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Hochschule für Musik Freiburg und Pädagogische Hochschule Freiburg entwickeln drei neue Studiengänge für eine verbesserte musikpädagogische Qualifizierung.

Dr. Rüdiger Nolte (links) und Prof. Dr. Ulrich Druwe unterzeichneten heute einen vorläufigen Vertrag zur Kooperation bei der Musiklehrer-Ausbildung.

Freiburg, den 10.07.2014. Hochschule für Musik Freiburg und Pädagogische Hochschule Freiburg werden bei der Ausbildung von Musiklehrern künftig noch enger kooperieren als bisher. In dem heute unterzeichneten vorläufigen Vertrag vereinbarten der Rektor der Musikhochschule Freiburg, Dr. Rüdiger Nolte (Foto links), und der Rektor der Pädagogischen Hochschule, Prof. Dr. Ulrich Druwe, die enge Kooperation in drei gemeinsamen Studiengängen. Diese hat die deutliche Steigerung der musikpädagogischen wie künstlerischen Kompetenz von Lehrkräften in Baden-Württemberg zum Ziel, insbesondere im Bereich der Grundschule. Gleichzeitig eröffnen sich neue Berufsperspektiven für Freiburger Musik- und Lehramtsstudierende.

Konkret sieht die Kooperation der beiden Freiburger Hochschulen die Entwicklung der folgenden Studiengänge vor:

  • Der neue Studiengang „Musikpädagogik im Elementar- und Primarbereich“ richtet sich an Freiburger Musikstudierende des Fachs „Elementare Musikpädagogik“, die ihr Studium jetzt mit Elementen der Grundschullehrer-Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg kombinieren können und denen sich damit der Zugang zum Lehramt eröffnet.
  • Der Bachelor- und Masterstudiengang „Lehramt Sekundarstufe 1, Teilstudiengang Musik“ wird von der Pädagogischen Hochschule in Kooperation mit der Hochschule für Musik Freiburg entwickelt.
  • Im neuen Bachelor- und Masterstudiengang „Lehramt an Gymnasien, Teilstudiengang Musik“ werden Musikhochschule und Pädagogischen Hochschule stärker kooperieren.

Vorstoß für qualifizierten Musikunterricht in Baden-Württemberg

Mit der geplanten Kooperation möchten die beiden Freiburger Hochschulen einen Beitrag zur Qualitätssteigerung des Musikunterrichts in Baden-Württemberg leisten.
„Insbesondere Musik-Lehrkräfte an den Grundschulen des Landes werden heute fachlich nicht ausreichend ausgebildet“, kritisiert Dr. Rüdiger Nolte, Rektor der Freiburger Musikhochschule, die derzeitige Situation. Dies sei fatal, schließlich seien Grundschulen der Ort, wo die Grundlagen gelegt werden müssten, um Musik zu verstehen und sich musikalisch ausdrücken zu können.

Mit dem neuen gemeinsamen Studiengang „Musikpädagogik im Elementar- und Primarbereich“ eröffnen sich neue berufliche Perspektiven für die Musikstudierenden. Deren höhere musikpädagogische Qualifikation kommt den Grundschulen zugute.

„Die Kooperation zwischen Musikhochschule und Pädagogischer Hochschule ist bundesweit einmalig, beide Seiten profitieren enorm von dem erweiterten Angebot in Lehre und Forschung“, betont Prof. Dr. Ulrich Druwe, Rektor der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Mit der Kooperation würde künftigen Musiklehrkräften aller Schultypen – von der Musikschule  bis zum Gymnasium – musikalisches Lehren und Lernen auf höchstem Niveau vermittelt. Außerdem würden Studierende beider Hochschulen in die bildungswissenschaftlichen Forschungszusammenhänge an der Pädagogischen Hochschule systematisch integriert.

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