Die Deutschlandstipendien 2025/2026 sind vergeben
Das Deutschlandstipendium fördert Studierende sowie Studienanfängerinnen und Studienanfänger, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten 300 Euro monatlich – die Hälfte vom Bund und die andere Hälfte von privaten Stifterinnen und Stiftern. Das Bündnis aus zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlicher Förderung ist das Besondere am Deutschlandstipendium. Im Förderjahr 2025/2026 werden an unserer Hochschule Stipendien bereitgestellt durch die »Stiftung Musikhochschule«, die »Heidi-Gruss-Stiftung«, die »Eugen-Martin-Stiftung«, die »Doris und Jochen Ortmann-Stiftung«, die »Dominik-Pfahlberg-Stiftung«, die »Tritschler-Lindenbeck-Stiftung«, die »Yamaha Group Europe«, den Verein »Freunde der Musikstudenten aus Nicht-EU Staaten e.V.« sowie Herrn Markus Kley. Allen Stipendiengebern dankt die Hochschule für Musik Freiburg nachdrücklich für ihr Engagement.
Der Leistungsbegriff, der dem Stipendium zugrunde liegt, ist bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg. Die folgenden Studierenden haben die Jury mit ihren Leistungen überzeugt – herzlichen Glückwunsch an unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahres 2025/2026!
Alexandra Huguet schloss 2020 ihr Querflöten-Studium mit Auszeichnung ab und ist seit 2019 Mitglied des Jugendorchesters Kataloniens (JONC Alevins und JONC). Sie erhielt ein vierjähriges Stipendium der »Fundació Ferrer Salat« für das »Conservatori del Liceu« in Barcelona bei Christian Farroni und gewann mehrere internationale Wettbewerbe, darunter den »Peak International Music Competition«, »Odin International Music Competition« und »London Classical Music Competition«. Sie studierte an der »Codarts University of Arts« und war Akademistin beim Rotterdamer Philharmonischen Orchester. Zudem war sie Mitglied des »Nationaal Jeugdorkest« (Niederlande) und des »Schleswig-Holstein Musik Festivals«. Derzeit absolviert sie ihr Master-Studium an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Mario Caroli.
Lena Widdermann absolvierte zunächst eine Ausbildung als Chor- und Ensembleleiterin an der »Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken« in Dinkelsbühl. Seit dem Wintersemester 2023/2024 studiert sie den »Master of Education« an der Hochschule für Musik Freiburg, nachdem sie zunächst den polyvalenten Zwei-Hauptfächer-Bachelor-Studiengang mit dem Fach Musik mit Hauptinstrument Blockflöte und das Fach Französisch an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg abgeschlossen hat. Seit dem Wintersemester 2024/2025 studiert sie zusätzlich den Master-Studiengang Musikpädagogik mit Hauptfach Horn in der Klasse von Marc Noetzel. Als angehende Musikpädagogin liegt ihr Schwerpunkt auf der Vermittlung musikalischer Kompetenzen. Inspiriert von der Vielfalt des musikpädagogischen Arbeitsfelds sucht Lena Widdermann sowohl in ihrer pädagogischen Arbeit als auch in ihrem eigenen künstlerischen Wirken gezielt nach Schnittstellen und schafft Verbindungen zwischen unterschiedlichen musikalischen Ausdrucks- und Wirkungsbereichen.

Mareike Zorko
Mareike Zorko widmet sich dem tiefen Mezzosopran- und Altrepertoire in Oper, Konzert und Lied und begeistert sich darüber hinaus für Alte wie Neue Musik. 2024 wurde sie beim internationalen Gesangswettbewerb für Kirchenmusik »cantateBach!« in Greifswald mit dem 2. Preis sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet. Sie ist Förderpreisträgerin der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft und der Helene-Rosenberg-Stiftung und erhielt darüber hinaus ein Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbands Freiburg. Mareike Zorko ist Mitglied der Künstlervereinigung »ensemble artists e. V.« Ausgebildet von Axel Heil in Hannover, setzt sie ihr Masterstudium Opern- und Konzertgesang an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Mareike Morr fort. Im Rahmen des europäischen Förderprogramms Erasmus studierte sie ein Jahr lang Barockgesang am Cherubini-Konservatorium in Florenz.In der Saison 2025/2026 wird die Stipendiatin über das Mentorinnen-Programm von Wiebke Lehmkuhl gecoacht.

Theo Riethmüller
Theo Riethmüller, geboren 2004 in Schorndorf, studiert Schulmusik mit Hauptfach Saxofon in der Klasse von Sven Decker / Christine Rall sowie Physik an der Hochschule für Musik Freiburg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im Rahmen seines Schulmusikstudiums studiert er zudem aktuell an der »Eastman School of Music« in Rochester (New York) Jazzsaxofon im »Music Performance Bachelor« bei Charles Pillow. Vertiefen konnte Theo Riethmüller seine musikalische Ausbildung durch wichtige Impulse in Improvisation und Komposition von Reinhold Uhl, Ralf Schmid, Helmut Lörscher, Karsten Gorzel, JeZrey Campbell, Marshall Gilkes und Christine Jensen sowie durch Fortbildungen im Bereich der Musikermedizin und in Meisterkursen bei Thorsten Skringer und dem »Rascher Saxofon Quartett«. Neben seiner Tätigkeit als Jazzsaxofonist im Landesjugendjazzorchester Bayern, der »Kilian-Heitzler-Bigband« und dem »Eastman Jazz Workshop Ensemble« umfasst sein musikalisches Wirken auch Tätigkeiten als Sänger, Pianist, Flötist, Klarinettist und Komponist. Als genre- und instrumentenübergreifender Musiker interessiert sich Theo Riethmüller für die Grenzen von klassischer Musik und Jazz und über die Musik hinaus für Naturwissenschaften und Politik.

Johanna Elise Mohr
Johanna Elise Mohr wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf und erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Ab 2019 wurde sie von Annette Ziegler am »Emanuel-Feuermann-Konservatorium« in Kronberg im Taunus unterrichtet. Sie sammelte umfangreiche Orchestererfahrung, unter anderem im »Landesjugendsinfonieorchester Hessen«, und ist als ausgebildete Musikmentorin für Hessen in verschiedenen Ensembles aktiv. Darüber hinaus ist sie als Saxofonistin in Jazzbands tätig und sang 2025 solistisch in einer Inszenierung des Musicals Hair. Seit dem Wintersemester 2025/2026 studiert sie Germanistik und Schulmusik mit dem Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik Freiburg bei Anne Katharina Schreiber. Ihr künstlerisches Engagement ist geprägt von einer großen stilistischen Vielfalt, ihrer Faszination für Sprache sowie einem ausgeprägten musikpädagogischen Interesse.

Nataliia Polovko
Nataliia Polovko begann mit dem Klavierspiel im Alter von fünf Jahren am »Ochtinski Zentrum für ästhetische Erziehung« in Sankt Petersburg bei Liubov Borukhzon, die sie mit Auszeichnung abschloss. Bereits im Alter von neun Jahren gewann sie ihren ersten internationalen Wettbewerb in Finnland und anschließend einen weiteren Wettbewerb in Frankreich. Anschließend setzte sie ihr Studium am »Musikcollege Rimsky-Korsakov« bei Alexey Grigoriev fort und studierte später bei Gleb Belyaev in Lettland und Professor Donaldas Račys in Litauen. Nataliia ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe in Schweden, Irland, Litauen und weiteren Ländern und nahm an Programmen für besonders talentierte junge Musiker teil. Sie besuchte regelmäßig Meisterkurse bei Ekaterina Murina in Sankt Petersburg und Polina Fedotova in Moskau. Zu ihren Auftritten zählen Konzerte in renommierten Sälen Sankt Petersburgs, darunter die Akademische Kapelle und der Große Philharmonische Saal. Außerdem trat sie bei zahlreichen Festivals und Meisterkursen auf. Derzeit studiert Nataliia Klavier im künstlerisch-pädagogischen Profil an der Hochschule für Musik Freiburg bei Professor Nicholas Rimmer, nimmt aktiv an Ensembles teil und interessiert sich für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

Oleksii Abashnik
Oleksii Abashnik wurde 2004 im ukrainischen Charkiw geboren und begann seine musikalische Ausbildung im Alter von sieben Jahren als Klarinettist am »Nationalen Musiklyzeum Charkiw« in der Klasse von Prof. Valeriy Mykolayovych Altukhov. Bereits während seiner Schulzeit wurde er mit zahlreichen ersten Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter »Chords of Khortitsa«, »Odesa Music Olymp«, »Polish Fanfare« und der »Stefan-Tomić-Wettbewerb«. Als Preisträger des Wettbewerbs »Music Maysternya« wurde er 2018 zum Sommerprojekt des »Luzerne Music Center« in New York (USA) eingeladen.Seit 2022 ist Oleksii Abashnik aktives Mitglied des »Youth Symphony Orchestra of Ukraine«, mit dem er bei renommierten Festivals wie »Young Euro Classic«, dem »Lucerne Festival« und dem »Berlioz Festival« auftrat. Darüber hinaus war er an verschiedenen Orchester- und Kammermusikprojekten beteiligt, trat mehrfach als Solist mit Orchester auf und sammelte zusätzliche Erfahrung in professionellen symphonischen Orchestern im Rahmen von Aushilfstätigkeiten. Er nahm an Meisterkursen bei international renommierten Klarinettisten wie Martin Fröst, Paolo Beltramini, Annelien Van Wauwe, Matthias Schorn und Nuno Pinto teil. Seit September 2024 ist er zudem als aktiver Klarinettenlehrer beim »Musikverein Freiburg-Ebnet« tätig. 2025 absolvierte er ein erfolgreiches Probespiel im Rahmen eines Auswahlverfahrens der Bundeswehr. Seit Oktober 2022 studiert er Klarinette an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Kilian Herold und Prof. Anton Hollich.

José Gabriel Falla Obando
José Gabriel Falla Obando wurde 1999 in Rom geboren. Er begann sein Studium der Komposition am »Conservatorio di Musica Umberto Giodano« in Foggia und schloss es 2024 am »Conservatorio statale di musica Ottorino Respighi « in Latina bei Professor Daniele Bravi ab. Während seines Studiums besuchte er mehrere Meisterkurse, unter anderem bei Ivan Fedele, Salvatore Sciarrino, Matteo Cesari, Martino Traversa sowie beim »Ars Ludi Ensemble« und dem »Parco della Musica Contemporanea Ensemble«. Seine Musik steht in enger Verbindung zu anderen künstlerischen und wissenschaftlichen Bereichen, darunter Literatur, bildende Kunst und Naturwissenschaften, aus denen er Inspiration für seine musikalischen Ideen und Techniken schöpft. Wichtige Referenzen sind Autoren wie Laurence Sterne, David Foster Wallace und Italo Calvino, mittelalterliche Malerei und Architektur sowie Biologie und Evolutionswissenschaften. Seine Musik wurde unter anderem vom Ensemble für zeitgenössische Musik des Konservatoriums in Foggia, vom »Orchestra Roma Sinfonietta« sowie vom Ensemble für zeitgenössische Musik des Konservatoriums in Latina aufgeführt. Für sein jüngstes Werk arbeitete er eng mit den Interpreten des Konservatoriums von Latina zusammen, studierte mit ihnen und führte sie in die zeitgenössische Musik ein. Parallel zu seiner Tätigkeit als Komponist ist er als Tenor und Countertenor im Vokalensemble für zeitgenössische Musik »Evo Ensemble« tätig. Er trat bei Festivals wie »Nuova Consonanza«, der »Festa dell’Arte« in der Villa Massimo sowie dem »Resis Festival« in Spanien mit der »Arxis Percussion Group« unter der Leitung von Ardamo Merino auf. Außerdem konzertierte er mit dem PMCE-Ensemble in der »Fondazione Giorgio Cini« in Venedig und im Auditorium »Ennio Morricone« in Rom.

Jorge Octavio Morales Rojas
Jorge Octavio Morales Rojas, geboren am 19. Januar 2005, ist ein mexikanischer Pianist. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er von 2017 bis 2023 an der Musikhochschule des »Instituto Nacional de Bellas Artes« (INBAL) in Mexiko-Stadt bei Dr. Fernando García Torres und Naoya Seino, wo er das propädeutische sowie das mittlere Ausbildungsniveau erfolgreich abschloss. Seit Oktober 2023 studiert er Bachelor of Music an der Hochschule für Musik Freiburg bei Professor Dr. Tibor Szász und Professor Alfonso Gómez.Er konzertierte in zahlreichen Städten Mexikos, darunter in Michoacán, Mexiko-Stadt, Quintana Roo und Querétaro, unter anderem im »Palacio de Bellas Artes«, im »José-Jacinto-Cuevas-Theater«, im »Ocampo-Theater« sowie in der Carlos-Chávez- und der Blas-Galindo-Kammer. Internationale Auftritte führten ihn unter anderem in das »North Bohemian Theatre« in Tschechien. Jorge Octavio Morales Rojas ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen der erste Preis und ein Sonderpreis beim Nationalen Klavierwettbewerb »Cedros Yamaha-Up« (2019) in Mexiko-Stadt, der erste Preis beim Nationalen Klavierwettbewerb »Mariano Elizaga« (2021) sowie weitere Preise beim Wettbewerb »Virtuosi per Musica di Pianoforte« in Tschechien, dem »Grand Prize Virtuoso« und der »Odin International Music Competition«. Jorge Octavio Morales Rojas besuchte Meisterkurse bei renommierten Pianisten wie Ian Hobson, Leslie Howard, Pierre-Laurent Aimard, Ivo Kahánek, Steven Glaser, Anna Pashenko und Claudio Rosado.
Charlotte Kersting
Charlotte Kersting studiert derzeit im Master of Education Musik und Philosophie in Freiburg. Als Sängerin (Jazz/Pop) und Musikerin widmet sie sich mit Vorliebe experimentellen und interdisziplinären Projekten. Als Gründungsmitglied des von der Deutschen Orchesterstiftung geförderten und 2022 mit dem »D-bü-Preis« ausgezeichneten »eineArtEnsemble« (eineartensemble.de) erforscht sie im Kollektiv neue Wege der freien Improvisation. Als Veranstalterin und Kuratorin des jährlichen »eineArtFestival« ebenso wie des monatlichen Formats »eineArtSession« gestaltet sie zusammen mit »eineArtEnsemble e. V.« aktiv Räume für experimentelle Musik. Eigene Songs performt sie seit 2022 in ihrem Duo »Achilles und die Schildkröte«. Interdisziplinäre Projekte brachten sie mehrmals mit Tanz zusammen, zuletzt als Komponistin und Live-Musikerin des Kinder-Tanztheaterstücks »los----gerollt« mit Auftritten in Freiburg und Basel. Vor dem Studium der Schulmusik schloss sie einen Bachelor in Liberal Arts and Sciences mit einem Fokus auf Science and Technology Studies ab und arbeitete unter anderem im Kulturmanagement beim »Goethe-Institut Tunis«. Ihre Faszination für Sprache(n), Poesie und Absurdes bringt sie auch in außermusikalische Projekte ein, wie etwa eine kleine mit Freundinnen und Freunden publizierte Zeitschrift.

Johanna Röttinger
Johanna Röttinger, 2004 in Ingolstadt geboren, startete ihre musikalische Ausbildung 2010 mit Blockflötenunterricht an der Simon-Meyer-Sing- und Musikschule Ingolstadt. 2015 wechselte sie zu Prof. Stefan Temmingh, von dem die Künstlerin bis zum Studienbeginn 2024 unterrichtet wurde. Während der Zeit am musischen Gnadenthal-Gymnasium Ingolstadt erhielt Johanna Röttinger einige Jahre Querflöten-, Klavier- und Gesangsunterricht. Im Oktober 2024 startete sie dann ihr Blockflöten-Studium an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Stefan Temmingh. Vielseitige Interessen und eine breite musikalische Aufstellung sind der Künstlerin sehr wichtig, weshalb seit Januar 2025 der Traversflötenunterricht bei Sophia Kind und seit Oktober 2025 der Minor Musikphysiologie ihr Studienprofil bereichern. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie unter anderem von Prof. Dorothee Oberlinger, Prof. Maurice Steger und Han Tol. Das gemeinsame Musik-Schaffen in Ensembles liegt Johanna Röttinger sehr am Herzen. 2018 bis 2022 wirkte sie im »Blockflötenorchester München« mit. Außerdem ist sie seit fünf Jahren wichtiger Bestandteil des »Bayerischen Jugend Barockorchesters«, als Solo-Flötistin und außerdem in der Funktion des Orchestervorstandes. Auch außermusikalisch ist der Blockflötistin ein Engagement für die Gesellschaft wichtig, zuletzt mit einem FSJ im Ausland und der Arbeit als »Ersti-Mentorin« an der Hochschule.

Andrea Calí
Andrea Calí (Jahrgang 1997) ist ein italienischer Fagottist mit besonderem Schwerpunkt auf Kammermusik und Neuer Musik. Seit April 2025 studiert er im Masterstudiengang Fagott – Neue Musik an der Hochschule für Musik Freiburg bei Henrik Rabien. Zuvor kam er im Rahmen seines Master Kammermusik-Studiums am »Istituto Superiore di Studi Musicali Vincenzo Bellini« in Catania für einen Erasmus-Aufenthalt an die Hochschule für Musik Freiburg (2023 bis 2024). Seine Ausbildung begann am »Conservatorio V. Bellini di Catania«, wo er zunächst ein Jungstudium, anschließend den Bachelor of Music Fagott (2017 bis 2020) sowie den Master Fagott (2020 bis 2022) abschloss. Parallel vertiefte er seine kammermusikalische Ausbildung im Masterstudium Kammermusik. Als Orchestermusiker war Andrea Calí bereits an renommierten Institutionen wie dem »Teatro Massimo Bellini Catania«, der »Sinfonica di Milano«, dem »Teatro Vittorio Emanuele di Messina«, dem »Teatro Mancinelli Orvieto« (Solofagott), dem »Teatro Francesco Cilea Reggio Calabria« sowie beim »Ensemble Recherche« tätig. Internationale Erfahrung sammelte er außerdem beim »Neuen Orchester Basel«. Er ist Preisträger der »Amigdala International Competition« (Italien), bei der er 2018 mit einem Bläserquintett den 2. Preis erhielt. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er durch zahlreiche Meisterkurse und regelmäßigen Einzelunterricht bei Giorgio Mandolesi sowie durch die Teilnahme an Meisterkursen bei Sophie Dervaux, Valentino Zucchiatti, Andrea Cellacchi, Eberhard Marschall, Raffaele Giannotti und Riccardo Terzo.

Jingjing Ma
Jingjing Ma wurde in der Provinz Heilongjiang, China, geboren. Nach dem Bachelorstudium in Umweltingenieurwesen begann sie im Wintersemester 2020/2021 ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Torsten Meyer und setzt dort ab dem Wintersemester 2024/2025 ihr Masterstudium fort. Jingjing Ma wurde 2024 in die Förderung des Vereins »Yehudi Menuhin Live Music Now Freiburg« und 2025 durch das Deutschlandstipendium für begabte und leistungsstarke Studierende aufgenommen. Sie nahm zudem an Meisterkursen bei Klesie Kelly Moog, Diana Damrau und Christiane Iven teil und geht einer regen Konzerttätigkeit nach. Im Juli 2025 gab Jingjing Ma ihr Debüt am Theater Freiburg in der Rolle der La Princesse in »L’enfant et les Sortilèges« von Maurice Ravel. Im Januar 2026 sang sie die Rolle der Lucine in Albert Roussels Operette »Le Testament de la Tante Caroline« an der Hochschule für Musik Freiburg. Seit Februar 2026 ist sie als Praktikantin im MDR Rundfunkchor tätig.

Sarah Sofía Gutiérrez Biraben
Sarah Sofía Gutiérrez Biraben ist eine kubanisch-argentinisch-italienische Cellistin und Masterstudentin an der Hochschule für Musik Freiburg, wo sie bei Elena Cheah und Jean-Guihen Queyras studiert. Als ehemalige Solocellistin der »Orquesta de Cámara de La Habana« und Tutti-Cellistin des »Havana Lyceum Orchestra« trat sie mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern in bedeutenden Konzertsälen Europas, Amerikas und Asiens auf. Zudem wurde sie als Solistin eingeladen und brachte zeitgenössische Werke zur Uraufführung. Ihr künstlerisches Spektrum reicht vom klassischen Repertoire bis zu innovativen Projekten, darunter das Latin-Grammy-prämierte »Ancestros Sinfónico Live« sowie ihre Mitwirkung im experimentellen Ensemble »Interactivo de La Habana«.

Johannes Dewes
Johannes Dewes (1993) studiert seit April 2025 an der Hochschule für Musik Freiburg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Master-Lehramtsstudium Spanisch und Musik mit dem Schwerpunkt Jazzposaune im Ensemble. Zuvor absolvierte er an der »Hochschule für Musik und Theater Hamburg« und der Universität Hamburg (Oktober 2020 bis Februar 2025) ein Bachelor-Lehramtsstudium in Musik und Spanisch, parallel dazu erhielt er Jazz-Posaunenunterricht bei Dan Gottshall und Klaus Heidenreich. Ein Auslandssemester führte ihn im Rahmen des DAAD an die »Universidad Nacional Pedro Henríquez Ureña« in Santo Domingo. In seiner musikalischen Ausbildung lernte er Geige bei Elisabeth Krüger, Laurence Koch und Christa Schmidt-Rink sowie E-Bass bei Edgar Weidert und Andreas Duero. Ab 2005 nahm er klassischen Posaunenunterricht bei Stefan Konder in Trier und Nuno Ribeiro in Lissabon.Neben der Musik verfügt Johannes über eine technische Ausbildung: Er studierte Medientechnik (B. Sc.) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (2014 bis 2018) mit Schwerpunkt Elektrotechnik, Audiotechnik und Akustik und arbeitete anschließend als Entwicklungsingenieur für Lautsprecher bei Kling & Freitag GmbH in Hannover (2019 bis 2020).

Lai Cheng-Yang
Lai Cheng-Yang absolvierte seine musikalische Ausbildung an renommierten Musikhochschulen in Taiwan und Deutschland. Von 2014 bis 2018 studierte er Musik im gymnasialen Studiengang an der Staatlichen Tainan Universität der Künste in Taiwan in der Klasse von Prof. Yu Chih-Chou. Anschließend setzte er seine Studien in Deutschland fort und absolvierte von 2019 bis 2022 sein Bachelorstudium an der »Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main« bei Prof.in Sophia Jaffé. Von 2022 bis 2025 studierte er im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik Freiburg in der Klasse von Prof. Sebastian Hamann. Seit 2025 setzt er dort sein Studium im Rahmen des Konzertexamens ebenfalls bei Prof. Sebastian Hamann fort. Parallel zu seinem Studium sammelte er umfangreiche Orchestererfahrung. Von 2023 bis 2025 absolvierte er ein Orchesterpraktikum am »Staatstheater Braunschweig«. Darüber hinaus wirkte er unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival mit, war Aushilfe im »Taipei Symphony Orchestra« und nahm an den internationalen Konzerttourneen des »Asian Youth Orchestra« teil. Weitere Orchesterpraxis sammelte er während eines Sommerpraktikums bei der »Hong Kong Sinfonietta«. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem durch die Teilnahme an Meisterkursen bei Prof. Shizuka Ishikawa, Prof. Marc Danel, Prof. Wolfgang Redik und Prof. Stephan Picard. Seine künstlerische Entwicklung wurde durch mehrere Auszeichnungen und Stipendien gewürdigt. Er erhält ein von der Dominik-Pfahlberg-Stiftung gefördertes Deutschlandstipendium 2025/2026.

