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Freiburger Orgelabsolvent wird auf Professur berufen

Matthias Maierhofer erhält Professur für Orgel an der University of Texas, Austin (USA).

Matthias Maierhofer, Absolvent der Orgelklasse Prof. Martin Schmeding, ist zum Herbst 2013 auf die Professur für Orgel an der University of Texas Austin (USA) berufen worden. Er tritt dort die Nachfolge von Prof. Gerre Hancock, einem der renommiertesten amerikanischen Organisten an.

Bereits während seines Studiums konnte Matthias Maierhofer durch den Gewinn zahlreicher Orgelwettbewerbe (u.a. 1. Preis ION Nürnberg 2007) auf sich aufmerksam machen. Seine Studien schloss er 2009 mit dem Solistenexamen mit Auszeichnung ab. Danach wurde als hauptamtlicher Dozent für Orgel (künstlerisches und liturgisches Orgelspiel) an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig berufen. Darüber hinaus geht er einer umfangreichen künstlerischen Tätigkeit nach.

 

Ausführliche Informationen zu Matthias Maierhofer

 

Matthias Maierhofer, geboren 1979 in Graz/Österreich, studierte Orgel-, Alte Musik- und Kirchenmusik an den Hochschulen von Graz, Freiburg, Leipzig und an der Schola Cantorum in Basel. Zu seinen Lehrern gehörten u.a. Arvid Gast, Andrea Marcon, Kurt Neuhauser und Martin Schmeding. Seine Studien schloss er mit einem Solistenexamen mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik Freiburg (Orgelklasse Prof. Martin Schmeding) ab.

 

2007 konnte Matthias Maierhofer mit dem Pachelbel-Wettbewerb von Nürnberg einen der renommiertesten internationalen Orgelwettbewerbe gewinnen. Außerdem war er Preisträger beim Internationalen "Franz Schmidt-Orgelwettbewerb" von Kitzbühel 2008, beim Internationalen Bachwettbewerb Arnstadt 2007, beim Internationalen Orgelconcours von Nijmegen 2006 sowie beim Internationalen Orgelwettbewerb "M.K.Ciurlionis" in Vilnius 2003.
Er war Stipendiat der Kunst und Kulturförderung des Landes Steiermark (Österreich).

 

Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn zu bedeutenden Festivals in Europa, Japan und Südkorea, u.a. zu den Brucknertagen im Stift St. Florian/Linz, der ION Nürnberg, den Mendelssohnfesttagen Leipzig, dem Litauischen Orgelfest, der Bachwoche Ansbach, dem Bachfest Leipzig, dem Europäischen Musikfest Stuttgart sowie den Domkonzerten Riga (Lettland). Matthias Maierhofer spielte Solorecitals u.a. in der Birmingham Symphony Hall (England), der Izumi-Hall Osaka, der Casals-Hall Tokio, dem Art-Center-Nagoya (Japan), dem Gewandhaus Leipzig, der Kiongdong-Church Seoul (Korea), in St. Jakobi Lübeck, in St. Sebaldus Nürnberg, der Basilika Kaevelar, dem Französischen Dom Berlin und im Freiburger Münster. Als Solist und auch als Continuospieler trat Matthias Maierhofer mit Ensembles wie dem Dresdner Kreuzchor, dem Thomanerchor Leipzig, dem Gewandhauschor Leipzig, der Kantorei Graz, der Staatskapelle Dresden, der Staatskapelle Halle und dem Pauliner Barockorchester auf. Er wirkte bei CD-Produktionen und Publikationen der Edition Helbling mit, es liegen Aufnahmen von seinen Konzerten bei diversen Rundfunkanstalten und beim Label Ambitus vor.

 

Von 2009 bis 2013 leitete er als hauptamtlicher Dozent eine Klasse für künstlerisches Orgelspiel und liturgisches Orgelspiel/Improvisation an der Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig.

 

Im September 2013 wird Matthias Maierhofer als Nachfolger von Prof. Dr. Gerre Hancock eine Professur für Orgel an der University of Texas in Austin (USA) antreten.

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