TrondheimTrondheim

NTNU Trondheim

Studiengang/Fach: Bachelor Musik Cello

Zeitraum: 2007/08

"Ich habe von Sommer 2007 bis Sommer 2008 in Trondheim als Austauschstudentin Cello studiert, und ich habe in diesem Jahr viele wertvolle Erfahrungen gemacht und viel Spass gehabt.
Zum Einen hatte ich sehr guten Hauptfachunterricht und habe daher viel vom Studium profitiert, habe viel Orchester gespielt und Einblick in das professionelle Musikleben in Norwegen gewonnen, so dass ich es mittlerweile durchaus als Moeglichkeit betrachte, nach Abschluss meines Studiums in Deutschland wieder nach Norwegen zu gehen.
Zum Anderen habe ich viele Freunde gefunden, eine neue Sprache gelernt, und die norwegische Kultur des Wanderns und Skifahrens in der Wildnis sehr genossen!
Fuer alle, die sich fuer einen Austausch nach Trondheim interessieren, habe ich hier Eindruecke, Informationen und Tipps zusammengestellt.

Warum Norwegen?
Diese Frage wurde mir sehr oft gestellt. Scheinbar kann sich keiner vorstellen, warum denn jemand vom zentraleuropaeischen, kultur- und traditionsreichen Deutschland nach Norwegen gehen sollte, um dort Musik zu studieren.
Ich habe jede Menge gute Gruende gefunden!

Starke, lebendige und vielseitige Musiktradition
Norwegen hat sich seine urspruengliche Volksmusik sehr lebendig erhalten. In dieser Tradition spielen Streichinstumente eine grosse Rolle, die Geige hat viel weniger den Ruf eines intellektuellen, wirklichkeitsfremden Instrumentes fuer Professorenkinder, sondern ist ein volkstuemliches Instrument, das mit sehr viel Schwung und Spielfreude gespielt wird. Mir schien, das diese Haltung oft auch aufs klassische Spiel uebertragen wird.
Auch die klassische Tradition in Norwegen ist staerker, als uns oftmals bewusst ist: Besonders Stolz sind die Norweger natuerlich auf ihren Nationalkomponisten Edward Grieg, das Land hat aber eine Anzahl anderer Komponisten hervorgebracht, gerade auch in moderneren Zeiten, die haeufig sehr schoene, stimmungsvolle und “naturverbundene” Musik geschrieben haben, ohne Angst zu haben, dabei sowohl  an europaeische Stroemungen als auch Volksmusiktradition und Einfluesse aus dem Jazz anzuknuepfen.
In Norwegen gibt es drei groessere Musikhochschulen: Oslo, Trondheim und Bergen, und noch einige kleinere, u.a. in Stavanger, Kristiansand und Tromsø. Meinen Erfahrungen entsprechend unterrichten dort eine Vielzahl sehr kompetenter Lehrer, und das Niveau ist im Durchschnitt mit dem an deutschen Hochschulen vergleichbar. Allerdings ist in Norwegen sicher die Internationalitaet geringer und das Milieu und auch der Konkurrenzdruck wesentlich kleiner. Daher sind vielleicht weniger absolute Spitzenmusiker anzutreffen, fuer eher im ”Normalbereich” liegende Talente gibt es jedoch groessere Chancen, Erfolg zu haben, Jobs zu bekommen, und aktiv zu werden in der Vielzahl professioneller Orchester und Ensembles, die meinem Eindruck nach sehr gut vernetzt sind, sowohl untereinander als auch mit den Hochschulen. Auch scheint es fuer freischaffende Musiker viele Moeglichkeiten zu geben, zu arbeiten und zu ueberleben (!).
Auch die Jazzszene ist in Norwegen sehr ausgepraegt, Jazz wird hier als genauso ernstzunehmende Stilrichtung wie Klassik betrachtet, was sich an Musikhochschulen, musikwissenschaftlichen Instituten, kommunalen Musikschulen und dem ganzen Musikbetrieb wiederspiegelt.

Wunderschoene Landschaft, unberuehrte Natur
Fuer Naturfreunde kann es kaum einen besseren Platz auf Erden geben. Da in Norwegen nur 5 Mio Menschen leben, gibt es grosse, kaum besiedelte Gebiete voll dramatischer Natur. Von praktisch jeder Stadt aus liegen Waelder, Fjorde und Berge in erreichbarer Naehe. Das ”friluftliv” (woertlich uebersetzt ”Freiluftleben”) spielt in der norwegischen Kultur eine zentrale Rolle. Wandern, Skifahren, Huettentouren zu entlegenen Berggegenden winters wie sommers gehoeren beinahe selbstverstaendlich zum Leben.
Auch das Erleben der Jahreszeiten- und Lichtverhaeltnisse fand ich faszinierend: das goldene Licht im Herbst, denn vierstuendigen Sonnenauf- bzw. untergang, der im Dezember die einzige Form von ”Tageslicht” darstellt, Nordlichter, die Skisaison mit viel Schnee bis Ende April, die ploetzliche Explosion der Vegetation im Fruehling und die taghellen Naechte im Sommer.

Angenehme Mentalitaet
Auch wenn Norweger allgemein den Ruf haben, verschlossen und zurueckhaltend zu sein, habe ich mit den Menschen sehr gute Erfahrungen gemacht.
Meine Mitstudenten waren offen und interessiert, sehr hilfsbereit und entgegenkommend meinen anfaenglich mangelhaften Sprachkenntnissen gegenueber. Allgemein habe ich Menschen oft als weniger ”starr” und ”streng” als die Deutschen empfunden: Mir sind z. B. zahlreiche sehr (!!!) freundliche Busfahrer und Zugschaffner, und aussergewoehnlich hilfsbereite Angestellte in Aemtern begegnet.
Trotzdem muss man sicher selbst Initiative ergreifen, um in Norwegen Freundschaften zu schliessen, und sich nicht entmutigen lassen von nicht vorhandenem Blickkontakt auf der Strasse, stummen Nachbarn und recht wenig konkreten Annaehrungsversuchen (”Du musst irgendwann mal zu uns zum Essen kommen!”). Es ist nicht immer leicht, die Norweger kennenzulernen, wenn man sie aber erst mal kennengelernt hat, sind sie sehr liebenswerte Menschen.
Die norwegische Gesellschaft insgesamt legt sehr grossen Wert auf Gleichheit, das verdeutlicht das “Janteloven” (“Jante-Gesetz”), eine Art sozialer Kodex, der besagt ”Denk nicht, dass du etwas Besonderes bist und besser als die anderen.” Standesbewusstsein, Konkurrenzdenken und Arroganz sind viel weniger spuerbar als in Deutschland, das Verhaeltnis zwischen Lehrern und Schuelern, zwischen Profis und (Noch-)Studenten und auch von Kollegen bzw. Kommilitonen untereinander habe ich als viel ausgeglichener und entspannter erlebt.

Leicht erlernbare Sprache

Da Norwegisch eng mit dem Deutschen verwandt ist, ist es gut moeglich, innerhalb von ca. 3 Monaten soviel zu lernen, dass man sich unterhalten kann und einigermassen versteht, was gesprochen wird.
Doch auch fuer alle, die (noch) kein Norwegisch sprechen, stellt die taegliche Kommunikation kein Problem dar: Die Norweger sprechen sehr gut (!!) und sehr gerne Englisch, sicher auch aus dem Grund, dass alle Kino- und Fernsehfilme in Originalsprache mit Untertiteln gezeigt werden. In vielen Faellen haben sie auch in der Schule Deutsch gelernt, die meisten haelt jedoch die Angst vor Dativ und Genitiv davon ab, diese Sprache auch zu benutzen.

Gute Infrastruktur und soziale Systeme

Dass in Norwegen genuegend Geld vorhanden ist, springt einem sehr schnell ins Auge. Das macht sich in vielen Bereichen bemerkbar: Generell gute Ausstattung an Hochschulen, kaum Arbeitslosigkeit und hohe Loehne (auch fuer Studentenjobs), hoher Lebens- und Wohnstandart, ein gutes Gesundheits- und Sozialsystem, allerdings auch hohe Preise.

Trondheim            
Trondheim ist eine sehr alte Stadt, in frueheren Zeiten hiess sie Nidaros, war die Hauptstadt Norwegens und aufgrund des grossen Doms (der groessten Kirche Skandinaviens) Pilgerstadt und Ort der Kroenung aller skandinavischer Koenige.
Heute ist sie die drittgroesste Stadt Norwegens mit 165 000 Einwohnern.
Trondheim liegt am Fjord, hat Unmengen malerischer bunter Holzhaeuser, einen Hafen mit vielen historischen Holzbooten, ein eher modern gepraegtes Stadtzentrum eine grosse Universitaet (NTNU), zu der auch die Musikhochschule (Konservatoriett/ Institutt for musikk) gehoert, und liegt in einer sehr schoenen bergigen Umgebung mit viel Wald.
Musikalisch von Interesse sind das Sinfonieorchester (TSO), das Kammerorchester (TrondheimSolistene), ein auf neue Musik spezialisiertes Ensemble (Trondheim Sinfonietta), die Militaerblaskapelle (Luftforsvarets Musikkorps) und die sehr ausgepraegte Jazzszene.

NTNU – Institutt for Musikk (www.ntnu.no/music)

Die Musikhochschule ist, gemessen an deutschen Verhaeltnissen, mit ca. 120 Studenten (verteilt auf klassische und Jazzabteilung) recht klein, was natuerlich gute wie schlechte Seiten hat. Die Stimmung ist insgesamt sehr familiaer und kollegial, man kennt sehr schnell die meisten der Studenten und Lehrkraefte. Auf der einen Seite ist natuerlich Anzahl und Vielfalt von Faechern, Projekten und Moeglichkeiten beschraenkt, auf der anderen Seite ist es leicht, in das hineinzukommen, was es gibt.

”Interpretasjon”
Eine Besonderheit sind die Interpretationsstunden: Einmal woechentlich haben die Studenten aller Streicherklassen (und entsprechend der Blaeser-, Gesangs- und Klavierklassen) gemeinsam eine Klassenstunde, die reihum von den verschiedenen Lehrern unterrichtet wird. Daher hat man Gelegenheit, Unterricht bei den verschiedenen Lehrern der Fachgruppe zu bekommen.

Kammermusik
Kammermusik gibt es als Fach, das wie alle anderen Faecher am Ende des akademischen Jahres mit einer Pruefung abgeschlossen wird. Dafuer spielt man ein Jahr lang als festes Ensemble zusammen und hat woechentlich Unterricht mit einem bestimmten Lehrer. Als Austauschstudent, der noch keine Leute kennt, kann man von Vorneherein darum bitten, in eines dieser Ensembles eingeteilt zu werden.

Orchester
Es finden ca. 4 Orchesterprojekte pro Jahr statt, an denen alle mitwirken, eines dieser Projekte ist in der Regel eine Zusammenarbeit mit dem TSO, und eines ein Solistenkonzert, fuer das einige Wochen vorher ein Probespiel stattfindet, an dem alle Studenten teilnehmen koennen.

TrondheimSolistene (www.trondheimsolistene.no)

Etwas wirklich Besonderes fuer die Streicher in Trondheim ist das Kammerorchester TrondheimSolistene. Vor 20 Jahren nahm es seinen Anfang als Gemeinschaftsprojekt von Konservatorium und professioneller Musikszene, heute ist es ein professionelles Kammerorchester mit zahlreichen CD-Einspielungen, regelmaessigen Tourneen (im Sommer 2008 durch Asien) und Zusammenarbeit mit internationalen Solisten, u.a. Ann-Sophie Mutter.Die TrondheimSolistene spielen  nach wie vor mit ca. 2 Dritteln professionellen Musikern und einem Drittel fortgeschrittenen Musikstudenten.

Vortragsabende

Die individuellen Auftrittsmoeglichkeiten bestehen aus den Hauskonzerten, die allerdings Donnerstag nachmittags zu einer wenig attraktiven Zeit stattfinden, einer Konzertreihe in einer Kirche und gelegentlichen Auftritten in der Studentengesellschaft (”Studentersamfundet””). Es ist allerdings moeglich und durchaus ueblich, selbst zu organisieren! Raeumlichkeiten in der Hochschule stehen nach Absprache fuer Konzerte zur Verfuegung, und sehr beliebt sind auch eher informelle Konzerte in verschiedenen Cafes in Trondheim. Speziell fuer Saenger zu erwaehnen sei das Opera-Pub, wo einmal in Monat Gesangsstudenten in der voellig ueberfuellten Musikerkneipe in feucht-froehlicher Stimmung Opernarien zu Gehoer bringen. Ein Erlebnis fuer alle, die genug von steifen klassischen Konzerten haben!
Insgesamt empfehle ich dringend, sich nicht zurueckzuhalten, aufzutreten! Ich hatte den Eindruck, dass die Studenten in Trondheim sehr wenig oeffentlich spielen, da es keine Vortragsabende der Klassen gibt und man sich immer selbst irgendwo in eine Liste eintragen muss, wovor sich viele Studenten lieber druecken. Wenn man jedoch will, gibt es viele Moeglichkeiten!

Semesterzeiten

Die Semesterzeiten in Norwegen sind anders aufgeteilt als in Deutschland: Das Herbstsemester geht von Mitte August bis Ende November, das Fruehlingssemester von Anfang Januar bis Mitte Mai, daran schliesst sich die Pruefungszeit an, die bis Mitte Juni geht.
Am der Musikhochschule in Trondheim kann man nur einmal in Jahr beginnen, im Herbst. Die Faecher laufen dann ueber ein ganzes Jahr und werden im Mai/Juni mit den Pruefungen abgeschlossen. Als Austauschstudent kann man sich auch fuer nur eines der beiden Semester bewerben und bekommt dann im Dezember eine ”Spezialpruefung” zurechtgeschneidert (allerdings problematisch fuer Kammermusik, da der norwegische Rest des Ensembles ja die Pruefung im Mai machen muss), bzw. kann im Januar in die laufenden Faecher einsteigen, was aber natuerlich auch nicht ideal ist. Ich empfehle sehr, ein ganzes Jahr dort zu bleiben! Fuer mich waere es viel zu frueh gewesen, an Weihnachten bereits wieder abzureisen. Eine Alternative koennte moeglicherweise sein, bis April zu bleiben und dann ins deutsche Sommersemester einzusteigen. Muss aber vorher wegen der Pruefungen abgesprochen werden, und die Verwaltung in Trondheim ist von dieser Loesung nicht begeistert!
Vorsicht mit den Bewerbungsfristen: Die Aufnahmepruefungen finden bereits Anfang Maerz statt, Austauschstudenten muessen ihre Bewerbungsunterlagen im Februar wegschicken.

Praktische Informationen

Wohnen
In Trondheim gibt es mehrere Studentendoerfer, in denen bezahlbare Unterkuenfte fuer Studenten angeboten werden. Fuer diese kann man sich ueber die NTNU-Homepage bewerben. Rechtzeitig drum kuemmern!
In diesen Studentendoerfern entstehen oft sehr starke Austauschstudenten-Gemeinschaften. Es ist also sehr leicht, soziale Kontakte zu finden, auf der anderen Seite kann die Gefahr bestehen, dass man kaum mit Norwegern zu tun hat.
Ich habe meinen Studienplatz ueber die Nachrueckliste so spaet bekommen, dass die Bewerbungsfrist fuers Studentendorf schon vorbei war, und habe gluecklicherweise ueber Freunde eine private Wohnung vermittelt bekommen. Der private Wohnungsmarkt ist aber sehr angespannt und sehr teuer! Eine Homepage, die Wohnungen vermittelt, ist www.finn.no, gibt’s aber nur auf norwegisch.

Einfuehrungswoche
Eine Woche vor Semesterbeginn findet eine Einfuehrungswoche fuer Austauschstudenten statt. Ich bin allerdings spaeter gekommen und habe sie verpasst, und weiss daher nichts naeheres darueber.

Sprachkurse
Von der Universitaet werden Intensivsprachkurse im Sommer oder ”Norwegian Survival-Courses” waehrend des laufenden Semesters angeboten (rechtzeitig bewerben! Es gibt nicht genuegend Plaetze fuer alle. www.ntnu.no/studies/langcourses) Man kann aber auch viel alleine lernen, wenn man sich ein Buch kauft, ein bisschen Vokabeln lernt und vor allem versucht, mit den Menschen zu reden.
Lernt die Sprache! Ich kann es jedem nur empfehlen, auch wenn man schnell merkt, dass man auch anders zurechtkommt. Ich hatte aber den Eindruck, dass ich soviel mehr Kontakt zu den Leuten bekommen habe und mich viel mehr zu Hause gefuehlt habe, sobald ich mich auf Norwegisch unterhalten konnte.
Ein gut zu gebrauchendes Online-Woerterbuch findet man unter www.heinzelnisse.info

International Club
Der Internationale Studentenclub organisiert Veranstaltungen und soziale Aktivitaeten fuer Austauschstudenten. Infos unter www.org.ntnu.no/esn

Unisport
Wer was fuer die Fitness tun will, wendet sich am besten an www.ntnui.no.
Hier gibts Infos zu allen moeglichen Kursen, Sportclubs, 2 gut ausgestatteten Fitnessstudios, und den 23 Huetten in den umliegenden Waeldern, die man fuer bis zu 3 Naechte nahezu gratis ausleihen kann (wer noch weitergehendes Interesse an Huettentouren hat, findet Informationen bei www.turistforeningen.no).

Die Unangenehmen Seiten....


Die finanzielle Seite...
Das Preisniveau in Norwegen ist sehr hoch. Vor allem in der Gastronomie und fuer Alkohol wird man eine Menge Geld los. Allerdings gibt es auch Moeglichkeiten billig zu leben: wer zu Hause kocht und nicht jeden Tag Bier trinken geht, spart eine Menge. Wer billig Haushaltsgegenstaende, Kleidung und Skiausruestung sucht, sollte es bei FRETEX probieren, einer Reihe aeussert populaerer, wohltaetiger SecondHand Laeden.
Auch verdient man in Norwegen wesentlich mehr, Studentenjobs gibts ne Menge (da braucht man allerdings Sprachkenntnisse!), und fuer uns Musiker die Moeglichkeit, im TSO Aushilfe zu spielen. Probespiele hierfuer gibts regelmaessig.

Formalitaeten...
...gibts wie in jedem anderen Land. Als Austauschstudent hat man’s grundsaetzlich einfach, aber man sollte genuegend Passbilder mitbringen und von Deutschland aus eine Europaeische Krankenkarte und am besten auch eine Kreditkarte organisieren. Wer ein norwegisches Bankkonto braucht (z.B. um Lohn zu bekommen), sollte sofort beim Buergeramt eine Personennummer beantragen, oder zur Bank ”dnb nord” gehen, die koennen eine Art vorlaeufige Personennummer organisieren. Ich war auf 5 verschiedenen Banken, bis ich das herausgefunden habe!

Norwegischer Winter...
...ist nicht fuer alle Menschen leicht zu ertragen. 4 Stunden Daemmerlicht im Dezember ist nicht gerade viel. Sehr wichtig ist, trotzdem aktiv zu bleiben, frueh aufzustehen und Sport zu treiben! Fuer mich war das Skifahren eine gute Entschaedigung fuer die Kaelte, die in Trondheim aufgrund der Naehe des Golfstromes auch nie ganz so extrem wird. Allerdings gibts viel wechselhaftes, feuchtkaltes, schmuddeliges Wetter, auch schon im Herbst. Warme Kleider und Regenschutz mitbringen!
Und wirklich Sommer ist es in Trondheim nur fuer ein paar Wochen, da hat man dann allerdings Licht rund um die Uhr.

Die Norweger und der Alkohol...

Die Anzahl vollkommen betrunkener Menschen, die man am Wochenende abends auf den Strassen antrifft, fand ich schon befremdlich. Da Alkohol so teuer ist, trinken die Norweger wahrscheinlich insgesamt nicht mehr als die Deutschen, aber immer alles auf einmal. Direkt schlechte Erfahrungen habe ich aber nicht gemacht."

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