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FrauenFörderStipendium Musik für Lingyi Dong und Romana Šimbera

Die Komponistin Lingyi Dong und die Cellistin Romana Šimbera erhalten das FrauenFörderStipendium Musik 2021/2022
Die Gewinnerinnen des FrauenFörderStipendiums

Die Studentinnen Lingyi Dong (im Bild links) und Romana Šimbera (im Bild rechts) wurden als Stipendiatinnen des diesjährigen »FrauenFörderStipendiums Musik« der Hochschule für Musik Freiburg ausgewählt. Sie erhalten dadurch ein Jahr lang eine monatliche finanzielle Unterstützung von 400 Euro und eine professionelle Einzelbetreuung in ihrer Profilbildung und ihrer beruflichen Planung.

Lingyi Dong, Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse, Komposition

Lingyi Dong ist Studentin der Kompositionsklasse von Prof. Johannes Schöllhorn an der Hochschule für Musik Freiburg. Sie hat zunächst den Master-Studiengang Komposition studiert und ist seit Oktober 2021 im Studiengang Konzertexamen/Meisterklasse eingeschrieben. Sie begann im Alter von vier Jahren, Klavier zu lernen, interessiert sich aber auch für Gesang und für andere Instrumente, mit denen sie experimentiert – von der indischen Kesseltrommel Tabla bis zum ältesten Saiteninstrument Chinas, der Guqin. Mit diesem Instrument beschäftigt sie sich seit dem Jahr 2018 und hat dafür ein Solostück mit dem Titel »Qingshan Youwu« (»青山有无«) geschrieben und selbst uraufgeführt.

Lingyi Dongs Werk umfasst Instrumentalstücke vom Solo bis zum Orchester. Zu ihren Auszeichnungen gehören die Teilnahme am Kompositions-Workshop für Orchester der »Deutschen Radio-Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern« (2021), der internationale Kompositionspreis für Orchester »Gottfried Wilhelm Leibniz« (zweiter Platz) und die Uraufführung ihres Stücks »ABCDE« für chinesische und westliche Instrumente durch das französische Ensemble »NODUS«. Ihre neueste Auftragskomposition »Der Blick nach oben« (2021) ist für das Jugendorchester »Sinfonietta« unter der Leitung von Pascal Pons entstanden. Im Rahmen des Projekts »june«, einer Hommage an den Komponisten und Klangkünstler Nam June Paik, hat Lingyi Dong ihre neu geschaffene Klang-Installation »Reise in den Westen« im Foyer der Hochschule für Musik Freiburg erfolgreich vorgestellt. Ihr Ensemblestück »Straße über Straße« wurde im Oktober 2021 im Rahmen des Projekts »Echo aus Montepulciano« in Italien uraufgeführt.

Romana Šimbera, Masterstudiengang, Cello

Romana Šimbera ist eine im Jahr 1995 in Slowenien geborene Cellistin. Ihren ersten Cello-Unterricht erhielt sie im Alter von sechs Jahren. Von 2008 bis 2014 war sie Studentin am Konservatorium für Musik und Ballett in Ljubljana (Slowenien). Danach setzte sie ihr Cello-Studium an der »Academy of Music« in Zagreb (Kroatien) bei Prof. Monika Leskovar fort. Im Jahr 2019 hat sie dort ihr Studium mit dem Master abgeschlossen. Im gleichen Jahr begann sie ihr Master-Studium an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Elena Cheah. Seit ihrem siebten Lebensjahr hat Romana Šimbera mehr als 25 Auszeichnungen bei internationalen und nationalen Musikwettbewerben gewonnen, sowohl als Solistin als auch als Mitglied des Duos »Accellorandom«. 2014 erhielt sie den Škjančeva-Preis, den das Konservatorium für Musik und Ballett Ljubljana an fünf ihrer besten Schülerinnen und Schüler für herausragende schulische Leistungen vergibt, und im Jahr 2019 den Rektorpreis, die prestigeträchtigste Auszeichnung der Universität Zagreb. Als Solistin hat Romana Šimbera mit dem »RTV Slowenia«-Symphonieorchester, dem Zagreber Solisten-Kammerorchester und dem Amadeo-Streichorchester gespielt. Orchestererfahrung sammelte sie unter anderem beim Gustav Mahler Jugendorchester und bei den Zagreber Philharmonikern.

Im November 2021 gewann Romana Šimbera das Probespiel bei der Akademie des hr-Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks in Frankfurt, zudem spielte sie bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Hamburger »Elbphilharmonie Sommer«, dem italienischen »Ravello Festival«, der »Cello Akademie Rutesheim«, bei »Musik im Grünen«, beim italienischen »Cervo is Magic!«-Festival, beim internationalen ukrainischen Festival »Tag des ukrainischen Bayan« und vielen weiteren. Sie hat in zehn europäischen Ländern konzertiert und mit mehr als 20 versierten Musikerinnen und Musikern zusammengearbeitet, etwa mit Ivan Monighetti, Thomas Grossenbacher, Troels Svane, Claudio Bohórquez, Giovanni Gnocchi, Julian Arp, Konstantin Heidrich, Günter Pichler (Alban Berg Quartett), dem Vogler-Quartett und Heime Müller (Artemis Quartett).

Wir gratulieren herzlich!

Weitere Informationen zu unseren Stipendien finden Sie auf unserer Website.

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