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Ein Konzert für die Völkerverständigung

Mit dem Chorkonzert „Deutsch-russischer Dialog“ lädt die Hochschule für Musik Freiburg Sänger aus St. Petersburg und Berlin zum musikalischen und persönlichen Austausch nach Freiburg ein.

 

Am Samstag, dem 29. Juni 2019, veranstaltet die Hochschule für Musik Freiburg um 20 Uhr den „Deutsch-russischen Dialog“. Vier Ensembles, drei Städte und zwei Länder treffen bei diesem Chorkonzert im Wolfgang-Hoffmann-Saal aufeinander. Das Programm vereint Werke für Chor und Orchester von deutschen und russischen Komponisten. Neben Peter Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“, Johannes Brahms‘ „Schicksalslied“ und Robert Schumanns „Requiem für Mignon“ wird auch Igor Strawinskys „Psalmensinfonie“ zu hören sein.

Alle Komponisten setzen sich auf ihre ganz eigene Art mit den existenziellen Fragen von Leben und Tod, Gott und Mensch auseinander. Und alle berufen sich dabei auf Weltliteratur: Shakespeares Drama „Romeo und Julia“, Hölderlins Gedicht „Hyperions Schicksalslied“, Goethes Bildungsroman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ und drei Psalmen aus dem Alten Testament.

Tschaikowsky widmet sich in seinen typischen, großen schwelgerischen Gesten ganz der Tragik von Liebe und Tod des wohl bekanntesten literarischen Paares unserer Kulturgeschichte. Brahms verklärt und kommentiert in seinem „Schicksalslied“ Hölderlins Gedicht mit Klängen, die immer wieder an das nur kurz vorher entstandene „Deutsche Requiem“ denken lassen. Schumann erinnert an das junge verstorbene Mädchen Mignon aus Goethes Roman mit Themen und Tönen, die schließlich wörtlich ins Leben zurückführen. Und Strawinsky entwirft mit seiner „Psalmensinfonie“ ein gleichzeitig archaisches und modernes Werk zwischen Bittgesang, Gottvertrauen und jubelndem Lobgesang.

Das Projekt „Deutsch-russischer Dialog“ wurde von Prof. Frank Markowitsch ins Leben gerufen. „Mein Anliegen war es, einen Austausch zwischen zwei traditionsreichen Kulturen anzustoßen, die mich beide begeistern. Auf musikalischer wie persönlicher Ebene und trotz bestehender politischer Spannungen. Ich bin glücklich, dass das renommierte St. Petersburger Konservatorium dieses Anliegen sofort mitgetragen hat.“, so Markowitsch. Das Auftaktkonzert fand am 13. Januar in der ausverkauften Berliner Philharmonie statt, am 24. April konzertierten die Ensembles in St. Petersburg. Das Konzert in Freiburg bildet nun den Abschluss des Projektes. Eine Chance für den EuropaChor Berlin und den Chor und das Orchester der Hochschule für Musik Freiburg, ihren Gästen vom Chor des Rimski-Korsakov-Konservatoriums St. Petersburg und dem Publikum die Schönheiten ihrer Kultur und Freiburgs zu zeigen.

Karten zu 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) gibt es bei BZ Ticket oder an der Abendkasse. Weitere Informationen zum deutsch-russischen Dialog auf der Webseite der Hochschule für Musik Freiburg.

Downloads zur Vorankündigung

Vorankündigung

Für den Veranstaltungskalender

Über das Projekt "Deutsch-russischer Dialog"

Hintergrundinformationen

Pressefoto
Chor des Rimski-Korsakov-Konservatoriums St. Petersburg, EuropaChor Berlin, Chor und Orchester der Hochschule für Musik Freiburg bei Proben zum „Deutsch-russischen Dialog“ am 29. Juni 2019.
Foto: Ramon Manuel Schneeweiß (Angabe nicht erforderlich)

 

Kontakt

Ben Klaußner

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

b.klaussner(at)mh-freiburg.de

0761 31915-53

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