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Immatrikulationssatzung

über Zulassung, Immatrikulation, Rückmeldung, Beurlaubung und Exmatrikulation vom 4. Dezember 2009
(letztmalige Änderung durch Senatsbeschluss vom 13. November 2019)


Inhaltsverzeichnis

Präambel
 

Erster Abschnitt: Zulassung

§ 1 Termine des Verfahrens, Anwendungsbereich
§ 2 Zulassungsvoraussetzungen
§ 2 a Nachweis deutscher Sprachkenntnisse
§ 3 Zulassungsantrag
§ 4 Ziel und Inhalt der Eignungsprüfung
§ 5 Zulassung zu einem Masterstudiengang
§ 6 Zulassung zum Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse (3. Zyklus)
§ 7 Zulassung zum Promotionsstudium (3. Zyklus)
§ 8 Ausschuss
§ 9 Prüfungskommissionen
§ 10 Anerkennung anderweitig erbrachter Prüfungsleistungen
§ 11 Durchführung der Prüfung, Niederschrift
§ 12 Ausschluss von der Prüfung, Rücktritt, Rücknahme von Prüfungs- und Zulassungsentscheidungen
§ 13 Bewertung der Prüfungsleistungen
§ 14 Ergebnis der Eignungsprüfung
§ 15 Zulassungspunktzahlen
§ 16 Zuteilung freier Studienplätze
§ 17 Wiederholung der Prüfung
§ 18 Bescheid über die Eignungsprüfung, Zulassungsbescheid
§ 19 Zeitliche Begrenzung der Zulassung
 

Zweiter Abschnitt: Immatrikulation und Rückmeldung

§ 20 Immatrikulation
§ 21 Rückmeldung
 

Dritter Abschnitt: Beurlaubung und Studienbefreiung

§ 22 Beurlaubung
§ 23 Studienbefreiung
 

Vierter Abschnitt: Exmatrikulation

§ 24 Gründe und Verfahren der Exmatrikulation
 

Fünfter Abschnitt: Schlussbestimmungen

§ 25 Weitere Pflichten der Studierenden
§ 26 Inkrafttreten, Übergangsregelung
 

A Prüfungsanforderungen in den Bachelorstudiengängen

I Prüfungsanforderungen in den Hauptfächern
II Allgemeine Prüfung (schriftliche und mündliche Prüfung im Sinne von § 4 Absatz 1 Satz 2)
III Weitere Prüfungsteile der Eignungsprüfung
IV Nachweis einer hinreichenden Allgemeinbildung (im Sinne § 58 Absatz 7 Satz 2 LHG)
V Prüfungsanforderungen für die Zulassung zum Nebenfach (Minor) gemäß § 3 b Studien- und Prüfungsordnung Bachelor Musik
 

B Prüfungsanforderungen in den Masterstudiengängen

I Prüfungsanforderungen im Studiengang Master Musik (M.Mus.)
II Prüfungsanforderungen im Studiengang Master of Education (Lehramt an Gymnasien) (M.Ed.)
 

C Prüfungsanforderungen im Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse (3. Zyklus)

Präambel

Gemäß § 63 Absatz 2 Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg (LHG) in der Fassung des 2. Gesetzes zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften vom 1. Januar 2005 (Gesetzblatt vom 5. Januar 2005 Seite 1 folgende) hat der Senat der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau am 18. November 2009 die folgende Satzung beschlossen, die hiermit veröffentlicht wird.

Die männlichen Personenbezeichnungen in dieser Satzung gelten ebenso für Personen weiblichen Geschlechts.

Erster Abschnitt: Zulassung

§ 1 Termine des Verfahrens, Anwendungsbereich

(1) Zulassungsverfahren für die unter § 1 Absatz 2 genannten Studiengänge und Hauptfächer finden in der Regel zweimal jährlich statt. Im unter § 1 Absatz 2 a) genannten Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien) findet das Zulassungsverfahren für Erstsemester nur zum Wintersemester, für Hochschulwechsler zum Winter- und Sommersemester statt.

(2) Zulassungsverfahren finden statt für
a) die Studiengänge Bachelor Musik, Bachelor Kirchenmusik und Polyvalenter Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien) (1. Zyklus)
b) die Studiengänge Master Musik, Master Kirchenmusik und Master of Education (2. Zyklus)
c) den Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse (3. Zyklus)
d) das Promotionsstudium (3. Zyklus)
e) ein zusätzliches Hauptfach oder einen Minor
f) einen Wechsel im Hauptfach

(3) Diese Satzung gilt für Bewerber um einen Platz in der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB) entsprechend.

§ 2 Zulassungsvoraussetzungen

(1) Unbeschadet der gesetzlichen Bestimmungen setzt die Zulassung voraus:

  • die fristgerechte Einreichung eines Antrags einschließlich der erforderlichen Unter-lagen (siehe § 3)
  • den Nachweis der Erfüllung der allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen für den jeweiligen Studiengang und gegebenenfalls einer besonderen künstlerischen Begabung in Verbindung mit dem Nachweis einer hinreichenden Allgemeinbildung (§ 58 Absatz 2 Satz 7 LHG). Für Studienbewerber für den Kooperationsstudiengang mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg (Bachelor Musik, Hauptfach Elementare Musikpädagogik, Studienrichtung Musikpädagogik im Elementar- und Primarbereich (MEP)) besteht die Möglichkeit der Zulassung gemäß § 58 Absatz 2 Satz 7 LHG nicht.
  • das Bestehen der Eignungsprüfung (§§ 4 bis 13 dieser Satzung)

(2) Doktoranden können nach § 4 Absatz 4 der Promotionsordnung immatrikuliert werden.

§ 2 a Nachweis deutscher Sprachkenntnisse

(1) Von Studienbewerber_innen aus nicht deutschsprachigen Ländern werden gemäß § 60 Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 LHG für das Studium ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verlangt. Sofern kein Befreiungsgrund (Absätze 4 und 6) vorliegt, können die erforderlichen Sprachkenntnisse gemäß § 2 Rahmenordnung über Deutsche Sprachprüfungen für das Studium an deutschen Hochschulen (RO-DT) nachgewiesen werden durch die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“ (DSH) Qualifikationsstufe 1 (DSH-1) oder den „Test Deutsch als Fremdsprache“ (TestDaF) Qualifikationsstufe 3 (TND-3), den „Prüfungsteil Deutsch“ der Feststellungsprüfung an Studienkollegs oder das „Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz – Stufe II“ (DSD II). Die erforderlichen Sprachkenntnisse können auch nachgewiesen werden durch Erreichen des Niveaus

  • GER-C1 bei Bewerber_innen für die Studiengänge Lehramt an Gymnasien (Staatsexamen), Bachelor of Music als Teil des polyvalenten Zwei-Hauptfach-Bachelorstudiengangs mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt an Gymnasien) sowie Master of Education (Lehramt an Gymnasien)
  • GER-B2 bei Bewerber_innen für den Studiengängen Bachelor Musik und Master Musik in den Fächern Musiktheorie, Musikwissenschaft und Musikpädagogik sowie bei Bewerber_innen für die am Freiburger Forschungs- und Lehrzentrum Musik angesiedelten Studiengänge der Hochschule für Musik Freiburg
  • GER-B1 bei Bewerber_innen für die anderen Studiengänge und Studienschwerpunkte der Hochschule.

(2) Eine Zulassung kann im Studiengang Bachelor Musik bei gegebenen sprachlichen Voraussetzungen unter der Auflage erfolgen, dass die erforderlichen Sprachkenntnisse bis zum Ende des zweiten Studiensemesters nachgewiesen werden. Über die Anwendung dieser Regelung und Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss (§ 7 dieser Satzung).
(3) Künstlerisch besonders qualifizierte Bewerber_innen, die den Nachweis gemäß Absatz 1 nicht führen können, können unter der Auflage zugelassen werden, dass sie in den ersten beiden Studiensemestern die von der Hochschule angebotenen oder koordinierten Lehrveranstaltungen im Bereich Deutsch als Fremdsprache/Kommunikationskompetenz für Musiker_innen besuchen. Über die Anwendung dieser Regelung und Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss (§ 7 dieser Satzung).
Ungeachtet dessen müssen Bewerber_innen

  • für die Studiengänge Lehramt an Gymnasien (Staatsexamen, Bachelor Musik als Teil des polyvalenten Zwei-Hauptfach-Bachelorstudiengangs mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt an Gymnasien) sowie Master of Education (Lehramt an Gymnasien) die Beherrschung des Deutschen auf Niveau GER-C1
  • für den Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse Schwerpunkt „Freiburger Opernstudio“ die Beherrschung des Deutschen auf Niveau GER-B1

bereits bei der Aufnahmeprüfung nachweisen können. Im Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse können auch Bewerber_innen zugelassen werden, die eine ausreichende Beherrschung der englischen Sprache nachweisen können.

(4) Vom Nachweis der sprachlichen Studierfähigkeit ist befreit, wer eine der in § 8 Absatz 2 RO-DT bezeichneten Prüfungen bereits bestanden hat.

(5) Die nach Absatz 1 bis 4 nachgewiesenen Sprachkenntnisse behalten für weitere Aufnahmeprüfungen an der Musikhochschule Freiburg ihre Gültigkeit. Hierzu ist der entsprechende Nachweis mit den schriftlichen Unterlagen nach § 3 Absatz 2 einzureichen.

(6) Einzelfälle oder bestimmte Gruppen von Bewerber_innen können ganz oder teilweise vom Nachweis der sprachlichen Studierfähigkeit befreit oder für sie besondere Regelungen getroffen werden, zum Beispiel aufgrund eines abgeschlossenen germanistischen Studiums, befristeten Studienaufenthalten ohne formellen Studienabschluss oder spezifischen Weiterbildungsangeboten. Die Befreiung kann mit der Auflage verbunden werden, durch den Besuch studienbegleitender Sprachlehrveranstaltungen die sprachliche Studierfähigkeit zu erweitern. Die Entscheidung hierüber trifft der Prüfungsausschuss (§ 8 dieser Satzung).

§ 3 Zulassungsantrag

(1) Anträge auf Zulassung zum Wintersemester müssen bis zum 1. April, Anträge auf Zulassung zum Sommersemester bis zum 1. Dezember gestellt werden. Fristgerecht eingereicht sind Anträge nur, wenn die nach Absatz 2 erforderlichen Unterlagen vollständig zum Termin der Anmeldung eingereicht sind. Über Ausnahmen entscheidet der Rektor.

(2) Für den Antrag ist das zu diesem Zweck von der Hochschule herausgegebene Formblatt zu verwenden. Beizufügen sind:

  • ein Passbild des Bewerbers
  • ein Lebenslauf mit den wesentlichen Angaben über die bisherige Ausbildung und gegebenenfalls künstlerische Betätigung
  • der Nachweis der Hochschulreife in beglaubigter Abschrift oder Kopie oder eine Erklärung, dass der Bewerber sich dem zusätzlichen Prüfungsteil „Nachweis der „Allgemeinbildung“ unterzieht
  • bei Minderjährigen eine Einwilligungserklärung des Erziehungsberechtigten
  • der Nachweis über die Einzahlung der Anmeldegebühr sowie zwei adressierte Rückumschläge des Formats C 5
  • gegebenenfalls beglaubigte Kopien von Hochschulzeugnissen
  • bei Studienbewerber_innen aus nicht deutschsprachigen Ländern den Nachweis über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse (§ 2 a, Absätze 1 bis 4 dieser Satzung).

(3) Studierende, die eine Änderung nach § 1 Absätze d) und e) beabsichtigen, haben neben einem entsprechenden fristgerechten Antrag lediglich eine kurze Begründung sowie
einen Bericht über ihre bisherige Ausbildung und künstlerische Betätigung vorzulegen.

(4) Studienbewerber, die bisher an anderen Hochschulen studiert haben, müssen ihrem Antrag Nachweise über Studienzeiten, bereits abgelegte Prüfungen und erlangte Leistungspunkte (ECTS) beifügen.

(5) Sofern die notwendigen Unterlagen nicht in deutscher Sprache verfasst sind, müssen diese in beglaubigter deutscher Übersetzung vorgelegt werden.

§ 4 Ziel und Inhalt der Eignungsprüfung

(1) Die Eignungsprüfung dient dem Nachweis der künstlerischen Eignung für den gewählten Studiengang. Sie umfasst die künstlerische Prüfung im Hauptfach sowie im Studiengang Bachelor Musik eine mündliche und eine schriftliche Prüfung in Musiktheorie und Gehörbildung, eine Prüfung im Pflichtfach Klavier, gegebenenfalls eine schriftliche Prüfung zum Nachweis der hinreichenden Allgemeinbildung.

Für die Fachrichtungen Dirigieren und Komposition treten weitere Prüfungsteile hinzu, ebenso für die Studiengänge Bachelor und Master Musik/Kirchenmusik sowie für einige Fachrichtungen beziehungsweise Hauptfächer im Master Musik (siehe Anlage).

Die Prüfungsanforderungen im Einzelnen ergeben sich aus der Anlage A l bis A III zu dieser Satzung.

Im Studiengang Master of Education (Lehramt an Gymnasien) besteht die Eignungsprüfung aus Prüfungen im gewählten Fach im Modul M 1 künstlerische Praxis. Bei erfolgreichem Abschluss eines Bachelor in Musik mit Lehramtsanteilen an der Hochschule für Musik Freiburg und einem Weiterstudium des Master of Education in Musik erfolgt keine neuerliche Eignungsprüfung, sofern der erfolgreiche Abschluss des Studiums nicht länger als acht Semester zurückliegt. Zum Eintritt in einen Master of Education in den Fächern Musik erfolgen künstlerische Eignungsprüfungen, wenn ein Neueintritt in die Hochschule beziehungsweise in den Studiengang erfolgt (vergleiche RahmenVO-KM § 6 Absatz 7).

(2) Die Eignungsprüfung im Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse findet in zwei Runden statt.

(3) In geeigneten Fächern findet eine Vorprüfung (im Sinne einer 1. Runde) statt (nur im Hauptfach). Darin wird ermittelt, wer zur Eignungsprüfung nach Abs. 1 Satz 2 zugelassen ist.

§ 5 Zulassung zu einem Masterstudiengang

(1) Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ist der Nachweis eines abgeschlossenen Bachelor-Studiums an einer deutschen Musikhochschule beziehungsweise eines musikbezogenen Studiengangs an einer deutschen Hochschule mit Promotionsrecht oder einem vergleichbaren Institut des In- und Auslandes.

(2) Die Zulassung zum Studiengang Master Kirchenmusik setzt ein abgeschlossenes Studium Bachelor Kirchenmusik voraus. Über Ausnahmen und gegebenenfalls Auflagen der Zulassung entscheidet der Ausschuss (§ 8 dieser Satzung).

§ 6 Zulassung zum Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse (3. Zyklus)

(1) In der Eignungsprüfung für den Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse (3. Zyklus) soll festgestellt werden, ob der Bewerber erwarten lässt, dass er mit Hilfe weiterer Förderung hervorragende künstlerische Leistungen erbringen wird.

(2) Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse ist der Nachweis eines abgeschlossenen Master-Studiums an einer deutschen Musikhochschule beziehungsweise eines musikbezogenen Master-Studiengangs an einer deutschen Hochschule mit Promotionsrecht oder einem vergleichbaren Institut des In- und Auslandes.

§ 7 Zulassung zum Promotionsstudium (3. Zyklus)

Die Zulassung zum Promotionsstudium regelt die Promotionsordnung.

§ 8 Ausschuss

Zuständig für die Vorbereitung und Durchführung der Prüfungen nach dieser Satzung ist ein Ausschuss (§ 58 Abs. 7 LHG), der ferner die ihm durch diese Satzung zugewiesenen Aufgaben erledigt. Mitglieder des Ausschusses sind der Rektor oder ein von ihm benannter Stellvertreter aus der Reihe der Professoren als Vorsitzender, ein weiterer Professor, der Sachbearbeiter für das Prüfungswesen und ein Studierender. Der weitere Professor und der Studierende werden vom Rektorat für eine Amtszeit von 2 Jahren bestellt. Der Ausschuss kann jeweils sachverständige Mitglieder der Hochschule zur Beratung hinzuziehen. Bei Fragen wissenschaftlicher oder künstlerischer Art haben der Sachbearbeiter für das Prüfungswesen und der Studierende kein Stimmrecht. Der Ausschuss kann die Erledigung seiner Aufgaben im Einzelfall oder allgemein auf seinen Vorsitzenden übertragen.

§ 9 Prüfungskommissionen

(1) Die Mitglieder der Prüfungskommission für den Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse (3. Zyklus) werden vom Senat für die Dauer von 2 Jahren bestellt. Die Prüfungskommission besteht aus 9 Mitgliedern: 6 ständigen Mitgliedern, 2 wechselnden fachkompetenten Mitgliedern sowie der Rektorin oder dem Rektor als Vorsitzender beziehungsweise Vorsitzendem. Die Rektorin oder der Rektor kann den Vorsitz übertragen. Sie ist beschlussfähig, wenn aus diesem Personenkreis mindestens 5 Personen anwesend sind. Diese Kommission ist zuständig für die zweite Runde der Eignungsprüfung sowie für die Zwischenprüfung (Zentrale Modulprüfung). Die erste Runde der Eignungsprüfung wird von der Prüfungskommission des entsprechenden Hauptfachs abgenommen. Die Abschlussprüfung (Finale Modulprüfung) wird bei allen Prüfungsteilen von einer Prüfungskommission des entsprechenden Hauptfachs abgenommen ergänzt durch ein Mitglied der ständigen Prüfungskommission des Studiengangs Konzertexamen/Meisterklasse (3. Zyklus).

(2) Die Prüfungskommission für den Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse Schwerpunkt Freiburger Opernstudio besteht aus drei hauptberuflichen Vertretern der Fachgruppe V (Gesang), dem Generalmusikdirektor und der Studienleitung (Oper) des Theaters Freiburg sowie dem Rektor als Vorsitzendem. Der Rektor kann den Vorsitz übertragen. Eines der Kommissionsmitglieder, die das Theater Freiburg repräsentieren, kann sich vertreten lassen. Die Prüfungskommission kann bis zu zwei externe Kommissionsmitglieder benennen, die mit beratender Stimme teilnehmen. Die Prüfungskommission ist beschlussfähig, wenn aus diesem Personenkreis mindestens 4 Personen, darunter mindestens ein Vertreter des Theaters Freiburg, anwesend sind. Diese Kommission ist zuständig für die zweite Runde der Eignungsprüfung. Die erste Runde der Eignungsprüfung wird von der Prüfungskommission des entsprechenden Hauptfachs abgenommen.

(3) Im Übrigen setzt der Ausschuss (§ 8) die Prüfungskommissionen ein. Hierfür kann sowohl für jeden Prüfungsteil getrennt eine Prüfungskommission bestellt werden als auch für mehrere Prüfungsteile eine gemeinsame Prüfungskommission.

(4) Die Prüfungskommission im Hauptfach besteht, wenn nicht spezifisch geregelt, aus einer oder einem Vorsitzenden aus dem Kreis der Professor_innen oder aus dem Kreis der prüfungsberechtigten Lehrbeauftragten und mindestens zwei weiteren Hochschullehrer_innen oder der akademischen Mitarbeiter_innen mit Prüfungsbefugnis. Die Prüfungskommissionen für die Pflichtfächer Musiktheorie, Gehörbildung und Klavier (soweit nicht in den Studiengängen Lehramt und Kirchenmusik) bestehen aus mindestens zwei Hochschullehrern, sofern nicht eine gemeinsame Prüfungskommission gebildet ist (Absatz 2 Satz 2). In diesem Fall werden die Pflichtfächer Musiktheorie/Gehörbildung durch einen Prüfer, das Pflichtfach Klavier durch einen weiteren Prüfer vertreten. Der gemeinsamen Prüfungskommission für den Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien) gehören der Leiter der Studienkommission Schulmusik oder sein Stellvertreter als Vorsitzender, zwei Vertreter der Fachgruppe des jeweiligen Instrumentalfaches und des Faches Gesang sowie je ein Vertreter der Fachgruppen der übrigen Prüfungsteile an. Die schriftlichen Prüfungen werden von einem Hochschullehrer abschließend bewertet. Die Prüfungskommission für den Nachweis einer hinreichenden Allgemeinbildung (im Sinne § 58 Absatz 3 Satz 2 in Verbindung mit § 58 Absatz 2 Nr. 7 LHG) besteht aus zwei Professorinnen und Professoren der Fächer Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Musiktheorie.

§ 10 Anerkennung anderweitig erbrachter Prüfungsleistungen

Bewerber, die zusammen mit dem Zulassungsantrag Nachweise über eine gleichwertige abgeschlossene Ausbildung in einzelnen Prüfungsteilen vorlegen, die nicht Hauptfach sind, können auf Antrag von diesen befreit werden. Über die Anerkennung entscheidet der Ausschuss (§ 8).

§ 11 Durchführung der Prüfung, Niederschrift

(1) Der Ausschuss (§ 8) entscheidet über die Zulassung zur Eignungsprüfung, bestimmt deren Termine und lädt die Bewerber zur Prüfung ein.

(2) Die künstlerischen Prüfungen sind öffentlich, von den Beratungen ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen. An diesen nehmen ausschließlich die Mitglieder der Prüfungskommission teil.

(3) Über die Eignungsprüfung ist eine Prüfungsniederschrift zu fertigen, die von den Mitgliedern der Prüfungskommission unterzeichnet und den Personalakten des Studienbewerbers beigefügt wird. Sie muss neben dem Namen und den persönlichen Daten des Bewerbers mindestens Angaben enthalten über

  • Tag und Ort der Prüfung
  • die Mitglieder der Prüfungskommission
  • Inhalte und Dauer der Prüfung
  • die jeweils erreichte Punktzahl gemäß § 12 dieser Satzung
  • besondere Vorkommnisse wie Ausschluss der Öffentlichkeit, Unterbrechungen, Täuschungsversuche und so weiter

(4) Den Bewerbern wird nach Abschluss des Prüfungsverfahrens auf Wunsch Einsicht in die Niederschrift gewährt. Die Einsichtnahme findet unter Anwesenheit eines dafür zuständigen Bediensteten der Hochschule in den Räumen der Hochschule statt und ist schriftlich festzuhalten.

§ 12 Ausschluss von der Prüfung, Rücktritt, Rücknahme von Prüfungs- und Zulassungsentscheidungen

(1) Ein Bewerber kann durch den Vorsitzenden der Prüfungskommission von der Prüfung ausgeschlossen werden, wenn er es unternimmt, das Ergebnis der Prüfung durch Täuschung, Drohung oder die Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen. Das gleiche gilt, wenn er im Prüfungsraum nicht zugelassene Hilfsmittel mit sich führt. Mit dem Ausschluss gilt die gesamte Prüfung als nicht bestanden. In weniger schweren Fällen kann der Ausschuss (§ 8) anordnen, dass einzelne Teile der Prüfung zu wiederholen sind, sofern diese Wiederholung im zeitlichen Rahmen der Dauer der Eignungsprüfung möglich ist.

(2) Wird ein Ausschließungsgrund nach Beendigung der Prüfung bekannt, entscheidet der Ausschuss (§ 8) über Maßnahmen nach Absatz 1. Wird ein Ausschließungsgrund nach Mitteilung der Prüfungsergebnisse bekannt, so können die Prüfungsentscheidung und gegebenenfalls die auf ihr beruhende Zulassung zum Hochschulstudium innerhalb einer Frist von sechs Monaten seit Bekanntwerden des Grundes zurückgenommen werden.

(3) Tritt ein Bewerber unentschuldigt zurück oder bleibt er unentschuldigt der Prüfung oder einem Prüfungsteil fern, so gilt die Prüfung als „nicht bestanden". Der Rücktritt bedarf der Genehmigung des Ausschusses; diese kann erteilt werden, wenn ein wichtiger Grund nachgewiesen wird. Das gleiche gilt bei einem Abbruch der Prüfung.

§ 13 Bewertung der Prüfungsleistungen

(1) Die Prüfungskommission stellt die Bewertung der Prüfungsleistungen einvernehmlich fest. Kommt kein Einvernehmen zustande, wird mit Mehrheit entschieden. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Im Falle des Studiengangs Konzertexamen/Meisterklasse Schwerpunkt Opernstudio müssen die Vertreter des Theaters Freiburg einer Aufnahme des Studierenden zustimmen (Vetorecht).

(2) Die Prüfungsleistungen in den Bachelor-Studiengängen werden wie folgt bewertet:

  • 21–24 Punkte = eine sehr gute Leistung
  • 13–20 Punkte = eine gute Leistung
  • 7–12 Punkte = eine Leistung mit Mängeln
  • 0–6 Punkte = eine mangelhafte Leistung.

Es können nur ganze Punktzahlen gebildet werden.

(3) Für jeden Prüfungsteil wird eine Punktzahl festgesetzt. Abweichend von Satz 1 setzt die Prüfungskommission des Prüfungsteiles „Allgemeine Prüfung“ (Musiktheorie/Gehörbildung) zwei Punktzahlen für die Prüfungsleistungen

  • Musiktheorie schriftlich
  • Musiktheorie mündlich,

sowie zwei Punktzahlen für die Prüfungsleistungen

  • Gehörbildung schriftlich
  • Gehörbildung mündlich

fest. Der Prüfungsausschuss errechnet aus den entsprechenden zwei Punktzahlen eine Querschnittspunktzahl für den Prüfungsteil Musiktheorie und aus den entsprechenden zwei Punktzahlen eine Querschnittspunktzahl für den Prüfungsteil Gehörbildung. Bruchteile sind nach allgemeinen Grundsätzen auf- oder abzurunden. Eine Durchschnittspunktzahl von weniger als 7,0 wird jedoch nicht aufgerundet.

(4) In den anderen Studiengängen werden die Prüfungsleistungen wie folgt bewertet:

  • 21–24 Punkte = eine sehr gute Leistung
  • 17–20 Punkte = eine gute Leistung
  • 7–16 Punkte = eine Leistung mit Mängeln
  • 0–6 Punkte = eine mangelhafte Leistung.

(5) Nachweis einer hinreichenden Allgemeinbildung (im Sinne § 58 Absatz 3 Satz 2 in Verbindung mit § 58 Absatz 2 Nr. 7 LHG):

Klausur:

  • bestanden (kein Kolloquium erforderlich)
  • nicht bestanden (kein Kolloquium erforderlich)

In zweifelhaften Fällen kann die Prüfungskommission ein Kolloquium anberaumen.

Kolloquium:

  • bestanden
  • nicht bestanden

Gesamtergebnis:

  • bestanden
  • nicht bestanden

§ 14 Ergebnis der Eignungsprüfung

(1) Die Vorprüfung zur Eignungsprüfung ist bestanden, wenn sie mit mindestens 17 Punkten bewertet wurde.

(2) Die Eignungsprüfung im Bachelor Musik (nicht Bachelor Kirchenmusik und Polyvalenter Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien)) ist bestanden, wenn im Hauptfach ein Ergebnis von mindestens 13 Punkten sowie in den Prüfungsteilen

  • Pflichtfach Klavier
  • Musiktheorie
  • Gehörbildung
  • gegebenenfalls Nachweis der hinreichenden Allgemeinbildung

jeweils ein Ergebnis von mindestens 7 Punkten erreicht worden ist.

(3) Die Eignungsprüfung im Bachelor Kirchenmusik, im Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien) sowie im Master of Education (Lehramt Musik an Gymnasien) ist bestanden, wenn in allen Prüfungsteilen ein Ergebnis von mindestens 13 Punkten erreicht worden ist.

(4) Die Eignungsprüfung für die Hauptfächer Komposition und Musiktheorie im Bachelor Musik sind bestanden, wenn alle Prüfungsteile mit mindestens 13 Punkten bewertet sind. Die Eignungsprüfung im Hauptfach Dirigieren (Orchester-/Chorleitung) ist bestanden, wenn die gesamte Prüfung mit 13 Punkten bewertet ist. In diesem Hauptfach werden die einzelnen Prüfungsteile nicht gesondert gewertet.

(5) Die Eignungsprüfung für die Masterstudiengänge (ausgenommen ist der Master of Education (Lehramt an Gymnasien, vergleiche § 13 Absatz 3) und den Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse (3. Zyklus) ist bestanden, wenn in allen Prüfungsteilen ein Ergebnis von mindestens 17 Punkten erreicht worden ist.

§ 15 Zulassungspunktzahlen

(1) Der für die Zulassung entscheidende Grad der Qualifikation wird in einer Zulassungspunktzahl ausgedrückt. Die Zulassungspunktzahl wird vom Rektor festgestellt.

(2) Im Hauptfach Dirigieren (Orchester-/Chorleitung) wird die Zulassungspunktzahl von der Prüfungskommission festgestellt. Im Hauptfach Komposition ist die Zulassungspunktzahl die Querschnittszahl aus den Punktzahlen der drei Prüfungsteile des Hauptfaches.

(3) Bei Eignungsprüfungen im Bachelor Kirchenmusik und im Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien) wird die Zulassungspunktzahl als Querschnittspunktzahl bis zu zwei Stellen hinter dem Komma errechnet. Diese ergibt sich aus der doppelten Zählung der Punktzahl im instrumentalen Hauptfach (im Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien): in dem gewählten Instrumentalfach) und der einfachen Zählung der Punktzahlen in den weiteren Prüfungsteilen. Bei der Eignungsprüfung für den Master Kirchenmusik ist die Zulassungspunktzahl die Querschnittszahl aus den Punktzahlen der drei Prüfungsteile. Bei der Eignungsprüfung für den Master of Education ist die Zulassungspunktzahl die Punktzahl der Prüfung im gewählten Fach im Modul 1. Bruchteile sind nach den allgemeinen Grundsätzen auf- oder abzurunden.

(4) In allen anderen Fällen ist die von der Prüfungskommission festgesetzte Punktzahl im Hauptfach die Zulassungspunktzahl.

(5) Sind nach § 9 Prüfungsteile angerechnet worden, entfallen diese bei der Berechnung der Zulassungspunktzahl.

§ 16 Zuteilung freier Studienplätze

(1) Ist die Zahl der in den einzelnen Studiengängen zur Verfügung stehenden Studienplätze geringer als die Zahl der Bewerber mit bestandener Eignungsprüfung, so findet ein Zuteilungsverfahren statt.

(2) Die Zuteilung richtet sich nach der Höhe der Zulassungspunktzahl.

(3) Bei mehreren Bewerbern mit gleicher Zulassungspunktzahl hat der Bewerber mit dem besseren Ergebnis in der Hauptfachprüfung beziehungsweise in dem Prüfungsteil mit doppelter Wertung den Vorrang. Ist auch dieses gleich, so entscheidet das Los.

(4) Über die Zuteilung eines Studienplatzes entscheidet der Rektor. Härtefälle (zum Beispiel soziale oder gesundheitliche Gründe) sind auf Antrag der Studienbewerberin beziehungsweis des Studienbewerbers zu berücksichtigen

§ 17 Wiederholung der Prüfung

(1) Eine nicht bestandene Eignungsprüfung kann im gleichen Studiengang und im gleichen Hauptfach nur einmal wiederholt werden.

(2) Hat der Bewerber die Prüfung bestanden, ist aber aufgrund der erreichten Zulassungspunktzahl nicht zugelassen worden, so kann die Eignungsprüfung zur Verbesserung des Ergebnisses in späteren Prüfungsterminen wiederholt werden. In diesem Falle ist das letzte Ergebnis maßgebend.

(3) Eine Wiederholung erstreckt sich stets auf alle Prüfungsteile. Eine Nachbesserung nur einzelner Prüfungsteile ist nicht möglich.

§ 18 Bescheid über die Eignungsprüfung, Zulassungsbescheid

(1) Die Hochschule teilt dem Bewerber das Ergebnis der Prüfung und der einzelnen Prüfungsteile schriftlich mit.

(2) Bei bestandener Prüfung erhält der Bewerber ferner einen Bescheid der Hochschule über die Zulassung oder Nichtzulassung zum Studium. Dieser soll dem Bewerber zusammen mit der Mitteilung des Prüfungsergebnisses bekannt gegeben werden.

(3) Der Bescheid über die Zulassung enthält unter anderem die Zulassungspunktzahl, die Bezeichnung des Studienganges, des Hauptfaches, der auf Antrag anerkannten Teilprüfungen und der damit nicht mehr zu belegenden Pflichtfächer sowie gegebenenfalls Studienzeitbefristungen.

(4) Der Bescheid über die Nichtzulassung enthält die Zulassungspunktzahl sowie einen Hinweis auf die Möglichkeit der Wiederholungsprüfung und der Studienberatung.

§ 19 Zeitliche Begrenzung der Zulassung

(1) Die Zulassung gilt nur für das im Zulassungsbescheid genannte Semester.

(2) Der Rektor kann auf Antrag in weiteren Fällen einen Aufschub des Studienbeginns gestatten, wenn hierfür besonders schwerwiegende Gründe nachgewiesen werden.

(3) Die Zulassung wird widerrufen, wenn der Bewerber – abgesehen von den Fällen des Absatzes 1 und 2 – sich nicht für das im Zulassungsbescheid genannte Semester immatrikuliert.

Zweiter Abschnitt: Immatrikulation und Rückmeldung

§ 20 Immatrikulation

(1) Zugelassene Studienbewerber werden durch die Immatrikulation Mitglieder der Hochschule. Ausländische Studienbewerber müssen vor der Immatrikulation ergänzend die Aufenthaltsgenehmigung mit der Berechtigung zum Studium nachweisen.

(2) Die Immatrikulation muss innerhalb einer im Zulassungsbescheid mitgeteilten Frist erfolgen. Sie setzt die Vorlage der Bescheinigung über eine ausreichende Krankenversicherung, die Einzahlung des Studentenwerksbeitrages, der Studiengebühren beziehungsweise -entgelte sowie der Verwaltungsgebühr voraus.

(3) Wird die Immatrikulation nicht unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen in dieser Frist vorgenommen, so kann die Zulassung widerrufen werden. Fristverlängerungen kann der Rektor im Einzelfall aus wichtigem Grunde zulassen, wenn der Bewerber dies vor Ende der Immatrikulationsfrist beantragt oder an der Wahrnehmung der Frist aus Gründen gehindert war, die er nicht zu vertreten hat.

(4) Die Immatrikulation ist zu versagen, wenn eine Prüfung im gleichen Studiengang oder in einem Studiengang mit im Wesentlichen gleichen Inhalt endgültig nicht bestanden wurde oder ein Prüfungsanspruch nicht mehr besteht.

(5) Die Immatrikulation wird dem Studierenden durch Aushändigung des Studierendenausweises bekannt gegeben.

(6) Die Immatrikulation gilt für ein Semester und wird durch die Rückmeldung erneuert. Unterbleibt die Rückmeldung innerhalb der von der Hochschule durch Aushang veröffentlichten Frist, so wird der Studierende exmatrikuliert.

(7) Im Falle des Bachelor Musik, Hauptfach Elementare Musikpädagogik, werden jene Studierenden, die sich zum dritten Studiensemester für die Studienrichtung Musikpädagogik im Elementar- und Primarbereich (MEP) entscheiden, an der Hochschule für Musik Freiburg erstimmatrikuliert und an der Pädagogischen Hochschule Freiburg zweitimmatrikuliert.

(8) Im Falle des Master Musik, Hauptfach Elementare Musikpädagogik: Advanced Education/Musikpädagogische Fort- und Weiterbildung, werden die Studierenden an der Hochschule für Musik Freiburg erstimmatrikuliert und an der Pädagogischen Hochschule Freiburg zweitimmatrikuliert.

§ 21 Rückmeldung

(1) Die Rückmeldung ist nur für den Studiengang und die Hauptfächer möglich, für die der Studierende zugelassen ist. Sie ist ausgeschlossen, wenn der betreffende Studienabschnitt bereits abgeschlossen wurde. Nach Anmeldung zur Abschlussprüfung (Hauptfach-Prüfung) im seither belegten Studiengang ist eine Rückmeldung für das daran anschließende Semester nicht mehr möglich, es sei denn, der Studierende ist noch für andere Studiengänge zugelassen.

(2) Die Rückmeldung muss innerhalb der durch Aushang jeweils bekannt gegebenen Fristen, spätestens jedoch bis zum 15. Juni für das darauf folgende Wintersemester und bis zum 15. Dezember für das darauf folgende Sommersemester erfolgen. Versäumt ein Studierender die Rückmeldung innerhalb dieser Frist oder legt er innerhalb der Frist nicht alle erforderlichen Unterlagen vor, kann ihm auf seinen Antrag eine Nachfrist eingeräumt werden. Diese Nachfrist endet spätestens vier Wochen nach dem letztmöglichen ordentlichen Rückmeldetermin. Nach Ablauf der Nachfrist kann eine Rückmeldung nicht mehr vorgenommen werden. Bei Inanspruchnahme einer Nachfrist oder einer verspäteten Rückmeldung ist eine Verwaltungsgebühr zu entrichten.

(3) Die Rückmeldung erfolgt im Online-Verfahren. Zusätzlich ist das Rückmeldeformular mit den Angaben über die im laufenden Semester belegten sowie die im folgenden Semester zu belegenden Fächer einzureichen.

(4) Die Rückmeldung ist zurückzuweisen, wenn ein Grund für die Exmatrikulation im Sinne von § 62 Absatz 2 und 3 Landeshochschulgesetz vorliegt oder das Studium durch Fristablauf beendet ist, es sei denn, der Studierende hätte spätestens vier Wochen vor Ablauf der in Absatz 2 Satz 1 genannten Frist einen Antrag auf Studienverlängerung gestellt, der durch den Rektor genehmigt wurde.

(5) Ein Beurlaubungsantrag ersetzt nicht die Rückmeldung.

Dritter Abschnitt: Beurlaubung und Studienbefreiung

§ 22 Beurlaubung

(1) Die Beurlaubung bedarf eines schriftlichen Antrages unter Verwendung des durch die Hochschule herausgegebenen Formblattes, dem Nachweise über die genannten Beurlaubungsgründe beizufügen sind.

(2) Wird die Beurlaubung wegen eines beabsichtigten Auslandsstudiums oder zur Aufnahme einer dem Studienziel dienenden praktischen Tätigkeit beantragt, so ist der Urlaubsantrag spätestens bis zum Ende des jeweils vorangehenden Semesters zu stellen. In den anderen Beurlaubungsfällen muss der Antrag unmittelbar nach Eintreten des Grundes gestellt werden. Eine Beurlaubung während eines bereits begonnenen Semesters ist nur für die restliche Semesterzeit möglich. Das Semester wird nicht auf die Studienzeit angerechnet, sofern der beurlaubte Teil mehr als die Hälfte der Unterrichtszeit des betreffenden Semesters umfasst.

(3) Die Beurlaubung wird durch schriftlichen Bescheid an den Antragsteller wirksam. Dieser soll Angaben über Grund und Dauer der Beurlaubung enthalten.

(4) Die Pflicht zur Rückmeldung nach § 20 bleibt unberührt. Dies gilt auch für die Rückmeldungen, die während der Urlaubssemester vorzunehmen sind.

§ 23 Studienbefreiung

(1) Studierende, die am Unterricht in einzelnen Fächern nicht teilnehmen können, sind verpflichtet, einen Antrag auf Studienbefreiung zu stellen. Der Antrag muss begründet werden.

(2) Das Semester wird gleichwohl auf die Studienzeit angerechnet.

Vierter Abschnitt: Exmatrikulation

§ 24 Gründe und Verfahren der Exmatrikulation

(1) Die Exmatrikulation erfolgt auf Antrag des Studierenden oder von Amts wegen durch schriftlichen Bescheid. Die Gründe der Exmatrikulation und der Zeitpunkt des Wirksamwerdens sind in dem Bescheid anzugeben.

Fünfter Abschnitt: Schlussbestimmungen

§ 25 Weitere Pflichten der Studierenden

(1) Änderungen des Namens oder der Anschrift sowie der Verlust des Studierendenausweises sind der Hochschule unverzüglich mitzuteilen. Nachteile, die durch Nichtbeachtung dieser Verpflichtung entstehen, gelten in jedem Fall als selbstverschuldet.

§ 26 Inkrafttreten, Übergangsregelung

(1) Diese Satzung tritt am Tage nach der Bekanntmachung in Kraft. Sie ist erstmals für das Zulassungsverfahren zum Sommersemester 2010 anzuwenden. Mit Inkrafttreten dieser Satzung tritt die Satzung vom 5. Februar 2007 außer Kraft.

Freiburg, den 4. Dezember 2009
Hochschule für Musik Freiburg
Dr. Rüdiger Nolte
Rektor

Anlage zur Immatrikulationssatzung der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau

A Prüfungsanforderungen in den Bachelorstudiengängen

I Prüfungsanforderungen in den Hauptfächern

Allgemein

Die Dauer der Vorprüfung im Hauptfach beträgt circa 10 Minuten. In diesen Fällen beträgt die Dauer der Eignungsprüfung im Hauptfach ebenfalls circa 10 Minuten. Im Übrigen beträgt die Dauer der Hauptfachprüfung circa 15 Minuten (für die Fächer Komposition siehe Ziffer 30, Dirigieren [Chor-/Orchesterleitung] Ziffer 31/32, Musiktheorie Ziffer 33). Die Prüfungskommission wählt aus der Liste der Prüfungswerke diejenigen aus, die der Bewerber vortragen soll. Die Prüfungskommission kann aus Zeitgründen den Vortrag eines Werkes unterbrechen.

Beurteilungskriterien sind künstlerische Phantasie, Werktreue, technisches Können und eine dem eigenen Können entsprechende Wahl der Prüfungswerke. Bei ausländischen Studienbewerbern wird darüber hinaus das Vorhandensein ausreichender deutscher Sprachkenntnisse beurteilt.

Einzelanforderungen

1. Gesang

Vortrag eines Programms mit Werken verschiedenen Charakters und aus verschiedenen Stilrichtungen. Bei Liedern sowie Rezitativen und Arien aus Opern muss der Vortrag auswendig sein. Die Noten der Klavierbegleitung sind mitzubringen.

Für Bewerberinnen und Bewerber für den Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien) zusätzlich: gestalteter Vortrag eines kürzeren vorbereiteten Sprechtextes (Gedicht oder Prosa)

2. Gesang Jazz/Pop (polyvalenter Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik [Lehramt Musik an Gymnasien] und in Bachelor Musik als zweites Hauptfach in Kombination mit dem ersten Hauptfach EMP)

Vortrag von zwei stilistisch unterschiedlichen Werken aus Jazz, Latin oder Pop optional mit einer Begleitband vor Ort. Mindestens eines der beiden Stücke mit Vokalimprovisation, oder Melodievariation. Vomblattsingen. Zusätzlich eine spontane Aufgabe wie Ad-hoc-Improvisation mit den Begleitmusiker*innen oder A-cappella-Gesang. Die Noten für die Begleitband sind dreifach mitzubringen (Leadsheet mit Akkordsymbolen und Melodie). Insgesamt 10 Minuten.

Diese Studierenden belegen als Nebenfach Gesang („klassisch“) und es gelten die Bedingungen wie in Teil III 1 a) Gesang (Nebenfach) dieser Immatrikulationssatzung beschrieben.

3. Klavier

Vortrag von drei Werken aus drei verschiedenen Stilrichtungen sowie einer Etüde. Bewerberinnen und Bewerber des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien): Statt der genannten Etüde Vomblattspiel und Schulpraktisches Klavierspiel (Liedbegleitung: wahlweise traditionelles Lied oder Popsong/Jazzstandard, 20 Minuten Vorbereitungszeit).

4. Jazz-Klavier (polyvalenter Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik [Lehramt Musik an Gymnasien] und in Bachelor Musik als zweites Hauptfach in Kombination mit dem ersten Hauptfach EMP)

Vortrag von stilistisch unterschiedlichen Werken aus Jazz, Latin, Funk oder Rock, eines davon eine Ballade, zusätzlich Vomblattspiel (circa 10 Minuten). Optional können bis zu zwei Stücke mit Rhythmusgruppe vorgetragen werden. Diese Studierenden belegen als Zweitinstrument Klavier („klassisch“) und es gelten die Bedingungen wie in Teil III 1 b dieser Prüfungsordnung (Klavier als Zweitinstrument) beschrieben.

5. Orgel

Vortrag zweier Choralvorspiele aus dem Orgelbüchlein sowie eines freien Werkes von J. S. Bach, ferner eines Werkes des 19. oder 20. Jahrhunderts. Vomblattspiel.

Zusätzlich für Studienbewerber des Studiengangs Bachelor Kirchenmusik: Harmonisierung eines Gemeindeliedes nach dem Gesangbuch mit Intonation/Vorspiel.

6. Cembalo, Fortepiano

Vortrag auf Cembalo beziehungsweise Fortepiano von Werken aus drei Stilrichtungen im Schwierigkeitsgrad der französischen Suiten von J. S. Bach beziehungsweise von Sonaten von J. Haydn. Vomblattspiel.

7. Harfe

Vortrag von drei Werken aus verschiedenen Stilrichtungen. Die zeitgenössische Literatur sollte berücksichtigt werden. Vomblattspiel.

8. Gitarre

Vortrag von mindestens drei Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein zeitgenössisches Stück. Vomblattspiel.

Im polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang (Lehramt Musik an Gymnasien) wird Gitarre als integratives Hauptfachmodul mit Unterricht sowohl im Bereich Klassik als auch im Bereich Jazz/Pop angeboten. Hier gelten folgende Prüfungsanforderungen: Vortrag von mindestens drei Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, bei Schwerpunktsetzung Klassik mindestens ein Stück aus dem Stilfeld Jazz/Pop; bei Schwerpunktsetzung Jazz/Pop mindestens ein Werk für klassische Gitarre. Vomblattspiel.

9. Laute

Vortrag von drei Werken aus verschiedenen Stilrichtungen. Vomblattspiel.

10. Violine

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter ein Kopfsatz eines klassischen Konzertes sowie zusätzlich eine Etüde oder ein Capriccio.

Für Studienbewerberinnen und -bewerber des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien): zusätzlich Vomblattspiel.

11. Viola

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter ein Kopfsatz eines klassischen Konzertes, zwei kontrastierende Sätze einer Bach-(Cello-)Suite sowie zusätzlich eine Etüde.

Für Studienbewerberinnen und -bewerber des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien): zusätzlich Vomblattspiel.

12. Violoncello

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter ein Kopfsatz eines klassischen Konzertes sowie zusätzlich eine Etüde.

Für Studienbewerberinnen und -bewerber des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengangs mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien): zusätzlich Vomblattspiel.

13. Kontrabass

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter ein Kopfsatz eines klassischen Konzertes, eine Werk mit Klavier sowie zusätzlich eine Etüde.

Im polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang (Lehramt Musik an Gymnasien) wird Kontrabass als integratives Hauptfachmodul mit Unterricht sowohl im Bereich Klassik als auch im Bereich Jazz/Pop angeboten. Hier gelten folgende Prüfungsanforderungen: Bei Schwerpunkt Klassik: Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter ein Kopfsatz eines klassischen Konzertes. Zusätzlich ein Werk aus Jazz, Fusion, Funk oder verwandt (optional mit Rhythmusgruppe aus Klavier/Gitarre oder ähnlich und Schlagzeug). Vomblattspiel. Bei Schwerpunkt Jazz/Pop: Vortrag von drei stilistisch unterschiedlichen Werken aus Jazz, Fusion, Funk und verwandt, mindestens zwei Stücke sind mit Rhythmusgruppe (Klavier/Gitarre oder ähnlich und Schlagzeug) vorzutragen. Zusätzlich ein Werk für klassischen Kontrabass. Vomblattspiel (reguläre Noten sowie Symbolschrift).

14. Jazz-Kontrabass (im Bachelor Musik als zweites Hauptfach in Kombination mit dem ersten Hauptfach EMP)

Vortrag von drei stilistisch unterschiedlichen Werken aus Jazz, Fusion, Funk und verwandt, zusätzlich Blattspiel (reguläre Noten sowie Symbolschrift). Insgesamt 10 Minuten. Mindestens zwei Stücke sind mit Rhythmusgruppe (Klavier/Gitarre oder ähnlich und Schlagzeug) vorzutragen.

15. Viola da Gamba

Vortrag von drei Werken der Solo- und Kammermusikliteratur verschiedener Stilrichtungen.

16. Querflöte

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen. Die zeitgenössische Literatur sollte berücksichtigt werden. Vomblattspiel.

17. Blockflöte

Vortrag von mindestens drei Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter eine zeitgenössische Komposition, die nach 1950 komponiert wurde. Die verschiedenen Instrumente der Blockflötenfamilie sind zu berücksichtigen. Vomblattspiel.

18. Oboe

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen. Die zeitgenössische Literatur sollte berücksichtigt werden. Vomblattspiel.

19. Saxophon

Im Bachelor Musik und im polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang (Lehramt Musik an Gymnasien) wird Saxophon als integratives Hauptfachmodul mit Unterricht sowohl im Bereich Klassik als auch im Bereich Jazz/Pop angeboten. Es gelten folgende Prüfungsanforderungen: Bei Schwerpunkt Klassik: Vortrag von zwei Werken oder einzelnen Sätzen verschiedenen Charakters und aus verschiedenen Stilrichtungen, eines davon muss ein Originalwerk für Saxophon sein (zum Beispiel Françaix, Maurice, Demersseman). Die zeitgenössische Literatur sollte in der Programmzusammenstellung berücksichtigt sein. Zusätzlich Vortrag einer Transkription eines Saxophon-Solos (wahlweise selbst transkribiert oder aus Charlie Parker Omnibook) oder eines Jazz/Pop-Standards (mit Band-Begleitung). Vomblattspiel.

Bei Schwerpunkt Jazz/Pop: Vortrag einer Transkription eines Saxophon-Solos (wahlweise selbst transkribiert oder aus Charlie Parker Omnibook). Vortrag von zwei Jazz/Pop-Standards verschiedener Stilistiken (mit Band-Begleitung). Unvorbereitete Improvisation über einen vorgegebenen einfachen Standard-Jazz/Pop-Titel. Vomblattspiel (Big-Band-Stimme). Zusätzlich ein Originalwerk (zum Beispiel Françaix, Maurice, Demersseman) oder eine Etüde für klassisches Saxophon.

20. Saxophon Jazz/Pop (im Bachelor Musik als zweites Hauptfach in Kombination mit dem ersten Hauptfach EMP)

Vortrag einer Transkription eines Saxophon-Solos (wahlweise selbst transkribiert oder aus Charlie Parker Omnibook). Vortrag von zwei Jazz/Pop-Standards verschiedener Stilistiken (mit Band-Begleitung). Unvorbereitete Improvisation über einen vorgegebenen einfachen Standard-Jazz/Pop-Titel. Vomblattspiel (Big-Band-Stimme).

21. Klarinette

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen. Die zeitgenössische Literatur sollte berücksichtigt werden. Vomblattspiel.

22. Fagott

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen. Die zeitgenössische Literatur sollte berücksichtigt werden. Vomblattspiel.

23. Trompete

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen. Die zeitgenössische Literatur sollte berücksichtigt werden. Vomblattspiel.

24. Posaune

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen. Die zeitgenössische Literatur sollte berücksichtigt werden. Vomblattspiel.

25. Horn

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen. Die zeitgenössische Literatur sollte berücksichtigt werden. Vomblattspiel.

26. Tuba

Vortrag von 3 Werken verschiedener Stilrichtungen. Die zeitgenössische Literatur sollte berücksichtigt werden. Vomblattspiel.

27. Schlaginstrumente

Vortrag von Etüden oder Werken der Literatur auf jeweils mindestens einem Instrument der Gruppen a), b) und c):
a) kleine Trommel
b) Vibraphon, Xylophon, Marimbaphon
c) Pauken, Set-up.

Kurzer Test im Erkennen von rhythmischen Täuschungen, Polyrhythmik et cetera. Vomblattspiel.

28. Jazz-Schlagzeug (polyvalenter Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik [Lehramt Musik an Gymnasien] und in Bachelor Musik als zweites Hauptfach in Kombination mit dem ersten Hauptfach EMP)

Vortrag von zwei stilistisch unterschiedlichen Werken aus Jazz, Latin, Fusion, Funk, Rock oder verwandt und ein Solostück für Snaredrum (zum Beispiel Rudimental-Solo), zusätzlich Blattspiel (zum Beispiel Bigband-Sheet oder Realbook-Standard). Optional können zwei Stücke mit Rhythmusgruppe (Klavier/Gitarre oder ähnlich und Bass) und/oder eines auf Mallets vorgetragen werden. Insgesamt 10 Minuten.

29. Akkordeon

Vortrag von drei Werken verschiedener Stilrichtungen, davon mindestens ein originales Werk. Vomblattspiel.

30. Komposition

Kolloquium über kompositorische und ästhetische Fragen anhand der vorgelegten eigenen Kompositionen (Dauer 30 Minuten).

Mit den Bewerbungsunterlagen sind drei bis fünf Kompositionen in Papierform und (falls vorhanden) Aufnahmen (CD, DVD, USB oder als Link) einzusenden.

31. Dirigieren – Orchesterleitung

a) Dirigieren: Probe mit zwei Klavieren beziehungsweise mit einem Hochschulensemble. Der Bewerber erhält die Aufgabe mindestens zwei Wochen vor der Prüfung.
b) Fachspezifischer Hörtest: Intervalle, Akkorde und Akkordverbindungen, Aufgaben aus den Bereichen Fehlerhören, Rhythmus/Metrum.
c) Partitur- und Klavierauszugspiel: Lesen von Transpositionen und Schlüsseln, Blattspiel einfacher Partituren sowie Klavierauszüge.
d) Instrumentales/Vokales Hauptfach: Vortrag von drei Werken aus drei Stilrichtungen.
e) Klavier (falls nicht instrumentales Hauptfach): Vortrag von zwei Kompositionen aus zwei Stilrichtungen.
f) Schriftlicher Test: Fragen aus den Gebieten Repertoirekenntnis, Instrumentation/Instrumentenkunde, Musiktheorie und Musikgeschichte, Dauer circa 60 Minuten.

Auf Wunsch des Kandidaten können weitere Schwerpunkte vorgestellt werden (zum Beispiel Orchesterinstrumente, Komposition).

Dauer insgesamt circa 120 Minuten.

32. Dirigieren – Chorleitung

a) Dirigieren: Probe mit einem Hochschulensemble. Der Bewerber erhält die Aufgabe mindestens zwei Wochen vor der Prüfung.
b) Fachspezifischer Hörtest: Intervalle, Akkorde und Akkordverbindungen, Aufgaben aus den Bereichen Fehlerhören, Rhythmus/Metrum.
c) Partiturspiel: Lesen von Transpositionen und Schlüsseln, Blattspiel einfacher Chor- und Orchesterpartituren.
d) Instrumentales/Vokales Hauptfach: Vortrag von drei Werken aus drei Stilrichtungen. (Bei Gesang: Bitte Noten für Klavierbegleitung mitbringen.)
e) Klavier (falls nicht instrumentales Hauptfach): Vortrag von zwei Kompositionen aus zwei Stilrichtungen.
f) Gesang (falls nicht Hauptfach): Vortrag von zwei Gesangswerken unterschiedlichen Charakters. (Bitte Noten für Klavierbegleitung mitbringen.)
g) Schriftlicher Test: Fragen aus den Gebieten Repertoirekenntnis, Instrumentation/Instrumentenkunde, Stimmphysiologie, Musiktheorie und Musikgeschichte, Dauer circa 15 Minuten.

Auf Wunsch des Kandidaten können weitere Schwerpunkte vorgestellt werden (zum Beispiel Orchesterinstrumente, Komposition).

Dauer insgesamt circa 75 Minuten

33. Musiktheorie

a) Schriftliche Prüfung/Klausur (Dauer circa vier Stunden)

  • Ausarbeiten eines vierstimmigen Choralsatzes nach gegebener Melodie.
  • Anfertigung einer kurzen, zweistimmigen Motette nach gegebenem Themenkopf („strenger Satz“).
  • Anfertigung einer zweistimmigen Invention oder einer dreistimmigen Fugenexposition.

b) Mündliche Prüfung (Dauer circa 25 Minuten)

  • Harmonische und formale Analyse eines vorgelegten Stückes der klassischen oder romantischen Epoche (Lied, Klavier- oder Kammermusik).
  • Allgemeine historische Kenntnisse, Fragen zu Partiturkunde und Instrumentation.
  • Vomblattspiel eines leichten bezifferten Basses.

c) weitere Prüfungsteile (Dauer circa 30 Minuten)

  • Pflichtfach Tasteninstrument (Klavier, Orgel, Cembalo): Vortrag von drei Originalkompositionen für das jeweilige Instrument aus drei Stilrichtungen. Vomblattspiel.
  • Partiturspiel (Dauer circa 10 Minuten): Prima-vista-Spiel einer einfachen Chorpartitur.

34. Elementare Musikpädagogik

a) Die Anforderungen für die Eignungsprüfung im instrumentalen oder vokalen Haupt-fach entsprechen den in 1–33 genannten Angaben.
b) Gruppenprüfung (Hauptfachinstrument sowie bewegungsbequeme Kleidung und Gymnastikschuhe [falls nicht barfuß performt wird] sind mitzubringen.)

  • Improvisations- und Gestaltungsaufgaben zu diversen in der Prüfung gestellten Themen aus den Bereichen: Bewegung, Stimme, Spielen mit Instrumenten des großen und kleinen Schlagwerks sowie auf dem Hauptfachinstrument/Gesang (Dauer circa 60 Minuten).
  • Vorbereitete Anleitung einer Gruppenmusiziereinheit zu einem selbstgewählten Thema, zum Beispiel mit Stimme, Bewegung/Tanz, Körperperkussion, Instrumente, Materialien et cetera (circa 5 bis 7 Minuten).

c) Einzelprüfung

  • Vortrag eines vorbereiteten Lieds mit mindestens zwei Strophen (unbegleitet).
  • Einzelgespräch mit der Kommission (circa 5 Minuten): unter anderem Reflexion über die Prüfung, Motivation/zukünftiges Berufsbild.

d) Mit der Bewerbung ist ein Motivationsschreiben (circa 2.500 Zeichen inklusive Leerzeichen) einzureichen, in dem der Bewerber darlegt, warum sie/er sich für diesen Studiengang an der Hochschule für Musik Freiburg bewirbt und wie sie/er sich ein erfolgreiches Studium vorstellt.

35. Weltmusik (Bağlama, Ney, Oud und World Percussion) (polyvalenter Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik [Lehramt Musik an Gymnasien])

Vortrag von mindestens drei Werken unterschiedlichen Charakters. Vomblattspiel oder Ad-hoc-Improvisation.

II Allgemeine Prüfung (schriftliche und mündliche Prüfung im Sinne von § 4 Absatz 1 Satz 2)

A Schriftlicher Teil

1) Gehörbildung

a) Einfaches tonales einstimmiges Diktat.
b) Einfaches tonales zweistimmiges Diktat.
Dauer je circa 15 Minuten.

2) Elementartheorie

Feststellung satztechnischer Grundkenntnisse und harmonischen Vorstellungsvermögens.

  • Für alle Studiengänge Bachelor Musik außer Lehramt und Bachelor Kirchenmusik: Bearbeitung eines kurzen bezifferten Basses, Aussetzen einer kurzen gegebenen Melodie (wahlweise zwei-, drei- oder vierstimmig), Ergänzung eines gegebenen Vordersatzes. Dauer circa 45 Minuten.
  • Für den polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien)
    • 1. Aussetzen eines Chorals: vierstimmig.
    • 2. Zur Wahl
      • a) Aufgabe aus dem klassischen Bereich: Aussetzen eines Generalbasses mit harmonischer Analyse oder
      • b) Aufgabe aus dem Jazzbereich: Aussetzen einer Akkordprogression: vierstimmig in ganzen Noten.
    • 3. Zur Wahl
      • a) Aufgabe aus dem klassischen Bereich: Hinzufügen einer Oberstimme zu einer Basslinie oder
      • b) Aufgabe aus dem Jazzbereich: Hinzufügen einer Oberstimme zu einer Basslinie.

B Mündlicher Teil

1) Gehörbildung

Vomblattsingen, Wiedergabe eines Rhythmus, Erkennen von Skalen, Intervallen, Akkorden sowie von leichten Akkordverbindungen.

2) Theoretische Grundkenntnisse

Leichte satztechnische Analysen an einem vorgelegten Stück (Bestimmen der Tonart, der Akkordformen und der Akkordfunktionen), Kadenzspiel beziehungsweise Harmonisieren einer einfachen Melodie am Klavier. Dauer circa 10 Minuten.

III Weitere Prüfungsteile der Eignungsprüfung

1) Polyvalenter Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien) sowie Bachelor Kirchenmusik

a) Gesang (Nebenfach)

(In der Prüfung soll festgestellt werden, ob der Bewerber über eine bildungsfähige Gesangs- und Sprechstimme verfügt.)

  • Vortrag von drei Gesangswerken unterschiedlichen Charakters; eines davon kann ein Volks- oder Kirchenlied (auch Song oder gregorianischer Gesang), die anderen müssen Kunstlieder oder Arien sein. Auswendiger Vortrag der Werke ist erwünscht. Die Noten für die Klavierbegleitung in entsprechender Stimmlage sind mitzubringen.
  • gestalteter Vortrag eines kürzeren vorbereiteten Sprechtextes (Gedicht oder Prosa)

b) Klavier (als Zweitinstrument)

Vortrag von drei Klavierkompositionen (Originalwerke) aus drei Stilrichtungen, Vomblattspiel eines leichten Stückes. Bewerberinnen und Bewerber des Polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang mit dem künstlerischen Fach Musik (Lehramt Musik an Gymnasien) zusätzlich Schulpraktisches Klavierspiel (Liedbegleitung: wahlweise traditionelles Lied oder Popsong/Jazzstandard, 20 Minuten Vorbereitungszeit).

Dauer der Prüfungen a) und b) je circe 10 Minuten.

c) Dirigieren (nur für Kirchenmusik)

Dirigieren eines einfachen Chor-/Choralsatzes inklusive Darstellung am Klavier, Prüfung grundlegender schlagtechnischer Fähigkeiten (zum Beispiel Fermaten, Einsätze). Der Satz wird circa 30 Minuten vor der Prüfung bekannt gegeben.

2) Klavier als Pflichtfach, soweit das Hauptfach nicht Gitarre, Laute, Akkordeon oder Cembalo, Fortepiano ist

Vortrag von zwei Klavierkompositionen (Originalwerke) aus zwei Stilrichtungen. Dauer circa 10 Minuten.

IV Nachweis einer hinreichenden Allgemeinbildung (im Sinne § 58 Absatz 7 Satz 2 Landeshochschulgesetz)

1. Klausur über musikbezogene Themen

Dauer: 120 Minuten.
Elektronische Hilfsmittel bei der Klausur sind nicht zugelassen.

2. Kolloquium über musikbezogene Themen (wenn anberaumt nach § 12 Absatz 5)

Dauer: 15 Minuten.

V Prüfungsanforderungen für die Zulassung zum Nebenfach (Minor) gemäß § 3 b Studien- und Prüfungsordnung Bachelor Musik

Die Prüfung für die Zulassung zum Nebenfach (Minor) gemäß § 3 b Studien- und Prüfungsordnung Bachelor Musik findet in der Regel vor Beginn des dritten Fachsemesters statt. Für ein Nebenfach (Minor), das an der Hochschule für Musik Freiburg belegt wird, gelten folgende Anforderungen:

1. Minor Musikphysiologie

Kolloquium über Motivation und Vorkenntnisse zur Belegung des Nebenfachs (Minor) (Dauer: 10 Minuten).

2. Minor Musiktheorie

a) Schriftliche Prüfung/Klausur (Dauer circa 2 Stunden, von den gegebenen Aufgaben sind zwei zu bearbeiten)

  • Ausarbeiten eines vierstimmigen Choralsatzes nach gegebener Melodie.
  • Anfertigung einer kurzen, zweistimmigen Motette nach gegebenem Themenkopf („strenger Satz“).
  • Anfertigung einer zweistimmigen Invention oder einer dreistimmigen Fugenexposition.

b) Mündliche Prüfung (Dauer circa 25 Minuten)

  • Harmonische und formale Analyse eines vorgelegten Stückes der klassischen oder romantischen Epoche (Lied, Klavier- oder Kammermusik).
  • Allgemeine historische Kenntnisse, Fragen zu Partiturkunde und Instrumentation.
  • Vomblattspiel eines leichten bezifferten Basses und einer einfachen Chorpartitur

3. Minor Gehörbildung

a) Schriftliche Prüfung/Klausur (Dauer circa 45 Minuten): Ein- und mehrstimmige Diktate.
b) Kolloquium über Motivation und Vorkenntnisse zur Belegung des Nebenfachs (Minor) (Dauer: 10 Minuten).

B Prüfungsanforderungen in den Masterstudiengängen

I Prüfungsanforderungen im Studiengang Master Musik (M.Mus.)

Im Falle einer Vorprüfung im Hauptfach beträgt diese circa 10 Minuten. In diesen Fällen beträgt die Dauer der Eignungsprüfung im Hauptfach circa 15 Minuten.

Im Übrigen beträgt die Dauer der Eignungsprüfung für den Studiengang Master Musik in den instrumentalen Hauptfächern sowie im Hauptfach Gesang bis zu 20 Minuten. Für die anderen Fächer siehe die jeweilige Einzelbeschreibung.

Im instrumentalen Hauptfach sind in der Regel vier Werke aus vier Stilrichtungen einschließlich eines Werkes des 20./21. Jahrhundert vorzutragen.

Beurteilungskriterien sind künstlerische Phantasie, Werktreue, technisches Können, eine dem eigenen Können entsprechende Wahl der Prüfungswerke sowie das Vorhandensein einer hinreichenden Ensemblekompetenz des Studienbewerbers beziehungsweise der Studienbewerberin.

Einzelheiten beziehungsweise gesonderte Bestimmungen sind im Folgenden beschrieben.

1. Gesang

Vortrag verschiedener Werke aus einem Angebot von zehn vorbereiteten Stücken verschiedener Stilrichtungen.

Für den Masterstudiengang Oper: Davon mindestens eine Arie szenisch vorbereitet.

2. Liedgestaltung

Vorzubereiten ist ein niveauvolles und abwechslungsreiches Liedprogramm (zehn bis zwölf Lieder), welches mindestens ein Lied von Franz Schubert, ein nicht-deutschsprachiges Lied und ein Lied der Moderne enthält. Es wird erwartet, dass die Prüfung im Duo, das heißt mit einem entsprechenden Gesangspartner absolviert wird.

3. Ensemblegesang

a) Vortrag verschiedener Werke aus einem Angebot von sechs vorbereiteten Stücken unterschiedlicher Gattungen und Stilepochen, davon ein Rezitativ und eine Arie von Johann Sebastian Bach. Die Prüfungskommission wählt aus der Liste der Prüfungswerke diejenigen aus, die der Bewerber vortragen soll.
b) Vomblattsingen
c) Stichproben aus einer vorbereiteten oratorischen Chorpartie (zum Beispiel Johann Sebastian Bach: Johannespassion oder Felix Mendelssohn-Bartholdy: Elias)

Dauer: circa 20 Minuten.

4. Klavier

Vortrag von vier Werken aus vier verschiedenen Stilrichtungen sowie einer Etüde. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

5. Orgel

Vortrag von Orgelwerken aus vier verschiedenen Stilrichtungen, davon eines von J. S. Bach, eines aus der Zeit der Romantik und eines, das nach 1930 entstanden ist.

Zusätzlich im Studiengang Master Kirchenmusik

  • a) Improvisation/ Liturgisches Orgelspiel
    • Drei Cantus-firmus-Bearbeitungen in verschiedener Form über ein gegebenes Kirchenlied. Dauer: circa 10 Minuten.
  • b) Dirigieren:
    • 1) Probenarbeit mit einem Hochschulensemble. Der Bewerber erhält die Aufgabe mindestens eine Woche vor der Prüfung. Er muss in seiner Bewerbung angeben, ob er diesen Prüfungsteil in Chorleitung oder Orchesterleitung ablegen will.
    • 2) Fachspezifischer Hörtest: Intervalle, Akkorde und Akkordverbindungen, Aufgaben aus den Bereichen Intonationshören, Fehlerhören, Rhythmus/Metrum
    • 3) Gesang: Vortrag von zwei Gesangswerken unterschiedlichen Charakters (bitte Noten für Klavierbegleitung mitbringen) oder
    • Klavier beziehungsweise Historische Tasteninstrumente: Vortrag von zwei Werken fortgeschrittenen Schwierigkeitsgrades unterschiedlicher Epochen beziehungsweise Stile. Im Falle von Historischen Tasteninstrumente ist darunter ein Werk von J. S. Bach gefordert

Dauer insgesamt circa 40 Minuten.

6. Orgelimprovisation

Vorbereitete Improvisation sowie Improvisationen über gegebene Themen. Eine der Improvisationen ist als größere Form zu gestalten (zum Beispiel Passacaglia, Fuge, Partita, Suite, Sinfoniesatz oder ähnlich). Dauer circa 20 Minuten.

7. Cembalo, Fortepiano

Vortrag auf Cembalo beziehungsweise Fortepiano von Werken aus vier Stilrichtungen im Schwierigkeitsgrad der französischen Suiten von J. S. Bach beziehungsweise von Sonaten von J. Haydn.

8. Harfe

Vortrag von vier Werken aus vier Stilrichtungen einschließlich eines Konzertsatzes. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

9. Gitarre

Vortrag von vier Werken aus vier Stilrichtungen, darunter eine Komposition von J. S. Bach und eine Komposition der Klassik. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

10. Laute

Vortrag von vier Werken aus vier Stilrichtungen. Generalbassspiel vom Blatt.

11. Violine

Vortrag von vier Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter eine Solosonate, ein Capriccio und ein klassisches Konzert. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

12. Viola

Vortrag von vier Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter eine Etüde und ein klassisches Konzert. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

13. Violoncello

Vortrag von vier Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter eine Etüde und ein klassisches Konzert. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

14. Kontrabass

Vortrag von vier Werken verschiedener Stilrichtungen, darunter eine Etüde und ein klassisches Konzert.

15.Viola da Gamba

Vortrag von vier Werken verschiedener Stilrichtungen.

16. Querflöte

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

17. Blockflöte

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein langsamer Satz eine hochbarocke italienische Sonate mit eigenen Verzierungen und eine zeitgenössische Komposition, die nach 1950 komponiert wurde.

18. Oboe

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

19. Saxophon

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen einschließlich eines repräsentativen Konzertes. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

20. Klarinette

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

21. Fagott

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

22. Trompete
Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

23. Posaune

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

24. Horn

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

25. Tuba

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen. Eines der Werke muss aus dem 20./ 21. Jahrhundert stammen.

26. Schlaginstrumente

Vier Werke für verschiedene Instrumente beziehungsweise verschiedene Instrumenten-Kombinationen, darunter mindestens ein Werk für ein Mallett-Instrument sowie zusätzlich eine Etüde für kleine Trommel.

27. Akkordeon

Vortrag von vier Werken verschiedener Stilrichtungen einschließlich des 20/21. Jahrhundert, davon ein virtuoses Stück.

28. Komposition

Kolloquium über kompositorische und ästhetische Fragen anhand der vorgelegten eigenen Kompositionen (Dauer 30 Minuten). Mit den Bewerbungsunterlagen sind drei bis fünf Kompositionen in Papierform und (falls vorhanden) Aufnahmen (CD, DVD, USB oder als Link) einzusenden.

29. Elektronische Komposition

Kolloquium über kompositorische und ästhetische Fragen anhand der vorgelegten eigenen, elektronische Mittel einbeziehenden Kompositionen (Dauer 30 Minuten). Mit den Bewerbungsunterlagen sind drei bis fünf Kompositionen in Papierform und (falls vorhanden) Aufnahmen (CD, DVD, USB oder als Link) einzusenden.

30. Dirigieren – Orchesterleitung

a) Dirigieren: Probe mit zwei Klavieren beziehungsweise mit einem Hochschulensemble. Der Bewerber erhält die Aufgabe mindestens zwei Wochen vor der Prüfung.
b) Fachspezifischer Hörtest: Intervalle, Akkorde und Akkordverbindungen, Aufgaben aus den Bereichen Intonationshören, Fehlerhören, Rhythmus/Metrum.
c) Partitur- und Klavierauszugspiel: Lesen von Transpositionen und Schlüsseln, Blattspiel schwieriger Partituren sowie Klavierauszüge, Korrepetition (vorbereitet – der Bewerber erhält die Aufgabe mindestens zwei Wochen vor der Prüfung)
d) Instrumentales/Vokales Hauptfach: Vortrag von drei Werken aus drei Stilrichtungen.
e) Klavier (falls nicht instrumentales Hauptfach): Vortrag von zwei Kompositionen aus zwei Stilrichtungen.
f) Schriftlicher Test: Fragen aus den Gebieten Repertoirekenntnis, Instrumentation/Instrumentenkunde, Musiktheorie und Musikgeschichte (Dauer circa 90 Minuten).

Auf Wunsch des Kandidaten können weitere Schwerpunkte vorgestellt werden (zum Beispiel Orchesterinstrumente, Komposition).

Dauer insgesamt circa 150 Minuten

31. Dirigieren – Chorleitung

a) Dirigieren: Probe mit einem Hochschulensemble. Der Bewerber erhält die Aufgabe mindestens zwei Wochen vor der Prüfung.
b) Fachspezifischer Hörtest: Intervalle, Akkorde und Akkordverbindungen, Aufgaben aus den Bereichen Fehlerhören, Intonationshören, Rhythmus/Metrum.
c) Partiturspiel: Lesen von Transpositionen und Schlüsseln, Blattspiel anspruchsvoller Chor- und Orchesterpartituren.
d) Instrumentales/Vokales Hauptfach: Vortrag von drei Werken aus drei Stilrichtungen. (Bei Gesang: Bitte Noten für Klavierbegleitung mitbringen.)
e) Klavier (falls nicht instrumentales Hauptfach): Vortrag von zwei Kompositionen aus zwei Stilrichtungen.
f) Gesang ( falls nicht Hauptfach): Vortrag von zwei Gesangswerken unterschiedlichen Charakters (bitte Noten für Klavierbegleitung mitbringen).
g) Schriftlicher Test: Fragen aus den Gebieten Repertoirekenntnis, Instrumentation/Instrumentenkunde, Stimmphysiologie, Musiktheorie und Musikgeschichte (Dauer circa 30 Minuten).

Auf Wunsch des Kandidaten können weitere Schwerpunkte vorgestellt werden (zum Beispiel Orchesterinstrumente, Komposition).

Dauer insgesamt circa 90 Minuten

32. Musiktheorie
a) schriftliche Prüfung (Klausur, Dauer 4 Stunden)

  • Ausarbeiten eines vierstimmigen Choralsatzes nach gegebener Melodie
  • Anfertigung einer kurzen zweistimmigen Motette nach gegebenem Themenkopf („strenger Satz“)
  • Anfertigung einer zweistimmigen Invention oder einer dreistimmigen Fugenexposition

b) Mündliche Prüfung (Dauer circa 35 Minuten)

  • Harmonische und formale Analyse eines vorgelegten Stückes der klassischen oder romantischen Epoche (Lied, Klavier- oder Kammermusik)
  • Gründliche historische Kenntnisse, Fragen zu Partiturkunde und Instrumentation
  • Vomblattspiel eines bezifferten Basses
  • Prima-vista-Spiel einer einfachen Chorpartitur und eines einfachen Instrumentalsatzes (auch mit transponierenden Bläsern)

Für Bewerber, die einen anderen musikbezogenen Bachelor-Abschluss als in einem vokalen oder instrumentalen Hauptfach, Dirigieren, Kirchenmusik, Rhythmik, Elementare Musikpädagogik, Komposition oder Musiktheorie erworben haben:

c) Gehörbildung schriftlicher Teil

  • Einfaches tonales einstimmiges Diktat, Dauer circa 15 Minuten
  • Einfaches tonales zweistimmiges Diktat, Dauer circa 15 Minuten

d) Gehörbildung mündlicher Teil

  • Vomblattsingen, Wiedergabe eine Rhythmus, Erkennen von Skalen, Intervallen, Akkorden sowie von leichten Akkordverbindungen, Dauer circa 10 Minuten.

33. Gehörbildung

a) schriftliche Prüfung (Dauer circa 90 Minuten)

  • ein zweistimmiges atonales Diktat (zum Beispiel aus Bartok, Mikrokosmos)
  • ein vierstimmiges homophones Diktat (zum Beispiel Choralsatz von Bach)

b) mündliche Prüfung (Dauer circa 45 Minuten)

  • Vomblattsingen einer atonalen Melodie (zum Beispiel aus Webern, Drei Gesänge op. 23)
  • Deklamieren eines komplexen Rhythmus (zum Beispiel aus Strawinsky, Canticum sacrum)
  • Erfassen und Beschreiben des Verlaufes eines mehrstimmigen, vorwiegend homophonen Abschnittes aus einem Werk des 16. bis 19. Jahrhunderts

34. Historische Aufführungspraxis

Instrumentalvortrag von drei Werken aus unterschiedlichen Stilrichtungen.

Für Blockflöte: eins der drei Werken soll entweder eine eigene Diminution eines Madrigales oder eine eigene Verzierung eines hochbarocken italienischen langsamen Satzes oder eine eigene Bearbeitung einer barocken Sonate für Violine oder Traversflöte sein.

Für Historische Aufführungspraxis: Generalbass: Aus dem Bereich des basso continuo (17./18. Jahrhundert)

  • ein vorbereitetes Werk
  • ein unvorbereitetes Werk (15 Minuten Vorbereitungszeit) mit Beteiligung eines Solo-Instruments oder Sängers/Sängerin
  • ein Solostück von J. S. Bach

Dauer circa 20 Minuten.

Die Zulassung zur Eignungsprüfung setzt voraus, dass mit den Bewerbungsunterlagen Folgendes eingereicht wird: ein selbst verfasstes Schriftstück zum Thema „historische Aufführungspraxis“ beziehungsweise Musikwissenschaft beziehungsweise Musikanalyse (akzeptierte Schriftsprachen: Deutsch, Englisch, Französisch).

35. Elementare Musikpädagogik: Advanced Education / Musikpädagogische Fort- und Weiterbildung

a) Instrumentales/Vokales Vertiefungsfach: Vortrag von drei Werken aus verschiedenen Stilrichtungen
b) Der pädagogische Teil der Eignungsprüfung besteht aus

  • dem Vortrag eines vorbereiteten Lieds mit mindestens zwei Strophen (unbegleitet)
  • einem Gespräch zu den eingereichten Bewerbungsunterlagen (circa 15 Minuten)

c) Mit der Bewerbung sind einzureichen

  • Ein Motivationsschreiben (circa 2.500 Zeichen inklusive Leerzeichen), in dem die Bewerberin / der Bewerber darlegt, warum sie/er sich für diesen Studiengang an der Hochschule für Musik Freiburg bewirbt und wie sie/er sich ein erfolgreiches Studium vorstellt,
  • ein Video-Zusammenschnitt mehrerer Sequenzen eigener Lehrtätigkeit (sowohl mit Gruppen aus auch gegebenenfalls Einzelunterricht) mit einer Gesamtdauer von circa sieben Minuten.

36. Musikpädagogik

a) Die Anforderungen für die Aufnahmeprüfung im instrumentalen oder vokalen Hauptfach entsprechen den in 1 bis 26 genannten Angaben.
b) Der pädagogische Teil der Aufnahmeprüfung besteht aus einem Gespräch zu den eingereichten Bewerbungsunterlagen (circa 30 Minuten). Die Kommission in diesem Prüfungsteil besteht aus dem Studiengangsleiter, sowie einem weiteren Lehrenden des Masterstudiengangs Musikpädagogik.
c) Mit der Bewerbung sind einzureichen

  • ein Motivationsschreiben (eine DIN-A4-Seite), in dem der Bewerber darlegt, warum er sich für diesen Studiengang an der Hochschule für Musik Freiburg bewirbt, und warum er glaubt, ihn erfolgreich absolvieren zu können,
  • ein Video-Zusammenschnitt mehrerer Sequenzen eigener Lehrtätigkeit in unterschiedlichen Unterrichtskontexten mit einer Gesamtdauer von circa 10 Minuten.

Bewertet wird die Aufnahmeprüfung im instrumentalen oder vokalen Hauptfach mit bestanden / nicht bestanden. Die Bewertung der Bewerbungsunterlagen und des Gesprächs erfolgt separat. Als Bewertungsskala werden Punkte von 0 bis 24 vergeben. Aus jenen Bewerbern, die den künstlerischen Teil der Aufnahmeprüfung bestanden haben, wird anhand der Bewertungen des pädagogischen Prüfungsteiles eine Rangliste erstellt, die wiederum Grundlage für die Entscheidung zur Vergabe der Studienplätze ist.

II Prüfungsanforderungen im Studiengang Master of Education (Lehramt an Gymnasien) (M.Ed.)

Für den Master of Education bezieht sich die Eignungsprüfung auf das gewählte Fach im Modul „M 1 Künstlerische Praxis“. Es stehen die Varianten „Schwerpunktfach“ und „Musizieren im Ensemble“ zur Wahl (vergleiche die Studien- und Prüfungsordnung).

Die Dauer der Eignungsprüfung beträgt, sofern nichts Anderes vermerkt ist, circa 15 Minuten. Die Prüfungskommission wählt aus dem Prüfungsprogramm der beziehungsweise des Kandidatin/en Stücke aus, die der Bewerber vortragen soll. Die Prüfungskommission kann aus Zeitgründen den Vortrag unterbrechen.

Beurteilungskriterien sind künstlerische Phantasie, Stiltreue, technisches Können und eine dem eigenen Können entsprechende Wahl der Prüfungswerke.

Variante 1 „Schwerpunktfach“ Instrument / Gesang Klassik

(gilt für Akkordeon, Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Harfe, Klavier Klassik, Orgel, Schlagzeug Klassik, Trompete, Horn, Posaune, Violine, Viola, Violoncello)

Vortrag eines Programms aus mindestens drei Werken verschiedenen Charakters und aus verschiedenen Stilrichtungen. Die Noten der Klavierbegleitung sind mitzubringen.

Variante 1 „Schwerpunktfach“ Instrument / Gesang Jazz/Pop/Weltmusik

(gilt für Gesang Jazz/Pop, Klavier Jazz/Pop, Schlagzeug Jazz/Pop, Bağlama, Ney, Oud und World Percussion)

Vortrag von mindestens drei stilistisch unterschiedlichen Werken aus Jazz, Latin, Pop, Funk, Weltmusik oder Rock optional mit einer Begleitband vor Ort. Die Noten für die Begleitband sind dreifach mitzubringen (Leadsheet mit Akkordsymbolen und Melodie).

Variante 1 „Schwerpunktfach“ Instrument Klassik und Jazz/Pop integrativ

(gilt für Kontrabass, Saxofon, Gitarre)

Vortrag von mindestens drei Werken aus verschiedenen Stilrichtungen; jeweils mindestens ein Stück aus dem Stilfeld Jazz/Rock/Pop und ein klassisches Werk.

Variante 1 „Schwerpunktfach“ Ensembleleitung

Probenarbeit mit einem Ensemble aus Studierenden. Der/die Bewerber/in erhält das einzustudierende Werk mindestens 1 Woche vor der Prüfung.

Variante 1 „Schwerpunktfach“ Gehörbildung

a) schriftliche und/oder computergestützte Leistungsfeststellung (45 Minuten, Klausur): Reproduktion einer ein- und einer mehrstimmigen Passage nach Gehör. Analytische Beschreibung gehörter Phänomene und Abschnitte.
b) Kolloquium über Motivation und Vorkenntnisse zur Belegung des Schwerpunktfaches (Dauer: 10 Minuten).

Variante 1 „Schwerpunktfach“ Improvisation / Schulpraktisches Klavierspiel

Teil 1 Liedspiel: Vortrag von Liedern aus einer vom Kandidaten/von der Kandidatin vorgelegten Repertoireliste von fünf Liedern mit Vorspiel sowie einer Transposition. Vielfalt und Authentizität in der Stilistik.

Teil 2 Liedspiel und Improvisation (30 Minuten Vorbereitungszeit)

  • Liedgestaltung eines traditionellen Liedes oder eines Popsongs beziehungsweise Jazzstandards.
  • Vortrag einer kurz vorbereiteten Improvisation zu einer aus mehreren Vorschlägen gewählten Gestaltungsvorlage (zum Beispiel ein Bild, Text, eine Akkordfolge oder ein musikalisches Motiv).

Variante 1 „Schwerpunktfach“ Komposition

Kolloquium über kompositorische und ästhetische Fragen anhand eigener Kompositionen (eine Auswahl an eigenen Kompositionen muss der Hochschule zum Zeitpunkt der Anmeldefrist übersandt werden).

Variante 1 „Schwerpunktfach“ Musiktheorie

a) Schriftliche Prüfung/Klausur (Dauer circa zwei Stunden, von den gegebenen Aufgaben sind zwei zu bearbeiten)

  • Ausarbeiten eines vierstimmigen Choralsatzes nach gegebener Melodie.
  • Anfertigung einer kurzen, zweistimmigen Motette im Stil des 16. Jahrhunderts nach gegebenem Themenkopf.
  • Anfertigung des ersten Formteils einer zweistimmigen Invention im spätbarocken Stil nach gegebenem Soggetto (bis zur Kadenz in der ersten Nebentonart) oder Anfertigung einer dreistimmigen Fugenexposition nach gegebenem Thema.

b) Mündliche Prüfung (Dauer ca. 25 Minuten)

  • Harmonische und formale Analyse eines vorgelegten Stückes der klassischen oder romantischen Epoche (Lied, Klavier- oder Kammermusik).
  • Allgemeine historische Kenntnisse, Fragen zu Partiturkunde und Instrumentation.
  • Vomblattspiel eines leichten bezifferten Basses und einer einfachen Chorpartitur.

Variante 2 „Musizieren im Ensemble“ Vokale Kammermusik/Ensemblegesang

(für Gesang Klassik)

Einstudierung und Vortrag eines einfachen kurzfristig vorbereiteten Originalwerks für Vokalensemble oder vokale Kammermusik mit anderen Bewerber*innen oder Studierenden (Prüfungszeit bis zu einer Stunde). Der/die Bewerber/in erhält das einzustudierende Werk mindestens eine Woche vor der Prüfung.

Variante 2 „Musizieren im Ensemble“ Kammermusik

(für Klavier Klassik, Orgel, Akkordeon, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass Klassik, Gitarre Klassik, Harfe, Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Saxophon Klassik, Trompete, Horn, Posaune, Schlagzeug Klassik)

Einstudierung und Vortrag eines einfachen kurzfristig vorbereiteten Originalwerks für Kammermusikensemble mit anderen Bewerber*innen oder Studierenden (Prüfungszeit bis zu einer Stunde). Der/die Bewerber/in erhält das einzustudierende Werk mindestens eine Woche vor der Prüfung.

Variante 2 „Musizieren im Ensemble“ Ensemble Jazz/Pop/Weltmusik oder Big Band

(für Klavier Jazz/Pop, Gesang Jazz/Pop, Kontrabass Jazz/Pop, Saxophon Jazz/Pop, Schlagzeug Jazz/Pop, Bağlama, Ney, Oud und World Percussion)

Einstudierung und Vortrag eines einfachen kurzfristig vorbereiteten Ensemblestücks mit anderen Bewerber*innen oder Studierenden (Prüfungszeit bis zu einer Stunde). Der/die Bewerber/in erhält das einzustudierende Werk mindestens eine Woche vor der Prüfung.

C Prüfungsanforderungen im Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse (Dritter Zyklus)

Die Prüfungsdauer beträgt in den Hauptfächern der Ziffern 1 bis 25 bis zu 30 Minuten.

1. Gesang

Vortrag verschiedener Werke aus einem Angebot von zehn vorbereiteten Stücken verschiedener Stilrichtungen sowie einer studierten Opernpartie oder einer vollständigen Oratoriumspartie oder eines Liedzyklus. Für den Schwerpunkt Opernstudio Vortrag verschiedener Werke aus einem Angebot von zehn vorbereiteten Stücken verschiedener Stilrichtungen darunter mindestens fünf Opernarien in mindestens drei unterschiedlichen Sprachen und mindestens eine studierte Opernpartie.

2. Klavier

Vortrag von vier Werken aus vier verschiedenen Stilrichtungen und zwei Etüden, eine davon von Chopin.

3. Orgel

Vortrag von Orgelwerken aus vier verschiedenen Stilrichtungen; davon eines von J. S. Bach, eines aus der Zeit der Romantik und eines, das nach 1930 entstanden ist.

4. Cembalo, Fortepiano

Vortrag auf Cembalo beziehungsweise Fortepiano von Werken aus drei Stilrichtungen im Schwierigkeitsgrad der Partiten von J. S. Bach beziehungsweise Spätsonaten von J. Haydn. Vomblattspiel.

5. Harfe

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter eine große Konzertetüde und eine weitere Etüde.

6. Gitarre

Vortrag von mehreren Werken aus vier Stilrichtungen, darunter eine Komposition von J. S. Bach, eine Komposition der Klassik/Romantik, ein zeitgenössisches Werk. Vomblattspiel.

7. Laute

Vortrag von Tänzen, Fantasien und Vokalbearbeitungen aus Renaissance und Barock. Generalbassspiel vom Blatt.

8. Violine

Vortrag von Werken aus verschiedenen Stilrichtungen (darunter eine Solosonate, zwei Violin-Konzerte, eine Caprice). Eines der Werke muss aus dem 20. oder 21. Jahrhundert stammen.

9. Viola

Vortrag von mindestens vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen (darunter ein Solostück und zwei Konzerte). Eines der Werke muss aus dem 20. oder 21. Jahrhundert stammen.

10. Violoncello

Vortrag von mindestens vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen (darunter ein Solostück, zwei Konzerte). Eines der Werke muss aus dem 20. oder 21. Jahrhundert stammen.

11. Kontrabass

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen (zwei Sonaten und zwei Konzerte).

12. Viola da Gamba

Vortrag verschiedener Werke der Solo- und Kammermusikliteratur aus verschiedenen Stilrichtungen.

13. Querflöte

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen sowie ein Werk aus dem Barock mit eigenen Verzierungen.

14. Blockflöte

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein langsamer Satz einer hochbarocken italienischen Sonate mit eigenen Verzierungen und eine zeitgenössische Komposition, die nach 1950 komponiert wurde.

15. Oboe

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen sowie ein Werk aus dem Barock mit eigenen Verzierungen.

16. Klarinette

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen sowie ein Werk aus dem Barock mit eigenen Verzierungen.

17. Saxophon

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen einschließlich eines repräsentativen Konzertes.

18. Fagott

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen sowie ein Werk aus dem Barock mit eigenen Verzierungen.

19. Trompete

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen sowie ein Werk aus dem Barock mit eigenen Verzierungen.

20. Posaune

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen sowie ein Werk aus dem Barock mit eigenen Verzierungen.

21. Horn

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen sowie ein Werk aus dem Barock mit eigenen Verzierungen und das von der Prüfungskommission jeweils ausgewählte Pflichtstück.

22. Tuba

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter ein klassisches Konzert mit eigenen Kadenzen.

23. Schlaginstrumente

Vortrag verschiedener Werke der Solo- und Kammermusikliteratur aus verschiedenen Stilrichtungen.

24. Akkordeon

Vortrag von vier Werken aus verschiedenen Stilrichtungen, darunter zwei Originalwerke, eine Transkription.

25. Kammermusikensemble

Vortrag von mindestens drei Originalwerken aus verschiedenen Stilrichtungen mit einer Spielzeit von 60 Minuten, aus denen die Prüfungskommission auswählen kann.

26. Dirigieren – Orchesterleitung

a) Dirigieren: Probenarbeit mit einem Hochschulensemble. Der Bewerber erhält die Aufgabe mindestens zwei Wochen vor der Prüfung.
b) Fachspezifischer Hörtest: Prima-vista-Singen, Intervalle, Akkorde und Akkordverbindungen, Modulationsverläufe, Aufgaben aus den Bereichen Fehlerhören, Intonationshören, Rhythmus/Metrum.
c) Partitur- und Klavierauszugspiel: Lesen von Transpositionen und Schlüsseln, Blattspiel schwieriger Partituren sowie Klavierauszüge, Korrepetition (vorbereitet – der Bewerber erhält die Aufgabe mindestens 2 Wochen vor der Prüfung).
d) Instrumentales/Vokales Hauptfach: Vortrag von zwei Werken aus zwei Stilrichtungen.
e) Klavier (falls nicht instrumentales Hauptfach): Vortrag von zwei Kompositionen aus zwei Stilrichtungen.
f) Schriftlicher Test: Fragen aus den Gebieten Repertoirekenntnis, Instrumentation/Instrumentenkunde, Musiktheorie und Musikgeschichte, Dauer circa 60 Minuten.
g) Kolloquium: Kolloquium zur Probe und Literaturkunde

Dauer insgesamt: circa 150 Minuten.

27. Dirigieren – Chorleitung

a) Dirigieren: Probenarbeit mit einem Hochschulensemble. Der Bewerber erhält die Aufgabe mindestens zwei Wochen vor der Prüfung.
b) Fachspezifischer Hörtest: Prima-vista-Singen schwieriger Chorstimmen, Intervalle, Akkorde und Akkordverbindungen, Modulationsverläufe, Aufgaben aus den Bereichen Fehlerhören, Intonationshören, Rhythmus/Metrum.
c) Partiturspiel: Lesen von Transpositionen und Schlüsseln, Blattspiel anspruchsvoller Chor- und Orchesterpartituren.
d) Instrumentales/Vokales Hauptfach: Vortrag von zwei Werken aus zwei Stilrichtungen. (Bei Gesang: Bitte Noten für Klavierbegleitung mitbringen.)
e) Klavier (falls nicht instrumentales Hauptfach): Vortrag eines Werkes mittleren Schwierigkeitsgrades.
f) Schriftlicher Test: Fragen aus den Gebieten Repertoirekenntnis, Instrumentation/Instrumentenkunde, Musiktheorie und Musikgeschichte, Dauer: circa 30 Minuten.
g) Kolloquium: Kolloquium zur Probe und Literaturkunde.

Dauer insgesamt: circa 90 Minuten.

28. Komposition/Filmmusik

Kolloquium (45 bis 60 Minuten): Präsentation von und Gespräch über die Kompositionen der Bewerberin oder des Bewerbers.

29. Liedgestaltung

Vortrag eines abwechslungsreichen Liedprogramms verschiedener Stilrichtungen, welches einen Liedzyklus oder ein opusgebundenes Werk, mindestens zwei nicht-deutschsprachige Lieder und ein zeitgenössisches Lied enthält.

Dauer: circa 45 Minuten. Die Prüfung erfolgt im Duo, das heißt mit einer Gesangspartnerin/einem Gesangspartner, die nicht von der Hochschule gestellt wird.

Die deutschen Musikhochschulen