Musikhochschule Freiburg

Warum Forschung an einer Musikhochschule?

Jede musikalisch-künstlerischen Praxis vereint die Dimensionen des Handelns, Reflektierens und Vermittelns. Daher sind an der Hochschule für Musik Freiburg Musik, Vermittlung und Forschung institutionell und interdisziplinär miteinander verknüpft. Dies eröffnet unseren Studierenden eine ganzheitliche musikalische Bildung. In diesem Sinne begreifen wir die Musikhochschule als einen Ort, an dem musiziert, geübt, gelehrt und gelernt aber auch über das Musizieren und Musik in ihren gesellschaftlichen Kontexten nachgedacht wird.

Darüber hinaus verstehen wir die Musikhochschule als lernende Institution, die ihre Ausbildungsinhalte kontinuierlich hinterfragt und an die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für das Musizieren anpasst. Dies kann nur gelingen, wenn praktische Inhalte theoretisch hinterfragt und wissenschaftlich reflektiert werden.

Die Hochschule für Musik Freiburg (HfM) setzt dabei vor allem auf die Kooperation mit Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (ALU) und Pädagogischer Hochschule Freiburg (PH). Bereits seit 2005 besteht das Freiburger Institut für Musikermedizin (FIM), das in Kooperation mit der Universität gegründet wurde. Im Dezember 2014 wurde ein Memorandum of Understanding geschlossen, dass die Zusammenarbeit zwischen HfM und ALU inhaltlich und strukturell verankert. Mit der PH werden Studierende seit Sommersemester 2016 in gemeinsamen Studiengängen unterrichtet.

Alle drei Hochschulen kooperieren im neuen Freiburger Lehr- und Forschungszentrum Musik (FLFM). Das FLFM führt Lehre und Forschung zusammen und ermöglicht neue Fächer- und Wissenschaftskombinationen. Die HfM kann dabei einen zentralen Beitrag zur unmittelbaren Umsetzung von Forschungsergebnissen in Lehre und Musikpraxis leisten.

Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die Forschungsaktivitäten an der Hochschule für Musik Freiburg geben und einzelne Forschungsprojekte vorstellen.