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Willkommen beim Institut für Neue Musik

Herzlich willkommen beim Institut für Neue Musik, das im Jahre 1964 von Wolfgang Fortner gegründet, dann von Klaus Huber ausgebaut und von Mathias Spahlinger weitergeführt wurde. Von 2009 bis Oktober 2017 war Cornelius Schwehr Institutsdirektor. Seit Oktober 2017 leitet Johannes Schöllhorn das Institut für Neue Musik.

Aktuelle Meldungen

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Mit ihrem Werk "Déjà-vu" konnte Yang Song die Orchestermitglieder der Deutschen Radio Philharmonie überzeugen.

Im Anschluss an das Abschlusskonzert der Saarbrücker Komponistenwerkstatt 2019, wählten die Orchestermitglieder der Deutschen Radio Philharmonie Yang Song als Gewinnerin des Théodore-Gouvy-Preises 2019 des Eurodistricts SaarMoselle aus. Die Kompositionsstudentin von Prof. Johannes Schöllhorn konnte sich mit ihrem Stück  "Déjà-vu" gegen die vier weiteren Wettbewerbsteilnehmenden durchsetzen.

Weitere Informationen im Artikel auf der Webseite der Deutschen Radio Philharmonie.

Wir gratulieren!

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Der Leiter des Instituts für Neue Musik plaudert bei Treffpunkt Klassik extra mit Lydia Jeschke über das Komponieren und weitere Themen.

Die ganze Sendung finden Sie in der Mediathek des SWR.

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23. Januar 2019, 15 bis 17 Uhr, Institut für neue Musik, Raum 343

Prof. Dr. Wolfgang Lessing / Clemens K. Thomas

Eine holzschnittartige Bestandsaufnahme: Die künstlerische Ausbildung an deutschen Musikhochschulen legt viel Wert auf technische Perfektion und künstlerische Exzellenz und beschränkt sich im Instrumentalstudium zumeist auf die Reproduktion von historischen Werken. Die (vorgesehene) Rolle der Studierenden ist dabei weniger eine kreativ-schöpferische, als vielmehr eine kunsthandwerklich-technische. Die Interpretation Neuer Musik, genauso wie Komposition oder Improvisation werden als mögliche Spezialisierungen angeboten und laufen unter ferner liefen.

Wolfgang Lessing (Professor für Musikpädagogik) und Clemens K. Thomas (Kompositions-Student) diskutieren über die Möglichkeiten musikalischer Bildung im Hochschulkontext. Dabei wird der Versuch unternommen, einen differenzierteren Blick auf scheinbare Dichotomien (wie Spezialisierung und Interdisziplinarität, Gegenwarts- und Traditionsbezug, Kreativität und Technik) zu werfen.

Denkraum ist eine und offene Gesprächsreihe zu Fragen der Neuen Musik des Instituts für Neue Musik. In loser Folge werden aktuelle Themen der Neuen Musik präsentiert und zur Diskussion gestellt.

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SONG Yang reüssiert in der Saarbrücker Komponistenwerkstatt

SONG Yang, Komponistin der Klasse Prof. Schöllhorn, wurde mit ihrem Stück „Déjá vu“ für die Saarbrücker Komponistenwerkstatt ausgewählt. Ihre Komposition wird am 7. Juni 2019 von der Deutschen Radiophilharmonie unter der Leitung von Manuel Nawri uraufgeführt und im Saarländischen Rundfunk (SR) ausgestrahlt.

Herzlichen Glückwunsch!

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Ioannis Gerhard Paul gewinnt Sonderpreis beim Chopin-Klavier-Wettbewerb der HfMT Köln

Ioannis Gerhard Paul (Klasse Prof. Johannes Schöllhorn) hat beim Chopin-Klavier-Wettbewerb der HfMT Köln gemeinsam mit der Kölner Pianistin Ayane Tachiki den Sonderpreis des Instituts für neue Musik der HfMT Köln für sein neues Werk für Klavier solo erhalten.

Herzlichen Glückwunsch!

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Kompositionsauftrag für SONG Yang

SONG Yang (Studierende im Konzertexamen Klasse Prof. Johannes Schöllhorn) hat im Rahmen des „Gyeonggi Korean Orchestra International Musical Work Contest“ einen Kompositionsauftrag für ein Orchesterwerk erhalten. Ihr Werk „Ripple“ für Guzheng und Orchester wird am 17. November 2018 im Seongnam Arts Center in Gyeonggi (Südkorea) uraufgeführt.

Herzlichen Glückwunsch!

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Am Dienstag, 9. Oktober, präsentiert die Kompositionsstudentin des Instituts für Neue Musik zum Abschluss des FrauenFörderStipendiums der Musikhochschule Freiburgihr Werk *in für Ensemble

„Begreifst du denn nicht, daß Neusprech nur ein Ziel hat, nämlich den Gedankenspielraum einzuengen? Zu guter Letzt werden wir Gedankendelikte buchstäblich unmöglich machen, weil es keine Wörter mehr geben wird um sie auszudrücken. Jeder Begriff, der jemals benötigt werden könnte, wird durch exakt ein Wort ausgedrückt sein, dessen Bedeutung streng definiert ist und dessen sämtliche Nebenbedeutungen eliminiert und vergessen sind.“ (George Orwell 1984, 1949)

„Es zeigte sich, dass Männer wie Frauen nach dem Lesen von Texten mit generischem Maskulinum seltener Frauen gedanklich repräsentierten, Frauen also tatsächlich nicht mitgedacht wurden. Dies änderte sich bei der Verwendung verschiedener feministischer Varianten [...].“ (Anna Sieben, Julia Scholz (Queer-)Feministische Psychologien. Eine Einführung, 2012)

So leitet Meike Senker, die im Masterstudiengang Komposition bei Prof. Johannes Schöllhorn studiert, die Reflexion zu ihrem Werk  *in  (2017) ein. Sie spricht weiter:  … … … …  In der Komposition  *in  habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie man zu einem feministischen Thema komponieren kann. Ziel war es ein Stück zu schreiben, das sich als politisches Statement verstehen lässt, ohne jedoch von der eigentlichen Musik abzulenken. 

In den beiden vorangestellten Zitaten geht es um Sprache, die eine Wirklichkeit konstruiert. Statt Sprache verwende ich in meiner Komposition für ´Ensemble ohne Stimme´ inner- und außermusikalische Symbolik. Neben ihrer außermusikalischen Bedeutung tritt dieser Gebrauch von Symbolik in ein Spannungsverhältnis zur Musik. Der Einsatz von (nicht nur) musikalischen Symbolen lässt sich also gleichsam politisch denken: so wie Sprache eine Wirklichkeit konstruiert, werden die kompositorisch tragenden Symbole als im geschichtlichen Verlauf gewachsene Zuordnungen zum ideologischen Konstrukt. 

Das Stück ist als Auftragskomposition für das Essener Ensemble S201 entstanden und wurde im Rahmen des Open-Festivals im Februar dieses Jahres sowie beim Konzert „Junge Komponisten“ am 3.07.2018 aufgeführt. Das Ensemble zeichnet sich neben der außergewöhnlichen Besetzung durch eine Spezialisierung auf Improvisation und zeitgenössische Musik aus, die oft über das im Konzert gewöhnlich-zu-hörende Instrumentalspiel hinausgeht. 

Konzert am Dienstag, 9. Oktober, 20.00 Uhr

Lecture Recital zum Abschluss des Frauenförderstipendiums
der Hochschule für Musik Freiburg
Kammermusiksaal

MEIKE SENKER

*in  für Ensemble (2017)

mit dem Ensemble S201: Dimitry Stavrianidi, Flöte | Tamon Yashima, Englishhorn | Hyunjung Kim, Bassklarinette | Robert Wheatley, Cello | Filip Erakovic, Akkordeon | Itxaso Etxeberria, Klavier | Emanuel Wittersheim, E-Bass

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Der Komponist und Leiter des Instituts für Neue Musik präsentiert Werke aus den Jahren 1995 bis 2017

… ob es etwas wie „Neue Musik“ gibt?
„Ich denke nicht daran. […] Ich mache Musik: das Neugierig-Sein, das Entdecken, das Staunen, das Sich-selbst-überraschen-können, das Wagnis, das Auf-die-Klänge-warten-können, das Verstört-werden, das Auf-verrückte-Weise-genießen, das Etwas-bauen, das Denken-als-hohes-Vergnügen […] und ganz vieles mehr - das möchte ich nie missen.“ (Johannes Schöllhorn)
 
Mit Beginn des Wintersemesters 2017/2018 startete Johannes Schöllhorn seine Tätigkeit als  Kompositionsprofessor an der Musikhochschule Freiburg und übernahm zeitgleich die  Leitung des Instituts für Neue Musik. Am 13. Juli spannt er den Bogen über mehr als zwei Jahrzehnte seiner künstlerischen Arbeit: In seinem Antrittskonzert werden signifikante Kompositionen einzelner Schaffensperioden zu hören sein, interpretiert von Gastsolisten und dem Ensemble Aventure sowie Lehrenden und  Studierenden der Freiburger  Musikhochschule.

 

TERMIN

Freitag, 13. Juli 2018 um 19.30 Uhr
im Wolfgang-Hoffmann-Saal der Musikhochschule Freiburg
JOHANNES SCHÖLLHORN – ANTRITTSKONZERT

PROGRAMM
Werke von Johannes
Schöllhorn conductus (2010) für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier | a-self-same-song (2010) Version für Bassklarinette | reprise (2017) für Akkordeon | Damenstimmen (1995) für Sprecher(in) und Klavier | grisaille (2013) für Violoncello | canon per augmentationem in contrario motu (aus: Anamorphoses 2001-2010) für Klavier | red and blue (1999) für 6 Schlagzeuger

Shizuyo Oka Bassklarinette (ensemble recherche) | Ensemble Aventure | Séverine Ballon Violoncello | Katharina Kegler Klavier | Teodoro Anzellotti Akkordeon | Alfonso Gomez Klavier | Schlagzeugensemble der Hochschule für Musik | Studio für Elektronische Musik des Instituts für Neue Musik | Johannes Schöllhorn

Eintritt frei

WEITERE INFORMATIONEN
- Johannes Schöllhorn
- Institut für neue Musik der Hochschule für Musik Freiburg 

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Am Samstag, 7. Juli, spricht der Komponist über sein Werk „Es geht besser besser“. Aufführung am Vorabend durch das Ensemble Aventure

„Hannes Seidl hat ein feines Gespür für den alltäglichen Irrsinn, den wir Normalität nennen“, schreibt Bernd Leukert: „Der musikalischen Warenwelt, die als klingende Bedarfsartikel, als allgegenwärtige Klangkulisse oder primitive Werbeträger angeboten wird, begegnet er, indem er sich damit auseinandersetzt, mit gewitzter Antithese. Mit unbändiger Lust an der Groteske, vor allem aber am klugen Komponieren, treibt er mit uns Hörern sein bissig-fröhliches Spiel.”

Der 1977 geborene Komponist arbeitet betont selbst- und gesellschaftskritisch: Er untersucht grundlegende Bedingungen alltäglichen Handelns und analysiert scharfsinnig die soziale Funktion von Musik in der Gesellschaft. Buchstäblich jedes Lebenselement, kann Material, kann Gegenstand ästhetischer Betrachtung und Formung werden. Mittels eines breitgefächerten Spektrums künstlerischer Strategien schärft er die Wahrnehmung für vernachlässigte (akustische) Realitäten, lenkt so den Brennpunkt der Aufmerksamkeit auf das je aktuelle Sujet.

 

 

Gastsemiar am
Samstag, 7. Juli 2018, 10 bis 12 Uhr

in Raum 343 der Musikhochschule Freiburg
Hannes Seidl zur Uraufführung seines Werks „Es geht besser besser“
für das Ensemble Aventure

 

Konzert am
Freitag, 6. Juli 2018 um 20.00 Uhr
in der Elisabeth-Schneider-Stiftung
mit dem Ensemble Aventure

 

Weitere Informationen
- Hannes Seidl
- Ensemble Aventure

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Am 25. Juni, im Gastkurs des Instituts für Neue Musik, reflektieren sie ihre neuesten Kompositionen.

Für den Vormittag des 25. JUNI 2018 hat Prof. J. Schöllhorn (Institutsleitung) die Komponistin Georgia Koumará und ihre Kollegen Matthias Krüger und Sergej Maingardt zu einem gemeinsamen Seminar eingeladen. Anlass ist das Konzert im Humboldtsaal des Freiburger Hofs an selbigem Abend. Hierfür hatte das Ensemble Inverspace ein Konzept entworfen, das sie „Flickering Shades II“ nennen. Die Begriffe „Flimmern“ und „Schattierung“ - so schreiben sie – „erzeugen zunächst starke Assoziationen zu visuellen Künsten oder zu Erscheinungen, denen das Auge im Alltag ausgesetzt wird. Die zweite Auflage von Flickering Shades möchte diese Eindrücke in ein auditives Erlebnis transformieren und setzt dabei auf die Weiterentwicklung der kammermusikalischen Verflechtung elektronischer und akustischer Instrumente.“ Diese Idee, herangetragen an Koumará, Krüger und Maingardt, faszinierte. Alle drei stellten sich dem Thema, sezierten es aus kompositorischer Sicht und experimentierten mit seinen Variablen. So entstanden drei neue, künstlerisch sehr individuell gefärbte Werke für das Ensemble.

 

GASTKURS am
25. JUNI 2018, 14.00 – 16.00 Uhr
in Raum 343 der Musikhochschule Freiburg
MAINGARDT | KOUMARÁ | KRÜGER
Sergej Maingardt, Georgia Koumará und Matthias Krüger
(Köln) zu ihren Uraufführungen durch das Ensemble
Inverspace am Abend des 25. JUNI 2018 um 20.00 Uhr im Freiburger Hof

 

WEITERE INFORMATIONEN
- Georgia Koumará
- Matthias Krüger
- Sergej Maingardt
- Ensemble Inverspace 

Institut für neue Musik
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