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Nachrichten

Symposium „Ludwig van Beethoven: der Gehörte und Gehörlose“

Beethoven-Jubiläumsgesellschaft Bonn, Universitätsklinikum Bonn und Freiburger Institut für Musikermedizin unternehmen eine medizinisch-musikalisch-historische Zeitreise

Am 12. und 13. Juni 2020 findet das Symposium der Beethoven Jubiläums Gesellschaft in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Bonn (UKB) und des Freiburger Instituts für Musikermedizin (FIM) im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ), Gebäude 13, Universitätsklinikum Bonn, Venusberg-Campus 1, 53127 Bonn statt.

Weitere Informationen auf der Seite der Beethoven Jubiläums GmbH

Informationen zum Coronavirus (2019-nCoV)

Aktuelle Informationen zum Schutz vor COVID-19 an der Hochschule für Musik Freiburg unter www.mh-freiburg.de/corona

Unter www.mh-freiburg.de/corona finden Sie Informationen Rund um das Thema Schutz vor COVID-19 an der Hochschule für Musik Freiburg.

FSJ Kultur an der Hochschule für Musik Freiburg

Bis zum 15. März für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur bewerben

Menschen, die Interesse haben, ein Jahr an der Hochschule für Musik Freiburg in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Konzertorganisation mitzuwirken, können sich bis zum 15. März 2020 für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur bewerben. Das Jahr beginnt am 1. September 2020 und endet am 31. August 2021.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Stellenausschreibung.

Jetzt für das E.T.A. Hoffmann Stipendium bewerben

Bis zum 15. Februar 2020 Bewerbungen möglich

Die Deadline für Bewerbungen für das E.T.A. Hoffmann Stipendium ist der 15. Februar 2020.
Weitere Informationen auf unserer Seite über Stipendien.

Abschiedskonzert für Cornelius Schwehr

Studierende und Lehrende verabschieden den langjährigen Weggefährten (bitte auf den Beitragtitel klicken)

Vom Studenten zum Professor: Cornelius Schwehr, ehemaliger Leiter des Instituts für Neue Musik, und die Freiburger Musikhochschule sind seit 45 Jahren eng verbunden. Anlässlich seines Ruhestandes wird zu Ehren des Professors für Komposition, Musiktheorie und Filmmusik am Donnerstag, den 13. Februar 2020, ein Abschiedskonzert im Wolfgang-Hoffmann-Saal der Musikhochschule veranstaltet. Beginn ist um 19 Uhr. Studierende und Lehrende der Hochschule für Musik Freiburg verabschieden sich mit musikalischen Beiträgen von ihrem langjährigen Wegbegleiter.

1975 begann Schwehr seine musikalische Ausbildung an der Freiburger Musikhochschule, 1981 begann er als Lehrbeauftragter für Musiktheorie zu arbeiten. Es folgten unter anderem Stationen in Karlsruhe und Winterthur/Schweiz. 1995 übernahm er die Professur für Musiktheorie und Komposition in Freiburg und prägte seitdem das Profil des Instituts für Neue Musik. Beispiele dafür sind die Gründung des Studios für Filmmusik in 2008 und des dazugehörigen Studiengangs. Damit war die Hochschule für Musik Freiburg bundesweit die einzige Einrichtung mit diesem Angebot.

Woher kommt Cornelius Schwehrs Begeisterung für Filmmusik? „Eigentlich war es Zufall. Ich bin über persönliche Kontakte zur Medienwerkstatt Freiburg gekommen und habe angefangen für sie Filmmusik zu komponieren“, erklärt Schwehr. Berühmt geworden ist der Film „Zeit der Kannibalen“, der sich inhaltlich um das Finanzsystem dreht. Eines seiner letzten großen Projekte war die Komposition für die Neufassung von dem Film „Der müde Tod“ von Fritz Lang, welcher bei der Berlinale 2017 Premiere feierte. Trotzdem sagt Schwehr: „Ich bin kein klassischer Filmmusiker. Ich bin ein leidenschaftlicher praxisnaher Musiktheoretiker mit Zugriff auf 600 Jahre Musikgeschichte und geübt darin, in vielen Stilen Musik zu schreiben. Da hängt mein Herz dran.“

Vor Kurzem hat Schwehr zum letzten Mal Abschlussprüfungen von Studierenden abgenommen. Seinem Abschied begegnet er mit gemischten Gefühlen. „Wenn es mir nichts ausmachen würde, hätte ich etwas falsch gemacht“, sagt Schwehr. Ihn verband stets eine enge Beziehung zu seinen Studierenden. Nach jeder Unterrichtsstunde hätten nicht nur die jungen Musikerinnen und Musiker, sondern auch er selbst, etwas dazugelernt. Trotz allem sei es „langsam auch mal gut“, so Schwehr. Er freut sich über die zusätzliche Zeit. Schwehr möchte weiter komponieren und große Spaziergänge machen. Als Kaiserstühler, verheiratet mit einer Frau aus Südtirol, hat er dafür auch die besten Voraussetzungen.

Tomoka Yamagata beim Orchester des Staatstheaters Kassel

Studentin macht Praktikum als 1. Geige

Tomoka Yamagata, Studentin aus der Violinenklasse Prof. Hamann, hat einen Praktikumsplatz als 1. Geige beim Staatstheater Kassel erhalten.

Herzlichen Glückwunsch!

LMN-Benefizkonzert am 1. April 2020

Live Music Now in der Hochschule für Musik Freiburg

Am 1. April 2020 findet das nächste Benefizkonzert von Live Music Now mit den neuen Stipendiaten in unserer Musikhochschule statt. Wir können uns auf acht Duos in vielfältiger Konstellation, ein Jazz-Trio und ein Gesangsquartett freuen!

Deutschlandstipendien und FrauenFörderstipendien 2019/2020

Neun Studierende dürfen sich über Stipendium freuen

An der Hochschule für Musik Freiburg werden seit dem Wintersemester 2011/12 jährlich im Dezember Deutschlandstipendien vergeben. Das Deutschlandstipendium fördert Studierende sowie Studienanfängerinnen und Studienanfänger, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Sie erhalten 300 Euro monatlich – die Hälfte vom Bund und die andere Hälfte von privaten Stiftern. Dieses Bündnis aus zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlicher Förderung ist das Besondere am Deutschlandstipendium. Der Leistungsbegriff, der dem Stipendium zugrunde liegt, ist bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

Folgende Studierende haben ein Deutschland-Stipendium erhalten:

Mariia Iudenko, Klavier
Clara Jäckle, Violine
Solvejg Maedler, Violine
Nisa Metlillo, Gitarre
Yeseul Moon, Klavier
Taejun Park, Violine
Isabel Weller, Gesang

Das FrauenFörderStipendium Musik der Hochschule für Musik Freiburg wird aus den Mitteln des Professorinnenprogramms finanziert. Gefördert werden sollen besonders begabte und leistungsstarke Studentinnen der Hochschule für Musik Freiburg, die erwarten lassen, die Präsenz von Frauen in Fächern, in denen sie im Beruf unterrepräsentiert sind, zu erhöhen oder die eine berufliche Karriere im Hochschulbereich als Professorin anstreben. Die monatliche Zuwendung beträgt 400,00 EUR und wird für jeweils zwei Semester vergeben.

Folgende Studierende haben ein FrauenFörderStipendium erhalten:

Sophia Kälber, Trompete
Jinhee Kim, Gitarre

 

Herzlichen Glückwunsch!

Beitrag von Thade Buchborn und Elisabeth Theisohn

in „Praxen und Diskurse aus Sicht musikpädagogischer Forschung“

Kreative musikalische Handlungsprozesse erforschen : Einblicke in ein Verfahren der videobasierten Rekonstruktion von Gruppenimprovisations- und -kompositionsprozessen von Schülerinnen und Schülern / Thade Buchborn, Elisabeth Theisohn & Johannes Treß. In: Praxen und Diskurse aus Sicht musikpädagogischer Forschung / Verena Weidner, Christian Rolle (Hrsg.). - Münster ; New York - (2019), S.69-85

Signatur: Sbh 1 Musi 40

Neue Komposition von Otfried Büsing

„Oh heaven, o earth“ ab sofort in der Bibliothek ausleihbar

Oh heaven, o earth : drei Gesänge aus der Oper "as dreams are made on" nach Shakespeares "Tempest" : (1999-2009) : für Tenor/Bariton und Klavier, for tenor/baritone and piano / Otfried Büsing. Brühl : edition gravis, [2019]. 2 Spielpartituren

Signatur: 2.2 Buesi

Feminismus und Gender in elektronischer Musik

Neuer Beitrag von Janina Klassen

Körper_los : elektronische Musik und Geschlecht / Janina Klassen. In: Heroines of Sound : Feminismus und Gender in elektronischer Musik / Sabine Sanio/Bettina Wackernagel (Hg.). - Hofheim : Wolke - (2019), S. 112 - 117

Signatur: Sbc 770 Hero

Robert Neumann tritt in Stuttgarter Liederhalle auf

SWR2 New Talent spielt auf SWR2 Preisträgerkonzert

Robert Neumann: SWR2 New Talent, Ausnahmepianist und Studierender bei Prof. Kolodin an unserer Musikhochschule. Der 18-jährige hat am Freitag auf dem SWR2 Preisträgerkonzert in der Stuttgarter Liederhalle gepielt. Dort begeisterte er gemeinsam mit der Mezzosopranistin Eva Zaïcik und dem SWR Symphonieorchester das Publikum. Wer bei dem Konzert nicht dabei sein konnte, kann sich die Interpretation von Sergej Rachmaninows „Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester“ nachträglich anhören: Dazu einfach auf der Webseite von SWR2 die Schlagwörter „Robert Neumann Preisträgerkonzert“ eingeben – Dann heißt es Zuhören und Genießen!

Erfolg für Flötistin

Isabelle Brüning bei Orchester des Freiburger Stadttheaters

Die Masterstudentin im Fach Querflöte Isabelle Brüning (Klasse Prof. Mario Caroli) hat das Probespiel für eine Aushilfe beim Orchester des Stadttheaters Freiburg gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Ellington: Sacred Concert für Chor, Big-Band, Sopran und Stepptänzer

Projekt des Wintersemesters 2019/2020

Unter der Leitung von Prof. Morten Schuldt-Jensen und in Kooperation mit der Bigband (Leitung: Prof. Axel Kühn) stand beim Hochschulchorprojekt im Frühjahr 2020 das Sacred concert von Duke Ellington im Mittelpunkt des Programmes.

Für Duke Ellington, dessen Big-Band sich mehr und mehr vom Tanz- zum Konzert-
Orchester entwickelt hatte, bildeten drei geistliche Werke den Mittelpunkt
seiner Arbeit in den 1960er und 1970er Jahren. Bei den sogenannten Sacred
Concerts I, II und III handelte es sich um Kirchenkonzerte, die jeweils aus
etwa einem Dutzend lose zusammenhängender Nummern bestanden. Ellington
entwarf und arrangierte Text und Musik und spielte selbst Klavier. Die 
Aufführungen dieser Jazz-Oratorien fanden 1965, 1968 und 1973 in kirchlichem
Rahmen unter Ellingtons Leitung statt. Sie sind als Live-Mitschnitte in
Tonaufnahmen erhalten. Diese dienten John Høybye und Peter Pedersen 1993
als Vorlage für ihre notierte Fassung, worin dem Chor eine besonders wichtige Rolle zukommt.
Der erste Teil des Abends zeichnet die Wurzeln der Sacred Concerts nach:
afro-amerikanische Work-Songs, Gospels und Spirituals, Kirchenmusik mit europäischen Wurzeln, Ellingtons populäre Tanzmusik und seine Song-Hits. Die Sopranistin Elisabeth Birgmeier scheute dabei nicht davor, auch mal ein etwas anderes Programm solistisch darzubieten.

Erster Preis und drei Sonderpreise

Miku Arizono überzeugt bei internationalem Klavierwettbewerb in Italien

Frau Miku Arizono (Master-Studentin der Klasse Prof. Mishory) hat beim internationalen Klavierwettbewerb in Livorno, Italien, den ersten Preis errungen. Drei Sonderpreise kamen hinzu: davon ein Sonderpreis für die Aufführung eines Werks, das nach 1900 geschrieben wurde (in diesem Falle Arizonos eigenes Werk: "Wirbel"), sowie eine Produktion einer CD. Konzerte in Italien sind in der nächsten Saison vorgesehen.

Wir gratulieren!

Kompositionsstudentin erhält Stipendium

Farzia Fallah bekommt Stipendium der Kunststiftung NRW

Farzia Fallah (Absolventin im Konzertexamen Komposition, Klasse Prof. Schöllhorn) hat ein mehrmonatiges Stipendium der Kunststiftung NRW im Künstlerdorf Schöppingen erhalten. 

Herzlichen Glückwunsch!

BBBC – BigBandBootCamp

Die Hochschule für Musik Freiburg, die SWR BigBand und die BDB-Musikakademie veranstalten vom 31. Januar bis 2. Februar 2020 das BigBandBootCamp in Staufen

Innerhalb des BigBandBootCamps werden bekannte und neue Songs in verschiedenen Ensembles und Besetzungen einstudiert. Zusätzlich finden Workshops zu den Themen Einführung in die Improvisation, Impro für Fortgeschrittene, BigBand-Style, BigBand mit erweitertem Instrumentarium, Literatur für gemischte Ensembles, Ensembleleitung Jazz/Pop, Leitung einer BigBand u.a. statt. Das Festival soll Lust machen, den Sound und die Vielfalt von BigBands und Combos zu erweitern. Die Teilnehmer sollen den Spaß und die mitreißende Power von Pop, Rock und Jazz erleben und erfahren, wie beides dem Publikum vermittelt werden kann. Anmelden können sich Leiter von Ensembles, Bands, Combos und Orchestern, Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten folgender Instrumente: Querflöte, Klarinette, Fagott, Saxophon, Trompete, Flügelhorn, Horn, Posaune, Tenorhorn, Euphonium, Tuba, E-Bass, Kontrabass, Schlagzeug, Gitarre, Klavier. Weitere Instrumente auf Anfrage.

Das BBBC findet in Kooperation mit der Musikhochschule Freiburg und der SWR BigBand statt.

Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg
Für alle Kurse der BDB-Musikakademie können Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in Baden-Württemberg beschäftigt sind, bei ihrem Arbeitgeber Bildungsurlaub über das Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg BzG BW beantragen.

Weitere Informationen im Kursprogramm der Musikakademie (Seite 33)
Flyer hier

Erfolg für Séverine Ballon

Kompositionsstudentin gewinnt "Coup de Coeur 2019 Académie Charles Cros“

Séverine Ballon (Klasse Prof. Schöllhorn) hat für ihre CD „inconnaissance" den renommierten "Coup de Coeur 2019 Académie Charles Cros“ gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Flötist gewinnt Probespiel

Zeitvertrag bei Staatskappelle Dresden

Der Konzertexamens-Student im Fach Querflöte Hyungjin Jang (Klasse Prof. Mario Caroli) hat einen Zeitvertrag als 2. Flöte bei Staatskappelle Dresden gewonnen.

Wir gratulieren!

Erfolg für Freiburger Bläser

Probespiel bei Gustav Mahler Jugendorchester gewonnen

Irene Martínez Navarro, Studentin im Fach Klarinette (Klasse Prof. Herold)  und Giovanni Epasto, Student im Fach Fagott (Klasse Prof. Chenna) haben das Probespiel beim renommierten Gustav Mahler Jugendorchester gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Konzert „Sacred Concert“ am Sonntag wird verlegt

Am Sonntag, dem 2. Februar 2020, werden Hochschulchor und Big-Band der Hochschule statt in Lahr um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche Bad Dürrheim konzertieren.

Weitere Informationen zum Konzert finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Alfonso Gómez gewinnt den “Grand Prix du Disque Musique Contemporaine de Académie Charles Cros 2019”

Professor darf sich über bedeutenden Musikpreis freuen

Alfonso Gómez, Professor für Klavier, hat für seine Einspielung mit dem gesamten Klavierwerk so wie mit dem Klavierkonzert von Ramon Lazkano (KAIROS) den “Grand Prix du Disque Musique Contemporaine de Académie Charles Cros 2019” bekommen. Der Preis gilt als bedeutendster französischer Musikpreis für Einspielungen und wurde am Donnerstag, dem 16. Januar 2020 bei der Zeremonie bzw. Preisverleihung im Paris bekannt gegeben.

Wir gratulieren!

Erster Preis bei Kompositionswettbewerb

Maximiliano Soto Mayorga überzeugt mit seinem Werk „figuras en la escarcha“

Maximiliano Soto Mayorga (Klasse Prof. Schöllhorn) hat beim Kompositionswettbewerb „TONALi20" den Ersten Preis für sein Stück „figuras en la escarcha“ für Violine solo gewonnen. Das Werk wird am 15.6.2020 uraufgeführt.

Herzlichen Glückwunsch!

FreiDay Festivaltag: Nachhaltigkeit, Klima und Gerechtigkeit

Wir suchen thematisch passende Musikbeiträge für das Konzert am 20. Mai 2020!

Studierende und Lehrende (als Teams oder Einzelpersonen) können sich mit einer Konzeption um die Gestaltung eines Konzertbeitrags bis zum 31. Januar bewerben.

Bewerbungen und Rückfragen bitte per Mail an: r.schneeweiss@mh-freiburg.de

Weitere Informationen hier

Neuausrichtung der künstlerisch-pädagogischen Hauptfachausbildung Bachelor Saxophon

Ab dem kommenden Sommersemester 2020 haben wir den Studiengang BA Saxophon komplett umgestaltet. Im Hauptfach Bachelor Saxophon (künstlerisch-pädagogisch) erhält die/der Studierende zukünftig Einblick in alle Perspektiven seines Instruments zusammen mit einer fundierten Herangehensweise zu pädagogischer Arbeit. Während des Studiums muss die/der Studierende beide Instrumental-Fachrichtungen aus den Bereichen Jazz / Pop und Klassik belegen und u.a. an Ensembles im Bereich Klassik und Jazz/Pop teilnehmen wie zum Beispiel Saxophonquartett und Big Band. Unser Ziel ist eine universelle Ausbildung am Hauptinstrument Saxophon zusammen mit einem qualifizierten Abschluss im pädagogischen Bereich.

Dozenten sind Prof. Axel Kühn (Jazz/Pop) und Prof. Patrick Stadler (Klassik).

Mehr Informationen hier

FACE-Bericht Symposium „Mastery oder Mystery? Musikunterricht zwischen Lehrgang und offenem Konzept“

Das Symposium „Mastery oder Mystery? Musikunterricht zwischen Lehrgang und offenem Konzept“ war nach dem 2018 durchgeführten Symposium zu „Interkulturalität – Musik – Pädagogik“ bereits die zweite im Rahmen des Projektes („Kooperative Musiklehrer*innenbildung Freiburg“ (KoMuF)) stattfindende Veranstaltung. In einer Kooperation von Pädagogischer Hochschule und Hochschule für Musik Freiburg wurde vom 7. - 8.11.2019 ein Symposium durchgeführt, dessen Ziel u.a. der Austausch von (Nachwuchs-) Wissenschaftler*innen, Lehrenden und Studierenden zu einem bewusst pointiert formulierten Tagungsthema war.

 

Die Vorträge, Workshops, Posterpräsentationen, Podiumsdiskussion und Keynote befassten sich mit Themenbereichen im Spannungsfeld zwischen den Polen Mastery und Mystery: Diese symbolisieren die teilweise kontroversen Positionen bzgl. einer Konzeption von Musikunterricht einerseits, der als Lehrgang strukturiert den Aufbau musikalischer Handlungskompetenz der Schüler*innen (im Sinne musikalischer „Mastery“) fokussiert. Andererseits werden im Kontext eines lehrgangsmäßig angelegten Musikunterrichts, so die ernst zu nehmende Kritik, Aspekte der Selbstbestimmung und Kreativität, Heterogenität oder ästhetische Erfahrungen ggf. noch zu wenig berücksichtigt: Raum für Offenheit bzw. Kontingenz und Unplanbarkeit, hier als „Mystery“ bezeichnet, wäre demnach ein wesentliches, das Fach konstituierende Prinzip.

 

Hintergrund bei der Wahl des Tagungsthemas ist u.a. die prominente Rolle des Standortes Freiburg bei der Entwicklung des Konzeptes eines Aufbauenden Musikunterrichts (AMU) – aber auch ein weiterhin großes Interesse an möglichen didaktischen Weiterentwicklungen. Die o.g. immer wieder aufscheinende Dichotomie zwischen offenen Konzepten und Lehrgang wirft grundsätzliche Fragen auf und kreist um die Herausforderung, wie Musikunterricht in seiner Gesamtheit in Zukunft gestaltet werden kann.

 

219 Teilnehmer*innen und 35 Referent*innen aus ganz Deutschland waren der Einladung nach Freiburg gefolgt. Anwesend waren erfreulicherweise auch zahlreiche Studierende. Nach einer musikalischen Eröffnung durch die sich aus Studierenden der PH rekrutierende Band Heirs to the Wild ging es in verschiedenen Beiträgen konkret um Aspekte des Aufbaus einer „Musical Mastery“, gemäß des Anliegens von AMU: Entwicklungslinien und Kritikpunkte (M. Fuchs; W. Jank), Forschung im Kontext AMU (G. Brunner), wichtige Bezugstheorien wie etwa die Music Learning Theory von Gordon (S. Schiemann) oder konkrete Unterrichtsumsetzungen im Bereich Solmisation, Rhythmussprache und Patternarbeit  (G. Balzer; M. Blassmann; L. Oravec & J. Steffens; H. Schiffels) wurden in den Blick genommen. Doch wie der zugespitzte Titel des Symposiums bewusst implizierte, sollten mögliche „Gegenentwürfe“ zu diesem Konzept unmittelbar in Nachbarschaft hierzu thematisiert werden. Vorgestellt wurden u.a. Ansätze, welche die Planung des Mysteriums Musikunterricht aus einer praxeologischen Perspektive beleuchten (C. Wallbaum), gestellt und beantwortet wurde auch die Frage, wie man mit SuS gemeinsam Musikunterricht planen kann (B. Küntzel). Zur Sprache kam darüber hinaus eine grundsätzliche Problemstellung, die durch Unterrichtsforschung bislang nur peripher erschlossen ist: Wie manifestieren sich die für die Fachspezifik konstitutiven Mystery-Momente im Musikunterricht (M. Spychiger)?

Daneben richtete sich der Fokus auf Möglichkeiten inklusiven Musikunterrichts in diesem Spannungsfeld (K. Schilling-Sandvoß). Das Programm des Symposiums zeichnete sich insgesamt durch Vielfalt aus: Optionen digitaler Lehr-Lern-settings im Themenkontext wurden ebenso vorgestellt (M. Sachsse) wie historische Gesangsbildungslehren „revisited“ (L. Oberhaus). Weitere Workshops gaben Impulse zu kooperativem Lernen (F. Evelein) und zu konkreten Fixpunkten – oder auch Spielräumen – im Musikunterricht (A. Kivi). Näher beleuchtet wurden in verschiedenen Beiträgen auch Fragen der Selbstbestimmung und Kreativität, z. B. im Kontext von Musiktheater (V. Schindel), oder bei Aufgabenstellungen und Formaten im Kontext von Komponieren und Improvisieren (u.a. T. Buchborn & E. Theisohn; J. Grow; J. Janczik; U. Kranfeld; A.L. Mause).

 

Etliche Beiträge beschäftigten sich implizit oder explizit mit der Verbindung von Mastery und Mystery (A. Lehmann-Wermser). Die Keynote von Matthias Nückles, Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Unterrichts- und Schulforschung an der Universität Freiburg, zeigte gerade vor diesem Hintergrund die großen Linien auf (”Mastery and Mystery: On two Metaphors of Learning and the Dangers of Choosing Just One”).

 

Begleitet wurden die beiden Tage durch zwei critical friends, die die Tagung am Freitagabend durch eine konstruktive Reflexion über das Tagungsgeschehen abrundeten. Petra Gretsch als Kollegin aus der Germanistik und Ralph Gotzel, Seminarlehrer am Realschulseminar in Freiburg konnten aus einer Außenperspektive das Tagungsthema noch einmal prägnant beleuchten.

 

Ein Höhepunkt des Symposiums war die Hommage an Wilfried Gruhn anlässlich dessen 80. Geburtstags. Wilfried Gruhn, langjähriger Studiengangsleiter Schulmusik an der Hochschule für Musik Freiburg, hat durch seine Forschungsarbeiten und Publikationen eine große Bedeutung für die Entwicklung des AMU erlangt, aber auch insgesamt einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Faches geleistet. Entsprechend würdigte der Festvortrag von Peter Röbke (Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien) den Jubilar und reflektierte dabei das Tagungsthema mit dem Titel „Musikunterricht als Lehrgang, Verstehensbemühung, Ereignis? Besichtigung heikler Verhältnisse“. Ein weiterer, festlicher Akt zeichnete den Abend aus: die offizielle Aufnahme der Hochschule für Musik in die School of Education im Rahmen des Freiburger Advanced Centers of Education (FACE). Damit sind alle in der Lehrerausbildung tätigen Akteur*innen am Standort Freiburg auch institutionell verbunden.

 

Das Symposium brachte erneut viele Interessierte in Freiburg zusammen und zeigte ein fachlich nach wie vor hochinteressantes Spannungsfeld auf – es gilt, hier weiter zu denken.

Irene Martínez Navarro bei Junger Deutscher Philharmonie

Klarinettistin gewinnt Probespiel

Irene Martínez Navarro, Studentin im Fach Klarinette (Klasse Prof. Herold) hat das Probespiel bei der Jungen Deutschen Philharmonie gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Feststelle beim Orchester Theater Cottbus

Adrián Belmar hat Probespiel erfolgreich gemeistert

Der Masterstudent im Fach Querflöte Adrián Belmar (Klasse Prof. Mario Caroli) hat die Feststelle 2. Flöte mit Piccolo beim Orchester Theater Cottbus gewonnen.

Wir gratulieren!

Florian Wolff bei Junger Deutscher Philharmonie

Tubastudent gewinnt Probespiel

Florian Wolff, Student im Fach Tuba (Klasse T. Brunmayr), hat das Probespiel für die Junge Deutsche Philharmonie gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!

Förderung von musikalischen Projekten durch die Stadt Freiburg

Info-Veranstaltung mit Sophia Hofrichter vom Kulturamt Freiburg. In dieser Info-Veranstaltung werden die Möglichkeiten und Bedingungen einer städtischen Förderung vorgestellt. Sie richtet sich an Studierende, die eigene Projekte entwerfen. Details finden Sie auf der Seite des Career Centers.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Seite des Career Centers.

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