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Konzert |

Now

Das Schlagzeug-Ensemble der Hochschule für Musik Freiburg feiert 50-jähriges Jubiläum
Schlagwerk

Mitwirkende

Clash Trio
Ensemble Rot
Schlagzeug-Ensemble der Hochschule für Musik Freiburg
David Auli Morales
Teresa Grebtschenko

Programm

Mark Applebaum → »Straitjacket« (2009) für Solo-Performer und Objekte
Maximiliano Soto Mayorga → »Hundekolloquium« (2023, Uraufführung)
Igor C Silva → »My Empty Hands« für Video und Schlagzeug-Ensemble (2018)
Teresa Grebtschenko → »Die Kraft des Fleisches« (2020)
Benjamin Scheuer → »Glockenfriedhof« (2021) für Schlagzeug und Elektronik
Simon Steen-Andersen → »Asthma« (2017), Version für Schlagzeug und Video von Roberto Maqueda

Ein Jubiläum, drei Schlagzeug-Konzerte

Das Schlagzeug-Ensemble der Hochschule für Musik Freiburg feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Dafür hat Håkon Stene, Schlagzeug-Professor und Leiter des Schlagzeug-Ensembles, drei Konzerte zusammengestellt: In »Now« (22. November) geht es um die aktuelle, moderne Schlagzeug-Musik, die sich mit Klang- und Geräuschwelten, Elektronik und multimedialer Performance beschäftigt. In »Pillars« (23. November) wird das Fundament abgebildet, auf dem Schlagzeuger weltweit und in Freiburg stehen, etwa durch Klassiker wie dem »Ballet Mécanique« von George Antheil oder einer Uraufführung von Bernhard Wulff, der das Schlagzeug-Ensemble 1973 gegründet hat. Das finale Konzert »Zusammen« (24. November) steht für die Einigkeit im Ensemble-Spiel und das Verbindende der Musik. Gespielt wird Steve Reichs meditatives Stück »Drumming«.

Im ersten Konzert »Now« setzen sich Studierende und Absolventinnen sowie Absolventen der Hochschule mit modernen Strömungen des Schlagzeugs auseinander, etwa mit auch elektronisch veränderten Klängen und mit visuellen Elementen wie Video-Projektionen. Es gehe dabei darum aufzuzeigen, in welche Richtung sich das Schlagzeug-Spiel entwickle, erklärt Håkon Stene: »Es geht weg vom reinen Erzeugen von Tönen hin zu einer multimedialen, spielerischen, humoristischen Auseinandersetzung mit Bildern und Musik. Die Stücke leben von Bewegung und Performance, von visuellen Eindrücken wie im Musiktheater, sie sind ein überraschendes, multimediales Kunsterlebnis für das Publikum.« Auf dem Programm stehen unter anderem eine Uraufführung des Kompositions-Absolventen Maximiliano Soto Mayorga (»Hundekolloquium«) und das Stück »Glockenfriedhof« des Doktoranden Benjamin Scheuer. Neben Studierenden steht auch das »Ensemble Rot« auf der Bühne, das 2017 von vier Schlagzeug-Absolventinnen der Hochschule gegründet wurde.

Wer die drei Konzerte hört, bekommt einen guten Überblick über die Geschichte der Schlagzeug-Musik und wie sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.

8 €, 4 € ermäßigt, 5 € für Mitglieder der Fördergesellschaft
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