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Stabsstelle Rektorat - Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung

Die Stabsstelle Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung ist im Rahmen des Netzwerk Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung eingerichtet. Zu den Hauptaufgaben zählen Angebote zur Lehrentwicklung, die Durchführung von Befragungen sowie die Prozessoptimierung hochschultypischer Vorgänge.

Kontakt

Dr. Lena Geimer-Breitenstein

Lokale Koordinatorin im Netzwerk Musikhochschulen

Raum 216

Telefon 0761 31915-157

E-Mail l.geimer-breitenstein(at)mh-freiburg.de

Netzwerk Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung

Die deutschen Musikhochschulen bieten traditionell eine hochwertige Ausbildung an. Doch auch eine hervorragende Qualität von Studium und Lehre kann weiterentwickelt werden. Davon sind die elf Musikhochschulen im Netzwerk überzeugt. Strukturierte Verfahren zur Qualitätsanalyse und Weiterbildungsangebote können helfen, vorhandene Stärken auszubauen und die Entwicklung von Studium und Lehre voranzubringen.

Im engen Austausch mit den Verbundpartnern unterstützt das Netzwerk daher die teilnehmenden Hochschulen beim Auf- und Ausbau ihres Qualitätsmanagements. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung und Anwendung von spezifischen Verfahren und Instrumenten zur Bewertung und Verbesserung von Studium und Lehre an Musikhochschulen. Zudem führt das Netzwerk hochschulübergreifende Befragungen, z.B. von Absolvent/innen, durch. Außerdem stellt das Netzwerk ein umfassendes Weiterbildungsangebot sowohl für Lehrende als auch für Verwaltungskräfte bereit, das auf die besonderen Belange der Musikhochschulen zugeschnitten ist.

Gefördert wird das Netzwerk Musikhochschulen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Qualitätspaktes Lehre.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Netzwerk Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung.

Evaluation und Qualitätssicherung

Für die Mitglieder der Musikhochschule Freiburg ist die regelmäßige Beschäftigung mit Fragen der Qualität in der angebotenen Lehre aus pädagogischen und gesellschaftlichen Gründen eine Selbstverständlichkeit. Sowohl im Einzelunterricht als auch in Gruppenveranstaltungen zählen dazu das regelmäßige Einholen von Feedback durch die Studierenden und die Arbeit mit Elementen der kollegialen und/oder externen Rückmeldung.

Evaluation und Rückmeldung als Qualitätsdokumentation

An der Musikhochschule Freiburg werden in diesem Zusammenhang regelmäßig Evaluations- und Rückmeldeverfahren in verschiedenen Formaten eingesetzt. Auf die Ergebnisse und Rückmeldungen können die Lehrenden in ihrer Unterrichtsgestaltung reagieren und dadurch gleichzeitig Bedarfe für die eigene Weiterbildung und -entwicklung identifizieren.

Grundlage für Evaluationen und Befragungen an der Hochschule für Musik ist die Satzung zur Qualitätsentwicklung und -sicherung sowie Evaluation. Zuständig für die Koordination und Durchführung von Befragungen ist die Stabsstelle Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung. Das Kompetenzfeld Evaluation im Netzwerk Musikhochschulen unterstützt dabei die Entwicklung und den Einsatz der angewendeten Verfahren.

Instrumente der Qualitätsentwicklung

Wichtig ist bei der Beschäftigung mit der Frage nach der Lehrqualität auf die verschiedenen Unterrichtsformen an der Musikhochschule mit je passenden Instrumenten eingehen zu können. Ein Seminar oder eine Vorlesung benötigt verlangt nach anderen Formen der Rückmeldung als der künstlerische Einzelunterricht oder Ensembleprojekte. Aus diesem Grund hat die Stabsstelle Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung die Unterstützung zu qualitätsentwickelnden Verfahren systematisiert. Klassische Erhebungen via Fragebogen – und damit einem primären Fokus auf dem Gruppenunterricht – wechseln sich ab mit Elementen, die jeweils andere Lehrangebote an der Musikhochschule – vor allem den Einzelunterricht – in den Blick nehmen. Diese zyklische Form ermöglicht mehrfach teilnehmenden Lehrenden die Beobachtung und Interpretation von Ergebnissen im Sinne eines Follow-Ups.

Lehrqualität in verschiedenen Perspektiven

Leitend dabei ist die Erkenntnis, dass ein umfassendes Bild von Qualität sich erst ergibt, wenn die verschiedenen Gruppen der Hochschule ihr jeweiliges Lehrhandeln aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten lassen. Daher gehören Studierendenbefragungen genauso in das Portfolio der Qualitätssicherung wie die Kollegiale Hospitation oder die videogestützte Analyse des eigenen Unterrichts.

Geplant ist derzeit folgender Zyklus des Einsatzes verschiedener Methoden der Evaluation und Qualitätsdokumentation:

 Semester

Evaluationsaspekt

 

Sommersemester 2020

Qualitätsdokumentation Einzelunterricht

Wintersemester 2020/21

Lehrveranstaltungsevaluation summativ (Vorlesungen, Seminare, Übungen)

 

Akkreditierung

Im Kontext einer umfassenden Beschäftigung mit der Entwicklung von Qualität in Studium und Lehre werden die Studiengänge der Hochschule für Musik Freiburg regelmäßig einer externen Begutachtung unterzogen. Der Nachweis eines sinnvoll strukturierten Systems zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Lehrqualität im Rahmen dieses Verfahrens ebenfalls zu den entscheidenden Kriterien einer erstmaligen bzw. erneuten Zulassung der Studiengänge.

Nach einem erfolgreich durchgeführten und ohne Auflagen beendeten Akkreditierungsverfahren in den Jahren 2018/19 sind an der Hochschule für Musik Freiburg derzeit sämtliche Bachelor- und Masterstudiengänge bis zum 30.09.2025 akkreditiert:

  • Bachelor Musik (B.Mus.)
  • Master Musik (M. Mus.)
  • Bachelor Kirchenmusik (evangelisch/katholisch) (B. Mus. Kirchenmusik ev./kath.)
  • Master Kirchenmusik (evangelisch/katholisch) (M. Mus. Kirchenmusik ev./kath.)
  • Bachelor Musik (B.Mus.) als Teil des polyvalenten Zwei-Hauptfach-Bachelorstudiengangs mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt an Gymnasien)
  • Master of Education (M.Ed.) im Fach Musik (Lehramt an Gymnasien)

Die Gutachtergruppe würdigt in ihrem Bericht ausdrücklich den Einsatz und das Engagement der Hochschulleitung, der Programmverantwortlichen und der Lehrenden bei der Ausgestaltung, der laufenden Organisation und der Weiterentwicklung der Studiengänge. Sie stellt weiterhin fest, dass die Hochschule ihre Studiengänge seit der Erstakkreditierung kontinuierlich und sehr erfolgreich weiterentwickelt hat. Besonders beeindruckt zeigt sich die Gutachtergruppe von der offensichtlich hervorragend ausgeprägten Kommunikationskultur unter allen Mitarbeitenden der Hochschule sowie mit den Studierenden, ebenso von dem klar am zukünftigen Berufsfeld der Absolventinnen und Absolventen orientierten flexiblen Studienangebot. 

Als weitsichtig und an Hochschulen keinesfalls selbstverständlich strukturell verankert wird der Freiburger Ansatz gelobt, die Übergänge zwischen künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Studienprofilen so fließend wie möglich zu gestalten. Weiterhin sehr positiv hervorgehoben werden die Differenzierungsmöglichkeit bei der Art der künstlerischen Master-Abschlüsse sowie die Vielfalt der Möglichkeiten individueller Schwerpunktsetzungen und Profilbildungen, vor allem in den Studiengängen der Lehrerbildung. Die konsequenten strukturellen und personellen Schritte zur Entwicklung und zum Ausbau von Kooperationen mit anderen Universitäten und Hochschulen sowie weiteren Institutionen überzeugen die Gutachtergruppe ebenfalls.

Zum Gutachten des Akkreditierungsverfahrens (pdf)

Weiterführende Informationen

Link zum Akkreditierungsgutachten der Studiengänge an der HfM Freiburg

Gutachten

 

Folgende externe Links führen zu Informationen über das Akkreditierungsverfahren:

Deutscher Akkreditierungsrat

evalag Evaluationsagentur Baden-Württemberg

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL12052E gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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