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 Dieter Ilg

Dieter Ilg

Kontrabass

Jazz

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Raum 354

Ausbildung/Studium

  • Mit sechs Jahren spielt Dieter Ilg Geige, später Bratsche, mit dreizehn wechselt er zum Kontrabass.
  • Nach vier Jahren an der Städtischen Musikschule Offenburg sucht er neue Lehrer und findet diese zunächst in Norbert Brenner, dem Solokontrabassisten des SWF-Sinfonieorchesters Baden-Baden, dann in verschiedenen Pädagogen und Profis bei Jazzkursen in Burghausen, Remscheid und Tübingen.
  • Von 1981 an verfeinert Ilg für weitere vier Jahre lang seine praktischen und theoretischen Kenntnisse an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Wolfgang Stert, anschließend als Fulbright-Stipendiat an der New Yorker Manhattan School of Music (1986/87).
  • Parallel zur Schul- und Hochschulzeit lässt er sich von Meistern des Fachs wie Eddie Gomez, Ron McClure, Rufus Reid, Adelhard Roidinger und Miroslav Vitous in die Geheimnisse der hohen Gestaltungskunst einweihen.

Werdegang/Stationen

  • Noch während seines letzten Schuljahres wird der Abiturient

    Dieter Ilg festes Mitglied des Joe Viera Sextetts (1981-84) und startet

    mit dem Pianisten Klaus Ignatzek ein erstes Trioprojekt.

  • 1987 Mitgestaltung eines John Coltrane Memorial Concerts in New York unter Leitung des amerikanischen Saxofonisten Dave Liebman
  • Gründung eines eigenen Trios mit dem Gitarristen John Schröder und Wolfgang

    Haffner am Schlagzeug. Gleichzeitig Mitglied des Randy Brecker Quintets

    (1987-89

  • 1987-1989 festes Mitglied des RANDY BRECKER QUINTET
  • 1988 Baden-Württembergischer Jazzpreis
  • 1988-1994 regelmäßige Auftritte mit der WDR-Big-Band
  • 1989 Tournee mit Bennie Wallace durch Spanien, Neuauflage seines Trios mit dem New Yorker Pianisten Marc Copland als Partner (mit den Schlagzeugern Bill Stewart, Ralph Penland und Jeff Hirshfield)
  • Seit 1991 Bassist der in Deutschland renommiertesten Modern Jazz Combo, dem Mangelsdorff / Dauner Quintett
  • 1994-1997 Zusammenarbeit mit dem französisch-vietnamesischen Gitarristen Nguyên Lê und Pat-Metheny-Drummer Danny Gottlieb
  • Auf der Suche nach Musik, die ihn verwurzelt beginnt Dieter Ilg Volkslieder zu bearbeiten, und findet mit dem österreichischen Gitarristen Wolfgang Muthspiel und dem britisch-katalanischen Schlagzeuger Steve Argüelles das passende Trio (CDs: “Folk Songs” (1997), “Fieldwork” (1998) und „LIVEILG“ (2001).
  • 1998 Stern des Jahres, Münchner Abendkurier     
  • 1995-1997 und seit 2001 Dozent an der Hochschule für Musik Freiburg
  • Neue Projekte mit dem amerikanischen Altsxofonisten Charlie Mariano und Tourneen mit dessen Band. Gründung eines kammermusikalischen Duos
  • 2001 Gründung des Labels “fullfat“
  • 2006 Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg.
  • 2006-2011 regelmäßig in Till Brönners Live-Band
  • 2008 Kontrabass-Soloeinspielung BASS (fullfat07).
  • 2010

    Veröffentlichung der Variationen von Giuseppe Verdis Otello, einem von

    Dieter Ilg lang gehegtem Wunsch: Dieter Ilg OTELLO (fullfat09) – mit

    Rainer Böhm – piano – und Patrice Heral – drums. Mehrere CD-release

    Konzerte, im April 2010 JazzToday-Tournee mit 16 Konzerten in

    ausgewählten Konzertsälen Deutschlands

  • 2010/2011 mit Jazz-, Blues -

    und Soulprogramm von Star-Bariton Thomas Quasthoff. Herbst 2010

    Veröffentlichung von Tonkonserve „Tell it like it is“ (Deutsche

    Grammophon)

  • 2011 mit Till Brönners „At the end of the day“ auf

    Deutschlandtournee. Auszeichnung „ECHOJAZZ-PREISTRÄGER 2011 (Bass

    national) für „OTELLO“. Weitere Tourneen und Konzerte in 2011/2012 mit

    seinem preisgekrönten Trio folgten, u.a. Auftritte bei den Ludwigsburger

    Schlossfestspielen, beim Klavierfestival Ruhr sowie das

    Eröffnungskonzert der Thüringer Jazzmeile und die Einladung zum Dresdner

    Jazzfestival.

  • 2011 Veröffentlichung der Live-Einspielung mit neuen Bearbeitungen der Otello-Oper beim renommierten Münchner Label ACT „Otello live at Schloss Elmau“
  • 2012 u.a. Projekt mit Markus und Simon Stockhausen und den Hamburger Symphonikern

Webseite
www.dieterilg.de

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