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Projektbeschreibung

An den Musikhochschulen und Opernstudios der Standorte Freiburg, Strasbourg und Basel werden seit vielen Jahren auf international hohem Niveau Studierende ausgebildet, die sich beruflich in Bereiche der Oper orientieren werden: Sänger:innen, Pianist:innen als Korrepetitor:innen und Dirigent:innen. In den zugehörigen Studiengängen und Programmen nehmen – neben dem Gesangs- und Instrumentalunterricht – vor allem die jährlichen Opernproduktionen an den Hochschulen bzw. den ihnen in Kooperation verbundenen Stadt- und Staatstheatern eine zentrale Rolle ein. Gleichzeitig gehören künstlerische und theoretische Nebenfächer zum Curriculum, die auf den künftigen Beruf als Opernsänger:in, Dirigent:in und/oder Korrepetitor:in vorbereiten.

Das Projekt „Opéra TriNational“ nutzt die räumliche und inhaltliche Nähe der beteiligten Städte und Institutionen, um Mehrwert auf verschiedenen Ebenen entstehen zu lassen. Die beteiligten Städte bzw. Hochschulen sollen alternierend Gastgeberinnen von verschiedenen Aktivitäten im Kontext der Opernausbildung sein:

  • Ein Pfeiler von „Opéra TriNational“ sind die Opernproduktionen. Während die Studierenden am gastgebenden Ort eine Oper und ihre Rollen einstudieren und aufführen, werden sie von jeweils einer Gruppe der Studierenden aus den beiden Partnerhochschulen besucht. Diese hospitieren in Proben und Aufführungen. Damit eröffnet sich ein Raum für produktiven Austausch und künstlerische Kritik über die Institutionen- und Landesgrenzen hinaus.
  • Flankiert und vorbereitet werden diese Besuche jeweils von einem Workshop, in dem Lehrende und Opernprofis die inhaltlichen Stärken ihrer jeweiligen Städte und Institutionen für alle Beteiligten in Form von Masterclasses und Gastkursen zur Geltung bringen: Freiburger Hochschullehrer:innen und Theaterleute steuern z.B. Expertise in den Bereichen Stimmphysiologie und Historische Aufführungspraxis bei, Basel bringt seine Stärken in den Bereichen Opernkorrepetition und Dirigieren ein und Colmar bietet eine Vertiefung der Kenntnisse in der Aufführungspraxis von französischem Opernrepertoire.
  • Aus diesen Workshops entstehen darüber hinaus in Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden der beteiligten Hochschulen Konzertprogramme, die nicht nur am Ort des jeweiligen Workshops, sondern jeweils zeitnah auch in den anderen beteiligten Orten aufgeführt werden. Hier haben die beteiligten Sänger:innen die Möglichkeit, die neu erworbenen Kompetenzen und Fertigkeiten auch vor einem fremden Publikum anzuwenden und öffentlich zu präsentieren.
  • Zwei Projekte stehen im Mittelpunkt der trinationalen Zusammenarbeit: ein szenisches Opernkonzert (Frühjahr 2022) und eine große Abschlussproduktion (Frühsommer 2023).
Die deutschen MusikhochschulenDeutsch-Französische Hochschule