Malin Hacke und Johanna Neese erhalten »FrauenFörderStipendium«

Marlin Hacke (links) und Johanna Neese
Marlin Hacke (links) und Johanna Neese erhalten das FrauenFörderStipendium 2026

Die Stipendiatinnen im Studienjahr 2025/2026 sind Malin Hacke und Johanna Neese. Malin Hacke studiert im Master-Studiengang Musikpädagogik (Klasse Prof. Elena Cheah, derzeit vertreten durch Prof. Lukas Fels) an der Hochschule für Musik Freiburg. Johanna Neese ist Bachelor-Studentin in den Fächern Komposition (Klasse Alexander Grebtschenko) und Blockflöte (Klasse Prof. Stefan Temmingh). Das »FrauenFörderStipendium Musik« der Hochschule für Musik unterstützt besonders begabte und leistungsstarke Studentinnen der Hochschule die erwarten lassen, die Präsenz von Frauen in künstlerischen, künstlerisch-pädagogischen sowie künstlerisch-wissenschaftlichen Berufen zu erhöhen. Vergeben werden maximal zwei Stipendien für jeweils ein Jahr. Mit einer Förderung von 4800 € finanzieren die Stipendiatinnen studienrelevante Aufwendungen wie etwa Masterclasses, instrumentelle/technische Ausstattung oder Selbstmarketing.

Malin Hacke 
Malin Hacke (links im Bild) studiert seit dem Wintersemester 2024/25 den Masterstudiengang Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Elena Cheah, seit Dezember 2025 vertreten durch Prof. Lucas Fels. Ihren Bachelor in Instrumentalpädagogik begann sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Clemens Malich und schloss ihn an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Imke Frank mit dem Zweitfach Elementare Musikpädagogik ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Troels Svane, bei den Austrian Masterclasses sowie in Kammermusikkursen in Bardou (Frankreich) mit Mitgliedern des »Treppenhausorchesters«. Ihre Offenheit für zeitgenössische Musik führte sie 2021 zum Landesjugendensemble für Neue Musik Schleswig-Holstein. Mit ihrem Trio dis-connected (Percussion, Flöte und Violoncello) arbeitete sie 2022 zudem mit der international renommierten Komponistin Shi-Hui Sheng zusammen. Orchestererfahrung sammelte Malin Hacke unter anderem in der »jungen norddeutschen philharmonie« sowie im »Sinfonieorchester Crescendo«. Internationale musikpädagogische Erfahrungen führten sie im Rahmen des Austauschprogramms »mind the gap – build cultural bridges« 2022 nach Wales. Ein weiterer Austausch führte sie 2023 mit dem Pop-Chor der Musikhochschule Lübeck nach Ecuador. Innovative Einblicke in den Kulturbetrieb gewann sie durch ein Praktikum beim »Podium Festival Esslingen« im Bereich Konzert- und Festivalorganisation. Im Sommer 2026 beginnt sie eine Stelle als Cellolehrerin in Niedersachsen. Neben ihrer künstlerischen und pädagogischen Tätigkeit engagierte sie sich während ihres gesamten Bachelorstudiums hochschulpolitisch im AStA sowie von 2022 bis 2024 als Vertreterin im Hochschulrat und Nachhaltigkeitsgremium der Musikhochschule Lübeck. Im Rahmen des »FrauenFörderStipendiums« sowie des Seminars »Global Women Pianists of the 20th Century« initiierte und realisierte sie gemeinsam mit Kommiliton*innen das Konzertprojekt »Klangbrücken: Pianistinnen zwischen Kulturen und Identität«. Ziel des Projekts war es, Komponistinnen außerhalb des eurozentrischen Kanons sichtbar zu machen und deren Biografien und Musik dem Publikum näherzubringen.

Johanna Neese
Johanna Linde Neese (rechts im Bild) begann 2021 ihr Bachelorstudium Blockflöte an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Stefan Temmingh. Es folgten zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Maurice Steger, Antonio Politano, Lorenzo Cavasanti, Susanne Fröhlich, Carsten Eckert und Erik Bosgraaf, welche ihre künstlerische Ausbildung bereicherten. Sie wirkte mehrfach bei dem Kinderkonzert-Projekt »Songs of Travel« mit Stefan Temmingh und Bakr Khleifi im Pierre-Boulez-Saal Berlin und im Festspielhaus Baden-Baden mit sowie bei Kinderkonzerten des Freiburger Barockorchesters. 2023 konzertierte sie mit Stefan Temmingh und dem  »Capricornus Consort Basel« beim Bachfest Leipzig. Johanna Linde Neese ist seit 2022 Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung und engagiert sich Rahmen von »Live Music Now« im Bereich der Musikvermittlung. Mehrfach arbeitete Sie mit Komponist*innen zusammen und wirkte an zahlreichen Uraufführungen mit. Neben ihrem Studium ist sie seit 2021 als Instrumentallehrkraft an der Jugendmusikschule Dreisamtal e.V. bzw. an der städtischen Musikschule Müllheim tätig. 
Seit 2023 studiert Johanna Linde Neese Komposition bei Alexander Grebtschenko an der Hochschule für Musik Freiburg. 2024/25 folgten Kompositionsprojekte für die Konzertreihe »art&schock« des Gleichstellungsbüros der Hochschule für Musik Freiburg, für das Side-by-Side- Projekt des »Ensemble Recherche« sowie eine Kooperation mit der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt. Ihre Werke umfassen Sololiteratur, Kammermusik, Klanginstallationen sowie erste Arbeiten für Elektronik.

Wir gratulieren!

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Gleichstellungsbüros.