facebookYou Tubefeedfeedfeed
english versionSeite druckenSuche

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Die Maßnahmen der Hochschule für Musik Freiburg gründen auf den aktuellen Versionen der Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg.

Informationen zu Risikogebieten finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts.

Rundschreiben zur Situation an der Hochschule

Rundschreiben des Rektors an alle Hochschulmitglieder (14. Januar 2022)

14. Januar 2022

Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die Winterpause liegt nun schon wieder eine Woche zurück und wir befinden uns mitten in der Omikron-Welle. Die Prognosen scheinen sich zu bestätigen, dass es sich um eine Virus-Variante handelt, die sich sehr schnell verbreitet, aber in der Regel nicht zu schweren Verläufen führt.

Ich möchte Sie im Folgenden über das weitere Vorgehen an der Hochschule für Musik Freiburg informieren.

Impfstrategie
Wir haben inzwischen an dieser Hochschule durch unseren Betriebsarzt knapp 300 Hochschulmitglieder und –angehörige zum dritten Mal impfen können. Wir gehen davon aus, dass sich viele unter ihnen auch schon außerhalb der Hochschule haben impfen lassen.

Wir können allen anderen, die bisher noch keine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben, einen Impftermin im Freiburger Impfzentrum anbieten. Dieser Impftermin beziehungsweise die Impftermine finden voraussichtlich zwischen dem 27. und 29. Januar 2022 im Impfzentrum an der Messe Freiburg statt.

Alle Personen unter 30 Jahren werden dort ausschließlich mit Biontech geimpft, ältere Personen mit Moderna. Da der Impfstoff, insbesondere Biontech, momentan sehr gefragt ist und mit ihm sparsam und gezielt umgegangen werden muss, möchte ich alle, die einen Impftermin haben möchten, bitten bis Mittwoch, 19. Januar um 12:00 Uhrdieses Formular auszufüllen.

Ich bitte alle Interessierten, sich so schnell wie möglich anzumelden, damit das Impfzentrum uns möglichst schnell feste Termine anbieten kann. Wir können noch nicht sagen, ob es individualisierte Einzeltermine oder einen Sammeltermin geben wird. Sie sollten sich aber auf jeden Fall diese Tage weitgehend frei halten. Falls feste Termine angeboten werden sollten, ist davon auszugehen, dass diese nicht geändert werden können. Sollten Mitglieder der Hochschule aufgrund einer akuten Infektion diesen Impftermin nicht wahrnehmen können, wird es für sie vor dem Semesterende noch einen letzten Nachimpftermin unseres Betriebsarztes geben. Es ist unser Ziel, dass bis zum Semesterende alle beziehungsweise so gut wie alle Angehörigen unserer Hochschule ihre dritte Impfdosis beziehungsweise ihre Auffrischungsimpfung erhalten haben.

Teststrategie: Allgemeines
Neben unserer Impfstrategie begegnen wir der Omikron-Welle mit einer umfassenden Teststrategie, die im Folgenden kurz dargelegt werden soll. Die Teststrategie umfasst alle Angehörigen der Hochschule, unabhängig davon, ob sie einmal, zweimal oder dreimal geimpft worden, ob sie genesen oder genesen/geimpft, nicht-geimpft beziehungsweise noch-nicht geimpft sind oder sich nicht impfen lassen können.

Antigen-Schnelltests sind an der Pforte zu erhalten und sind grundsätzlich frei zugänglich. Zukünftig sollen Mitwirkende in größeren Ensembles und Formationen vor der jeweiligen Veranstaltung (Probe, Konzert et cetera) getestet werden und auch Kontaktpersonen beziehungsweise mögliche Kontaktpersonen sollen weiterhin freien Zugang zu Antigentests haben. Wir bitten darum, Tests in der Hochschule für diese Anlässe zu reservieren und nicht zur reinen Selbstvergewisserung zu benutzen. Dazu stehen allen die freien Bürgertests zur Verfügung. Die Hochschule für Musik Freiburg verfügt nur über eine begrenzte Anzahl an Tests. Nachbestellungen gestalten sich derzeit schwierig.

Teststrategie: Kontaktpersonen / Nachverfolgung
Es gilt, dass Kontaktpersonen, die die Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben, sich grundsätzlich nicht in Quarantäne begeben müssen. Alle anderen Kontaktpersonen sind den Infizierten quasi gleichgestellt: Bei allen Kontaktpersonen ohne Auffrischungsimpfung kann das Gesundheitsamt – und nur das Gesundheitsamt! – eine zweiwöchige Quarantäne verhängen. Sie können sich aber durch einen PCR-Test oder einen (Omikron-sensiblen) Antigentest nach einer Woche »freitesten« und sollten zu diesem Zeitpunkt zwei Tage symptomfrei gewesen sein.

Die Hochschule für Musik Freiburg selbst wird grundsätzlich keine Nachverfolgung von Kontaktpersonen mehr anstellen. Alle positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen werden gebeten, selbständig ihre Kontaktpersonen beziehungsweise ihre möglichen Kontaktpersonen zu informieren. Sollten Mitglieder der Hochschule als Kontaktpersonen vom Gesundheitsamt kontaktiert und in Quarantäne geschickt werden, ist dieser Anordnung selbstverständlich Folge zu leisten.

Ansonsten gilt für Mitglieder der Hochschule das Folgende:
Wir bitten darum, sich als Kontaktperson beziehungsweise mögliche Kontaktperson nicht selbst vorsorglich in Quarantäne zu begeben (diese Entscheidung liegt – wie bereits erwähnt – beim Gesundheitsamt). Bei schwierigen Entscheidungen/Einschätzungen können Sie sich jederzeit schriftlich unter Covid-19(at)mh-freiburg.de an die Hochschulleitung wenden. Wir bemühen uns, jede Anfrage so schnell wie möglich zu antworten.

Kontaktpersonen beziehungsweise mögliche Kontaktpersonen (geimpft, genesen, nicht-geimpft/getestet, noch-nicht-geimpft et cetera) werden gebeten, sich an fünf auf den Kontakt folgenden Tagen selbst mit Antigentests zu testen – im Rahmen eines kostenlosen »Bürgertests« oder mit einem Test, den Sie an der Pforte erhalten.

Teststrategie: PCR-Pooltestungen
Die PCR-Pooltestungen finden nach wie vor wie gewohnt und zu den gewohnten Zeiten statt. An den PCR-Pooltestungen nehmen jetzt nur noch die Nicht-Geimpften beziehungsweise Noch-Nicht-Geimpften sowie diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, teil. Kontaktpersonen beziehungsweise mögliche Kontaktpersonen werden zukünftig ausschließlich mit Omikron-sensiblen Antigentests getestet.

Die PCR-Tests haben nach wie vor nur eine Gültigkeit von 48 Stunden. Dadurch entstehen für die an der Testung Teilnehmenden während der Woche kurze Zeitspannen (Montagmorgen, Sonntagabend), die nicht durch die PCR-Testung abgedeckt sind. Diese Zeiten können zukünftig mit den neuen Omikron-sensitiven Antigentests »überbrückt« werden. Diese Überbrückungs-Antigentests können die PCR-Testung ergänzen, aber nicht ersetzen.

FFP2 Maske
Seit diesem Mittwoch gilt auch an den Hochschulen des Landes die Pflicht für alle Personen über 18 Jahre, in geschlossenen Räumlichkeiten eine FFP2-Maske zu tragen. Wir bitten Sie, die Maske innerhalb der Hochschule zu tragen, wann immer es die Ausübung des Studiums nicht unmöglich macht beziehungsweise unverhältnismäßig erschwert.

Meldungen von Infektionen beziehungsweise von positiven Testergebnissen
Ich möchte hier noch einmal daran erinnern, dass jede Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 unter covid-19(at)mh-freiburg.de gemeldet werden muss. Wir haben in der letzten Zeit leider feststellen müssen, dass Erkrankungen und positive Testergebnisse nicht immer mitgeteilt worden sind.
Wir haben die Pandemie bisher auch deshalb verhältnismäßig gut bewältigen können, weil unsere Maßnahmen immer auf einer guten und zuverlässigen Datenlage erfolgen konnten. Es ist für unsere Strategie zentral, dass wir Kenntnis von allen Infektionen haben. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie uns mit der Benachrichtigung auch kurze Angaben über Ihren aktuellen Gesundheitszustand machen könnten.

Ich habe bereits in meinem letzten Rundbrief darauf hingewiesen, dass die vertrauten und eingeübten Hygieneregeln wieder an Bedeutung gewinnen: Halten Sie also Abstand, tragen Sie Masken und lüften Sie regelmäßig so oft es irgend geht. Dann werden wir auch die Omikron-Welle gut überstehen.
 

Mit herzlichen Grüßen
Ludwig Holtmeier

Rundschreiben des Rektors an alle Hochschulmitglieder (29. November 2021)

29. November 2021

Liebe Studierende, liebe Lehrende, liebe Mitglieder und Angehörige der Hochschule für Musik Freiburg,

ab heute gilt die Alarmstufe II im Sinne der CoronaVO Studienbetrieb, dadurch ergeben sich einige Änderungen, die ich Ihnen im Folgenden kurz darstellen will:

  1. Ab heute besteht wieder in allen Seminarveranstaltungen die Maskenpflicht. Weiterhin müssen aber „beim musikalischen oder darstellenden Vortrag … sowie beim musikalischen Übebetrieb“ keine Masken getragen werden. Das gilt grundsätzlich auch für die Ensembles. Wir bitten aber darum, die Maske grundsätzlich erst unmittelbar vor der künstlerischen Tätigkeit abzunehmen.
  2. Alarmstufe II bringt für den künstlerischen (Einzel- und Gruppen-)Unterricht und den Übebetrieb keine Änderungen. Die Teilnahme an Seminarveranstaltungen hingegen ist bei Alarmstufe II in der Regel nur unter 2G-Bedingungen gestattet. Weiterhin gilt aber an den Musikhochschulen, dass „Veranstaltungen mit überwiegend praktischen und künstlerischen Ausbildungsanteilen“ weiterhin unter 3G+-Bedingungen abgehalten werden können. Diese Ausnahme ist explizit mit Blick auf die Kunsthochschule in die CoronaVO aufgenommen worden und kann entsprechend angewandt werden. Es muss hier im Einzelfall durch die jeweiligen Dozierenden entschieden werden, ob diese Definition auf eine Veranstaltung zutrifft. Es gilt dabei zu bedenken, dass auch im Falle einer 2G-Regelung weiterhin alle Studierende am Unterricht zu beteiligen sind, das heißt, dass im Falle einer 2G-Regelung „hybride Möglichkeiten oder sonstige Fernlehrformate“ einzubeziehen sind, um allen Studierenden die Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen.
  3. Leider sind durch die Alarmstufe II unsere Ermessenspielräume und Einschätzungen in Bezug auf die PCR-Pooltestung eingeschränkt. Es gilt nun verbindlich, dass ein PCR-Test nur eine Gültigkeit von 48 Stunden besitzt. Das heißt, dass eine lückenlose „Durchtestung“ für die gesamte Woche wie bisher leider nicht mehr möglich ist. Die Gültigkeit der PCR-Testung am Freitag endet 24 Stunden nach Übermittlung des Testergebnisses, in der Regel also am Sonntagmittag. Das bedeutet aber auch, dass montags in Zukunft der Zugang zur Hochschule für alle, die an der Pool-Testung teilnehmen, erst nach Eingang des Testergebnisses möglich ist. Wir bedauern diese Entwicklung sehr, können hier aber leider nicht anders handeln. An diesem Montag, den 29. November, ist der direkte Zugang allerdings noch ein letztes Mal wie gehabt möglich.

Niemand von uns weiß, wie sich die Situation in den nächsten Wochen gestalten wird. Die dramatische Situation, die uns aus den Medien entgegenspringt, die Klagen über den Durchimpfungsgrad und die Corona-Fälle finden derzeit noch keine Entsprechung in der faktischen Situation an unserer Hochschule, die allerdings auch einen sehr hohen Durchimpfungsgrad besitzt. Es hat bisher in der Hochschule keine Neuansteckungen oder Impfdurchbrüche gegeben, die den gegenwärtigen Inzidenzzahlen auch nur annähernd entsprechen würden. Trotzdem müssen und sollten wir vorsichtig bleiben. Bitte behalten Sie deshalb die Routinemaßnahmen, die wir uns im letzten Jahr angeeignet haben, weiterhin bei. Lüften Sie gut durch während und zwischen den Unterrichtsstunden und verhalten Sie sich weiterhin so verantwortlich wie bisher.

Ich bin zuversichtlich, dass wir auch durch diese 4. Welle einen Weg finden werden, der eine weitgehend „normale“ Fortsetzung des Studiums gestattet. Wir werden uns jedenfalls wie bisher dafür einsetzen.

Mit herzlichen Grüßen
Ludwig Holtmeier

Rundschreiben des Rektors an alle Hochschulmitglieder (18. November 2021)

18. November 2021

Liebe Studierende, liebe Lehrende, lieber technical staff,

wir sind nun tief im Semester, die Lehrveranstaltungen laufen, der Betrieb ähnelt in vielem wieder den Vor-Corona-Zeiten. Aber die Inzidenzzahlen steigen und jeder hört von neuen Infizierungen, kennt Infizierte und auch an unserer Hochschule gibt es Neuansteckungen und sogenannte Impfdurchbrüche. Das Thema der Rückkehr einer neuen Welle und neuer Einschränkungen beherrscht die Medien. Ich möchte mich deshalb mit einigen allgemeinen Hinweisen zur gegenwärtigen und zukünftigen Strategie im Umgang mit Corona an unserem Haus äußern.
 

Booster-Impfungen

Wir werden nach jetzigem Informationsstand in der Lage sein, allen Hochschulmitgliedern und Angehörigen ein Impfangebot für eine Booster-Impfung zu machen. Wir haben dazu die Zusage aus dem Universitätsklinikum Freiburg erhalten, dass die Angehörigen und Mitglieder der Hochschule in die Impflogistik des Universitätsklinikums inkludiert werden. Die Impfungen werden im Allgemeinen im wiedereröffneten Impfzentrum an der Messe durchgeführt werden. Der große Impftermin unserer Hochschule (Erstimpfung) hat am 4. Juni 2021 stattgefunden. Die Zweitimpfung ist dann in der Regel in einem Abstand von vier Wochen erfolgt. Nach wie vor wird empfohlen, dass zwischen der Impfung, mit welcher der Vollschutz eingetreten ist, und der Booster-Impfung sechs Monate liegen sollen. Die große Booster-„Impfwelle“ ist also Anfang Januar zu erwarten. Wie genau die Impfung organisiert wird, können wir derzeit noch nicht sagen. Es ist sowohl möglich, dass es wieder einen zentralen Großtermin geben wird, aber auch, dass die Impfung über digitale Einzelanmeldung erfolgt. Wir werden Sie auf jeden Fall informieren, sobald wir Genaueres wissen. Nach derzeitigem Stand wird im Impfzentrum nur BioNTech geimpft, wobei aber auch diejenigen, die ihren Vollschutz durch Moderna erhalten haben, sich mit BioNTech boostern lassen können.

Für alle, die bereits vor sechs beziehungsweise vor mehr als sechs Monaten ihre letzte, zum Vollschutz führende Impfung erhalten haben, aber auch für alle, die gerne eine Erst- oder auch Zweitimpfung in Anspruch nehmen möchten, bieten wir die folgenden zwei Impftermine an, die unser Betriebsarzt der Hochschule für Musik Freiburg, Herr Dr. Pietsch, vornehmen wird. Geimpft wird mit BioNTech/Pfizer:

  • Dienstag, den 30. November 2021, ab 10:30 Uhr
  • Freitag, den 3. Dezember 2021, ab 10:30 Uhr

Diese Impftermine stehen für alle Mitglieder und Angehörige der Hochschule zur Verfügung: students, teachers and technical staff.

Wir bitten alle Impfwilligen, sich bis zum 26. November 2021 um 12 Uhr zur Impfung anzumelden. Daraufhin teilen wir Ihnen Ihren Impftermin mit. Ein Impfzertifikat geht dann allen Geimpften einige Tage nach der jeweiligen Impfung zu. Sollten diese beiden (frühen) Termine auf eine hohe Nachfrage stoßen, werden wir versuchen, vor der Weihnachtspause noch einen weiteren Termin anzubieten.
 

Alarmstufe

Seit Mittwoch, dem 17. November 2021, gilt die Alarmstufe. Für den Lehrbetrieb ergeben sich daraus keine grundsätzlichen Änderungen. Die Prüfung des 3G-Status beim Betreten der Hochschule erfolgt wie seit Beginn des Semesters.

Bei öffentlichen Veranstaltungen, wie Konzerten und Vortragsabenden, gilt mit der Alarmstufe, dass nichtimmunisierte Besucher keinen Zutritt mehr zu öffentlichen Veranstaltungen haben. Es gilt für sie die 2G-Regel.
 

3G+-Regel

In Anbetracht der steigenden Inzidenzzahlen haben wir uns entschlossen, ab kommendem Montag, dem 22. November 2021, den Zutritt nur noch jenen zu gestatten, die einen Impf-, Genesenen- oder PCR-Testnachweis vorweisen können.

Bislang hat nur eine kleine Zahl von Hochschulmitgliedern und -angehörigen Antigen-Schnelltests benutzt, um Zugang zur Hochschule zu erhalten. Seit wieder kostenlose Tests angeboten werden, steigt diese Zahl. In Anbetracht der gegenwärtigen Fallzahlen möchten wir unter allen Umständen vermeiden, dass die Zahl der Antigen-Tests zunimmt, denn der PCR-Test stellt nach wie vor den Goldstandard unter den Tests dar. Antigen-Tests werden an unserer Hochschule in Zukunft nur noch für die interne Sicherungskontrolle etwa bei der Kontaktnachverfolgung oder, falls die Inzidenzzahlen weiter steigen sollten, zur Sicherungskontrolle bei Ensembles verwendet.

Die Kontrolle der Türen und des Zugangs hat von Anbeginn der Krise ein zentrales Element in unserem Sicherheits- und Hygienekonzept dargestellt. In diesem Semester ist es das Mittel überhaupt, unser wesentliches Regulativ: Die relative Bewegungsfreiheit im Inneren können wir nur verantworten, wenn der Zugang streng geregelt und kontrolliert wird. Wir müssen mit steigenden Inzidenzzahlen das Zugangs-Nadelöhr gleichsam so eng wie möglich machen, bevor wir zu jenen Mitteln greifen, die unsere wiedergewonnene Bewegungsfreiheit aufs Neue einschränken. Mit dieser neuen Regelung geht einher, dass wir die PCR-Pooltestungen an unserem Haus auch weiterhin kostenlos anbieten werden.
 

Nachverfolgung

Wir sehen uns leider gezwungen, auch weiterhin beziehungsweise wieder eine Nachverfolgung zu leisten. Es sind deshalb alle Hochschulmitglieder und -angehörigen verpflichtet, ein positives PCR-Testergebnis der Hochschule unter covid-19(at)mh-freiburg.de mitzuteilen.

Die Mitteilungsmail sollte folgende Daten enthalten:

  • Datum des Tests
  • Angabe der Kontakte innerhalb der Hochschule (beziehungsweise alle Kontakte mit Mitgliedern der Hochschule) in den letzten drei Tagen vor den ersten Symptomen
  • Angabe, wann die Kontakte stattgefunden haben (Zeitpunkt)
  • Angabe der E-Mail-Adresse der Hochschulkontakte (wenn möglich)

Für die wissenschaftliche Auswertung durch unser Institut für Musikermedizin wären wir sehr dankbar, wenn wir auch den jeweiligen Status der/des Infizierten erfahren könnten (geimpft, genesen, getestet). Diese Angabe ist selbstverständlich freiwillig und wird mit der größten Vertraulichkeit behandelt. Eine gute Datengrundlage hat in den letzten Semestern maßgeblich dazu beigetragen, wirksame Strategien entwickeln zu können. Sie haben uns ermöglicht, den Studien- und Lehrbetrieb so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Ich bitte Sie sehr, uns auch weiterhin zu vertrauen, dass wir lediglich im Sinne dieser Zielsetzung mit Ihren Daten umgehen.

Es sei hier noch einmal eindringlich darum gebeten, dass Sie, falls Sie Symptome einer Covid-19-Infektion bei sich feststellen, der Hochschule fernbleiben und sich umgehend PCR-testen lassen. Gerade in der Jahreszeit, in der Grippesymptome häufig auftreten, ist die Differenzierung, ob Sie an Covid erkrankt sind oder an einer „normalen“ Grippe leiden, sehr wichtig
 

Immunisierte und getestete Kontaktpersonen

Grundsätzlich bemühen wir uns darum, immunisierte und getestete Studierende gleich zu behandeln – soweit und solange uns dies die gesetzlichen Vorgaben erlauben. Die Hochschulleitung bewertet aber den je speziellen Fall und behält sich vor, bei spezifischen Konstellationen angemessen und schnell zu reagieren und eventuell weitere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

An die Stelle der Absonderungspflicht von Kontaktpersonen, wie sie an dieser Hochschule in den letzten Semestern praktiziert wurde, tritt in diesem Semester die Verpflichtung zu einer täglichen Testung mittels Schnelltest bis zu einem abschließenden PCR-Test fünf, allerfrühestens vier Tage nach Kontaktereignis. Schnelltests erhalten Sie als Kontaktperson an der Pforte. Sollten Sie als immunisierte Person in Kontakt mit einer infizierten Person gewesen sein, sollten Sie sich unverzüglich mit einem Schnelltest testen beziehungsweise testen lassen. Diese Regelung gilt auch für die Kontaktpersonen, die an der PCR-Pooltestung teilnehmen. Das heißt: Kontaktpersonen müssen grundsätzlich nicht in Absonderung/Isolation und nehmen an allen Veranstaltungen der Hochschule teil, sofern sie negativ getestet sind. Jede positive Testung, sei es durch einen Schnelltest oder durch die Pooltestung, bedeutet, dass Sie sich in Absonderung begeben müssen.

Sollten Sie ein positives Testergebnis eines Schnelltests erhalten haben, sollten Sie möglichst sofort einen zweiten Schnelltest machen. Fällt auch dieser Test positiv aus, dann begeben Sie sich unverzüglich in Absonderung. Wenden Sie sich dann umgehend an eine Teststelle, um das Antigen-Schnelltest-Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigen zu lassen. Kontaktdaten erhalten Sie über die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg oder unter der Telefonnummer 116 117. Begeben Sie sich anschließend in Absonderung und warten Sie auf das Testergebnis. Im Falle eines positiven PCR-Test-Ergebnisses müssen Sie sich unverzüglich in Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen und alle weiteren Schritte festlegen.

Fünf Tage, allerfrühestens vier Tage nach dem Kontakt mit der infizierten Person müssen Sie in jedem Fall einen PCR-Test machen, unabhängig davon, ob Sie immunisiert, genesen oder PCR-getestet sind. Sie können sich an den oben erwähnten Orten testen lassen.

Sie können aber auch an den kostenlosen PCR-Pooltestungen teilnehmen, die die Hochschule anbietet (siehe die Hinweise unter Wie läuft der Test an der Hochschule ab? bei Punkt 1 des Hygienekonzepts für den Lehrbetrieb). Die Testungen für Kontaktpersonen finden jeweils montags, mittwochs und freitags um 07:45 Uhr in den Räumlichkeiten des Instituts für Filmmusik statt.

Sollten Sie fünf Tage nach dem Kontakt keinen PCR-Test vorgelegt haben, wird Ihnen der Zugang zu den Hochschulgebäuden verwehrt.
 

Kontaktpersonen in Ensembles

Über die spezielle Teststrategie für immunisierte und PCR-getestete Kontaktpersonen hinaus sind vorerst keine weiteren Einschränkungen für Kontaktpersonen vorgesehen. Wir möchten alle Betroffenen bitten, sich nicht in Selbstisolation zu begeben und etwa den Proben fernzubleiben, sondern am Ensembleunterricht teilzunehmen. Dass weitere Sicherheitsvorkehrungen eingeführt werden müssen (Sicherheitsabstand, Mund-Nasen-Bedeckung), lässt sich leider nicht ausschließen.
 

Pooltestung

Wir sind sehr froh darüber, dass unser PCR-Pooltestungs-Angebot einen so breiten Zuspruch erfährt. Es stellt ein in meinen Augen wirklich einzigartiges Angebot dar, um jenen 3G+-Kriterien zu entsprechen, die an unserer Hochschule, aber auch an vielen anderen Einrichtungen eingefordert werden.

Die Pooltestung wird in Zeiten, in denen die Inzidenzzahlen wieder merklich steigen, auch zur absichernden Prüfung von Kontaktpersonen beziehungsweise von möglichen Kontaktpersonen genutzt. Dadurch können sich die morgendlichen Testungen manchmal durchaus schwierig gestalten.

Wir möchten alle, die sich als Kontaktperson testen lassen, bitten, unbedingt vorher das Online-Formular auszufüllen.

Ich bitte zu bedenken, dass Sie niemals an einer Pooltestung teilnehmen dürfen, wenn Sie auch nur die kleinsten Symptome einer Erkrankung aufweisen. Pooltestungen sind nicht dazu geeignet, in solchen Fällen eine Gewissheit zu erlangen, da im Falle eines positiven Testergebnisses alle Poolteilnehmerinnen und -teilnehmer individuell getestet werden müssen und die Gefahr einer Infektionsverbreitung während des Tests besteht. Wenn also eine Infektion durchaus wahrscheinlich erscheint, sollte man umgehend seinen Hausarzt aufsuchen und dort einen individuellen PCR-Test machen lassen.

Die Pooltestung für die regulären participants beginnt um 7:30 Uhr, die für Kontaktpersonen um 7:45 Uhr.

Ich bitte Sie, sehr pünktlich zu diesen Testungen zu erscheinen. Die Pools müssen zeitnah in die Virologie der Uniklinik gebracht werden. Sollten Sie nach 8 Uhr kommen, müssen Sie einen PCR-Test auf eigene Kosten machen lassen.
 

Impfung/Beratung

Sollten Sie Fragen zur Impfung haben beziehungsweise sollten Sie wünschen, eingehender informiert zu werden, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unseren Betriebsarzt, Dr. Jürgen Pietsch. Er bietet auch allen, die sich noch nicht haben impfen lassen, die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert impfen zu lassen. Bitte kontaktieren Sie Herrn Dr. Pietsch unter PietschArbeitsmedizin(at)gmx.de an.
 

Mit herzlichen Grüßen
Ludwig Holtmeier

Rundschreiben des Rektors an alle Hochschulmitglieder (29. September 2021)

29. September 2021
 

Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen, Mitglieder und Angehörige der Hochschule,

ich begrüße Sie alle herzlich zu diesem neuen Semester. Insbesondere grüße ich alle jene, die in diesem Semester ihr Studium (oder ihre Lehrtätigkeit) an unserer Hochschule beginnen. Ich hoffe sehr, Sie alle haben sich in der vorlesungsfreien Zeit nach den anstrengenden zurückliegenden Zeiten erholen und Kraft für die nächsten Monate sammeln können.

Wir haben im zurückliegenden Sommersemester 2021 einen großen Schritt in Richtung Normalität tun können – vielleicht war es sogar der entscheidende aus der Krise heraus. Unsere umfassende Impfstrategie war ein Erfolg: Wir dürfen davon ausgehen, dass derzeit über 90 Prozent aller Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Hochschule für Musik Freiburg geimpft (beziehungsweise geimpft/genesen) sind.

Ich bin zuversichtlich, dass wir damit zu einem Alltag zurückkehren können, der uns in vielen Momenten vergessen lassen kann, dass wir uns immer noch in der Krise befinden. Die hohe Anzahl an geimpften Hochschulangehörigen wird uns zahlreiche Optionen eröffnen, die wir in verantwortungsvoller Weise auch nutzen wollen. Diese Option einer Rückkehr zur neuen, alten Freiheit, die sich aus der breiten Durchimpfung ableitet, wird aber auf der anderen Seite auch andere, schon länger schwelende Konflikte umso deutlicher hervortreten lassen. Ich werde mich dazu am Ende meines Briefes äußern. Hier erst einmal die wesentlichen Informationen:
 

Präsenzbetrieb als Normalform

Die Lehre in Präsenz stellt im Wintersemester – immer unter Beachtung der im Folgenden dargestellten und in unserem Hygienekonzept kodifizierten Regelungen – den Normalfall an unserer Hochschule dar. Dies gilt für alle Unterrichtsformate im künstlerischen und wissenschaftlichen Bereich. Alle Studierenden haben in ihren künstlerischen Hauptfächern einen Anspruch auf Präsenzunterricht.

Dies hat unter anderem zur Folge, dass alle Räume wieder im gewohnten Umfang genutzt werden können. Die Rückkehr aller Unterrichte in die Hochschulgebäude wird auch dazu führen, dass die Nutzung von größeren Räumen und Sälen für einzelne Instrumental- beziehungsweise Gesangsklassen beziehungsweise Lehrveranstaltungen nicht mehr im selben Umfang wie in den vergangenen Semester möglich sein wird. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.
 

Zutritt zur Hochschule

Die Hochschule darf laut CoronaVO Studienbetrieb ausschließlich von Personen betreten werden, die vollständig geimpft, genesen beziehungsweise genesen/geimpft oder getestet sind (sogenannte 3G-Regelung). Als staatliche Hochschule sind wir an die Beachtung dieser Regelung zwingend gebunden. Dies wird nachgewiesen, indem vor Betreten der Hochschule der Hochschulausweis durch den digitalen QR-Code (zum Beispiel in der CovPass-App) quasi »freigeschaltet« wird: Der so aktivierte Hochschulausweis ermöglicht den automatischen Zugang zu den Hochschulgebäuden.

Sie benötigen dazu lediglich ihren Hochschulausweis und Ihren digitalen QR-Code, den Sie als Geimpften-, Genesenen- oder Testnachweis erhalten und in Ihre App geladen haben. Zu diesem Zweck steht am Haupteingang ein Terminal, der erst Ihren Hochschulausweis einliest und ihn anschließend mit den Informationen aus dem QR-Code koppelt. Ihr konkreter Status – geimpft, genesen, getestet – bleibt bei diesem Aktivierungsvorgang anonymisiert.

Anschließend haben Sie durch Ihren Hochschulausweis eine Zutrittsberechtigung zu den Hochschulgebäuden bis zum Ablauf der Gültigkeit Ihres jeweiligen Zertifikats. Bitte beachten Sie, dass ein (kommerzieller) negativer Schnelltest mit QR-Nachweis 24 Stunden, ein (kommerzieller) negativer PCR-Nachweis mit QR-Code 48 Stunden gültig ist.

Der große Vorteil dieses Vorgehens besteht vor allem darin, dass der bislang »händisch« durchgeführte Einlass durch den Technischen Dienst über die Pforte entfällt. Wer seinen Hochschulausweis »gekoppelt« hat, erhält durch das Anhalten des Hochschulausweises an die Lesegeräte automatisch Zugang zu den Hochschulgebäuden.
 

Testangebot

Im Gegensatz zu den Schulen stellt das Land für seine Studierenden an den Hochschulen ab dem 11. Oktober 2021 keine kostenlosen Tests mehr zur Verfügung. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass Studierende Schnelltests (Antigentests) und PCR-Tests selbst bezahlen. Ausnahmen bilden hier jene Studierenden, die durch Attest nachweisen können, dass sie sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Auch internationale Studierende, »bei denen eine Covid-Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut genannten Impfstoffen erfolgt ist (zum Beispiel Sputnik V, Sinovac)«, haben vorläufig bis zum 31. Dezember 2021 Anspruch auf kostenlose Corona-Tests in offiziellen Testzentren.

Die Hochschule für Musik Freiburg bietet für alle Nicht- beziehungsweise Noch-Nicht-Geimpften (sogenannte »nicht-immunisierte Personen«) eine kostenlose PCR-Pooltestung – die sogenannte »Lollitestung« – an, wie sie auch an den Freiburger Schulen zum Einsatz kommt. Die Testungen finden am Montag-, Mittwoch und Freitagmorgen jeweils um 7:30 Uhr in der Mensa statt. Die Teilnahme setzt zwingend eine vorherige Anmeldung zum Testverfahren voraus. Bei der allerersten Testung muss vor Betreten der Hochschule das Testergebnis abgewartet werden. Das ist bei den folgenden Testungen nicht mehr notwendig. Wird die Testfolge allerdings unterbrochen – sollte man also etwa den Testtermin am Mittwochmorgen versäumen, den am Freitagmorgen aber wieder wahrnehmen –, ist vor Betreten der Hochschulgebäude wieder aufs Neue das Testergebnis, welches wahrscheinlich gegen Mittag eintreffen wird, abzuwarten.

Wir bieten diese kostenlose Testmöglichkeit an, da

a) wir auf diese Art und Weise für unsere ausländischen Studierenden, deren Impfung hier nicht anerkannt ist, eine unkomplizierte und hochwertige Testmöglichkeit zur Verfügung stellen. Natürlich steht es diesen Studierenden auch frei, sich selbstständig um eine kostenfreie Testung zu kümmern. Das Ministerium teilt mit, dass »Personen, die im Ausland bereits mit nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffen geimpft wurden, … eine erneute Impfserie [benötigen], um in der EU den Status als Geimpfte zu erlangen.« Sollten Studierende an einer solchen (zweiten) Impfung interessiert sein, können sie sich jederzeit vertrauensvoll an das Rektorat wenden,

b) die Mitteilung über die kostenpflichtige Testung durch das Land relativ kurzfristig kam und in unseren Augen den von dieser Regelung Tangierten nur wenig Zeit gelassen hat, auf die veränderte Situation angemessen zu reagieren (etwa durch Impfung, Wechsel des Studienorts et cetera). Wir sehen uns grundsätzlich in der Pflicht, allen Studierenden eine möglichst ungehinderte Fortsetzung Ihres Studiums zu ermöglichen. In diesem besonderen Fall geht es auch darum, genügend Zeit zu geben, um überlegte Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Wir möchten aber ausdrücklich den temporären Aspekt dieses kostenfreien Testungsangebots betonen. Es ist für das kommende Semester vorgesehen, aber nicht als permanente Einrichtung gedacht – und hängt nicht zuletzt davon ab, wie lange die Hochschule aus dem laufenden Haushalt hierfür Mittel bereitstellen kann,

c) die hohe Durchimpfung an unserem Haus uns viele Freiheiten eröffnet, die wir auch nutzen wollen. Wir möchten deshalb die Anzahl von Studierenden und Lehrenden, die mit Antigentests getestet wurden, möglichst gering und die Anzahl derjenigen, die mit einem PCR-Test, der eine wesentlich höhere Verlässlichkeit garantiert, hoch halten. Wir möchten deshalb alle Nicht- beziehungsweise Noch-Nicht-Geimpften auffordern, an unserem kostenlosen Testungsverfahren teilzunehmen.

Die PCR-Pooltestung ist das einzige kostenlose Testungsangebot, das die Hochschule für Musik Freiburg ihren Studierenden unterbreitet. Sie wird grundsätzlich keine kostenlosen Schnelltestungen vor Ort anbieten. Wer an diesem Angebot nicht teilnehmen möchte, muss sich selbstständig um eine (formal zugelassene) Testung kümmern.
 

Ablauf der Testung

Die kostenlose PCR-Pooltestung der Hochschule für Musik Freiburg für nicht geimpfte und/oder genesene Angehörige beginnt am Montag, den 11. Oktober 2021. An diesem Tag stellen Bund und Länder das kostenlose Testangebot für alle ein. Alle Teilnehmenden müssen sich bis zum 9. November über das Anmeldeformular angemeldet haben. Es findet bei diesem Verfahren keinerlei Transfer persönlicher Daten an eine weitere Institution statt. 

Alle Teilnehmenden sollten sich montags, mittwochs und freitags kurz vor 7:30 Uhr an der Seitentür der Mensa einfinden. Der frühe Termin ist notwendig, um die Testergebnisse so schnell wie möglich zu erhalten, damit der Tag für eine Tätigkeit an der Hochschule nicht völlig verloren ist. Die mit der Testung betraute Person wird morgens die weiteren Anweisungen geben. Die Testung erfolgt in der Regel zwischen 7:30 und 7:45 Uhr. Eine Testung nach 8:00 Uhr ist nicht mehr möglich. Nach jetzigem Informationsstand ist mit den Testergebnissen gegen 13:00 Uhr zu rechnen. Die Hochschulausweise der negativ getesteten Teilnehmenden werden unmittelbar freigeschaltet und ermöglichen bei regelmäßiger Teilnahme den durchgängigen Zutritt zu den Hochschulgebäuden.

Im Falle eines positiven Testergebnisses müssen sich alle Personen, deren Proben sich in dem positiv getesteten Pool befunden haben, unverzüglich in Quarantäne begeben. In einem Pool befinden sich in der Regel 15 Proben. Die Hochschule wird jene 15 Personen über das Testergebnis unverzüglich in Kenntnis setzen. Alle 15 Personen müssen sich im Anschluss einer (Einzel-)PCR-Testung unterziehen. Die Hochschule wird sich um zeitnahe feste Termine bemühen, an denen diese individuellen PCR-Testungen kostenfrei am Universitätsklinikum Freiburg gemacht werden können. Sollte man diese Termine nicht wahrnehmen können oder wollen, muss man sich selbstständig und auf eigene Kosten um eine Testung kümmern. Ein negativer PCR-Einzeltest eröffnet wieder den Zugang zur Hochschule. Im Falle einer positiven Einzeltestung gelten die üblichen Vorschriften für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus.
 

Maskenpflicht und Abstandsregeln

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Maske beziehungsweise FFP2-Standard) gilt

a) in den Gängen beziehungsweise auf dem Weg zu den Räumen,

b) für das Publikum bei öffentlichen Veranstaltungen sowohl beim Aufsuchen des Platzes als auch während der Vorstellung. Öffentliche Veranstaltungen sind alle Veranstaltungen, die nicht ausschließlich von Hochschulangehörigen und -mitgliedern frequentiert werden, in der Regel also alle Klassenabende, Konzerte, finale Abschlüsse et cetera.

Abgesehen von a) und b) sind sowohl die Maskenpflicht als auch die Abstandsregeln aufgehoben. Wir empfehlen aber dringend in allen Räumen, in denen dies ohne Probleme und ohne künstlerische Einschränkungen möglich ist, den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen zu wahren. Auch das regelmäßige Lüften von geschlossenen Räumen wird ebenso nachdrücklich empfohlen wie die Händedesinfektion bei Betreten der Hochschule.
 

Kontaktnachverfolgung

Die aktuelle CoronaVO Studienbetrieb verpflichtet uns leider nach wie vor dazu, bei »Präsenzveranstaltungen; bei Veranstaltungsreihen … eine Datenverarbeitung für jeden einzelnen Termin durchzuführen.«: Es besteht also weiterhin die Notwendigkeit, in den Präsenzveranstaltungen Anwesenheitslisten zu führen, um eine Kontaktnachverfolgung im Falle einer Infektion zu ermöglichen (die Listen werden dabei von den Lehrenden zentral an der Pforte geführt). Ich vermute, dass sich gerade in dieser Sache in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben werden.
 

Konzerte und Vortragsabende

Wir gehen derzeit fest davon aus, dass die geplanten Konzerte und Vortragsabende in Präsenzform und mit externem Publikum stattfinden werden. Der Zutritt für externe Gäste ist dabei ebenfalls an den Nachweis des 3G-Status gebunden. Auch die Hinterlegung der Kontaktdaten zum Zweck der Nachverfolgung wird nach wie vor verlangt.

Derzeit ist keine strenge und verbindliche Begrenzung der Kapazität vorgesehen. Inwiefern sich das in vollem Umfang umsetzen lassen wird, werden die ersten Semesterwochen zeigen. Wir gehen davon aus, dass die großen Räume und Säle im Sinne der Schachbrett-Sitzordnung besetzt werden. Wir bitten alle Zuständigen, insbesondere die jeweils verantwortlichen Lehrenden, hierauf mit zu achten. Es geht dabei nicht um eine strenge Umsetzung des Schachbrettprinzips (jeder benachbarte Sitz bleibt frei), sondern um eine Nutzung des gesamten Raums auch bei geringer Personenzahl – und die Vermeidung von größeren Personenansammlungen, wenn es der Raum gestattet.


Impfung

Wir ermuntern auch weiterhin alle Studierenden und Lehrenden dazu, sich impfen zu lassen. Wer einen Impftermin sucht oder sich fachkundig beraten lassen möchte, kann sich immer unter covid-19(at)mh-freiburg.de an die Hochschulleitung wenden. Gleichzeitig werden wir auch in Zukunft immer wieder zentrale Impftermine über unseren Betriebsarzt anbieten.
 

***

Ich würde mir wünschen, dass wir jene bemerkenswerte Kultur der Solidarität und des Miteinanders aus den vergangenen Semestern auch in das neue Semester weitertragen. Die Entscheidung in Bezug auf das Impfen ist eine sehr persönliche. Sie berührt grundsätzliche Einstellungen, und Positionen werden mit der Intensität von Glaubensfragen vertreten: Glaubensfragen, die – um hier einmal ein berühmtes Aperçu Beethovens zu paraphrasieren –  »wie der Generalbass in sich abgeschlossene Dinge sind, über die man nicht weiter diskutieren kann«. Wie unser Ministerpräsident so glaube auch ich, dass die persönliche Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, zu respektieren ist – auch wenn man sie selbst für falsch hält.

Wir sind an dieser Hochschule auch deshalb vergleichsweise gut durch die Krise gekommen, weil wir über grundlegende gesundheitspolitische Entscheidungen, die zu ändern nicht in unserer Macht standen, nicht diskutiert haben. Wir haben uns hier immer auf unser Hauptanliegen konzentriert: So intensiv und so »normal« wie möglich unserer Profession und unserem Bildungsauftrag nachzugehen und unseren Studierenden so viel Präsenzunterricht zu ermöglichen, wie wir es mit gutem Gewissen verantworten konnten. Und das sollte auch im kommenden Semester unser Ziel sein. Damit ist nicht gemeint, dass hier über das, was uns alle beschäftigt und umtreibt, nicht gesprochen und diskutiert werden darf. Es sollte dabei aber doch immer präsent bleiben, dass Konflikte, die auf jenen Ebenen der Meinungsfindung, die eine parlamentarische Demokratie explizit dafür vorsieht, nicht einvernehmlich haben entschieden werden können, auch innerhalb der Hochschule nicht gelöst werden können. Die Hochschulleitung wird sich bemühen, Arbeits- und Studienbedingungen zu schaffen, die allen Studierenden und Lehrenden eine Teilhabe ermöglichen. Aber weder kann sie grundlegende politische Entscheidungen wie die 3G-Regel ignorieren, noch kann sie jene umfassende und flexible kostenlose Testinfrastruktur, die derzeit im Lande abgebaut wird, aus eigenen institutionellen Kräften kompensieren. Schon in den letzten Semestern musste die Verwaltung weit über die Belastungsgrenze hinaus eine »Krisenlogistik« unterhalten, für die unsere Hochschule nicht ausgestattet ist: In diesem Semester müssen wir uns auf das Machbare konzentrieren. Respekt vor der Meinung der anderen und Realismus in Bezug auf das, was eine Hochschule unserer Größe leisten kann, zu wahren, sind die zentralen Herausforderungen dieses Semesters.

***
 

Das neue Semester wird am 18. Oktober 2021 um 11:00 Uhr eröffnet. Dazu lade ich Sie abschließend ganz herzlich ein – natürlich in Präsenz!

Und ich möchte Sie daran erinnern, dass unsere Hochschule in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiert: Grund genug, in einer Festveranstaltung am 19. November 2021 zu feiern – auch als Zeichen unserer wiedergewonnenen Freiheit.

Ich wünsche Ihnen im Namen des gesamten Rektorats einen wunderbaren Start ins neue Semester.

 

Mit herzlichen Grüßen
Ludwig Holtmeier

Die deutschen MusikhochschulenDeutsch-Französische Hochschule