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Lehramt Musik

Künstlerische Ausbildung am Instrument und der Stimme, wissenschaftliche und theoretische Studienbereiche, Dirigieren, Ensemblespiel und vieles mehr – der Studiengang Lehramt Musik beinhaltet eine breit gefächerte musikpraktische und pädagogische Ausbildung und bereitet damit auf die vielfältigen Herausforderungen im Lehrerberuf vor.

Nachrichten

Tagungen & Kongresse – KoMuF-Team on the road

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KoMuF-Teams nutzten die vorlesungsfreie Zeit, um an verschiedenen Tagungen und Kongressen teilzunehmen und dabei erste Ergebnisse dem jeweiligen Fachpublikum zu präsentieren.

Traditionell findet der wissenschaftliche Austausch auf Tagungen und Kongressen in den Wochen vor Semesterbeginn statt. Das KoMuF-Team nutzte die Angebote und besuchte neben musikpädagogischen Veranstaltungen wie der Jahrestagung des „Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung e.V.“ (AMPF) und dem „14. Landeskongress der Musikpädagogik Baden-Württemberg“ auch fächerübergreifende Treffen wie die „GFD/KOFADIS-Tagung“, die 33. Jahrestagung der „Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie“ (DGM),  die „Tenth International Conference of Students of Systematic Musicology“ (SysMus16), die „Tenth Triennial Conference of the European Society for the Cognitive Sciences of Music” (ESCOM), die Siegener Sommerakademie „Forschung zur Lehrerbildung“, die 52. Dozententagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft "Inklusion im Dialog“ und die Fachtagung „Inklusiver Unterricht - Unterricht inklusive"

Face to FACE - Lehrerbildung gemeinsam gestalten

Tagung des Freiburg Advanced Center of Education am 16.11.2017 in der Aula der Universität Freiburg.

FACE ist ein Kooperationsnetzwerk der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Pädagogischen Hochschule Freiburg sowie der Hochschule für Musik Freiburg. Gefördert durch die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ und unterstützt durch die beiden Förderlinien im Rahmen des Landesprogramms „Lehrerbildung in Baden-Württemberg“ arbeitet FACE in den wichtigsten Bereichen der Lehrerbildung zusammen.

Gemeinsam mit regionalen Kooperationspartnerinnen und -partnern verfolgt FACE das Ziel, die Inhalte des Lehramtsstudiums sowie deren praktische Umsetzung an aktuelle Herausforderungen des Schulalltags anzupassen. Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, die vielen Akteurinnen und Akteure der Lehrerbildung zusammenzubringen und gemeinsam an Strategien zu arbeiten. Anstöße dazu liefert die Tagung durch Vorträge mit den Schwerpunkten Fachdidaktik und Bildungsforschung sowie durch eine Podiumsdiskussion zum Leitbild der Lehrerbildung in Freiburg.

Die Tagung bietet zudem einen Einblick in die innovative Projektarbeit des FACE und informiert über aktuelle Arbeits- und Forschungsergebnisse. Zu den Gästen, Vortragenden und Podiumsteilnehmenden zählen hochkarätige Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Lehrerbildung aus Wissenschaft und Praxis, Akteurinnen und Akteure der Bildungsverwaltung sowie die regionalen Kooperationspartnerinnen und -partner.

Weitere Informationen

Internationale musikpädagogische Fortbildungswoche in Salzburg

Dr. Manfred Nusseck und Anna Immerz waren Anfang August beim musikpädagogischen Sommerkurs des Helbling-Verlags eingeladen.

Dr. Manfred Nusseck und Anna Immerz, Akademische Mitarbeiter im Bereich Musikphysiologie und Musikpädagogik, waren Anfang August als Referentin/Referent aus dem Freiburger Institut für Musikermedizin beim musikpädagogischen Sommerkurs des Helbling-Verlags in Salzburg eingeladen.

Die Sommerkurswoche unter der Leitung von Markus Detterbeck und Gero Schmidt-Oberländer umfasste ein breites Angebot an musikalischen Fortbildungsthemen sowie einen Thementag zu Musiklehrer-Gesundheit. An diesem Tag stand die Lehrerstimme im Fokus. Manfred Nusseck und Anna Immerz gestalteten einen Impulsvortrag zum Thema „Die Stimme im Schulalltag“ und boten für die rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Workshops im Bereich Stimme an. Das Angebot wurde mit großem Interesse und positivem Feedback aufgenommen.

Weitere Eindrücke auf der Homepage des Helbling-Verlags

TAMBURI MUNDI vom 28.7. bis 6.8.

Die HochschulmitarbeiterInnen Susanne Kittel, Nicholas Reed und Jonas Völker sind beim internationalen Festival für Rahmentrommeln aktiv.

Foto: Ellen Schmauss

Die zwölfte Ausgabe des Rahmentrommelfestivals Tamburi Mundi vom 28.7. bis 6.8.2017 im E-Werk in Freiburg bietet spannende Konzerte mit Künstlerinnen und Künstlern aus über 15 Nationen, Intensivkurse, Workshops und eine internationale Instrumentenmesse. Unter dem Motto Visions trifft sich die Handpercussion-Szene für 10 Tage: von traditionell bis modern, von Solist bis Ensemble, von Improvisation bis Komposition. Das mittlerweile bedeutendste Festival dieser Art ist nicht nur eine Plattform für etablierte Musikerinnen und Musiker aus vielen Ländern. Neben den erstklassigen Konzerten (Weltmusik, Alte Musik, Traditionelles und Percussion Pur) unter der künstlerischen Leitung von Spiritus Rector Murat Coşkun stehen die Workshops der Frame Drum Academy im Mittelpunkt: Tar, große Rahmentrommel, Tamburello, Daf, Pandeiro, irische Bodhran, Riqq und arabische Rhythmen werden in den Intensivkursen angeboten. In Einzelworkshops kommen Darbuka, Tombak, Cajón und weitere Percussion-Instrumente zum Einsatz, unterrichtet von international gefragten Dozentinnen und Dozenten. So können Neugierige erste Erfahrungen sammeln oder Fortgeschrittene ihre Kenntnisse vertiefen.

Susanne Kittel ist als Mitarbeiterin im Projektleitungsteam mit der Künstlerinnen- und Künstlerbetreuung sowie der Kursorganisation und Teilnehmerverwaltung betraut, Nicholas Reed übernimmt am Samstag, 29.7. die Leitung des Drum-Circles auf dem Stühlinger Kirchplatz und Jonas Völker ist sowohl für die Instrumentenorganisation verantwortlich als auch als Musiker und Workshopleiter künstlerisch aktiv.

Alle weitere Informationen unter:   
www.tamburimundi.com

Ästhetische Transformation in musikpädagogischen Projekten

Freiburger Studierende entwickeln eigene Workshopideen bei der diesjährigen KLONG-Woche zusammen mit FBO und Ensemble Recherche

Das 9. Freiburger Kindermusikfestival KLONG (26. Juni bis 2. Juli 2017) stellte sich als gute Gelegenheit heraus, musikpädagogische Fragestellungen in der Praxis zu erproben. Unter der Seminarleitung von Elisabeth Theisohn näherten sich die Studierenden dem Thema der ästhetischen Transformation aus künstlerischer wie aus pädagogischer Sicht und erprobten unterschiedliche Möglichkeiten transformatorische Prozesse zu initiieren und anzuleiten. Im KLONG-Labor „Alte und neue Musik bewegt, geformt, beleuchtet“, konzipiert von Brigitte Täubl (FBO), Christian Dierstein (ER) und Elisabet Theisohn, wurden die von den Studierenden entwickelten Ideen gemeinsam mit insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler an fünf intensiven Tagen im Ensemblehaus weiterentwickelt,  geformt und am Ende zu einer 15-minütigen Performance zusammengefügt, die im Kleinen Haus des Theater Freiburgs aufgeführt wurde.

Spannend und lehrreich war dabei nicht nur die Zusammenarbeit mit den SchülerInnen der 5c des St. Ursula-Gymnasiums (Fr. Skala) und der 6c des Droste-Hülshoff-Gymnasiums (Fr. Märkle), sondern insbesondere mit den MusikerInnen des FBOs Brigitte Täubl, Kathrin Tröger, Guido Larisch, Torsten Johann sowie des Ensmeble Recherche Christian Dierstein, Klaus Steffes-Holländer und Åsa Åkerberg.

Die Workshops beschäftigten sich mit Transformationen von Musik in Tanz, in Bewegung und Fotografie (Lichtmalen), in Schattenspiel, aber auch von Bewegung, Sprache und Alltagsgeräusch in Musik.

Ein großer Dank an die Studierenden Felicitas Ohnmacht, Hannah Köstler, Julian Pinn, Angelika Hörmann, Annika Endres, Sophie Harr, Dorothea Seydel, Pascale Jonczyk und Nicolaj Wolf!

Hochschulwettbewerb Musikpädagogik

Studierende der Musikhochschule Freiburg können ihre Projekte noch bis 1.11.2017 einreichen.

Der Wettbewerb zeichnet hervorragende eigenständige musikpädagogische Arbeiten aus. Die Themen können aus dem gesamten Spektrum der in den Studiengängen repräsentierten Handlungs- und Aufgabenfelder gewählt werden. Es kann sich beispielsweise um ein künstlerisch-pädagogisches Projekt, eine Initiative zur Musikvermittlung, eine forschungsorientierte Studie (kein Dissertationsvorhaben), eine Best-Practice-Darstellung oder eine besondere Unterrichtsreihe handeln. Bewerben können sich einzelne Studierende oder Projektgruppen von bis zu fünf Studierenden.

Jede Hochschule kann maximal jeweils einen Beitrag aus den Lehramts- und den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen einreichen. Ausnahmsweise sind aus den künstlerischen Studiengängen auch Beiträge möglich, die nach Studienprofil und Themenstellung den Wettbewerbsanforderungen entsprechen. Die Entscheidung darüber trifft die jeweilige Hochschulleitung in Absprache mit den zuständigen Studiengangsleitungen. Die Bewerbungen werden durch die Hochschulleitungen eingesandt.

Als Preise stellen der Bundesverband Musikunterricht und der Verband Deutscher Musikschulen insgesamt 7.000 Euro zur Verfügung. Die Jury entscheidet über die Preisvergabe, deren Anzahl und Staffelung.

Der nächste Wettbewerb findet vom 22.-23. Mai 2018 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Studierende der Hochschule für Musik Freiburg können sich bis 1.11.2017 per E-Mail an c.eisele(at)mh-freiburg.de bewerben.

Weitere Informationen zur Ausschreibung

#understandme-Festivalwoche für Kinder und Jugendliche

Jonas Völker, Akademischer Mitarbeiter in der Musikpädagogik, war als Künstler und Workshopleiter bei der Festivalwoche #understandme aktiv.

Verstehen und sich zu verstehen geben auf jede erdenkliche Weise, über Sprache und Grenzen hinweg, durch Musik und unter medialen Aspekten - das ist die Philosophie des #understandme-Projektes, das am 8. und 9. Juli in Essen stattfand. In diesem Sinne war das abschließende Mitmachfest der Festivalwoche (30.06.-09.07.) auf der Zeche Carl in Essen ein voller Erfolg.

Mehrere Schulen Essens, das Zukunft Bildungswerk, drei Kinder- und Jugendtanzgruppen haben ihre ganzjährige künstlerische Arbeit präsentiert, genauso wie die Gruppen der verschiedenen #understandme-Workshops unter der Leitung von Tuba Tunçak, Timo Gerstner und Jonas Völker, Ahmet und Ömer Bektaş, Samir Mansour und Nils Neubert. Auftritte der Trommelgruppen der Maria-Kunigunda-Schule und der Regenbogenschule sowie das Klassenorchester 7e der Gesamtschule Holsterhausen ergänzten die Programmvielfalt. Außerdem bot das Mitmachfest seinen Besuchern einen Instrumentenbau-Workshop, vielseitige Außenaktivitäten und eine Open Stage.

„Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss - die interkulturelle Kulturwoche #understandme erzeugt eine Plattform, auf die man sich begeben kann und zusammen kommt.“ sagte der Oberbürgermeister der Stadt Essen und Schirmherr des Projekts, Thomas Kufen. Mehrere Bundestagsabgeordnete, u.a. Jutta Eckenbach (CDU) und Dirk Heidenblut (SPD) nahmen an dem #understandme-Mitmachfest teil.

RIME-Conference in Bath Spa

Was und wie wird aktuell in der Musikpädagogik geforscht?

Vom 24.-27.4.2017 hat die RIME-Conference (Research in Music Education) zum ersten Mal auf dem malerischen Universitätscampus von Bath Spa stattgefunden. Damit ist die Konferenz erfolgreich von ihrem traditionellen Veranstaltungsort Exeter an die Bath Spa University umgezogen, wo sie nun im zweijährigen Turnus von Mary Stakelum organisiert werden wird.

Präsentiert wurden aktuelle Forschungsprojekte aus der ganzen Welt, dabei hat einerseits die hohe Qualität der Beiträge und andererseits die thematische und methodische Vielfalt der vorgestellten Projekte überzeugt.
Hervorzuheben sind auch die durchweg inspirierenden Keynote-Präsentationen, in denen unterschiedliche thematische und fachpolitische Aspekte entfaltet wurden:

Meaningful music education. Thoughts on idioculturality, subjectication, and the importance of music in schools (Evert Bisschop Boele, NL),
Keeping musical diversity at the core of a culturally conscious pedagogy (Patricia Shehan Campbell, USA),  
Complex society and the return of moral education: consequences for music teacher education (Heidi Westerlund, FIN),
Envisioning real utopias in music education: prospects, possibilities and impediments (Ruth Wright, CA).

Von der Freiburger Musikhochschule hat Thade Buchborn an der Konferenz teilgenommen und einen Vortrag unter dem Titel “We have to play more freely and forget the classical music” – a qualitative study on learners’ reflection on their musical praxis with learning journals gehalten und damit ein aktuelles Forschungsprojekt zur Reflexion musikpraktischer Erfahrungen von Lernenden mit Hilfe von Lerntagebüchern vorgestellt.

Thade Buchborn

Weitere Informationen:
https://rime2017.wordpress.com/about/

JOINT (AD)VENTURE MUSIC – 25. EAS Conference und Doctoral Student Forum in Salzburg

Fünf VertreterInnen der „Kooperative MusiklehrerInnenbildung Freiburg“ präsentierten ihre Forschungsprojekte dem europäischen Fachpublikum.

Vom 19.-22.04. kamen in Salzburg knapp 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 30 Ländern zur Konferenz der European Association of Music in Schools (EAS) zusammen. Im Zentrum der 25. EAS-Konferenz standen neben der Präsentation aktueller Forschungsvorhaben und gelungener Praxisprojekte auch die eingehende Auseinandersetzung mit grundsätzlichen Fragestellungen hinsichtlich der Qualität und der Gelingensbedingungen in vielfältigen musikpädagogischen Kontexten. Der wertschätzende Austausch von Wissen und Erfahrung über die jeweiligen Landesgrenzen hinaus war dabei von ebenso großer Bedeutung wie die Kontaktaufnahme und internationale Vernetzung. So beeindruckte die Fülle und Vielseitigkeit der Forschungs- und Projektvorträge, denen sich spannende und lebhafte Diskussionen anschlossen.

Mit fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem KoMuF-Projekt war die „Freiburger Musikpädagogik“ stark vertreten. Daniel Fiedler (Musical trajectories and creative orientation of music lessons affect the development of interest in ‘music’ in secondary school), Elisabeth Theisohn & Thade Buchborn (Criteria-based processes of composing music in school) sowie Jonas Völker (Multicutural music learning) präsentierten in ihren Fachvorträgen einige Forschungsergebnisse und diskutierten diese im Anschluss mit dem europäischen Fachpublikum. Auf großes Interesse stieß der Workshop von Johannes Treß “(How) Can I learn to improvise? – Group Improvisation in music classrooms”, der auf Basis der praxisbezogenen Inhalte seines Forschungsprojektes neben inhaltlichem Austausch auch die musikalische Kontaktaufnahme ermöglichte.

Im Vorfeld der Konferenz trafen sich elf Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus sieben europäischen Ländern vom 17.- 19. April zum EAS Doctoral Student Forum (DSF). In drei intensiven und erkenntnisreichen Tagen stand der musikpädagogische Austausch ausgehend von den konkreten Forschungsprojekten der Teilnehmenden im Fokus. Betreut wurden diese während der Arbeitsphase von Mary Stakelum (Bath Spa University, UK) und Thade Buchborn (Hochschule für Musik Freiburg). Neben der Vorstellung der individuellen Forschungsvorhaben bot das Forum Raum, um das eigene Projekt auch im Hinblick auf forschungsleitende Fragen eingehender zu diskutieren. Wiederkehrende Reflexionsphasen über Arbeitsschritte, Entwicklungs- und Zukunftsperspektiven ergänzten die konkrete Arbeit an den Projekten. Durch den internationalen Austausch erlangten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur interessante Einblicke in die musikpädagogische Forschungsarbeit im europäischen Raum, sondern knüpften darüber hinaus auch wichtige Kontakte – weit über das offizielle Tagungsprogramm hinaus.

Zum Abschluss der Tagung präsentierten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Forschungsprojekte im Rahmen eines Kurzvortrages und einer Posterausstellung dem EAS-Publikum.   

Aus Freiburg waren neben Prof. Dr. Thade Buchborn (in Leitungs- und Betreuungsfunktion) Johannes Treß und Jonas Völker als Teilnehmer des DSF vertreten.

Homepage: www.eas-music.org

„Kernprozesse in der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung“

Das KoMuF-Projekt war mit drei Promovenden bei der Nachwuchstagung des FUNKEN-Kollegs vom 27.-29. März an der Technischen Universität Dortmund vertreten.

Wie lässt sich wissenschaftliche Forschung im Kontext von Unterricht innovativ und gegenstandsspezifisch entwickeln? Die TU Dortmund gibt mit der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung eine mögliche Antwort. Dieses im FUNKEN-Kolleg Dortmund entwickelte Forschungsdesign zielt darauf ab, lokale Theorien zu fachdidaktischen spezifischen Themen aus der Praxis heraus zu generieren, indem gezielte Impulse auf methodisch-didaktischer Ebene gesetzt und verändert werden. Ihren Ursprung in der Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern nehmend vereint sie in Dortmund mittlerweile alle denkbaren Fachdidaktiken.

Auch die musikpädagogischen Forschungsprojekte des KoMuF-Projektes beziehen sich in der Entwicklung ihres Forschungsdesigns u.a. auf die Fachdidaktische Entwicklungsforschung, die dem übergeordneten Feld des „Design-Based Research“ zuzuordnen ist. Elisabeth Theisohn, Johannes Treß und Jonas Völker bot sich im Rahmen der Tagung die Möglichkeit, sich mit über 40 Promovenden aus über 18 Fachdidaktiken über generelle Forschungsfragen auszutauschen und wertvolle Impulse aus unterschiedlich orientierten Fachvorträgen zu erhalten, so z.B. von Prof. Dr. Ulrich Kattmann (Universität Oldenburg), Prof.’in Dr. Julia Schwanewedel (Universität Kiel), Assoc. Prof.’in Nienke Nieveen (TU EIndhooven) und Prof.’in Dr. Susanne Prediger (TU Dortmund).

Eine vertiefte Diskussion über die drei in Freiburg geplanten Forschungsprojekte ergab sich zum einen im Rahmen der Poster-Rundgänge, zum anderen und im Besonderen bei der Teilnahme an den Beratungskolloquien, in denen Fragestellung und weiteres Vorgehen der Forschung ausführlich diskutiert wurde.

Eine Fortsetzung der Auseinandersetzung mit der Fachdidaktischen Entwicklungsforschung ist für die GFD-Tagung vom 27.-29.09. in Freiburg geplant.

musizieraktionen - frei streng lose

Workshop zum neuen Buch von Prof. Dr. Hans Schneider am 11.4. um 18 Uhr in Raum 156

Anregungen zur V/Ermittlung experimenteller Musizier- und Komponierweisen. Mit 29 Originalbeiträgen

Das Buch enthält sowohl zahlreiche Anregungen für ein gemeinsames experimentelles Musizieren und Komponieren als auch verschiedene musikalische Anleitungen der Avantgarde: von John Cage über Luigi Nono oder Annea Lockwood bis hin zu Pauline Oliveiros. Es richtet sich an alle, die mit Interesse neue Musikformen und -klänge im selbsttätigen Tun er-schaffen, er-proben, er-spielen und v/ermitteln wollen.

In diesem kurzen Workshop werden wir ein oder zwei Beispiele exemplarisch erproben und im Anschluss daran die inhaltlichen Schwerpunkte des Buches besprechen.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fachtag „KlassenMusizieren“ und Besuch der Musikmesse

Die Akademie für Musikpädagogik lädt am Freitag, 07.04.2017, von 10.00 – 19.00 Uhr, zum Fachtag „KlassenMusizieren“ in Frankfurt am Main.

Neben dem fachlichen Austausch und musikpädagogischen Vorträgen bietet sich im Rahmen der Veranstaltung die Gelegenheit, die Musikmesse zu besuchen. Der Fachtag richtet sich an Musiklehrerinnen und Musiklehrer allgemeinbildender Schulen und Musikschulen und an Musikstudenten. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung und der Messebesuch sind kostenfrei.

Um 15.00 Uhr in der Messehalle 8.1. Raum Symmetrie 2+3, erwarten Sie Vorträge zu folgenden Themen:

  • Dr. Valerie Krupp-Schleußner, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover – Institut für musikpädagogische Forschung:
    Klassenmusizieren im Kontext von Kultureller Bildung und Teilhabe
  • Prof. Dr. Thade Buchborn, Hochschule für Musik Freiburg – Musikpädagogik (Schulmusik):
    Was passiert, wenn der Lehrer nicht mehr hinschaut? Musikalische Interaktionen und Kooperationen von Schülerinnen und Schülern
  • Prof. Dr. Armin Langer, Universität Mozarteum Salzburg/Innsbruck:
    Musik bewerten und beurteilen


Da das Kartenkontingent begrenzt ist, sei angeregt sich zeitnah unter http://www.musikpaedagogik.de/forms/Treffen17/Treffen_FFM17.htm anzumelden.

Weitere Informationen unter

„Design-based Research in der Musikpädagogik“

Das dritte Treffen des Arbeitskreises fand am 13. und 14. Februar an der HMTM Hannover statt.

Die Forschungsgruppe „Design-based Research in der Musikpädagogik“ traf sich am 13. & 14. Februar 2017 zum mittlerweile dritten Mal zu einer intensiven Arbeits- und Austauschklausur am Institut für Musikpädagogische Forschung der HMTM Hannover. Insgesamt 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von verschiedenen Hochschulen und Universitäten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Freiburg, Basel, Wien, Graz, Hannover, Bremen, Dortmund, Stuttgart, Rostock) nutzten die Gelegenheit, um sich über die wachsende theoretische DBR-Fachliteratur sowie über Erfahrungen aus musikpädagogischen DBR-Projekten in verschiedenen Entwicklungsstadien auszutauschen.  

Die Musikpädagogik aus Freiburg war mit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungsprojektes „Kooperative MusiklehrerInnenbildung Freiburg (KoMuF)“ stark vertreten. Prof. Dr. Thade Buchborn, Elisabeth Theisohn, Johannes Treß und Jonas Völker nutzten die Gelegenheit, ihre geplanten DBR-Studien dem Fachpublikum zu präsentieren und offene Fragen zu diskutieren.  

Überdies wurden verschiedene Forschungsprojekte vorgestellt und ebenfalls eingehend diskutiert, u.a. ein großangelegtes Wissenstransfer-Projekt mit dem Titel "Netzwerk IGP" an der Kunstuniversität in Graz und ein Entwicklungsprojekt zum Musizieren mit Apps als Zugangsweise zum Musiktheorie-Lernen in Bremen. In einem weiteren thematischen Block wurden die Spezifika von Design-based Research in der Musikpädagogik, auch hinsichtlich der Unterschiede zum DBR-Diskurs in anderen Fachdidaktiken, erörtert.

Abschließend wurde die künftige Arbeit der Gruppe, unter anderem im Rahmen des „Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung (AMPF)“ diskutiert. Weitere Treffen der Forschungsgruppe sind am Rande der AMPF-Tagung in Bad Wildbad im Oktober 2017 und zur Frühjahrsklausur im Februar 2018 wiederum an der  HMTM Hannover geplant.

Bericht des Instituts für Musikpädagogik Wien über das Arbeitstreffen

Begeistertes Publikum beim Familienkonzert+4 „tupadibadUUU“

Erfolgreiches Musikvermittlungsprojekt des Freiburger Barockorchesters unter konzeptioneller Leitung von Elisabeth Theisohn

Dass ein großes Interesse an neuen Konzertformaten für Kinder und Familien besteht, bezeugen fünf ausverkaufte Vorstellungen und begeisterte Stimmen nach den Familienkonzerten „tupadibadUUU – oder was wohl passiert wäre, wenn die Hörner nicht dagewesen wären“. Elisabeth Theisohn legte bei ihrer Konzeption vor allem Wert auf ein großes Spektrum an Zugängen zu Musik: von eigener und fremder Bewegung, über bewegten Körperklang zu verinnerlichtem Lauschen bis zum eigenen Singen und dem Experimentieren mit Klängen mit unterschiedlichen Materialien. Dabei wurden Themen aus der Lebenswelt der Kinder wie Neugier auf Verbotenes, Experimentieren und Scheitern, Streit und Versöhnung ebenso humorvoll, spielerisch wie nachdenklich und ernsthaft berührt. Anstelle der Sprache trat die Musik von Haydn, Mozart, Beethoven und Ravel als Trägerin von Gefühlen, Stimmungen und Handlung im Prozess der Kommunikation zwischen Musikern, Akteuren und Publikum. Durch ihren Schalk, ihre Spielfreude und ihr instrumentales Können boten Bart Aerbeydt und Gijs Laceulle vielerlei Identifikationsmöglichkeiten für die Kinder im Alter zwischen vier und zehn, die mit ihren musikalischen Helden mitlebten, vor allem in den streitlustigen, traurigen und versöhnlichen Aktionen mit dem Streichquartett (Anne-Katharina Schreiber (Lehrbeauftragte für Violine an der Hochschule für Musik Freiburg), Brigitte Duftschmidt, Ulrike Kaufmann und Ute Petersilge).

Nach Finale und stürmischem Applaus war noch lange nicht Schluss: alle Kinder waren mit ihren Eltern eingeladen, aus Schläuchen, Trichtern, Schnüren und Plastikflaschen ihre eigenen Hörner zu bauen und mit Expertenhilfe der beiden Hornisten zu erproben. Schon schnell war das Foyer des Ensemblehauses mit unterschiedlichsten Klängen angefüllt und ebenso schnell wurde klar: Dieses Konzert macht Lust auf mehr!

Zwei weitere Vorstellungen finden am 12.03.17 um 11 und 15 Uhr im Ensemblehaus des Freiburger Barockorchesters statt.

Elisabeth Theisohn, die im Fachbereich EMP/Rhythmik unterrichtete, ist seit diesem Semester als wissenschaftliche Assistentin im Fachbereich Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Freiburg tätig ist und beschäftigt sich in der konzeptionellen Leitung der Educationabteilung des Freiburger Barockorchesters unter anderem mit Konzertformaten, die für Junge und Alte gleichermaßen lehrreich, genussvoll und begeisternd für Alte Musik sind.

www.barockorchester.de

"Musikpädagogik und Kulturwissenschaft"

Von Donnerstag, 6.10. bis Sonntag, 9.10. veranstaltete der AMPF (Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung) seine Jahrestagung im bayerischen Freising.


Unter dem Tagungsthema „Musikpädagogik und Kulturwissenschaft“ waren über 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum im Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising „Kardinal-Döpfner-Haus“ zu Gast. Eröffnet wurde die Tagung mit einem spannenden Vortrag der Kulturwissenschaftlerin Barbara Hornberger zum Thema „Musik – Kultur – Pädagogik. Kulturwissenschaftliche Fragen und Perspektiven“. Daran schlossen zahlreiche überaus interessante Einzelvorträge an, in denen aktuelle Forschungsfragen der Musikpädagogik vorgestellt und diskutiert wurden. Zusätzlich bot das Tagungsprogramm Raum für Posterpräsentationen und forschungsspezifische Foren. Hierbei wurden verschiedene Forschungsparadigmen und -methoden (qualitative, quantitative, hermeneutischen Methoden sowie Design-Based Research) von den jeweiligen Vertreterinnen und Vertretern präsentiert und anschließend konstruktiv diskutiert. Der vergleichsweise neue und praxisnahe Forschungsansatz „Design Based Research“ weckte besonders großes Interesse unter der Fach-Community. Nachdem Wilfried Aigner einleitend die grundsätzlichen Merkmale des Ansatzes erläuterte, präsentierten Thomas Gottschalk und Katharina Höller auf sehr anschauliche Art und Weise die Anwendungsmöglichkeiten des Design-Based Research Ansatzes in ihren jeweiligen Forschungsfeldern. Im Anschluss daran konnte das Plenum mittels der Fishbowl-Methode kritische Fragen äußern und weitere korrespondierende Themenfelder anstoßen. In den späteren Abendstunden verlagerte sich das Geschehen zunehmend in die hauseigene Korbininansklause, wo bei geselligem Zusammensein Kontakte gepflegt und geknüpft sowie fleißig weiter diskutiert werden konnte. Beschlossen wurde die Tagung mit der von Jürgen Vogt gehaltenen AMPF-Lecture „Versuch über Kritische Musikpädagogik“.

Traditionell traf sich das AMPF-Doktorandennetzwerk bereits ab Donnerstagnachmittag zur Nachwuchstagung.  Unterstützt und betreut wurden die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler dabei von den Mentoren Natalia Ardila-Mantilla (HfMT Köln), Gabriele Puffer (Universität Augsburg) und Christoph Khittl (IMP Wien). Neben Vorträgen der Promovendinnen und Promovenden standen die Möglichkeiten der Peer2Peer-Beratung untereinander sowie Seminare und Sprechstunden bei den Mentoren auf dem Programm.
Das „KoMuF“-Projekt (Kooperative MusiklehrerInnenbildung Freiburg), eine Kooperation zwischen Pädagogischer Hochschule Freiburg und Musikhochschule Freiburg, war mit zwei Teilnehmern (Daniel Fiedler und Jonas Völker) bei der Tagung vertreten. Daniel Fiedler trug mit seiner Studie „Musikalisches Selbstkonzept und Musikalische Erfahrenheit beeinflussen die Entwicklung des Interesses am Schulfach Musik von Schüler_innen“ aktiv zum Tagungsgeschehen bei.

Die kommende Frühjahrstagung des Doktorandennetzwerks wird vom 7. – 9. April 2017 an der Universität Kassel, die AMPF-Jahrestagung vom 6. – 8. Oktober mit dem Tagungsthema „Musikpädagogik und gesellschaftlicher Wandel“ in Bad Wildbad stattfinden. Nachdem in der Mitgliederversammlung ein neuer AMPF-Vorstand für die nächsten drei Jahre gewählt wurde, hat hierfür Bernd Clausen die Tagungsgesamtleitung und Philipp Ahner die Tagungsorganisation inne. 

Homepage AMPF

Erfolg beim "Schupra-Wettbewerb"

Laura Bollack gewinnt den Preis in der Kategorie "Improvisation".

Die Preisträger 2016:
V.l.n.r.: Florian Wagner (Gesamtpreis), Jan Hausdorf (Liedspiel), Florian Lipphardt (Partitur und Vom-Blatt-Spiel) und Laura Bollack (Improvisation). Foto: Matthias Eimer

Laura Bollack (Klasse Professor Helmut Löscher) hat beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Schulpraktisches Klavier GROTRIAN STEINWEG“ in Weimar den Preis in der Kategorie „Improvisation“ gewonnen.

Veranstaltet wird der „Schupra-Wettbewerb“ als Bundeswettbewerb seit 1992 von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Kooperation mit dem Bundesverband Musikunterricht (BMU) und der renommierten Braunschweiger Klaviermanufaktur GROTRIAN-STEINWEG. Der nächste Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel findet 2018 in Weimar statt.

Einen Beitrag zum Wettbewerb auf BR Klassik finden Sie hier.

Homepage "Schupra-Wettbewerb"

Ringvorlesung

Am 21.4. startet die Ringvorlesung "Musik und Audiovisualität", die gemeinsam von PH, Musikhochschule und der Universität veranstaltet wird.

Die Vorlesung findet jeweils am Donnerstag von 10 bis 12 Uhr in Raum 109 der Pädagogischen Hochschule statt.

Die Ringvorlesung beginnt am 21.4. mit einem Vortrag von Prof. Dr. Janina Klassen zum Thema "Musik und Bild". 

 

Weitere Termine:

28. April  2016
Dr. Dr. Michael Fischer (Zentrum Populäre Kultur und Musik, Universität Freiburg)
Vitascophe, Kinetophon, Soundie. Vom Illustrated Song zum Videoclip

12. Mai 2016
Prof. Dr. Thade Buchborn (Hochschule für Musik Freiburg)
Videos zu klassischer Musik

2. Juni 2016
Dr. Knut Holtsträter (Zentrum Populäre Kultur und Musik, Universität Freiburg)
Frank Sinatra

9. Juni 2016
Prof. Dr. Georg Brunner (Pädagogische Hochschule Freiburg)
Funktionen von Filmmusik

16. Juni 2016
Prof. Dr. Ludwig Holtmeier (Hochschule für Musik Freiburg)
Italo-Western

23. Juni 2016
Ruth Käch (Schaffhausen)
Musik gefilmt, Musik im Fernsehen

30. Juni 2016
Dr. habil Christofer Jost (Zentrum Populäre Kultur und Musik, Universität Freiburg)
Live-Performance in AV-Medien

7. Juli 2016
Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun (Universität Basel) 
Clips für sich sprechen lassen. Praktiken des Mash-up im Web 2.0

14. Juli 2016
Dr. Daniel Klug (Universität Basel)
Videoclip

21. Juli 2016
Prof. Dr. Georg Brunner (Pädagogische Hochschule Freiburg)
Rechte Musik in Videoclips

 

Die Vorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Pädagogischen Hochschule Freiburg, der Hochschule für Musik Freiburg und dem Zentrum Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Musiklehrer mit neuem Profil

Die Hochschule für Musik, die Pädagogische Hochschule und die Albert-Ludwigs-Universität erhalten zusammen zwei Millionen Euro, um in den kommenden fünf Jahren das Lehramtsstudium im Fach Musik neu auszurichten.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg fördert den gemeinsamen Antrag der drei Freiburger Hochschulen in der Förderlinie „Leuchttürme der Lehrerbildung ausbauen“ des Programms „Lehrerbildung in Baden-Württemberg“. Die Kooperation findet unter dem Dach des Freiburg Advanced Center of Education (FACE) statt, das die Universität und die PH im vergangenen Jahr zusammen gegründet haben.

Ziel der Kooperation ist ein neues, professionsorientiertes Profil für die Ausbildung künftiger Lehrerinnen und Lehrer im Fach Musik. Aufbau und Inhalte der Bachelor- und Masterstudiengänge sollen Fachwissenschaft, künstlerisches Fach, Musikdidaktik und Bildungswissenschaft möglichst eng miteinander verbinden. Schlüsselthemen sind unter anderem Inklusion, Interkulturalität, populäre Musik sowie Musizieren, Improvisieren und Musik erfinden im Unterricht. Zudem beteiligt sich das Institut für Musikermedizin des Universitätsklinikums Freiburg daran, Lehrangebote zum Umgang mit der eigenen Stimme zu entwickeln. Darüber hinaus trägt das FACE-Praxiskolleg, in das insbesondere Schulen und die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung einbezogen sind, dazu bei, Theorie und Praxis in allen Phasen der Aus- und Weiterbildung von Musiklehrern noch stärker aufeinander abzustimmen.

Universität und PH waren damit in drei Förderlinien gemeinsam erfolgreich: Sie erhielten schon im vergangenen Jahr knapp sieben Millionen Euro in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und 1,7 Millionen Euro vom MWK in der Förderlinie „Innovative Strukturen in der Lehrerbildung stärken“ des Programms „Lehrerbildung in Baden-Württemberg“. Damit hat der Standort Freiburg insgesamt die landesweit höchste Fördersumme eingeworben.


Weitere Informationen:

Pressemitteilung des MWK
Homepage Freiburg Advanced Center of Education

Publikation von Prof. Dr. Thade Buchborn

Zusammen mit Natalia Ardila-Mantilla Praxis Durchleuchten - Praxis verbessern

Natalia Ardila-Mantilla, Thade Buchborn: Praxis durchleuchten - Praxis verbessern S. 149 ff in:
Forum Musikpädagogik Band 125 Augsburger Schriften
Hg. Silke Schmid
Musikunterricht(en) im 21. Jahrhundert
Begegnungen - Einblicke - Visionen
Jetzt in der Bibliothek der Hochschule vorhanden.

Termine

Eignungsprüfungen:

Zum Sommersemester finden Eignungsprüfungen für Hochschulwechsler/innen im BA und für den Master (erstmals zum SS 2020) statt.

Grundständige Eignungsprüfungen für Lehramt Musik finden künftig nur noch zum Wintersemester statt.

 

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