Lehramt MusikLehramt Musik

Lehramt Musik

Künstlerische Ausbildung am Instrument und der Stimme, wissenschaftliche und theoretische Studienbereiche, Dirigieren, Ensemblespiel und vieles mehr – der Studiengang Lehramt Musik beinhaltet eine breit gefächerte musikpraktische und pädagogische Ausbildung und bereitet damit auf die vielfältigen Herausforderungen im Lehrerberuf vor.

Nachrichten

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MitarbeiterInnen des KoMuF-Teilprojektes „Interkulturalität und Musikunterricht“ auf der CDIME-Conference in Tel Aviv.

Vom 16. bis 19. Juni 2019 besuchten Eva-Maria Tralle, Thade Buchborn und Jonas Völker die internationale Konferenz „Cultural Diversity in Music Education (CDIME)“ in Tel Aviv. Mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus u.a. den USA, Finnland, Schweden, Norwegen, Indien, Nepal, Australien, Südafrika, Österreich und der Schweiz waren unterschiedliche, teilweise auch länderspezifische Perspektiven auf das Themenfeld ‚kulturelle Vielfalt‘ vertreten. Zudem bot die gesellschaftspolitische Situation innerhalb Israels immer wieder Gesprächs- und Diskussionsanlass, bspw. im Rahmen des Eröffnungsvortrages „Religious authority and hyper-solidarity in education: insights from Israel politics and Muslim political thought“ von Dr. Ayman Agbaria. Die ebenso vielfältigen Vortragsformate reichten von Projektberichten, über Forschungsbeiträge bis zu Symposien. Das KoMuF-Team präsentierte in vier Vorträgen die Freiburger Forschungsprojekte. In einer einführenden Präsentation „Competence Orientation in Intercultural Music Education?“ wurden Spezifika des deutschsprachigen Diskurses zum Tagungsthema vorgestellt und hinsichtlich des Kompetenzbegriffes unterrichtspraktisch veranschaulicht. Die folgenden Vorträge schlossen daran an und fokussierten dabei empirische Befunde über die Akteursperspektiven. Thade Buchborn stellte Ergebnisse aus Gruppendiskussionen mit Musikkollegien („German Music Teachers’ Orientations to Migration and Intercultural Learning. A reconstructive study“), Jonas Völker seine Studie zum interkulturell orientierten Musikunterricht (“’… as if Germans would listen to something like that?!’ - Cultural Representations and collective affiliations in intercultural Music Lessons”) und Eva-Maria Tralle die Rolle der deutschen Wiedervereinigung in biographischen Erzählungen von Musiklehrkräften (“Disappeared borders – appeared opportunities? The German Reunification in biographical narrations of music teachers”) vor. Die deutschsprachigen Positionen wurden vom internationalen Publikum mit großem Interesse aufgenommen und ein weiterer thematischer Austausch verabredet - spätestens auf der nächsten CDIME, im September 2021 in Südafrika.

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Bei der "European Association of Music Education" war auch die Freiburger Musikhochschule vertreten.

Vom 15.-18. Mai 2019 traf die European Association of Music Education zu ihrer jährlichen Tagung diesmal in Malmö unter dem Titel „The school I’d like“ zusammen. Vier Tage lang wurden Perspektiven von SchülerInnen auf Unterricht und Visionen von MusikpädagogInnen für den Musikunterricht vorgestellt und diskutiert. Thade Buchborn, Anna Immerz und Eva-Maria Tralle präsentierten in ihren Vorträgen jeweils Ergebnisse aus den Teilprojekten der Kooperative MusiklehrerInnenbildung Freiburg. Mit wertvolllen Anregungen ging eine intensive Woche zwar zuende, die Überlegungen zu „the school I’d like“ werden jedoch fortgesetzt.

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Vom 14. – 16. Mai 2019 fand in Malmö (Schweden) das 9. Doctoral Student Forum für Musikpädagogik statt.

Das Doctoral Student Forum wird jährlich vor der musikpädagogischen Konferenz der European Association for Music in Schools (eas) veranstaltet und bietet Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit ihre Forschungsprojekte in Form von Posterbeiträgen und Kurzvorträgen vorstellen zu können, Fragen und Ideen zu teilen und individuelle Rückmeldung zu bekommen. Dieses Jahr trafen sich Teilnehmende aus 8 Nationen – darunter auch Eva-Maria Tralle und Anna Immerz aus Freiburg. Organisiert und betreut wurde das Forschungstreffen von Prof. Dr. Isolde Malmberg (Hochschule für Musik und Theater Rostock), Prof. Dr. Thade Buchborn (Hochschule für Musik Freiburg) und Prof. Dr. Andreas Lehmann-Wermser (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover). Nach drei intensiven Tagen mit tollen Impulsen und Anregungen waren alle Teilnehmenden bestens auf die anschließende eas-Konferenz vorbereitet. 

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Mitarbeiterinnen reisten Anfang Februar zum 22. Methodenworkshop Magdeburg

 

Drei Mitarbeiterinnen der Kooperative MusiklehrerInnen Freiburg (KoMuF) reisten Anfang Februar nach Magdeburg zum Methodenworkshop zur Qualitativen Bildungs- und Sozialforschung.

Der Workshop wird jährlich vom Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung der Otto von Guericke Universität ausgerichtet und gibt NachwuchswissenschaftlerInnen die Möglichkeit, unter Anleitung von fachlichen ExpertInnen an eigenem oder fremden Material zu arbeiten. Mit bis zu 20 Arbeitsgruppen, in denen unterschiedliche methodische Zugänge erarbeitet und diskutiert werden, bildet der Workshop das Spektrum qualitativer Bildungs- und Sozialforschung in seiner Breite ab.

Als materialeinbringende Teilnehmerinnen haben Anna Immerz, Charlotte Rott-Fournier und Eva-Maria Tralle ganz besonders von der Arbeit in den Kleingruppen profitiert und wertvolle Anregungen für die Arbeit am jeweiligen Forschungsprojekt mit nach Freiburg gebracht.

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Treffen des Arbeitskreises „Design-based Research in der Musikpädagogik“ am 25. Februar 2019 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Die Forschungsgruppe „Design-based Research in der Musikpädagogik“ traf sich am 25. Februar 2019 zur jährlichen Arbeits- und Austauschklausur am Institut für Musikpädagogische Forschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Neben den ‚Freiburgern‘ Prof. Dr. Thade Buchborn, Johannes Treß und Jonas Völker waren elf weitere Musikpädagoginnen und –pädagogen von verschiedenen Hochschulen und Universitäten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Wien, Salzburg, Graz, Hannover, Rostock, Stuttgart, Wuppertal, Bremen) vertreten.

Als inhaltlicher Rahmen diente die Diskussion, der Austausch und die Vernetzung hinsichtlich möglicher Beiträge im geplanten Sammelband zum Thema „Musikpädagogische Forschung zwischen Theoriebildung und Praxisveränderung“. Hierfür wurden zunächst angedachte Beiträge in Kurzreferaten präsentiert, hinsichtlich thematischer Anknüpfungspunkte geordnet und schließlich in zwei ausführlichen Gruppenarbeitsphasen vertieft. Dadurch konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einerseits wertvolle Einblicke in die inhaltliche und thematische Vielfalt des Sammelbandes gewinnen. Andererseits profitieren sowohl der Arbeitskreis als auch die Publikation von den Anregungen, Denkanstößen und Kooperationen in der kollegialen Zusammenarbeit.

Die Veröffentlichung des Sammelbandes ist für Ende des Jahres 2019 geplant.

Die Forschungsgruppe trifft sich das nächste Mal am Rande der Tagung des Arbeitskreises für Musikpädagogische Forschung in Hannover im September 2019.

 

 

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Bericht über das Symposium am 8. und 9. November 2018 an der Hochschule für Musik und Pädagogischen Hochschule Freiburg

Am 08.11.2018 füllt sich gegen 16 Uhr das obere Foyer in der Musikhochschule mit mehr Menschen als gewöhnlich an ein einem Donnerstagnachmittag im laufenden Semester. Es dauert nicht lange und alle tragen rote Bänder mit Namensschilder um den Hals und kommen bei Kaffee und Gebäck an Stehtischen ins Gespräch. Kurz darauf wandert die knapp 100-köpfige Gruppe in den Kammermusiksaal zum Eröffnungsvortrag des Symposiums „Interkulturalität – Musik – Pädagogik“, zu dem Lehrkräfte, (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen, VertreterInnen musikkultureller Verbände und MusikerInnen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland nach Freiburg gereist sind.

Im Eröffnungsvortrag entwickelt Prof. Thade Buchborn aus Theorie und Empirie drängende Fragen für die Musikpädagogik im Herbst 2018, an denen sich die Diskussionen unter den Teilnehmenden im Laufe des zweitägigen Symposiums mit 18 Vorträgen und 8 Workshops immer wieder entzünden:

Auf die Frage danach, ob Interkulturalität eine Spezialaufgabe bleibt oder zum Normalfall im Musikunterricht werden sollte, hat Christopher Wallbaum eine Antwort. In der Keynote am Freitagmorgen in der Aula der Pädagogischen Hochschule stellt er Überlegungen zu seinem Modell vor, bei dem das Erfahren, Erfinden und Vergleichen von Musikpraxen im Zentrum des schulischen Musikunterrichts stehen soll. Ausgehend von einer grundsätzlichen musikalischen Qualität wie beispielsweise dem Grooven ergeben sich ‚Körbe voller Praktiken‘, aus denen sich Bezüge zur Pluralität und Diversität von Musikkulturen im Vergleich ergeben. Das Modell „Musikpraxen erfahren und vergleichen“ verschiebt den Fokus in Richtung der Musikpraxen, sodass sich die Frage nach Spezialaufgabe oder Normalfall von Interkulturalität gar nicht mehr aufdrängt.

In Raum 156 hat man den Eindruck, dass sich die Frage nach Normalität und Spezialaufgabe gar nicht stellt. Etwa 30 Rahmentrommlerinnen und –trommler bilden wie selbstverständlich einen Kreis: Alle sind hochkonzentriert und lauschen fasziniert den Anweisungen der Workshopleiterin Arezoo Rezvani (‚Persien im Blick‘). Die Erweiterung des jeweils eigenen musikkulturellen Repertoires findet hier ebenso statt wie bspw. im schulpraktischen Workshop von Kian Jazdi. Mit dem Anspruch transkultureller Begegnung werden Volks- und Kinderlieder „zwischen Orient und Okzident“ als Quodlibet zusammengesetzt.

Eine Frage, die sich bei einer Tagung mit dem Begriff Interkulturalität im Titel geradezu aufdrängt, ist die nach dem Kulturbegriff und seinen impliziten oder expliziten Implikationen für Unterrichtspraxen, -materialien und –konzepten: Olivier Blanchard greift mit einem praxeologischen Ansatz in seinem Vortrag auf ein Kulturverständnis zurück, demzufolge sich Kultur als Wissensordnung in den Praktiken selbst manifestiert. Auf diese Weise entlarvt er in der Diskussion über Interkulturalität und Musikunterricht die Essenzialisierung von Musik als Eurozentrismus. Dorothee Barth prüft und unterstreicht angesichts aktueller populistischer Strömungen und einer aufkeimenden gesellschaftlichen Dichotomisierung in „wir“ und „die Anderen“ das Potenzial des beudeutungsorientierten Kulturbegriffs für die Musikdidaktik. 

Eine interessante Perspektive auf die Frage nach der Entwicklung und musikkulturellen Öffnung der MusiklehrerInnnenbildung bot die Podiumsdiskussion am Freitagnachmittag mit Klara Barth (Schülerin am Wentzinger Gymnasium), Verena Bons (Studentin an der Hochschule für Musik Freiburg), Bernd Clausen (Professor für Musikpädagogik an der Musikhochschule Würzburg), und Martin Hopf (Musiklehrer an der Körschtalschule in Stuttgart Plieningen).  Wie verändert sich der Musikunterricht, wenn Musiklehrkräfte mit beispielsweise Hauptfach Oud Musik in der Schule unterrichten? Die Studentin begrüßt die Einführung des Hauptfaches Weltmusik für den Lehramtsstudiengang Musik an der Hochschule für Musik in Freiburg und sieht darin die Gelegenheit, sich mit neuen Musikkulturen zu beschäftigen. Klara Barth sieht auf Seiten der SchülerInnen eine grundsätzliche Offenheit demgegenüber, ist aber auch mit dem Musikunterricht so wie er bislang erteilt wird zufrieden. Sehr viel kritischer als die inhaltliche Ausgestaltung des Musikunterrichts sieht sie die grundsätzlich hohe Arbeitsbelastung der LehrerInnen, die sie aus der SchülerInnenperspektive wahrnimmt.

Sehr positiv auf- und angenommen wurde das Format des Open Space: In vier ‚Focus Groups‘ wurden Themen besprochen, die sich im Verlauf des Symposiums unter den Teilnehmenden herauskristallisierten: Was tun für eine Vernetzung zwischen Theorie und Praxis? Patriotismus im musikpädagogischen Diskurs - Sonderfall Deutschland? In der Interessensgruppe „Interkulturalität & Musikschule“ wurden zukünftige Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteuren und Institutionen über die Tagung hinaus verabredet.

Die Postersession diente dazu, verschiedene Initiativen, Institutionen und (Forschungs-)projekte einem breiten Publikum bekannt zu machen: Die Vereine Tamburi Mundi e.V. und das Roma Büro Freiburg e.V. informierten über ihre Angebote genauso wie die Orientalischen Musikakademie Mannheim; DoktorandInnen stellten sich der Herausforderung ihre Studien auf einem Plakat zu bündeln und aus dem Stegreif darüber zu informieren; studentische Initiativen wie das ‚Orchester con anima‘ oder ‚MusiCasa‘ präsentierten ihre ehrenamtliche Arbeit.

Das offizielle Programm endete mit dem Konzert ‚Beyond musical borders‘ dort, wo alles begann - im Kammermusiksaal. Insgesamt über 20 Künstlerinnen und Künstler wurden in verschiedenen Besetzungen dem ‚grenzüberschreitendem‘ Motto des Konzertes auf musikalischer Ebene gerecht. So war beispielsweise der Oud-Spieler Samir Mansour Teil eines Ensembles, das David Bowies „Loving the Alien“ neu interpretierte; Juliane Wahl an der Querflöte und Mehmet Ungan an der Ney bildeten ein seltenes aber umso faszinierendes Flötenduo; Johannes Treß am Saxophon spielte südindische Rhythmuskompositionen begleitet unter anderem von Philip Stade am Kontrabass. Einen krönenden Abschluss des Abends und des Symposiums war die Zugabe mit allen beteiligten Musikerinnen und Musikern gemeinsam auf der Bühne und der tosende Applaus der rund 200 KonzertbesucherInnen.

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13.11.2018
Am Puls der Zeit

4. Bundeskongress Musikunterricht vom 26.–30. September 2018 in Hannover

Unter dem Motto „Am Puls der Zeit – Bildung . Musik . Kultur“ fand vom 26. - 30. September 2018 der vierte Bundeskongress Musikunterricht in Hannover statt. Unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil besuchten insgesamt rund 2600 Personen, darunter 1600 aktive Fortbildungsteilnehmerinnen und –teilnehmer die Veranstaltung des „Bundesverband Musikunterricht (BMU)“.

Die Freiburger Musikpädagogen Thade Buchborn & Jonas Völker waren als Referenten vertreten und präsentierten ein vielfältiges Angebot aus Workshops, Vorträgen und Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte. Die Workshops „Interkulturalität im Musikunterricht?!“ (Jonas Völker) sowie „Schlag auf Schlag – Kompositionsaufgaben für den Musikunterricht“ (Thade Buchborn) kombinierten unterrichtspraktische Aspekte mit aktuellen Ergebnissen aus der Schulforschung. Zudem präsentierte Thade Buchborn im Format „Aus der Forschung“ Lehrendenperspektiven hinsichtlich der Themen „Migration, Interkulturalität und Musikunterricht“. 

Weiterhin war Thade Buchborn auch Gast der ca. einstündigen Radio-Reportage des „Deutschlandfunk“ zum Thema „Steht der Musikunterricht vor dem Aus?“. Hier wurden anlässlich des Bundeskongresses mit den Gästen Ortwin Nimczik, Jürgen Oberschmidt, Joana Grow und Thade Buchborn Fragen wie „Was bewegt die Musiklehrerinnen und –lehrer?“ diskutiert.

Besonders hervorzuheben ist die sehr gelungene Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis, sowohl in den verschiedenen Vortragsformaten als auch in der Zusammensetzung der Teilnehmenden sowie eine sehr konstruktive Stimmung und Arbeitsatmosphäre, zu der die stimmige Organisation und Programmgestaltung maßgeblich beigetragen hat.  

Der „5. Bundeskongress Musikunterricht“ findet vom 23.-27.09.2020 in Mannheim statt.

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Treffen der Arbeitsgruppe „Design-based Research in der Musikpädagogik“ im Rahmen der Jahrestagung des „Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung (AMPF)“ am 5.11.2018 in Würzburg

Wie bereits im vergangenen Jahr traf sich die Arbeitsgruppe „Design-based Research in der Musikpädagogik“ im Vorfeld der Jahrestagung des „Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung (AMPF)“ zur eigenen Arbeits- und Austauschklausur. Mit diesmal 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von verschiedenen Hochschulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum war die Nachfrage und das Interesse am Austausch und der Mitarbeit unverändert groß. 

Mit drei Mitarbeitern des KoMuF-Teams (Johannes Treß, Thade Buchborn & Jonas Völker) waren die Freiburger Musikpädagogen wieder stark vertreten. Außerdem zeichneten sich „die Freiburger“ für die inhaltliche Vorbereitung, Organisation und Moderation des Arbeitsgruppentreffens verantwortlich. 

Thematisch wurde anschließend an die letzten Treffen, die Frage nach der Rolle von Design-Prinzipien in musikpädagogischen Forschungsarbeiten vertieft. Unter Einbeziehung von jeweils eigenen Forschungsprojekten der Anwesenden konnten die Spezifika musikpädagogischer Studien herausgearbeitet und im Plenum diskutiert werden. Zudem präsentierten Bernhard Suter (PH Zürich) und Prof. Dr. Silke Kruse-Weber (Kunst Uni Graz) spannende Einblicke in den Entwicklungsstand ihrer DBR-Arbeiten.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet am 24. und 25. Februar 2019 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover statt.

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Herbsttagung des AMPF-Doktorandennetzwerks in Würzburg (04.–05. Oktober 2018)

Drei Promovierende der Kooperative MusiklehrerInnen Freiburg (KoMuF) reisten im Vorfeld der diesjährigen Jahrestagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF) nach Würzburg zur Herbsttagung des Doktorandennetzwerkes. Dort trafen 70 Nachwuchswissenschaftler_innen aus dem Bereich der Musikpädagogik und angrenzenden Disziplinen zusammen, um in Form von Vorträgen und Peer-to-peer Gesprächen eigene Überlegungen vorzustellen und zu diskutieren. Anna Immerz, Charlotte Rott-Fournier und Eva-Maria Tralle haben in diesem Rahmen viele wertvolle Anregungen für Ihre Forschungsprojekte bekommen und Kontakte mit Arbeitenden in ähnlichen Feldern geknüpft. In Workshops und Kolloquien mit Katharina Bradler, Anne Niessen und Jens Knigge wurden Einblicke in quantitatives Arbeiten und videographische Ansätze im Feld der Musikpädagogik gewährt. Nach eineinhalb Tagen intensiver Arbeit im Doktorandennetzwerk waren wir bestens präpariert für die anschließende Jahrestagung des AMPF.

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Freiburger Musikpädagog_innen zeigen innovative Projekte in Würzburg

Zahlreiche Vorträge und Beiträge zur Forschungswerkstatt aus dem Freiburger Forschungsprojekt KoMuF bei der Tagung des Arbeitskreises musikpädagogischer Forschung 2018 in Würzburg

Bei der Tagung des Arbeitskreises musikpädagogischer Forschung (Ampf) – unter Tagungsleitung von Prof. Dr. Verena Weidner – zeigte sich das KoMuF-Projekt mit Beiträgen, welche durch die Adaption der dokumentarischen Methode innovative und vielversprechende Forschungszugänge aufzeigten. Eine kleine Premiere fand im Rahmen des Symposiums unter dem Titel „Forschungszugänge zum Musik Erfinden“ statt. Das Format des Symposiums wurde zum ersten Mal bei einer Ampf-Tagung angeboten und erprobt und stieß in vollbesetztem Haus auf reges Interesse. Das Symposium ermöglichte den Freiburger Forschenden nicht nur zwei unterschiedliche Forschungsprojekte in Bezug zueinander vorzustellen, sondern in Kooperation mit der Forschungsgruppe aus Dortmund Modus-M unterschiedliche Perspektiven auf einen Forschungsgegenstand zu eröffnen. Prof. Dr. Thade Buchborn, Elisabeth Theisohn und Johannes Treß gaben Einblicke in die Forschungsprojekte des Teilprojektes 2: Entscheidungsfindungsprozesse in Gruppenkompositionen (Theisohn) und Interaktionsprozesse in Gruppenimprovisationen (Treß) und vertieften in der anschließenden Diskussion mit den Dortmunder Forschenden methodische Fragen und Perspektiven.

Jonas Völker konnte am Folgetag sowohl an das Forschungsformat der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung wie an die Forschungsmethode der dokumentarischen Methode an die Freiburger Symposiumsbeiträge anknüpfen. In seinem Vortrag  „… als ob ein Deutscher sowas hört.“ – Kulturelle Repräsentationen und kollektive Zugehörigkeiten in der unterrichtlichen Beschäftigung mit einem interkulturellen Lerngegenstand zeigte er anhand von Videodaten und Transkriptionen eindrucksvoll einen tiefenanalytischen Zugang in musikunterrichtliche Gruppenarbeitsprozesse.

Im Forum für Qualitative Forschung in der Musikpädagogik bekam das KoMuF-Team unter der Leitung von Kerstin Heberle (Dortmund) die Möglichkeit, eine eigene Forschungswerkstatt zur Forschungsmethode der dokumentarischen Methode anzubieten, die von Prof. Dr. Thade Buchborn in einem ausführlichen Impulsvortrag vorgestellt wurde. Mit Materialien aus den drei zuvor genannten Forschungsprojekten sowie aus dem Forschungsprojekt von Charlotte Rott-Fournier Fachkulturen innerhalb der Musikpädagogik? Eine rekonstruktive Studie zu Prozessen von Ein- und Ausschluss im Feld der Musikpädagogik und Thade Buchborn Migration, Interkulturalität und Musikunterricht sowie von Kerstin Heberle Fallarbeit zu kooperativen Lernsituationen im inklusiven Musikunterricht wurde dann in Kleingruppen gearbeitet. 

Die Projekte wurden als innovativ und vielversprechend hervorgehoben und stießen auf große Resonanz, was nicht zuletzt mit dem Preis für den besten Posterbeitrag für Charlotte Rott-Fournier gekürt wurde. Vor allem aber kamen alle Freiburger mit neuen, wertvollen Impulsen für die Weiterarbeit zurück.  

Weitere Informationen zum KoMuF-Projekt

Termine

Eignungsprüfungen:

Zum Sommersemester finden Eignungsprüfungen für Hochschulwechsler/innen im BA und für den Master (erstmals zum SS 2020) statt.

Grundständige Eignungsprüfungen für Lehramt Musik finden künftig nur noch zum Wintersemester statt.

 

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