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Konzert |

Die Kunst des Augenblicks

Improvisationsabend mit Helmut Lörscher zu seinem Abschied
Helmut Lörscher am Klavier

Mitwirkende

Helmut Lörscher → Klavier
Ralf Schmid → Klavier
Katharina Kutsch → Sopran
Filippa Gojo → Gesang
Big Band der Hochschule für Musik Freiburg
Bernd Heitzler → Bass
Matthias Daneck → Schlagzeug
Julia Schröder, Laura Peres → Violine
Katharina Schmauder → Viola
Elena Cheah → Violoncello

Programm

Helmut Lörscher → Kompositionen für Jazztrio und Streichquartett
Richard Strauss → September aus Vier letzte Lieder
Victor Young → Stella by Starlight
Frank Foster → Shiny Stockings
Werke von Pat Metheny und anderen
Improvisation nach Themen aus dem Publikum

Impro-Professor Helmut Lörscher gibt sein Abschiedskonzert

Nach 33 Jahren Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Freiburg gibt Helmut Lörscher am 16. Mai 2023 sein Abschiedskonzert. Der Professor für »Improvisation und Angewandtes Klavierspiel« spielt gemeinsam mit seinem Trio, Lehrenden und Studierenden der Hochschule Jazz und Klassik vom Duo bis zur Big-Band-Besetzung.

Helmut Lörscher, bekannt durch seine Improvisationen, sein Jazz-Trio und gemeinsame Auftritte mit Kabarettisten wie Matthias Deutschmann oder Georg Schramm, ist ein außergewöhnlicher Musiker: Ausgebildet als klassischer Pianist und Musiktheoretiker begeisterte er sich als Student für Jazzmusik und fühlte sich bald sowohl in der klassischen Musik als auch im Jazz wie selbstverständlich zuhause. Sein Abschiedskonzert »Die Kunst des Augenblicks« nach 33 Jahren als Professor an der Hochschule wird vielfältig, sagt Helmut Lörscher: »Das Programm spiegelt meine tiefe Verbundenheit mit unterschiedlichsten Musikrichtungen und mit der Hochschule wider. Ich verabschiede mich von meinen Studierenden und meinen geschätzten Kolleginnen und Kollegen, indem ich gemeinsam mit ihnen in verschiedenen Stilen und Konstellationen spiele.«

Der Konzertabend beginnt mit Jazz des »Helmut Lörscher Trios« (Helmut Lörscher am Klavier, Bernd Heitzler am Kontrabass und Matthias Daneck am Schlagzeug) und den Stücken »Silver City« und »Inventio«, das Helmut Lörscher auf Basis der »Invention Nr. 13« a-Moll von Johann Sebastian Bach komponiert hat. Danach spielt er als Duo gemeinsam mit der Gesangs-Professorin Katharina Kutsch »September«, eines der »Vier letzten Lieder« von Richard Strauss. Nach improvisierter Überleitung folgt der Jazzstandard »Stella by Starlight«, den Helmut Lörscher gemeinsam mit der Jazzgesangs-Dozentin Filippa Gojo vorträgt. Der erste Teil des Konzerts endet mit der von Helmut Lörscher komponierten »Sonata à tre«, einer klassischen dreisätzigen Sonatenform für Jazztrio und Streichquartett, mit auskomponierten Teilen und Räumen für lebendige Improvisation. Es spielen das »Helmut Lörscher Trio« sowie Prof. Julia Schröder (Violine), Laura Peres (Violine), Katharina Schmauder (Viola) und Prof. Elena Cheah (Cello).

Zweiter Konzertteil: Improvisationen und Big Band

Im zweiten Teil des Abends präsentiere er sich stärker als Improvisations-Künstler, erklärt Helmut Lörscher. Nach einer Duo-Improvisation an zwei Flügeln gemeinsam mit seinem Kollegen Ralf Schmid, Professor für Jazzklavier, folgt eine Solo-Improvisation über ein Thema nach Vorgaben aus dem Publikum. Die Zuschauerinnen und Zuschauer schreiben ihre Ideen auf ein Blatt und legen es in ein Gefäß, aus dem später gezogen wird. »Das kann ein Begriff sein, eine Melodie oder auch ein paar Noten«, beschreibt der Improvisations-Professor. Seinen Abschluss findet das Konzert mit einem Auftritt Helmut Lörschers mit der Big Band der Hochschule für Musik Freiburg unter der Leitung von Ralf Schmid. Nach Frank Fosters »Shiny Stockings«, das durch die Band des berühmten Jazz-Pianisten Count Basie bekannt wurde, führen sie zwei Stücke des US-amerikanischen Jazz-Gitarristen Pat Metheny auf: »Always and Forever« (mit Filippa Gojo, vocal) und »Better Days Ahead« – wobei das letzte Stück nicht als Ausblick auf seine Zukunft verstanden werden soll, scherzt Helmut Lörscher.

Ein Interview mit Helmut Lörscher darüber, wie er sich selbst das Klavierspielen beibrachte, was ihn an seinem Beruf begeistert und warum seine Improvisations-Studierenden heute »Lichtjahre« weiter sind als früher finden Sie auf unserer Website.

Foto: Philipp von Ditfurth

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