»Liberty«: Hochschulchor-Konzert für Demokratie und Freiheit

23. Januar 2026

Am 31. Januar 2026 geben fast 80 Studierende des Hochschulchors ihr Konzert mit dem Titel „Liberty“. In Werken wie „Advance Democracy“ von Benjamin Britten und den „Reincarnations“ von Samuel Barber geht es um Freiheit, Toleranz und Aufbruch – Themen, die auch heute wieder viele Menschen umtreiben und bewegen.

Fast 80 Studierende geben am 31. Januar 2026, unterstützt von Orgel und Schlagzeug, ihr Chorkonzert „Liberty“. Die Idee hinter dem Konzert beschreibt Chorleiter Prof. Frank Markowitsch so: „Es wird im Moment viel über Demokratie geredet, weil sie in Bedrängnis ist und in vielen Ländern Autokraten an der Macht sind. Wenn man in die Geschichte zurückblickt, haben sich stets viele Musikerinnen und Musiker auf die Seite des Aufbruchs, der Demokratie und der Freiheit gestellt. Das wollen wir auch tun, das ist die Idee hinter diesem Konzertprogramm.“ Die Studierenden beginnen den Konzertabend mit dem Werk „Advance Democracy” des britischen Komponisten und bekennenden Pazifisten Benjamin Britten, das dazu aufruft, für die Demokratie einzustehen. Ebenfalls von Britten ist das Schlussstück des Abends „Rejoice in the Lamb“ für Solistinnen und Solisten, Chor und Orgel. „Das ist ein ganz fantastischer Text, der eigentlich auch ein großes Plädoyer für Freiheit und Toleranz ist – Themen, die Benjamin Britten sein ganzes Leben lang beschäftigt haben“, erklärt Frank Markowitsch.

Freiheitskämpfer und mittelalterliche Musik

Mit drei Stücken des US-amerikanischen Komponisten Samuel Barber, den „Reincarnations“, wird der thematische Schwerpunkt des Abends erneut aufgegriffen. In den unbegleiteten Vokalstücken geht es um einen Freiheitskämpfer. „Das ist mitreißende, starke und trotzdem luftige Musik mit einem gewissen irischen Geist und Themen, die viele Menschen bewegen“, sagt Frank Markowitsch. Dem folgt Leonard Bernsteins „Missa brevis“ für Chor, Countertenor und Schlagwerk. Das moderne Stück nimmt Bezug auf die Musik des Mittelalters und der Frührenaissance. Alle drei Komponisten, deren Stücke an dem Abend gesungen werden, haben offen homosexuell gelebt – was für ihre Zeit sehr ungewöhnlich war. Auch das sei Absicht, sagt Frank Markowitsch, weil es gut zu den Themen des Abends passe. „Für das Konzert haben sich sehr viele Studierende gemeldet, die gern mitsingen wollten. Wir merken, dass sie sich für diese Themen interessieren und sich Sorgen darum machen, was in unserer Welt passiert“, so der Chorleiter.

Die Konzerte

Samstag, 31. Januar 2026, 18 Uhr
Freiburg, Heilige Dreifaltigkeit
„Liberty“
Ein Hochschulchorkonzert für Demokratie und Freiheit

Sonntag, 1. Februar 2026, 17 Uhr
Rottweil, Predigerkirche
„Liberty”
Ein Hochschulchorkonzert für Demokratie und Freiheit

Mitwirkende

Soli, Hochschulchor sowie Instrumentalistinnen und Instrumentalisten der Hochschule für Musik Freiburg
Leitung → Frank Markowitsch
Assistenz → Dariia Holiatina, Pauline Moulin-Klimoff, Maiken Lindholst

Programm

Benjamin Britten → „Advance Democracy” für Chor a cappella
Samuel Barber → „Reincarnations” für Chor a cappella
Leonard Bernstein → „Missa brevis” für Chor, Countertenor und Schlagwerk
Benjamin Britten → „Rejoice in the Lamb” für Soli, Chor und Orgel

Eintritt

8,50 Euro, 4 Euro ermäßigt, 6 Euro für Mitglieder der Fördergesellschaft der Hochschule für Musik Freiburg
Tickets an der Abendkasse oder online unter: https://www.mh-freiburg.de/tickets
Der Eintritt beim Konzert am 1. Februar 2026 in Rottweil ist frei.

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