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Konzert |

Pillars

Das Schlagzeug-Ensemble der Hochschule für Musik Freiburg feiert 50-jähriges Jubiläum
Schlagzeug und Elektronik

Mitwirkende

Schlagzeug-Ensemble der Hochschule für Musik Freiburg
Gäste des italienischen Konservatoriums »Cesare Pollini« in Padua
Massimo Pastore → Leitung

Programm

Edgard Varèse → Ionisation (1931)
Bernhard Wulff → ...von den Metallen (2023, Weltpremiere)
George Antheil → Ballet Mécanique (1924)
Mike Oldfield → Tubular Bells (1973), arrangiert von Massimo Pastore

Ein Jubiläum, drei Schlagzeug-Konzerte

Das Schlagzeug-Ensemble der Hochschule für Musik Freiburg feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Dafür hat Håkon Stene, Schlagzeug-Professor und Leiter des Schlagzeug-Ensembles, drei Konzerte zusammengestellt: In »Now« (22. November) geht es um die aktuelle, moderne Schlagzeug-Musik, die sich mit Klang- und Geräuschwelten, Elektronik und multimedialer Performance beschäftigt. In »Pillars« (23. November) wird das Fundament abgebildet, auf dem Schlagzeuger weltweit und in Freiburg stehen, etwa durch Klassiker wie dem »Ballet Mécanique« von George Antheil oder einer Uraufführung von Bernhard Wulff, der das Schlagzeug-Ensemble 1973 gegründet hat. Das finale Konzert »Zusammen« (24. November) steht für die Einigkeit im Ensemble-Spiel und das Verbindende der Musik. Gespielt wird Steve Reichs meditatives Stück »Drumming«.

Das zweite Konzert »Pillars« (auf Deutsch: Säulen) beschäftigt sich mit Musik, die das Fundament bilden, auf dem sich das Schlagzeug-Ensemble entwickelt hat. »Wir spielen Stücke, die in den 1920er- und 1930er-Jahren von Klangpionieren entwickelt wurden. Damals war es ungewöhnlich, sich mit Geräuschen und abstrakten Klängen zu beschäftigen, also mit Musik ohne harmonischen Strukturen«, beschreibt Håkon Stene. Auf dem Programm stehen unter anderem Edgard Varèses »Ionisation« von 1931, die Weltpremiere »…von den Metallen« von Bernhard Wulff und das Stück »Ballet Mécanique« (1924) von George Antheil in der Fassung von 1953. Dieses Stück wird selten aufgeführt, weil es sehr aufwendig ist – auf der Hochschulbühne stehen dafür vier Flügel und 20 Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger sowie elektronische Samples bereit. Das Konzert gestalten Studierende der Hochschule gemeinsam mit Gästen des italienischen Konservatoriums »Conservatorio Statale di Musica Cesare Pollini« aus Padua, seit 1967 eine Partnerstadt von Freiburg. Das Progressive-Rock-Stück »Tubular Bells« von Mike Oldfield wurde von Massimo Pastore vom Konservatorium Padua arrangiert.

Wer die drei Konzerte hört, bekommt einen guten Überblick über die Geschichte der Schlagzeug-Musik und wie sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.

Foto: Israel Palacio auf Unsplash

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