Lehramt MusikLehramt Musik

Lehramt Musik

Künstlerische Ausbildung am Instrument und der Stimme, wissenschaftliche und theoretische Studienbereiche, Dirigieren, Ensemblespiel und vieles mehr – der Studiengang Lehramt Musik beinhaltet eine breit gefächerte musikpraktische und pädagogische Ausbildung und bereitet damit auf die vielfältigen Herausforderungen im Lehrerberuf vor.

Nachrichten

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Vortragsveranstaltung zum Weltstimmtag – World Voice Day mit Freiburger Beteiligung

Anlässlich des Weltstimmtags – World Voice Day – der wie jedes Jahr am 16. April gefeiert wird, veranstaltete das Stimmheilzentrum Bad Rappenau am 14. April 2018 eine Vortragsveranstaltung zum Thema „Stimme im Lehrberuf“, welche im neugebauten Hörsaal der SLK Kliniken Heilbronn stattfand. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Lehrkräfte und Angehörige sprechintensiver Berufe sowie Ärzt*innen, Logopäd*innen und Atem-Stimm- und Sprechlehrer*innen. 

Zu dieser Veranstaltung wurde Anna Immerz, Mitarbeiterin an der Musikhochschule Freiburg und am Freiburger Institut für Musikermedizin, eingeladen einen Vortrag zu halten. Neben ausgewiesenen Expertinnen Prof. Dr. Voigt-Zimmermann und Prof. Dr. Keilmann skizzierte sie die stimmliche Ausbildung von Lehrkräften in Baden-Württemberg, stellte Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „Stimmliche Gesundheit bei Lehrkräften“ vor, welches in den letzten Jahren am Freiburger Institut für Musikermedizin durchgeführt wurde und gab einen Ausblick, wie die stimmliche Ausbildung von Lehramtsstudierenden am Standort Freiburg künftig aussehen wird. 

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Drei Tage lang arbeiten zehn Promovierende daran, ihre abertausend Ideen in einem einminütigen Vortrag zu bündeln

Ein Klassenraum des Gymnasiums Nr. 4 in Jelgava/Lettland am 12.03.2018. Eine Deutschlandkarte mit kyrillischen Schriftzeichen hängt an der Tafel. Ein Poster des Goethe-Institutes haucht den Atem schulischen Deutschunterrichtes von der Wand. Zehn Doktorand_innen aus sieben verschiedenen Ländern haben an den Tischen Platz genommen und werden von den beiden Betreuern Mary Stakelum (University of Bath/UK) und Thade Buchborn (Hochschule für Musik Freiburg) auf Englisch zum diesjährigen Doktorandenforum der European Association of Music Education (EAS) begrüßt.

Es folgen zwei Tage intensiver Auseinandersetzung mit den sehr unterschiedlichen Forschungsprojekten der Teilnehmenden.  Wie unterscheidet sich das Übeverhalten tschechischer Klavierschüler_innen von dem libanesischer? Wie funktioniert eigentlich das gemeinsame Musizieren bei ‘community music’? Warum wird Bartok von Australiens Klavierlehrer_innen verschmäht? Wer die Konferenzteilnehmer_innen mit diesen oder anderen Fragen in einer einminütigen Präsentation am Ende des Forums für sein Forschungsprojekt gewinnen konnte, hatte bei der anschließenden Postersession viel Besuch. Und ist in der eigenen Forschung fünf Lektionen weiter gekommen.

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes „Kooperative MusiklehrerInnenbildung Freiburg (KoMuF)“ präsentieren ihre Forschungsprojekte auf der 26. EAS-Konferenz in Jelgava (Lettland)

Vom 14. bis 17. März 2018 kamen über 250 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Konferenz der „European Association of Music in School (EAS)“ in Lettland zusammen. Im Zentrum der 26. EAS-Konferenz stand in diesem Jahr das Tagungsthema „Competences in Music Education“. Zahlreiche Beiträge, Workshops und Keynotes beleuchteten den Kompetenzbegriff für die Musikpädagogik aus den dabei jeweils nationalen Perspektiven. Mit sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem KoMuF-Projekt war die „Freiburger Musikpädagogik“ erneut stark vertreten. Während Charlotte Rott-Fournier („Reconstructing music student´s orientations about inclusion and collaboration“), Johannes Treß & Prof. Dr. Thade Buchborn („A closer look into creative acts”) und Eva-Maria Tralle, Thade Buchborn & Jonas Völker („Competence Orientation in Intercultural Music Education?“) jeweils mit Forschungsbeiträgen vertreten waren, präsentierte Prof. Dr. Georg Brunner zwei Poster im Rahmen des Poster Talks. Überdies nahm Verena Bons am ebenfalls international besetzten „Student Forum (SF)“ teil. Neben dem Austausch von Perspektiven mit internationalen Kolleginnen und Kollegen und Vernetzungsangeboten in verschiedenen Focus Groups, konnten vielfältige Einblicke in die musikalischen (bspw. im Rahmen der Opening Ceremony oder des Conference Dinners) und pädagogischen (Schulbesuche) Praxen der Landeskultur gewonnen werden. 

Die 27. EAS Conference findet im Mai 2019 in Malmö (Schweden) statt.

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Magdeburger Methodenworkshop 16.-17. Februar 2018 unter Freiburger Beteiligung

Am 16. und 17. Februar fand an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg der jährliche Methodenworkshop zur Qualitativen Bildungs- und Sozialforschung statt. Der Workshop bietet ein Forum, um unter fachlich kompetenter Anleitung von bundesweit anerkannten Forscherinnen und Forschern an Datenmaterial aus aktuellen Projekten arbeiten zu können. Dabei werden methodologische und methodische Fragestellungen am realen Beispiel erörtert.

Mit Charlotte Rott-Fournier, Eva-Maria Tralle und Anna Immerz waren drei Mitarbeiterinnen des Forschungsprojekts „Kooperative MusiklehrerInnenbildung (KoMuF)“ in Magdeburg vertreten. Durch Vorträge und die Arbeit in verschiedenen Forschungswerkstätten bekamen sie einen Einblick in etablierte qualitative Verfahren. Zudem nutzten sie die Gelegenheit offene Fragen zu diskutieren und eine detaillierte Rückmeldung zu den eigenen musikpädagogischen Forschungsprojekten zu erhalten.

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Treffen des Arbeitskreises vom 15.–16. Februar 2018 an der HMTM Hannover

Die Forschungsgruppe „Design-based Research in der Musikpädagogik“ traf sich am 15. & 16. Februar 2018 zur jährlichen Arbeits- und Austauschklausur am Institut für Musikpädagogische Forschung der HMTM Hannover. An dem Treffen nahmen insgesamt 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von verschiedenen Hochschulen und Universitäten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Freiburg, Wien, Salzburg, Hannover, Mainz, Trossingen, Dortmund, Stuttgart, Rostock) teil und nutzten die Gelegenheit, um intensiv über fächerübergreifende DBR-Literatur zu diskutieren sowie sich über Erfahrungen aus musikpädagogischen DBR-Projekten in verschiedenen Entwicklungsstadien auszutauschen.  

Die Musikpädagogik aus Freiburg war mit drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungsprojektes „Kooperative MusiklehrerInnenbildung Freiburg (KoMuF)“ stark vertreten. Prof. Dr. Thade Buchborn, Johannes Treß und Jonas Völker nutzten die Gelegenheit, um sowohl offene Fragen zum Forschungsansatz im Allgemeinen als auch relevante Aspekte für die eigenen musikpädagogischen Arbeiten zu diskutieren. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Arbeitsphase werden über eine interaktive Online-Plattform weiterentwickelt und im Rahmen der nächsten Tagung des „Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung“ (AMPF) der Forschungscommunity präsentiert. Weitere Treffen der Forschungsgruppe sind entsprechend am Rande der AMPF-Tagung in Würzburg im Oktober 2018 sowie zur Frühjahrsklausur im Februar 2019 wiederum an der HMTM Hannover geplant.

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Kooperative Arbeitstagung der Dortmunder Forschungsgruppe Modus-M und des Freiburger KoMuF-Teams am 18./19. Januar in Freiburg

Es ist ein seltener Fall, dass sich zwei unterschiedliche Forschergruppen ohne Absprache zwar mit dem gleichen Forschungsgegenstand, aber mit sich ergänzenden Schwerpunktsetzungen beschäftigen. Zu einem seltenen Glücksfall wird dies aber, wenn sich dadurch in einer gemeinsamen Arbeitstagung neue erkenntnisreiche Sichtweisen auf die jeweils eigene Forschung eröffnen. So trafen sich Forschende aus den Projekten ModusM „Musikunterricht im Modus des Musik Erfindens“ unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Kranefeld (TU Dortmund) und dem Teilprojekt 2 des KoMuF-Projektes „Musizieren, Improvisieren und Musik erfinden im Musikunterricht“ unter der Leitung von Prof. Dr. Thade Buchborn (HfM Freiburg) für zwei Tage in den Räumlichkeiten der PH Freiburg zum Austausch ihrer Projekte. In intensiven Diskussionen über Methode und Methodologie und über Erhebung und Auswertung von Datenmaterial wurden empirische Herangehensweisen an das Improvisieren und Komponieren in musikpädagogischen Kontexten kritisch durchleuchtet und durchdrungen. So wurde gemeinsam der methodologischen Frage nach den Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen dokumentarischer Methode und dem praxeologischen Ansatz nach Reh/Ricken/Rabenstein nachgegangen. Inhaltliche Schwerpunktsetzungen in den Forschungswerkstätten waren u.a. Anerkennungsprozesse im Musikunterricht (Kerstin Heberle), Kooperationsmöglichkeiten zwischen Video- und Interviewstudie im Projekt LinKo (Anna-Lisa Mause, Miriam Meisterernst), Einblicke in das methodische Vorgehen der Transkription musikalischer Handlungs- und Interaktionsprozesse (Johannes Treß) und Wege der Transkription von videografierten kollektiven Kompositionsprozessen zur Auswertung nach dokumentarischer Methode (Elisabeth Theisohn). Dieses erste Arbeitstreffen war wissenschaftlich wie menschlich so gewinnbringend, dass weitere gemeinsame Arbeitstreffen schon für das Wintersemester in Planung sind. 

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Johannes Treß hält Vortrag bei Tagung zur Improvisationsdidaktik an der HMTM Hannover

In Hannover findet vom 21.-23.2. die Tagung zur Improvisationsdidaktik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien statt. Zentrales Anliegen der Tagung ist dabei der Austausch unterschiedlicher didaktischer Formate an den verschiedenen Hochschulen im deutschsprachigen Raum anzustoßen. Im Rahmen des Eröffnungsvortrages stellt Johannes Treß empirische Grundlagen aus der Improvisationsforschung vor und diskutiert mögliche Auswirkungen auf die Improvisationsdidaktik. Zentrale Inhalte des Vortrages basieren auf der Arbeit des KoMuF-Teilprojekts 2 "Musizieren, Improvisieren und Musik erfinden".

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Ministerin Theresia Bauer würdigt Kooperative Musiklehrer*innenbildung Freiburg

Unter dem Motto „Lehrer*innenbildung gemeinsam gestalten“ trafen sich am 16.11 Vertreter*innen des Netzwerkes FACE der Lehrer*innenbildung aus Freiburg und der Region, um Ergebnisse aus der Zusammenarbeit von Lehre, Praxis, Weiterqualifizierung und Forschung  zur Lehrerbildung zu  präsentieren und auszutauschen. Die anwesende Ministerin Theresia Bauer MdL würdigte in ihrem Grußwort explizit die Kooperative Musiklehrer*innenbildung Freiburg, die als zweite Förderlinie in dem Förderprogramm „Lehrerbildung in Baden-Württemberg“ mit ca. 2 Millionen Euro ausgestattet wurde. Nach einem Vortrag  von Prof. Dr. Timo Leuders zum fachspezifischen Umgang mit Heterogenität und  einer erfrischenden Darstellung  Frau Prof. Dr. Elsbeth Sterns von Erkenntnissen der Bildungsforschung und deren Gewinn für die Unterrichtspraxis war das KoMuF-Team auf der anschließenden Postersession mit zwei Postern vertreten und betrieb auf diese Weise 'Gesichtspflege'.

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GFD/KOFADIS-Tagung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg unter Beteiligung des KoMuF-Teams

Ein Heimspiel war in diesem Jahr die GFD/KOFADIS-Tagung, die an der Pädagogischen Hochschule Freiburg vom 27. – 29. September stattfand. Unter dem Motto „Fachdidaktische Forschung zur Lehrerbildung“ trafen sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachdidaktiken zum fächerübergreifenden Austausch. Das KoMuF-Team war dabei stark vertreten. Während Prof. Dr. Georg Brunner als Prorektor für Lehre und Studium an der PH Freiburg die Tagung miteröffnete, umrahmten Charlotte Rott-Fournier und Johannes Treß mit Studierenden der PH-Freiburg diese musikalisch. Im Rahmen von Symposien präsentierten die Projektmitarbeiterinnen und –mitarbeiter ihre jeweiligen Studien und Forschungsansätze. Dabei erörterte Anna Immerz gemeinsam mit  Dr. Manfred Nusseck und Franziska Trischler das Thema „Die Stimme als wichtiges Werkzeug im Lehrerberuf – Anforderungen, Ressourcen und Empfehlungen für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften“. Moderiert von Prof. Dr. Thade Buchborn referierten Elisabeth Theisohn, Ute Konrad und Jonas Völker über ihre jeweiligen Design-based Research Studien und tauschten sich über Erfahrungen in der Musikpädagogik hinsichtlich des Tagungsthemas „Fachdidaktische Entwicklungsforschung“ aus. Ein weiteres Symposium hatte die „Förderung des musikalischen Selbstkonzepts im Musikunterricht“ zum Thema. Neben Daniel Fiedler waren hierbei außerdem Prof. Dr. Maria Spychiger und Helene Rieche vertreten. Außerdem präsentierte Charlotte Rott-Fournier ihr Poster „Die Einstellungen angehender Musiklehrkräfte zu Inklusion und multiprofessioneller Kooperation“.

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Jahrestagung des „Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung“ in Bad Wildbad mit großer KoMuF-Beteiligung

Vom 5.–8. Oktober 2017 besuchten Prof. Dr. Thade Buchborn, Elisabeth Theisohn, Daniel Fiedler, Johannes Treß und Jonas Völker die AMPF-Jahrestagung und die Tagung des AMPF-Doktorandennetzwerks in Bad Wildbad. Das Tagungsthema „Soziale Aspekte des Musiklernens“ wurde umrahmt durch den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Ruth Wright „Is Gramsci Dead? Revisiting Hegemony in 21st Century Music Education“ und der abschließenden AMPF-Lecture „Erfahrungsraum Musikpädagogik – Einsichten eines Musikwissenschaftlers“ von Prof. Dr. Wolfgang Stroh.

Johannes Treß und Jonas Völker nutzten die vorgeschaltete Doktorandentagung um ihre Promotionsprojekte „Vokale Gruppenimprovisation im Musikunterricht“ (Johannes Treß) und „Interkulturelles Lernen im Musikunterricht“ (Jonas Völker) in Vorträgen zu präsentieren. Daniel Fiedler war mit gleich zwei Postern auf der Postersession vertreten: „Erfassung des Musikalischen Selbstkonzepts von Schüler_innen der Sekundarstufe: Anpassung und Validierung des Musical Self-Concept Inquiry (MUSCI)“ in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Maria Spychiger und Dr. Johannes Hasselhorn sowie „Das Professionswissen von Musiklehrkräften: Validierung eines Fragebogens zur Erfassung des Technological Pedagogical And Content Knowledge (MTPACK) von Musiklehrkräften” in Zusammenarbeit mit Marc Godau.

Außerdem trafen sich Prof. Dr. Thade Buchborn, Elisabeth Theisohn und Jonas Völker am 6.10. im Rahmen der AMPF-Tagung zu einer Kurztagung der Forschungsgruppe „Design-based Research in der Musikpädagogik“ mit Kolleginnen und Kollegen aus der Musikpädagogik.

Weitere Informationen zur AMPF-Jahrestagung finden Sie hier

Termine

Bitte beachten: Zum Sommersemester 2018 wird aus kapazitären Gründen keine Eignungsprüfung für den Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang (Lehramt Musik an Gymnasien) angeboten!

9.4.2018

Vollversammlung Lehramt Musik, Raum 156, 18:00 Uhr 

28./29.6.2018 

Forschungsgruppentreffen im Rahmen der Lehrkooperation mit der Staatl. Hochschule für Musik Trossingen (offen für Studierende, die an Abschlussarbeiten arbeiten)

8.-10.11.2018

Symposium "Interkulturalität - Musik - Pädagogik" 

 

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