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Willkommen beim Institut für Neue Musik

Herzlich willkommen beim Institut für Neue Musik, das im Jahre 1964 von Wolfgang Fortner gegründet, dann von Klaus Huber ausgebaut und von Mathias Spahlinger weitergeführt wurde. Von 2009 bis Oktober 2017 war Cornelius Schwehr Institutsdirektor. Seit Oktober 2017 leitet Johannes Schöllhorn das Institut für Neue Musik.

Aktuelle Meldungen

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Performance beim 11. Internationalen Waldkircher Orgelfest am 27.-29. Juni 2014

Prof. Cornelius Schwehr beim Stanzen der Lochstreifen-Kartons einer Drehorgel

Die Kompositionsklassen der Hochschule für Musik Freiburg entdecken die Drehorgel als Instrument für eigene Arbeiten: Derzeit schreiben sie an Werken für Drehorgel solo, Drehorgel mit Instrumentalensemble oder Drehorgel multimedial.

Das Ergebnis wird eine „komponierte Performance“ sein, die im Rahmen des 11. Intern. Waldkircher Orgelfests am 27.-29. Juni 2014 am Samstag und Sonntag in der Werkstatt des Drehorgelbauers Achim Schneider mehrmals täglich zu hören sein wird.

Der Waldkircher Orgelbauer Schneider stellt den Studierenden für dieses Projekt Wissen und Material zur Verfügung. Er erläutert die technischen Möglichkeiten einer Drehorgel, führt in das Stanzen des Kartons ein und sensibilisiert die jungen Komponierenden für die spezifischen musikalischen Herausforderungen an das Arrangieren. So ist dynamisches Spiel auf diesem mechanischen Instrument nur sehr eingeschränkt möglich. Phrasierung und Agogik liegen also nicht beim Interpreten, sondern werden als minimale Tondauervarianten mitkomponiert und in die Kartons eingestanzt. Andererseits lockt das Spiel mit den Möglichkeiten der mechanischen Virtuosität, die die Fingerfertigkeit menschlicher Instrumentalisten weit überschreitet.

11. Internationales Waldkircher Orgelfest 2014
Von Freitag, den 27. Juni, bis Sonntag, den 29. Juni 2014, richtet die Stadt Waldkirch zusammen mit vielen Beteiligten das 11. Internationale Waldkircher Orgelfest aus. Partnerland ist die Schweiz, Fachthema die Firma Gebrüder Bruder, die dieses Jahr 150 Jahre alt geworden wäre. Die schweizerischen Künstler und Künstlerinnen werden dem Fest ein besonderes Flair verleihen, Fachleute wird ein ein anspruchsvolles Thema geboten, das in Vorträgen und Fachgesprächen vertieft werden kann.
Mehr als 120 große und kleine Orgeln aus dem In- und Ausland werden an den drei Festtagen in Waldkirch den Ton angeben und die Innenstadt in eine große Freilichtbühne verwandeln. Meisterstücke der Orgelbaukunst wie Dreh-, Konzert- und Jahrmarktorgeln, Orchestrien und Kirchenorgeln werden die Zuhörer auf den Straßen der Stadt mit nostalgischer Atmosphäre verzaubern: Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Führungen, offene Orgelbauwerkstätten, Museumshock, Moritaten- und Bänkelsänger, Verlosung einer Handdrehorgel, nostalgische Kirmes sowie weitere Attraktionen werden die Besucher in eine andere Zeit entführen, gleichzeitig aber auch den Bogen zur Gegenwart spannen und vor allem die breite Palette der Orgelbaukunst zeigen. Zum Waldkircher Orgelfest reisen aktive Orgelspieler nicht nur aus dem benachbarten Ausland an, sondern auch aus Japan, USA, Belgien, Chile, Luxemburg und Großbritannien.

Mehr zum Thema
Achim Schneider: Orgelbau und Kuriositäten
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11. Internationales Waldkircher Orgelfest 2014

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Gastseminar am 28.-30. April mit preisgekröntem Autor, Kameramann und Regisseur im Studio für Filmmusik

Der preisgekrönte Berliner Autor, Kameramann und Regisseur Johann Feindt kommt nach Freiburg, um im Rahmen eines Gastseminars (28.-30. April) an unserer Musikhochschule über seine Arbeit zu berichten. Für die Studierenden der Filmmusikklasse Prof. Cornelius Schwehr ist der filmische Blickwinkel für ihre kompositorische Arbeit essentiell.

Im Oktober reisen Studierende dann nach Berlin um sich dort in Zusammenarbeit mit Johann Feindt an dem Projekt  "Schwindel der Wirklichkeit" der Akademie der Künste zu beteiligen.

Zur Person: Johann Feindt
Johann Feindt wurde 1951 in Hamburg geboren. Nach seinem Medizinstudium lernte er von 1976-1980 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Seit 1979 ist er als freier Autor, Kameramann und Regisseur tätig, Mitglied der Sektion Film- und Medienkunst an der Akademie der Künste, Berlin. Unter seiner Regie entstanden preisgekrönte Filme wie "Der Versuch zu leben", der 1984 mit dem Bundesfilmpreis 1984 ausgezeichnet wurde.
Als Virtuose der Kamera arbeitet er sowohl als Dokumentarist wie für bedeutende fiktionale Produktionen, darunter immer wieder auch Krimis wie "Schimanski" oder "Polizeiruf 110". "Joe Polowski - Ein amerikanischer Träumer" (1986), "Viehjud Levi" (1998) und "Mein Vater" (2002) sind drei seiner bekanntesten Werke. Für die Dokumentation „Reporter vermisst“ erhielt er 2004 den Grimme-Preis. 2004 erschien der Film „Weiße Raben - Alptraum Tschetschenien2, 2010 „Wiegenlieder“ beide in Co-Regie mit Tamara Trampe. Zur Zeit lebt und arbeitet Feindt in Berlin.

Seminar-Hinweis
Im Sommersemester 2014 wird der Freiburger Filmmusikprofessor Cornelius Schwehr dem Thema „Schwindel der Wirklichkeit. Die Welt als Bild“ ein Seminar widmen. Kaum eine Frage ist in den Künsten so systematisch verhandelt worden wie die nach der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit. Vor allem durch die Entwicklung neuer Medien und den interaktiven Möglichkeiten der digitalen Welt wurde die Rolle von Bild, Text und Musik in Bezug auf Wahrheit, Identität und Realität radikal verändert. Die Übung wird sich dieser Problematik von der Seite des Zusammenhangs von Bild und Ton(!), von Sehen und Hören nähern, um Fragen zu stellen danach, auf welche Weisen Wirklichkeit erzeugt oder auch erschwindelt werden kann.
Seminarankündigung im Vorlesungsverzeichnis (S. 59)

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Grimme-Preisträger Johann Feindt
Filmportrait "Wiegenlieder" von Johann Feindt auf der Webseite der Berlinale
Deutsche Filmpreis- Nominierung "Der schwarze Kasten" von Johann Feindt

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Kompositionsarbeiten haben begonnen. Aufnahmen im Studio für Filmmusik ab März 2014.

Bildquelle: ARTE / Deutsches Filminstitut

Nach der aufwändigen 4K-Restaurierung des Stummfilm-Klassikers "Das Cabinet des Dr. Caligari" von Robert Wiene wird der Film im Mai 2014 auf Blue Ray-DVD erscheinen. ZDF/ARTE (über die Produktionsgesellschaft 2eleven) und Murnau-Stiftung Wiesbaden haben unsere Hochschule für Musik beauftragt, hierfür die Filmmusik zu komponieren und zu produzieren.

Prof. Cornelius Schwehr und seine Filmmusikklasse komponieren derzeit die umfangreich instrumentierte Filmmusik. Die Einspielung im hochschuleigenen Studio für Filmmusik erfolgt bereits ab März.

Noch bis zum 19. Februar ist das Meisterwerk des expressionistischen Films in der Mediathek von ARTE zu sehen, dort allerdings mit der Orgelmusik von John Zorn, die der New Yorker Künstler anlässlich der Uraufführung des Werkes in Berlin komponiert und eingespielt hat.

Im Gegensatz zu John Zorns Orgelwerk wird die Freiburger Filmmusik-Komposition umfangreicher in der Instrumentierung werden: So kommen Klarinette, Trompete, Posaune, Klavier, Geige, Cello, Kontrabass und Schlagzeug sowie eine Drehorgel aus Waldkirch zu Einsatz - gespielt von Studierenden der Freiburger Musikhochschule.

Nach der Sportdokumentation "Das weiße Stadion", die bereits am 4. Februar auf ARTE gezeigt wurde, ist "Caligari" die zweite wichtige Stummfilm-Musikproduktion für die Freiburger Filmmusik-Studierenden.

Mehr zum Thema
Caligari bis 19.2.2014 in der Mediathek auf ARTE
"Freiburger Musikstudenten vertonen Stummfilmdokumentation", BZ 01.02.2014

Terminhinweis
18. Februar, 20 Uhr
Kinoabend: Film-Livemusik mit Werken junger Komponisten der Freiburger Musikhochschule
im E-Werk Freiburg

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Filmmusikstudierende vertonten Filmdokumentation der Olympischen Winterspiele 1928

Filmmusikstudierende der Hochschule für Musik Freiburg können auf eine weitere wichtige Referenz verweisen. Für den restaurierten Sportfilm „Das weiße Stadion“ haben sie soeben die Stummfilmdokumentation der Olympischen Winterspiele 1928 in St. Moritz vertont.

"Das weiße Stadion" ist die erste filmische Dokumentation der Olympischen Winterspiele überhaupt. Arnold Fanck schuf hier einen formal hochinteressanten Sportfilm schuf. Der Meilenstein des internationalen Sportfilms war lange Zeit kaum zu sehen, da man nur von Material in Moskau (und später im Filmmuseum München) wusste. Das IOC hat mit großem Aufwand weltweit recherchiert und 2012 eine exzellente Digitalrestaurierung auf Grundlage von Archivkopien vorgelegt, die aus Moskau, Berlin, München und Lausanne kamen.

Die neue Filmmusik für "Das Weiße Stadion" entstand jetzt an der Hochschule für Musik in Freiburg unter der Leitung von Prof. Cornelius Schwehr. Es ist eine Komposition für sechs Instrumente: Klarinette, Horn, Percussion, Klavier, Cello und Bass. Die Musik unterstützt die Montage und führt die formalen Experimente von Arnold Fanck auf musikalischer Ebene fort. In diesem freien Spiel von Musik und Bildern wird wieder einmal bewusst, dass sich der Stummfilm nicht mit einer bloßen Reproduktion des Sichtbaren aufgehalten hat, sondern dass es ihm immer auch um eine gesteigerte Wahrnehmung der Wirklichkeit ging, die hier ihre Resonanz in einer präzis durchkomponierten Musik findet.

Für 2015 sind verschiedene Live-Versionen der neu komponierten Sportfilmmusik in Planung. Darunter die Schweizer Erstaufführung beim Festival „Alpentöne“.

Programmhinweis: "Das Weiße Stadion" auf ARTE/ZDF
3. Februar 2014, 0.05 Uhr:
Erstausstrahlung, 87 Min.
Schweiz, 1928, ARTE/ZDF

Regie:
Arnold Fanck, Othmar Gurtner
Kamera:
Sepp Allgeier, Hans Schneeberger, Albert Benitz, Richard Angst
Komponisten:
Pablo Beltrám, Carlos Cárdenas, Stephan Dick, Vasiliki Kourti-Papamoustou, Seongmin Lee, Christian Mejía
Musik:
Hochschule für Musik Freiburg, Filmmusikklasse Cornelius Schwehr
Schnitt:
Arnold Fank, Walther Ruttmann
Produktion:
Olympia-Film A.G. Zürich, Studio für Filmmusik der Hochschule für Musik Freiburg Restaurierung:
Olympisches Komitee, Robert Jaquier, Adrian Wood

Mehr zum Thema
"Das weiße Stadion" auf ARTE
"Freiburger Musikstudenten vertonen Stummfilmdokumentation", BZ 01.02.2014

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Carlo Phillip Thomsen komponiert Musik für Sonderfolge der bekannten Fernsehserie.

Carlo Phillip Thomsen (Mitte) im Studio für Filmmusik der Hochschule für Musik Freiburg. Foto: BZ, Thomas Kunz

Derzeit laufen die Arbeiten an einer Sonderfolge der bekannten deutschen Fernsehserie "Lindenstraße".

Bei dieser Sonderfolge arbeitet der WDR mit der Internationalen Filmschule ifs Köln sowie der Hochschule für Musik Freiburg zusammen. Der Freiburger Fimmusik-Student Carlo Philipp Thomsen komponierte die Filmmusik, wobei die Instrumentalmusiken von Dana Barak, Julia Bewer und Antoine Billet eingespielt wurden.

Der voraussichtliche Sendetermin für die Sonderausgabe ist im August 2013.

Mehr zum Thema
Studio für Filmmusik der Hochschule für Musik Freiburg
Webseite Lindenstraße
Webseite Internationale Filmschule ifs Köln
BZ-Bericht vom 09.03.2012 über den Master-Studiengang Filmmusik

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Premiere Anfang November in Los Angeles

Im Rahmen der Summer School 2010/11 ist der Film »People on Sunday« entstanden, zu dem Minkyu Kim die Filmmusik schrieb.

Mehr zum Thema:
Webseite zum Filmprojekt "Peoples on Sunday 2010"

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Praxiserfahrung im neuen Masterstudiengang Filmmusik (Prof. Cornelius Schwehr) durch Kooperation mit der Internationalen Filmschule (ifs) in Köln ...

Praxiserfahrung im neuen Masterstudiengang Filmmusik eröffnet die Kooperation mit der Internationalen Filmschule (ifs) in Köln. Studierende der Klasse Prof. Cornelius Schwehr an der Freiburger Musikhochschule erarbeiten Tonspuren für Kurzfilmprojekte von Studierenden der Regieklasse Prof. Hans Erich Viet in Köln.

 

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