Raimund Hug

Mit einer abwechslungsreichen und gelungenen Zusammenstellung geistlicher Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhunderts beweist der ehemalige Freiburger Domkapellmeister Raimund Hug mit Cantus et Musica Freiburg eindrucksvoll, wie lebendig und gehaltvoll zeitgenössische Musik in der Kirche gelingen kann. Ein persönliches Plädoyer für den liturgischen Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils.

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23. Januar 2019, 15 bis 17 Uhr, Institut für neue Musik, Raum 343

Prof. Dr. Wolfgang Lessing / Clemens K. Thomas

Eine holzschnittartige Bestandsaufnahme: Die künstlerische Ausbildung an deutschen Musikhochschulen legt viel Wert auf technische Perfektion und künstlerische Exzellenz und beschränkt sich im Instrumentalstudium zumeist auf die Reproduktion von historischen Werken. Die (vorgesehene) Rolle der Studierenden ist dabei weniger eine kreativ-schöpferische, als vielmehr eine kunsthandwerklich-technische. Die Interpretation Neuer Musik, genauso wie Komposition oder Improvisation werden als mögliche Spezialisierungen angeboten und laufen unter ferner liefen.

Wolfgang Lessing (Professor für Musikpädagogik) und Clemens K. Thomas (Kompositions-Student) diskutieren über die Möglichkeiten musikalischer Bildung im Hochschulkontext. Dabei wird der Versuch unternommen, einen differenzierteren Blick auf scheinbare Dichotomien (wie Spezialisierung und Interdisziplinarität, Gegenwarts- und Traditionsbezug, Kreativität und Technik) zu werfen.

Denkraum ist eine und offene Gesprächsreihe zu Fragen der Neuen Musik des Instituts für Neue Musik. In loser Folge werden aktuelle Themen der Neuen Musik präsentiert und zur Diskussion gestellt.

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SONG Yang reüssiert in der Saarbrücker Komponistenwerkstatt

SONG Yang, Komponistin der Klasse Prof. Schöllhorn, wurde mit ihrem Stück „Déjá vu“ für die Saarbrücker Komponistenwerkstatt ausgewählt. Ihre Komposition wird am 7. Juni 2019 von der Deutschen Radiophilharmonie unter der Leitung von Manuel Nawri uraufgeführt und im Saarländischen Rundfunk (SR) ausgestrahlt.

Herzlichen Glückwunsch!

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Präventionsworkshop für Studentinnen und Studenten der Musikhochschule Freiburg am 24. Januar 2019

Musizieren ist ein körperlich-seelischer Akt bei dessen Ausübung es zu großer Nähe kommen kann. Ein professioneller Umgang damit in vertrauensvollem Rahmen, getragen von gegenseitigem Respekt ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht, eine gesunde Entwicklung.

Im Workshop widmen wir uns Fragestellungen wie „Was ist zu nah?“; „Wo beginnt Grenzüberschreitung?“; „Ich fühle mich nicht wohl im Unterricht, was kann ich tun?“ „Was ist Sexismus, was ist sexualisierte Gewalt und wie begegnet sie uns im Alltag?“

Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsmöglichkeiten erprobt, wie sexualisierter Diskriminierung und Gewalt entgegengewirkt werden kann.

Es werden Ansprechstellen vor Ort vorgestellt, bei denen Betroffene Rat und Unterstützung finden können.

Weitere Informationen zum Workshop und Anmeldemöglichkeit

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Neue Publikation unter Mitarbeit von Prof. Dr. Felix Diergarten

Wann wurde die Notenschrift erfunden, und warum ist die Musik, die wir heute im Konzertsaal hören, ohne sie nicht denkbar? Was verbirgt sich hinter dem Mythos Beethoven, wie wurde der Lkw-Fahrer Elvis Presley zum „King of Pop“, und warum bezeichnete man die Cembalistin Wanda Landowska als ersten Star der „Alten Musik“? Welche Bedeutung hatten Jam Sessions für die Anfänge des modernen Jazz? Ist „Barock“ ein Schimpfwort oder eine Epochenbezeichnung? Wie veränderte die Erfindung von Schallplatte, Radio, CD und Internet unseren Umgang mit Musik?

Diese ungewöhnliche Musikgeschichte in Schlaglichtern bietet eine Antwort auf diese und viele andere Fragen. In rund zweihundert erzählenden Kurzkapiteln auf jeweils einer Doppelseite werden zentrale Entwicklungen, Ereignisse, Werke und Personen vorgestellt: anschaulich, verständlich und auf neuestem wissenschaftlichen Stand. 

Der Streifzug reicht von der frühen Mehrstimmigkeit bis zur elektronischen Musik, von Bach bis zu John Cage und Miles Davis, vom Minnesang bis zu Techno und House. Besonderheiten des Buches, die es von anderen musikgeschichtlichen Darstellungen für ein breites Publikum unterscheiden, sind die ausführliche Behandlung der Musik seit 1900 und der Einbezug von Jazz, Pop und Weltmusik. Die gesellschaftlichen und medialen Entwicklungen bieten reichlich Anknüpfungspunkte, um Musikgeschichte kurzweilig und unterhaltsam zu erzählen. Diese Geschichten bleiben im Kopf! (Pressetext des Bärenreiter Verlags)

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten (Bärenreiter Verlag)

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Erfolg für Freiburger Klarinettistin

Eine starke Freiburger Fraktion unter den Holzblasinstrumenten der Jungen Deutschen Philharmonie: Neben Violeta Gil Garciá (Flöte) gewann auch Daniela Kohler (Klasse Prof. Kilian Herold und Anton Hollich) das Probespiel der Jungen Deutschen Philharmonie und konnte sich gegen eine Vielzahl deutscher Nachwuchsklarinettisten durchsetzen. Ab Frühjahr 2019 wird sie Mitglied des deutschen Studentenorchesters sein.

Herzlichen Glückwunsch!

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Maria Sintamarian gewinnt den 2. Preis und Bach-Preis beim internationalen Euterpe Klavierwettbewerb

Maria Sintamarian (Klasse Prof. Christoph Sischka) gewann beim 10. Euterpe International Piano Competition in Italien den 2. Preis (ex-aequo) sowie den Bach-Preis. Der erste Preis wurde nicht vergeben.

Der Wettbewerb wurde in zwei Runden ausgetragen und das Preisträgerkonzert via Youtube live übertragen.

Link zu den Wettbewerbsergebnissen:

Herzlichen Glückwunsch!

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Theresa Heidler gewinnt 1. Preis bei Peter-Aab-Wettbewerb in Nevers/Frankreich

Theresa Heidler, 15-jährige Vorstudentin an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (Klasse Prof. Christoph Sischka), gewann den 1. Preis bei dem Wettbewerb „Prix Musical de la Jeunesse Peter Aab“, der dieses Jahr in Nevers (Frankreich) stattfand. Bei dem Wettbewerb hatten junge Pianistinnen und Pianisten bis zu 19 Jahren aus Frankreich, Ungarn und Deutschland teilgenommen. Der 1. Preis ist mit 1500 Euro dotiert.

Aufgrund ihrer zahlreichen Preis und Auszeichnungen in diesem Jahr führte der Bürgerverein Oberwiehre Waldsee ein Interview mit Theresa Heidler:

Herzlichen Glückwunsch!

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Violeta de Los Angeles Gil García gewinnt Probespiel der Jungen Deutschen Philharmonie

Violeta de Los Angeles Gil García (Master Querflöte, Klasse Prof. Dr. Mario Caroli) hat das Probespiel der Jungen Deutschen Philharmonie gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Bericht über das Symposium am 8. und 9. November 2018 an der Hochschule für Musik und Pädagogischen Hochschule Freiburg

Am 08.11.2018 füllt sich gegen 16 Uhr das obere Foyer in der Musikhochschule mit mehr Menschen als gewöhnlich an ein einem Donnerstagnachmittag im laufenden Semester. Es dauert nicht lange und alle tragen rote Bänder mit Namensschilder um den Hals und kommen bei Kaffee und Gebäck an Stehtischen ins Gespräch. Kurz darauf wandert die knapp 100-köpfige Gruppe in den Kammermusiksaal zum Eröffnungsvortrag des Symposiums „Interkulturalität – Musik – Pädagogik“, zu dem Lehrkräfte, (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen, VertreterInnen musikkultureller Verbände und MusikerInnen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland nach Freiburg gereist sind.

Im Eröffnungsvortrag entwickelt Prof. Thade Buchborn aus Theorie und Empirie drängende Fragen für die Musikpädagogik im Herbst 2018, an denen sich die Diskussionen unter den Teilnehmenden im Laufe des zweitägigen Symposiums mit 18 Vorträgen und 8 Workshops immer wieder entzünden:

Auf die Frage danach, ob Interkulturalität eine Spezialaufgabe bleibt oder zum Normalfall im Musikunterricht werden sollte, hat Christopher Wallbaum eine Antwort. In der Keynote am Freitagmorgen in der Aula der Pädagogischen Hochschule stellt er Überlegungen zu seinem Modell vor, bei dem das Erfahren, Erfinden und Vergleichen von Musikpraxen im Zentrum des schulischen Musikunterrichts stehen soll. Ausgehend von einer grundsätzlichen musikalischen Qualität wie beispielsweise dem Grooven ergeben sich ‚Körbe voller Praktiken‘, aus denen sich Bezüge zur Pluralität und Diversität von Musikkulturen im Vergleich ergeben. Das Modell „Musikpraxen erfahren und vergleichen“ verschiebt den Fokus in Richtung der Musikpraxen, sodass sich die Frage nach Spezialaufgabe oder Normalfall von Interkulturalität gar nicht mehr aufdrängt.

In Raum 156 hat man den Eindruck, dass sich die Frage nach Normalität und Spezialaufgabe gar nicht stellt. Etwa 30 Rahmentrommlerinnen und –trommler bilden wie selbstverständlich einen Kreis: Alle sind hochkonzentriert und lauschen fasziniert den Anweisungen der Workshopleiterin Arezoo Rezvani (‚Persien im Blick‘). Die Erweiterung des jeweils eigenen musikkulturellen Repertoires findet hier ebenso statt wie bspw. im schulpraktischen Workshop von Kian Jazdi. Mit dem Anspruch transkultureller Begegnung werden Volks- und Kinderlieder „zwischen Orient und Okzident“ als Quodlibet zusammengesetzt.

Eine Frage, die sich bei einer Tagung mit dem Begriff Interkulturalität im Titel geradezu aufdrängt, ist die nach dem Kulturbegriff und seinen impliziten oder expliziten Implikationen für Unterrichtspraxen, -materialien und –konzepten: Olivier Blanchard greift mit einem praxeologischen Ansatz in seinem Vortrag auf ein Kulturverständnis zurück, demzufolge sich Kultur als Wissensordnung in den Praktiken selbst manifestiert. Auf diese Weise entlarvt er in der Diskussion über Interkulturalität und Musikunterricht die Essenzialisierung von Musik als Eurozentrismus. Dorothee Barth prüft und unterstreicht angesichts aktueller populistischer Strömungen und einer aufkeimenden gesellschaftlichen Dichotomisierung in „wir“ und „die Anderen“ das Potenzial des beudeutungsorientierten Kulturbegriffs für die Musikdidaktik. 

Eine interessante Perspektive auf die Frage nach der Entwicklung und musikkulturellen Öffnung der MusiklehrerInnnenbildung bot die Podiumsdiskussion am Freitagnachmittag mit Klara Barth (Schülerin am Wentzinger Gymnasium), Verena Bons (Studentin an der Hochschule für Musik Freiburg), Bernd Clausen (Professor für Musikpädagogik an der Musikhochschule Würzburg), und Martin Hopf (Musiklehrer an der Körschtalschule in Stuttgart Plieningen).  Wie verändert sich der Musikunterricht, wenn Musiklehrkräfte mit beispielsweise Hauptfach Oud Musik in der Schule unterrichten? Die Studentin begrüßt die Einführung des Hauptfaches Weltmusik für den Lehramtsstudiengang Musik an der Hochschule für Musik in Freiburg und sieht darin die Gelegenheit, sich mit neuen Musikkulturen zu beschäftigen. Klara Barth sieht auf Seiten der SchülerInnen eine grundsätzliche Offenheit demgegenüber, ist aber auch mit dem Musikunterricht so wie er bislang erteilt wird zufrieden. Sehr viel kritischer als die inhaltliche Ausgestaltung des Musikunterrichts sieht sie die grundsätzlich hohe Arbeitsbelastung der LehrerInnen, die sie aus der SchülerInnenperspektive wahrnimmt.

Sehr positiv auf- und angenommen wurde das Format des Open Space: In vier ‚Focus Groups‘ wurden Themen besprochen, die sich im Verlauf des Symposiums unter den Teilnehmenden herauskristallisierten: Was tun für eine Vernetzung zwischen Theorie und Praxis? Patriotismus im musikpädagogischen Diskurs - Sonderfall Deutschland? In der Interessensgruppe „Interkulturalität & Musikschule“ wurden zukünftige Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteuren und Institutionen über die Tagung hinaus verabredet.

Die Postersession diente dazu, verschiedene Initiativen, Institutionen und (Forschungs-)projekte einem breiten Publikum bekannt zu machen: Die Vereine Tamburi Mundi e.V. und das Roma Büro Freiburg e.V. informierten über ihre Angebote genauso wie die Orientalischen Musikakademie Mannheim; DoktorandInnen stellten sich der Herausforderung ihre Studien auf einem Plakat zu bündeln und aus dem Stegreif darüber zu informieren; studentische Initiativen wie das ‚Orchester con anima‘ oder ‚MusiCasa‘ präsentierten ihre ehrenamtliche Arbeit.

Das offizielle Programm endete mit dem Konzert ‚Beyond musical borders‘ dort, wo alles begann - im Kammermusiksaal. Insgesamt über 20 Künstlerinnen und Künstler wurden in verschiedenen Besetzungen dem ‚grenzüberschreitendem‘ Motto des Konzertes auf musikalischer Ebene gerecht. So war beispielsweise der Oud-Spieler Samir Mansour Teil eines Ensembles, das David Bowies „Loving the Alien“ neu interpretierte; Juliane Wahl an der Querflöte und Mehmet Ungan an der Ney bildeten ein seltenes aber umso faszinierendes Flötenduo; Johannes Treß am Saxophon spielte südindische Rhythmuskompositionen begleitet unter anderem von Philip Stade am Kontrabass. Einen krönenden Abschluss des Abends und des Symposiums war die Zugabe mit allen beteiligten Musikerinnen und Musikern gemeinsam auf der Bühne und der tosende Applaus der rund 200 KonzertbesucherInnen.

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Die beiden FrauenFörderStipendien in Höhe von 400,00 EUR monatlich für das akademische Jahr 2018/19 wurden vergeben an Friederike Scheunchen und Mira Abu El Assal. Sie konnten sich gegen ein starkes Mitbewerberinnenfeld durchsetzen – herzlichen Glückwunsch!

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Neue Publikation von Prof. Dr. Felix Diergarten

Vom Kleinen zum Großen, »vom Menuett zur Symphonie« – das ist der Leitspruch, unter dem in diesem Lese- und Arbeitsbuch die wichtigsten Formen galanter, klassischer und romantischer Instrumentalmusik erklärt werden. Nach welchen Formprinzipien haben die Komponisten dieser Epochen ihre Werke entworfen? Was zeichnet die Sonatenformen aus? Welche Formen haben die Sätze des klassischen und romantischen Konzerts? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Buch in einem reichhaltigen historischen Kontext und gewährt so Einblicke in die kreative Werkstatt der Komponisten. Zahlreiche Aufgaben geben Anregungen zum weiterführenden Selbststudium. (Aus der Pressemeldung des Laaber Verlags)

Formenlehre.
Ein Lese- und Arbeitsbuch zur Instrumentalmusik
Von Felix Diergarten und Markus Neuwirth
278 Seiten mit 97 Notenbeispielen, Abbildungen und Tabellen. Kart. € 29,80
(Grundlagen der Musik 7)
ISBN 978–3–89007–830–4

Weitere Informationen

in der Bibliothek der Hochschule erhältlich unter der Signatur Sbo 25 Dier.

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Ioannis Gerhard Paul gewinnt Sonderpreis beim Chopin-Klavier-Wettbewerb der HfMT Köln

Ioannis Gerhard Paul (Klasse Prof. Johannes Schöllhorn) hat beim Chopin-Klavier-Wettbewerb der HfMT Köln gemeinsam mit der Kölner Pianistin Ayane Tachiki den Sonderpreis des Instituts für neue Musik der HfMT Köln für sein neues Werk für Klavier solo erhalten.

Herzlichen Glückwunsch!

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Große Jubiläumskonzerte mit Gästen aus Lübeck und Osaka

Mit zwei großen Konzerten im Wolfgang-Hoffmann-Saal hat das im Jahr 1973 von Prof. Bernhard Wulff gegründete und seit 2016 von Prof. Håkon Stene geleitete Freiburger Schlagzeugensemble am 3. und 4. Dezember 2018 sein 45-jähriges Jubiläum gefeiert. Auf dem Programm standen Werke von Nikoladze, Xenakis, Mack, Scheuer, Varèse, N.A. Huber, Ngoc, Wada und Tenney. Zu Gast waren die Ensembles der Musikhochschulen in Lübeck (Leitung: Johannes Fischer) und Osaka (Leitung: Mitsuru Nakatani).

Hier geht es zu den Festreden von Ulrich Land

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Neue Publikation von Philipp Teriete

"From Leipzig to St. Louis. Einflüsse deutscher Musiktheorie und -pädagogik auf die Entstehung des Ragtime, Blues und Jazz." In: Beiträge zur Popularmusikforschung 44, Bielefeld: transcript, 2018, S. 121-146.

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26.11.2018
Erfolg in London

Felix Mildenberger gewinnt Donatella Flick LSO Conducting Competition 2018

Felix Mildenberger (Alumnus der Klasse Prof. Scott Sandmeier und 2015 bis 2017 Lehrbeauftragter für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg) hat den Donatella Flick LSO Conducting Competition 2018 gewonnen. Neben seiner bisherigen Tätigkeit als "Chef Assistant" beim Orchestre National de France wird er zukünftig auch "Assistant Conductor" des London Symphony Orchestra sein und auf diese Weise eng mit Chefdirigent Sir Simon Rattle sowie mit Gastdirigenten wie François Xavier Roth, Gianandrea Noseda, Bernard Haitink, Sir John Elliot Gardiner u.a. zusammenarbeiten. Dabei übernimmt er Proben, begleitet das Orchester auf Tourneen dirigiert eigene Konzerte.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem großen Erfolg!

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Freiburger Musikwissenschaftlerin erhält Preis der Stadt Zwickau. Symposium im Mai 2019.

Foto: Andreas Fux

Foto: Andreas Fux

Die Pianistin Prof. Ragna Schirmer und die Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Janina Klassen erhalten den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau 2019 zu gleichen Teilen. Die Jury würdigt damit ihre jahrzehntelange Auseinandersetzung besonders mit Clara Schumann, deren 200. Geburtstag im kommenden Jahr gedacht wird.

An der Musikhochschule Freiburg wird Ragna Schirmer am 10. 5. 2019 als Solistin in der Wiederaufführung des Uraufführungskonzerts von Clara Wiecks Klavierkonzert op. 7 zu hören sein, das am 9. November 1835 unter Leitung und Mitwirkung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Gewandhaus zu Leipzig stattfand. Das Konzert ist Teil des Symposiums »Kunst und Forschung. Clara Wieck Schumann zum 200. Geburtstag«, das am 10. und 11. 5. 2019 an der Musikhochschule Freiburg stattfindet.

Ragna Schirmer ist Pianistin, Pädagogin (Professorin, derzeit Begabten- und Hochbegabtenförderung), Lektorin bei Bärenreiter für Schumann. Sie studierte Klavier in Hannover (bei Karl-Heinz Kämmerling) sowie in Paris (bei Bernard Ringeisen) und war Stipendiatin des Deutschen Musikrats und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Von 2001 bis 2011 wirkte sie als Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim/Heidelberg. Unter ihren mehr als ein Dutzend veröffentlichten CD-Produktionen nimmt die Musik von Clara und Robert Schumann eine besondere Stellung ein. Sie führt verschiedene der Original-Programme von Clara Schumann auf und spielt Konzerte und Theaterprojekte rund um das Thema »Clara« (Puppentheater Halle, Dominique Horwitz). Inzwischen liegen sieben Projekte zu den Themen Clara Schumann, Robert Schumann, Johannes Brahms und deren Vernetzungen auf CD vor. Im Frühjahr 2019 erscheint eine weitere Doppel-CD mit der Rekonstruktion von zwei Original-Programmen Clara Schumanns. Ihre ausführlichen Recherchen und die künstlerische Auseinandersetzung mit der historischen Programmsammlung Clara Wieck-Schumanns wird Teil eines gemeinsamen Forschungsprojekts mit Janina Klassen. 

Janina Klassen ist seit 1999 als Professorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Freiburg. Sie studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Italienisch in Freiburg, Wien und Kiel. Sie arbeitete als Dramaturgin, Dozentin für Musiktheorie und Musikwissenschaft. Ihre Dissertation über „Clara Wieck-Schumann: Die Virtuosin als Komponistin: Studien zu ihrem Werk“ wurde 1990 in Kiel ausgezeichnet. Die Habilitation erfolgte 1997 an der Technischen Universität Berlin. Ihre 2009 erschienene Clara-Schumann-Biographie erreichte ein weites Leserpublikum. Neben zahlreichen Artikeln hat sie sich auch als Herausgeberin (teils Erstveröffentlichungen) mit dem Werk Clara Schumanns intensiv auseinandergesetzt. Gemeinsam mit Ragna Schirmer bereitet sie derzeit ein Forschungsprojekt zur inhaltlichen Auswertung von Clara Wieck Schumanns Programmsammlung vor.

Der Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau wird seit 1964 von der Stadt verliehen. Ausgezeichnet werden damit hochrangige Dirigenten, Wissenschaftler, Instrumentalisten, Sänger, Klangkörper oder Institutionen des deutschen und internationalen Musiklebens, denen ein besonderer Verdienst um die Verbreitung der musikalischen Werke Schumanns und der Erforschung seines Lebens und Schaffens zukommt. Bis 2002 wurde die Auszeichnung jährlich vergeben, seit 2003 erfolgt die Vergabe alle zwei Jahre. Die Auszeichnungsvorschläge unterbreitet die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. Der Preis ist mit einer Gesamtsumme von 10.000 Euro dotiert, die bei mehreren Preisträgern geteilt werden kann. Weiterhin gehören eine Bronzemedaille und eine Urkunde zur Auszeichnung. Zwar wurden auch früher schon Musiker und Musikwissenschaftler für ihre besonderen Verdienste um Clara Schumann mit dem Preis ausgezeichnet, so 1993 der belgische Pianist Jozef De Beenhouwer und 1996 die amerikanische Biographin Nancy Reich, doch steht im kommenden Jahr erstmals Clara Schumann ganz im Zentrum der Preisvergabe. Die Verleihung erfolgt in einer öffentlichen Fest-Veranstaltung im Robert-Schumann-Haus Zwickau am Freitag, dem 12. April 2019.

Weitere Informationen zum Robert-Schumann-Preis (Pressemeldung der Stadt Zwickau)
Zum Symposium "Kunst und Forschung" (Freiburg, 10.–11.05.2019)

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Yeontaek Oh gewinnt Schumann-Preis des Grand Prix Animato in Paris

Yeontaek Oh (Konzertexamen Klasse Prof. Gilead Mishory) gewann den 3. Preis sowie den "Schumann-Preis" beim internationalen "Grand Prix Animato" in Paris.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen

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Schon zum zweiten Mal hat die Freiburger Musikhochschule mit ihrem Gleichstellungskonzept überzeugt und nimmt an der dritten Runde des Professorinnenprogramms teil.

Die Hochschule für Musik Freiburg gehört zu den erfolgreichen Teilnehmerinnen am Professorinnenprogramm III. Als einzige Musikhochschule in Baden-Württemberg und gemeinsam mit nur drei weiteren Musikhochschulen in Deutschland ist sie damit berechtigt, bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren zu beantragen.

Mit der Neuauflage des Professorinnenprogramms setzen die erfolgreichen Hochschulen gemeinsam mit Bund und Ländern ihre intensiven Bemühungen zur Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen fort. Das Programm zielt – bei bleibender Orientierung an der Bestenauslese – darauf ab, die Anzahl von Frauen in Spitzenfunktionen im Wissenschafts- und Kunstbereich zu steigern und die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschafts- und Hochschulsystem nachhaltig zu verbessern.

Für die gesamte Musikhochschule, besonders aber für die mit Fragen der Gleichstellung in Lehre und Hochschulleitung beschäftigten Personen ist die jetzt eingeworbene erneute Teilnahme am Programm ein großer Erfolg.

Herzlichen Glückwunsch!

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13.11.2018
Am Puls der Zeit

4. Bundeskongress Musikunterricht vom 26.–30. September 2018 in Hannover

Unter dem Motto „Am Puls der Zeit – Bildung . Musik . Kultur“ fand vom 26. - 30. September 2018 der vierte Bundeskongress Musikunterricht in Hannover statt. Unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil besuchten insgesamt rund 2600 Personen, darunter 1600 aktive Fortbildungsteilnehmerinnen und –teilnehmer die Veranstaltung des „Bundesverband Musikunterricht (BMU)“.

Die Freiburger Musikpädagogen Thade Buchborn & Jonas Völker waren als Referenten vertreten und präsentierten ein vielfältiges Angebot aus Workshops, Vorträgen und Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte. Die Workshops „Interkulturalität im Musikunterricht?!“ (Jonas Völker) sowie „Schlag auf Schlag – Kompositionsaufgaben für den Musikunterricht“ (Thade Buchborn) kombinierten unterrichtspraktische Aspekte mit aktuellen Ergebnissen aus der Schulforschung. Zudem präsentierte Thade Buchborn im Format „Aus der Forschung“ Lehrendenperspektiven hinsichtlich der Themen „Migration, Interkulturalität und Musikunterricht“. 

Weiterhin war Thade Buchborn auch Gast der ca. einstündigen Radio-Reportage des „Deutschlandfunk“ zum Thema „Steht der Musikunterricht vor dem Aus?“. Hier wurden anlässlich des Bundeskongresses mit den Gästen Ortwin Nimczik, Jürgen Oberschmidt, Joana Grow und Thade Buchborn Fragen wie „Was bewegt die Musiklehrerinnen und –lehrer?“ diskutiert.

Besonders hervorzuheben ist die sehr gelungene Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis, sowohl in den verschiedenen Vortragsformaten als auch in der Zusammensetzung der Teilnehmenden sowie eine sehr konstruktive Stimmung und Arbeitsatmosphäre, zu der die stimmige Organisation und Programmgestaltung maßgeblich beigetragen hat.  

Der „5. Bundeskongress Musikunterricht“ findet vom 23.-27.09.2020 in Mannheim statt.

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Treffen der Arbeitsgruppe „Design-based Research in der Musikpädagogik“ im Rahmen der Jahrestagung des „Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung (AMPF)“ am 5.11.2018 in Würzburg

Wie bereits im vergangenen Jahr traf sich die Arbeitsgruppe „Design-based Research in der Musikpädagogik“ im Vorfeld der Jahrestagung des „Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung (AMPF)“ zur eigenen Arbeits- und Austauschklausur. Mit diesmal 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von verschiedenen Hochschulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum war die Nachfrage und das Interesse am Austausch und der Mitarbeit unverändert groß. 

Mit drei Mitarbeitern des KoMuF-Teams (Johannes Treß, Thade Buchborn & Jonas Völker) waren die Freiburger Musikpädagogen wieder stark vertreten. Außerdem zeichneten sich „die Freiburger“ für die inhaltliche Vorbereitung, Organisation und Moderation des Arbeitsgruppentreffens verantwortlich. 

Thematisch wurde anschließend an die letzten Treffen, die Frage nach der Rolle von Design-Prinzipien in musikpädagogischen Forschungsarbeiten vertieft. Unter Einbeziehung von jeweils eigenen Forschungsprojekten der Anwesenden konnten die Spezifika musikpädagogischer Studien herausgearbeitet und im Plenum diskutiert werden. Zudem präsentierten Bernhard Suter (PH Zürich) und Prof. Dr. Silke Kruse-Weber (Kunst Uni Graz) spannende Einblicke in den Entwicklungsstand ihrer DBR-Arbeiten.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet am 24. und 25. Februar 2019 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover statt.

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Freiburger Flötist gewinnt Praktikumsstelle in Frankfurt

Nach dem kürzlichen Gewinn einer Praktikumsstelle beim Göttinger Sinfonieorchester wechselt Adrián Belmar (Master Musik, Klasse Prof. Dr. Mario Caroli) auf eine Praktikumsstelle beim Frankfurter Oper- und Museumsorchester.

Herzlichen Glückwunsch!

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Herbsttagung des AMPF-Doktorandennetzwerks in Würzburg (04.–05. Oktober 2018)

Drei Promovierende der Kooperative MusiklehrerInnen Freiburg (KoMuF) reisten im Vorfeld der diesjährigen Jahrestagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF) nach Würzburg zur Herbsttagung des Doktorandennetzwerkes. Dort trafen 70 Nachwuchswissenschaftler_innen aus dem Bereich der Musikpädagogik und angrenzenden Disziplinen zusammen, um in Form von Vorträgen und Peer-to-peer Gesprächen eigene Überlegungen vorzustellen und zu diskutieren. Anna Immerz, Charlotte Rott-Fournier und Eva-Maria Tralle haben in diesem Rahmen viele wertvolle Anregungen für Ihre Forschungsprojekte bekommen und Kontakte mit Arbeitenden in ähnlichen Feldern geknüpft. In Workshops und Kolloquien mit Katharina Bradler, Anne Niessen und Jens Knigge wurden Einblicke in quantitatives Arbeiten und videographische Ansätze im Feld der Musikpädagogik gewährt. Nach eineinhalb Tagen intensiver Arbeit im Doktorandennetzwerk waren wir bestens präpariert für die anschließende Jahrestagung des AMPF.

Zu den Projektseiten von KoMuF

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Am 21. November öffnet die Hochschule für Musik Ihre Türen für Schülerinnen und Schüler

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Am 21. November 2018 öffnet die Hochschule für Musik Ihre Türen für Schülerinnen und Schüler, die Interesse an einem Studium mit Musikbezug haben. 

Es gibt an diesem Tag zahlreiche Informationsangebote und die Möglichkeit, in den Unterricht der verschiedenen Fächer hineinzuschnuppern.

Das Programm finden Sie hier.

Herzliche Einladung!

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Ein Bericht über den EMP Open Session Tag

Schon vor Semesterstart ging es in der Hochschule sehr bewegt zu. Bei der EMP Open Session am 6. Oktober 2018 ging es um die Frage „Willst du Menschen mit Musik bewegen?“. In Workshops und Gesprächsrunden stellte sich die Elementare Musikpädagogik selbst und ihre neuen und innovativen Studiengänge im Bachelor und Master vor.

Der Tag startete um 10.30 Uhr mit einer gemeinsamen musikalischen Einstimmung, gefolgt von der Begrüßung von Rektor  Prof. Dr. Ludwig Holtmeier. In seiner enthusiastischen Rede zeigte er den rund 35 Gästen jeden Alters, welchen großartigen Rückhalt diese Studiengänge in der Hochschule haben.

Es folgten Workshops aus allen Fachbereichen der EMP. Die Gesprächsrunden gaben Studienbewerbern einen guten Einblick in die Studiengänge, die Aufnahmeprüfung und die Zeit nach dem Studium. Zudem gewährte Prof. Dr. Claudia Spahn Einblicke in die Musikermedizin/Musikphysiologie und Prof. Otfried Büsing in die Musiktheorie. 

Um 17.30 Uhr wurden die individuellen Erlebnisse des Einzelnen zu einer Gruppen-Komposition zusammengefügt, die der Ausklang des erlebnisreichen Tages war.

An dieser Stelle gilt der Dank allen Mitwirkenden: den Studierenden, die den ganzen Tag tatkräftig mitgeholfen haben und allen Lehrenden des Fachbereichs Elementare Musikpädagogik. 

Nathalie Glinka

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Freiburger Musikpädagog_innen zeigen innovative Projekte in Würzburg

Zahlreiche Vorträge und Beiträge zur Forschungswerkstatt aus dem Freiburger Forschungsprojekt KoMuF bei der Tagung des Arbeitskreises musikpädagogischer Forschung 2018 in Würzburg

Bei der Tagung des Arbeitskreises musikpädagogischer Forschung (Ampf) – unter Tagungsleitung von Prof. Dr. Verena Weidner – zeigte sich das KoMuF-Projekt mit Beiträgen, welche durch die Adaption der dokumentarischen Methode innovative und vielversprechende Forschungszugänge aufzeigten. Eine kleine Premiere fand im Rahmen des Symposiums unter dem Titel „Forschungszugänge zum Musik Erfinden“ statt. Das Format des Symposiums wurde zum ersten Mal bei einer Ampf-Tagung angeboten und erprobt und stieß in vollbesetztem Haus auf reges Interesse. Das Symposium ermöglichte den Freiburger Forschenden nicht nur zwei unterschiedliche Forschungsprojekte in Bezug zueinander vorzustellen, sondern in Kooperation mit der Forschungsgruppe aus Dortmund Modus-M unterschiedliche Perspektiven auf einen Forschungsgegenstand zu eröffnen. Prof. Dr. Thade Buchborn, Elisabeth Theisohn und Johannes Treß gaben Einblicke in die Forschungsprojekte des Teilprojektes 2: Entscheidungsfindungsprozesse in Gruppenkompositionen (Theisohn) und Interaktionsprozesse in Gruppenimprovisationen (Treß) und vertieften in der anschließenden Diskussion mit den Dortmunder Forschenden methodische Fragen und Perspektiven.

Jonas Völker konnte am Folgetag sowohl an das Forschungsformat der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung wie an die Forschungsmethode der dokumentarischen Methode an die Freiburger Symposiumsbeiträge anknüpfen. In seinem Vortrag  „… als ob ein Deutscher sowas hört.“ – Kulturelle Repräsentationen und kollektive Zugehörigkeiten in der unterrichtlichen Beschäftigung mit einem interkulturellen Lerngegenstand zeigte er anhand von Videodaten und Transkriptionen eindrucksvoll einen tiefenanalytischen Zugang in musikunterrichtliche Gruppenarbeitsprozesse.

Im Forum für Qualitative Forschung in der Musikpädagogik bekam das KoMuF-Team unter der Leitung von Kerstin Heberle (Dortmund) die Möglichkeit, eine eigene Forschungswerkstatt zur Forschungsmethode der dokumentarischen Methode anzubieten, die von Prof. Dr. Thade Buchborn in einem ausführlichen Impulsvortrag vorgestellt wurde. Mit Materialien aus den drei zuvor genannten Forschungsprojekten sowie aus dem Forschungsprojekt von Charlotte Rott-Fournier Fachkulturen innerhalb der Musikpädagogik? Eine rekonstruktive Studie zu Prozessen von Ein- und Ausschluss im Feld der Musikpädagogik und Thade Buchborn Migration, Interkulturalität und Musikunterricht sowie von Kerstin Heberle Fallarbeit zu kooperativen Lernsituationen im inklusiven Musikunterricht wurde dann in Kleingruppen gearbeitet. 

Die Projekte wurden als innovativ und vielversprechend hervorgehoben und stießen auf große Resonanz, was nicht zuletzt mit dem Preis für den besten Posterbeitrag für Charlotte Rott-Fournier gekürt wurde. Vor allem aber kamen alle Freiburger mit neuen, wertvollen Impulsen für die Weiterarbeit zurück.  

Weitere Informationen zum KoMuF-Projekt

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Übertragung des Konzerts der Internationalen Bachakademie Stuttgart am 31.10.2018 20.03 Uhr im Deutschlandfunk Kultur

Der Mitschnitt eines Konzertes der Ensembles der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter Leitung von Prof. Hans-Christoph Rademann im Zusammenspiel mit Prof. David Franke/Freiburg (Orgel) vom 29. September 2018 in St. Wenzel Naumburg wird am Mittwoch, dem 31.10. 2018 ,um 20.03 Uhr im Deutschlandfunk Kultur gesendet und später als CD herausgebracht. Dabei erklingen die Bachkantaten „Es erhub sich ein Streit“ BWV 19, „Gott soll allein mein Herze haben“ BWV 169, „Der Friede sei mit Dir“ BWV 158 und „Man singet mit Freuden vom Sieg“ BWV 149 auf historischen Instrumenten und, entsprechend der überlieferten Praxis, unter Verwendung einer großen Orgel als Continuo- und Soloinstrument.

Das Besondere: Die von David Franke gespielte Hildebrandt-Orgel (1746) von St. Wenzel Naumburg ist die einzige noch erhaltene Orgel, an deren Planung Johann Sebastian Bach selbst beteiligt war - eine großbesetzte Bachkantatenaufnahme unter Verwendung eines solch authentischen Instrumentes als Solo- und Contiunoorgel stellt ein Novum im Rahmen von Bach-Aufnahmen dar.

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