SemesterangebotSemesterangebot

Semesterangebot Wintersemester 2018/19

Institut für Neue Musik

Arnold Schönberg: Das Spätwerk

Seminar

Dozent: Schwehr

Start: 15. Oktober 2018

Tag: Montag 11:15:00–12:45:00

Raum: 343

Zielgruppe: Alle Studierenden und Interessierten

Abschluss: Benoteter Leistungsnachweis, Unbenoteter Leistungsnachweis/Teilnahmebestätigung

Drei Kompositionen aus Schönbergs Spätwerk werden uns im Seminar zentral beschäftigen. Das sind: Streichtrio op.45, A survivor from Warsaw op. 46 und Phantasy for violin with piano accompaniment op.47. Dabei wird es, neben der Erarbeitung angemessener Analyseansätze vor allem um die Auseinandersetzung darüber gehen, wie Schönbergs späte Arbeiten sowohl den Bezug auf die europäische Tradition sich erhalten haben, als gleichermaßen auch vieles vorwegzunehmen scheinen, was in der Neuen Musik erst Jahrzehnte später aktuell werden sollte.

Tontechnik I

Seminar

Dozent: Grebtschenko

Start: 10. Oktober 2018

Tag: Mittwoch 10:30:00–12:30:00

Raum: Studio für Filmmusik

Zielgruppe: MA Filmmusik, Interessierte

Abschluss: Unbenoteter Leistungsnachweis/Teilnahmebestätigung

In dieser Übung werden die theoretischen Grundlagen der Tontechnik vermittelt und die Schritte einer Audioproduktion (Aufnahme, Schnitt, Mix und Mastering) in die Praxis umgesetzt.

Idee,Technik, Stil

Seminar

Dozent: Pauset

Start: 14. November 2018

Tag: Mittwoch 18:00:00–20:00:00

Raum: 343

Zielgruppe: Alle Studierenden und Interessierten

Abschluss: Unbenoteter Leistungsnachweis/Teilnahmebestätigung

Mit Blick auf einen fulminanten Text von dem Philosoph Alain Badiou (Dritter Entwurf eines Manifests für den Affirmationismus) wird das Seminar dieses Semesters eine Analyse des Verhältnisses zwischen Idee und Technik, die zugleich das effiziente Resultat der Idee und der Weg ihrer Beibehaltung ist, und des Stils als Erscheinung der Hermeneutik (etwas, daß man als Verbindung zwischen der formellen Logik und der Subjektivität verorten könnte), welche ermöglicht, die naive Aporie der konstituierten Präexistenz des musikalischen Materials zu überwinden.Anstatt starker ästhetischer Affirmationen, wählen viele heutzutage subjektslose performative Gestikulationen oder Dispositionen, die es ermöglichen, Musik zu produzieren, ohne sie wirklich zu komponieren. In diesem Sinne bringt die falsche Bescheidenheit ("weniger ist besser", usw.) denjenigen Argumente, die von inoffensiver – sogar verbrauchter – Art über Kunst im allgemeinen, und Musik im Besonderen, denken. Mehrere musikalische Beispiele werden als Beispiel dienen, darunter: Claus-Steffen Mahnkopf : Medusa für Oboe und Kammerorchester, Hugues Dufourt : Le Philosophe selon Rembrandt für großes Ensemble, Brice Pauset : Der Geograph für großes Orchester mit Soloklavier.

Einführung in die musikalische Akustik

Seminar

Dozent: Grebtschenko

Start: 17. Oktober 2018

Tag: Donnerstag 10:00:00–12:00:00

Raum: 114

Zielgruppe: HF Komposition, HF Gehörbildung, Interessierte

Abschluss: Unbenoteter Leistungsnachweis/Teilnahmebestätigung

In diesem Seminar werden, unter Zuhilfenahme von zahlreichen Hörbeispielen, die theoretischen Grundlagen der Schallausbreitung, Wellenüberlagerung, Psychoakustik, Raumakustik sowie andere für die musikalische Akustik relevanten Themen behandelt.

Zeitgenössigkeit Anton Bruckners

Blockseminar

Dozent: Pauset

Start: 23. November 2018

Tag: Freitag 14:00:00–18:00:00

Raum: 343

Zielgruppe: Alle Studierenden und Interessierten

Abschluss: Unbenoteter Leistungsnachweis/Teilnahmebestätigung

Die Musik Anton Bruckners trifft auf ein wiederbelebtes Interesse, sowohl auf der Seite der Musikwissenschaftler, wie der der Interpreten. In vielerlei Hinsicht stellt seine Musik einen wichtigen Übergang zwischen dem Spätromantismus und der Modernität dar. Sie ist von einer besonderen Aktualität sowohl hinsichtlich der Frage der Spannung zwischen der Identität des musikalischen Materials als auch seiner Transformationen innerhalb des formellen Prozesses. Das Blockseminar besteht aus folgenden vier Sitzungen: 1. Über die unterschiedlichen Fassungen der IV. Sinfonie: Was wird in einer Verbesserung gesucht? Inwiefern teilen ganz unterschiedliche Varianten der erneuerten Sätze eine gemeinsame Funktion? 2. Über metrische und zeitliche Aspekte der VII. Sinfonie: Auf welche Art und Weise tragen die Architektur und der Rhythmus zu einer starken Gesamtflexibilität bei? 3. Über Harmonik und Kontrapunkt der VIII. Sinfonie: Radikalität der Perspektiven zwischen Stufen- und Funktionstheorie, mit Blick auf das Traktat von Simon Sechter (Praktische Generalbaßschule Opus 49). 4. "Was tun ?" Über "Kataster" für 14 Soloinstrumente und großes Orchester von Brice Pauset: eine kompositorische Meditation über den 3. Satz der IX. Sinfonie Anton Bruckners

Live-Elektronik

Übung

Dozent: Grebtschenko

Start: 8. Oktober 2018

Tag: Blockveranstaltung None–None

Raum: 114

Zielgruppe: HF Komposition, Interessierte

Abschluss: Unbenoteter Leistungsnachweis/Teilnahmebestätigung

Übung zur realisierungsbezogenen Erarbeitung von Werken mit Live-Elektronik.

Creative Collaborations

Sonstiges

Dozent: Stene, Schöllhorn

Start: 9. Oktober 2018

Tag: Dienstag 10:00:00–11:30:00

Raum: 38

Zielgruppe: Komponisten und Musiker die an Kollektivarbeit interesse haben

Abschluss: öffentliche Vorstellung

Das Ziel dieses Workshops ist Komponisten und Performer miteinander in Kooperationen zu bringen, bei denen Experimentierprozesse, praktische Beteiligung und Versuche, Ideen- und Erfahrungsaustausch im Vordergrund stehen. Wichtiger als eine fertige Partitur für ein Konzert zu proben ist dabei neues Wissen über die Entwicklung von Werkkonzepten durch praktisch-künstlerisches Experimentieren zu gewinnen. Für die gemeinsamen Ideen können jedes Instrument oder Klangerzeugungsobjekt verwendet werden, solange es möglich ist, diese innerhalb des praktischen Rahmens des Perkussionsstudios/Instituts für neue Musik zu realisieren. Wir ermutigen die Teilnehmer, sich auch für unkonventionelle Instrumente einzusetzen und ihre eigenen Instrumente oder elektronischen Geräte zu den Werkstätten zu bringen.

Komposition und Musiktheorie als kreative Handlungsfelder in der Musikschule

NEUER LEHRAUFTRAG - Seminar

Dozentin: Senker

Start: 08. Oktober 2018

Tag: Freitag 14:00:00–16:00:00

Raum: 343

Zielgruppe: Studierende aller Studiengänge

Abschluss: Teilnahmebestätigung

Ensemble des Instituts für Neue Musik
Ensembleleitung / Einstudierung Neue und neueste Kammermusik

Übung

Dozent: Kiebler

Start: 08. Oktober 2018

Tag: Proben nach Vereinbarung/siehe Probenpläne

Raum: 343, Filmmusikstudio

Zielgruppe: Studierende aller Studiengänge

Abschluss: Leistungsnachweis Kammermusikschein (Neue Musik),
Wahlmodul Neue Musik (praktischer Teil)

Das Institut für Neue Musik veranstaltet regelmäßig Ensemblekonzerte, sei es im
Rahmen der "Junge-Komponisten-Konzerte", im Bereich der elektronischen Musik,
der Filmmusik oder der Kompositionsabschlussexamen, in denen hauptsächlich Werke
von Studierenden der Kompositionsklassen erarbeitet werden.
Daneben werden "Klassiker" des 20. Jahrhunderts oder Werke bedeutender lebender
Komponistinnen und Komponisten einstudiert und aufgeführt, welche längst zum
gängigen Konzertrepertoire gehören und Teil einer umfassenden Ausbildung der
Studierenden sein sollten. Das Kennenlernen neuer Spieltechniken und das
Zusammenwirken der Beteiligten (Erarbeitung der Werke zusammen mit den
Komponierenden) im Sinne einer praxisorientierten Umsetzung innerhalb des Genres
"Neue Ensemble- und Kammermusik" sowie die Erweiterung des ästhetischen
Horizonts sollten es uns ermöglichen, Neue Musik angemessen zu interpretieren und
dabei die "Klassik" auch aus einem anderem Blickwinkel zu betrachten.

Studierende aller Studiengänge sind herzlich eingeladen an den Veranstaltungen
des Instituts für Neue Musik mitzuwirken. Bitte mit Sven Thomas Kiebler
<kiebler-klavier-st(at)online.de> oder Martin Bergande <m.bergande@mh-freiburg.de>
Kontakt aufnehmen.

Probenbetreuung / Coaching Ensembleleitung

Soweit noch Kapazitäten meinerseits vorhanden sind, stehe ich gerne für
Probenbetreuungen und Fragen, die Neue Kammermusik betreffend, zur
Verfügung. Auch Studierende mit Wahlfach "Neue Musik / Neue Kammermusik"
werden hier betreut.

Sprechstunde Sven Kiebler

Montag, 10.00 – 11.00 Uhr, Raum 343/345 oder
nach vorheriger Vereinbarung per Telefon oder Email unter 0761 – 66719 oder
kieblerklavier-st(at)online.de. Die Sprechstunde dient zur Planung der Konzerte mit
den Kompositionsklassen, der Anmeldung und Beratung von Studierenden für
Ensembleprojekte sowie der Schaffung eines Netzwerks. Außerdem liegt
hier das Notenmaterial für die Projekte zur Abholung bereit. 

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