Musikhochschule Freiburg

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„Russian Piano School“ – erneut erfolgreiche Kooperation mit dem St. Petersburger Konservatorium

Das Foto zeigt einen Studenten in St. Petersburg, der die rechte Hand spielt, während Rachmaninoff selbst die linke Hand und das Pedal seiner Elegie op. 3 Nr. 1 interpretiert.

Das Foto zeigt einen Studenten in St. Petersburg, der die rechte Hand spielt, während Rachmaninoff selbst die linke Hand (siehe gedrückte Tasten) und das Pedal seiner Elegie op. 3 Nr. 1 interpretiert.

Unter dem Titel „Russian Piano School – playing with Skrjabin, Rachmaninoff and others on the Disklavier, with additional examples played by Josef Hofmann, Theodor Leschetizky, Vladimir Horowitz, Leff Pouishnoff, Sergei Prokofjew, Josef Lhévinne” fand am 28. und 29. Oktober ein Austausch mit dem Sankt Petersburger Konservatorium statt.

Dozenten waren Prof. Christoph Sischka und Sebastian Bausch, die sich intensiv mit der Übertragung und pädagogischen Anwendung historischer Aufnahmen von Klavierrollen auf MIDI-gesteuerten Disklavieren auseinandersetzen.

Bedingt durch die Corona-Pandemie fanden Vorlesungen und Master Class online statt.

 

Die Verbindung von St. Petersburg und Freiburg kann im Klavierbereich für über 100 Jahre nachgewiesen werden. Schon 1906 spielte Theodor Leschetizky, einer der Gründer der „Russischen Pianistenschule“ seine Komposition „Die zwei Lerchen“ auf einem Welte-Mignon-Reproduktionsklavier ein. Die Freiburger Firma nahm mit dieser neuartigen Technologie ab 1905 das Klavierspiel berühmter Pianist*innen originalgetreu auf Papierrolle auf.

Die Informationen der Papierrolle können digitalisiert auf einem modernen Disklavier-Flügel wiedergegeben werden. In diesem Fall wurde das Klavierspiel des 76-jährigen Leschetizky als MIDI-Daten von Freiburg über das Internet in Echtzeit nach St. Petersburg gesendet und dort live per Diskflügel wiedergegeben.

Die Firma Welte fuhr mit einem Aufnahmeflügel 1910 extra nach Russland, um vor Ort rund 200 Aufnahmen berühmter Pianist*innen zu machen. In dem Vortrag jetzt wurde das Klavierspiel u.a. von Josef Hofmann, Vladimir Horowitz, Leff Pouishnoff, Sergei Prokofjew und Josef Lhévinne online aus Freiburg zurück nach St. Petersburg übertragen.

Weltweit erstmals konnten dann Studierende in St. Petersburg bei Werken von Skrjabin oder Rachmaninoff die authentische Spielweise direkt erleben, indem sie eine Hand mitspielten. Das Foto zeigt einen Studenten in St. Petersburg, der die rechte Hand spielt, während Rachmaninoff selbst die linke Hand (siehe gedrückte Tasten) und das Pedal seiner Elegie op. 3 Nr. 1 interpretiert.

In einem Power-Point-Vortrag wurden die Hintergründe online übertragen: Dokumentationen über die Entstehungsgeschichte der „Russian Piano School“, der Prozess der Datenübertragung, in dem z. B. Welte-Klavierrollen aus Freiburger in Bern (Schweiz) digitalisiert, in Sydney (Australien) über eine Spezialemulation mit der authentischen Dynamik versehen werden, um dann aus Freiburg online gesendet in St. Petersburg live zu erklingen.

Die neuen digitalen Möglichkeiten in Verbindung mit grandiosen historischen Interpretationen waren so Thema des International Conservatory Week Festivals 2020 des Staatlichen Sankt Petersburger Konservatoriums „N.A. Rimski-Korsakow“ unter der Leitung von Festivaldirektorin Lidia Volchek. Mit dem Rektor des Konservatoriums, Alexei Vasiliev wurden so schon erfolgreich Projekte in den Bereichen Chordirigieren, Orgel und Klavier durchgeführt. Ein weiterer Dank gilt Yamaha Moskau für die technische und personelle Unterstützung. Freiburg ist führend in der Anwendung des Disklaviers, die Einbindung von Sebastian Bausch (St. Gallen/Bern) war möglich durch das Drittmittelprojekt „Digitalität in künstlerischen Studiengängen“ an der Hochschule für Musik Freiburg, gefördert durch das Land Baden-Württemberg.

Neue Komposition von Otfried Büsing ist erschienen

Cover von Konzerten
Die neue Komposition „Konzert“ von Otfried Büsing ist erschienen

Konzert für Orgel solo, Streicher, Pauken und Schlagzeug : (2001/2020) / Otfried Büsing
Bad Schwalbach : Edition Gravis, © 2020
1 Partitur (114 Seiten) ; 42 cm
Ausgabe: Orgelstimme / Aufführungsversion für Orgel solo, Klavier, Pauken und Schlagzeug
ISMN: M-2057-2657-7

Die Komposition ist unter der Signatur 21.2 Buesi in der Bibliothek erhältlich.
 

Tilman Krämer würdigt Beethoven am 17. Dezember mit einem Livestream Konzert

Bild von Herr Tilman Krämer

Im Rahmen eines Live Stream Konzertes am 17. Dezember, das unter dem Patronat des deutschen Botschafters der Schweiz aus Anlass der Übernahme der Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union (EU) 2020 steht, wird Tilman Krämer das Beethovenjahr mit der Aufführung der letzten drei Klaviersonaten op. 109 - op. 111 würdigen. Er wird mit diesem Konzert den Beethoven-Zyklus des Y. Menuhin Forums Schweiz, der von renommierten Musikern wie u.a. Elisabeth Leonskaja und dem Vogler Quartett geprägt wurde, abschließen. Tilman Krämers Auseinandersetzung mit diesen drei singulären Werken Beethovens fand ein euphorisches Presse-Echo: „Krämer schenkte seinem Publikum eine Stunde der Offenbarungen. Er öffnete Klangstrukturen, leuchtete sie aus, ließ hörbar werden, wie hier Formgebung zu Sinnstiftung wird.“ (Oktober 2020) 

Das Konzert wird am 17. Dezember 2020 um 19:30 Uhr unter folgendem Link zu sehen sein: https://menuhinforum.ch/ticketshop/

 

FreiDay Talks and Tones #1

Videopodcast zum Thema „Klimafreundliches Reisen“ der Initiative „FreiDay“ veröffentlicht

Im vergangenen Semester hat die Initiative „FreiDay“ ihren ersten Videopodcast „Talks and Tones“ zum Thema „Klimafreundliches Reisen“ produziert: In der einstündigen Sendungen finden sich spannende Gespräche, mit Leander Hotaki (Geschäftsführer der Albert-Konzerte), Patrick Allgaier & Gwendolin Weisser (Filmemacher, "Weit.") und Frank Herrmann (Buchautor, "Fairreisen"). Dazu gibt es Musik von Maximilian Soto und dem Kompass Ensemble, Alena Kourychev und der Blockflötenklasse der Hochschule für Musik Freiburg.


FreiDay Talks and Tones #1: Climate friendly traveling

 

FreiDay ist ein offenes, basisdemokratisches Forum, in dem wir uns als Menschen und Mitmenschen begegnen, jenseits unserer gewohnten Rollen als Dozentin oder Student. Dies tun wir jedoch bewusst innerhalb der Hochschule, weil wir dort einen Großteil unserer Lebenszeit verbringen und das Gesamtproblem nicht nur ein individuelles, sondern genauso auch ein institutionelles ist.

Mit FreiDay möchten wir an unserer Hochschule einen Bildungsraum eröffnen, in dem wir konkrete, handlungsbezogene Lösungsansätze sammeln und diskutieren, und einige dieser Lösungsansätze umgehend vor Ort in die Tat umsetzen.

Wer sich dem anschließen möchte, erreicht uns unter freiday.freiburg(at)gmail.com

 

Expertenkreis Aerosole legt Stellungnahme vor

Expertenkreis unter Beteiligung von Prof. Dr. med. Dr. phil. Claudia Spahn und Prof. Dr. med. Bernhard Richter vom Freiburger Institut für Musikermedizin veröffentlicht Empfehlungen zur Verringerung des Risikos einer Infektion mit dem Corona-Virus

In ihrer gemeinsamen Stellungnahme zum luftgetragenen SARS-CoV-2-Infektionsweg haben die Ingenieure, Naturwissenschaftler und Mediziner des „Expertenkreises Aerosole“ am 3. Dezember 2020 deutlich gemacht, dass die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln nur in ihrer Kombination den bestmöglichen Schutz vor einer Infektion bieten.

„Wissenschaftliche Erkenntnisse sind die Grundlage für funktionierende Schutzkonzepte“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Wir müssen die luftgetragene Virusübertragung in Innenräumen bestmöglich verhindern und die Inzidenzzahlen senken.“

Der Expertenkreis appellierte eindrücklich an das richtige Tragen wirksamer Masken sowie an das richtige Lüften. Masken, die schlecht oder falsch sitzen oder wie einlagige Stoffmasken nur unzureichend filtern, hätten keinerlei Eigen- und Fremdschutz, hieß es. Hingegen erfüllt der als OP-Maske bekannten MNS nach DIN 14683 bereits deutlich bessere Anforderungen in Punkto Filtern, bestmöglichen Schutz bieten FFP2-, KN95- oder N95-Halbmasken.

Eine weitere Erkenntnis des Expertenkreises: Stoß- und Querlüften stellen die effizientesten Arten der Fenster-Lüftung dar. Kippen sei nicht Lüften. Die Lüftungsdauer richtet sich nach der Raumgröße, der Anzahl der Fenster und dem Temperaturunterschied zwischen innen und außen.  

Stationäre oder mobile Innenraumluftfilter könnten ein wichtiger Baustein im Schutzkonzept sein, hieß es weiter, vor allem in Räumlichkeiten die durch häufige Personenwechsel gekennzeichnet sind oder in denen richtiges Lüften nicht möglich ist.

Eine Pdf-Datei der Stellungnahme kann auf der Webseite des Landes Baden-Württemberg heruntergeladen werden.

Intonationskurs mit Jörg Scheele

Die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar lädt Jörg Scheele zu einem Intonationskurs in den Fürstensaal ein

Das Fach „Intonation“ hat in Deutschland einen absoluten Seltenheitswert. Es wurde früher nur von Doris Geller (Professorin für Gehörbildung) in Mannheim und Robert Aitken (Professor für Flöte) in Freiburg unterrichtet. Mit Jörg Scheele verfügt die Hochschule für Musik Freiburg über einen der wenigen Experten in diesem Fach.

Nun gab er auf Einladung der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar zusammen mit Johanna Staemmler, Geigerin des Berliner Armida Quartetts, einen Intonations-Kammermusik-Kurs mit Streichern und Bläsern im Fürstensaal der Hochschule.

Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung fördert Musikprojekt der Hochschule für Musik Freiburg

Die „Performative Stadtführung“ der Kooperative MusiklehrerInnenbildung (KoMuF) konnte die Stiftung überzeugen

Mit ihrer Ideeninitiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik“ hat die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung auch in diesem Jahr deutschlandweit nach vorbildlichen Projekten zur Förderung der kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe junger Menschen gesucht. Die zehn ausgewählten Initiativen reichen von Tanz und Theater über eine inklusiv-digitale Musikproduktion bis hin zu einem Projekt zur Sensibilisierung für nonverbale Kommunikation.

Die Musik als verbindende Kraft nutzen, um das Miteinander junger Menschen über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg zu fördern – diesem Auftrag hat sich die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung verschrieben. Mit der Ideeninitiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik“ unterstützt die von Liz Mohn gegründete Stiftung nun bereits zum dreizehnten Mal Projekte für Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Kunst und Literatur. In diesem Jahr fiel die Wahl auf zehn Initiativen, die eine finanzielle Unterstützung von jeweils bis zu 7.500 Euro erhalten. Dazu zählt auch ein bereits früher gefördertes Projekt von Akteuren, die in besonderer Weise die Nachhaltigkeit und Wirkung ihrer Arbeit unter Beweis gestellt haben, und daher nun in den Genuss einer erneuten Unterstützung kommen. Insgesamt beläuft sich die Fördersumme auf 48.950 Euro.

In den ausgewählten Initiativen bekommen junge Menschen unterschiedlicher Herkunft die Chance, kulturelle Teilhabe zu erfahren, Verständnis füreinander aufzubauen und das Miteinander in einer Gemeinschaft zu erleben. Ein Tanzperformance-Projekt beispielsweise thematisiert innere Werte, während ein anderes ein Klang-Hörspiel zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser entwickelt. Manche Initiativen legen einen Schwerpunkt auf die Sprachbildung mittels Musik, andere führen Kinder und Jugendliche an zeitgenössische Musik heran oder beziehen die Familien von Kita-Kindern aktiv in die Projektarbeit ein. Die Kultur- und Musikprojekte werden von Vereinen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, sozialen Trägern und Stiftungen organisiert.

Die Hochschule für Musik Freiburg konnte mit ihrem Projekt „Performative Stadtführung“ überzeugen, einer klanglich-dokumentarischen Inszenierung von Alltagswegen in Freiburg mit Jugendlichen der Sinti und Roma-Community in Freiburg und Studierenden. Das Projekt findet im Rahmen des Teilprojekts 4 (Interkulturalität im Musikunterricht) derKooperative MusiklehrerInnenbildung (KoMuF) statt, die gemeinsam von der Hochschule für Musik Freiburg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg getragen wird.

„Kultur- und Musikprojekte können wichtige Bildungs-, Entwicklungs- und Teilhabemöglichkeiten schaffen, gerade in dieser besonderen Zeit. Durch Einschränkungen oder komplette Schließungen im Freizeit- und Kulturbereich wird der Zugang insbesondere sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu kultureller Bildung noch mehr erschwert. Ich freue mich deshalb sehr, dass sich wieder viele kreative Projekte an unserer Ausschreibung beteiligt haben. Sie alle bieten wunderbare Ideen, wie wir trotz der aktuellen Umstände den Weg für ein besseres Miteinander über Sprachen und kulturelle Grenzen hinweg verfolgen können. Mit der Fördersumme von insgesamt rund 50.000 Euro möchte unsere Stiftung auch einen Anreiz für weitere Initiativen auf diesem Gebiet schaffen, denn davon kann es gar nicht genug geben“, sagt Stifterin Liz Mohn.

Die geförderten Projekte 2020 sind

  • Bühne frei – und Du bist dabei (Duisburg)
  • Dirigieren kann jeder (Berlin)
  • Gemeinsam statt eindam(Trossingen)
  • Klangtüftler (Nordwestuckermark)
  • Mu-sic-experssion (Hamburg)
  • Performative Stadtführung (Freiburg)
  • # Protzen # (Nürnberg)
  • World Wide Water (Hagen)
  • Wundererfinder tanzen Vivaldi (Leipzig)
  • Re:connect (Nachhaltigkeitsantrag, Frankfurt am Main)

Siegerin beim National-Musikwettbewerb in Moskau

Liliia Pechenkina hat das Finale des russischen Nationalen Musikwettbewerbs in Moskau erreicht.

Liliia Pechenkina, Master-Austauschstudentin aus St. Petersburg in der Klasse Dubois/Maierhofer, erreichte beim russischen National-Musikwettbewerb in Moskau (http://www.muzkonkurs.ru) das Finale und wurde dort als Diplomantin mit einem Förderstipendium ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch!

Neue Stipendiatin des FrauenFörderStipendiums

Alena Hartmann wird im Studienjahr 2020/21 eine der neuen Stipendiatinnen des FrauenFörderStipendium sein.

Alena Hartmann, Studentin im Fach Bachelor Kirchenmusik und Bachelor Lehramt Orgel in der Klasse Prof. Maierhofer, wird im Studienjahr 2020/21 das FrauenFörderStipendium zuerkannt. Neben einer monatlichen finanziellen Unterstützung erhalten die ausgewählten Stipendiatinnen professionelle Einzelbetreuung in ihrer Profilbildung und beruflichen Planung.

Wir gratulieren!

Neue CD „Schumann: Dichterliebe“

CD Cover von Dichterliebe
Die neue CD „Schumann: Dichterliebe“ von Julian Prégardien, Éric Le Sage und Sandrine Piau ist erschienen

Dichterliebe / Schumann ; Julian Pregardien, Eric Le Sage, Sandrine Piau
[Paris] : Alpha Classics, Outhere Music France, ℗ 2019
1 CD (66'15) ; 12 cm + 1 Beiheft (45 Seiten)
Autograph version
Aufnahme: SWR Funkstudio Stuttgart, September 2018
Deutsch gesungen; Text des Beihefts Deutsch, Englisch, Französisch; Gesangstexte im Beiheft Deutsch, Englisch, Französisch
Interpreten: "Julian Prégardien, tenor; Éric Le Sage, fortepiano, fortepiano by Julius Blüthner, Leipzig 1856, restored by Christoph Kern; Sandrine Piau, soprano (1,3,4,5)" - Beiheft Seite 6

Die CD ist unter der Signatur CD 6979 in der Bibliothek erhältlich. 

Neue CD „Telemann: Werke für Sopran & Blockflöte“

CD Cover von Telemann
Die neue CD „Telemann: Werke für Sopran & Blockflöte“ von Dorothee Mields, Stefan Temmingh, Daniel Rosin, Doman Marincic und Wiebke Weidanz ist erschienen

Cantatas for soprano & recorder and instrumental works = Kantaten für Sopran & Blockflöte und Instrumentalwerke / Georg Philipp Telemann ; Dorothee Mields, soprano ; Stefan Temmingh, recorder ; Daniel Rosin, baroque cello ; Domen Marinčič, treble & bass viol ; Wiebke Weidanz, harpsichord
[Belgien] : Accent, [2020]
1 CD (59:16) : DDD + Booklet (26 Seiten)
Anmerkungen Recording: 26-28 February 2020 at Himmelfahrtskirche Sendling, Munich (Germany)
Deutsch gesungen. Booklettext englisch, französisch und deutsch. Booklet enthält Libretto, Text deutsch, englisch und französisch.

 

Die CD ist unter der Signatur CD 6976 in der Bibliothek erhältlich. 

Zweiter Band vom Buch „Die Plejades Musicæ des Henricus Baryphonus“

Buch Cover von Die Plejades Musicae des Henricus Baryphonus
Der zweite Band vom Buch „Die Plejades Musicæ des Henricus Baryphonus“ von Moritz Heffter ist erschienen

Hochschulschrift
Die Plejades Musicæ des Henricus Baryphonus : Edition, Übersetzung und Kommentar / Moritz Heffter
Hildesheim ; Zürich ; New York : Georg Olms Verlag, 2020, 2 Bände
Dissertation, Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau, 2020

(Schriften der Hochschule für Musik Freiburg ; 7,1/7,2)

 

 


Der erste Band ist unter der Signatur Sbo 4 Heff 1 in der Bibliothek erhältlich.

Der zweite Band ist unter der Signatur Sbo 4 Heff 2 in der Bibliothek erhältlich.

Neues Buch „Musikunterricht im Modus des Musik-Erfindens“

Buch Cover von Musikunterricht im Modus des Musik-Erfindens
Das neue Buch „Musikunterricht im Modus des Musik-Erfindens“ beinhaltet ein Beitrag von Elisabeth Theisohn und Thade Buchborn


Beitrag:

Moldau oder Waschmaschine? Von kontroversen Aushandlungen zu einer konstruktiven kompositorischen Gruppenarbeit : eine exemplarische Fallanalyse / Elisabeth Theisohn & Thade Buchborn

in:

Musikunterricht im Modus des Musik-Erfindens : Fallanalytische Perspektiven / Ulrike Kranefeld ; Johannes Voit
Münster : Waxmann, 2020
168 Seiten
ISBN 9783830941705


Das Buch ist unter der Signatur Sbh 4026 Musi in der Bibliothek erhältlich.
 

Neues Buch „Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium“

Buch Cover von Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium
Das neue Buch „Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium“ von Henning Bey und Meinrad Walter ist erschienen

Aufsatzsammlung
Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium / Henning Bey / Meinrad Walter
Person: Walter, Meinrad, 1959- [Herausgeber/in]
Veröffentlichung: Stuttgart : Carus-Verlag, [2020]
Stuttgart : Deutsche Bibelgesellschaft, © 2020
(mit 1 CD)
ISBN: 9783899484168


Enthaltener Beitrag:
"Vom Evangelium zum Oratorium" : Biblisch-poetische Erschließung des Librettos / Meinrad Walter. - (2020), S.49-109


Das Buch ist unter der Signatur Sbm 800 Bach/Weih in der Bibliothek erhältlich.

Neue CD „Live in Berlin“

CD Cover von Live in Berlin
Die CD „Live in Berlin“ vom Trio Gaspard ist erschienen

Live in Berlin / Haydn, Zimmermann, Schubert ; Trio Gaspard

Veröffentlichung: Cologne : Avi-Service for music, ℗ 20202 CDs (46:09) (48:37) ; 12 cm + 1 Beiheft (19 Seiten)

Aufnahme: V 2018, Pierre Boulez Saal, Berlin Booklet-Text in deutscher und englischer Sprache

Die CD ist unter der Signatur CD 6974 in der Bibliothek erhältlich.

Neue CD von Nicholas Rimmer

CD Cover von Clementi Piano Music
Die Neue CD „Clementi Piano Music“ von Nicholas Rimmer ist erschienen

Piano music / Clementi ; Nicholas Rimmer, Fortepiano

Veröffentlichung: [Deutschland] : Naxos, ℗ 2020

1 CD (79:14) ; 12 cm + 1 Beiheft

Aufnahme: 27.2.-2.3.2018, Bayerischer Rundfunk, Studio 2, Munich, Deutschland Booklet-Text in englischer Sprache


Die CD ist unter der Signatur CD 6973 in der Bibliothek erhältlich.

Neue Komposition „Dank sagen und ihn ehren“

Cover von Komposition „Dank sagen und ihn ehren“
Die neue Komposition „Dank sagen und ihn ehren“ von Otfried Büsing ist erschienen

Dank sagen und ihn ehren : kleines geistliches Konzert (2020) : für hohe Stimme und Orgelpositiv = Give thanks and honour him / Otfried Büsing , Text: Ludwig Helmbold (1575)

 In der Bibliothek unter der Signatur 2.6 Buesi erhältlich.

Neue Komposition „32 Variationen über ein Thema von Beethoven : für Klavier / for piano“

Cover von „32  Variationen über ein Thema von Beethoven“
Die neue Komposition „32 Variationen über ein Thema von Beethoven : für Klavier / for piano“ von Otfried Büsing ist erschienen

32 Variationen über ein Thema von Beethoven : für Klavier / for piano / Otfried Büsing Brühl : Editiom Gravis, [2020]

Der Teil 1: Nr. 1-16 (1986) ist in der Bibliothek unter der Signatur 4.2 Buesi 1 erhältlich.

Der Teil 2: Nr. 17-32 (1986) ist in der Bibliothek unter der Signatur 4.2 Buesi 2 erhältlich.

Chopins „Barcarolle pour piano“

Cover von Noten „Barcarolle pour piano“
Titelseite von Noten „Barcarolle pour piano“
Chopins „Barcarolle pour piano“ mit Aufführungshinweisen von Hardy Rittner erschienen

Barcarole pour piano : op. 60 / Chopin ; herausgegeben von/edited by Wendelin Bitzan ; Fingersatz und Hinweise zur Aufführungspraxis von/fingering and notes on performance practice by Hardy Rittner. - Urtext. - Bärenreiter, 2020


Die Komposition ist in der Bibliothek unter der Signatur 4.2 Chopi erhältlich.

Finalistin beim Kompositionspreis des Christoph-Delz-Stiftung

Dahae Boo (Klasse Prof. Schöllhorn) ist eine von drei FinalistInnen des Kompositionspreises der Christoph-Delz-Stiftung Basel

Dahae Boo (Kompositionsklasse, Klasse Prof. Schöllhorn) ist eine von drei FinalistInnen des hochdotierten Kompositionspreises der Christoph-Delz-Stiftung Basel (CH). 

Im Rahmen des Preises erhielt sie einen Auftrag für ein neues Werk, das im Dezember 2021 in Zürich durch das Collegium Zürich uraufgeführt werden wird. 


Herzlichen Glückwunsch!

Oliver Shermacher beim D-bü-Wettbewerb

Bild von Oliver Shermacher
Oliver Shermacher schafft es beim D-bü-Wettbewerb für Musikhochschul-Studierende in die Finalrunde

Oliver Shermacher (Klasse Prof. Kilian Herold) vertritt unsere Hochschule beim D-bü-Wettbewerb für Studierende der deutschen Musikhochschulen. Er hat es zusammen mit 7 anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in die Finalrunde geschafft.
Der Wettbewerb wird vom 26. bis 29. November 2020 sowohl in Hamburg als auch in anderen Städten Deutschlands stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie findet der Wettbewerb dezentral und digital statt.

Weitere Informationen gibt es unter:
www.d-bue.de
 

Oliver Shermacher wird eine Sammlung von Solo-Klarinettenmusik spielen, die als modernes Kabarett präsentiert wird. Er hat sich für fünf Werke entschieden, deren Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel von traditionellem Theater mit Neuen Medien liegt.

Unter anderem spielt er das Stück „Star Gazer“ für Solo-Klarinette und Handy-Chor. Jeder Zuhörer erhält eine einzigartige Aufnahme, die er über sein Handy abspielen kann. Dieses Stück wurde von Oliver Shermacher bei seiner engen Freundin Alice Chance in Auftrag gegeben.



Wir von der Hochschule drücken Oliver Shermacher ganz fest die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg!

Studieninfotag 2020 an der Hochschule für Musik Freiburg

Wegen der aktuellen Corona-Lage bietet die Hochschule individuell vereinbarte Studienberatungen an

Am 18. November 2020 findet der Studieninfotag 2020 statt, wegen der aktuellen Corona-Lage landesweit in digitaler Form. Die Hochschule für Musik Freiburg bietet jungen Menschen, die sich für ein Studium an der Musikhochschule interessieren, die Möglichkeit einer individuell vereinbarten Studienberatung an. Wegen einer Softwareumstellung im Studierendenbüro ist eine Terminvereinbarung erst ab dem 23. November 2020 möglich.

Wenn Sie sich für ein Musikstudium interessieren, vereinbaren Sie per E-Mail unter k.schoening(at)mh-freiburg.de einen Termin für Ihre persönliche Studienberatung.

Musizieren im Kammerorchester St. Gallen

Die FAB-Studentin Moë Dierstein (Klasse Prof. Zgraggen) erfolgreich bei Wettbewerb in St.Gallen (Schweiz).

Die FAB-Studentin Moë Dierstein (Klasse Prof. Zgraggen) wird im Mai 2021 als Solistin mit dem Kammerorchester St. Gallen das 4. Violinkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart spielen dürfen. Das Kammerorchester St. Gallen wurde 2011 gegründet und ermöglicht jungen Musikerinnern und Musikern, Erfahrungen im Ensemblespiel zu sammeln. Das Orchester spielt Werke und Trouvaillen von bekannten bis zu weniger bekannten Komponisten und ist dafür bekannt, sehr ungewöhnliche Konzerte aufzuführen.

Wir gratulieren herzlich!

CO2-Messungen an der Hochschule für Musik Freiburg

Bild von einer CO2 Ampel
Die Ergebnisse der CO2-Messungen des Freiburger Instituts für Musikermedizin an der Hochschule für Musik Freiburg liegen nun auch als wissenschaftliche Veröffentlichung in Preprint-Form vor.

Die Ergebnisse der CO2-Messungen des Freiburger Institut für Musikermedizin an der Hochschule für Musik Freiburg liegen nun auch als wissenschaftliche Veröffentlichung in Preprint-Form vor. Es werden die CO2-Messungen aus verschiedenen Unterrichts- und Probensituationen ausgewertet und diskutiert. Zusammenfassend zeigt sich, dass die CO2-Messungen sehr wertvolle Informationen über die Entwicklung der Luftqualität während des Unterrichts und Probens geben und dass daraus individuelle Maßnahmen zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos mit SARS-CoV-2 erarbeitet werden konnten. Aus den Ergebnissen wurden die Empfehlungen für die Unterrichts- und Probendauer, bis eine Lüftung des Raumes notwendig wird, abgeleitet.

Hier ist der Link zum Dokument.

Zwei Studenten haben beim hochschulinternen Wettbewerb gewonnen

Joel Doraci Djata und Tinatin Koberidze haben beim hochschulinternen Wettbewerb für den „Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb“ 2021 im Fach Violine gewonnen

Beim hochschulinternen Wettbewerb für den „Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb“ 2021 haben am 16. Oktober 2020 Joel Doraci Djata und Tinatin Koberidze (beide Klasse Prof. Simone Zgraggen) im Fach Violine gewonnen. Der „Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb“ wird von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) und der Universität der Künste Berlin veranstaltet. Der Wettbewerb findet vom 20. bis 24. Januar 2021 in Berlin statt und beide Studierende werden unsere Hochschule dort repräsentieren.

Regionalkantor an der Schlosskirche Bayreuth

Sebastian Ruf wird Regionalkantor an der Schlosskirche Bayreuth

Sebastian Ruf (Absolvent im Studiengang Konzertexamen Orgel in der Klasse von Prof. David Franke sowie im Masterstudiengang Chorleitung in der Klasse von Prof. Frank Markowitsch) wurde als Regionalkantor an die Schlosskirche Bayreuth berufen. Er tritt die Stelle am 1. Februar 2021 an.

Wir gratulieren herzlich!

Universitätslehrpreises der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für „Gesundheitsförderung und Stimme“

Anna Immerz vom Freiburger Institut für Musikermedizin und Christian Burkhart vom Institut für Erziehungswissenschaft erhalten die Auszeichnung für außerordentliche Leistungen

Die Universität Freiburg vergibt 2020 den Universitätslehrpreis für außerordentliche Leistungen an Anna Immerz vom Freiburger Institut für Musikmedizin und Christian Burkhart vom Institut für Erziehungswissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität für das neue Lehrangebot „Gesundheitsförderung und Stimme“. Das Preisgeld für diese Auszeichnung beträgt 10.000 Euro.

Mit Stress umgehen, die Wirkung der eigenen Stimme kennen und die Gesundheit im Blick behalten, um lange im Wunschberuf tätig sein zu können: Das digitale Lehrangebot „Gesundheitsförderung und Stimme“ richtet sich an angehende Lehrerinnen und Lehrer. Das Freiburger Institut für Musikermedizin der Medizinischen Fakultät und der Musikhochschule Freiburg hat zusammen mit dem Institut für Erziehungswissenschaft für den Studiengang Master of Education an der Universität Freiburg ein Blended-Learning-Format entwickelt, in dem die Studierenden an einem Online-Kurs und anschließenden Workshops teilnehmen. Durch Übungen zur Stimmhygiene und Anregungen zur Selbstreflexion erhalten sie die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen und sich mit den Themen Stressbewältigung und Gesundheitsförderung im Schulalltag auseinanderzusetzen. Dadurch soll der Kurs ihnen helfen, sich auf die Anforderungen des Lehrberufs individuell vorbereiten zu können.

Lied-Campus 2021

Meisterkurse | Workshops | Vorträge | Konzerte

1. bis 4. März 2021
Hochschule für Musik Freiburg

 

Unter dem Motto „Ich fühle luft von anderem planeten“ (Stefan George) werden Gastdozentinnen und Gastdozenten sowie Lehrende der Hochschule für Musik Freiburg in Form von Meisterkursen, Workshops, Vorträgen und Konzerten das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts beleuchten.

Zur Teilnahme aufgerufen sind Sängerinnen und Sänger, Pianistinnen und Pianisten sowie Lied-Duos, die an einer Musikhochschule studieren.

Weitere Informationen zum Programm und zum Anmeldeverfahren werden folgen.

Die Jahresbroschüre 2019/2020 ist erschienen

Die neue Jahresbroschüre der Hochschule kann im Foyer mitgenommen oder auf der Webseite heruntergeladen werden

Am Tag der feierlichen Eröffnung des Akademischen Studienjahres 2020/2021 ist unter dem Titel „Berichte aus dem Akademischen Studienjahr 2019/2020“ die neue Jahresbroschüre der Hochschule für Musik Freiburg erschienen.

Interessierte können die Broschüre als Pdf-Datei herunterladen oder sich kostenlos ein gedrucktes Exemplar im Foyer der Hochschule mitnehmen.

Preisverleihungen an herausragende Studierende

Bild der Preisträger. Von links: Auguste und Ieva Petkūnaitė, Elias Falk und Viola Grömminger

Von links: Auguste und Ieva Petkūnaitė, Elias Falk und Viola Grömminger

Anlässlich der feierlichen Eröffnung des Akademischen Studienjahres 2020/2021 wurden am 19. Oktober 2020 sieben Studierende der Hochschule für Musik Freiburg geehrt

Helmut-Spehl-Preis

Viola Grömminger (Barockvioline) und Kacper Dabrowski (Querflöte) werden mit dem mit 6.000 € dotierten Helmut-Spehl-Preis geehrt. Dieser Preis wird seit 2013 jährlich an Studierende vergeben, die ein Orchesterinstrument studieren.

Viola Grömminger studierte im Anschluss an ihr Schulmusikstudium Barockvioline und beschäftigte sich intensiv mit den historischen Quellen. Sie besticht sowohl mit ihren theoretischen Kenntnissen als auch mit ihrem praktischen Können. Sie erlernte die historischen Haltungen, das kinnfreie Spiel (tiefe Geigenhaltung) und den Untergriff des Bogens.

Kacper Dabrowski ist ein äußert reifer Musiker, der mit klaren historischen Perspektiven interpretiert und sowohl in der alten als auch der zeitgenössischen Musik zu Hause ist. Er ist ein Musiker, der ein lebendiges Verlangen nach Wissen hat und in einer umfassenden Weise an Musik herangeht.

 

Preise der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Musik Freiburg e. V.

Der Bratschist Elias Falk erhält den Nachwuchspreis der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Musik Freiburg e. V.  Er hat nach einem Studium an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung im Wintersemester 2020/2021 sein Bachelor-Studium an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Wolfram Christ aufgenommen. Er war regelmäßig bei den Wettbewerben von Jugend musiziert sehr erfolgreich und hat 2020 im Regionalwettbewerb die Höchstwertung und beim Wochenende der Sonderpreise den Preis der Sparkasse Freiburg für die beste Interpretation eines Werkes einer Komponistin gewonnen.
 

Den Preis der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Musik Freiburg e. V.  für herausragende künstlerische Leistungen im Studiengang Bachelor Musik erhielt das Klavierduo August und Ieva Petkūnaitė. Das Klavierduo ist international bei Wettbewerben und Festivals erfolgreich. 2019 erhielt das Duo beim 21. Internationalen Schubert Wettbewerb für Klavierduos in der Kategorie bis 21 Jahre den 1. Preis, 2020 beim internationalen Wettbewerb „Gianluca Campochiaro“ den ersten Preis in der Kategorie Klavier vierhändig. Mit ihrem zweiten Preis beim Ilmari Hannikainen Piano Chamber Music Competition in Finnland waren sie das bestplatzierte Klavierduo dieses Wettbewerbs. Zudem haben sie 2020 den Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbs "Verfemte Musik" in Schwerin gewonnen.
 

Dr. Derek Remeš erhält den Promotionspreis der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule für Musik Freiburg e. V. für seine 2020 veröffentlichte Arbeit „Thoroughbass, chorale, and fugue – teaching the craft of composition in J. S. Bach’s circle“. Er hat für diese Arbeit bekannte historische Quellen neu interpretiert und gänzlich neue Quellen erschlossen. Inhaltlich beschäftigt sie die Arbeit mit Bachs Kompositionspädagogik im Bezug zur Pädagogik seiner Zeitgenossen. Remeš begann mit seiner Doktorarbeit 2007 an der Hochschule für Musik Freiburg und war parallel Lehrbeauftragter für Musiktheorie, Gehörbildung und Partimento. In dieser Funktion konnte er seine theoretischen Erkenntnisse direkt in seiner praktischen Arbeit umsetzen. Seit 2019 ist er Professor an der Hochschule Luzern.

 

DAAD-Preis

Clara Muñoz del Guayo erhält den DAAD-Preis für herausragende Leistungen ausländischer Studierender.

Clara Muñoz del Guayo beweist in ihrem Studium ein herausragendes soziales Engagement, unter anderem mit ihrem Projekt „Volk per Post“. Dieses Musikprojekt vermittelt den Wert der Interkulturalität und verbindet Musikschülerinnen und Musikschüler über Brieffreundschaften. Sie tauschen Volksmusik aus ihrem Land, ihrer Stadt oder ihrem Ort über Briefe miteinander aus. Das Motte ist dabei: „Mit- und durch-einander wachsen“. Junge Menschen aus Spanien, Ungarn, Portugal, Deutschland, China und Tansania traten in diesem Projekt miteinander in Verbindung. Für Clara Muñoz del Guayo ist es wichtig, Bindungen statt Mauern zu schaffen. Für sie stehen nicht hervorragende Leistungen im Vordergrund, sondern Menschen mit hervorragenden Fähigkeiten, die Verbindungen mit anderen Menschen und Ideen herstellen können.

Der DAAD vergibt den mit 1.000 € dotierten Preis seit mehr als 10 Jahren. Er soll dazu beitragen, ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben. Das soziale Engagement spielt für die Preisvergabe eine wichtige Rolle.