Kuration in der zeitgenössischen Musik
Nik Bohnenberger ist ein luxemburgischer Komponist. Er studierte Komposition an der UdK Berlin bei Elena Mendoza und Daniel Ott. Außerdem erhielt er Unterricht bei Clara Iannotta und Francesca Verunelli. Als Komponist arbeitete er bereits mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, den United Instruments of Lucilin, dem Kollektiv lovemusic und dem IRCAM zusammen. Seine Musik wurde bei Festivals wie rainy days Luxembourg, Klangwerkstatt Berlin, La Semaine du Neuf Montréal, Impuls Graz, Transparent Budapest und Manifeste Paris aufgeführt. Bohnenberger ist Mitbegründer von „KOLLEKTIV UNRUHE“, einem in Berlin ansässigen Kollektiv. Im Jahr 2023 erhielt er für sein intermediales Projekt „d|ecken“ den DAAD-Preis der UdK. Seine erste Oper „NACHT“ wurde 2024 am Staatstheater Kassel uraufgeführt.
Seit 2025 ist er künstlerischer Leiter des Ensemble Recherche. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die künstlerische Programmgestaltung des Ensembles, das Fundraising und die Akquise von Projekten sowie für dessen allgemeine künstlerische Entwicklung und strategische Ausrichtung. Zu den von ihm initiierten und geleiteten Projekten zählen die partizipative Konzertreihe „REINGELAUSCHT“, die interdisziplinäre Produktion „TANZ: LACHENMANN“, das grenzüberschreitende Projekt für zeitgenössische Musik „1h55“ in Zusammenarbeit mit den Donaueschinger Musiktagen 2027 sowie eine neue Opernproduktion, die in Partnerschaft mit der Münchner Biennale 2028 entwickelt wurde.

