Von Liebe, Lust und Drama - ein Opernabend, wie er sich gehört!
Sonntag, 26.04.2026
Die jungen werdenden Opernsängerinnen und Opernsänger gehen ihren Studien an der Musikhochschule Freiburg mit großer Leidenschaft nach und waren begierig darauf, auch in diesem Jahr wieder in Bad Krozingen zu Gast sein zu dürfen, um mit dem Publikum zu teilen, was sie erarbeitet haben.Die Einladung zur Teilnahme am 29. Bad Krozinger Mozartfest 2026 war für die teilnehmenden Hauptfachstudierenden Gesang der Fachgruppe 5 eine große Freude und ein voller Erfolg.
Die Oper ist ein Gesamtkunstwerk, das von allen Facetten des Daseins erzählt. Von Hierarchien, Krieg und Machtkämpfen, von verbotener, verratener, arrangierter, erwachender, glücklicher und unglücklicher Liebe, wird, von großer Musik getragen, für alle Sinne erfahrbar, was die Welt bewegt. Und Talent allein genügt nicht! Werdende Opernsängerinnen und ‐ Sänger müssen, neben den stimmlichen Fähigkeiten, die sie bei ihren jeweiligen Professorinnen und Professoren entwickeln, auch lernen, sich auf der Bühne zu bewegen und darstellerisch überzeugend in den verschiedensten Rollen zu agieren. Dies geschieht an der Hochschule für Musik Freiburg im Institut für Musiktheater im »szenischen Unterricht«. Das Besondere speziell dieses Unterrichtes: Hier treffen Studierende aller Gesangsklassen aufeinander, die sich so in Spiel und Musik verbinden.
Angekündigt als » Junge Oper « wurde am 26.04.2026 im Kurhaus in Bad Krozingen ein szenisch-musikalischer Abend mit Studierenden der Hochschule für Musik Freiburg dargeboten. Auf dem Programm standen Arien, Duette und Ensembles aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart und anderen Komponisten, die im Rahmen des Szenischen Unterrichtes in der Opernschule erarbeitet wurden. Die Szenische Leitung lag bei Iris Melamed und die Szenische Einstudierung fand unter Caterina Cianfarini, Wolfgang Newerla und anderen statt. Die Gesamtverantwortung für diese Veranstaltung lag in den bewährten Händen von Prof. Katharina Kutsch, Prof. Regina Kabis-Elsner und Prof. Alexander Schulin. Am Klavier begleiteten Yuriko Watanabe und Prof. Marius Stieghorst.
Lang anhaltender Beifall und begeistert-aufmunternde Bravorufe beendeten das Programm, bevor ein gemeinsam gesungener Mozartkanon »Bona nox! bist a rechta Ox« unter Mitwirkung eines vokal stupend ausgestatteten Publikums den Abend endgültig beschloss.
Marius Stieghorst
