Studio für FilmmusikStudio für Filmmusik

Studio für Filmmusik

Der Masterstudiengang »Filmmusik« richtet sich an Musikstudierende, die ihr kompositorisches Können im Filmmetier einsetzen, erweitern und vertiefen möchten. Im Rahmen des Studiengangs wird den Studierenden ein intensiver Diskurs mit Filmschaffenden geboten.

Dabei kooperiert(e) die Hochschule für Musik Freiburg mit mehreren Institutionen, z.B. mit der Internationalen Filmschule Köln (ifs), der  Kölner Hochschule für Medien (KHM) und der Filmakademie Baden-Württemberg. Studierende der Musik und des Filmfachs können sich auf diese Weise austauschen und am Beispiel gemeinsamer Projekte ihr jeweiliges Metier kennenlernen.

Mittelfristig soll auch die Film schaffende Wirtschaft im Rahmen von Produktionen auf unser großes Potenzial an Komponisten, Instrumentalisten auf die Infrastruktur zugreifen können.

Das Studio für Filmmusik, mit Aufnahmeräumen und hochwertigen Schnittplätzen, wurde im Dezember 2011 in Betrieb genommen.

Nachrichten

Schließen

Gastseminar mit dem bekannten Filmtonmeister im Freiburger Studio für Filmmusik (7.-9. Juli 2015)

Der bekannte Filmtonmeister André Zacher kommt vom 7. bis 9. nach Freiburg, um an drei Tagen einen Workshop zum Thema „Tonpostproduktion beim Kinofilm“ anzubieten.

Als Lehrangebot für die Studierenden der Filmmusikklasse Prof. Cornelius Schwehr wird Zacher dabei den Bezug zur Praxis akzentuieren. Der weltgereiste O-Tonmeister, Sounddesigner und Mischtonmeister für Spiel- und Dokumentarfilm besitzt ein komplettes Equipment für Originaltonaufnahmen und betreibt ein eigenes Studio. Für den aktuellen Seminarschwerpunkt installiert er gemeinsam mit dem Freiburger Filmstudio die technisch notwendige Umgebung vor Ort. So ist es ihm möglich, anhand konkreter Beispiele einen detaillierten Einblick in diese komplexe Arbeit zu geben. Alle Arbeitsschritte der Tonpostproduktion sollen erfahrbar werden – vom Dialogschnitt über das Sounddesign bis hin zur Surround-Mischung beim Kinofilm.

Mehr zum Thema
Webseite André Zacher

Schließen

Ganztägiger Workshop der Filmmusikklasse zusammen mit Studierenden der Spielfilmregie


Am Samstag, den 30. Mai reisen Studierende der Filmklasse Didi Danquart (Professor für Spielfilmregie an der Kunsthochschule für Medien Köln) zu einem Austauschseminar nach Freiburg. Vornehmlich an eigenen Regieübungen besprechen die Studierenden aus Film und Komposition gemeinsam die konstituierenden Elemente eines gelungenen Zusammentretens von Bild und Ton.

Basisaspekte des filmischen Blickwinkels werden reflektiert und diskutiert und so der Blick auf die Funktion und Wirkung der Musik im Film geschärft.

Bereits seit Gründung des neuen Freiburger Studiengangs Filmmusik im Jahr 2009 bestehen Kooperationen zu verschiedenen Filmschulen. Aktuell sind Produktionen mit jungen Filmemacherinnen und Filmemachern aus Ludwigsburg, Köln und Freiburg in Arbeit.

Mehr zum Thema
Kunsthochschule für Medien Köln
Didi Danquart

Schließen

Studierende der Klasse Prof. Schwehr komponieren zu Aquarellserien der Malerin Gabriela Stellino.

Aquarell von Gebriela Stellino

In der Reihe »KlangBild« präsentieren am 2. Dezember 2014 um 19.30 Uhr im E-Werk Freiburg die Künstlerin Gabriela Stellino und die Studierenden der Kompositionsklasse Prof. Schwehr, Vasiliki Kourti-Papamoustou und Andru Matuschka, das Gemeinschaftsprojekt »Sequenzen«.

Abstrahierende Skizzen der gleichen Landschaft, Tag für Tag, viele Tage lang sind das Ausgangsmaterial für das Projekt. Die im Aquarell „eingefrorenen“ Augenblicke werden digitalisiert und überblendet. Ähnlich einer alten Trickfilmtechnik verschmelzen so die Bildfolgen zu leicht bewegten Sequenzen und faszinieren mit fast unmerklichen Wandlungen.

Andru Matuschka und Vasiliki Kourti-Papamoustou sensibilisierten ihre Sinne für das subtile „Bildgeschehen“. Unkalkulierte, punktuelle Anreize gaben Impulse für die Musik, die gerade nicht ab- oder nachbilden will. Vielmehr spielen die Tonspuren mit den Erwartungen an eine Interaktion zwischen Bild und Ton – sanft, verschmitzt, überraschend.  

Weitere Informationen
Webseite Gabriela Stellino
E-Werk Freiburg

Schließen

Filmprojekt mit Musik von Vasili Kourti-Papamoustou in Waldkirch ausgezeichnet

Das Filmprojekt "Nachtschwärmer" mit Musik der Freiburger Filmmusik-Studentin Vasiliki Kourti-Papamoustou (Klasse Prof. Cornelius Schwehr, Foto) hat jetzt den Bürgerpreis Freiburg Nördlicher Breisgau 2014 verliehen bekommen.   

Es ist bereits der zweite Film der Jugendgruppe des Waldkircher Theatervereins, der nach zweijähriger Vorbereitungszeit fertiggestellt wurde. Nun ist er als DVD im lokalen Handel erhältlich. Ziel war es, Jugendliche der Schule für Sehbehinderte Waldkirch und des Theater Waldkirch zusammenzubringen: von der Entwicklung der Filmgeschichte über die schauspielerische Leistung bis hin zu allen Details der technischen Produktion wurde „inklusiv“ gearbeitet.

Die Initiative »für mich, für uns, für freiburg nördlicher breisgau« wählte die  
Projektarbeit für den Film „Nachtschwärmer“ in der Kategorie U21 als eine von acht Preisträgern. Mit dem Gesamtpreis von 8.000 Euro, der zu gleichen Teilen an die acht Gewinner geht, ehrt die Initiative bürgerschaftliches Engagement für Vielfalt und Miteinander in der Gesellschaft.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen
Badische Zeitung zum Film „Nachtschwärmer“
Regiotrends zur Preisverleihung

Schließen

Freiburger Filmmusikstudierende für Projekt der Akademie der Künste in Berlin engagiert

Für das Projekt »Schwindel der Wirklichkeit« an der Akademie der Künste Berlin wurde jetzt die Filmmusikklasse Prof. Cornelius Schwehr engagiert.
Vom 1. bis 5. Oktober werden sich die Freiburger Studierenden dem Thema widmen. Unter Betrachtung des Verhältnisses von Hören und Sehen stellen sie Fragen wie: „Was ist wirklich?“, „Wie steht ästhetisches Produzieren und gesellschaftliches Sein zueinander?“, „Wie beeinflussen künstlerische Strategien und Arbeitsweisen die Wahrnehmung des Betrachters?“  

Kaum eine Frage ist in den Künsten so systematisch verhandelt worden wie die nach der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit. Insbesondere durch die neuen Medien und interaktiven Möglichkeiten der digitalen Welt wurde die Rolle von Bild, Text und Musik in Bezug auf Wahrheit, Identität und Realität in den vergangenen Jahren radikal verändert.

Seit November 2013 stellt sich die Akademie der Künste in Berlin nun dieser Frage - im Rahmen von Gesprächen, Vorträgen, Performances, Konzerten, Workshops und einer Ausstellung, die vom 16. September bis zum 14. Dezember zu sehen sein wird.
Im Herbst wird die Frage von der Freiburger Filmmusikklasse fachspezifisch aufgegriffen, die ein ganz besonders großes Interesse für das Thema mitbringt. Schließlich behauptet die Kombination von Bild und Ton in den allermeisten Fällen, Wirklichkeit abzubilden. Tatsächlich liegt gerade hierin aber die Möglichkeit eine intendierte Wirklichkeit selbst zu kreieren.
Bei ihrer Arbeit in Berlin werden die Freiburger Studierenden eine offene Arbeitsstation zum Thema erstellen mit dem Ziel, das Spiel mit dem Erzeugen von Wirklichkeiten ins Bewusstsein zu rücken und zur konkreten Auseinandersetzung damit einzuladen. Im Experimentieren mit drei unterschiedlichen Zugangsformen können Besucherinnen und Besucher vielfältige Entscheidungen beim Zusammentreten von Klängen und Bildern treffen und so eigene Wirklichkeiten „erschwindeln“:

  • Filmausschnitte, die hinsichtlich der Frage „Schwindel der Wirklichkeit“ bemerkenswert sind, werden analysiert, kommentiert und diskutiert.
  • An mehreren Seh-/ Hörstationen bieten sie die Möglichkeit, Bildsequenzen mit unterschiedlichen Tonspuren zu kombinieren, gewünschte Wirklichkeiten also selbst produzieren.
  • In einem Labor können interessierte Besucherinnen und Besucher - zusammen mit den Initiatoren - an kleinen Ton-Bild-Sequenzen praktisch arbeiten.

Weitere Informationen
www.schwindelderwirklichkeit.de
Webseite Akademie der Künste, Berlin




Schließen

Carlos Cardenas komponiert Pflichtstück für EBBA Brass-Band-Wettbewerb

Carlos Cardenas, Student der Komposition bei Prof. Brice Pauset sowie der Filmmusik bei Prof. Cornelius Schwehr, wurde von der European Brass Band Association (EBBA) beauftragt, für den »2. European Brass Band Challenge Wettbewerb 2015« eine Komposition für Blechbläser und Schlagzeug zu schreiben.
Das 10minütige Werk wird als Pflichtstück auf der Repertoireliste der »Sektion Challenge« für semiprofessionelle Blechbläserensembles stehen. Diese Kategorie des 38. European Brass Band Championships 2015“ (EBBC), früher „B-Section“ genannt, ist bereits seit 1994 fester Bestandteil des jährlich stattfindenden Festivals.

Die Organisation möchte hiermit explizit solche Musikgruppen fördern und herausfordern, in deren Herkunftländern eine geringer entwickelte Blechbläserkultur die Chancen einer progressiven Weiterqualifizierung nicht bieten kann. Die Teilnahme am Wettbewerb soll die Ensembles motivieren, sich neue, vielleicht mutige Ziele zu setzen und in den Phasen der Vorbereitung und Teilnahme ihre Mitglieder zu sich steigerndem musikalischen Können zu animieren.

Im kommenden Jahr, vom 1.-3 Mai 2015, finden die Meisterschaften der 38. European Brass Band Championships im Konzerthaus Freiburg statt. Neben dem Wettstreit der professionellen Bands in der „Championship-Sektion“ und dem Wetteifern der semiprofessionellen Blechbläserensembles in der „Challenge-Sektion“ steht die Auswertung des „6. European Composers Competition“ für Blechblasbesetzung auf dem Programm. Zum 13. Mal finden sich junge Musikerinnen und Musiker zur „European Youth Brass Band“ zusammen und bereichern das das Event mit ihrem Aufritt.

Mehr zum Thema
European Brass Band Association
European Brass Band Association – Challenge Competition Vision
Carlos Alberto Cárdenas González

Schließen

Prof. Cornelius Schwehr erhält Preis für beste Filmmusik für "Zeit der Kannibalen"

Cornelius Schwehr, Professor für Komposition und Leiter des Studios für Filmmusik an der Hochschule für Musik Freiburg, wurde auf dem 24. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern für seine Filmmusik zu »Zeit der Kannibalen« ausgezeichnet.

Den Preis »Beste Musik- und Tongestaltung« erhielt er gemeinsam mit André Zacher (Tongestaltung).

»Zeit der  Kannibalen« von Joachim Naber (Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg) wurde auf der Berlinale als ein "Höhepunkt bei der Perspektive Deutsches Kino" (tagesspiegel) gefeiert. Die groteske Komödie über den weltweiten Turbo-Kapitalismus (unter anderem mit Devid Striesow als Darsteller) läuft ab 22.5. 2014 bundesweit in den Kinos.
Nicht nur sehenswert, sondern dank der Filmmusik von Cornelius Schwehr auch hörenswert!

Mehr zum Thema
Webseite Filmkunstfestival Mecklenburg-Vorpommern
Trailer »Zeit der Kannibalen«
Vita Prof. Cornelius Schwehr

Schließen

Werk erscheint im Juni auf BlueRay, großes Medieninteresse an Freiburger Produktion.

Er gilt als Meilenstein der Filmgeschichte: Robert Wienes Stummfilmklassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von 1920. Im Auftrag der Friedrich-Murnau-Stiftung wurde der Film jetzt aufwändig in 4k-Qualität restauriert. Die Freiburger Musikhochschule - genauer: Die Filmmusikklasse um Professor Cornelius Schwehr - erhielt darüber hinaus den Auftrag, die Filmmusik neu zu komponieren und einzuspielen.

Die Musik wurde im Wintersemester 2013/14 parallel zur Endphase der Filmrestaurierung komponiert und im Februar und März 2014 unter der Leitung von Sven Thomas Kiebler im Studio für Filmmusik der Musikhochschule eingespielt. Die Besetzung orientiert sich an der klassischen Kino-Orchesterbesetzung (Holz- und Blechbläser, Streicher, Percussion, Klavier und Harmonium), wobei das Harmonium durch eine von Achim Schneider in Waldkirch gebaute  Handdrehorgel ersetzt wurde.

Bereits im Vorfeld war das Interesse an der Arbeit der Musikhochschule hoch. So produzierte Hörfunkjournalist Ulrich Land für SWR2 Cluster einen Beitrag über die Kompositionsarbeiten (Sendetermin voraussichtlich 21. Juli auf SWR2 "Cluster"). SWR-Redakteur Henning Winter drehte einen Kurzbeitrag für das Abendjournal.

Am 13. Juni ist es dann soweit. Dann erscheint das filmisch wie musikalisch restaurierte Werk auf BlueRay. Aktuelle Informationen zur Neuerscheinung, Pressereaktionen sowie Bezugsmöglichkeiten erfahren Sie baldmöglichst hier auf der Webseite der Hochschule für Musik Freiburg. 

Videos und Texte zum Thema
Probenvideo im Studio für Filmmusik (Youtube-Kanal Musikhochschule)
Making of Caligari-Filmrestaurierung (Youtube)
»Man sieht anders, wenn man hört« von Nina Goslar, ZDF/ARTE-Filmredaktion

Schließen

Gastseminar am 28.-30. April mit preisgekröntem Autor, Kameramann und Regisseur im Studio für Filmmusik

Der preisgekrönte Berliner Autor, Kameramann und Regisseur Johann Feindt kommt nach Freiburg, um im Rahmen eines Gastseminars (28.-30. April) an unserer Musikhochschule über seine Arbeit zu berichten. Für die Studierenden der Filmmusikklasse Prof. Cornelius Schwehr ist der filmische Blickwinkel für ihre kompositorische Arbeit essentiell.

Im Oktober reisen Studierende dann nach Berlin um sich dort in Zusammenarbeit mit Johann Feindt an dem Projekt  "Schwindel der Wirklichkeit" der Akademie der Künste zu beteiligen.

Zur Person: Johann Feindt
Johann Feindt wurde 1951 in Hamburg geboren. Nach seinem Medizinstudium lernte er von 1976-1980 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Seit 1979 ist er als freier Autor, Kameramann und Regisseur tätig, Mitglied der Sektion Film- und Medienkunst an der Akademie der Künste, Berlin. Unter seiner Regie entstanden preisgekrönte Filme wie "Der Versuch zu leben", der 1984 mit dem Bundesfilmpreis 1984 ausgezeichnet wurde.
Als Virtuose der Kamera arbeitet er sowohl als Dokumentarist wie für bedeutende fiktionale Produktionen, darunter immer wieder auch Krimis wie "Schimanski" oder "Polizeiruf 110". "Joe Polowski - Ein amerikanischer Träumer" (1986), "Viehjud Levi" (1998) und "Mein Vater" (2002) sind drei seiner bekanntesten Werke. Für die Dokumentation „Reporter vermisst“ erhielt er 2004 den Grimme-Preis. 2004 erschien der Film „Weiße Raben - Alptraum Tschetschenien2, 2010 „Wiegenlieder“ beide in Co-Regie mit Tamara Trampe. Zur Zeit lebt und arbeitet Feindt in Berlin.

Seminar-Hinweis
Im Sommersemester 2014 wird der Freiburger Filmmusikprofessor Cornelius Schwehr dem Thema „Schwindel der Wirklichkeit. Die Welt als Bild“ ein Seminar widmen. Kaum eine Frage ist in den Künsten so systematisch verhandelt worden wie die nach der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit. Vor allem durch die Entwicklung neuer Medien und den interaktiven Möglichkeiten der digitalen Welt wurde die Rolle von Bild, Text und Musik in Bezug auf Wahrheit, Identität und Realität radikal verändert. Die Übung wird sich dieser Problematik von der Seite des Zusammenhangs von Bild und Ton(!), von Sehen und Hören nähern, um Fragen zu stellen danach, auf welche Weisen Wirklichkeit erzeugt oder auch erschwindelt werden kann.
Seminarankündigung im Vorlesungsverzeichnis (S. 59)

Mehr zum Thema
Grimme-Preisträger Johann Feindt
Filmportrait "Wiegenlieder" von Johann Feindt auf der Webseite der Berlinale
Deutsche Filmpreis- Nominierung "Der schwarze Kasten" von Johann Feindt

Schließen

Kompositionsarbeiten haben begonnen. Aufnahmen im Studio für Filmmusik ab März 2014.

Bildquelle: ARTE / Deutsches Filminstitut

Nach der aufwändigen 4K-Restaurierung des Stummfilm-Klassikers "Das Cabinet des Dr. Caligari" von Robert Wiene wird der Film im Mai 2014 auf Blue Ray-DVD erscheinen. ZDF/ARTE (über die Produktionsgesellschaft 2eleven) und Murnau-Stiftung Wiesbaden haben unsere Hochschule für Musik beauftragt, hierfür die Filmmusik zu komponieren und zu produzieren.

Prof. Cornelius Schwehr und seine Filmmusikklasse komponieren derzeit die umfangreich instrumentierte Filmmusik. Die Einspielung im hochschuleigenen Studio für Filmmusik erfolgt bereits ab März.

Noch bis zum 19. Februar ist das Meisterwerk des expressionistischen Films in der Mediathek von ARTE zu sehen, dort allerdings mit der Orgelmusik von John Zorn, die der New Yorker Künstler anlässlich der Uraufführung des Werkes in Berlin komponiert und eingespielt hat.

Im Gegensatz zu John Zorns Orgelwerk wird die Freiburger Filmmusik-Komposition umfangreicher in der Instrumentierung werden: So kommen Klarinette, Trompete, Posaune, Klavier, Geige, Cello, Kontrabass und Schlagzeug sowie eine Drehorgel aus Waldkirch zu Einsatz - gespielt von Studierenden der Freiburger Musikhochschule.

Nach der Sportdokumentation "Das weiße Stadion", die bereits am 4. Februar auf ARTE gezeigt wurde, ist "Caligari" die zweite wichtige Stummfilm-Musikproduktion für die Freiburger Filmmusik-Studierenden.

Mehr zum Thema
Caligari bis 19.2.2014 in der Mediathek auf ARTE
"Freiburger Musikstudenten vertonen Stummfilmdokumentation", BZ 01.02.2014

Terminhinweis
18. Februar, 20 Uhr
Kinoabend: Film-Livemusik mit Werken junger Komponisten der Freiburger Musikhochschule
im E-Werk Freiburg

Weitere Informationen

Für Augen und Ohren
Eine Hörfunk-Reportage über die Neueröffnung des Studios für Filmmusik Freiburg, von Carolin Naujocks

"Komponieren mit Ton und Bild"
von Carolin Naujocks; Ein Artikel über die Arbeit des Studios für Filmmusik; in gekürzter Fassung erschienen in Positionen, Texte zur aktuellen Musik, Heft 91, Mai 2012

Institut für neue Musik
Seite empfehlen
Seite drucken